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Wiener Morgenzeitung · 1924-04-30 · Heft 1870 (30.4.1924) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1870 (30.4.1924)
Date
1924-04-30
Page
Seite 6 (sequence 8)
Language
German
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t W-n, MtttmH Bühne und Kunst. Srand Snignok. Ehtzßfpiel im Modernen Theairr.; Der dritte Abend des Pariser Grand Guignol brachte «« Programm nach betvährtem, auch in Wien zur Geltung gebracht«« Rezept: zwischen einem anmutigen Lustspiel mit Schwankchema („Prenez, madome" von Girard) und einer Posse' („Le Kaimrsonchra" von G i g n o n x) ein Ditz) des Gruselns, nur für Nervenstarke, das Drama „Le laboratoire des hallucmations" von Andre de Lorde, worin das menschliche: Wrn zu Studienzwecken für einen gelehrten Chirurgen mißbraucht wird. Der Schreck wird zur Starcheit, die Starrheit zum Sadismus. Das Ensemble nahm sich aller drei Stücke mit Grazie und Teufelei an und schickte ein von Lächeln gerührtes und von Grausen geschütteltes Publikum in die Nacht. Seiler und des Mazes hielten Mveau. o. r. Der Abschied der Stofe von Vmtrilo. Paris, 39. April. Nach Mekmrvgen aus New-Aorik sind öie sterblichen Ueberreste von Eleonore Datfe gssilem nach Neiv-Dm-k überftchri worden. Tausende Personen schritten hinter dem Sarg, der nach der Franzisknskirche gebracht torrde. Tort wird die Tote bis Donnerstag ausgebahrt bleibm, sodann erfolgt die Ueber-sührung auf. den italienischen Dampfer „Drirlio", der die tote Künstlerin nach ihrer Heimat bringt. , Am dm Theatern. - - O v e r u t h e a t e r. Dlorgen bleibt das Operncheairr steschloffen. Freitag, 7 Uhr abends, wird als erste Vorstellung der Richard Strauß-Feier „Feuersnot" uod bstraüf „I ofephsle-ende" mit Frnu Gutlieil-Schoder als Potipiiärs Weib gegeben. , . Den tscheS Volkstheater. Souutag, 3 Uhr nachmittags, MolnarS Spiel „Der Teufe l" mit Leopold K tarnt r. In den K a m m e r f p i e l e n findet, heute, 7 Uhr abends,, die Erstaufführung von „D i e M a r.y", vier Bil.er aus dLr.. guten AeseLschast von Siegfried Geyer, statt. Die Titel-; rolle svirlt Erika G l ä ß n e r. Im Raimund-Theater findet die Erstaufführung von Strindbergs „Fräulein I u I i «* mit Elisabeth B.e r z u e r ml Anton Cdthoser Donnerstag den 8. Mei statt.' Dazu wird das eirraktige Schauspiel „Debet und K r e d i t° mit HanS Ziegler als Dr. Axel gegeben. Bis dchm bleibt „I ch l i e ö e D i ch" von Sacha Gnitty auf dem Spielplan. Sonntag, 3 Uhr uachmittaor, bei kleine» Preise» Schiller) SchmrsM. „Die Ränber^: Jo Hann Strauß-T h. o a t r r. Sonntag nach-- mittags, „Der Z i g e u n e r p r t m a 8" mit. Max Stob. A p o l l o t h e a t e r. Die Prennere der holländischen Operette „D i e K ö n i g i n v o m M o » t m a t r t" Musik von Darda Emrem, ist für Sanrstag den 10. Mai angesetzt. Für die Hauptrollen wurden verpflichtet: die Damen; Mitzi Günther, Mimi Brix-Werner,.Gusti Mach«; die Herren: Franz Hölbling, Karl Äachtna»N> Josef Egger und Alfred Walters. Inszenierung TireÜvr : Matz- Steiner-Kaiser, musikalische Leitung Kapellmeister" Frartz Schö'nbäumSfeld, TanzarrcmWneut' Balletmeistex Franz Bauer.' 'Der'Kartenverkauf für die Premibre hat bereits begonnen. '7.. _ v Wechselgästspiel Wiener Theater. Me wir evstchven, wird von Lackstag dön Z. Ma-i an das Ravmund-Theater mit der ÄÄmMe'.>D.c/chS-'P « r-f o nn«" far ch« n einen Autor" eine RrHe 'vM:Gastvorstellungen im Neuen Wrsuor Stadt-! cheater ''ÄKlÄoiechn' '.während ffiAoifchen das StadÄheader mit der ZrhzHKreM'Mäs Weib im Pm^pnr" m die Wiener PoMop er ichbrsiedeli. Dex -M«^.'ld-h'.neue Figureniheater in der Hof-b-ura .'Grillparzer-Saal,. Eingang unter der Michaelerkuppel) bringft hoüle Etttwoch um halb 8 Uhr „Ein' GeMms" nach Pocci zur ApGHmrrg.^Ä^ allgemeines Verlmrgen werden Sonntag den 4. Mar §wvi KipÄeworstelkMgen. — um 8 und um 5 Uhr- — ausgoMhxt werden. Sonntag den 4. Mai um halb 8 Uhr' abendswird die Oper ,#a Serda Padrona" wiederholt. Es^^HoHMgxin"-3lufführuug in der. Urania. Vorigen Sonntag torrde in der Reihe der Opernsragmente der Urania/ die unter 'der s Leitung Prof. Arthur B a r n s f e l d stehen/ Wagners ,>Loheugrin" ausgesührt. Den Lohengrin sang Herr Pt»t afk.Y -L o rtz.ing mit klangvollem Tenor. Frau Weißgär ber-Pr iee lieh der Elsa ihre schöne Stimme, Ortrud würde / vorr '.der sehr stnnmbegabten Opernsängerin Rosa. R 'o s c it wiedergogeben, die, im Besitze -eines schonen, wohl-' klingenden, iu Men Lagen trefflich ausgebildeten Mezzosoprans/ der ihrsnnvertraute'n Partie mit künstlerischem Empfinden uno großer ^nmsikolischer. Intelligenz die ihr entsprechende .dunkle Schaiti?rrmg gab, und insbesonere durch die hochdramatische. Msdergäbe ^anffiel. '' - Kleine Kunstnachrichten. Die im 5kürtstlerha>ls ailsgestrlltcn .^ucÄvcrHungen, der Gernäldebalerie des KrmsthistorWen Museums wurden bereits rn die Galerie Zurücks gesnhr:, um in. den^ Rahmen der bestehenden Sammlung ausgenommen M .ffverden. — Die Wiener Porzelläns a'.b'r.i-l iüd. Astgarteu wird Freitag den 2. Mgi in Anwesen-s. heit, deß ^BikHLöpräsidenten Dr. Harnisch feierlich eröffiret. Wie has homogene Programm eines philharmonischen Konzerts ausse^eu soll. Freitag den 2. Mai findet nntrr der ruttsil-alisthen Lcstnug^Alexander v. Zem.linsky s. im Prager '■Katen Deutschen Theater das vierte philharmonische Konzert statt. Tas vorbildliche Programm bringt: M-otzart-Serenadicijte, Mne Nachr.mrrsik für Streichorchester). Couperin-Strauß: Tau.'/nite 'finr Kammerorchester), Erich W. Korngold: Musik zu „Biel Lärm um Nichts" (für Kammerorchester), I. Strawinsch; „Ragtittze" .(für neun.Instrumente), M. Ravel: „Valse" (TanzdjchtuüM'. " . ' * ‘ Die Richach Strauß - Feier m Dortmmw. Das Stadts theater..Dor't'mmud (Iutendant Karl Schäster) veranstaltet zur' Feier ,des' 60.. Geburtstages von Richard Strauß einen Richard .Strewß - Woche mit Aufführunaeu vvn „Ftzuersnot" am" 1..'Iuni,."„Salp.ne" am 3. Juni', „Meitra" Mt' 7. Juni und eines. SywHoyiekönzcrtes am 18. 'Juni, 'dessen Proarcwmr die" ',)WlPeWlnHonie", da's . „Festliche ' Prmndrnm" und' „Tailleser" aüffvech. Dre musikalffche LeitMtg sämtlicher BeranstaMmgen' hat! Kapellmeister Karl' Wo! f r a m inne. Unfall ans der Mhm. Im Ncüeü Theater in Leipzig erlitt aür Freitag.der Darsteller der Titelrolle' in ,^afaüo^ Anton Nt. T b p i tz, durch das Schsnlverden des. Wagettpseroes. das ihn. aus bie. Bühne brachte, einen .Unfall. Bsinr Herum- _ Wienev Morsenzeiturtg. _, Mitteilungen aus dem Publikum. Isak Wolf Kurz und Frau Wien, II« Volkertplatz 5/3 laden alle Verwandten und Bekannten zu det Freitag den 2. Mai 1. J. um 11 Uhr vormittags stattfindenden n b ’ ts D’i3 Ihres Sohnes höflichsi ein wi RESTAURANT mo M.OPERER WIEN, ll,TABORSTRA/fE 12 HOTEL STEPHANIE Erstklassige Wiener Küche f Spezialität; Pfefferkarpfen und gefüllter Hecht Neu! ORIGINAL Neu! Sämtliche Speisen fertig und am Rost Erstklassige Biere und Weinspezialitäten wie Szamorodnier, Tokayer Ausbruch Alleinverkauf der lg. 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Die Kantate wuvde vmr den Mitgliedern, der Jury als „nnauWirbar" erStört;; ■ Reue Briese Beethovens. Zwei unbekannte Briefe Beethovens'vsrössenÄicht Jean Chantavoien im „Menestrel". Die'Briese stammen Ms der Antographensammdluntz der derichmben Sängerin Panline Diardot. Besonders interessant ist der' Kveiie Brief, aus dem hervorgcht, daß Beethoven 1826 lein Jahr vor seinem Tode) mit dem sranM'chen Verleger Manrwe.Schbetsrnger wegen Herausgabe seiner letzten Qnartetle'op? 132 und op. 136 vechandelte, und daß er damals buwrn dachte, ein Quintett Hu Tourponieren. ' f fflöfkxne Musik in Rußland. Durch die Internationale Gesellschaft (russische Sektion) wivd demnächst „Herzog Blaubarts Burg" von Bela Bartok in Moskau ausgefirhrt . werden. Das erste Kammevkonzert dieser Gesellschaft enthreft änÄchließlich Werke von Hindem ith. Das zweite warmem russischer Abend. Das dritte bringt Werke von B a rt o k, K o d a l y und Lieder des jungen Meners Paul A. P i s l' Die Oper in Palästina.' In JerusWem - ßand Mt Mtäumihrirng von Gomnods „Romeo und Julia" statt. Es ist dies nach dem „Faust" bereits das zweite Werr.Gimnods, das am hebräischen Operntheater in Jerchfalem gespielt wich! Der Direktor und Gründer der Oper, Herr Go linkin, war ehemals leiterfbet Kapellmeister der kaiserlichen Oper in PeteMurg.! Gemälde von Tiepolo zerstört. Aus Udine wird gemeldet: Pei einem Brande, im. Palast des Grasen Maniato . sind wertvolle Kunstwerke, darunter Gemälde von Tiepolo. zerstört, worden. _ Serichtssaal. ßhttllbeleidigoogsüage gegen einen Bori gesetzten - ein risiiplinawergehen. | . Der Gendarmerie-Revierinspektor Urabel ' haM gegen, '.den Oberinspektor May eine' GrenbölerdignngMage. eingebracht, weil dieser ©(3 Vorsitzender der DisAiPlinavkommiWn die Beschuldigung vorbrachte, Urabel verkehre mit übe'lb elenmundeten Personen. Daß Bezirksgericht Klagensuvt stellte das V e r f a h r e n e i n,, tveil May in ÄuÄibun-g seines Dienstes gehandelt habe und das Äa-ndeSgericht Klaigenfurt als Berufungsgericht vevwies bei Mlehnnng cher. Dcschwerbe daraus, daß die Ge>n..darmen oft in Ausübung ihres Dienstes Verhaftungen bei nur geringfügigen Berdachtsgründen vorueh. men, oh ne,daß der selbst unschuldig Verha.sltVte gegen die Gendarmen mit einer Ehreulbelleidignn-gsklage Vorgehen könne. Unrsoiwc'niger Mme ein Gendarmeriobeamter einen Vorgesetzten anjf Ehreribeileidigung klagen- Jetzt wurde gegen Urabeil das Distziplinarv >e rsahren emgolertet, weil er. 'durch EffchriNigung einer GhrenbeleidigungLkläge gegen einen Vorgesetzten die diesem schillideiche Achtung verletzt halbe,'und Urabel wegen Disziplinarvergehens verurteillt. Die von dicksörn beim BechasjnngSgerichtshos emgebrachie Beschwerde wegen 36. AM M. 1m tm * - ..-- ---- . v Nerletzung des Rechtes der Gleichheit ,aller BundeMütHy' wurde abgewi esen. Der Beschwerdeführer hatte gelltenß geinacht, daß Nach der 'DieinistinstrMion für die Gendarmevi« kein Gendarm, der in seiner Ehre beleidigt wird, aiss di> gesetzliche Ahndung und Genugtuung Verzicht leiste, dürfe. Deshalb, weil der Beleidiger ein Höhere» sei, dürfe er firmes Klager echtes nicht beraubt wenden. In de? Gegenschrift des Bundeskanzleramtes war die merkwürdig e E r k l ä r u n g enchalien, daß trotz der Gleichberechtign^ aller Bürger bestimmte Gruppen von Staatsbürger» anders behandelt werden, was insbesoindeve für Beamte gelte, deren Einbringung einer Ehrendestft digungsklage uin statthaft fei. ein großer Schtonggfe»prozeß. Massenanklagen gegen Zollbeavüe — Gesamtschewen 460 Millionen. Gestern hat der erste Prozeß wegen der ZolLetrügereieü an der BurgenlandgrenZe begonnen. In der nächsten Woche werden sechs weitere Verhandlungen folgen. Die Betrügereien im gestrigen Prozeß tonen deshalb möglich, weil sich der Verkehr vort Gütern zwischen dem osterveichlschen und dem bürgen« ländischen Gebiet in dem sogenannten Zwischenischemvevsahren aWielt. Die Ware wird berm Austritt aus Oesterreich versiegelt und von dem Aollbeamten wird ein Zwischenschein ausgestellt, in dem die Ware genau betzeichnet und eine Frist zur Stellung beim Gintrittszollamt vorgesehen ist. Dieses Zwischenscheinverfahren benützte eine Reihe von KanstMen, um Spiritnofen, die sie in Oedenburg eingekauft hatten, goXXfret nach Oesterreich zu bringen. Sie bestachen den Zollwachrevisor Friedrich Brozhn« in Deutsch-Kreuz. Er stellte ihnen wcchrbertsiwvdriigi Zwischenscheine aus. In. dem ersten Fall, bei dem sich Brozyne diesen Betrug zuschulden kommen ließ, hat er noch einer Scherntransport durchfuhren lassen. Es wurden zwei Fässer mit Wasser per AMe bei Deutsch-Kreuz aus Oesterreich ansgeführt. Der Zwischenschein enchielt den Vermerk, daß i» diesen Fäflern 1262 Liter Trebernbranntwein enthalten sei. Ir Oedenburg tvurden dann die Fässer wirklich mit dem Brannt. wein angefüllt und aus Grund des Zwischenscheines bei Loipersdorf wieder nach Oesterwich hereingcbracht. Dunst diesen Betrug ersparten die betreffenden Kanfleute an Zoll, Branntwein- und Warenumsatzsteuer insgesaimt ruwd 61 Mb lionen Kranen. Brozyn« bekam für seine MtwiMlug /dni Mllion. In späteren Fällen verzichteten die Kanfleute an! diese Transporttomödie und damit ersparten sie noch tri# Kosten der Fahrt von Oesterreich Mch Oedenburg. Brozync fuhr gleich mit abgesteulpelten Zwischenscheinen nach Oedenbürg, wobei er auch das Amtssiegel des Straßenzollamtes mit: nahm und versah in Oedenburg die Fässer mit dem von des, Kaufleuten dort erstandenen Spirituosen mit dem Amtssiegel so daß diese Spirituosen als Ware gatten, die bei Deutsch- Kreuz aus Oesterreich ausgetreten waren. In diesen Faller mußte auch der ungarische Zollbeamte bestochen tverden, uml es sind auch, ff: diesem Nachbarstaat einige ähnliche Prozess« anhängig. Angeklagt sind außer Brozyna der Mattersdorsei Kaufmann Mraham E h r e n s e l d, der PrivatbeaMt« Emmerich Schlesinger, der Student der Technik Jakob Schotten und sein Bruder, der Uhrmacher Jgna; Schotte n, und der Kaufnmnu Emanuel S pie g el. Die Anklage legt Brozyna und seinen Mitschuldigen ach' Fälle von Mißbrauch der Amtsgewalt zgr Last, Es haudell sich in allen Fällen um Rum und Trebernschnaps, , in pve> Fällen um Wein. Der Gesamtschaden des Staates wird auf rund 16v Millionen Kronen bezissert. Der HauptangMagte Brojzyna hat ärrbegeben, daß du Bestechungssnmmen ffn ersten Falle eine Mmion, dann zweimal je 4VV.00Ü Kronren'betrugen, daß er von ven Brüdern Schotten für drei Transporte HweieiHalb Millionen Kroner und von einer Qedenburger Fmna für Kvei Weintransporti anderthalb MWionen Kronen bekommen hat, in einem Falli ist er überhaupt leer ausgegangen. ' Der Präsident gibt bÄannt, daß das Oberzollamt sist dem Stvaljbevstchren — als Pviva.tbeteMgttz aniMchlossen habe Die Bertekdilger sprechen sich gegen die Ml-asinng. als Privat, beteiligte aus, da es sich nicht um pvivatrechtlrchc, sondevr ran öffentlich-rechtliche Ansprüche handelt. V Vom Gerichtshof wird die Zulassung, des Zolloberamtei als Priva-tlbeteiligte abgslchnt. Der Vorsitzende, bchprickst nut die eirt!$e;[ineu Fakten. Jen Falle Spiegel har der AngeKagti Brozyna lange mit sich gekmnpst, bis er der Versuchung erlag Der 'Kaufmann habe ihm gesagt: „Sit ,f i.nd ein dumm et Mensch. Andere machen es doch auch." Brozynt hatte damals'1,3 MNonen Kronen und' die . BUrgeulmidznlage. Seffre Frau, war gerade abgdbaui worden und lM hier in Wien; er hatte also für zwei Haushalte zu sorgen Außerdenr hatte er noch für die beiden Knider' znsanvmer 150.000 Kronen'monatlich zn bezahlen. Brozyna, hat sich nm verleiten lassen, dem Drängen Spiegels nächznigeben. Verteidiger: Was glauben Sie-, hat der .He«; Spiegel bei diesem Geschäft veMent? — Auge kl.:- Dreißff Millionen. - ' Präs.: Und was hstben Sie dHir. bekommen? - Auge kl.: Eine'Million. Aus eine Frage des Verteidigers sMt,der Angeklagte, .das bei den Ueberpvüfungen durch Kontrollorgane die Zwischeinscheine nie verlMgt wurden um) überhaupt erst geprüft wurde als die Sache schon cmfgekommen war. : Die Vechandtturg wurde um 1 Uhr geschlossen und wir? heute vormittags fortgesetzt, ' ®fe gefRnOigte „SbrnojcAfe". Die Oasterveichische Druckerei- und. BerbagMsellschal hatte dem Herausgeber der Zeitschrift. ,^i.e"MostarHie Kuno H o y n i g g,, mit dem sie einen befristeten Druckerei vertrag geschlossen und den: sie gleichzeitig vier Zimmer 'ff ' ihrem 'Hanse überlassen' hatte, gekündigt, da der Vertrag zs Ende gmg Md HoyN'igg durch seffl rücksichtsloses Berhatt« den anderen Parteien des Hauses das Mitwohnen verleidet So seien unter anderem von derl fangen 'Parteiangehörige,' Exerzierübungen veranstaltet worden.1 Gestern'hat da! Bezirksgericht Josefjtadt die Kündigung als gu Rech! b est eh «nid er Lila rt, da es sich um rine nach dM Mieten gchetz tzuläffige' Bejfvijstuny .Mer, Untlenmi^ö:y«tÄe. Die an deren angegebenen Kimdigungsgründe komfmen nicht in Be tracht. Der Besagte'habe,keme ExerzierDungchr Veranstalter ffondevrr jMge Parteianhängor am SmWtcN vovnvittags fti den Ki r cheniganig emgeM, was zu, keinen.StöruWej Anlaß , gab. Es sei allerdings zu Weihnachten vorgekommer daß junge Anhänger HoyrttggS nachts oaS Htm öffnen liehen und es dann, ffn ParteiuMziemLii turbulent-zugegangen sei, doch Vöme dieser-Ueber aber juniMl Deute Hoynigg nicht belasten, da er >chne deflej n echollgtL,

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