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Wiener Morgenzeitung · 1924-04-01 · Heft 1842 (1.4.1924) · p. Seite 9

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1842 (1.4.1924)
Date
1924-04-01
Page
Seite 9 (sequence 9)
Language
German
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R-r.-MS ___ Wien, Dienstag, ~V" ., .." Wiener MoegiMzeMW. Ne Pariser Börse Wer die Frankenverluste. - Forcierte Verköufe zur Leikavg der Berlufte^ - Ner Boykott der Baaken. Die Pariser Presse >bespricht auSfülMch die Verluste tzer Fvanikenlonlermnio, welche auch der Wiener Platz hierbei erlitten hat. Das „Journal de Dvbats" bezeichnet ausdrücklich als deti größten Verlnftträger bei dieser Konterurote den Wiener Bose l. Auch Pariser ökonomische Blätter nennen ihn als denftnisgen, ivelcher bei der F'rankenkontevmine schwere Verluste erlitten habe. Von einem Börserffachniann wird uns hierzu mitgeteilt: Es ist an der Wiener Börse schon seit zwei Wochen teilt Geheimnis, daß Basel bei der Marneschlacht der Frankenkontermine empfindlich hat draufzahlen müssen. Die Angaben Aber seine VeMiste schwanken. Doch wird von den meisten behauptet, daß seine Position zirka 15 Millionen Dollar'ibetragen habe. Allerdings war er nicht zur Zeit eingestiegen, wo Kabel Paris schon 35 notierte, sondern ebwas früher. Trotz alledem sind infolge der überstürzten Frankenhausse seine Verluste nicht gering zu.schätzen. Sie machen einen bedeutenden Bruchteil seines Vermögens aus. Zu diesem Zweck «war Bosel genötigt, überstürzt Verkäufe auf dem Wiener Markt doMnehmen. Es war dies sein Hindenburg-Rückzug, den er nach der Niederlage der Kontevmine, der er selbst angehörte, machen mußte. Und wie damals durch diesen Rückzug große deutsche Gebiete verwüstet wurden, so war durch die forcierten Abgaben die Börse empfindlich mitgenommen worden. Es muß dabei von spekulativen Abgaben genau unterfchioden werden. Während schon im August und Septemher, zu einer Zeit, wo noch die Höchstkurse galten, Bosel schon mit Koniermineabgaben eingesetzt hat, während er auch noch vor sechs Wochen an der Kontermine sich beteiligte, tvaren die letzten Abgaben, die er seit dem Zusammenbruch der Frankenspekulation machte, rächt mehr spekulativer Natur, sondern Abgaben unter dem Druck der Verpflichtungen zur Verlustdeckung. Auf dem Wiener Markt wurde genau beobachtet, wie aus diesen Motiven .Hekatomben Vmffcher Mugnesit, Friedrich-Aktien und eine Reihe anderer Papiere, denen er bisher nahestand, zur Verfügung gestellt wurden. Diesem Umstande ioar es auch züzuschverben, daß Veitscher Magnesit, steirische Kohle usw. nsw., die sonst immer schlankweg ausgenommen wurden, zu jener Zeit infolge des großen Angebotes mit einem Minuszeichen aufge>zqgeir waren. Als die Banken sich zur Stützungsaktion aufrafften, waren ihnen die forcierten Abgaben Bösels sehr genau bekannt und sie haben infolgedessen, -beschlossen, all e S ch r a n,| etlPa p i.ere zu stützen, nur nicht die diesem Frankenverlustttägei' nahestehenden Papiere, wie Magnesit, Friedrich usw., unter' ihre Fittiche zu nehmen. Als Bosel von .dieser Absicht der Banken erfuhr, sah er sich nun selbst genötigt, vorläufig mit seinen forcierten Abgaben auszuhören und diese Pgpieve zü stützen. Dem ist es auch zuzuschvsiben, daß sich am Ende der Vorwoche plötzlich Veitscher Magnesit, starker erholten. Trotz alledem wird aber befürchtet, daß Bosel noch weitere Papiere wird abgeben müssen, um alle Verluste in dieser Hinsicht wett zu machen. Dem gibt auch der „Oesterreichische Volkswirt" in seiner letzten Nummer Ausdruck, wo er in einem Artikel über' die Börsenkrise tatsächlich aus diese Verkauft, ohne, den Namen ausdrücklich zu nennen, so genau hintveist, daß keiner daran zweifeln kann, daß darunter Bosel gemeint ist: Der „Oesterreichische Volkswirt" schreibt: „Eine Gefahr bleibt noch für den Markt. Das sind die ■ großen Efftktenbestcinde spekulativer Finänzlnarmer, darunter einzelner der allerreich ste u, die die Papiere zu einem Bruchteil der jetzigen Kurse gekauft habest mögen/ die ein unermeßliches Vermögen besitzen, 'die aber t r o tz m a ncher erhaltenen Lehre noch immer nicht gelernt haben, ihre Finanzoperationen dem erreichten Standing anzupassen und Kredit nur in bescheidenem Umfang zu benützen. Mögen sie nun' augenblicklich auch für ihre Verhältnisse bedeutende Verluste erleiden oder mögen ihnen ausländische Kredite gekündigt worben sein, sicher ist, daß sie seit Wochen in großen Posten Wertpapiere abgeben. Diese ohne Kursdruck auszunehmeN, kann aber den Banken nicht zugenmtet werden. Einerseits haben sie gar keinen Anlaß, Finanzmänner, die über ihren Konzern hinaus in fremde Interessensphären einz u d r i n g e n versucht haben, die Wiederholung solcher Versuche zu erleichtern, andererseits können sie auch nicht wissen, warm deren EntlastungsbedürfniS g e st i l l t sein wird." Damit dürfte das Märchen, nur Morgan und Bosel hätten von der kommenden Wendung in der FrankenspeLllation gewußt, endlich seine Erledigung gesunden haben. Herr Morgan ist „vorläufig" „noch nicht" aus Bosel angewiesen und hat bei der Frankinwendung gerade durch die Verluste einer Reihe von Kontermineuren a la Bosel so viel verdien^ daß. er wahrscheinlich auch fürderhin nicht aus. solche Kampfgenossen angewiesen sein wird. ... . ’ Lage wird dadurch Noch weiter erschwert, daß am 81. März die Mite Rate der Zwangsanleihe fällig ist. Berg- und Hütten — unverärrderte Dividende. Der BerwalNnvgsrat der Berg- und HütteNwevkSgesellschast hat in seiner gestrigen Sitzung die Bilanz für das Geschäftsjahr 1983 festge-legt. Danach ergibt sich nach Vornahme von Abschreibungen im Betrage von 15,317.479.25 (13,708.161.57) tschech, K. srnschließlich des Gewmnvortrages von 536.737.06 (346.861.39) tschech. K. ein Reingewinnvon 21,0444565.02 (20,985.612.14) tschech. K., wobei die in Klcmrmer gestellten Werte die korrespondierenden Ziffern des Vorjahres bedeuten. Der Verwailtungsrat hat beschlossen, eine Dividende von 72 tschech. K., wie im Vorjahre, zur Auszahlung zu bringen. Errichtung einer neuen Weberei in Ungarn. Berichten aus Budapest zufolge, beschloß , die „Panonia", Hanfin!dustrie-A.-G., die Errichtung einer Weberei. Die Gesellschaft könnte die Hanfwaren, exportieren, doch erwies sich die heimische Verarbeitung als günstiger, und so wird nunmehr eine Weberei erbaut, damit die Rohware nicht ins Ausland zur Verarbeitung exportiert werden muß. Zur Errichtung dieser Weberei wurde eine besondere Aktiengesellschaft gegründet, cur der auch englische Fachleute beteiligt sind, die bei der Ausarbeitung der Pläne und der Durchsührung der Bauarbeiten teilnehmen. Man hofft, daß die Fabrik int Laufe des Herbstes oder int Frühjahr des Jahres 1925 ihren Betrieb wird ausnehmen können. Polnische Landarbeiter nach Dänemark. Das dänische bürgerliche Ministerium fordert die dänische Landwirtschaft aus, den Zuckerrübenbau soweit zu steigern, daß Dänemark in Zruker Selbstversorger wird und der Zuckerinchort von Deutschland unnöiig gemacht wird. Dazu muß die Zncker-anbausläche Dänemarks unr ein Fünftel gesteigert werden. Zu diesem Zweck hat die Regierung beim Parlanrent die Aufhebung des Zuwandernngsverbotes für Polnische Landarbeiter gefordert. Es sollen vorerst 1900 Polen, aber nach Bedarf der Landwirtschaft nrehr „einges-'ihrt" werden. Die Annahme des Vorschlages ist sicher, da er Opposition nur bei der dänischen SoMldemykratie findet. Wiener Börse. F-st. 04. stütz! auf den glatten Verlauf des Kassatages und der m getretenen Ermäßigung der Effektenumsatzsteuer, eröffn etc die gestrige Börse in fester Haltung. Neben Meinungslänsen der Spekulation faitbctt auch Deckungen seitens der .stoutremine statt, welche'dein Markte ein festes Gepräge verliehen. Private Kauforders und solche für tschechische Rechitnitg lösten eine Steigerung der führenden Kulissenwerte aus. Im Vordergründe des Interesses standen Südbahn-Prioritäten, ferner fanden Alpine Montan und Bankenwerte mehr Beachtung. Die Besserungen betrugen durchschnittlich 5000 bis 30.000 K. Nach Erledigung der ersten Kaufaufträge trat nn weiterer! Verlause dcs Vcrlebrs eine leichte Abschwächrtng ein, da Gewinnstsd"^-?! : zur Durchführung gelangten, doch kam alsbald Widder eine entschiedene Befestigung zum Durch-, brache, so daß der Schluß fast zu den Höchsten Tageskursen erfolgte. Südbahn-Prioritälen blieben andauernd begehrt, undwissen gegenüber dem letzgemeldeten Stand .eine Steigerung um 68.000 K. auf, Bankverein profitierten 4M K., österreichische Kredit 10.000 K., ungarische Kredit 38.000 K., Anglobank , 19.800 K., Urnonbank 16.600 K., Zivnostenska 26.000 Kl, Staatsbahn 26.000 K., Lombarden 7006 K., Alpine 15.000 K,, Felten 16.000 K., Krupp 13.000 Ä., Poldihütte 14.000. K., Waagner 35.000 K., Salgo Kohlen 65.000 K., österreichische, Hofherr 8000 K., ungarische Hofherr 14.000 K-, Karpathen Petroleum 17.900 K. und Semperit 23.000 K. Bloß die Zlktftn der Britisch-ungarischen Bank, Timber, Holding und Brunner Maschinen wurden etwas billiger abgegeben. Im Schranken war die Tendenz ausgesprochen fest, und namentlich die im fließenden Verkehr gehandelten Werte wurden größeren Kurssteigerungen zugesührt. So gewannen. Dampfschiff 100.000 K., Allgemeine Bau 32.000 K., Berg Und Hütten 50.000 K., Ungar, allgem. Kohlen- 30.000 K., Breitfeld- und Danek 50.000 K., Lehkam- Josesstholer 40.000 K., Fanto 100.000 K., Schöller Zucker 190.000 K. Volt den zu Einheitskursei: getätigten Papieren erhöhten sich Nordbahn üm 700.000 K., Perlnrooser um 100.000 K-, Gösser Brau um 230.000 K., Pilsner Brau um 400.000 K. Die Steigerung der Jnngbunzlauer Spiritus betrug 1,200.000 K. Auch eine-Reihe von- Eisenwerten und den Aktien der Papierfabriken wurdest mit Steigerungen bedacht. Von den Petroleumwerten profitierten Galicia 35.000 Ä., Naphtha 30.000 K., Schodnica 50.000 K. B e z u g s r e ch t e: Oesterreichische Central' Boden 3000 bis 3400 K., Wienerberger Ziegel 120.000 K-, Elektrische Linz 2000 K,, Oberösterreichische Wasserkraft 80 K., Steirische Wasserkraft Prioritäten 200 K., Slavex 71.000 K. . Auf dem An läge markte waren Renten höher. Oesterreichische Goldrente erhöhte sich, um 1600 und ungarische Goldrente unt 1500 Punkte. Von den Exoten - no-; tierten: Holzverband 24.500 bis 25.000 K., Mraznica 121.000 K. bis 128.000 K., Schubert u. Eo. 12.000 K., Tepege 70.00« bis 73.000 K., Universale 53.000 bis 56.000 K., Wiener Waffen 15.900 K. . Me WareumSrtte. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitun-gs".) Metall. De Unsicherheit - am Londoner Metallmarkt hielt'in der Vorwoche an., Die, scharfen Schwankungen habenzwar, ausge- . hört, doch ' ist.die. Grünotestdeitz( 'noch iMnter .MenÜchiedew. Sämtliche Metalle haben gegenüber dem Stande am Ende' der - Vorwoche Preiscchschläge aufzuwstsen, - die 'immerhin- - bemerkenswert siltd. Der deutsche' Konsum ist nach wie vor -mit-- Eiirkäufen zurückhaltend, so daß die jetzigen Umsätze sich weiter.in nur engen Grenzen bewegen. Da die Knappheit von Altmaterialien, besöndersÄtessing und Rotguß in Deutschland 'anhält, muß der Bedarf in diesen^Artikeln teils durch Blockware,, t.ei.ls du rch N^llediqrüygeügedeckt't MMiiIDftser zwar n icht sehr große Bedarf macht sich aber doch an den Weltmärkten bc-nerkbar. so das; führende englische Häuser besonders für Kupfer, das 1. April 1924... ' Seite 0 man überdies auf vielen Seiten für billig hält, recht günstig gestimmt sind. Die Preise für Neuni'etalle sind, wie folgt: Raffinadekupfer 120 bis M Mark pro 100 Kilogramm, Hmtenweichblei 63 W 67 Mark pro 100 Kilogramm, Hüttenrohzink ( 66 bis 66 Mark, .Feinzink 81 bis 83 Mark, Pq'nkazinn 600 bis 510 Mark, Hilttenzinn 99 Prozent 486 bis 495 Mark, Antimon regulus 90 vis 95 Mark pro 100 Kilogramm. . . Hopfen. Am Saazer Hopsenmarkte sprach sich die Teirdenz zu Be» ginn der Woche fest aus und einige Posten würden' mik- 7700, 7800 bis 8000 K. pro 60 Kilogramm bezahlt. Später ist man rsthiger geworden, . weil die Nachfrage aufgchört hak.' Kleinere Posten Mittelhopfen erlösten am Schluffe der Bor-. Woche 7800 K. und Ausstich 8000 K^ Vom Lande, wonur noch einzelne Ballen zerstreut lagern, sind keine neuen Verkauft gemeldet worden. Wetters wurde eine Post 1921er mit 6300 K.' gehandelt, wahrend 1922er, die last vollständig vergriffen sind,; nicht im Handel standen. Das Hairptinteresse wendet sich nunmehr älteren Sorten zu und wurden einige hundert Zentner durch Kundschafthändler für inländischen Bedarf, und zwar - 1916er und 1917er ballierte Saazer zu Preisen von' -töOO bis 9000 K. .ausgekauft. Wahrend die Jahrgänge'1918 fci8_ 1922 fast vollstanotg vergriffen sind, sind noch größere Vorräte in 1916er und 1917er ballierte Saazer zu Preisen von 8000 bis malen aus Auslandshäfen durch Exportfirmen nach Saaz gebracht'wurden, weil solche Hopftn durch Sperre in England -dort keine Einfuhr erlangten. Me«er öchuhbörse. ' (Eigenbericht der ,Mener Morgenzsitim^^.) Bei schwachem Besuche kamen nur geringfügige Abschlüsi» 'zustande. Die Tendenz erfuhr keine Veränderung, und damit verbunden blichen die Preise aus vorwöchigem Stande. Es notieren: H e r r e n st i e s e l Makay Boxkalf und Rindsbox 200.000 Natuilchtr und schwarzes Kuhleder 195.000 K., Braunleber 220.000 K., Goodyear . Welt Boxkalf 250.000 K., Rindsbox 230.000 K., - Braunleder 295.000 K., Sportftiefel mit Lederfutter 8i 0 000 K. D a m e n st i e f e l Makay Boxkalf 1^5.000 K.', Rindsbox 185.000 K., Naturleder und schwarzes Kubleder 175.000 K., Braunleder 220.000 K., Goodyear Wett Boxkalf. 255.000 . K., -Rindsbox schwarz 235.000 K., Braunleder 300.000 K. D a m e n h a l b s ch u h t Makay Boxkalf 165.000 K., RindSkox 150.000 K, Braunleder 175.000 K„ Box und Chevreaux 155.000 K., Goodyear Boxkalf . 195.000 K., Braunleder j 230.000 K. Knaben schuhe 36 bis 89 Makay Boxkalf und Rindsbox 178.000 K-, Braunleder 175.000 K. S p o r t st i e f c t Herren-Goiserer 220.000 7 Damen-Goiserer 215.000 K. Wiener Warenbörse. (Eigenbericht der ,Miener MvrMzeiÄMg".) ' Zum ' öffentlichen Verkaufe gelangen heuit. Dienstag, 1 Uhr nachmittags, Reis, Erbsen und Mandeln sowie am 4. d,, 11 Uhr vormittags, spanischer Wein. Zum. e x e? » t r v e n Verkaufe gelangen heute Dienstag. ^/,1 Uhr nachmittags,' 30 WaggünS Zucktt und um '/«I Uhr nachmittags 2 Waggons Aetznatron. Mehmörtte in 8t. Matt. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung".) - Rinde r Mi a r k t. Der -gestrige Auftrich. belief sich au\ .389 Stück iuländisches, 937 Stück ungarisches, 5 Stück tschechoslowakisches, 363 Stück'jugoslawisches und 1057 Stück rumänisches, zusammen 3751 Stück Schlachtvieh,' worünter sich 2560 Stück Mast- und 191 Stück Beinlvieh befanden. Der Gattung nach waren 2185 Ochsen, 310 Stiere, 226 Kühe und 30 Büffel. Der Ausfall in den Bezügenaus,den einheimischen Produktions- . gebieten wurde durch gesteigerten Import aus Rumänien ausgeglichen,, so daß..der Markt unwesentlich stärker beschickt wurde als in der Vorwoche. Bei Beginn des'Verkehres konnten die letzten Montagpreise erzielt werden. Späterhin trat eine Verstauung ctit. so daß Primasorten 500 K., alle anderen Qualitäten bis zu 1010 Kronen pro Kilogramm einbüßten. Hingegen tendierte Wurstvieh fester und hat im Preise angezogen. Es notierten: Ochsen prima 14.500 bis 16.500 K., extrem bis 18.500 St.,, sekunda 12.500 biß 14.000 K., tertia 10.000 bis 12.000 K., Stiere 12.000 biS 16.000 K., Kühe 10.500 bis 14.600 (16.500) K., Beinlvieh 7500 bis 11.500 K. und Büffel 9800 K.. pro Kilogramm Lebendgewicht. Borsten viehmärkt. Laut vorliegenden Ausladungen und Anmeldungen dürfte sich' der Auftrieb auf zirka 3800 vis 4.00Ö Schweine belaufen.! Baumwovmarkt. Bew-Aorb. 20.,..März. Bauniwollzufuhreu in.den atlant. und Golfhafen 4.000, im Innern 3000.. Aussithr nach Großbritanniennach dem Kontinent —. Lokalmarkt middling! J27.70 (letzt. Kurs 27.40). Tendenz r Stetig. — Terminer März , April —. Ma 27.63, Juni —Juli 26.65. August 26.37, Sepien,bei 24.70. Oktober 24.20, November —. Dezember 23.75 Jänner 23.45. Berliner Mrse. - Berlin, 31. März. In der Zurückhaltung und Gaschästsftille. die seit Wochen an der Börse herrschte, ist noch keine Beran!deru.n>g eingetreten, da auch die bevorstchenlde Ermäßigung der Börsemvmfttzsteuer mrd Provifionswechfti bis^Dxi! das PrvbWum zu größerer Beteiligung am Dorsengeschast nicht veranlaßt hat. Bei belanglosen Umsätzen bröckelten die Kurse werter ab, doch betrugen -die Einbußen nur in einzelnen Fällen 2 und etwas mehr Billionen Prozent. Auf dcnr Geldmarkt zeigte sich etwas größere Nachwage ohne besonders er* ' kennbare Ursachen. Die Devifennotrerungen und Zuteilungen blieben bei gleichen^ Mftrdevungenwie am Samstag nahezu unverändert. (Alles in, Billionen von Mark.1 - Schlnßknrse: Türkische Loft, 24.25, Oesterr- StaatSbabn 34.75, . Nordd. Llohd 7.1, Ber. Elbeschiffahrt 4.625, Berliner Handelsgesellschaft 39.6,. Ko.«merz. Privatbank 5.25, Darmstädter Bank 11.5, Deutsche Bank 11.825, DiSkonto- Kommandit 14.8, Dresdner Bank 6.75, National"* für Deutschland —. Oesterr. Kredit..:0.55, Oesterr.. Länderbank —. Reichsbank 32.—, Wiener Bankverein 0.435, Wr. Unionbank 0.525, Allq. ElektrizttatS-Gefellschast 11.-, Bochumer . Güßstckhl 58.—, Daimler Motoren 5.25, DeuLsch-Luxenwurger 47.5, Deutsche Maschinen 8:375, Dynamit Nobel 8.—, Felten u. Guilleaume 29.25, . Gelsenkirchener Berg. 57—, Tl,... Goldschmidt '16.--, Harvener Bergbau 69.375, Hirsch Kupfer 38.-, Höchster Farben 16.125. Hobenlohe-Wecke 88.5, Laurahütte 15.7, - MauneSmaunröhren 40.75, Phönix Bergbau 34.75, Schuckert u. Co^ 39.—, Siemens u. HalSke 43.— Telephon Berliner 5.875, DollarschatzanwAsungen 83.60. . Prager Börse. Prag, 31. März. Die heutige Börse eröffnete sehr fest, oh* Wohl Sie höchsten -Kitrft." des - botbÄrslichen' Verkehres, nicht er« 'reicht wurden. Die Kurserhöhungen wurden einerseits durch DeckungSkäufo, andererseits durch die feste Wiener Tendenz hervorgcrnfen. Aus dem Zndustrieciktiemnarkte lagen Vöhuti'ch«

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