Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1848 (7.4.1924)
- Date
- 1924-04-07
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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»ebICTt, rgstkMspH ^n>den. Mer auch fitr die KrauLtcfvst wird sich Manche Erfahrung^ ergeben, die schon längst Gemeingut oller Ge. bildeten hätte sein sollen. Arich die Stellungnahme de? Autors ^um B^getqviS- «ms, der ausschließlichen Ernährung des Menschen mit Pflanzenkost, verdient volle Beachtung. Er weist darauf hin, wie der Bau des menschlichen Körpers, insbesondere der Magen-Davlntrakt, gar nicht ' qrff ausschließliche Pstangenkoist eingerichtet ist. Der Mensch mllß nqch Art «Nb Umsang seiner Tätigkeit, seinem Geschlecht und Alter entsprechend, eine bestimmte Menge Giweitz Wersch, Eier) gomeheu, will er auf die Dauer Leu Ochanisnrus nicht geWhchnr. Der Pkensch auch wenn sein Parmschlauch nicht so gebaut ist ipie bei ausschließlichen Pflanzenfressern, ÄS Begetariaer leben, er Wüßte ahpr solche große Menyeu qn vegetabilischssu Nahrungtzmsiteln verzehren, daß der Gpetsealchamt ftÄher ohep später vepsqgs« fvürhtz, was zumilMt bei vegetqrianrschen Fanatiksrn eintrifft,? die auch Milch, Buthr, Wer, Käse <M LchenMsM ' tierischer Er^epgmrg zurÜckmMn. Der Krieg mit seinem Mangel gn Rahpt'WsmMln hat auch die Wissenschaft der Ernährung zu praktischer Auswirkung geführt. Mau denke nur an die unzähligen Ersatzmihrmittel, von denen die Meisten bald als werfioß oder schädlich e-rsaunt wurden. Manches Gute ist erhalten geWeben p»d verdient hie eingehende Beachtung der ÄWAsvlM. AerzMchrr Srasekaftm. „.^drevgierig. 1. MatjeshWNgr sirch Heringe, bei denen «cüch oder Rogner noch mD entWlMf sind. Sie sind ge- Wechts-indifferente Heringe. MatieS Äeich holländisch Mädchen. 8. Der Rogner entspricht dpu Eiern der Vögel, fft ähnlich Kaviar, von hohem Nährwert. — FflrkaD. Das Nägobbeißen rst eine üble Gewohnheit und ist nur durch Selbsttrzrchung abzttgewphnen. — Embryo. Daß Abhorchen der kindlichen Herztöne hat der Chirurg Dr. Mayer in Gens erst nn Jahve 1818 entdeckt. Man hört sie meist erst Müschen der 16. bis 20. Lebenswoche. Auch die Kindsbewegungen treten erst um dse 20. Woche ein. Bocher kann man wohl raum von eineru Eigenleben tzes Embryos sprechen. Schach. Lar Großmeifterturnier In Rew-Doek. Der erste Gang deS grandiosen Kampf ist vorüber und hat Sor allem gezeigt, daß der alte Weltmeister Dr. Emanuel LaSker noch seine volle Kraft besitzt. Aljechin und RSti, die Vorkämpfer der modernen Schule, wurden von ihm geschlagen und sein Hauptkonkurrent, der junge jnnge Weltmeister Capablanea, bleibt mit IV, Punkten hinter ihm zurück. LaSke? -führt mit 7--, Zähler, dann folgt Asjechin mit 6!/,, Capablanea und Rett mjt je ü. Lasker ist bjS jetzt unbesiegt, hagegen verlor der junge Weltmeister, zur Sensation der gesamten Schachwelt^ seine Partie gegen den genialen Röti, die wir nachstehend unseren Lesern zyr Kenntnis bringen I ' .. " NE. Capablanea. Rkti — Eröffnung. Weist. Schwarz: Weißr S'chwcmf 1. S gl—18 S?Sr-f6 18. «3XS4 816 - 67 2. c8—c4 g7—g6 19. O c3-68 e6X64 ft. b2 b4 80. 1.18X64 D ol'<c4 4. L cl—JjS 0-0 81. l 63Vg7 K skS g7 5. g2g3 b7-b6 29. D 68-V2 Xg?-88 6. Lf1-g2 L c8—H7l) 28 T 61X66 P c4—c§ 7. 0 0 67 r 66 24. T al-r61 T a8—a7 8. dg -d3 S b8—67 25. SU—eS D «5-b5«) 9. 8 bl—63 e7— e5*) 26. 8 13—d4s) Le4Xg8 10. D dl—p2 T 18-e8 27. K t-lXg3 Dh5- «5 11. T11-81 a7 —a5 28. S eS—c4 D e5—c5 12. a2—a3 b7—h6*) 29. Sd4-c6 Ta7-c7 13. S 62—fl c7-c5 SO 8 c4—«8 S 67-v5 14. b4—1)5 8ä7-k8 31. T 62-65 8 «8—c4 15. e2—«8 v 68-c7 32. Td6ye5 Sc4 <b2 16. 63-64 L b7—e4 38 Te5—c2 8 b2—a4 17. D c2—c3 «5X64 34. 8 «8—66 Weiß gewinnt h Das Alte wird wieder modern. Fianchetto war vor Jahrzehten eine beliebte Eröffmmg. V Bester war «7—eö, NM sich das Zentrum beweglich zu erbalten. ' ' ' *) Schwarz kann im Zentrum nicht? Unternehmen. *) Die schwarzen Figuren stehen schlecht; anstatt zu dxy, suchen, sie auf baffere Felder zu brsngen, unternimmt Cavabllyua ausichtslose Angriffe. N6ti rechnete weiter als der Weltmeister. Auf LXL, KXL, TXS, f2xT, DXT folgt 8 15 oder und Wejß getpinstf. Bon der Schnchfektion der Hakoach. Grotzmeister Spielmaim gab SamSjag im Klublokal, Cast Ncibl, eine Simultan-Vorftellung, die einen glänzenden Verlauf nahm. Von 23 Partien gewann er 18, machte 2 unentschieden und verlor nur 3. Die glücklichen Gewinner waren r I. Nastopka, Austerlitz und Leser; remis spielten: L. Ifgstppkä ynd Fräulein Berger, ' .... - WeislerschaskSkampfe r Hakoah III — Deutscher Schachverein Hl 7:4 (1, H.j. Gewinner: H. Schwarz, Engel, Hertzer, Alster, Leidner, Mazoni, Hakoah III — Abeiter-Schachklub 1IL 6'/,: 3Va. Gewinner: Engel, Hertzer, Dr. Klahr, Doktor Ratschbreckiet, Elftes. Harns!; rßpun t Dchtvarz^ Joseph, Leidner, Manzoni, Schattner.. " ' Ain 6. d. fand die Trauung der Hemm Dr. Alexander Klahr mit Fräulein Fannj P i ck statt. Herr Arr-ols Lampel wurde zum Doktor der MMjy promoviert. Ruch richten. Der junge Schachklub „Hazair^Mgkkahäex^ spielte gegep „Hechatper" 4 r 3 bei zwssi Hängepartien. Gegen den erstklassigen „Donaustadt" unterlag er ehrenvoll mlt 6'/,: 8'/,. Der Kjubkainpf gegen Arbeiter-Schächptrein XX^ wird Dienstag, 8 Uhr abends, im East Kovrana, 8.' Bez., LSwengaste 3ß, anSgetrqgey. , _ A»e Inschriften für die SchaOpalte an Fritz Igel, 2. Dez., Praterstrahe 41. Wiener Nvvflenzertuns. 7. AM 1924 Vefip H MN, WM ri.® Silits IM »r ■kmnifa Es hltzisr iidss bei« alten, Die gestrigen Mejswvsch-astAspiel« brachten der Hakoah neuerlich einen Mißerfolg, was o>ls Ueberraschnng zu werten ist. Auch die Prm'kteteilnn'g im Spiel Simmering—Hertha entspvach nicht den Erwartungen. Die übrigen Tressen verliefen papiersovm,gemäß. Nqchkstchend die Berscht^: Admirrr-^-Hakpah 1:0 (0:0). Sportplatz ®mmt. 6000 Zuschauer. Schiedsrichter Braun- Admirar Weser; Bozk, Nridlinger: Schnaube!, Koch, Kingall; Sfgl, Runge, Klima, Fnhrlinger, Janda. Hakoahr Duldig; Scheuer, Gold; Grünfelb, Gnttnnmn, Lsiortnlgnn I; Nenftlb, Schwarz Häusler, Grünwald, Katz. Dis Hakoah mußte gestern neuerlich eine Niodevlape in dmr Kauf nehmen. Wenn auch zllgegLbsn werden.nurß, daß der Mißerfolg ausschließlich auf unglückliche Zufälle zurnckMühren war, so kann nran doch scststellen, daß die Mannschaft langte nicht niehr so gut ist als in dev verggugemm Saison. Bor der Panfe chatte sie den starken J^ückenwind utiit Bundesgenossen, spielte aber in di-eser Zeit derart leichtsinnig, daß sic sich keinen TreGervorsprung sichern konnte. Dies rächt sich -dann nach SeitenwechsÄ, wo die Hcrk-oahuer unter erfchweren-den Umständen, nämlich' ffvgen den heftigen Wind, Wellten. Wir erwähnten bereits, daß die Krwauer vor der Panse ihren Gegner vollkommen einschnürten. Die Freunde dex Admira erwarteten nun nach Halszeit ein gänzlich geändertes Bild. Sie irrten sich aber gewaltig. Die Flortdsdorf.rr befinden sich wohl in den ersten zehn Minuten im Angriff, dann wurden sie aber wieder zurückgedrängt und mußten die schwersten Angriffe gegen ihr Hsil>i>gtum abwohren. Nach der Parlfe spielten die Hakoahtt'er mit großer Aufopferung. Nach der Umstellung Häusler-Neufeld kam auch Schwung in dev Angriff, doch verteidigten sich die Floridsdorfer mit wahrem Heldemnut, galt es für sie doch, die Erstklassigkeit zu behaupten. Man erwartete in stder Minute den entscheidenden Treffer, dieser schien auf fünf Minuten vor Spielende zu fallen, da der Hakoah ein Elfmeterstoß pcgesprochen wurde. Häusber hatte aber das Pech, den Pall an die Stange zu jagen, fit glaubte schon allgemein, daß das Treffen einen unentschiedenen Ausgang nehmen werde, da ereilte die Hakoah, wie schon so oft, m der letzten Minute das Schicksal. Eine Minute vor Spielende beging Wootmann 1 bei einem Seiten oute inwurf erneu Regelverstoß. Per Froistoß wird vor das Hafo-qh-Tor gebracht und fetzt zeigte sich wieder die mangelhafte Rgutim von Duldig, der den unberichrten Ball nicht ähwehrtze. Nach einem Opteintpurf ist der Freistoß namM immer „Indirekt". Duldig bemühte sich, das Ledex zu fangen, Wurde Ä«r von den gegnerischoy Stürmern, bevor er noch den Ball in Händen hatte, angegangen, was entschieden eine Regelverbetzuws; bedeutet. Herr Braun schritt aber nicht ein, so daß die W>mtra zum cntfHeidungSbringenden Treffer gelangte. Wir erwähnten bereits, daß die Hakoah-Mannschaft stark zuruckgeggngfn iftl steberdies ist sie 'durch die Pechserie — sie erhält in einem haWen Dutzend Spielen in der letzten Minute ein Tor — stark entmutigt. Wenn die Elf entsprechend^ trainiert wäre, dann würde sie fast in sämtlichen Spielen, die unentschieden endeten oder eine Niederlage brachten, trotz des Peches dj- Oberhand behalten können. Die Verteidigung war zur Gänge gut, wenn auch Scheuer noch etwas zögernd ßpielte. Göünfvll» ist ein besserer Mge-Wrmer gls ft me Vorgänger. Gntimann lief nach der Pquse zn feiner Höchstform auf, und Wortprann bgwics viel Talent. Der Angristf findet sich zu keiner einheitlichen Aktion. Nepistw ist nicht mehr der alte. Schwarz kann sich der Spiel- Weise der Hakoah nicht anpasfen. Häusler wieder bringt,fiir den Mittelstüvmevposten zu wenig Wucht auf und die linke Angriiffsseite wurde wie immer vernachlässigt. Die Admira war entschieden die schwächere Manrtschcrft, trgtzde-m hätte dst HcBoah sich an dem Kampseseifer der Mannschaft ein Beispm nehmen können. Sre verdankt das überaus günstige Resultat fast aussWeßlich der ungeheuren Anfopferung eines jeden emzsluen Floridsdorfers. Schr gut war die gesaagte Verteidigung. Die Deckung Mistete im Zerstören Hervorragendes, wä-hvend der Angriff weit geringeres Können verriet. Hakoah gewinnt das LoS und fetzt stch mjt starkem Rückenwind fpirlend sofort in der gegnerischen Spielhälste fest. Einige von Katz vorbildlich getretene Eckstöße werde« teils von den Innenstürmern vergeben, teils von Wieser abgewehrt. Admira unternimmt vereinzelte Vorstöße, deren Urheber meist Klima ist. Einen unvermutet abgegebenen Fernschuß dieses Spielers fängt Duldig bravourös ah. «charfe Schüsse Guttmanns und Schwarz' macht Wieser unschädlich. Nach zwei ergebnislosen Eckstöße« gegen die Hausherren übernehmen diese wieder das Kommando und bleiben bis zur Pause fast ständig überlegen. Die zweite Halbzeit beginnt zwar mit der erwarteten Offensive de; Gast?, hoch die Deckung der Blau-Weißen wird zusehends . fctffet, und wirft die eigenen Stürmer immer wieder nach vorne. Alle Bemühungen scheitern aber an der tüchtigen Ähweyrarbeit der gegnerischen Verteidiger. Erft als Neufeld'mit Häusler Platz tauscht, ergebest sich einige kritische Sitpgtjonen vor dem Admiratpre. 2f» der 40. Minute wirb Grüstwald im Strafraum regel-? widrig zu Boden gelegt, den hierauf diktierten Elfer feuert Häusler an die Querlatte. Beim Gegenangriff verschuldet Wortmann einen Freistoß durch Uflrichtigeu Seitenejnwurf. Schnaubest schießt aufs Tor und Duldig läsit auf der Torlinie den bereits gefangenen Ball fgllen und Fürlinger drückt den Ball ins Netz. Bald darauf erjont der Schlußvstff deS diesmal nicht besonders disponierten Schiedsrichters. Amateure—Slovan 2:0 (0:0)* Sitte Enttäuschung. Amateure-Platz. 12.000 Zuschauer. Schiedsrichter Werner. Ä malen re: Lohrmann; Tandler, Popovich; Geher, Konrad 1, Briza; Hiertärrder, Hiltl, Schosser, Wieser, Gutti. Slopast: Hlofek; Blizenrc, Pojar 1; Pojar 2, Baar, Papek; Gruber, Listsp-cch, Haneil, Ptaeek, Eckl. Das Ztlsantmentr>cffen dieser beiden feinen Kombmal tionsmonnschaften konnte den hochgefpannien Erwarttlnper nicht gerecht werden. Anstajt des erwarteten schönest Kampfes stgb es eine derbe Hackerei und erst gegen Schluß des Spielet setzte sich das hohe .Können der Violetten durch. Bei beit Sil? gern war das Vertvidiguttgstrio der best« Alannfchaststeil Die Deckung war schwach. Der Angriff hat!« in Eutst feinest Glanzpunkt. Schaffer ist zu langisam, Wieset hätte großes Schußpech. Hiltl deelsagte als Innenstürmer, ent. wickeste hingegen als Flügelmann viel Schneid. Hierlän-der ist ein Hurraspicler. A>rch bei der Mannschaft der Wiener Tschechen ragte im Verteidigung hervor. In dev Deckung war Va-ar der Beste. Im Sturm gefielen dp? Ftugelleute und Hansl. Das vorerst etwas gemütlich geführte Spiel beginnt mit einem A'agriff der Amgteure, den Wieser jedoch mit einem fehlschaiß beschließt. In diesem Augenblick bricht qnel durch, seinen scharfen Eckenschuß wehrt Lohrmann ab: Hanes sestert zrW zweitenmcile, qber der lange ,,Teddp" ist auch jetzt nicht nnterzukriegen. Ptacek schießt knapp über die Latse. Tandler wirH verletzt und geht für einige Minuten aus dem StzielfelL. Einen Schuß Grnbers macht Lohrmqnst dstrch Aobinsonade zunichte. Ifach der Pguse Wen die Amatetrre mehr vom Spiel. In der 10. Minute ftusert Wieser an die Satte; Schaffer be- Mflchtist! sich des Leders sind spediert es über den fnieiibpt HlosÄ hinweg ins Netz. Ein Foul Tandlers bringt den Slovan- Leuten einen Elfer ein; der P-enalty wird zstreimas exeksttsert und — zweimal verschossen. Ist der Fol.ge werden Hanel pud Listopgd versetzt; das Spiel gewinnt zusehends an Schärfe. Einmal bekommt Wieser den Ball ' zitgespielt; sein prachtvoller; auf 28 Meier Distanz abgegebener Schstß landet unhaltbar im Netz. Nun gewinnen die Amateure völlig Oberwasser, besonders als der verletzte Hiltl mt den Flügel geht; feiste idealen Paßbälle finden jedoch keine Verwertung. Zum Schluß lässt,4" sich das TriMnenpnblikum nicht nehmen, mit dem tvaditu nelleri Schimpfkonzert den Tag zu beschließen. Spvrlklirb—OftMark 2:0 (0 :0). Eine unverdiente Niederlage. Sportklub-Platz. 7000 Zttfchauer. Schiedsrichter Prägest Sportklub: Cdi; Beer, Teufel; Lowak, Wiedermgnp, Plrmk; Giobffch, Zankl, Karl, Noumgyer, Bauer/ Ostmark: Kail; Weißenböck, Pichler; Iarasch, Weher, Graf 1; Graf 2, Swoboda, Meißner, Hofbaüer, Wolmuch. . Der S. C. Ostmark mußte, wie schön Io oft, e'me unvepdiente Niederlage yinnehmen. Die Spiesweise der Brigittenauer gefiel sogar besser gls die ihrer glücklicheren Gegner, da diese zu hoch und Wgenau spielten usid vey Erfolg nur ihrer ausgezetchneten Verteidigung zu verdanken haheni Auch die Deckung, Lesofldcrs Wie^rmrstn, war nicht schlecht. Im Augriff g-efielen nur die AußenstÜMer. Bei Ostmark war der Sturm der beste Mannschaftsteil, in der Deckung ragte Jarosch hervor, auch die Verteidigung entsprach. Die ersten paar Minuten gchören den Brigittenauem, die einige schöne und gefährliche Angriffe infzenieven. SPortklnkb erwidert; ein Freistoß gegen Ostmark wird übe« das Tor geschossen. Wechselpolles Spiel, Ostzstapk vermag eine leichte Uckberlegetcheit gelte-nd zu 'machen. Hofbauer ülbevfpieklt einmal alle, doch läuft ihm Edi entgegen um» erreicht den Ball um den Bamchteil einer Sekttnde früher ÄS sein Gggner. Ganz dasselbe spielt sich einige Minuten später vor dem Ostmark-Tor ab, nur daß diesnvcck die Akteure Karl Md Kail sind. Nach WiedeÄaBnn hat es den Anschein, alß ob das Spiel in demselben Tempo weitevgespislit werden 'würde, dg gelingt es Giebisch, aus einer Situation, die gar nicht gefährlicher aussah als die vorhergegangenen, ein Tor für seinen Verein zu erzielen (22. Minute). Ostmark, durch den'unerwarteten Mißemfolg sichtbar deprimievt, läßt nach, und SportKtb bedrängt weiter. Mn fallen die Treffer in krirzen Intervallen. Die glücklichen Schützen sind Nenmaher (41. Minute) ntid Karl, der in der 43. Minute vom Flügel aus alle Gegner überspielt mch placiert in die Ecke schießt. Hertha—Simmering 0 r 0, W«e zahme Affäre. HerHa-Platz. 8000 Zuschauer. Schiedsrichter Haberleit non Herthar Oftriczek;> Schramseis Svlil; Wsolek, Reiterer, Krestn; Lokwenz, Kababa, Sindelar, Listotzad, Neuholb. Simmering: Aigner; Jra, Musil; Ehrlich, Roscher, Bgumgartner; Hauswirt, DaniS, Horwath, Mrklicka, Kliwitfch. Dje Favoritner haben sich gestern einen Punkt gesichert, den sie hauptsächlich dem schlechten Spiel ihrer Gegner verdanken. Diese waren fast die ganze Spielzeit hindurch im Angriff, konnten sich jedoch in Tornähe nicht durchsetzest. Daß torlose Ergebnis entspricht dem Spiele vollkmmnen, da keine der Parteien den Sie-g verdiMe. Die Smweringer waren zwar mcjhr im Angriff und im Feld überlegen, versagten aber vor dem Tore. Ihre Wett Leute waren Aigner und Musil in der Verteidigung. Baumyartner m der Decktvng und Horwath im Angriff. Bei Hertha versagte vor allem der Angriff. In der Deckung bvt Wsolek eine hervorragende Leistung. Die Backs »nd besonders Oftriczek im Tor spielten sehr gut. . Die erste Halbzeit zeigt beiderseitige lebhafte' Angriffe. Langsam gewinnt Simmering die Oberhand. Oftriczek webrt einen Schuß Danis ab, der Ball wird sodann verschossen. Ein schöner Schuß Lesselben Spielers geht daneben. Mrklicka wird angefchossen, behält den' Ball und kommt bis vors Tor, doch verfehlt sein Schuß das Ziel. Nach der Pause erhält DaniS den Ball von HauSwirth zugespielt, seine Bombe hält Oftriczek. Hertha wird ggnz' zpückgedrLngt. Noch einmal aber rafft sich die Mannschaft zusammen, Aigner muß eine Bombe KabadaS abwehren (17. Minute), Neuhold vergibt eine günstige Chance. Nu« greift Simmering — von Wenigen, doch gefährlichen Vorstößen der Hertha abgesehen — an. Aiu Arten von Kommandite der Kroatischen Eskpmptebank, Agram Kredit, and Bankgeschäften Wififl, I. SditZOrgane 4 (Eteta°Sbfn)S' Warengeschäfte Telephone - 60-4-82, 60-4-93, 63-4-85, 64-4-42, 68-4-78, 69-4-82 10465 Telegrammadresse: Frapobank 0131023101000100010101