Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1871 (1.5.1924)
- Date
- 1924-05-01
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
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yff.Ti ,s~- Wien, Mnsterstag ääwwee MvDgenjMmM. S-N7> Kammerspiele. Als Nachüvorstellung oolit ietzt der wirllicii amüfM^.F Schwank. „Genera l --Gold s ch m id l* von F W wiÄ» ausgeAeichnet gespielt, Gänz-Wesonders Herr Schrecker, aber auck» die Herren Wurmser und Farkas sowie Fräulein. La nb in g tragen zu dem stürmischen Heiterkeitsevfolg bei. Bedauerlich' ift nur. daß ein Kind (das Stuck enthält eine größere MnderrollrV noch um Mitternacht Komödie spielen muß'. . t mi 1924 i^if i rir-ririfiTTi-irrf^rnir nwn»w> .. os eph sl e gtznd e". Ms zweite Vorstellung der Nichard Strauß-Feier wird Samstag den 3. d. „Salome" zur Ausführung güangeu. - . ' . Frühlingssest der Wiener Bühnenkünstler. Am 10. d. fiwwt in der „Bunten Stadt" im Prater (ehemals Venedig in Wien) das große Frühlingsfest der Wiener Bühnenkünstler statt. Bei ungünstigem Wetter wird das Fest, das zugunsten der „Concordla't und; des Oesterreichischen Bühneverein 8 stattfindet, vom 10. auf den 13. d. verschoben. Neue Kompositionen von Ernst Krenek. Ernst Krenek, der junge, in der Moderne führende Wiener KompoM hat in letzter Zeltein n?ues Concerto grosso und ein Concertino für Flöte, Violine und Cembalo mit Streichorchester vollendet. Er arbeitet zurzeit an einem Violinkonzert für die Geigerin Alma Moodie. Das Aachener Musikfest. Vom 28. bis 30. Juni findet in Aachen das 93..Nicderrheinische Musikfest statt.' Der erste Tag wfrd nur Werke jüngerer lebender Meister bringen, der zweite nur Werke von Nichard Strauß, der dritte nur solche von Brucküer. Festdirigent ist'Peter Raabe. Hagenbund. Die Ausstellung der Prager „Nnentwegten" wird Sonntag definitiv geschlossen. Wüchtels Ausstellung in Jerusalem. Der Wiener Maler W a ch t e l, der. gegenwärtig in Jerusalem weilt stellt in der Bezalelausstellung seine letzten Avvoitisn aus Palästina und Aegypten ans. Kleine Kunstnachrichten. Mitte Juni gelangt unter der Leitung .des Kunstauktionshauses Hugo Helving in Frankftrrt die geschlossene Sammlung eines süddeutschen Sammlers zur Versteigerung, die ausschließlich oft asiatische Kunst enthält, utib zwar frühe chinesische Keramik und Bronzen, Kleinkunst und hervorragende chinesische Gemälde.. — Fritz Stahl schildert dr-e Persönlichkeit, des Berliner Bildhaues Max Kruse in.einem schönen und. umfassenden Abbilduugswerk, das der Verlag Ernst Wasmuch (Berlin) herausgegeben hat. — Im Präger Rudolfimlm wurde eine Ausstellung der Werke des deutschen Expressionisten Emil Volde eröffnet. — Im Z ü r i ch er K u n st h a u s wurde die• große Turnusausstelllmg eröffnet, in welcher die jüdischen Künstler Oskar Weiß Ratz ino witsch. Solomon Srgrist, R. Löw hervorragend vertreten sind. Her» eigenen Vater beschuldigt. '-Unter v außerordentlichen Umständen hat die' WMrige Stchper-in Hemvme K. ihren leiblichen Vater schwor verleumdet. Sie erschien eines Tages in Begleitung ihres Bräutigams bei der StaätsanwÄlffchaft und machte die sonderbare Anzeige, daß chr eigener Vater sie mißbraucht habe und das Kind, daß sieMterdem Herzen trageaus dieser verbvecheri-- schen Handliu'ng herrühre. Nach Erstattung der Anzeige kam sie dann allein -noch einmal zum Amt und erkundigte sich, was. ihrem Vater geschahen würde. Als man ihr sagte, daß Mn eine schwere Strafe bevorstehe. gestand sie/ von ihrem Bräutigam zu dieser Anzeige gszwungen worden zu sein. Dieser habe auch schon zwei andere Männer in ähnlicher Weffe verdächtigt. Sie habe außer mit ihrem Bräutigam mit kemem anderen Manne etwas zu tun gehabt. Der Bräutigam habe sie aber bei seinen Verdächtigungen so lange gemartert und auch tätlich Whhandelt, Ms.sie j>a sagte. Die Anzeige widerrief sie jedoch damälS nicht, sondern erst, zu dem Zeitpunkt, ÄS Hr Vater zur Einvernahme Vovgeladen - wurde. Der Vater bestritt jede Schuld und sagtedaß das Mädchen seit der Bekanntschaft init chrem Bräutigam völlig umgewechsM sei. Dieser Mann, von dem sie bereits' ein Kind habe,, schlag« sie oft blutig, fie stehe aber' trotzdem vollständig unter seinem Einfluß. ' Hermine K.chatte sich wegen Verleumdung vor dem Einzelrichter Oberlandesgerichtsrat Werner zu veranttvorten. Mit Mcksicht auf ihren, damaligen Zustands sowie auf die Behandlung, die sie von ihrem Bräutigam erfahren hatte, ging der Richter mit' einer bedingten Strafe vor und verurteilte das Mädchen zu vierzehn Tagen Arrest mit einjähriger Bewährungsfrist. ___ . Löschung von HWotheken ohne Valorisierung. Das Bezirksgericht LeopoWadt' hatte ' der Klage des Kaufmannes Markus F. gegen Frau Babette W. auf Löschung einer Hypothek vou^ 100-000 K.,die-im 'Jahre 1023 zur Zahlung angc>boten war) stattgegeben, mit der Begründung, daß dre Frage der Valorisierung von der Löschung zu trennen sei, Die Berufung wurde gestern vom Zivillandesgericht verworse n, da nach dem derzeitigen Stand der Gesetzgebung «ine Balorifieruug von Hypotheken unzuläsiig sei. . , Dar Urteil im erste« Schmugglertzrozeß. Mittwoch wurde der erste Prozeß wegen der Zollfchwindeleien an der burgenländischen Grenze, Mer den wir Bereits' gestern berichtet hatten, zu. Ende geführt. Alle Angeklagten wurden, wegen Mißbrauches der Amtsgewalt, beziehungsweise der Mitschuld an diesen Verbrechen zu schwerem Kerker, verschärft durch eintägiges Fasten aste drei Monate, verurteilt. Der Zollrevisor FriedrichB rozyna echielt 15 Monate, Abraham Eh reu selb 12 Monate, Jakob Schotten 8 Monate, Ignaz Schotten 10 Monate, . Cmanuel Spiegel und Emmerich Schlesinger je 7 Monate. Den Angeklagten wurde die Untersuchungshaft, zur Gänze In. die Strafe eingerechnet. ' '' ' Dem Enthaftungsantrag der Verteidiger wurde vom Schöffens-enate wagen Fluchtgefahr keine. Folge gegeben, -zumal gegen die Angeklagten noch ein GcfäuHtrafverfahren schwebt, dessen ungüWlgeS Ergebnis große BevmöMsnachteile fi\\ sie zur Folge haben wird.; - - Alle Affen mh Banh&äsäkäßm (Ko»r®8®dite ieTS&oäßtedhwi Eskocnfitabank. Agram Wien, 1. len^rikte 4 (EckeBoapieigasse beim Graben) Kredit- und Warengeschäfte Telephone: 60-4-82, 60-44)3, 63-4-35^ 644-42, 68-4-78, 694-82 10465, Telegrammadresse: Frapobank ©CI, Ww ItC+ Bei den gegenwäMg-e-u DvftrMmMn Mer europaMdU Länder, mit RuUmch Wieder zu geordneten /HandeEbkKiehungen im Rahmen von geZ-ewseklig binderiden Abkonrnren zu gelaugcm MÄt Me PchiMhrt eine -außerovverÄj sich Wichti.gr Rolle. Das hat Mich der WnK WHchvn JtäliM und' Rußland einMangene Handelsvertrag Zur MÄdenz wiesen. Ja, der italieuffch-ruMche. H«rdÄA>srtra!g geht sogar noch einen Schritt weiter, denn es haAdelt sich hicabri begüglich der SchWchtt um wcchMertiM, Me eS erforderAch machen, sein befoudereZ. AAMNmeÄk ans .NHb Angelegenheit zu lenken. Der spriugMde MM im btMeHch» Mssisschen Vertrag — soweit er auf die Schiffahrt Bezug hat — ist, daß die italienffche» .SchUe- ,-yr --ÄnWchM. HWn Me gleiche Dchaudlung erfahre solle« wie dir ruWchM SchW selbst umgekehr:. Dieses ^umge-kchrt" ist frerüch ein prv* blematischer Standpmvlt, denn jeder weiß, daß, Me «UWE Handelsflotte durch den WMri-eg «iüi dir chm folgenden Bürgerkriege derart dezimien worden ist, daß man vorläuPZ von einer konkurreuzfähigen' HandolKflMe eigentlich, nicht sprechen.kaaur. Die in RußlaM, deheiumtieten Schiffe repräsentieren — hoch gegriffen cüleu, TounareZcholt von 100.000 Bvuttorogisteriomren an seefähigeu Fcch^eugen. Gewiß soll das Bestreben der Sotojetregievung nicht verkannt werden, die russische Hanbelsflot-te wieder auf die Keine'M bringen und den' Schiffsverkehr nröglichst mn. .eigeyen Dampfern zu bewerkstelligen. Aber hierzu gehören zwei Borbehiuguugen: Erstens die Flüssigmachung großer Beträge, an denen es in Rußland fehlt, und zweitens die Wiederinstandsetzung. der vollkoMnen^ verwcchrlosten russischen Werften.. Trotz alledonl' sicht der rda>lMtifch-vussffche Handelsvertrag bezüglich der Schiffahrt die Gegenseitigkeit.vor, und äs fehlt bereits nicht an Stimmen, die die Ansicht vertreten, daß Italien gewissermaßen eine Arorwpolstellung ,m der Schtvärz«^ m<^r-Schiffahrt . -a-nströbt. - Soweit /, ist es, -nun grellich noch rächt. Denn. einesteils, läuft dieser Vertrag. rki rmf zwei Jahre, -und in einer so Ärzm Spanne Zeit läßt sich eM Wmopolstellungdurch' .ünquGäffsMle-: Wi^dehmmg der Jnteresseusp'häre und Verdrängung der anderen konkurrierenden. Reedereien, aus der in Frage kommenden 'Fährt nicht betverkstelligon; anderntevls beschränkt sich der GegenfeitistkeitSparagraph auf die Häfen von Odessa.' Nooörosstjsk, Mti, Bawm und Nostow für die italiemsche Flagge und auf, die Häfen, von Triest, Genua, Neapel, Livorno und Catania Mr, die russische Fla>M. - - ' r ..... . Man, > kann überhaupt die Beobachtung machen, daß - Rußland, dem nach Verlust der Randstaateu und Finnlands in der Ostsee nur noch der Hasen von Petersburgs zur Verfügung steht, alle Anstrenignngen darnus richtet, das SckMrgewi'cht seiner Schiffahrt nach dem Schtdarzen Meer und dem Asowschen Meer zu verlegen. Das ist an sich ein ganz natürlicher Vorgang, . denn gerade diese Schfffahrtslimcn sichren ja zu den großen und gewaltigen Produktionszentren Südrüßlands. Auch die deutsche Schiffahrt Hat, hieran einen Anteil, der sich ohne Zweifel in den kommenden Jahrdn weiter vergrößern wird. Da ist zum Beispiel die deutsch-russische Gefellschäft ,Mußtransit", die nach Art der gennschten Msell- , Haft Kvffchen der russischen Regierung und den deutschen Jntereffenten» unter denen uameEich die Hamburger Reederei Max Bernstein he'vvortritt, , begründet worden: Die, 'Schöffe' dieser Gesellschaft können dartk ihrer besonderen Bauart unter < Benutzung des Wolgaffusses und des Kanalsystems bis noch 'Persien gelangen und auf diese Weise sich die Pflege des Durchgangshandels nach Pevsien zur Aufgabe machen. > Eine gewisse Bweutnng hat in Rußland die Kaspische Dampfergesellschaft, und zwar schon aus dem Grunde, weil diese Reederei durch die Wolga und das Marienkanalsystem mit Petersburg in Verbindung stcht. Dieses Unternchinen hat die wirtschaftlichen Fäden mit Persien aufs neue geknüpft und erweitert. Darüber hinaus dient die genannte Reederei. der Beförderung von Naphtha aus Baku. Für diese Transporte stehen fterlich >ber Reederei vorläufig nur wenig Tank,schiffe zur Verffvgung, so daß bereits cm, Nachlassen der Naphtha« ^veffchiMngeN festznstellen ist.' Die Schwarznreer-Asowsche DampffchiffahvtsgefellschLft spielt ebenfalls in Südrußlanh eme gewisse Rolle, wenngleich der Wiederaufbau dieses Unternehmens, da8 durch den Krieg sehr gelitten, hat, noch vipl zu wünschen übrig läßt. Man Hat zum Teil bereits Schiffe der Baltischen Flotte an die Schwärzmeer -Asowsche Da-mpffchifflahvis-sGefe^chaft überwiesen, um dic^e.Reetzerei- .lmstunK-, fÄhiger.zu Machen.- Auch da8: ist jedenfalls ein Beweis dafür, .daß Pußlanh gwf das Erstarken seiner,Reödereien in den sich chen Meeren gxotzss GÄvichr legt., Cugla.no har seine Schiff ,shttSint.ereffM Mit Rußland durch die Errichtung der /KM0s"-Kesderei (All RirMan Corporation Sociadion) zu er. Mren gegeben, ^var fahren die Schiffe dieses UntM»ehmens itte balchher Wagge, es trägt aber einen, stark Arssischer Harakter. Die Are^s stcht dann auch wieder-in Verbindung der noMvegrschen Schiffahrt, und zwar auf dem Umwege ssberdie Gründung, der Rrrssö Novwe-gian Stearn Navigation >ompany. Erheblich beteiligt an dieser Gründung ist die Bermske Dauchffchrffahrtsgesellschaft. Die alte FrMvistigonflotte Rnßland (-genanut die Dobroflot) hat nur noch wenig InreGe uwd Bedeutnrng: sie besitzt so -Mit wie gar.'-keinen Schiffsxif unL Widntn sich der 'Spedition,.urtd der Klarierung von en. verlautet, daß das. Untemcohlnerr mit der russischen HaatAhawd^lsflotte fusioniert werdensoll. -Nicht unerwähnt 'iiben 'Lach die Deutsch^MMche Lager- und Transportgesell- , bekNWrt als Ne ,D«r»tzra". Dresses Unternchmen ist 'seine. TochkeWsellschast der Hamburg-MrevikaOinie, dos in^ ' HaUchurg und Stettin eigene Niederlassungen besitzt.- Die Derutra dürfte aber Wohl thr Schtver gewicht, soweit die Pflege der derrffch-rnffMen Schiffahrt in Frage.kommt, auf den Ostsee- / verkchr legen. Jin Wrigen bedient die Derutva auch die Schiffe i,der'„Arcos", sowie der russffcheu staatlichen Rvvdervren, soweit.! diese die deutschen Häfen airrlaufen. Aus den Vovsteheudon, AäMhrungen geht jedenfalls hervor, daß die Schiffahrt mit Sndrußländ augenblicklich bei allen i sWdotzrttveibiMen. Ländern Europas und bei der Smvjetj regierung selbst im Vordergründe, des Interesses stcht. Allerdings läßt sich heute noch nicht wieder von einem erstklassigen Dauepferliniendieirst sprechen, weil Rußland selbst /ciueu er- HMichen-Anteil am Pe-Ächr fordert und-, wie bereits er- [ Wähnt, die russische Regierung nicht die Mittel ' in der Hand hat, ihm . einen. M'igermaßen /ausreichenden, Schiffspa.y? zu kaufen. Solange das aber nicht der Fall ist, ioerden die AußenhaudelsbegishtUMn mit.Südrußland nicht in dem Maße ausgäbout werden Wrmen, wie. es eigentlich wünschenswert wäre. Die 8i»Mrtms der neue»polnischen WWllng. Warschau, 30. April.' (Pol. Ddl.-Ag.) Lie Pewiln-ng des. iwändische-n Äiarktes mit 'der neuen Valuta h>.rr begonnen. Dies allmähliche ZurückzicilZlng derbishex im Umllmfr befindlichen Valuta und ihre'Ersetzung durch die neuen Banknoten mirfolt sich ohne Schwierrgkeitlen ab. Ein Aufruf, des Präsidenten der Republik richtet sich gegen die Spekulaitroin und/die damit vcrb'nrdone Teuerung bei der Einführung der nüirn Voluw. An der Bovse werden 5,18 Zloty sür einen Dillrr-f Arbwen. Der - Mritätskirrs bleibt Wester aor-antiert. Ebenso .erfuhren die -Kurse der Dividendenpapiere keine Beräuderuuz sondern wurden nur auf Zloty ümgerechnet. Die Polnische Bank hat.in Uebereittstiminung mit den Statuten gleichzeitig 'mit den Reserven an sremdorr Devisen im Betrage von 20'Millionen die Aktiven und . Passiven der polnischen Darlchonsbank, der bisherigen Emissionsbank, übernommen. - - Das Budget M Mai sicht eine völlige'Deckung der SraatSausgaben ohne Mre' Steuerechöhungen vor. " Die ZLotzybilanzen der Aktiengesellscherften. - Warschau, 30. April. - (Eigenbericht der „Wiener Morgenzestung".) Infolge der Einführung der Zwtywährung werden auch die Aktiengesellschaften ihre Bilanzen und chr Aktienbapital in Zloty umrechnen, wobei 1,800.000 pvln, Mark für einen.Zloty berechnet werden sollen. ' ' Sesterreichische Nationalbank. Verminderung des Notenumlaufes. -- Neuerlicher Devisen» bedarf der Regierung. Im Vergleichzum Stande vom 16. April ist in -der Gesmntzirkula-tion nur eine unwasentliche Veränderung, nämlich eine Verminderung um sechs Milliarden Kronen zu verzeichnen, die sich aus der Gegenüberstellung der Ab nahme des effektiven Notenumlaufes um 200 Milliarden aus 6668 Milliarden und der Steigerung. .der soifort fälligen Verbindlichkeiten um rund 104 Milliarden ergibt. Auf der Mtivseite kommt der durch die außergewöhnlichen Verhältnisse des hiüsigen Platzes gesteigerte Geldbedarf in einer Zunahme de^ Eskomptepovtefeuilles um rund 118 Milliarden.auf 1873 MMiavden zum Ausdruck. Von -den DevisenäbMkbenst die einen Betrag von 124 Milliarden erreichen, entMt wiedern-m beiläufig die Hälfte auf Abgaben, an/die Regierung, welche die von ihr benötigten ausländischen Za-hlnstgSMittel nicht den Erlösen der. Völkerhundanleihe ent- .nnn-mt, soridern sie aus den laufenden. Einnahmen .gegen Kronen beschafft. So bewirkt gerade die gegellüber deü 'Prävisionen der Genfer Protokolle günstigere Gfftaltung '.der Sigatsfinanzen vorerst eine Ab nah me-deß. Barfchatze s, «f« e r» .KA. D L E R <5 ASSE T«V:for, tb. 7&2J5** *