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Wiener Morgenzeitung · 1924-04-27 · Heft 1867 (27.4.1924) · p. Seite 12

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1867 (27.4.1924)
Date
1924-04-27
Page
Seite 12 (sequence 12)
Language
German
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Serke Bf Merr, Sonntag SÖtettet MoLgenzeitunü. AUe Arten von Kommandite der Kroatischen Eskomptebank, Agram Kreditum Bankgeschäften Wieit, I. ZSlttSkSSNS 4 "fSSBT WarenJ^äfte Telephone: 60-4-82, 60-4-93, 63-4-85, 64-4-42, 68-4-78. 69-4-82 10465 Telegrammadresse: Frapobank Sie Sauet der Rekonvaleszenz. Bolkswirt. Finanz- und Handelspolitik in der polnischen Gegenwart. Von Minister a. D. Dr. Jul. v. Twardowski, Präsident der Austro-Polnischen Bank-A.-G. und der Oesterreichisch- Polnischen .Handelskammer in Wien. Für den Wirtschaftsverkehr zwischen Oesterreich und Polen sind die kommenden Monate von großer Bedeutung: Jedes der beiden Länder schickt sich zu einer Reform seines Zylltarifes an, und beide Länder werden in einigen Wochen Forderungslisten anstauschen, die zum Abschluß eines Tarifübereinkommens führen sollen. Also schwerwiegende Arbeiten, große Möglichkeiten, Einrichtung auf neuen Grundlagen. « Gleich den anderen neuen Staaten hat auch Polen alsbald zmn Zollschutz gegriffen und damit industriepolitisch ohne Zweifel -das Richtige getroffen, nämlich seine Wicht erreicht, seine natürlichen Reichtümer zur Hochbringung seiner Industrie zu verwenden. Es sei hiebei ausdrücklich bemerkt, daß das fieberhafte Gründungstempo der allerersten Zeit rasch überwunden und die Entwicklung auf eine durchaus ernste und reale Bahn gelenkt worden ist. Polen lvar aber auch einer der ersten Staaten, die sich der Anknüpfung vertraglicher Bindungen zulvandten; es blickt denn auch heute bereits auf ein ausgebreitetes Netz solcher-Beziehungen, indem es Handelsübereinkommen mit Oesterreich, Belgien, Frankreich, Memel, Rumänien, der Schweiz, Italien, Jugoslawien, der Türkei, Tscheche- Slowakei, Japan, und Finnland besitzt, wovon die drei letztgenannten noch nicht ratifiziert sind. Unter den oberwähnten neuen Grundlagen ist nicht nur die geplante Vertragsbasis, sondemr vornehmlich auch die hoffentlich bald durchgeführte und fest-gehaltene Sanierung der polnischen Staatsfinanzen gemeint. Ist dieses Ziel einmal erreicht, so find davon wohltätige Rückwirkungen nicht nur auf die praktische Abwicklung des Handelsverkehrs, sondern auch auf die polnische Handelspolitik selbst zu erlvarten. So war z'. B.' die radikale Exportdroßlung -durch enorme Erhöhung der Ausfuhrgebühren ein sehr heilsanrer staatssinanzieller Sanievungsbehelf. In diesem Zusammenhang verdient ein Satz angeführt zu werden, den einer der begabtsten jungen Nationalokouomen Polens, Dr. Norbert Salpeter (Krakau), kürzlich niedevgeschrieben: „Die ökonomische Lage Polens -bietet einen lichten. Ausblick. Polen ist kein ausgesprochenes Agrarland und auch nicht ein ausgesprochenes Industrieland. Seine Agrarbestände genügen vollauf, die Nachfrage nach Agrarprodukten zu decken, seine Jndustrieartiäl finden ein konsumfähiges Publikum, dessen Bedarf es nicht voll sättigen kann. Polen ist nicht ein ausgesprochenes Import- oder Exportland und somit seine Währung nicht so stark von ausländischen Beziehungen abhängig. Es hat somit auch in den Zeiten einer Sanierungskrise nicht viel zu leiden. Diese Stellung des polnischen Wir-ffchastskörpers -ermöglicht ungemein die Durchführung einer Sanierungsaktion . . ., die leichter durchgesetzt werden wird, wenn -der Staat durch Maßnahmen auf dem Gebiete der Industrie- und Handelspolitik trotz der scharfen Finanzmaßnahmen die durch die große Nachfrage ermöglichte Produktionstätigkeit der Wirtschaft erleichtern wird." Wir haben allen Grund zur Annahnre, daß die Regierung diesem Gesichtspunkt, der in dem wohltemperierten Charakter der polnischen Gesamtwirtschaft 'begründet ist, voll Rechnung tragen wird. Wie die industrielle Entwicklung Polens sich unaufhaltsam in besonnen aufsteitzender Linie bewegt, sei nur an einigen aufs Geratewohl herausgegriffenen Beispielen dargetan: Mit französischem,. polnischem und englischem Kapital werden einige neue Eisenbahnlinien gebaut, die das Dombrowaer Kohlenbecken einerseits mit Pomerellen, anderseits mit Warschau direkt verbinden und vom oberschlesischen Kohlenrevier nach Kempen führen sollen. Zum Ausbau des elektrischen Bahnnetzes im gesamten Staatsgebiet hat sich in Warschau die heimische Aktiengesellschaft „Swiatlo" mit einer großen eriglischen Gruppe vereinigt. Die junge „Erste Lokomotivfabriks-Ä.-G. in Polen", der eine italienische Gruppe mit vier Millionen Lire beigetveten ist, hat sich bereits aus eine Jahresproduktion (durchschnittlich 72 Lokomotiven) im Werte von 1,5 Millionen Dollar eingerichtet. Für den Bau des Hafens in Gdingen hat sich eine polnische A.-G. mit französischem (Loucheur, Schneider- Creuzot und .Hersaut) und holländischem (van Holgaard und Co.) Kapital zusammengetan. Der polnischen Zuckerinduftrie hat eine englische Bankengruppe den Betrag von einer Million Pfund Sterling kreditiert. Nimmt man noch die sehr -bestimmt lautenden Nachrichten über eine amerikanische Anleihe an Polen hinzu, so darf man doch füglich fragen, worin, sich denn eigentlich das noch immer wieder behauptete Mißtrauen des ausländischen, -hauptsächlich des angelsächsischen Mpitals gegenüber -Polen zeige?, / Don Dr. Michael Sussan. Die Ueberwindung der Frankenverluste. — Das teure Geld. — Das verlorene Vertrauen des Publikums. — Keine Wertveränderung der Kröne. ‘Jim:, nachdem die Krise halbwegs überwunden zu jein scheint, taucht merkwürdigerweise schon die Frage nach der Dauer des R ekonv aleszenzzustdndes auf. Die einen glauben, daß die Erholung :mch diesen: furchtbaren Gewitter Jahre iin Anspruch nehmen dürste, die anderen wieder sind der Ansicht, daß es wenigstens noch einige Monate dauern würde, bis die Börse haMvegs normal anssehen dürfte. Beide Telle sind sich darüber einig, daß in der nächsten Zeit eine starke Wendung zum Besiern, respektive die Rückkehr der normalen V-erhältmsse nicht zu erwarten ist. Man spürt, daß allen noch der Schrecken in den Gliedern liegt, daß sie sich noch immer nicht erholt haben, daß sie nicht nur materiell erschüttert, sondern auch psychisch in ihrer Mentalität so stark mitgenommen wurden, daß sie es nicht einmal wagen, an eine baldige Besserung zu denken. Die Frankeuspckülation scheint für den Wiener Platz sme halbwegs annehmbare Entwicklung genommen zu haben. Durch das Mittel -des Frankenelsaring ist ein vernünftiger Ausweg gesunden worden, durch welchen, wenn auch nicht alle, so doch ein wesentlicher Toll der Verpflichtungen erledigt wurde. Der Aprittermin ist zum größten Teil überivunden und auch die Frankenverpflichtungen znm Maitermin haben eine starke Minderung erfahren. Es kann der begründeten Arfficht Ausdruck verliehen werden, daß sich der Wielter Markt endlich nach sechs Wochen vor: den furchtbaren Folgen der Fvankenspekulaiion halbwegs befreithat. Dies konnte man auch an den letzten zwei Bövsentagen der Woche^ beobachten, als der Franken plötzlich eine starke Steigerung nach oben nahm und dir Börse in ihren Kursen darauf lange nicht mehr so stark reagierte, als es vor einer Woche der Fall gewesen, wo schon nach meiner Erschütterung von einigen Centimes die nervöse Börsenstimmung leicht zu beobachten war. So scheint dieses Krankheitssymptom, das durch die Frankenverluste verursacht wurde und. einen schwerwiegenden Anstoß M fetzigen Krise gegeben hatte, nunmehr rm Abklingen begriffen zu sein, wenn auch die vollkommene Heilung nicht vor Ende Juni zu. erwarten ist. Das zweite Krisensymptom, der unverhältnismäßig hohe Geldsatz, dürfte auch in nicht allzu ferner Zeit eine gewisse Linderung erfahre». Dürch den Druck der Regierung und durch die vereinten Anstrengungen der Banken dürste es doch in zwei bis drei Wochen zu eurer vernünftigen Regelung der. Reportgeldsatze kommen. Zwar ist dann auch noch ein Geldsatz von 0,5 Prozent, der wahrscheinlich weiterhin Längere Zeit vorherrschen dürfte, noch immer hoch. Doch wird er gegenüber der Jetztzeit bei Erleichterung der Geldbeschaffung dennoch geeignet sein, eine gewisie günstigere Atmosphäre zu schaffen. Ein Börsendefekt dürfte zu seiner Heilung noch sehr lauge Zeit benötigen. Die Wiederkehr des Vertrauens des Publikums zur Börse. Auf diesem Gebiet ist soviel verbrochen worden, daß sich die begangenen Fehler schwer werden wieder gutmachcn lassen. DieFülle der Emissionen, der Mißbrauch -des Publikums für >alle Kaprtalsvermchrungen, das Schindluder mit den Bezugsrechten und endlich das Imstichlassen derjenigen Kreise, welche der Börse von außen her große Kapitalsmengen zur Verfügung gestellt ha'ben, dürfte sich noch lange bitter rächen. Von dieser Seite ist eine Heilung sehr s ch w er zu erwarten, tvenn überhaupt von einer vollkommenen Genesung die Rede fein kann. Auf diesem Gebiet wird die-Rekonvaleszenz nicht Tage und Wochen, sondern Monate und vielleicht Semester dauern. Es ist vielleicht zu bedauern, daß durch die letzten Ereignisse die Börse für lange Zeit ihre Popularität emgebüßt hat. Es ist für eine Wirtschaft Nicht unvorteilhaft, trenn die Effekten in möglichst weiten Bevölkernngskreisen Absatz finden. Die Stärke, des französischen Kapitalmarktes berüht in erster Reihe darauf» -daß dieser über e>ine große AMhl von Rentnern verfügt, -welche - ihr Geld in Effekten aNlegen. Oesterreich konnte dieselbe Entwickluirg nehmen und war Mch auf dem W^r, eine solche einzuschlagen, wenn nicht die letzten Ereignisse ganz kraß vor Augen geführt hätten, welcher Mißbrauch Mit der Unkenntnis und Gutgläubigkeit dieser das Rückgrat jedes Kapitals- ■ Marktes bildenden Be-Völkerungsgeschichte getrieben wurde. ZweifeUos triste Anssichten für die Zickunft! Dennoch wäre verfehlt, damn zu glauben, daß die Rekonvaleszenz übermäßig lange Zeit in Anspruch nahmen würde. Wohl wird sie nicht nach einer Woche od>er vielleicht schon nach einem Monat, beendet sein, wohl ist es nicht unwahrscheinlich, daß sie vielleicht nicht einen so normalen Verlauf nehmen wi.rd, wie dies allgemein vorn Gesichtswinkel der einzelnen sich abfpielt. Daß sie über in nicht allzu ferner Zeit kommen Wird, ist ganz gewiß. , Rekonvaleszenz heißt lange nicht» daß die Kurse Lhimborasso-Hohen erreichen, welche im Vorjahre durch Majorisierungsversuche, durch Airpeitschung der Animierpresfe, durch verlockende Schlagworte und durch krankhafte Wirtschaftsmentalität hinaufgetrieben wurden. Ernzsckne Papiere werden diese. Kurse nie mehr sehen. Es ist verfehlt, zu glaüben, daß eventuell eine Wertveränderung der Krone hier irgendwie Wunder erreichen könnte. Diese Wertänderung $ ein Phantasma, geboren 27. AM 1924- ' Nr. IM ävi den Köpfen engstirniger Atenschen, die überhaicht kein Bik^ über eine Währungsentwicklung haben. Die Krone bleibt bis auf weiteres stabil. Das ist nicht nur das Bestreben Oesterreichs allem, sondern auch des Völkerbundes, der durch diese Tat seine Existenzberechtigung beweisen will. Nicht zu allerletzt aber schon' deswegen, weil hinter der Krone jetzt in den Tresors de: Nationalbcmk Dollavmengen liegen, welche imstande sind, die Stabilisierung der Krone jahrelang gu halten. Ungünstige Handelsbilanzen sind weder dafür noch dagegen ein Beweis. Hollands Handelsbilanz ist seit Jahren passiv und doch ist der Hollandgulden ein wertbeständiges Gckd. Für die österreichische Krone dürste dies für die nächste Zeit ebenfalls zutreffen. Die. Saison der Inflation, die drei Jahre augedauert.hat, beginnt nunmehr in ganz Europa ihren: Ende zuzugehen. Wer ans sie noch baut, der baut auf Sand. Nicht von dieser Gelle wird die Erholung fiir derr Wiener Markt kommen. Er liegt aus einem anderen Gebiet. Die Psychose der Erschütterung hat den Wert der Effekten in vieler Hinsicht aus ein allzu niedriges Niveau gesenkt. Es ist nicht unwahrscheinlich, daß sich wieder Außenstehende des Vorteils, der darin liegt, bemächtigen werden. Dies kann schon in einem Monat oder etwas später der Fall sein. Wenn aber dieser Zugriff zum Ausdruck kommen wird, dann wird <mch wieder die Mentalität Wiens eine andere werden und der Mark: wird mit Riesenschritten seiner NormaLisierung zugeheru Was sich in den letzten sechs Wochen in Wien abgespielt, mit den Bankinsolvenzen, Geschästszuscuninenbrüchen, Geldknappheit usiv.» spickt sich jetzt haargenau in Deutschland, Holland und anderen Staaten ab. In Berlin ahmen sie jetzt das Muster des Wiener Fvankenclearing Mch, um einen Ausweg aus den furchtbaren Verlusten der Frankenspekulation zu finden. Auch andere Staaten beginnen jetzt den Weg der Rekonvaleszenz einzuschlagen, den Men schon beschritten hat. Es spielt sich dasselbe ab, was sich seinerzeit bei der Inflation der Krone ereignet, hat. Oesterreich war der erste Staat, der die Rückkehr aus der Inflation zur stabilen Währung gewiesen hat. Es scheint, daß es auch jetzt als erster in der Rekonvaleszenz aus dieser schweren Erschütterung den sicheren Ausweg finden wird Sie Gründung der deutschen Golddirkontbank. Die Bankenemisiion in Amerika. — Vorläufiger Vorschuß 5 Millionen. Washington, 25. April. Eine amerikanische Bankengrichpe geführt von der International Acceptance Bank und zusammengesetzt aus Banken in Ncw-Nork, Chicago und Boston, kündigt die Emission von 11, eventuell bis zu 15 Millionen Dollar für die deutsche Golddiskontbank an. Die Mitteilung der Banken sagt, daß es die Aufgabe der deutschen Golddiskontbank sein wird, den Wechselkurs so stabil wie möglich zu erhalten und zur Stabilisierung der Mark beizutvagen, bis der umfassende Plan des Dawes-Komitees ausgeführt werden kann Für Amerika selbst wird diese Anleihe die Förderung der Ausfuhr u:Ä> Stabilisierung des Wechselkurses bedeuten. Ms erster Vorschuß soll in der nächsten Zeit ein Betrag von fünf Millionen Dollar flüssig gemacht werden. . Niedrrösterreichische Sskompte-Gesellschast. Ordentliche Generalversammlung. Zu der gestern unter dem Vorsitz des Präsidente: Ketschendorf und im Beisein des Herrn Staatskommissärs Ministerialrat Dr. Franz Zorn abgehaltenen 71. ordentlichen Generalversammlung der Niederösterreichischen Eskompte-Gesellschast waren 42 Aktionäre, welche 1,899.255 Aktien mit 199.18c Stimmen vertraten, erschienen. Der Geschäftsbericht pro 192c: wurde vorgelegt und genehmigt. Derselbe enthält u. a. nach, stehelche Ausführungen: ' Unsere Bemühungen, auslälckisches Privatkapital für den Aufbau unserer Wirtschaft zu interessieren unlb zur Mitarbeit heranzuziehe-n, haben wir erfolgreich fortgesetzt. Nachdem wir bereits eine stäMge intime Verbindung unserer Anstalt mit einer belgischen u:td einer Schweizer Gruppe hergestellt hatten können wir Ihnen nunmchr Mitteilen, daß zwischen der Union Europeenne Industrielle et Finan. c i e r c in Paris und unseren: Institute eine Jnteresiengemeinschaft begrübet wurde, welche von um so größerer Bedeutung erscheint, als dieses Pariser Etablissement dem großen Jndustriekonzerne Schneider u. Co., Le Creuzot nahestehl und sich durch diese Verbindung vielfache Perspektiven für eine erfolgreiche Kooperation mit unseren heimischen Industrie- Unternehmungen und für unsere Tätigkeit in den Sukzessionsstaaten ergeben werden. Wir können Ihnen des weiteren mit besonderer Befriedigung berichten, daß zwischen zwei der bedeuteiMen Finanziustitnte Lorckons, der Lloyds Bank Ltd. und der Hambros Bank Ltd., welche über ein außerordentlich ausgebreitetes Netz von Niederlasiungen sowohl in England als auch ln. außereuropäischen Gebieten verfügen, u:ü> unserer Gesellschaft eine enge Verbindung geschaffen wurde, welche zweifellos von eminenten Vorteilen für die Entwicklung der österreichischen Geld- und Kreditwirtschaft begleitet sein wird. Sowghl die Union Europeenne J:ckustrielle et Financiere in Paris als auch die beiden englischen Institute haben durch Uebernahme.eines größeren Paketes von Wien unserer Anstalt in ihren dauernden Besitz ihrem Interesse an der Entwicklung unserer Gesellschaft Ausdruck verliehen. DerPorschlag des Vevwalüurgsrates, eine Dividende von 15.00 0 K. pro Aktie an die Mionare zur Verteilung zu bringen und dem außerordentlichen Reservefonds tantiemefre: einen Betrag von 20 Milliarden Kronen zuznführen, gelangte zur einhelligen Annahme. Die vom Berwaltungsrate beantragte Aenderung. des § 29 der Gesellschaftsstatuten (AiHahl der Verwaltnngsräte) wurde von der Generalversammlung genehmigt. — Gleichzeitig wurde die Kooptierung der Herren Pierre Cheysson, Mministrateur delegue de l'Union Europeenne Industrielle et ^-/:+/.-/2A

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