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Wiener Morgenzeitung · 1924-04-18 · Heft 1859 (18.4.1924) · p. Seite 11

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1859 (18.4.1924)
Date
1924-04-18
Page
Seite 11 (sequence 11)
Language
German
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Nr. 1659 Wiön, Freliag WrE MorgenzeMrrrs. 18. ÄM 1984 GM M bandWerkevtziertelS in Jerusalem auf dem der VMtiM Land Dckelövment Company gchöri^em unter dem KMen Gan.Antimws bekannten Gelände bestmrmt. Sie Juden und die palüftinenfischen Munizipal- Verwaltungen. Bekanntlich befinden sich die StcwtverwaltunM aller Städte Palästinas, außer Tel-Awiws, trotz des hohen Prozentsatzes der jüdischen Stadtbevölkerung, die in Jerusalem sogar die Mehrheit der Einwohnerzahl auSmacht, in den Händen der Araber. Die jüdische Minderheit der Stadtverwaltungen wird fast ganz ausgeschaltet und die Rechte der Juden werden vollständig mißachtet. Um diesen Zuständen ein Ende zu bereiten, rufen nun die Mitglieder der Jerusalemer Gemeinde die jüdischen Mitglieder aller Stadtverwaltungen de- Landes zu einer gemeinsamen Konferenz ein, die gegen die Entrechtung der Juden in den MunizipaNverwcrl« tungen Stellung nehmen soll. „Unser Hauptziel," heißt es in dem Aufruf, „ist die Beschleunigung der Wahlen in die Stadtverwaltungen sowie Festsetzung einer Wahlordnung. Wir wollen aber auch unsere Stimme» gegen di« Entrechtung der Juden in den bestehenden Stadtverwaltungen echoben." Verschiebung des Zusammentritts der Asiefat Haniwcharim. Auf. Wunsch zahlreicher Delegierter und Partervertreter ist die für Anfang April einberufen gewesem Tagung der Lsssefat Haniwcharim (jüdische Nationalversammlung) durch einen Beschluß deS Mach Haleumi auf die Zeit nach dem Peffachfost verschoben worden. Ser Empfang Bialiks in PMMa. Dem Dichter wurde bei feiner Ankunft ein wahrhaft solenner Empfang zuteil. Die Presse deS Landes feiert den Dichter in "zahlreichen Aufsätzen. Die Honoratioren von Tel-Awiw sichren BialA bis nach Ludd entgegen, ihnen schlossen sich schr viele Bauern und Arbeiter aus den benachbarten Kolonien an. An der Tel-Awiwer Bahnstation wurde der Dichter von einer nach Tausenden zählenden Menge erwartet und begrüßt. Die Tel-Awüver Stadtverwaltung ehrte Bialik in einer Festsitzung, tu der der Bürgermeister den jüngsten Bürger der Stadt feierte. Tags darauf wurde eine der neuen Straßen, in der Bialik sich ei« HauS baut, nach dom Dichter benannt. Bialik erwiderte auf die zahlreichen Begrüßungen: „Das Judentum halbe nie besonderen SCßctt auf äußerliche Denkmäler gelegt. ES gilt nicht der Verfasser, vielmehr sein Werk. So habe man oft den Verfasser nach seinem Werke benannt. Manchmal sei e8 rhm geschürten, als ob das Dorf, in dom er geboren sei, seine Heimat wäre» Hi^r aber fühl» er, daß eS für ihn keine zweite Heimat gebe. Die Tel-Awiwer Schuljugend feierte Bialik in den Räumen des Gymnasiums, wo der Dichter sich in Begattung Ächad Äterarische Reuerfcheimvge« in PüWlnn. Palästina-Handbuch. Der Historiker B. DinabArg.hat tztn große- Palästina-Handbuch „Erez Iisrael lm Jahreö698" veröffentlicht. Das 360 Seite« starke Büch enthält nebrn einer vollständigen Dokumentensammlung zur Geschichte Palästinas im Vorjahre eine umfassende Darstellung des heutigen Palästina in politffcher, kultureller md wirtschaftlicher Beziehung. „Verbijecher und Verbrechen in Palästina." Unter diesem Titel veröffentlicht der Jerusalemer Polizeiinspektor David Lidh et ein Buch über seine Erfahrungen rm palä« jtinettfvschen Polizeiwesen. Dieses Buch ist wohl das erste dieser Art in hebräischer Sprache. Fortschritte der NniversitätSaktion in Pole«. Dir Aktion «UMNsten der hebräischen Universität in Jerusalem hat in Polen schöne Erfolge zu verzeichnen. Ein anonymer Spender wendete diesem Zweck den Betrag von 10*000 Dollar zu» Die 10:009 Bände starke Biblioth« des Dr. Ehasanowitsch wird von Warschau nach Jerusalem befördert. Jerusalemer Kunstausstellung 1924. Aus JeMolsm wird gameldet: Jit palästinensischen Künstlevkveifen werden Vorbereitungen für die große Jerusalemer Kunstausstellung, die im Rahmen der nationalen Festwoche staftfindot, Hetroffe«. Die Ausstellung wird am 16.d. vom High Commisfioner Eröffnet werden. An der Ausstellung beteiliigen sich fdkgöNde Künstler: Ovland. Ben David, Bovnstsin, Gur-Arjeh, Herschftid,.ZareÄi Chad Gadfah, Levii Manorski Malaibow, FeMnnann, Ztwoni^, Ruber und andere mehr. Vorlesungen über jüdisches Recht. Rabbiner Sch. Asaf wurde zum Äoktor für jüdisches Recht an der RechtSschuile in Jernfalsm bestellt. In der poläsftnensischen Oper, an der seit einig«! Zelst Faust" geWben wird, wird Aie Oper Romeo und Julia" vorbereitet, die noch im April zur Evstaulfftchrung golanA, Neue Verordmmgen über die Ein- und Ausfuhr von Antiquitäten. Nach Palästina erngssührte ÄntiqMäten Unterliegen einer ISproMtigcn Zollgebühr. Die Ausfuhr von Nnftquitaten aus Palästina ist an eine besondere Bewilligung der Äntiquitätenabtvilung gebunden. Von Antiquitäten palästmeNsrscher Provenienz wich ein einprogontiger Ausfuhrzoll emgehoben. Professor Otto Marburg!n Palästina. Professor Otto Warbung ist zum dauernden Ausettchalie in Palästina eing«^ stoffen und hat die Äsitunig der botanischen Versuchsstation Übernommen. , Grundsteinlegung des Haifaer Schulinternats. Aus Haifa wird uns gemeldet r Am 80. MäH fand hier die feierliche ÄruiMteiilleWlvg für das I N t e r n a L sg «b ä ud e dtz« Hebräischen R ss a l s ch u l d statt. An der FLier beteiligten sich die Mitglieider der JnternatSg^ellschaift, di« Herren. SiegmurchLiirsch, Berlin, Dr. I L. Mag»es, Mv-Pom, Dr. Zloc-isti, Tel-Awkv. Dr.' Elias Au « rhoch 'und S. Pewsner, Haifa, sowie aridere Freunde der Schule, wie Herinanu S t r u ck und her Vorsitzende des GlternvateS Doktor Hjllel Jo f e. Der Direktor der Schrrl«, Dr. Artur Vi r am, gab einen kurzen Rückblick auf. die. Geschichte der Schule unid des Juterrmts. Schon 1918, ms die Schule in den Tagen des SpvacheMnwfes entstaud, tauchte der Geidanse auf, dem erzichevischen GWaMn der Schule in der Form der ÄMns» geme-mschaft des Internats feine stächst« Ausprägung zu gebem Nun der Kvisg vschiriderte damals die BMvrMchung. Aftmmehr besteht das Internat bereits am Jahr und e8 gehören ihm mehr als 20 Kinder an. Die erfreuliche Entwicklung deS JMrnatsaeidaNfenS hat die/ JnternatSgesellschaft jetzt Maw laßt, am den Bau «NeS eigenen JntevnatsgebäudeS für 50 Kinder heranzutchten. Der Bsu soll den Nanten Dsvid Wolffsohn tragen. Die Durchführung.des ÄMes vie-gt in den Händen deS Misvcch Laawodoth Ziburioch. Das Gsvämlde dürfte im Hanfe des Sommers vollendet weiden. (Einen Äuisil'atz über die Haisaer Realschule veröffentlichen wir in unserer nächsten Aüstzabe.) kelk 8eker kestt Ibri Haifa H ebf äi sch e Re a1 sc h u 1 e in Haifa Mittelschnlerzietmng in Verbindung mit ftechnisihar Vorbereitung (Metallarbelt, Tischlerei, Buchbinderei für Knaben, Hauswirtschaft für Mädchen) Internat für Knaben und Mädchen Körperliche Ausbildung ° Sport Gesundes Klima Anfragen sind zu richten an den Leiter der Schule Dfi Artur Biram» Haifa, P. Ö. B. 202 Das Hafenpkoiekt. Dem „Haarez" wird aus Haifa gemeldet, daß schon in nächster Zeit an den Bau eines Hafens in Haifa geschritten wird. Zunächst soll das Minimalbauprögramm zur Ausführung'gelangen. Auch die Eisenbahnwerkstätten, die die Negierung in B a t h Gal i m plant, sollen Ende Mai oder anfängS Juni in Angriff genommen werden. Die Stadtverwaltungen von Jaffa und Tel- Awiw sowie die dortigen Käufleüte haben sich an die palästinensische Regierung mit einer Petition geweiidet, den projektierten palästinelifrschn Hafen bei Jaffa zu erbauen. - Die Touristensaison. Die Touristensaison ist im besten Zuge. Die Mehrzahl der Touristen ist au8 England und Anterikd. ' Unter den Touristen sieht man auch sehr viele Juden. Es kamen untw anderen der Schriftsteller Ch- D. R o m b e r g, der Maler Saul 3t a s k i n und Frau Schweitzer, die Witwe nach dem führenden amerikanischen Zionisten Peter Schweitzer zu Besuch ins Land. Jin F L b r U a r habe« ntehröre GeseäfchafteN mit zusammen über l600Töuristen sowie weh re re hundert Einzeltouristen Jerusalem besucht. Auch di« christlichen Pilgerfahrten kommen wieder langfäU auf. Die Wirkung der Touristensuifon macht sich M Jerusalemer Kleinhandel (Teppiche, Andenken, Perlmutteravbeiten usw.) stark bemerkbar, ebenso im Betrieb der Hotels und Garagen. Der JerusalMek Handel im Februar wies eiNe iefo* haftere Tendenz auf. In Tel-Awiw weichen BörbeteitniigeN für die Mustermesse getroffen. Zahlreiche Firmen aus ganz Palästina stellen ihre Waren aus. Die Messe soll auch den Touristen ein Mild der landwirtschaftlichen wie hÄustrielleN Prödüktiou geben. RWurkultur und Seidenraupenzucht. Die Fvätze der JndüstÄömögNchkÄten in Palästina wird in der letzten Zeit seht Whast diskutiert und wir halben hier schon eine Anzahl von dftsbeyüiglichen Pvojekten dangelegL Befönderes Interesse wtrd auf veuschiedenen Seiten der Foage der Textilindustrie zugswendet. In der neuen Zwei» Wochenschrift „Mischar Wetaassia" erörtert nE ÄgkvnMn Jüg. I. Leon die Fväge der Sridengewinii nU ng. Wenn im Lande Möglichkeiten für di« Beravbsttung des Gewebes bestehen, so gelte dies in noch höherem Maße von der Seidenraupenzucht seMst. Die meist« Seide der Weilt stammt von Raupen, die aiwf MaMibeevbäumen gezüchtet werden, dvch weichen diese in verschiedenen Ländern (Japan, Wna, Indien ußw.) auch auf anderen Bäumen gozMht-dt, well in den genannten Ländern Raupen rauf anderen B8MM besser gedeihen. Nach Laon könnte Man in PalastiM Söidenvcnchen Ms RiztittuSbäumen Dchtett und daS Gewebe sM in diessm Falle von guter QiiMtät. Dessen Güte habe Profestor LcMMt v. Montpellier rühmend hervovgehoben Und di« in der Ben^uchsstativn in Palästina gemachten EWrNnente hätten eine mvt ausländischer Ware durchaus kcmkurrewzfähvge Qualität eugeben. Der en Palästina gut gedeihetide RWuNaUm Mt« besondere Bortetle. Er gibt gleich im ersten Jahve BMt«r, der MauHeeVbaum erst nach drei Jahvech kte Raupen des WnuSbauimS ergeben bis zu sechs Puppen, die des Mauilbeevbaunres höchstens zwei. AußeichLm liefert der Riiz-rniusbamn M Qe5, VaS beim Färben, in dev Medizin, bei. der Setfen- «Vzeugung, M vtrschiMne technisch« Zivecke und in verschiedenen Ändern auch zu LeuchtziveckeN Bevwerödung finVSt. (Dis OeLfabrSk in Jaffa hat gegenwärtig schon großen Bedarf an RisinusköMsrn.) Außerdem können bft MAgspreßiten.Schalen als DüNgmiltol verwendet werderr. Die Landwirtschaft Palästinas könnt« durch di« Kultur des ÄHiMsibamnes, der vhn« besondere Pffvge aus trockenen, harten Böden wächst. Viril Förderung «ftchve«. Die Einwanderung nach Palästina im März». Wahrer des Monats Marz sind -508 Emwandevtzr NW PalcytW g kommen. Die Einwanderung während dLs.Monats Febvue Letvaf 366 Immigranten, unter ihnen 24 Christen, un Die britische Flagge über Metullah. Am 3. d. wurde übe Metullah, tzas nach den Bestimmungen der syrisch-pe lästinensischen Gvenzea-bmachu>nlg. von 1922 in Palästina eWy zügen worden ist, die britische Flagge gehißt. Laut den Be stimmungen eines demnächst zur Veröffentlichung gelangende^ Abkommens über das Nachbürschaftsvechältnis zwischen Syrier- und Palästina werden die Bewohner der in der GvenWynr gelegenen Dörfer freien GrenMrkehr ohne DisumWang vo, «rneM Gebiet in das andere haben, um ihre landwirtschaft lichen Pr^oduNte zu MaM zu bringen. Kardinal O'Connell wünscht Amerikas Teilnahme au Palästina-Mandat. Der vor kurzsm von einer Pikligeufchrt aUi Palästina zurlückgekehrte Kardinal O'C o n n e l I von Bostoi sprach sich in rühmender Weise über die Verwaltung Palästinaj durch England aus. Dennoch, sagte er, wäre zu wünschen, daj an der Ausübung des Mandats neben England auch ander! Länder, Iso auch AmerMa,. teilnchmen. Die Stadt Tel-Awiw umfaß, nach einPn dem neu gewählten Stadtvat erstatteten Bericht ihre- Bürgermeister Disengoff, ein Areal von -über 4000 Du na m und ii größer als Jaffa. Die GevölkeMng beläuft sich bereits auf 17.600 Personen, auf welche sine durchschnittliche direkte Besteuerung von 90 bis 100 Piaster pro Jahr uw Person entfällt. Das städtische Budget selbst beläuft sich au 33.000 Pfund. Die Gesamteinnahmen der Gemeinde betraget 106.000 Pfund, denen Bechflichtungen Von 66.000 Pfund, gM» überstehen. Die Bevölkerungsdichte ist feit letzter Zeit im Ab Nahmen, da di« Bautätigkeit ein rascheres Tempo-hat als,di- Bevölkevimgszunahme. Es zeigt sich eine wachsende Tendenz u Jndustriegründungen, obgleich Del - Awiw ursprünglich ,ali Gartenstadt geplant war. Namentlich wird auf MöglMeiltei in der Weberei- und Zigarettenindustrie hm. gewiesen sowie auf die Kleinrndustrien, welche sich au., das Rutihenbergsche Elektrizitätswerk stützen könnten ' Migdal. Wie aus einem Berichte aus Migdal hervorgcht werde« in der Gartenstadt bereits Straßen geballt. Bezügbiä der Emfühvuug einer Wasserleitung und anderer modernei Einrichtungen wurde ein Bank cm trabt abgeschlossen. Auf GMnt einer Abmachung mit dem Verwalter von Migdal ^erhaltet die ersten zwölf Personen, die an den Bau von Häuserschreiten, UnentgMich Bauplätze. Acht Personen haben sich schw zum Häuserbau bereit erklärt. Eine ■ Gruppe a m eriva ni>^ scher Juden, Mvttglieder von Michch hat hundert Dunau Boden kontraktlich für Tabakpflanzungen gedungen. „Zionah", die gartenstädtische Siedlung Berliner Juden. .Di« von der Gruppe der Zionisten aus dem Osten in Berlin aüf dem WWärmel bei Haifa göMudete gardenftäldtische' SiMuna hat int der letzten Zeit gewaltige FovtschviÄ« äufzüi Wessen. Die von der P. L. D. C. .eMottbenett 60 Pavzellen siM nicht Nur fest verkauft ünd größtenteils bezahlt, sondern es wur... den von dem angrenzeitden Terrain weitere. 30 Pavzelltzn der« käüft UNtz ängeMt, so däß beteits 70 Parzellen itr. Gesamtbeträge von annähernd 10.000 «ngl. Pfund erworbel ^. sind. Bereits in der nächsten Zeit sollen 10 Hauser von, Mid? igliedern der Gruppe gsbaut werden.. Das Villenviertel der Wiener Jüdeü in Palästina. Ir unferem unter diiesem Titel verÄffemtficht-en Bericht in der.vor-., , wöchigen Palästinabeilage wuM getnelldet, daß bisher 2h Parzellen mft einem WsaMtlslächmmgß von^ zirika 3500 Dunant' verkauft würden. D« Parzellen umfassen'r'ünd 3 5 Dunav> lwer über 80.000 Qüadraüntzter. ' James de Rothschild in der „Pica". Uni« den von des Palästina-Regierung genehmigten Gefellschaftsstatuten ., de» Palestine Jewish Co Ionisation As so ciat io r (Pica) befinden sich unter anderem.foligende Mschnitte, die sich auf die Person des von Barmt Gmwnd de Rothschild zun Präsidsnten.der Gefellschaft hsftimmten Dr. Iames■$ Rothschild bezirken. Für> die Geschäftsftrhrunig^ der GeW.^ schaft soll ein Rat eingesetzt werden. Die ersten Mitglieder det. Rates sollen.sein,: James de Rothschilid, der Sohn des Barons Edmond de Rothschild, zwei von Edmond de Rothschild nanchaf! zu machende, .zwei weitere von der, Jewish zu. bestellende unL zwei gemeiriMn zu ernennende Personen. Im Fall« von Meinun-gsverfHicheichc'i'ten soll aber je ein« dieser letzt erwähnten Pers>onen dnrch die ,letzterwähnten Nominatoren separat «r- > nannt werden. James de Rochschilld soll der erste Präsiden^ der 'GeisMchast und des Rates seiin, welche Aemter er Zeit seines Lobans ccher solange es ihm beliebt innehaben soll. Für dor>.. gleichen Zeitraum soll er auch Raismitälied blaiben.,; Er soh erfnachiM sein, seinen. Nachfolger in Viesen Aemtern M. den, Fall stmes Todes durch Testament zu bestimmen und rm Fallt seines Rücktrittes für die Zelt feines Lebens «inen Nachfolge» Kt ernennen» Das Grab TrtiMpeldorS. Die Leichen Tru m p e l d o r S UNd der sechs Märtyrer, die bei der Verteidigung unserer nördlichste« Palästina-Siedlungen den Tod erlitten haben, sind nach, einem gen«infamen Grab zwischen Kfar Gileadi und Del Wat überfuyrt worden. Der Bildhauer Gordon ist mit der Vollendung viner Statue Kur EMnerung au dre^ Verteidiger „GMääs beschäftigt, di« den „Schmnrvi HagalM („Wächter GcÄiläas") gewidmet ist und der Kolonie Tel Chat, geschenkt werden soll. Tabakbari. Äon den ArlbMtst, die bvi der DabaDpftau-- Kttig in Palästina; BeschÄstiHüM findsn, enffaÜeü je 200 aüf Jabtteel, Beth Gan, Kfar Tabor; 100 auf Menächemia; «aus Mizpah, Tiib.eria je 60; Kinereth 40 Und Sedfchevah 60. Die Arbeiter, die den.laudwirt- 'schaftlichen Konsum dieser Däüser hübe« werden, tragen auch indirekt zur Hebung des Wohlstandes Vieser Kolonien bei. ' Dieser Tatze wurden die letzten RDe der Tabakernte des VorftchvLs, M die Firma MaSpero abgeliefert. Die Gafanrternte UntergMläaS betvutz 30. 000 Mogvantm. Tabak nach Amerika» Die Kolonie Raniauijab hat Uhr« gesamte Dabiakernte nach AmteriSa gefandn wo der Tab.ak krnen Preis erzielt^ der die doppelte Höhe des in Palästina erreichte« darstellt. Ein Ärbeiterheim iu Jernsalem. Das Direktorium des NatnmiMfonds'hat der palästinensischen Arbeiterschaft äüs deren Ansuchen «me« Platz für ein Arbeiterheim in Jernsalem zugewiesen. DaS Ameiteiheim, dessen Grütröstein.in der.Pessachwvche gelegt werden wird, Wrrd Buwaülvkaliitäten für die ArboitermftittitioNen Und eine« Wißen Fests-aäl enthalten. Der KarNevak in PnlLstina. Die Sitte des Pu rimfas chi«yS hat sich A MläMnN-tzchlKe«' «ich. wird von der Jugend besonders gepffW» Ee gibt keine Ortschaft, wo nicht M MaSkenfest verÄNstüftet würde» Besmider-s lustig geht es in Tel-Awiw Mi/ wo aus dffeijver Straße zghlveich'e Unrzüge stattfinden. Trotz der Verhetzung nmmtt auch die arabische Bevölkerung von Jaffa und den unruageti/den Dörfem an den Umzügen M. Zahl reiche Araber Zwischen sich nitter dir Menge imd feiern tmt den Juden ihren PuÄmParneval.

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