Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1924-04-24 · Heft 1864 (24.4.1924) · p. Seite 8

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1864 (24.4.1924)
Date
1924-04-24
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
84% known words query
IRI
…/2979076-2980834-2980947--18691-3005778
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

'sM,"v"' Wette 8 Wttft, DlMnerSkg Wiener Morüenzettung. 24. AM 1224 Nr. 1881 » m Alle Irrten von Kommandite def Kroatischen Eskomptebank. Agram Bankgeschäften Wien, I- SeitierBasie 4 Telephone! 60-4-82, 6CM-93, 63-f85, 644-42. 68-4 78. 694-82 Ecke Bognergasse beim Oraben) . 10(65 Kredit- und Warengeschäfte Telegrammadresse r Fropobank 8 Volkswirt. Vermdlbenms de» HstenMWea Banknoten- ««laufe». Verstärkter Geldbedarf der Wirtschaft. — Devisenbedarf der Re. gier»»-. ' Für die zweite Aprilwoche ergibt sich aus dem Stand der Oefierreichischen NationaDanE ein Rückgang der Gesamt- Zirkulation, der diesmal etwa 69 Milliarden betragt, und aus der. Gegenüberstellung der Verminderung des effektiven Banknotenumlaufes um etwa 162 Milliarden einerseits. und der Steigerung der Giroguthaben um-irka 93: Milliarden rssultiert. Der Banknotemrmlauf beträgt fetzt KM Milliarden. Auf der Aktivseite zeigt der ESkomptepoviefeuilleftand eme Zunahme um 36 Milliarden auf 1768 Milliarden, in welchem der der. stärkte Geldbedarf unter de« gegemvärtr^n B.chältnissen zum Ausdruck kommt. Im Deviseickerkchr überstiegen die Abgaben die Emlicserungen um Zirka 165 Milliarden; für die Beurteilung der Ergebnisse der D^vifeng-barung sst es von besonderem Interesse,. daß die Regierung schon seit Beginn des Jahres den weitaus größten Teil ihres ziemlich bedeutenden DevösenbedanfeS gegen Kronen von P*r Bank bezieht. In dieser Woche hat die Regierung Devisen ftir etwa 80 Milliarden Kronen bezogen, denen keine nennenswerten Einlieiferungen der staatlichen Stellen gegenüberstandep; der Ueberschuß der Abgaben über die Einlieferungen im Privatverkehr be-träA st>mit nur etwa 25 Milliarden Kronen. Rapide Steigern«« de» Franken. Gestern hatte der Franken auf den internationalen Valutenplätzen neuerlich eine rapide Steigerung aufzuweisen. Er - notierte in Zürich- 98,40 gegen 66,40 am Vortage. Es ist also eine'Besserung um zwei Schwerer Franken zu konstatieren. Eine solch vehemente Steigerung hat die französtsche Wchrung auch während der forcierten Stützuitgsaktionen der letzten Zeit nicht zu verzeichnen gehabt. Als Ursache hierfür wird der Umstand angegeben, daß die Annahme des SachdechäNdigengutachtens durch Deutschland günstige Aussichten für eine Wiederausnähme der deutschen Zahlungen und damit für eine Regenerierung der französischen Finanzen bilde. Die'Haussebewegung - nimmt j^tzt bo-n Retv-Aorkt H«« AuSgang, wo allem Anscheine nach pie früheren Kontermineure sich -in-Haussierfür den Franken mngeSvandÄt haben. Die französische Regierung erklärt, dieser Bewegung vollkommen ferne: zu stehen, Tatsächlich bereitet die starke Steigerung deS Franken der französischen Wirtschrfft große Ungelegenheiten. Der Jydustrieabsatz stockt vollkommen. Die auswärtige« GefchLftWüsse werden zum groß-:« Teil storniert. Denn nicht bald ein Stillstand in dieser Bewegung eintrrtt, ist mit großen Gefahren für die französische Wirtschaft zu rechnen. Pie SchwleriMtm per Mgemrinrn gndnstrieSauk. Bevorstehend« Liquidier««-. ' Im Bankenverband bildet die Angelegenheit der Tochtergesellschaft der Böhmischen Jndustriebank, der Wiener Allgemeinen Jndustriebank, den Gegenstand lebhafter Beratungen. Es scheint, daß die Liquidation der Bant unvermeidlich ist. Vorläufig steht der Dankenverband auf dem Standpunkte, daß er nicht für Engagements, die durch daS Nostrogeschäft der Bank eingegan^n wurden, haften könne. E swick.nun versucht, mit den Sevisengläubigern der Bank ein Arrangement zu treffen, daß diese vorläufig nur SO Prozent. Hier Fächerungen erhalten, während der Rest erst später nach der Liquidation beglichen werden soll. ES soll ein Komitee gebildet werden, welches die Liquidation reibungslos vollziehen soll. Noch den neuerlich eingelanAten Nachrichten macht der Amsterdamer Bankier Einhorn Schwierigkeiten bei der Begleichung seiner Schuld. Mittlerwelle ist auch an daS Mutterinstitut, die Böhmische Jndustrialbank herangetreten worden, daß diese für die Allgemeine Jndustriebank irgendwie interveniere. Sie Motoeuj be» Madenhanse» Na Reich «ad Bruder. Passiven 4 Milliarden. , 3äie der Kreditorenverein moldet, hat das bekannte Wäschrmodrllhaus Jda Reich u. Bruder seine Zahlungen eingestellt. Die Firma liquidiert biS längstens 5. Mai d. I. die Filiale in der Kürntnerftmße. Als Grund der Insolvenz wird die allgemeine schwierige Geschäftslage angegeben. Tos gerichtliche Ausgleichsverfahren wurde bereits eröffnet. Das Geschäft in der Josefstabt, das nur unter der Firma..JLa Mich geht, ist, wie l^hauptet wird, durch die Insolvenz nicht berührt. Die Passiven belaufen sich auf Mer 4 Milliarden. .. Heworzuheben ist, daß, wöhrend.in den interessierten Kaufmcmnskreisen die Zahlungsschwierigkeiten der Firma schon seit längerer Zeit bekannt waren, sicher Umstand ft* der insolventen Firma naheftehenden Kreisen mit allen Mittel« vor der Oeffentlichkeit lange abzuleugnen versucht wurde. Unter den Gläubigern besticken sich neben großen Warenlieferanten auch private GÄd^ber, welch« der Firma größere Beträge zur Verfügung gestellt haben und die mmmchr durch die JnfolvenzerSklärung schwer in Mitleidenschaft gezogen wurden. Die näheren Umstande der Insolvenz dürften bei Abwicklung des Ausgleichsverfahrens zur Kenntnis gelangen. 73. Ap-N 22. April Geld Ware Geld Ware WSi. - 76850.- 2C8M— 247-v», «78.- m.- «78.- 582,- 582. 878.- 582. 15.85 16.15 1.3.85 *8.15 405t 4186. 3914. 3926. 088 - .9* n.89 -.96 365.- 367,— 38«.- 3*«.- 07»». Q880.. 9720.- »2.81.«* 12121.- „910.- nrnn.- 3117^.- 31 ’7nn,— 3Jr3^t.- 3113V.- 97M.« 99»»,- S?°0.- PS'S.- Stornierung belgisch-österreichischer Lieferang»- vertrSge. Wie der ,^Informationsdienst" erfährt, haben sich in den letzten Tagen zwischen belgischen Firmen und ihren österreichischen Kommittenten errrste Unstimmigkeiten ergeben. Die Ursache liegt darin, daß österreichische Kaufleute, die große Bestellungen in Belgien vorgenommen hatten, diese nun stornieren wollen, w:il sie infolge der Frankensteigerung sich außerstande erklären, die übernommenen Zahlungen zu leisten. Die belgischen Lieferanten beharren aber auf Durchführung der Lieferungsvcrträge. ES ist anzunehmen, daß die beiderseitigen offiziellen Stellen eine Intervention versuchen werden. Staffen* und Balntrnknrse. (Mitgeteilt von der Oesterretchischen Rationalbank.l Vista A«n»fer<tain!• t holt. Gülden , Anrttm 1 In*. Kronen . » , , Pei-r»d 1 Dinar ...... Pfrllp* 1 deutsche Pelehnotatk , «rn-ne* I helHarhe Franc« . . Bnrifne»t 1 tinpsristhe Kronen . Pn1rare«t 1 Lei ....... CM«H*nla I norwe». Kronen Kor-ntinren 1 rfSnlurtie Kronor . I.or^on 1 Pfnnd Sterling . . . Madrid I Peseta« Mfll'and rtfre New Yöfir t Dollar P*rli I Franc« ....... "ran f Ischecho-tlow. Kronen . So«» t l.«w* .. Stncfc»*o1i*» 1 «ehwertlfleheKrnnnr W«r»et»an** 1 notnlaeh* Merk. Zörleh l schweizerische Franca , Noten Amerlkan. Noten <r,8 Dollar aufw, . . kleinere . . . Retetaehe Noten KD Franc« . . Bulgarische Noten *a KW Lev« . . , kleinere» » , D8nIsehe Noten 100 Kroner , . Deuteche Noten*.. .* . 1® . . , kleinere* . . . Engl. Noten von 5 {.Irrest. aufw. . » kleinere ..... PraaeBtlsehe Noten tOO Franc* . HetiRnrifadie Noten KD Gulden . ttatienlaehe Noten v. tnftt.treanfw, , . kleinere . . . Jnfosf. Noten nnc«at. cn KWO Dinar ' A.,0° . kleinere . , Nonreirfsehe Noten 100 Kroner . Pointeehe Noten **.. ■ » kleinere** . . . Rnmlnlaehe Noten rulflOO 5ML«I . . kleinere . . . R«»». Noten (Roman.) tu N» Rubel * ♦, fÖO v ■ p '' p 6t€ffl€fCi * Schwedische Noten 10) Krotior . Sehweleerlache Noten 100 Fratfee, fnsnlsche Noten fOOPeaetas . . T»checho-8low, Not. v.lOOOantw. ' , , kleinere Ungar. Noten (neue Em.) eu lOOOKr. . «an 10.000 Kr» . . . . . kleinere ..... Für 1000 R.-Mark. ** für 10.000 sein. Mark. SlT*.- <8(2.- ri»'.- 51«,.- 18570.- 31«.- 7tl«.- 514, - 1888--.- 1174.- 3188.- 7«m.- 7| f«.- 4638. - 7W7.- 3J<*7.— .VH.- 512.- 18870,- If03%- 1258L- S « 1 1 12535!- I2SN.- 70491,- 7«M*,- r4*\- 74880.- 7*"1 707»».- 79360,- TGWfV- 40 t0. - 4041». 3970,- 3800.- «94.- 802.- 49t.- 4».- «7«'.I 4Ä- 47l'.- 479! «94 .- larsa,- „790.- um »6.20 I5.W 11« tSJD lH ib!«o ii!r 15.41 SK'SIO.- 3„5»0.- 308500,-— •lOlV».- Itma-,.- 3t?3oo.- 38"0. 30S700- 4W.~ 4»««.- 44 >5.- 4618.- 28301.- 2« 1».- 283 0,- 2M00.- 3173.- 3195.- 3I8W 9*7.- 31*5.- 37«.- 315«,- 317 874.- 881,— 874,- «89.- 88«.- 870,— 86«;- 870.- srvi.- 8640.- 9980.- 9040.- 71.— 79.- 75.- «1.- 98.- 74.- 70- 7S-- 981.- 366.- J60.- 34!.- 345.- 34),— Ut* “’***■ —»—!835o!- 184«!- ibsv!« uftw!- 1231 , . 12591.- 124 0,- 1284/1.- SS iV. - 974«.- 965«.- 9740. 20*2.- 2098.- 20T4;- «.88. 2cm. 9001.- 2047.- 2083. 0.85 u.9S otn4 0.93 l’Ü o:tr a’sa 0J8 Erstklassige Wiener sowie die beslbekannte erste orisinol orlentm KÜCHE HO noon an1? •““ti PESSACH-FEIERTAGE sv xhrllvn Pnlim Restaurant „NATIONAL" Wien, II. Taboretr. 18 '"«"»Ä'Ä.?* Feinste in« u. ausländ. Qualitäts- Weine. SHwowltz und Meth neun in i v KapitalSvermehrungen. Kunstschieferwerk e Prd mit A.-G., Linz. Echöhung von 400 Millionen auf 800 MD lionen Kronen. Bezugsrecht: auf je eine alte Aktie eint neue Aktie zum Stückpreis von 60.000 K. tel quel. Bezugsfrifi vom 28. April bis einschließlich 31. Mai. — Speiet» ReunieS des PetroleS Fants, Soeiete Anonyme, Genf. Zerlegung der bisher ai^sgegebenen 282.00L Aktien in 1,260.000 Inhaberaktien Serie A. Einreichung de) Aktien behufs Zerlegung vom 2. bis 31. Mai. Neuausgabe von' 322.000 Stück Namensaktien Serie B. Bezugsrecht: auf je fünf Inhaberaktien Serie A eine neue NamenSaktie Serie B. Bezugspreis 20 Schweizer Franken. Bezugsfrist vo« 26. April bis eiiffchließlich 6. Mai. . Die Fatterunssfrist. Am 30. April lauft die Fatierungsfrist für die Steuern ab. ES ist daher nötig, bis dahin zu fa* tieren, da sonst di« Steuerbehörden nach Belieben vorschreiben können, denn ein Rekurs ist auSgeschlosien in jenen Fälle«, wo nicht fatiert wurde. Verbesserung des Handelsverkehres mit Pole«. Bekanntlich ist der Harckelsverkchr mit Polen durch die überaus komplizierten und zeitraubenden Vorschriften über die Beschaffung von Ursprungszertifikaten sehr erschwert. Da aber die Ursprungszeugnisse unentbehrlich sind, um in den Genuß der auf Grund des Handelsvertrages für österreichische Waren zustchenden Zollbegünstigungen zu gelangen, hat das Gremium der Wiener Kaufmannschaft bei den maßgebenden Stellen Polens das Ersuchen gestellt, im Interesse der Ausgestaltung des wechselseitigen Handelsverkehres Erleichterungen eintreten zu lassen. Die österreichifch-polnische Handelskammer hat nunmehr erwirbt, daß zunächst die technische BchaMung der Ursprungszeugnisse derart vereinfacht wird, daß solche.Zertifikate in der Regel innerhalb 24 Stunden, längstens innerhalb 48 Stunden nach deren Ueberreichung an die Parteien wicker auSgefolgt Wecken können. In dringenden Fällen wird eS möglich sein, diese Frist noch abzukürzen. Die Konfektionsindustrie gegen die Zollerhöhnng. Entgegen der vielfachen Stellungnahme der Industrie für eine» neuen Zolltarif bot die gestern abgehaltene Versammlung des Berbaickes der Wiener Herren- und Damenkleiderfabrikanten eine bemerkenswerte Kuickgebung gegen die neuen Textilzölle. Der Vorsitzende führte aus, daß bei Inkrafttreten des neuen Zolltarifentwurfes der Zoll für S Meter Wollstoff für einen Herrenanzug zirka 120.000 K., für 2 Meter Wollstoff für einen Winterrock 76.000 K. für den Stoff zu einem Frauenkleid 102.000 K. betragen müsse. Ein Redner betonte, daß die österreichische Konfektionsindustrie durch diele Zölle, zu denen noch die Warenumfatzsteuer, die sozialen Belastungen und eine Reihe weiterer großer Spesen komme, ihre Konkurrenzfähigkeit im Auslände vollkommen verlieren würde. Im Verlaufe der Debatte wurde vom Vorsitzenden ein Schreiben verlesen, in welchem hervorgeb oben wird, daß die Ausgaben für Fracht, Zoll nick Warenumsatzsteuer. welche sofort beim Warenbezug dar zu entrichten siick. derart enorme seien, daß die Konfektionäre das notwendige Betriebskapital nicht mehr aufbringen können. ES müsse doch dagegen protestiert wecken, daß man den Industriellen für Webwaren derart hohe Schutzzölle gche, obwohl sie die Rohstoffe doch auch nicht teurer begehen als das Ausland und auch ihre sonstigen Spesen nicht höher seien als die der ausländischen Konkurrenz, während man die Konfektionsindustrie zwinge, die Kosten dieser protektionistischen Maßnahmen zugunsten der Textilindustrie zu tragen, diese Ueberlastung gegenüber der ausländischen Konkurrenz auf sich zu nehmen und hieckurch ihre Konkurrenzfähigkeit auf dem Weltmärkte zu verlieren. Jeder österreichische Industrielle und Kaufmann ziehe daS inländische Fabrikat schon deshalb dem ausländischen vor, weil er hierdurch die Baräuslagen für Zoll, Fracht und Warenumsatzsteuer erspare: er stt aber gezwungen, vielfach Auslandsware zu kaufen, weil diese in verschiedenen Artikeln billiger, besser und geschmackvoller ist. Nach eingehender Debatte wurde schließlich eine Resolution angenommen, in der namens der österreichischen Konfektionsindustrie gegen die geplante Erhöhung der Tuch- und Kleiderstoffzoll«' f^-' r Protest eingelegt wick und in der an die Regierung die Warnung ergeht, nicht durch derartige protektionistische Experimente weite Kreise der österreichischen Industrie und deS Gewerbes in ihrer Lebensfähigkeit zu gefähcken. Die Eteverbekenntnisse der Gesellschaften m. b. H. DaS Gremium der Wiener Kauftn-annschasi teÄt auf zahlreiche Anfvagen mit: Die Gefellschckften m. l.. H., die nach dem gegenwärtigen Swlck der Gesetzgebung unterschiedslos der besonver?n EvweMteuer unterliegen sol en, haben ihr Steuerbebennlin-is pro 1223 vierzehn Tag. nach Genehmigüng deS RechmingSalb chlusseS durch dre Generailvers-wmmlung. längstens aber sechs Monate nach Ablauf deS Gefchäftsi«chr«s emMrinqen. Gleichseitig m dem Bekenntnis wäre die sogenannte ergäirzeickc Doveinzcchlung auf die Erwerbstsuer pro 1923 zu leisten, mit welchcr die «n Jahr« 1923 vo« der Gesellschaft entrichteten Boreinzahlungen guf denjenigen Steuerbetvag zu eogänyen s!:4, ver sich aus dem -nunmehr eingeb rachen Bekenntnis ergibt. Da die Höhe der. Erwemsteu^r schon mit Rücksicht auf oie im Entwurf vorliegende K^perschastSsteuernovelle nicht seststeht, erachten es viele Gesellschaften m. b. H. für opportun, mit der emgültigen Bilanz-- Äy mck der Gmevüvevsammluinig. die die Mlianz gefall, noch zuMvaxlen. Diejeniaeck Grfellschaften m. b. H.» bei denen oi-e sechsmonatige tzrm seit Ablauf deS Gsschäftsjohres schon Vevstvichen ist oder bckld Mausen durste, das sind solche, bei denen daS letzte Geschäftsjahr psr dem 81. Dezember 1923 geschlossen hat. müßten bei -her zuständigen Steuevbchövde, für die Wiener GZell'chaft m. b. H.. vei der Steueradlmnistration für den 1. Pezir., ein individueller Frisdgelsuch um Erstreckung des DermineS für Steuerbekenntms und Borcknzahlung einbringen. Konkurs einer Zigarettenpapierstrma. Die „Wiener Zeitung" meldet: Im Ausgleich Firma Papier a Cigarettes Maurice Maxime Labin wick das am 17. November 1923 über die Firma Papier a Cigarette- Maurice Maxime Labin eröffnet« Ausgleichsverfahren über ungeckchtferttgteS Ausbleiben der ÄuSgleichSschuldnerin von der am 8. Februar .1924 stattgefundenen Tagsatzung gemäß § 37. 66, Z. 11 O. eingestellt. Kapitalserhöhungen in Ungarn. Die ungarische Regierung hat mit Rücksicht auf das Gelingen der AuSland-aUleihe und der SanierunpSattion den Banken- und Jndustricunternehmüngen die Durchführung von KapitalSerkLhungStranSÄtwnen verboten. Wie unS aus Finaikzkveisen mitgeteilt wick. w'ck.in.den ersten Tagen des Monats Mai dieses im Dezember vechängte Verbot aufgehoben und die Durchführung der KapitalSerf höhungStranSaktione» wieder genehmigt. Am 30. April ist näm- 8981399549585945

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.