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Wiener Morgenzeitung · 1924-04-11 · Heft 1852 (11.4.1924) · p. Seite 11

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1852 (11.4.1924)
Date
1924-04-11
Page
Seite 11 (sequence 11)
Language
German
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Kr. 1862 Meir. Freitag Söieiter Morgerrzeitimg. 11. WtfL 19H S»c-ite 11 iltie eigene Währung in Palästina? Wie die Palästinensische Tölegraphenageirtur erfährt, hat die Rezierung ein Komitee zur Dchandsimg der.Frage der. Einführung einer p a! ä st i n e n s i s ch « n Währung vinge-.■ setzt.. Vorsitzender des Komitees ist der Schatzmeister der palästinensischen Regierung, Herr Davis. Demrsellben gehören noch an: die Direktoren der'palästinensischen Banken, unter ihnen Iaeobus Kann, sowie vor Schatzmsister der Zionistischen Exekutive, van Vriesland, ferner zwei Araber und der Zolldirek to r. * Tic palästinensische Regierung hat noch in ihrem letzten -usammenfassenden Bericht, der im Fübruar erschienen ist, in dszug auf die Währungsanderung ein Scheingefecht geliefert. Sie polemisierte mit denen, die eine „entwertete" Valuta für Palä-stma wünschen. Solche Schwärmer, aber gibt es nicht, die Gegner der heutigen Vailnta in Palästina wünschen vielmehr vie Einführung nicht einer „entwerteten", sondern einer Valuta mit niedrigen Einheiten, die aber stabil gehalten werden müßte. Daß Länder mit hoher.GÄdeiichen — Pfund, Dollar usiv. — schon aus dieser Ursache immer höhere Pre-iise auPweisen. als solche mit niedriger Geldeinheit, ist eine alt« Erfahrung. Auch in Palästina hat man sie gemacht. Es handelt sich aber bei der Valutareform Palästinas nicht bloß um diese technische Frage, sondern vor allem darum, -em Lande ein selbständiges Geldsystem zu schaffen, heute ist Palästina in bezug Ms das Geldwesen ein A nhängsel eines fremden Staates, Aegypten, was natürlich auf die Dauer nicht haltibar ist. Denn -die Entscheidung.über die Geld- und Kreditpolitik der ägyptischen Nationalbank wird vollständig unabhängig vom den Interessen der Ärrtschaft Palästinas in Kairo bestimmt, und zwar in immer mehr steigender Unabhängigikei-t von britischen TiyfUssen. Kein. Land der Welt kann aber in seinem Geldtvejsen von einem fremden Staat und einer fremden Negierung abhängig sein und dies ist auch nirgends der Fall. Die Argumente, die für ein seWständigeS Geldwesen in Palästina sprechen,' wurden im vorigen Jahre vom Direktor der AnOo Pobeistine Co., S. H o of i e n, in einer Broschüre „Currency Reform" des Näheren erörtert. Hvosien schlag darin vor, daß die Regierung ein Gmrffionsamt (Jssuing Agency, Caisse d Gmisswn) schaffen solle. Dieses soll bei Londoner Banken britische Schatzwechsel sowie andere Depositen halten und auf Grund dieser Deckimgin Palästina Noten ausgelben, die im Anfang zu 100 Prozent gedeckt sein müßten. Die Einheit soll ein Fünifundzwanzigstel ägypttscher Pfund,- also - vier Piaster, sein (das sind zirka 12.000 österreichische Papierkranerv) und die niederste Rote zehn Einheiten (120.M Kronen) betragen. Die Geldeinheit selbst soll in 100 Cenis geteilt werben, und die niederste Münze, zwei Cents (zirka S10 österreichische Papierkronen) sein. Erst wenn da8 Vertrauen in Regierung, Mrtfchcvft und Geldwesen Palästinas überall erstarkt lein und auch die BEkevung Vertrauen zu eigenen Noten haben würde, könnte man zur Errichtung einer Notenbank übergäben, die auch Noten emittieren könnte, die nicht doll durch Geld, Devisen oder Gleichwertiges gedeckt tväron. Diese Ansicht ist von einer Aengstlichkeit diktiert, die nicht mm Nutzen für die palästinensische - Wirtschaft ist. Was diese noch viel mehr braucht als niedrige Gemeinheiten und voll gedeckte Noten ist Kredit zu erträglichem Zinsfuß. Die Errichtung einer Notenbank ist dafür das geeignetste und unentbehrlichste Mittel. Es ist nicht eiryuschen, toanwn eine solche nicht errichtet werden sollte, reff), warum man in ihre Noten, sofern sie nicht voll durch Gokd gedeckt waren, kein Vertrauen haben sollte, wenn, für Leitung, Aussicht, Führung uffv. ebenso strenge Bestimmungen vorgesehen werden würden wie dies überall der Fall ist. Allerdings ist e8 fraglich, ob das Bankprivileg, wie es alle sivmftischen Referenten über diese Frage bisher forderten und als erreichlbar annahmen, der Zionistischen Organisation oder der Jewifh Agency gegeben werden ' wird. Hermann Kr an old verneint dies in seiner Besprechung des BucheS von Arloforoff (Sog. Monatshefte Nr. 8-24) mit guten Gründen. Auf alle Fälle wird, wenn die Beratungen der Kommission zu einem fixen Plan führen sollten, die Zionistische Organisation vor einer schweren Finanizfrage stehen: Sie wird sich an der Notenbank zumindest durch Uebernahme eines Teiles des Aktienkapitakes beteiligen müssen, soll nicht ihr Prestige leiden und, was noch viel wichtiger ist, der anznstrebende Einfluß auf das für das Wirtschaftsleben des Landes wichtigste Institut für sie unerreichbar werden. Es ist zu hoffen, daß inzwischen die Investment Company in New-Aork erstehen wi-Ä, die dann in der Lage war«/die Beteiligung zu finan-. zieren. Es wird wahrscheinlich im Plan /der Regierung liegen, das Kapital der Bank ganz oder zum Teil, aus der anszugeben-- den Anleihe zu bestreiten. In diestin Falle müßte hie Investment Company sich an der Placierung der Anleihe beteiligen gegen Garantie eines entsprechenden Einflusses bei der Bank - durch Besetzung einiger leitender Stellen'im Verwaltungsrät. Doch dies sind Zu fit reff skomlb i Nationen. Bei der lianFsamen Art, in. der die Reformen in Palästina geschehen, wirb noch viel Zeit vergehen, bis die Pläne zur Währungsänderung und -Errichtung einer Notenbank reifen werden.. Diese - Zeit muß die Zionistische Organisation dazu auSnüheu, - um ihre finanzielle Bereitschaft herzustellen. Würde sie bei-dev künftigen palästinensischen Notenbank ohne Einfluß bleiben, daim wäre eine der wichtigsten Positionen für das jüdische Aufbauwerk verloren. t. b. : Tabalbau und Arbritsfragr. Brief aus Palästina. Die Vorbereitungen für den Tabakbau sind in vollem Gange. Die Hitze der letzten: Tage hat die Tabakschößlinge rasch Gefördert und. nmu braucht jetzt überall arbeitende Hände für die Vorbereitung der Ernte. Die - Tabakarbeit gibt vor allem die Möglichkeit, größere Massen, von Arbe.i te rn aus-d-em Städten in di e Kol.o-- n i e n zu überftihren. Die Zusammendrüngung beschäftigungsloser Arbeiter, besonders in Tsl-Awrw, in nicht ge- -, rfngsm Grade auch in Haifa und Jerusalem, war während dieses Winters eine bedrohliche Erscheinung. Der Müßige, kräftige Arbeiter -ist natürlich allen Arten von Einflüsterungen und Aufhetzungen zugänglich. Jetzt hat man schon in den "ersten Tagen gegen 150 Arbeiter aus Tel-Awlw. rnch gegen 100 aus J-erusaley: in die-Kolo-nien.geschickt. Die .Mfte .davon mit Familien. Die größte Zahl von Arbeitern wird in den 'Mbergabilä-ischen Kolonien für dän Tabakbcm umtevgebracht werden, gegen 700 Mann.. Der. größte Teil dieser Arbeiter ist organisiert, und der Ueberführung gingen lange VerhaMungen zllvifchen den Vereinig llugder Bauern in Untergaliläa. und dem Land-, wirtschaftlichen Zentrum der Arbeiterorganisation voraus. Als Arbeitslohn wurden drei Pf um d. man a t- 'l ich ausgemacht. Die Einigung zwischen Arbeitgebern und Arbe-itnehmern kam erst nach Vermittlung des Waad Halenmi zustande. In vielen Fällen erhält der Arbeiter einen Teil, von: Arbeitsertrag. Selbstverständlich werden die Bauern auch ihre Fuinilienangahörigen beschäftigen.' Unter den 700 Arbeitern sind-auch .ein Teil Sepharden, Kurden :rsw. Die, wenn auch -mühevoll gelungenen Verhandlungen ztvifchen Arbeitnehmern und Arbeitgebern zeigen,doch, daß bei-gutem Wi llen die Zahl -der Arbeiter in den Kolonien erheblich vermehr 1 w e r -delt faitn, besonders bei der Tabakarbeit, di-e sehr -viel Geschicklichkeit, und spezielle Handgriff« verlangt. Im Zusammenhang mit der Ueberführung so vieler Hunderte von Arbeitern in die Kolonien entstehen natürlich organisatorische Probleme: Küchen, Unterbringuug rrf-w. Momentan ist eine sehr starke Nachfrage nach jungen Mädchen, die nicht befriedigt werden kann. In -den einzelnen Kolonien-wurden von dem agrikulturelleu Zentum der Arbeiterschaft gemeinsame Küchen eingerichtet, welche die Lebenshciltrmgskosten. auf eilt Minimum herabdvücken sollen. Man hofft, daß der Arbeiter mit zwei Pfund monatlich Auskommen wird. Auch abgesehen von der Mtardeit an der Tabakernte, wird die Einfiltriernng von ^Hunderten von Arbitern in die Kolonien das meist sehr stagnierend« Leoben der kleinen Kolonien neu auffrischend Auch der nvrterielle Stand der Kolonien wird sich he'ben, da große Absatzmöglichkeiten für Milch und Milchprodukte, Gemüse, Hühner und Eier in bau iKolo-nien selbst gegöben sein werden. Bekanntlich hat die Regierung anläßlich der großer: -Möglichkeiten -der Tabaka-rbeit einige taufend Visa freigegeben, und schon beginnen auf Grund dieser Erleichterung die ersten Einwartdever ins Land zu kommen. Sie werden gleich in die Arbrit'Hellen göbracht, wo die. landwirtschaftliche Avbeiterovg-anisation für Zelte,. Betten und Decken Vorsorge getroffen hat. hb. . Der englische Bettehrrmlnifter znr PnlWuastage. Vorige Woche fand w London eme von der Poale Zion einberufene Konferenz für das arbeitende Palüftina statt. Die 5bouße:e-r:z wurde dom englischen Berk e h r 's m i n i st « r H a r r y G o s I i n g begrüßt. Der Miulister führte unter audevern aus: Man nennt mich in parlamentarischen Kreisen /Minister für Palästina". Dies aus zwei Gründen: Erstens, weil ich selber ein ZionSfreund bin, und zweitens, weil --ich einer Partei angehöre, für die die Lösung der Palästina-Frage im z i o n i st i s ch e n - S i n n e i n w e s e n t l i ch e r P u n.lt ihres P r o g r a n: m e S i st. Ich bin stolz darauf, Zlbgeochneter eines Inderwiertels zu sein. Der Minister foe* sprach noch das Jmmigrations- .und Staat's'bürgerschastsprobtem und erklärte^ daß er sich den' jüdischen Arbeitern ganz zur Verfügung.stellen werde. ' . Die Arbev des FMschea ÄM«Mlkdr. Auch heuer hat der . Keren Kajenieth trotz seiner beschränkten Mittel neue Arbeit geleistet.' Er hat in der Nähe einiger alter Kolonien (Gründungen von Rochschikd, der Jca, der Chowewe. Ziou uhv.), die sich sehr schwer und langsam enttvitteln, von denen manche sogar verkümnwrt> F. lache:: a n g e k a.u f t -und. neue - Bauern an^esiedelt, .deren Fachkennttüs und Initiative für . die -.Kolonie einen neuen Antrieb bedeutet. So geschah es in Merchaw jah, das eine rückläufige Entwicklung zn nehmen drohte, während;b(e nahe K w u zah Merch'awjah, eine Siedlung ehemaliger Legionäre, sich gut: entwickelt. Ebenso wyrden bei 'Gederah' 1400 Dunam Erworben,;bei ReßziIonah *2000 Dunam. .... ' Die Organisation der jüdischen Landwirte hat den - Leitungen des Kerer: Kastmeth und Keren Hajessod für diese Tätigkeit in einem Memorandum ihren Dank auZgesProchen. Für den Austa« PalWnas. . (Bom Keren Hajeffod.) .' Die. Arbeit für den Palästma-Aufbaufonds tKeren Hajesjo-dx erstreckt sich bereits über alle Teile der Erbe. Wähiteit-b in Amerika in den-Men .Wochen eure.großzügige/ von Dr. D e i z m a n n angeführt« Kamp-axnre in allen Teile:: der Union.eingesetzt hat, wird aus den entf^Mitesten .Gebieten «in« rege Tätigkeit gem«lde1. di« .hoffentlich..d:e Eingänge dieser. Zentrcklfotzds für Palästina in: heurigen Fahr erheblich, steigern wird.' , . ' ' ' In Zkudien ist gegenwärtig Dr. Btzntsio« tätig. . In Kalkutta fand jüngst eine öffentliche Kundgebung in einer Synagoge für den 5beren Hasessöd statt, welcher, der Radbiirer präsidierte. Es wurde ein« Botschaft des früheren englischen Minsters Sir 'Alfred Mond an Dr. Bension verlesen, in welcher auf die Wichtigkeit des . Keren Hajessod hingewiesen ' upd der Hoffnung Ansdmck gegeben wird, daß di« Judrnheit des Orients ihr« Pflicht erfüllen wird. Sir Wfred Mond sprichtsich in dieser Kundgebung ln der wärmsten und über- - chigtesten Ameise von den Möglrchkeiten -und der großen Zu-. kunst Palastmas ans. -. Die Keren Hajessod-Kampague in Südafrika ist in vollem Gange. In . den . beiden letzten Jahnen^ wurden insgesaint 18.247 Pfund aufgebracht. . - - Da es -sich als umnöglich herausstellt«, alle ZÄchnungen in bar hereinzubekommen, hat das Keren Hajessod-Konrilee das System der Ban ko rHers. fortgesetzt, wodurch «8 von .Bankiers .regulär« .Kredite erhält. D:es«s-Schstem hat sich als Ärßerst zufriedenstellend erwiesen und soll in der fetzigen Kam-!p«M« weiterentwickÄt werden. Eine Keren Hajessod-Tournee in Skandinavien und Finnland ergab folgende Resultate: Kopenhagen:. 8V0 Pfund, Schweden <Stockholm, Malmö und'Göteborg) etwa 1000 Pfund, Finnlands (Helsingfors, Mo und Wiborg) etwa 3000 Pfturd und Norwegen (Christiania und Drontheinr) etwa 1000 Pfund. Äsi' der ganz kleinen 'Zahl von Zillden in den genannten Ländern verdienen diese Summen besondere Erwähnung. ' Aus- Polen wird gleichfalls ein Fortschritt at der Sam« meltätigkeii gerneldet, 'die bisher nur unzuilängllich war uwd deren Ergebnisse der Zahl und Bedeutung der polimschen Judenhcit keineAvegs entsprachen. >- In-Oesterreich werden gegenwärtig die Vorbereitungen für den für die erste Maihälfte festgesetzten Drive betrieben Es ist in höchstem Maße?,u wünschen, daß mit dieser in Wien bisher unbekannten Samm-el- und Prvpagaindaform eine neue- und ' fruch'tbarere Epoche in der Keren H a j e s s o d -. T ä t i g k e i t beginnt. Boraussetzumg. hierfür' - ist, daß die organisierten Zionisten gerade auf . dem. .Gebiete deß Keren Hajessod vre Notwendigkeit einer systematischen „Kleinarb«:t" erkennen und sich der auf Luche Zeit an-- beraumten Aktion, in entsprechender Zahl zur. Verfügung > stellen. Das Interesse-für Palästina ist M allen Wien er jöhffchen .Kreise merkbar gewachsen izrch die Palästina- Propaganda findet auch in Kreisen, die bisher «chseitS.standen, ’ wavmen Widerhall.. Es wird lediglich von der Hingabe der zrrr Werbearbeit- Berufenenund -das sind hier noch die Zio«, nisten allsin — abhängen, daß die Wieuer Iudenschaft dein Keren Hajeffod den ihr entsprechenden Tribut leistze!. MS Bisen M Palästina aurgeseben. Wie die Palästinensische - Telegraphen-Agentur erfäh rt, hat. die.palästinensische Zionistische Exekutive vm: der P^- lästina-Regierung 2 4 00 B i s e n für Einwanderer bewilligt erhalten, die an Verwandte von in Palästina wohnenden Juden -ausgefolgt werden sollen. Die Biseir haben Gültigkeit für die Zeitdauer vom April bis Oktober. Die prlöstmeusische Zionistische Exekutive hat die Bisenscheine unter die Palästina-Aemter her Zionistischen Organis-ation in de? Ländern der Diaspora verteilt. Mlsch-ambische zusMmenarbett. Die jüdischen Eisenbahnarboiter haben letztens begonnen, ihr Fachorgan „Hakatar" („Die Lokomotive") auch in arabischer Sprache heranszugeben. Da es zahlreiche arabisch« Bahnarbeiter in Palästina gibt, hat sich die Notwendigkeit eines gemeinsamen Vorgehens er-, wiesen und es liegt im Inte reffe der jüdischen Bahnarbeiter, daß auch ihre arabischen Genoffen organisiert seien. An einer vor kurzem abgohaltenen Konferenz der jüdischen Bah «arbeite r^ nahmen auch sechs arabische Apbe itevdelegierte teil. Zun: Studium der Frage einer gemeinsamen Organisation,' welche noch auf Schwierigkeiten stößt, tDUrfc ein gemeinsamer Ausschuß gewählt. Möglichleiten der Konserven, und Marmelade» indnkrle. - Da die meisten Früchte. Palästinas (Aprikosen, Pflaumen,. Mgulbeereir, usw.) eine kurze Dauer h'aban, müsseu sie in konserviertem^ Zustande verwendet werden. Für den Gebrauch des Landes genügt aber die kleine. Hausindustrie nichts wie diefolgende zollamtliche Statistik beweist. ES wurden aus dem Ausland importiert: Marmeladen um 5510 Pfd. St., Früchtekonserven um 4197 Pfd, St., Gemüsekonserven (Paradeiser nsw.) um zirka 3000 Pfd. St., Riecheude Essenzen um zirka 1500 Pfd. St., Zusammen 14.212 Pfd. ©t! Palästina verfügt nun über fo .viAe Früchte, daß der Import durch die heimische Pwduktion ersetzt werden könnte , ursb bei. einer wetteren^ EntwicklurU würhen sich umgekehrt — im. Falle der Konkurrenzfähigkeit —auch Exportnrögl Weiten ergeben. So siard für Konserven und Mannelexde, oder Mus geeignet: Aprikosen, Zitronen, Ethrogim, Feigen- .Datteln, Pflaumen, Trauben, ParadeiS, Melonen. Maulbeeren, bisher, wenig kultwiert, liefern vortrefflichen Jam. Als erschwerend für die Produktion kommt in Betracht, daß zur Mrrmeladeerzeugung im allgemeinen 60 ProMt fZu cker nötig sindvon welche« «tot Zoll

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