Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1848 (7.4.1924)
- Date
- 1924-04-07
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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M- WVGtzf. GQth U___ Waren und Lebensmittel airf Kredit bezogen, die Waren ans esgpne Faust perkcnrft und mit dem Erlös ein luxuriöses Lpp§n geführt. Als gegen ihn die Strafanzeige beim Poli- Mammissariat Innere Stadt erstattet wurde, ergriff er die Flucht. Regierungsrat Adler ließ sofort alle in Bettacht kommenden Stellen von der Flucht des Millionenbetrügns, der durch fein Verbrechen viele Schwerittvaliden brotlos gemach? hatte, in Kenntnis setzen, doch war es rckcht möglich seiner habhaft zu werden. Vorgestern erfuhr nun das Polizeikommissariat, daß sich der Betrüger in einem Budapester Hotel unter den: Namen Albert Koerpl quffhalte und ersuchte um feine Festnahme. Gestern abends ist nun aus Budapest ein Telegramm ein ge laufen, wonach Kantor ausgeforscht und in Haft genommen wordenist. _ * Aichrmg bet Bücherlotterie. Die am % d. dnrchgesührte Ziehung der Bücherlotterie der Organisation der Wiener Presse hatte folgendes ErgebfliL: Ersten Haupttreffer im Werte von 20 Millionen Kronen gewinnt Nr. 272.791, Treffe (Bücher im Werte von je 160.000 St.) entfallen auf die Lose Nr. 41.283, 45.480, 72.316, 94.581, 106.842, 120.616, 166.855 1YH.Ü19, 242.956, 289.789, Gewinne im Werte von je 50.000 K'. erreichen alle Lose mit der dreistelligen Schlußnmnmer 901 (insgesamt 900 Treffer), Gewinne im Werre von je 25.000 K. erreichen alle Lose mit den dreistelligen Schlußmännern 121, 122, 334 und 878 (insgesamt 1200 Treffer), Gewinne im Werte von je 20.800 K. erreichen alle Lose mit den dreistelligen Schlußnunryiern 158 und 702 (insgesamt 600 Treffer), Gewinne im Werte von je 15.000 K. erreichen alle Lose mit de» dreistelligen Schlußnummern 051, 037, 354, 433, 446, 509, 545 und 695 (insgesamt 2400 Treffer), Gewinne taj Werte von je 10.000 K. erreichen alle Lose mit den dreistelligen Schlußnummern 201 und 852 (insgesamt 500 Treffer). Die Treffer können in der Kanzlei der Organisation der Wiener Presse, 1. Elisabethstraße 9, behoben werden. * Vroßfener in einer Garage. 3ht der- Garage der Milchmduftriegeftllschaft „M i e g" auf der Landstraße brach Samstag * nachts ein Brand infolge unvorsichtigen Haniierens eines Chauffeurs mit einer Oellämpe aus. Vier Lastkraftwagen verbrannten. Der Chauffeur wurde verletzt, als er sich bemühte, Auwmobile ins Freie zu schaffen. Der Fcnerlvehr gelang es bgkd, den Brand zu lokalisieren. *- Gin alter Amerikaner. Wie die Blätter aus Los Ang-ttes, KqAHovmen, melden, wurde bei Ausgrabungen in der Nähe der Stadt em menschlicher Schädel gefunden, dessen Alter von den Gelehrten auf über 5 0 8.000 Jahre geschätzt wird. Der Schädel lag in siner Schichte von Pliozän-Schiefer. Der Schädelttzpns ist älter als der des Nemidertal-Aienschen. In der Nähe deS menschlichen Schädels wurden auch Skelettveste eines Tigers «rt säbelförmigen StoßMnen geftnrden. * Tanzinstityt Hermann Braun, 14. BezAttndorfgasse 42. ' (Entgeltlich.) -er Mordprozeß gegen Mo Grier. Hetzte hat der Prozeß gegen Otto Eisler wegen Er- Mortmng festes Vetters IR. Eisler begonnen. Den Borsttz fihrt Hofrot Ramsaner, die Anklage vertritt der stellverbpstmche ChÄ der Staatsanwaltschaft Dr. Robert Winter tzejn. Die DerstrdigtztzH hat Dr. Valentin Teirich übernommen. Es werden insgesamt 14 Zeugen vernommen. Die Verlesung bet umfangreichen AnNagch'chvist nahm EatE Stunde in Anspruch. AuS der Anklageschrift erfahren wir, daß Otto EiKsr mit seinen BetstrU ein schriftLiches Abkommen traf, in dem er ans die Nachfolgerscl^aft nach seinem Vater in der Firma verzichtete und sich mit dom Zugeständnis als stiller Gesellschafter begnügte. Hernach finite er auf llngültigkeitscpklärnng des Vertrages. Die ablehnende Haltung und der Geiz Robert Eislers vevstgvktgn jn Otto EiMer das Gefühl des Hasses und bowvgcu ihn zu dem EntWuß,^ den Vetter zu tötßn, den er am 30. Augllist ansflihrte. Auf die entlsehte Frage eiwcr Courptoiristtn: „Was häben 'Sie qctan?" gab er mit ruhiger Stimme zur Antwort: „Es ist mcht schade um ihn!", pas die Anwe-senden um so mehr empörte, als es der Ver, wnudete, dessen Bewußtsein nur toilweise getrübt wgr, noch hören konnte. Rädert Eisler sagte zu dem _ herbeigernsenen Amt: „Bauchschuß, ich sterbe, Herr Doktor. Wie lange habe ich noch zil leben?" Darm schaffte man ihn ins Sanatorium, wg er bald verschied. Dem Wachebeamten, der ihn auf das Kommissariat brachte, antwortete Otto auf die Frage nach dem Beweggrund: „Wenn man mich statt mit GoödfranEen, mit österreichischen Papierkronen adsertigen will, dann werden Sie cs verstehen!" Die Verletzungen Robert Eislers waren entsetzlich: Eine Schußwunde i>r der rechten Brustseite, wobei auch der BauchnmskÄ durchtrennt wurde, die Turchbo-hru-rug des Dicktdarmes durch eine Kugel, die auch in die Hintere Bauchwand emdrang unH einige größere Mut adern zerriß.. Die dritte Kugel traf die rechte Oberschenkelader, durch die vierte war der Ittttfe Oberschenkel breit geöffnet. Der Arm wies sechs Schußwunden auf, die möglicherweise nur von zwei Schüssen hervuhven. Otto Eisler erklärt, ex Hache im Jähzorn aujf Robert geschossen. der Betrügereien zu Ottos NgchteA begangen Hape. Das Gutachten der Gericht Äirzte bezc ich net Otto als hypochondrischen Sonderling, schließt jedoch- GeisteÄrankheit aus.^ Nach Verlesung der AnKägüschrift begann das Be Hör des Angeklagten. _■ Redigiert von Dr. Sanel Beer. Ueher Ernöhrungsfrasten. -Wenn man sich häufig der Mich? utzstrzsthL, die Pa-- tienien bezüglich der genauen Zusammensetzung ihrer Nah-, mng auszufragen, auch in Fällen, wo es sich nicht gerade um ein Magen- oder Darmleiden handelt, so rann man oft genug über bip Unzweckmäßigkeit der menschlichen Ernährung ftaunom Wiewohl die wirtschaftliche Not der letzten zehn Jahre die breiten Massen gezwungen hat, den Lebensmtttelfragen mehr Interesse znzuweuden, so kann man doch behaupten, daß in der Bevölkerung gang unklare Begriffe über das Ernährungsproblem des Menschen herrischen. Die wenigsten Menschen, die Intellektuellen miteingeschlossen, die auf vielen, ihren sonst fevnliegerrden Wissensgebieten gut beschlagen sind, iveisen oft eine rührende Unkenntnis über die Beschaffenheit, den Nährwert und die zu treffende Verwendung der Lebensmittel auf. Gerade die Arbeiterkreise und der verarmte Mittel-' stand, die den größten Teil ihres Einkommens ftir die primitiven Ernährungszwecke aufwenden müssen, sollten eine bessere Orientierung über die Auswahl und Zubereitung der Nahrungsmittel besitzen, um nicht große Ausgaben für minderwertige Md ungeeignete Nächmnittel zu machen. Dies gilt mcht allein für diejenigen, dst ihre Mahlzeiten in den öffentlichen Speisehäusern eipnehmen müssen, sondern in erster Linie für die Hausfrauen, von denen man heute bei der großen Teuerung der Lebenshaltung eine rationelle, mit der heutigen wissenschaftlichen ÄnsthaMiH übereinstimnrende Regelung der Ernährung der ihrer Für! sorge anvertrauten Familienangehörigen fordern muß. Da ist unter den Veröffentlichungen des deutschen ReichsministeriumZ für Ernährung und Landwirtschaft von Professor Juckenack eine nur 50 Seiten umfassende, billige Broschüre erschienen, die die Hausfrauen über alles das aufklärt, was sie bei der Ernährung im Haushalte zu beachten haben.-DaS Heft, ist nicht etwa, wie der Verfasser richffg bemerkt, ein Lehr- oder Kochbuch, sondern bringt in Form von Frage und Antwort alle wesentlichen Gesichtspunkte der Ernährung zur Sprache. Jeder, der Anspruch auf allgemeine Bildung erhebt, sollte den Je-iffaden über zweckmäßige Ernähvrmg lesen. Aus der Lektüre des kleinen Heftes wird man daun erfahren, welche Lebensrnittel man als geeignete Nährstoff für den Menschen bezeichnen kann und wie wichtig insbesondere eine gemischte Kost ist, während alle Experimente mit einseitiger Ernährung auf die Tauer desü menschlichen Organismus Schaden bringen müssen. Die menschliche Nahrung muß neben den Hauptbesbandteflen, den Eiw-eißstoffen, Fetten und Kohlehydraten MlckerstpMn), die Miueralstoffe und inZLe-sondere die erst in den letzhen ^Zähren zu besonderer Bedeutung gelangten Bitamine ^ErFeugungsstoffe) enthalten. Diese letzteren Kwei Bestandteile spielen Wohl nicht als Wärme- und Enevgieguelle für den Organismus eine Rolle, sie sind aber für den normalen Ablauf des Stoffwechsels von ungeheurer Tragweite. Eitze Berarmutzg des Menschen ap tttährsalzen (Kalzium, PhyKphovsäure, SaWure, Eisen, Magnesium) ist bei vernünftiger Ernährung, gemischter Kost und bei sachgemäßer Zuberstitung derselben nicht zu befürchten. So gechen z. B. bei falscher Behandlung der Gemüse die in ihnen enthalterven milceralischen Stoffe und die ^lebenswichtigen Bitanrine verloren. Es dürfen die Gemüse nicht so zubereitet werden, daß man sic zuerst abkocht und dann das Kochwasser entfernt. Die Gemüse sollen nur gedänrpft werden, so daß das Kochwasser für den Genuß erholten blecht. Viel bedauerlicher ist es noch, wenn in vielen Familiefl von der Zubereitung von Gemüse ganz Abstand genommerr wich. Das trifft besonders die jüdischen Kreise aus dem Osten, die die reiche Verwendun.gsncöglichkeiten und di>e Wichtigkeit der Ernährung der Kinder nrit grünen Pflanzenieilen, wie sie jede Jahreszeit reichlich und billig zur Verfügung stellt, viel zu wenig würdigen. Mangel der Exirähr-nng an Vitaminen beeinträchtigt das Wachstum der Kinder, führt zu Knochenerkrankungeu (Rachitis), macht die Kinder appetitlos, blutarm und nervös. In seltenen Fällen führt z. B. die Zeirftörnng der EtzMgungsstoffe in der Milch durch wiederholtes Erhitzen derselben zu Kinderskorbut. Die Hausfrau wird über die Begriffe Sättigungswert, Verdaulichkeit und Bekömmlichkeit der Nahrung zweckdienliche Auskunft erhalten und jn der Kenntnis dieser Tatsachen manche Erklärung für das scheinbar wunderliche Verhalten der Kinder bei deren Ernährung WlEN.I..At>lEP4SASSE •» T«)efon N» 70.2.64 Steffi Konzerte. Die dritte Shmphome von Gctftab Mahler sollte ursprünglich außer dem von Liebe übsrquellenden Adagio noch einen siebenten Satz enthalten mit dem Motto: ,Mas mir das Kincd erzählt". In diesem Satze, der zunächst nicht zur Austragung gelangte, liegt der Keim zur vierten ShmphgW, jn deren Finale das Wundechornlied vvtz den .Himmlischen Freuden" singt Md vc>cc seiner Verwandt- -schyst mit „dem süßen Gesang der drei Engel" in Mahlers „Dritter" erzMt. Das Tragische ustd DäM gische, dqs sonst azch Mahler wuchtet, schwindet in der ,Dierteu" fast dahM, wie aus fernen stindheitsträumen tagt sich eine M-- getvubt heitere, kindlich gefühlte Symphoniewelt auf, bi£ im kindlich naiven Sopmnso'ls des Finale ihr Ziel und ihre Lösung findet. Selbst wenn Freund Hein im Scherzo auf feiner gespenstischen Geige auffpielt, erfolgt kein feierlicher Trauerzug, eher noch gewahrt man das phantasüsche Treiben eines Spielmannes, welcher die bösen Kinder, die auf der Todeswiese Unfug treiben, artig machen möchte. Die Symphonie, das jüngste Geschwister im Kreist der Wunderhornsymphonien, fällt eben in Mahlers glücklichste Zeit, in der sich das große Kind im großen Künstler ein wenig hevvorlvagt. Deutlich zeigt sie, wie Mghlers Symphonik aus dem Finale geboren wird und immer bestimmter den Schwerpunkt ins Finale verlegt. Jn dieser Symphonie von: Ki-nde vermochte Ms Bruno Waftep mit seiner warmen Glanbigkest immer wieder in eine: schönere Tramnwelt zu entführen, 'bei Herrn KnappertsHusch hingegen verninpnt man die Botschaft tzhne den rechten Gkauben. Er nickt und wippt mit Kops g-cch Fußspitzen, er bstiht der Partitur keim Note und doch alle jene Musik schuLitz, die stch für den, der heimlich hruscht^ hitzter d^g Noten birgt. Gn deutscher MusiLgenvral, her so stramm im.mer stste drauf los musiziert, daß alles klappt und alle Notenköpfe auf stin Kommatzdo schabt acht" stcherx, De^ Wärmegrad sein« Tonsprache ist fteilich picht hex des mütlichen München, er erWchs höchstens die TeWergtux des nordischen -Hammerfestt T^r musMegeisterie Orchestervereitz her Gesellschaft der Musikfreunde spielte unter Julius Lehne r t s Leitung Weingartners „Gefilde der Seligen^, hexen „himmlische Freuden^ fernab von denen Gustav Mahlers in Wagners Walhalla münden, wo die Götter an festlich geschmückter Tafel laut und weitschweifig ihre Geschichten erzählen. Jn einem Concerto grosso vo.n Händel verriet der Orcheftervevein eine für Amateccre ganz ansthnbiche Fertigkeit, in den Soli freilich wurde der Mangel an strafferer Disziplin und kultiviertem Spiel recht empfind-, lich hörbar. — Ein Konzert des Wiener kaufmänni- 1 ch e n Gesangvereins zeigte den strchfamen Ehormeister Ferdinand Großmann als Orchesterdirigenten nicht auf der Höhe. Bruckners GMoll-Ouvertüre, an sich kcirc Meisterwerk der Jccstrumentation, geriet nicht sonderlich gut, der Orchestevpart in Maklers Mndertotem liedern überraschend schlecht. Es Mg für Fväustnn Rosette Anday nicht leicht geweisen sein, sich mit ihrer Pracht tigen Stimme — eine der schönsten Altstimmen Wieps — gegen diese Begleitung drcrchzuringen. . Ein Konzert Selma Kurz bietet immer das gleiche Mld: Zunächst der reiche Prunkrahnrecr .einer großen gesellschaftlichen Veranstalttrng mit Schmuckbehang und Modeschau, mit Bankdirektoren, Kommerzialräten und sonstigem Zrcgehör. Vor diesem angestammten Publikum breite- Die Kammersängerin die althergebrachten Kleinodien Ms, vielleicht etwas behutsamer als früher einmal werden alle Perlen des KÄvvctturgesanges, alle Zierate ihrer feircft ziselierten Technik enthüllt. Dje alten Juwelen leuchten in altem GlaM unh auf heg lang ausgehalstnLN Triller sofgt lgg^ aMallte-nder Beifall. — Mxch B o r n l, tau, iher früher einmgl hex Siagtsoperx gWhpxtz tztzh nuumehr aü Gefia-nMhxxr WMe xsicheWt, fWg prft frischer Stimme tznd ssjtzdx'll^lichem WptWß lKMMtzß Ba'Wden voy DtzrÄ Petschnig^. Dir poMtücheltzhetz Oe-säjM^ tzst chmOer WKsp wie m M pW ggnHhM M ihrsr LäwxMachahmnng daran, daß Löwe hex Patzx tzex MMHe ist. Freilich weht der Löwe em frischer Einfall rmd eine frische Bvist, wahrend bei Pctsch. nigg, der Löwe nicht einmal modern zu kostümieren versucht, Trivialität und Langeweile gähnen. Wenn Petschnigg stinen Gesängen schon im voraus durch 2lbdruck einer chm günstigen reichsdeutschen Kritik ans Hey Plakaten einen Erfolg erzwingen will, so ist hies eine ganz ungebührliche Aunstholitik durch einseitige Propaganda!—Ein Liederabend Richard Weiß war ein wohlgemeinter Versuch mit vorläufig ganz nntauglicherr Mitteln. In seinem dritten Konzert erfreute Paul W e i ng arten durch seine hervorragende Tonkultur. Wenn er kleine Piecen von Schubert spielt, so zaubert er ein Stück Natur in den sonst so öden Konzertsaal, man träumt von Wiesengviin, Sonnenschein, Kinderlachen und Vogelgezwitscher und da>nkt es feiiuem einfachen poetischen Klavierspiel. Aust) zwei seiner Schülerinnen wahrten in eigenen Konzexter; gutz Halsung' Willy K o z a k, welche mit energischem Griff Bach-Stradgls Orgelkonzert bezwang und J'tka Steiner, welche in Schuberts Manidevevsthautaste Pie hohe Schule her Geläufigkeit, nriiunter freilich auch hie hohe Schule der Beiläufigkeit, vorführte. Marco G o ld i n spielte Bach mit reichen klaren Akzenteic, Debussy in mannigfacher seiner Abtönung. Nur schade, daß der hochbegabte junge Pianist noch immer durch Hastigkeit mrd Zerfahrenheit gchvmmt wird. Zwei Meister des Orgelspiels, Franz Schütz und Louis Di te, gHeir Konzerte, in denen die Königin der Instrumente stlbstperständlich das Lob Bachs ans vollem Werks Undest. Dex Prchs gebührt Prof. Franz Schütz, hesstn ^ußeroxhentljche polyphone Vivtuvsttät «lind Muvgphantasie'Ächtung gebieten; doch auch Herr Dite, in dessen Konzert Frau ^ermine H e n d r Y ch schiwerbUtig mit spröder glimme/Arien und Lieder sang, verdient eine helobende Anerkennung. — Eine Julius Bittne r-Feier M HstjshßiW, M Desch^x eftzx Malest seiinr Kam- MexMsstzftyeM png Keper zur Änffühvung gelangte, pra- WMk hem HnWftetz Whttrtstag tzeS KondrchtvrS, her mft btm Wiener MrsiVlebe« innig verwachsen ist. Erwin Falber.