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Wiener Morgenzeitung · 1924-04-28 · Heft 1868 (28.4.1924) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1868 (28.4.1924)
Date
1924-04-28
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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JWMW» TkM, WM, MoMg Wlerrer Morgenzertung. 88. April 1924 gfeife 8i sonst scheinbar dabei dick sind. Die Verdickung der Harrt und des UnterhautKellgewebeS beruht nicht etwa «uff kräftiger MuSkellntwicKung, sondern eS liegt hier gweWloS eine mangelhafte LymphzirkuLaüon auf konstitu-!Üo«eller Gonndlage VM< Die Mädchen und Kranen, die mit solchen dicken Beinen behaftet sind und ob der herrschenden Mode derkurze« Röcke unter diesem Zustande leiden, fordern Ab- We. Hach den obigen Darlegungen ist eS begreiflich, daß die konstitutionelle Anlage schwer bekämpft werden kann.' Man hat eS mit shstetnatifcher Kompressiönsbohandlnng der Beine mit Gummibinden versucht, doch, ohne besondere Erfolge erlieft: Kr. haben. Dr. Schwarz hat eine Behandlung ,W ^nfuimschlaM empfohlen. Dicker Senfbpei. wird. auf dio peivdickten ^llen xmfgetvagen und allmählich 'von 8 Mmrlen bis % Stunden liegen gelaffen. Diese nicht schmerzlose Behandlung dürfte nicht jeder Frau Sache sein. Die von den Laien empfohlene Massage und Heitzlustbehandlung ist sicher wertlos und kann eher die Schwellung verstärke«. Man tut also am besten, den Zustand auf sich beruhen zu. lassen^ falls keine krankhafte Störung vorliegt. Man tröste ßich, daß eS auch Schätzer kräftiger und starker "fchtegeW* AerzMcher Fragelastea. Sprunge. 1. Atherome sind Balageschwülste, die bei vtammg de» Talg- oder SchweißdvüsenfÄretes auftreren und sine gewisse Disposition der Haut voraussetzen. 2. Diese gibt sich auch kund in der Enrpfmolichkeit Ihrer Haut. Gutes Abtrockne» de- Gesichtes und Einreiben mit Gold-Cream notvendig. — Sale«. Diese üble Gewohnheit hat, wenn recht- Mg abaüvöhnt. keim weiteren Folgen. — M. K. 1. Bis Mt 22. Lebensjahre wächst man gemeiniglich, nachher bleibt rinem nur die Hoffnung. Das Wachstum beruht auf konstitutioneller Anlage, die durch gute Ernährung, entsprechender Lebensweise in günstigem Smne beeinflußt wevven kann. I Gegen Wimmerl ist Bekämpfung der Blutarmut, Regelung der DaMtätigkeit notwendig. Schach dle Zuschrfften find )tt richten an Fritz Igel, Me«, 2. Dez., Praterstraße 41. Parti« Nr. 2. Au» der 9. SiMde des New-Yorker Turniers. Letßr Iauo w S ky. Schwärzt R L t i. 8. Sgl—13 g7—g6 24. T «8—c2 a7-a6 8. h2-h8 Lf8-g7 25. S IS—gl«) b4-b3 4. Ld-f4 b7-b6 36. T «2-d2 a7—a5 i. e2—e8 «7—e5 27. Sgl—eS a4—a8 6. c25—c4*) Lc8-b7 28. 8 «3-14 b3—b2 7. Lfl-e2 0-0 29. Del—c8 D dB—15 8. Sbl—c3 cbXd4 80. 814-63*) Lfl7X64 T 68X64 9. ©3Xd4 ä?Xd5») 81. L «8X64 10. bS—bS 816-e4») 32. K fl-gl D 64X63 11« T al—cl Se4Xc3 33. T 63X68 D15X63 18. TclXcS dBXc* 34. D c8X63 a8—a2 18. b8Xc4 Sb8-c6 35. K gl Xbl a2—al D 14. Tc8-d8 Sc6—»3 36. T dl—bl Ta8-b8 16. c4—c5 V d8—d5 37. h8-h4 Dal-»4 16. 0-0*) ' DdSXaS 88. g2—gS D a4—64 17. Tfl-el Da2-d5 89. D dS-c8 D 64-16 18. Le2-H Lb7-a6 40. K hl—g2 h7-h5 19. T dS—c3 La6XH 41. Kg2-gl 8 c6—64 20. KglXfl 8 aö—c6 42. D c2-dl D16-15 21. L14—e3 T18-68 43. Kgl-g2 DIBXcB 78. D dl—cl b 6 —b515) 44. D dl—d2 Gibt auf») Dc5—dßf Neue Siege der Wiener Klubs. Die vor, einigen Dache« ausgestellte 'Behauptung, daß Wien derzeit im msttoleurohäffchen Sport eine führende Stellung einnimmt, fiauld gestern wieder seine BestätiMng. In HütteWwvf fertigten zwei Wiener Manuischaften auswärt-rge Gegner ab und auch in der Fremde erfochten unsere Vertreter bemerkenswerte Siege. Rapid—Sturm (Graz) Irv (0:0). Ropid-iPlatz. 10D0O Zuschauer. Schiedsrichter Mbrecht. Rapid: Kolar; Urioil 3, Regnart; Wagner, Prohaska, Silbeck; Kirbes, Iellinek, Kutha-n, Uridil 2, Wessely. Sturm: Gürtel; Bradasovie, Ferk; Skasa, Greiner, Skassa; Gert, Dellinaer, Haist, Oroszy, Doller. Rapid gefiel gestern nicht so aut wie in dem Spiel gegen HarduVitz. Die Grazer waren die bessere Mannschaft und hatten einen knappen Sieg verdient. Die Grazer haben von ihrem jetzigen Trainer, dem alten W. A. F.-Smeler Haist, schm viel gelernt und betreiben ein hübsches Kombinationsspiel, sind aber vor dem Tore zu langsam und unentschlossen. Ihre besten Leute waren Haist, der den Angriff sehr gut führte, der Mittelläufer Grcriner und der Verteidiger Ferk. Rapid hatte einen schwachen Tag. Besonders schlecht war Kuthan. Wessely erlitt nach einer halben Stunde eine Verletzung und wurde durch Hanacek ersetzt. Gut war die Verteidigung. ' Rapid hat Abstoß und erzwingt gleich einen Korner; den vom, Tormann schwach abgewehrten Ball verschießt Wessely. Rapid ist überlegen; es kommt vor dem Tore.der Grazer wiederholt zu brenzlichen Situationen, doch erwehren sich me Gäste mit einigem Glück. Wessely verschießt emigemale. Die Angriffe Rapids werden nun schwächer; die Grazer übernehmen das Kommando. Einige Vorstöße Wesselys werden noch abgewehrt, dann bekommt Kolar harte Arbeit. Wiederholt erweisen sich die Torstangen als Retter. Nach der, Pause verflacht das Spiel; Sturm ist ziemlich im Angriff, bi§ eS 5 Minuten vor Schluß zu einem Freistoß gegen die Grazer kommt, der von Rognart geschossen, von Gürtel schlecht abgeiwehvt und von Kirbes endgüutg eingeschossen wird. Hevtha—G. K. Pav-uttee Irv (0: v). Rapid-Platz. Schiedsrichter Kienzl. 10.000 Zuschauer. Hertha: Ostricek; SEI, SchramseiS; Mosel, Neuerer, Listopad 1; Listopad 3, Kabada, Schefcik, Kalisch, Picha. Pardubiee: Balear; Kohousek, Zenisek; Kacowsky, Swoboda, Hvebicek; Lederer, Ruli, Meixner, Lewy, Hladkh. Die Gäste verstärkten durch, ihr zweites Spiel noch den & Eindruck, den sie SamStag gemacht hatten; sie spielten komponierten dabei hübsch und überschritten nie die Grenzen der Fairneß. Ihre besten Leute waren die. Innenstürmer, der MitteMrufer Svoboda, trotzdem dieser verletzt arrtrat, und der Verteidiger Zenisek. Die Favoritener habten in Ostricek ihren besten Mann. In der Deckung übertraf Reiter er die Geitenläufer. Im Angriff gefiel Listopad am, besten. Der Sieg >der Vienna war durch ihre größere Ansdauer verdient. Hertha beginnt das Spiel; ihre Stürmer vergeben jedoch einige günstige Gelegenheiten. Nicht besser ergeht es den ParLmbitzern; entweder veffchießen sie oder die Balle werden eine Beute oeS brillant spielenden Ostricek. Die Tschechen gewinnen die Oberhand, Rule und MeiMer schießen bei jeder sich bietenden Gelegenheit — jedoch immer daneben. Einigemale wirft sich OstricÄ tollkühn den Gegnern vor die Füße. In der 40. Minute begebt Solil ein Foul im Strafraum; Rule schießt den Elfer Ostricek cm den Fuß. Nach der Pause bat die Hertha Oberwasser, die Stürmer kommen aber gegen dre gegnerische Verteidigung nicht durch. 6 Minuten vor Schluß läßt Kabada unerwartet aus 80 Meter Distanz einen Prachtschuß vom Stapel; der Ball landet unhaAbar im Netz. Am Kampfbild wird bis zum Schluß nichts mehr geändert. *) Besser war oö, veil die Diagonale für de» Lg7 gesperrt bliebe. Jetzt find die Mittelbauern schwach. *) Nun ist. die gefährliche Rubinstein-Variante entstanden, nur mit dem Unterschied, daß fie S ch w a r z spielt. ') Schwarz hat schon die Führung an sich gerissen. *) Weiß opfert einen Bauern, um durch Tempogvwinn zu einem Gegenspiel zu kommen. ■ *) Die schwarzen Freibauern dringen unaufhaltsam vor. ») Um über «2 auf 14 die feindliche Dame anzugreifen, kommt aber zu spät. T) Erzwungen 1 ») Dame- oder Turmverlust ist nicht zu verhindern. Bon der Schachfektion der Hakoah. Das Klubturnier 1923-1924 ergab nach harten Kämpfen folgende Resultate: 1. Göttlich 2, der somit auch den Titel des Klubmeisters erhält, 2. Grieshaber, 3. Göttlich 1, 4. Bloch, 5. Schenkeln, 6., 7. und 8. Preis geteilt zwischen. Dimkekblum, Schlesinger, Prof. Wiesen. Das seit voriger Woche im Gang befindliche Turnier 1984 weist die stärkste Beisetzung auf. Spieltage für die 1. Klasse Montag und Mittwoch, für yie.8, Klasse Dienstag und Donnerstag. Nachrichten. Meister Takacs spielte Freitag im Tbeatereafe, 2. Bez., Praterstraße 38, simultan gegen 27 Schach^ünger. In der kurzen Zeit von zweieinhalb Stunden gewann er 19, machte 5 unentschieden nnv verlor nur 3 Partien gegen- Frau Pollak, Gustav Horowitz, N. Bursztyn. Hazair-Makkaväer'gegen Donaustadt' 5Va: 81/®, Weißgärber 6:2, gegen Hechawer 3:3, Men Arbeite, klub 20 12:1. Man sicht, daß Hazair-Makkabäer mit' Kraft nach vorwärts strebt. egen ^challer Lösung der Aufgabe Rr. Ir 1. v dl—b3 2. D b8-b8t 8. S d4—c6 4. Sq6 —e7 5. Db8-c8 6. D c8—g8f 7. S e7—c8! Kh7-h8 K h8—h7 Db4-h8 P b3-b6 v h6-b4 Kb7—b6 D b4-r-h8 8. Sc8—d9 9. 8 d6-e8 10. Dg8Xg7t 11. D g7—18 12. 8 e8-(8t 18. V18 PbS-hB Dh5-hi Kb6~h& D h4-w-b8 KhB—h4 Db3 Muß matt geben. Briefkastenr Jüdischer Schachfreund 2. Me drei Spieler bei der Hakoah. Außer diesen spielen in der ersten Mannschaft: Beutum, Dunkelblmn. Gottlieb' 1, Gottliob 8, Igel, B. Schwarz, ^fng. Diestler, Weiß, Schlesinger, Bloch, Eisinger, Horowitz. Nürnberg, Laub. Die gestrigen Spiele sahen die ErstklalMgen auf der gcünfien Front siegreich. Die ZweiMaffi-gen gaben aber achtunggebrotenbe G«kn>er ab. Gestern bekam man wieder recht schwache SchiedSrichteÄeistil'Nigen zrt sehen, so daß es kein Wunder war, daß die einzÄmn Spiele sehr derb verliefen. Nachschehend die Berichte: Amateure — Nudolsshrrgel 2:1 (2:0). RndolfShügÄ^Pkatz. 10.000 Zuschcxucr. Schiedsrichter Komar. Amateure : Lohrmann; Popovich. TaMer; Hrltl, Jenö Konrad, Geyer; Cutti, Swatosch, Hrerländer, Schaffer, Wieser. Rudolfshüaelr Saft; Frohler, Dworschak; Kohn, NeeaS. Ruhitl; Kamejch, Hechtl, Morawetz, Dnspiva, Minarik. Beide Mannschaften hatten gestern einen sehr schwachen Tag. Bei den Amateuren versagten öintge Größen gänzlich und bei Hen.Favoritnern vermißte man den entsprechenden Kampf-?eist. Die Rudolfshügler spielten nämlich Nicht aufopfernd, son« ern derb. Der Sieg der Ober-St.-Veiter war in ziemlich sicherer Weis>e errungen worden. Gute Leistungen sah man aber nur von Dohrmann, Geher und Wieser.Die Rudolfshiügler hatten ein beängstigend schwaches Bertvidigerpaar, daß an beiden Verftffttorvn Mtldtryigond war. In >der Deckarng konnte nur NeeaS entsprechen und her Angriff operierta fast ausschließlich mit' seiner linken Seite. Ms sehr derber Spieler entpuppte sich der Fapyritner Duspiva, dem das Handwerk gelegt werden sollte. Das Spiel beginnt mit Angriffen der Amateure, doch drehen hie Fyvoritner bald für kurze Zeit beit Spieß um. Lohrmätm tritt einigemale in Aktion. Er fängt zunächst einen hohen Kornerball weg, hält sodann einen scharfen Nahschuß ■ mit bewundernswerter' Ruhe. Die Angriffe der Amateure scheitern, am Einbachsyftem der Favoritucr Verteidigung. In der 10. Minute läuft Hierläuder durch und erziE im 'Alleingang den ersten Treffer für Violett. Einen Weiten scharfen Schuß hält Saft. Eine schöne Mtion des RudolfHügel- Sturmes bringt Minarik in Front, doch wird der Ball znm Korner abgewehrt. Einen Freistoß WieserS hält Saft. Cutti erhält den Ball in der Spielplatzmitte zugespielt, Dworschak stürzt sich auf ihn, ohne den Ball zu beachten, Cutti weicht aus und hat nun frere Bahn, zum Tore. Saft, der ihm entgegenläuft. vermag das Verhängnis nicht mehr aufznhalten, oer Ball rollt an ihm vorüber ms Tor. Lohrmann tritt wieder in Aktion, er wehrt einen Schutz Hechtls miteiner Hand ab. Nach einer Bombe Swatoschs, die über die Stange geht, schließt die erste Halbzeit. Nach der Pause ergibt sich zunächst für Hierländer eine günstige Situation, er erhält den Ball, vor dem Tore freistehend schußgerecht zugespielt, doch trW er die Stange. Ein schneller Lauf Minariks endet mit einer Flanke in Out. Ein überraschend abgegebener Schuß Schaffers geht knapp daneben. Einen zu weit vorgelegten Ball Kameschs fangt Lohrmann ab. Saft rettet mit dem Fuße. Nach einem Vorleger Wiesers brennt Hierländer durch, sein Schuß rollt neben das Tor. Hierländer wird in aussichtsreicher Situation zu Fall gebracht das Foul wird nicht geahndet. Dagegen pfeift Schiedsrichter Komar, als Hierländer nochmals durchbrennt, und es versucht wird, ihn zum Falle zu bringen, ab trotzdem der Amateur-Mann den Ball behält und allein vor dem Tore steht; den Freistoß verschießt Wieser. Die Amateure nehmen das Spiel nun nicht mehr all^u ernst. . Rudolfshngel unternimm: einige Angriffe und Jenö begeht in der 44. Minute ein Fou-l; der Freistoß Khrt zu dem einzigen Treffer Rudollfshügels. Slovan—Admiva 3:2 (2 r 2) (1 r 0). M>mira-Platz. Schiedsrichter Neubauer. 8000 Zuschaue. Slovan? Hloulsek; Blizenec, Pojar; PopE, Baar, Barback; Eckl, Bulla, Ptacek, Hanel, Grüber. — Ad mi r a: ' ser; Vooi, Neidliuger; Schncmbelt, Koch, Kingall 1; Legl. Runge, Klima, Skolout, Janda. Obwohl der Sportklub Slovan den Sieg erst im Nachspiel errang, so war der Erfolg doch verdient. Neidlmger gebührt wieder einmal das Veckienst, einen Gegner verletzt zu haben. Diesmal war der gegnerische Tormann Hlousek der Leidtragende. der ausscheiden mußte. Seinen Posten^ bezog dann Hanel. Slovan verdankt den Sieg in erster Linie der guten Leistung Bullas. Neben ihm zeichneten -sich noch, Eckl, Ptacek, Baar und Blizenec aus. Die Floridsdorf.er hatten in Neidlinger, Voci. Koch, Sigl und Mma chre besten Leute. Der Kampf gestaltet sich von Beginn an schr spannend, und lebhaft. Hanel kommt schön durch, doch Wieser rettet im letzten Moment. Ein Gegenbesuch Siegls verläuft ergebnislos. Einmal feuert Bulla ans Außennetz, bald darauf gibt es ein großes Gedränge vor dem Slovan-Tor, das aber resultatlos bleM. Eine gute Gelegenheit dvvMt dann Sigl durch zu langes Zögern. Ein Foul Pojars an der Strafraumgrenze wird von Runge verschossen. Wieser bekommt jetzt reichlich Gelegenheit, feine Kunst zu zeigen, kann aber nicht verhindern, daß Eckl nach einem Fehler Kingalls in der 44. Minute für Slovan, -das Leder in die Maschen feuert. In der. zweiten SpieHalste waren die Hausherren besser, ohne aber überlegen zu werden. Das Spiel wird schärfer, Admira drückt au'fs Tempo. Neidlinger gcht in den Sturm. Gin Treffer scheint unvermeidlich. In der 28. Minute köpft Koch nach einem Komer ein. In der 34. Minute erhält Sigl 5>en Ball, stoppt und schießt den Ball rasant zwischen die Pfosten. Admira führt! Aber nicht lange währt die Freude der Anhänger. Einen über NöidlingerS Kopf springenden Ball echaischt Bulla und erzielt , mit Schrägschnß den Ausgleich. Der Kampf spielt sich jetzt für kurze Zeit im Mittelfelde ab. Ein Angriff Klimas wird unfair arrsgehalten und Herr Neubauer diktiert voreilig einen Elfmeter, den' Neidlinger Hlousek in die Hände schießt. Hlousek wird verletzt, seinen Posten bezieht Hanel. Gleich darauf Schluß der' regulären Spielzeit. Im Nachspiel ist Slovan, obwohl die ganze Zeit hindurch mit zehn MaNn spielend, überlegen und Bulla vermag , nach einer Einzeloiktion den siegbringenden Treffer in der 9. Minn^ zu erzielen. Wacker—F. A. C. 2:1 (2:0). Wacker-Platz. 3000 Zuschauer. Schiedsrichter H a b e d lertner. Wacker: Maresch; Kollndorftr, Boucek; Brmeck, Resch, Pellet; Staudemayer, Machhörndl, Wana, Röscher, Lrebhart. — F. A. G: Hofer; Csihak, Runge; Schulz, Drucker, Woftrak; Paradeiser, Reiterer, Jszda, Neubauer, Busch. Der F. A. C. war absolut nicht die schlechtere Mannschaft. Er hatte sogar zeitweise mehr vom Spiel. Die beiden Verteidigungen arbertoten sehr gut. Die FloridSdorser , hatten den besseren Angriff und diesem Umstande hatten sie ihre Ueber- Isgenheit zu verdanken. F. A. C. hat Abstoß. Wacker macht aber bald eine gewisse Ueberlegenheit geltend. Röscher und Liebhardt tauschten bald die Plätze, wodurch Schwung in den Rceid-- lmger Angriff kam. Erst in der 27. Minute gelingt es Lrebhardt, mit schwachem Schuß einzusenden- und so die Führung zu erlangen. Irr der gleichen Minute ist es derselbe Spieler' der den Stand auf 2:0 erhöht. Es erfolgen noch emige Angriffe Wackers. Hofer läuft heraus, der Ball wird aufs Tor geschossen. „ aber Csihak, der in Tore steht, besitzt noch soviel. Geistesgegenwart, nm ,,den Ball abzuwehren und so ein schönes Tor zn verhüten'. In der 35. Minute erreicht Wostrak durch einen Elsen das Tor für seme Farben. Nach Halbzeit bedrängt vorerst! Wacker, doch drängt spiiter Floridsdorf stark ans den Ausgleich Drei Korner sind die ganze Ausbeicte aller Bencühungen. Alle Arten von Bankgeschäften Kommandite der Kroatischen Eskomptebank, Agram Wien, E. Seifizefgane 4 (Ecke Bognergasse beim Graben) Kredituna Warengeschäfte Telephone: 60-4-82, 60-4-93, 63-4-85, 64-442, 68-4-78, 69-4-82 10465 Telegrammadresse: Frapobank j 139007!?!"!"!"!!

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