Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1874 (4.5.1924)
- Date
- 1924-05-04
- Page
- Seite 15 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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Wkener MoLgenzeituntz. 4. Mar 1924 €»eile -Id Eine Kraftprobe des Wiener Futzballfports. . iUlmfcr Bundeskapitän Hugo Meisl ist ein Mchtiger Außenminister. Mit nicht zu erlcchnrendun Ehrgeiz ist er bestrebt, das Ansehen des Wiener Fußballsports im Ausland zu fesseln. Er erachtet nun die Länder«, und Städte-spiele von Oesterreich und Wien als ein wichtiges Propagandamittel für den heimischen Sport. Und-er hat recht! Hugo M-eisl will aber zwei Herren dienen und, dadurch kann er durch d'e Mhal.nng so vieler Aus«, wahlspiele das Gegenteil von dem erreichen, was er bezweckt. Die erstklassigen Spitzenklnbs, die für die Beistellung von Teamspieliern.itt erster Linie in Betracht kommen, sind von derart vielen Auswahlkämivfen nicht entzückt. Die Vereine müssen, um ihre Existenz nicht zu gefährden, bestrebt sein, selbst zu verdienen, weshallb sie möglichst tvenig Termine verlieren wollen.. Die Vereine fürchten auch, daß ihnen die Spieler in den Treffen der Auswahlmannschaften verletzt werden könnten. Dies sind die Gründe, warum di-. Klubs die Abhaltung von nllzuvielen Länder- und S ärtewieleu nicht guiheißen. Bundeskapitän Mcisl laß' sich vom richtig erkannten Weg nicht abbriugen. Er macht aber andererseits den Vereinen wieder Zugeständnisse, wodurch wir schon seit Jahren nicht unsere beste Auswahlmannschaft herausgebrncht haben. Diesmal ließ er die Amateure und die Hakoah ins Ausland reisen. Mit den Spielern dieser beiden Vereine hätte ,sowohl unsere Länderinannschast als auch unser Städteteam ein Mn; anderes Aussehen erhalten. Zu Beginn der diesjährigen Frühjahrssaison haben wir mit einer Elf, die sicherlich nicht das Beste darstellte, drei Länderspiele bestritten und schöne Erfolge errungen. Einmal ist uns das Experiment geglückt. Ob wir auch diesmal glimpflich davoNkommen werden, ist eine andere Frage! Wien—Berlin. Heute, halb 6 Uhr, Simmeringer-Platz. Unter der Leitung des ungarischen' Schiedsrichters lJdancic stehen einander heute folgende Mannschaften 'gögemiber: Berlin: Kuhnt (N. 91. SB.); Bache (Wacker), Standtke (Union); Schtchmann (Vorwärts), Dewes (Viktoria), Gschenlohr (Union); Walter (Vorwärts), Lchnmnn (B. S. V.), Nenmann (Spandau), Montag (N. N. W.), Ruch (Union). 'Ersatz, der Tormann Werend (Wacker) und der Stürmer Franke (Union). Wien: Eduard Kannhäuser; Beer, Teufel; PlanL (alle Wiener Sportklub), Res-ch, Pellet Macker); Männer (RÄ Star), Bulla (Slovan), Kozeluh M. A. C.), Schiert (Admira), Fischer (Vienna). Unsere Auswahlmannschaft hat infoferne eine Veränderung erfahren, als an Stelle von Wiedemann (SporÄlub) Rejsch (Wacker) splieilen wird. Wir glauben, daß diese UMsteUmg >cher eine Berstärikung. als eine Schwächung bedeutet- Unsere Mannschaft .kann im allgemeinen als recht . gut bezeichnet werden, obwohl mancher der Nominierten durch -inen besseren Mann ersetzt hätte werden können. Die Berliner haben in den letzten Vereinsspiolen bemerkenswert günstige Resultate erzielt, was ans eine Derbeisevung der GesanMasfe schließen läßt. Die Verteidigung des Berliner Teams wird sicherlich allen Anforderungen genügen. Auch von seiner Deckung sitid gute Leistungen zu erwarten. Diese beiden Wiannsch-cüftKteUe sind Minimdest ebenso hoch ouMschätzen, als die gleichen Mmpssormatiowen-der Wie» . ner. bin Angriff sollten die Einheimischen aber doch' ein wesentliches Übergewicht haben, und dies durste auch lfür den Enderfolg von ausschlaggebender Bedeutung sein. Wir erwarten ein schönes, faires Spiel und einen knappen Sieg der Wiener. Der Wiener Fußballverband ersucht nachstehende Spieler, pch um halb.4 Uhr auf dem Simmeringer-Dlatz bei Herrn Eisler zu melden: Edi, Beer, Teufel. Wank, Resch, Pellet, Männer, Bulla. Kozeluh, Schierl, Fischer, Koch, Musil, Mieser (Admira). Die Spieler haben Schuhe, Stutzen und schwanke Hosen mitzubringen. We« S. Klasse—Budapest 2. Klasse. . Heute, halb 3 Uhr, Simmeringer-Platz. ^Dieses Spiel dürste nicht "weniger interessant verlaufen als ■ der Kampf Wien gegen Berlin. Die Austvahknannschnft unserer zweiten. Klasse scheintin der VertMignng nicht sonderlich gut zu sein. Der Tormann Saft zählt wohl zu den Besten seines Faches, feine unmittelbaren Vorlente aber dürsten tont höheren Ansprüchen genügen. Die Deckung sollte entsprechen. Auch vom -Angriff sind gute Leistungen zu erwarten: Es ist nur schade, daß die tüchtigen Spieler von F. A. C. zur Mitwirkung nicht herangezogen werden konnten. Am empfindlichsten dürste sich das Fchlen des ausgezeichneten Floridsdovfer Mittelstürmers Iszda geltend machen. Die Fußballer, die die Budapester zweite 'Klasse vertreten werden, sind in Wien gänMch unbekannt. Die gleiche Mannschaft hat in Antwerpen gegen die belgische Na- . twna>lmannschaft nur eine 0:1-Nieoerlage'erlitten, was für die hervorragende Spielstärke der Ungarn spricht. Auf alle Fälle werden die Wiener Mühe haben, ein ehrenvolles Resultat zu 'erzielen. , Dem Berliner Schiedsrichter Koppchel werden sich folgende Mannschaften stellen: Wien: Saft; Fröhler (Rudolfshügel), Eiseuhut (Cricket); Schneider, Puschner (W. A. C.), Ruhittl (Rudolfs-Hügel); Beovale (Bewegungsspieler), Dürrschmied (W. A. C.), Shurmann (Bewegung 20), Duspiva, Mnarik (Rudolfshügel). Errsätz: Zimmermann (Red Star), Csefia (Germania), Ludwig (Ericket), ALazlounka (International). Wie schütz! sich der Sportsmann am sichersten gegen Unfälle jeder Art: Durch Versicherung gegen Unfall und Haftpflicht! Besonders wichtig bei Betreiben von Körpersport (auch Wintersport), Radfahren und Reiten. Für Autobeeitzer l A uto-Universal-Ver Sicherung deckt alle für Automobilisten in Betracht kommende Risken in Ä £ m ** Bk A B S — Ä zu den kulantesten S 8 st« G r O l B1Z6 Bedingungen. Sab. Direktion: Wien, I., Stock-im-Eisenplati Kr. 8 Tel. Nr. 7444S. 74443. Kostenlose Auskunft« bei der Direktioa des ANGLO>DÄNUBIAN»LLOYD, Allgemeine Versichernng«-A**G. 8068 Wien, l., Aspernplatr l. Tel. Nr. 5538. 2061. ( 555I€lt, tzKM'NWy Wsatz, da seitens Süddeutschland und der Tschecho-Slowakei Um Nachfrage besteht. Prompter Mais wird zu etwas billigeren Preisen seitens des Konsums aus dem Marktegenommen. Rauhfutter verzeichnet normales Geschäft, Hirse und Hülsenfrüchte bleiben vernachlässigt. Es notieren pro Kilogramm ab Wien inklusive der Warenumsatzsteuer r Weizen inländischer 3300 bis 8400 K., jugoslawischer 3850 mS 8660 K., rumänischer 8400 LiS 3550 K., Roggen inländischer 3150 bis 3225 K., ungarischer 3050 bi» 3100 K., rumänischer 2850 bis 2876 K., Braugerste inländische 3460 -iS 8600 K., tschecho-slowakische 3600 bis 3900 K., 1.70 bis 1.80 tschech. K. ab Marchegg. Futtergerste 2700 biS 2800 K., Mais 2600 bis 2800 K., Einqvantin 8300 bis 3400 K., Hafer 2800 bis 2900 K., Hirse 2350 biS 2550 K„ Brein 4700 bis 6100 K., Weißbohnen ungarische oder rumänische 6700 LiS 6200 K., Kartoffeln inländische gelb 2200 LiS 2300 K.. weiß 1700 bis 1800 K.. Pflaumen k 28 Kilogramm in Kisten 80/85 12.500 K., 95/100 11.000 K., Lekwar 8500 bis 8800 K., .Heu oberösterreichisches 1160 bis 1650 K. lose ab Station, Weizengrieß inländischer 6000 bis 6100 K., Weizenmehl Nuller inländisches 6660 bis 5750 K., ungarisches gg 5400 bis 5500 K., g 5200 bis 5300 K., amerikanisches Vollpatent 5700 bis 6100 K., Brotmehl Ia 4000 bis 4100 K.. Futtermchl Ia 2700 bis 2800 K., Roggenmehl Ia 4600 bis 4700 K.. Weizenkleie 2200 bis 2250 K., Roggenklcie 2100 SiS 2150 K. Baumwollmartt. Rew-Boek. 2. Mai. Baumwollzufuhren in den atlaut. ünd Golfhäfen 7000, im Innern 2000. Ausfuhr nach Großbritannien 9000, nach dem Kontinent 21.000. Lokalmarkt middling: 30.15 (letzt. Kurs 30.30h Tendenz: Schwach. — Termine: April —. Mai 29.79, Juni JE 28.16, August 26.16, September 24.95. Oktober 24.30, November —. Dezember 23.7p, Jänner 23.43 Februar —, März 23.45. Sie Devisenkurse. Zürich» 8. Mai. (Devisenkurse von 12.15 Uhr. — Von her Schweizerischen Kreditanstalt mitgeteilte Mittelkurse.) Berlin pro Milliarde —.— (—.-), Holland 210.35 (211.10), New-Aork 561.60 (568.12), London 24.62 (24.71), Paris 36.30 (86.55), Mailand 26.20 (25.25), Brüssel 30.25 (30.60), Kopenhagen 97.75 (95.26), Stockholm 148.25 (147.50), Christian!« 75.- (78.—), Madrid 77.60 (77.50), Buenos Aires 185.- (183.-), Prag 16.50 (16.66), Budapest 0.0067 (0.0069), Bukarest 2.87 (2.86), Belgrad 7.02'/, (7.02V,), Sofia 4.12 (4.10), Warschau -.- Wien 0.007912 (0.007950). Berlin, 3. Mai. (Devisenkurse.) (In Goldmark für 100 Einheiten mit Ausnahme von Buenos,New-Iork, London,Japan und Rio für 1 Einheit, Wien und Budapest für 100.000 Einheiten.) Amsterdam 157.60 (157.85), Belgien 22.84 (22.94), Christian!« 68.18 (66.26), Kopenhagen 71.22 (71.22), Stockholm 111.12 (111.12)) Italien 18.85 (18.85). London 18.465 (18.485), New-Aork 4.19 (4.19), Paris 27.23 (27.23), Schweiz 74.81 (74.61), Spanien 68.35 (57.76), Wien 8.98 (6.98), Prag 12.46(12.46), Budapest 8.18 (6.23), Sofia 3.09 (3.09), Belgrad 8.28 (6.28). Berlin» 8. Mai. (Notenkurse.) (In Goldmark fiir 100 Einheiten mit Ausnahme von Dollar und Pfund für 1 Einheit, österreichische für 100.000 Einheiten und polnische für 1 Million Einheiten.) — Noten: Dollar 4.19 (4.19), Pfund 18.45 (18.48), Italienische 18.86 (18.85), Oesterreichische 5.98 (6.08), Polnische 4.29 (4.84), Tschecho-slowakische 12.47 (12.77). Budapest» 3. Mai. (Kurse der Devisenzentrale.) — Amsterdam 31.900 bis 32.800, Bukarest 435.- bis 458.-, Kopen- Hagen14.830M 18.280,Christiania 11.350 biS 11.700, London 378.600 bis 383.600, Berlin —bis —Italien 3820.- bis 3940.-. Paris 6500.- bis 6660.-, Prag 2500.- bis 2570.-, Stockholm 22.450 bis23.100, Zürich 15.170 bis 15.570, Wien 1.20 bis 1.2320, Sofia 620.— bis 640.—, Agram 1060.— bis 1090.—, New-Aork 85.150'bis 87.460, Warschau -.- bis Brüssel 4580- LiS 4720.-. Copyrigth by ISIS Nachdruck verboten. Deutsch'Oesterreichischer Verlag, Wien. öS. Fortsetzung. Ae Heimatlosen. Bon Wilma Bukelich. . Dieses BW eines raschen -und unaufhaltsamen Verfalles wurde zum Mp, der Lydia lühmte und entgeisterte, und ließ sie 'Moder bei Tag, -noch bei Nacht zur Ruhe Kommen. Zehnmal des Tages trat sie vor -den Spiegel und sah, daß sie reizend war. Reizend wie immer. Und dennoch: wenn sie sich nmwandte-nach dem Bilde an der Wand, fehlte etwas. Das Beste fohlte. Die alte Lydia. Sechs Monate später erschoß sie -sich vor dem Bilde, und keiner wußte warum. „Uebermut", sagten die einen. Wenn Frauen nichts zu tun haben... „Seelische Dokadenz", sagten die anderen. Wenn es Franen zu gut geht. . . Ihr Gatte -aber -war 'korrekt und schwieg. Udbrigens wußte er selbst nichts. Sie hatte keine Erklärungen zurüchgelassen. Nnr ein paar Zettelchen, in höchster Halft und Flü-chtigkeit hingÄritzelt. Aus dem einen bat sie flehenÜich, man möge sie daheim auf 'dem jüdischen.Friedhof begraben. Sie sähe ein, daß Arpad, seiner vornvhmen Beziehungen wegen . . . aber dennoch, sie bitte so sehr. Denn im -Tode wolle sie sein, Ivas sie wirklich war: Jüdin. Dort daheim, wo alle ihre Freunde und Lie'ben seien. Auf dem anderen Zettel aber 'bat sie ihren Fugend-' freund Dr. Daniel Rosenlberg, ihr 'Hündchen Mirza zu sich zu -nehnren. Er sei so gut. ttotb Mirza an sehr viel Liebe gewöhnt. Darum wolle sie es ihm überlassen. Lieberes habe sie nicht. Auf Lydias -schmalem -Sarge schwankten, die Rosen. Gin ganzes Rosenparadies war darüber hingebreitet. Tihamer, -der Bruder, ihatte einen Kranz-lichtblauer Kost- 'barkeiten gesandt, das Neueste auf dem Gebiete der Blumenkultur. Blaue Rosen. Ein Wunder. Ein Arrangement von unübertroffener Vornehmhe-it. Die blauen Rosen überwogen förmlich die Sensation, die 'Lydias rasches Sterben hervorgerusen. Und neben den blauen- Rosen verschwand der kleine Maiglöckchenstrauß, den das schmale,' weißblaue Band zusammenhielt. Trotzdem.. Eine liebevolle und wissende Hand hatte ihn auf Lydias Kissen gelegt, so daß sie die weiße, kalte Wange gerade an Daniels' Maiglöckchen lehnte, sie anlächelte und zufrieden .schien, che sich der Sargdeckel schloß. Und der Rabbi mit dem langen weißen -Patriarchen^ 'bar-t begrüßte die Heimgokehrte. und sagte ihr die milden und gütigen Worte, -die man einem verirrten Kinde sagt, .dem die Heintat zu enge geiwordelt! und -das sich sortgeschnt 'hat. Und d-as aus der Welt dann 'dennoch wieder heimverlangt, schnsüchtig und ohne Trost, heim nach dem Vaterhaus, nach dem Hort, den cs verloren, wie es sich selber verloren irgendwo am Wege im lauten Taunrel Lebens, das ein Kreislauf ist und schließlich wieder dort einmündet, wo es entsprungen. Seine letzten Ziele bei seinen Urquellen findet. Das ist es. Und der alte Rabbi sagte das mit seiner dunklen, überfließenden Stimme, die das schlichte Wort zum Symbol machte und es umran'kte mit Bibelbildern und göttlichen Gleichnissen. Und er . freute sich des Kindes, das wieder heimgekehrt war ins Vaterhaus. Und der alte Rabbi sprach sehr schön, getragen von der Freude über diese Heimkehr. Und man vergaß, daß das Leben eingesargt worden und daß man vergaß, daß Lydia unter den blühenden Rosenlag. Man es in die kalte, nach feuchtem Mörtel und Kellerodem riechende Gruft einsenken wollte. . Man sah die Rosen und wußte: eine, die sich - heimgesehnt,, 'hat das Ziel gefnnden. Und dann brau'sten die jüdischen Klagegesänge über -den Sarg und die -offene Gruft hin. Bretter knirschten und die schweren Seile schwirrten empor, ohne die Last, die sie in die dunkle Oeffnung hinabg-elassen hatten. Langsiam senkte sich der schwere weiße Marmorftein, der bald Lydias Namen tragen sollte. Ären Namen in goldenen Lettern. Das war alles. Dann erloschen die Lichter, und man drückte nur rasch noch de-m korrekten und schwarz gskleideten Herrn, die Hand, «der sich äußerst steif und unnahbar hielt. Er nickte gezwungen, nagte nervös an -der Unterlippe, während die anderen Leidtragenden wieder und wieder die Augen trockneten. Dann ging nran. Auch die Karossen rollten davon. Noch sprach man von der UnerWrlichM des Falles, regte sich gelinde auf, interessierte sichf für Einzelheiten und suchte eine psychoilogi-sch einleuchtende Löfung -des Rätsels. Fand nichts. Bei so viel J-ugend und Schönhektl Bei so viel Gediegenheit und Reichtum! Es schien wirklich ein pathologischer Fall. Und -diese Erklärung wirkte äußerst bemhigend. Und dann rollte das Leben weiter. Brachte den Alltag und brachte neue Sensationen. Man vergaß. Nur um das Bild in Lydias Boudoir entbrannte noch ein Ner-ner Streit. Einige Tage nach -dem Begräbnis meldete sich Gero, der Schöpfer des Bildes, in dem still gewordenen Palais .auf der A-ndrassystraße -und bat um eine Unterredung -mit -dem Hausherrn unter vier Augen. Am Ende jener Unterredung erklärte er, dieses Bild, das ihm teurer wäre als jedes andere, keinesfalls in tzen Händen fremder, gleichgültiger Menschen lassen zu wollen. An das Bild knüpfen sich Erinnerungen. Viel Freudigkeit.. Viel Reue. Und dieses Bild habe Lydia gehört. Nur ihr. Nun aber, viel zu Mt, um ein nachträgliches Verständnis anzubahnen, wolle er wenigstens der Erbe dieses Bildes sein. Er sei bereit, jeden Preis dafür . zu zählew ' > (Fortsetzung folgt.) ,