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Wiener Morgenzeitung · 1924-04-02 · Heft 1843 (2.4.1924) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1843 (2.4.1924)
Date
1924-04-02
Page
Seite 5 (sequence 7)
Language
German
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Nr. 1843 Wien, Mittwoch Re Unwetterkatastrophen. Die Hochwaffevkatastvophe in der Slowakei. Prag, 1. April. Wie aus der Slowakei gemeldet: wird, kam c'3 infolge Hochtvassers zu zahlreichen U e b e rs ch,w c m iit unge u. Die Gahnistrecke Kascha-u-iZ'asrna wurde durch Hochwasser unterbrochen. Der Vcvkeihr mußte über eine HilfSstreckc geleitet werden. Die Schnellzüge aus der Strecke Kaschau—Czap können nicht Verkehren. Auch die Theiß st e i g t u n u n t c r b r o ch e n. Der gestrige Wasserstaubetrug 5,62 Meter über normal. Die Wucht des Elements wird durch einen großen Sturm, der meterhohe Wellen aufwirft, nur noch verstärkt. An die Stelle des Unglücks mußten 200 Pioniere entsendet werden. Auch auf der Strecke Bodrog — Szerdahely mußte der Zugsverkchr unterbrochen werden. Hier wütet gleichfalls der Sturm und laß: Arges befürchten. In der- O st s l o w a k e i sind viele Orte g ä ul i ch n n t c t Wasser gesc tz t. Brückeneinsturz in Sevilla. Paris, 1. April. Zwischen Sevilla und A l g a b a ist eine Brücke eingastürzt, auf der sich zahlreiche Personen befanden, die dos Treiben der Wassevmassen beobachteten. Plötzlich nahte cm Antoobmuibus, den der Brücken Wärter entgegen, den: Verbot passieren ließ. Als der schwere Wagen in der Mitte der Brücke angclangt war, kam die ganze Brücke ins Wanken und stürzte mit furchtbarem Krachen ein. Ter Autobus und mehrere hundert Personen stürzten in die hoch angeschwottenan Fluten und wurden von den Wassermassen fortgerisi-en. Bis jetzt sind etwa dreißig Tote und sechzig Schwerverletzte geborgen worden. Tars jüdische Viertel in Lublin überschwemmt. Aus Warschau -berichtet I. T. A.: Durch das in Polen herrschende Hochwasser sind auch mehrere Mische Ortschaften schwer irr Mitleidenschaft gezogen worden. In Lublin ist die Dhstrica aus den Ufern getreten und hat besonders im jüdischen Viertel Verheerungen angerichtet. Auch in PrgemySl haben zahlreiche jüdische H ä u f e r gelitten. Das republikanische Ehrenzeichen. Im Zeichen der Seelensanierung. Fünf Jahre lang ist es in der Republik Oesterreich schlecht und recht ohne Ordensdekorationen und Ehrerlzeichen gciMlgen. Die nach Auszeichnungen Lüsternen mußten sich mit den schon recht wohlfei! gewordenen Ratstiteln zufrieden geben, aber die Knopflöcher blieben leer. Das wird nun anders werden. Die gestrige „Wiener Zeitung" veröffentlicht bereits die genaue Beschreibung der Dekorationen des Ehrenzeichens für Berdienste um die Republik Oesterreich gerade;ur rechten Zeit. Es wird nicht weniger als zehn Abstuf« ngen dieses Ehrenzeichens geben: Einen Großstern, ein großes goldenes Ehrenzeichen anr Baude für Verdienste um die Republik, ein großes goldenes Ehrenzeichen mit dem Sterne, ein großes goldenes Ehrenzeichen schlechthin, ein großes silbernes Ehrri:zcichen, ein goldenes und ein kleines silbernes, eine goldene 'Medaille und noch eine große und kleine silberne Medaille. Der Großstern wird aus der eigentlichen Dekoration, einem weißer:, rotgeränderten Bande, und dem Brrrstftern, bestehen. Aehnlich ftnb auch das große goldene Ehrenzeichen am Bande und das nüt dem Bmststern gedacht. Die Besitzer der beiden erstgenannten Ehrenzeichen tragen das Band in der Art einer von der rechten Schplter zur linken Hüfte laufenden Schärpe, während die Besitzer des großen goldenen Ehrenzeichens mit dem Stern die Dekoration um den Hals hängen. Miniaturdekovationen dürfen ebenso wie Knopflochbändchen und Knopflochrosettcn angelegt werden. Es ist.also die Möglichkeit vorhanden, nun allen Ordensbunger zu stillen. Erwähnenswert wäre, ob nicht 'dem ehemal igen 'deutschradikalen Abgeordneten Kar! Hermann Wolf die erste Dekoration für Verdienste um die Republik verliehen tver- \n sollte, da er sie doch eigentlich begründet hat. Ja» New-Vorker Schachturnier. (Eigcndienft der „Wiener Morgenzeitung".) New-Aork, 81. März. Die heute ausgetragenen Hängepartien der letzten Runden gelben nunmehr des endMtige Bild des Standes nach der AbsMierrmg der ersten TuvnierhAfte. Da Dr. Gmcmucl Lasker noch einen Punkt einheimien konnr? — Hogoljubow gab seine Hängepartie mH ihn: ans steh: er als einziger ungeschilagener Teilnehmer des Turniers mit 7,5 Zählern an der Spitze. Nach chm folgt Aij e ch in, dessen Hämg'partie mit Dogvljubow für remis erklärt wurde, mit 6,8 Zählern. Sodann rangieren Reti und Capablanea, welch letzterer ferne Hängepartie gegen Aate s nach 77 Zügen gewann; mit je 6 Punkten: Ta rt a i o w c r, Bo gokj u L ow, M a r sha 11, der seine Härrge- Partie gegen Jan«wSki nach 73 Zügen siegreich beenden korvte, und M a r o e z y, dem durch den Sieg in der unterbrochenen Partie mit Dates ein Punkt zusiel, folgen mit je 5 Zählern. Janowski hat Mr 8>5, Eduard Lasker 3 und Dates 2,6 Punkte aus der ersten TurnierhÄfte herausgchoit. I« die zweite Hälft« des Turniers tritt demnach Doktor Emanuel Lasker mit sehr günstigen Chancen ein, da er feinem nächsten Konkurrenten, dem überaus fpielsirpken Aljcchi», der in den ersten Partien Mr etwas sorglos spielte» um einen Wiener Mvrüenzeitung. WV nvd VV ‘®* erzeugt unter streng ritueller Aufsicht Seiner Ehrwürden des Herrn Oberrabbiners S. B. Ehrenfeld, Matfersdorf gauzeu Punkt voraus ist. Vorzüglich hat im erst.au Teile des Wet-.kamw'cs Reii abgeschnitien, der auch den Triumph hatte, Gopaiblanca die erste Niederlage des Turniers zu 'kreiien. CapManca hat bisher eigentlich enttäuscht. Das AtureLtresfen weist noch keine Differenzierung aus. Drei so starke Spieler wie Bogoljubv-w, Tanatower und Maroczy lassen noch allerhand Ncberraschungeu gewärtigen. Auch Marfhall, der glän-zende Sieger des allerdings schon weit zurückliegenden Turniers von Carn'bridge-Springs, hat bcfottders in den Letzten Runden viel v i seiner einstigen Spielstärke gezeigt. Janawski ist Wohl heute nur mehr ein Schatterl dessen, was er in Turnieren einst war. Das Endevgeduis des Turniers ist rwch immer offen. Das Hauptinteresse konzentriert sich natürlich in erster Linie auf die beiden MeistnschaftsrivÄen Emanu-ol Laster und Ca Pablo n c a, neben ihnen aber -rn nicht geringer ent Maße auf die Vertreter der modernsten Schule Atzechin und Reti. Lrr britische WeltruMug. Ein englisches Luft'chiff in Korfu niedergegangen. (Eigendienst der „Wiener Morgeuzeitung") Athen, 1. April. Eines der englischen Luftschiffe, die die Fahrt um die Welt unternehmen, ist in Korfu niederstegatvgen. Der Apparat ist wicht beschädigt, das Gepäck unversehrt. Nach Beendigung der Neparattlr wird das Luftschiff feine Reife über Athen fortsetzew Sie Lebensmittelmarke. Die Meischzufuhrvn nach der Grotzmavkchalle sind anhcStoud stark. Gestern standen vor der Grotzmarkchalle 63 Waggons Fleisch verschiedener Gattungen umusgeladen, abgesehen von den großen Vorräten, die in der Halle selbst Md nn den Kühlräumcn erwgolagert sind. Die Preise flßttd&cn trotz dieses großen Angebotes vorläufig unverändert, da das kühlere Wetter m. A-nsbewähren leichter ermöglicht. Auf den GrünwaremnäEen neihnro» die Zufuhren Langsam zu. Hiesige Geinüsearten, wie Häupteksalat und Kohl-, sprossen sind im Preise etwas zurückgegangen, ausgiebiger sind die Preisrückgänge bei ausländischen Gemüsearten, doch kosten itai-enische grüne Erbsen beispielsweise noch immer 18-000 K. und ungarischer Spinat 8000 bis 11.000 K. pro Kilogramm. B liier und Eier sind reichlich angeboten, aber m Preise wencr unverändert. Regen und Ml. . Das Wetter hat sich verschlechtert. Die Bewölkung hat zugvnommen. In Wien war eS morgens noch heiter, tagsüber trüb. Mehrere Stationen hatten Morgenfrost, darunter auch Wien. Mittags blieb die Temperatur unter 10 Grad. Voraussage: Weitere Verschlechterung bevorstehend, trüb, zeitweise Regen, kühl. ' Wien, 2. April. * Ein vermißter Bankbeamter. Seit dem 21. März ist der 23jährige Bankgehilfe des Wiener Bankvereins Franz K i n d e r m a n it verschwunden. Kindermann war noch am 21. März in den Abendstunden rnt Gasthause in der Hohenstaufengasse, wo er wie gewöhnlich sein Nachtmahl einnahm, gegen halb 12 Uhr verließ er das Lokal, Leirat ein zweites Gasthaus in der Renngasse, war dann noch bis in dje Frühstuuden in einem Kaffeehaus in der Färberstraße rrnd ist seither verschwunden. * Die Inskription ans der Universität. Im Hinblick aus den späten Begiitn des Sommersemesters hat der akademische Senat der Universität Wien die Verfügung getroffen, daß Iuskriptionseinreichungen der bereits im Wintersemester 1923-24 inskribierten Hörer (Inländer und Ausländer) schon ab 1. April 1924 von der Universitätscplästur entgegen genommen werden. Die Einzahlung der Gebühren findet jedoch erst währetch der ordentlichen Infkrlvilonssrisi (für Inländer vom 17. bis 26. d., für Ausländer vom 28. d. bis 5. Mai) statt. * Der Zirkus Karl Hagenbeck für die Barmherzige» Brüder. Für den Monat April wurde abermals ein vollständig ncus Programm zusammengcstM. das gestern zur Erstaufsührung gelangte. Zugunsten, des notleidenden Spitals der Ba r n, h e r z i ge n B r ü de r wird der Zirkus Karl Haaen- Leck eine große Wohltäj'igkeitsvorstellung am Freitag dm 11, d. verunstalten, bei welcher nicht nur die gesamten im Zirkus engagierten Artisten Mitwirken werden, sondern für welche Wohltatigkeitsvorstellung sich auch eine Anzahl erster Wiener Bühnenkünstler verpflichtet hat. Das Programm dieser Wohltätiskeilsvorsiellung ist ein so reichhaltiges, daß der Beginn bereits für 7 Uhr abends festgesetzt wurde, ttotzdem wurde aber der Preis nicht erhöht. 2. April Ml Seile £ § Sonntogsverkehv ans der Franz Irstnä-Bahn-Nahstreckt. Ab Sonntag werden bei günstiger Witrerullg an Lonnlagen fol* Mnde. im Äu^hangsahrplan w'chj enthalrene 2iabpersonenzüaL Verkehren: Ab Wien (F.-I.-Bbs.) 8 Uhr 12 und 13 Uhr 5 bis St. 2lndra-Wördern. ab Kritzendors Ist ULr 7 und 20 Uhr 32 bis Wie» (F.-I. Bhf.). DezAgliche Kimdmachnngen sind aus den Bahn'ofon ausaehängt. * „Dir Arbeit." Die Zeitschrift „T-ie Arbeit" (Hitaäidurh» Verlag, Bersin-Charlottenburg. Carmerstraße 6) ericheint jetzt wieder regelmäßig allmonatlich. Die soeben erschienene erste Rlkmnter des fünften Jahrganges enthält Beiträge von M. Beutow. Tr. I. Hellmann. I Losbeti, R. Samuel. N. Wertinstv und anderen. (ZLachfolgrnde Rotizen bis z« der Rubrik „Vereine" sind entgeltlich.) * Mitzltt«: Wietnräiche-AnUalk, Wien. XX., WuUenNenrklatz 7. Tel. 43.125. liefere leibwelle bvqieullch gereinigte L^Lsch» an Bureans. Fabriken und KelckäftsLätrser. Tonzinstitttr Hermann Braun. 14. Be;.. Reindorsgasse 48. tagten Sie die Plttsc tut Leineilwaren im Warenhaus Stube; S ch i f fm a n n, 2. B e z., T a L o r st r a ß e 48. Webe.vro Meter 10.500 A. 8.500 K Cbiffon ....... pro Meter 13.500,11.000 „ 9.800 „ Streifgradl. » . ..vro Meter 19.800 „ 17.500 „ Itklet...vro Meter 14.800 „ Nokino.. > . . . pro Meter 8.900 . Bettzrenae . . . >.. vw Meter 15.800 ft. 12.800 , Batistck.lfion ... *.pro Meter 15.900 „ Mattatzengradl.. pro Meter 80.000 K. 24.000 „ Bettücbrr . .......... 26.500 „ 10.800 „ TttHtücher . . ... 48.000 „ Kaffeegarrlitmev.. . 98.000 „ Gläsertücher.. 8.000 . ' Att« Hausfrauen rufen im Lhorr .Die beste Seife ist Kagar." Vereine. Bnrtrilge und Versammlungen. Jüdischer Verein „Nord-Ost", Wien. 2. Bez^ Taborsttaße 21 ->. Heute. 8 M,r abends, im Vereinslokale Vortrag Frau Anitta M.üller: Reiseeindrücke in Palästina. Gäste willkommen I — Ztonistische B e z i r k 8 f e k t i o n Wieden-Margareten. Heute, 8 Uhr abends, Sitzung im Sitzungssaal« de8 Tempelvereines. Beth-Waad L e i w r i m. Heute. '/«8 Uhr abends, im Lokal, v. Be».. Türken» strotze 9 lltk. Stiege' Vortrag Dr. Ascher Ben-Israel (Zerufalemt über valästinensische Legenden. Gäste willkommen! — Verein Tikwath I e h u d a, 6. Bez.. Bennoplatz 1. Heute, präzise 0,9 Uhr abends, Vortrag Herr S. Thal- Hammer: Blau-Weiß und unsere Jugend. Fräulein Rosa Hhsa-Mhrbach, Opernsäugerin, am Klavier Kapellmeister Fritz N e u m a n n vom Wiener Stadttdeater, Fritz Blum vom Durgtheater. Rezitationen. Anschließend Tanz — A k a d emischerLandeSverband. Heute, vräzlle 8 Uhr abends, Sitzung. Tagesordnung: 1. Bericht über die A. C.-SItzung. 3. Jüdischer Nationalfonds, Sekretär der Hauvtbnreaus Herr Karl Glaser. Sämtliche Mitglieder aller Korporationen sind höflichst eingeladen. Technisches Museum. Heute, 4 Uhr nachmittags, im Hörfaal musikalische Radiovorführung mit Erläuterungen. * Ziouisttsche Sektio» für -e» 8., 7. und 8* Bezirks Wien, 8. Bez., Bennoplatz 1. Morgen. 8 Uhr abends, im Restaurant Paul Opoezynstt, Wien, 7. Bez.. Mariahilferstraße Nr. 88n (Zitahof) Vorkagsabend r Herr Prof. Dr. Wilbelm Stein über ,Der Jude als Kapitalist", Herr Oberregisseur Emil F e l d m e r, emste und Beitete Rezitationen, Herr Emil Ostermann, Lieder zur Laute. Regiebeitrag. Gaste willkommen. Bühne und Kunst. Sie kröffmmg der Reinhardt-Bühne. In dem wunderschön umgebauten Theater in det Fosefstadt hat gestern MaxReinhardt zum ersten Male gespielt. Es war natürlich ein großes gesellschaftliches Ereignis und man kann nur versichern, daß der Bericht über die erste Reinhardt-Borstellung in der Josefstadt, wie er bereits einige Tage früher in einem Berliner Blatte leserr war. durchaus zutreffend ist. Weit sympathischer, geschmackvoller und gediegener war diesir wunderschöne Eröffuungsabend, als der fragwürdige Reinhardt-Rummel, der ihm vorangiug. Als der Vorhang aufging, tummelte die Schar der Künstler, die sich als „Die Schauspieler im Theater in der Josefstadt unter Führung von Mar Reinhardt" — so lautet die Firma des neuen künstlerischen Unternehmens — in Wien etablierten, auf der Bühne durcheinander und sprachen alle mitsammen einen gelungenen Prolog. Der Sprecher hätte eigentlich Hernlann T h i m i g sein sollen —, aber die andern hatten ihm so viel oufzutragen und so vielerlei Richtlinien für seine Eröffnungsrede zu geben, daß er nicht zu Wort« kam. Es war ein wohlstudiertes, entzückendes Quodlibet. Dann folgte eine köstliche Aufführung von Goldoni's „Der Diener zweier Herren" mit Musik von Mozart und alten Weisen zu Texten von Kurz-Bernadon. Die Kulissen wurden auf offener Szene von den Akteuren gewechselt, drei Mitglieder der Familie Thimig, die wunderschönen Damen S e r v a e s und Binder und noch eine Anzahl vortrefflicher Künstler sorgten für Humor, saugen und tanzten und es war große Fröhlichkeit im Hause. Dementsprechend natürlich auch die Temperatur der Beifallskundgebungen. lieber das Theater und die Eröffnungsvorstellung berichten wir morgen noch Näheres. W(«N.I.A0iCR6AS»ft*% W(IN.I.A0«.CR6ASSftv% S£lt>E ÜJüI&M

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