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Wiener Morgenzeitung · 1924-04-03 · Heft 1844 (3.4.1924) · p. Seite 9

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1844 (3.4.1924)
Date
1924-04-03
Page
Seite 9 (sequence 9)
Language
German
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gft, T84L Wien, Donnerstag 110.000 K. billiger abgegeben. Auf dem Petroleummarkte büßten Galina 250.000 K. und Schvduica 80.000 K. ein. Bezug srechte: Wienerberger Ziegel 160.000, Elektrische Linz 1200 nnd oberösterreichische Wasserkraft 60. Auf dem A nl a g em a r kte.gaben Reuten neuerdings nach, wogegen tschechische Emsenbahn-Obligationen höher bewertet werden. Bon den Exoten notierten: Holzverband 26.000 bis 27.000, Mrazniea 104.000 bis 116.000, Testeae 63.000 bis 69.000, Universale 48.000 bis 52.500. Wiener Holzbörse. (Eigenbericht der „Wiener MorgenzriiMg".) Bei lebhafterem Geschäft an der gestrigen Holzbörse kamen einige Umsätze zu behaupteten Preisen zustande. Auch exekutive Deckungskäufv sind zu verzeichnen, und zwar von Nadel- Holz rund bolz Langholz von 20—40 Zentimeter 80 Pro- -zent, 20—26 .Zentimeter zu 300.000 (St. franko Waggon Gmünd Stadt, von Nadeliholz Schnitt material Bauware von 16 Zentimeter answärts 4—6 Meter zu 780.000 K. franko Buchs ohne Ausfuhr, sowie Staffeln 10-10 13-3 4 Meter zu 580,000 K. ab niederösterreichischer Station. A ll s g e b o t e n . wurden von NadMolzrundholz B lochholz zu 290.000 K. (Geld gelegt wurde 215.000 K.) ab nieder^ österreichische Station, Schleifholz zu 170.000 K. ab niederösterreichische Laudesbahn, Tebegraphenmaste 9—10 Meter ausflcf. Kiefer. zu 195.000 K. ab.niederösterreichischer Station, Exportware sägefallend 11 Zoll zu 18 Pfund 6 Schilling. 2-3 und 2-4 Zoll zn 16 Pfund Standards Bristol Channel, Kiefer (Föhre) Staffel (Fensterholz) 46-46 60-72 blaufr. 4 Meter .zu 600.000 K. ab niedervsterreiichscher Station, Pfosten 50 Millimeter bes. von 16 Zentimeter aufwärts zu 880.000 K.. von Lanbho'lzruudholz Erle von 26 Zentimeter aufwärts zu 490.000 Kronen ab burgenländischer Station. Wiener Warenbörse. . (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeikung^.) Zum Lffentli chen Verkauf gelangen am 4. d.', 11 Uhr, panischer Wein sowie Rohwerkzeuge, zum exekutiven Verkauf um halb 1 Uhr ein Waggon Kakao. Börse fHr landwirtschaftliche Produtte. (Eigenbericht der »Wiener Msvgenzeitung".) Die gegeirwärtige Geschäftsstockung scheint sich nicht nur' auf den Wiener Platz zu beschränten,. vielmehr lauten die Berichte von den kontinentalen und transatlantischen Börsen gleich lustlos "und hält sich die Umsatztat-igkert überall in sehr bescheidenen Grenzen. Es scheint also, daß sich der Weltbedarf nach dem Kriege tatsächlich verringert hat oder dürfte der Grund vielleicht darin zu suchen sein, daß -die allgemvine WirtschastsLrife, von der biesonders Mitteleuropa beherrscht wird, so Hroße Kästitalsmengen bindet, daß für geschäftliche Transaktionen größeren Stils die Geldmittel fehlen. Auf dem Wiener Platz hielt sich das Geschäft in Weizen in allerenDen Grenzen. Roggen ließ sich KN behaupteten Preisen leicht absetzen, Mais - und Hafer tendierten sehr ruhig, aber auch in Braugerste ließ der Geschäfts-, umfättzg beinahe alles zu Hübschen übrig. Daß OHchäft. m Weizenmehlen ist mußerordenilich still, die Weite Hand versucht, durch billige Preise den- Absatz zu forcieren, erzielt aber nur ganz vereinzelt Erfolge.. Roggenm-vhl ist etwas besser gefragt, da Mens der Bäcker Bedarf besteht. In Futtermehl.und. Kleie ist gleichfalls der Bedarf günstig, allein höhere Preise ließen sich nicht lnehr dmchsetzeir. da auch ans dem Ausland Offerten Vorlagen. ES notieren pro Kilogramm ab Wien exklusive der Panschalwarmmnsatzsteuert Weizen inländischer 3200 bis 3300 K., jugoslawischer 3550 bis 3600 ft., rarmänischer 3500 bis 3550 ft., Sen inländischer 3025. bt8 3075 K., ungarischer 3025 bis ft., Gerste inländische- 3450 bis 3600 ft. Mecho-slowakische 3600 biS 3900 ft., 1.70 Li8 1.80 tschech. ft. ab Marchegg. Mais 2826 biS 2900 ft., Cinqüautln 3200 bis 3300 ft., Hafer 2600 bis 2700 ft., Weizengrieß inländischer 6100 bis 6200 ft., Weizenmehl Nuller inländisches 5700 ft.,- ungarisches 520!) bis 5500 ft., Roagenmehle 4650 bis 4700 ft., Brotmehl 4100 bis 4200 ft., , Weizenkleie 1950 bis 2050 ft. «Ä^steneichischer Aerlag, Wien. Rachdmck verboien.' 6!. Förtsetzuns.- Die Heimatlose«. Von Wilma Vnkelich. Und diesen La wollte das Kind doch wenigstens. Das Kind hatte «nun einmal diese fixe Idee. Und nachdem Papa Fehervari die Sache wieder und wieder mit Kraus durchgesprochen, der mit der GrandeM -des ungarischen Vollblutmagnateit auftrat, während sich der andere vergebens bemühte, ihn durch sein Engländertum platt drücken, während man wieder und -wieder rechnete, Papa Kraus' flehte letzten Schlüsse zog und das Aenßerfte tat, üvas sich tun ließ für das junge Paar, im stillen aber tobte über den knauserigen Multimillionär, der die Kvausischen Bücher von vorne und von rückwärts durchstöberte, um die Zukunft seines geliebten einzigen Kindes auf allen -Seiten sicherzustellen, einigten sich auch die Jungen; denn auch Tihamer war in «sich-gegangen und hatte sich gesagt: lieber Budapest mit Ntoci als Provinz ohne sie. - Und so hatte Papa Kraus zum Schluffe doch recht behalten. Seine moralischen PriltKiPien hatten: gesiegt. Wie immer die moralischen Prinzipien tot Krausts-chen Hause Hum Schlüsse siegten. Daraus baute sich die Größe und der Glanz des Hauses ans. Das harte der alte Kraus dem alten Fehervari auch mit gebührendem Nachdruck unter die Nase gerieben. Und das lvar ausschlaggebend gewesen. -Wenn es sich bei anderen um Geld 'handelte, im Hause Kraus handelte es sich um die Moral, die Biederkeit der Gesinnung, die Ehrenhaftigkeit der Grundsätze. Und mit die fett PrinZiPien war das Geschlecht' derer dort NaghsMrbaith Kraus -immer gut gefahren. Auch jetzt fuhr es gut mit ihnen. Denn keiner konnte es leugnen, daß die Fehervarischen Millionen zu der Lauterkeit dieser Prinzipien eine nicht zu verachtende Zugabe waren ... Tihamers Hochzeit war für Budapest eine kleine Sensation. Sie war -eilte Sensation für das Land sozusagen, denn die Zeitungen brachten spaltenlange Berichte über diese Hochzeit, toteregte ne« sich für die die Wiener Morgenzeitung. . 3. April IW Sett» t Banmwollmarlt. Reiv-Nork«» l. April. Baumwollzustthrelt in den atlant.. itub Golfhäfeu 8000, im Innern 2000; Ausfuhr stach Grotzbriianuien 11.000. nach dem Konti,tent 19.000,. . Lokalniarkt mick<illn?r 88.50 (letzt. Kurs' 28.60). Tendenz r Stetig. — Terminer Man 28.84, April . Mgi 28.40. Juni r-..—, Juli 27.40, August 26.20, September' 25.05, Oktober 24,40, November —Dezember 24.07, . Jänner Ö3.72. Berliner Börse. Berlin, 2. April. Bei unvermindert hochgradiger Geschäftsstille gehest die Umsätze auf allen Gebieten der Börse täglich mehr zurück. Es besteht nur geringe Ausnahmslust für die infolge der anhaltenden Spannung auf dem - Geldmarkt heraus, kommende Ware. Die Verk-aufslust wurde noch erhöht durch die sich wider Erwarten fvrtsehcnde Befestigung des FrankenkuvfeS, wodurch viele Baissespokulantün mit ungedeckten Derininvev» pflichtungen zur Abstoßung : von Effektenveständen - -zwecks Be-' zahlüug der aus diesen Glattstellungen, hervührenden Differertzeu genötigt sind. Die KurSsmbuhen betrugenlir der N-eg-ll 1 bis 3. vereinzelt auch 8 bis-4 Billionen Prozent. Auch auf dem Rentesunarkt - bröckelten die Kurse teilweise ab, namentlich Kriegsallleihen.. Auf bem Devisenmarkt haben sich die Anforderungen etwas erhöht. Die Kurse wärest .für die Hauptplätze bei gleichest Zuteilungen imverändert, ftir die N-ebenplätze sowte für'Paris" und Brüssel etwas höher. - (Alles-in.Billionen von Mark.) S ch l u ß k u r s e: Türkische Löse 23.—, Oestem Stgatsbahn 33.6, . -Nordd.-Lloyd. 5.7-6,- Ver.' Wbeschiffahrt 3.8, Berliner Handelsgesellschaft. 97.—, Kommerz. Privatbank 6.—, Darmstädter.Bank 10.3, Deutsche Bank 9.6,, Diskonto* ftonrmandit 12.-7-, Dresdner Bank 8.5', Nationalbank für Deutschland —, .Oesterr. Kredit 0.475, Oesterr. Länderbauk —, Neichsbank 29.-^, Wiener Bankverein 0.4, Wr. Unioubank 0.475, Allg. Elektrisitäts-Gesellschaft 9.7, Bochumer Gußstchl 53.5, Daimler Motoren 4.82, Deutsch-Luxemburger 41.5, Detrtsche Maschinen 6.8; Dynamit ' Nobel' 6.75, Felten n. Guilleaume 24.26, Gelsenkirchener Berg. 49.12, Tb. Goldschmidt 18.5, Harpener Bergbau 62.6, Hirsch ftühfer 33.5, .Höchster Farben > 13.—, Hohenlohe-Werke 82.76, Laurahsttte 18.—, Mannesmaunröhreu 35.5, Phönix Bergbau 28.76, Sckmckert u. Co. 34.—, Siemens u. HalSke 36.76, Telephon - Berliner 6.—, Dollarschatzanweisungen -83-'60. Prager Börse. Prag, 2. April. Zufolge der schwachen Haltung-der Wiener Börse kam es auch hier, ausgehend vmr Bankwerten, zu einem scharfett Rückgang der Arbitragewerie. Größere Verluste'erlitten auch Eisen-, Zucker- und Chemische Papiere. Hi-csige Werte konntest.' sich aber ziemlich gut behauptest. Heitntsche Banken zeigtest - bei geringen Kursverätrderungen kerne gleichmäßige KttxsgestaltuW.' Von Berkchr'Äverten gaben Norobahnaktitzn ' nach. Auf dem. Anlagemarkt waren die Kurse behatuptet. -Aufdem Exotenmarkt machte sich im allgemeinen eure schwächere Stimmung geltend. Der Schluß, war nicht -einheillich. > S ch l it $ £ it t \ c: Türk 'Eisenbahn-Anleihe .400 Franken —, Böhm. Unionbank 469.—, Böhm. ESkomptebgnk ' 489.—, Böhm. Jndustrialbank 475.—, ZivnostenSkä Banka 460.—, Anglobank 149.50, Oesterr. Kredit 112.—, Wiener Unionbattk 116.—, Wiener Bankverein 80.75, Btischtiehrader "Eisenbahn Lit. , Lit. B —r FerdinaubS-Nordbahn- 7460,—,. Prag-Duxer 192.—, ' Äunig-TeplitzO Eisestbähn —.—, diestomitzer Zuckeriudustrie 1710.r-, Bereinigte .Elektrizität Wien 159.—, Brosche 1375.—, Koliner Spiritits 1270.—/ Königsboftr Zement 1130.—, Breitfelb-Danek 568.—, Ringhöffer 740.—, Simmeringer, 144.50, Rotbkvsteletzer Textil 361.—, ' Alpine Montan 26l.l-7, Poldihütte 310.—, Prager Eisen 938.—, O'esterk-. Berg u.-Hütten 2580.-. Skoda 590.—. Jnwald 450'.—. Budapester Börse. Pudapest, 3. Apr.il. Unter der, Einwtrchtng Von großen Wiener Verkäufen cröffncic die' hiesige Börse in auslgosprochdft ' Zuschriften an die Redaktion sowie unverlangt cinlangenden Manuskripten wolle man stets Rückporto beilege«, id» sonst eine Deauimorinng» beziehungsweise Rücksendung nicht erfolge» kann. Hochzeitsreise und die ZstkutWstläwe des juwgetr Paares berichteten von -dergediegenen Pwcht des ftudalett- Schlößchens, das die Firma dem juügen Brautpaar zu-m- Geschenke gemacht, vott dem Familienschnt-uck. rtnd den Doilettettsensalionen, diesogar M lvohltätigem Zwecke besichtigt werden durftest — geradeso, wie man. es mit den Tvvusseaux - der Erzherzogimtennpacht. Man ^spöttelte und witzelte wohl ein lvemg, riß isich aber doch um die Kartett; denn es -war in diesem Herbst 'das gangbarste Gesprächsthema, und wenn mau miigelten wollte, mußte man auch mitsprochen können. Das sahen auch jette ein, die der Neid färbte. Und sie "sahew ein, daß Fehervarys - etwas Besonderes ivaren und ein Recht aus extra Würdigung und Behandlung hatten. Und im Grunde fühlte sich die ganze Jndenischaft mit ihnen geehrt und entschloß sich, diese Hochzeit als einen HöhepmK in ihrem gesellschaftlichen Löben zu ^betrachten. Ctlvas, woran jeder-sein'Teil halte.-Gm Glanz, der jedermann vergoldete. Ja, da lvar Bornchmheit und wirkliche Kultur. Da kvnitte -matt einmal schlagend widersprechett, wenn Autistmitislmns behauptete, Juden verstünden nur ausfallend zu sein.- Lärm zu machen. Und lärmend aufzuprotzen. Da lvar wirklich nichts von dem Lärm eines unlauteren Par-, venutüms zu spüren, das sich zeigen will und muß,', das stluen Glanz nicht allein genießen kann,, weil der richtige Glanz erst durch den. Neid eines applaudierenden Publitoms den richtigen Wext, erhaft.;; ' ' \ Nein, Fehervarys glänzten durchaus durch sich selber. Und ihr Takt' und ihr voruehittes Gmstfindett. lvaren ^o einwandfrei, die Patina ihrer Ktütur so lückenlos,. dte ganze geschntackpolle Austnachnng so einheitlich in ihrer' Wirkung, daß 'ats so viel Gediegenheit, auch der Neid versagen mußte. Man war einfach hors-ooncours. Das.fnhl'te man' selber und auch die atldereu mußten es fühlen. Hnd. wenn Papa Fehervarh bei den hochzeitlichen Empfängen mit dem .Herrn Minister konferierte ... sehr-ver-- ehrter Freund , . mtb du -zu du . ... und Muei^der die',' Bräütscha'st-toNgemein '-ve'vMrend. zu Gesichte stand ihre Brillanten warm erbsengroß und der Brüsseler Schleier ein Kunstlvevk, ein Familienevbstnck, wie Mama Fehep« .flauer Stmtmung. Die Gpekulattpit verhielt sich zurückhalterü und das Anziehen, des Wochengoldes auf 4 ProMt ^btzwoa die weitesten Keife der Pvivatpublikums. sich vom Geschäft fernzuhalteit. anpebotene Ware war nnrJlchr schwer unterzu-- -bringen, da "die Aafnchmsfähigkeit des Marktes ganzzusämmengeschrumpft war. Die Tendenz blieb bis zum Schlüsse lustlos und es ergaben , sich im allgemeinen Kursabschläge von 8biS 10 Prozent. Der Verkehr bewegte sich durchweg in den engsten Grenzen. (Alles to Tausenden von Kronen.) - Schl u ß.k u r s e'r' Briüsch-Ung. Bank 101.6, Uug. Kredit .7L6, - Oesterr. .Kredit -249, Salgo Kohlen 792, RitnawUranyer 179, SÜdbahn 102.—, StaatSbayn 610.—. Anglobank —. SzaSzvarer 620, Oberung.^ Bergu. Hiitten 705.—, drasch« Ziegel 370. Ung. ällg. lohten 9728. : Urikauy ftohleu 1060, ftobnrg 6V.—, Spodium 392, Ckvttlde chem. Fabrik 148, Ung. Eisenbahnverkehr 68ö,. Pereiy. Holz 56.—, Adria 2050. Lle VEnkurse. Zürich» 2. April. (Devisenkurse von 12.15 Uhr. — Von der Sckweizettschen Kreditanstalt initgeteilte Mittelkutse.) SSetlitt pro Milliarde Holland 210.75 (211.25), Itew-Uork 570.- (571.-), London 24.57 (24.58), Paris 83.80 (81.75), Mailand 25.85 (25.07), Brüssel 28.25 (25.25), Kopenhagen 94.50 (98.-), Stockholm 150.50 (152.-), Ehrsstiänia 79.62 (77,76),. Madrid 78.50 (77.60), Buenos Aires (190.-), Prag 16.95 (17.07'/,), Budapest 0.0080 (0:0075). Bukarest 3.08 (2i96), Belgrad 7.12^ (7.12'/,), Sofia 4.15 (4.15), Warschau (-,-), Wien 0.008075 (0.008075). Berlin, 2. April. (Devisenkurse.) (Zn Golbmark ffip 100 Einheiten mit Ausnahme von Buenos,New-Dork, London, Japan und Rio für 1 Einl-ett, Wien und Budapest für 100.000 Einheiten.) Amsterdam - 158.61 (155.86). Belgien 8115 (18.45), Christtatlia 57.36 (56.86), Kopenhagen 69.82 (68.83), Stockholm 111.22 (111.22), Italienische-18.65 (18.48), London 18.055, (18.055). New-Nork 4.19 (4.19), Paris 24.94 (28.44). Schweiz 73:57 (78.42), Spanien 56.66 (56.85), Wien 6.08 (6.08), Prag! .12.71 (12.71), Budapest 6.88 (6.38), Sofia 3.29 (3.29), Belgrad! 5.58 (5.58). . - Berlin, 3. April. ,(Notenkmse.). (In Goldmark ftir 100 Einheitett mit Ausnahme von Dollar und Pfund für 1 Embeit, österreichische für 100.000 EiuheUen.und polnische für 1 Million Einheiten.) - Noten: Dollar 4.19 (4.19). Pfund 18.05 (18.05),! Italienische 20.85 (20.45), Oesterreichische 6.08 (6.08), Polnisch^ 4.68 (4.61), 'Tschecho-siowakische 12.71 (12.71). | Prag» 2. April. (Devisenkurse. — Mitgeteilt vom Bankamte beS tschecho-slowakischen Finanzministeriums.) —! Berlin») 7.40 ( 7.45), Zürich 604.50 (602.50), Paris 202.25 (192.75), London 148.17»/, (148.80), New-Nork 84.45 (84.60), Belgrad 42.50 (42.76), Bukarest 17.50 (17.40), Wien 4:82.3(4.88), Warschaus) 3.40 (8.38'/,), Agram Budapest 4.45 (4.46), Jugoslawische 42.50 (42.50), Oesterreichische gestempelte Krone 4.81»/4 (4.61'/,p Polnisches-) 2.97'/, (—.—), Ungarische 4.— (3.96). . ' *) Pro Pillivn. 's) pro^MiWon. ' ly-l Budapest, 2. April. (Kurse der Devisenzentrale.) —, Amsterdam 27.700 61^28.600, Bukarest 400.— bis 420.—,: Kope«»! hageul2.420biSl2.820.ChrWania10.470brsl0.800.Londou339.000 bis 333.000. Berlin bis Italien 3330.- LiS 3440.—.' Paris 4370.- bis 4520.-. Prag' 2225.- LiS 2805.—. Stockholm! 19.800'bis 20.400, Mich 13.160 LiS 13.550,' MeN 1.0616 biS 1.0946, Sofia 540.— bis' 560.—, Agram 930.- bis 965.-. New-Borr' 75.000 bis 77.300, Warschau' —bis , Brüssel 3715.- M8 8835.-; - Belgrad, 2. April. (Devisenkurse.)! London 848.50! bis -.-7-, Paris 468.^- bis Netv-York 8000.- bis -.-,! Genf 1412.— bis . Saloniki —.— bis—.—, Mailand 356.60 bis--.—, Prag 239.76 BIS . Berlin bis Wien 0.1142 bis Bukarest 42.- bis — Sofia 58:50 bis i—.r-,: Budapest 0.12 bis , Briisiel; bis —; Amsterdam 2970.— bis —Warschau —BIS — Agram, 2 April. (Devisen.) Wien 0.11837 bis —, Berlin -.— bis—.—, Budapest —.—bis —, Bukarest 40.375; his Italien 356.- bis —, London 344.— Bis Nem-Nork 79.40 bis Paris 468.75 bis , Prag 237.70 bis Sofia —his Schweiz 1413.- bis Brüste! bis Marschau Bis Amsterdam 8000.- Bis —, Stockholm —.— bis —. Warschau, 2. April. (Devisen.) Berlin.—.—, Lou dou stS,600.000. Nesv-Aork 9,260.000. Prag 267.250. - Wien 18 vari' beha-uptete, machdeni sie den Schleier her verarmten^ Gräfin .'Semsey für -ein Pappenstiel, abgeschwäzt hatte — wenn Muci sich Mv einen richtigen Grafen zum Brautftihver ^verschrieben hatte, so fand das jeder felbstwevständlich. Aber es imponierte doch, wie dem KultovjudLn überhaupt alles impo-uiert, was den Beweis zu erbringen scheint, 'daß Juden für voll genommenwerden. Die Stich- Isiiltig.be it dieses Beweises versäumt er daun' gerne zu überprüfen. Denn inan will ja tücht gerwuer Hinsehen. Man will so gerne glauben. Sich so gerne geehrt fühlen.. Und fühlt sich geehrt in jenem anderen, von dem man prüsmsgLl'v's voraussetzt, daß ihm die Ehre gebühre. -Und wenn der kleine Miki, Mueis Brautführer, schließlich auch nichts .weiter als ein-verschuldeter kleiner Graf war, der sich gerne bei Fehewaris an guten Sachen fattaß Unsi bei dieser öffentlichen SchkMstellung ein ziemlich saures Gesicht zog, sich sichtlich genierte — ein Graf blieb er doch. Und jeder fand-es nattirlich, daß ihm das Ganze ein wenig peinlich war. Daß er selber nicht wußte, wie sich benehmen, zumal in der Synagoge, wo er von einet!: Fuß auf den anderen trat.und sichtlich darüber nachdachte, ob es ^besser' wäre, sich selber zu verspottest oder'mit dem Spott bei den anderen zu beginnen.-Und daß es ihm tun die Mundwinkel zuckte wie verstohlener Hohn. Als ob er sagen wollte: Pack! Judenpack! Glaubt ihr, ich äße aus einer 'Schüffel mit «ttch, ich atmete eine Luft mit euch, wenn ich nicht ein so ganz bis über die! Ohren verschttldeter kleiner Graf wäre? Glaubt ihr, es würde mir je ein fallen, diesen kleinen' hämischen Kobold an den Tratialtar Zu führen, das heißt ihm die Ehve meiner Zeilgenschaft zu ertveiseu, lvenn ich . nicht ivüßte, wie unergründlich tief die Fehervari scheu Geldsäcke - sind? Und wenn ich nicht wüßte, daß. aus 'kleinen lüsternen lAMcheir mU gegenkomlnende junge Frauen werden? And Graf N!iki hat nun einmal diese Schwäche, er schwärmte für die Frauen.anderer^ftir reiche, elegante Jüdinnen vor allein.. lDie^ lvaren haut" gWt .für -feinen - verwohnten. Gaumen. Denn diese Züditoten...sitt-b üleist hervorragend pikant, ihre Küche aber ist es immer und ihre Weine sind völlig ein-- wandstto, (Lortsetzrmg folgt.)

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