Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1841 (31.3.1924)
- Date
- 1924-03-31
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Ät. 1841 Wen, Montag Miene« Moraenzeitung. 31. März 1924 Sorte Der Kampf der Spitzenvereine. Die Doppelvevanftaltung auf de« Hohen Warte. Die beiden einzigen Meisterschaftsspiele des Tages, die noch dazu von iben stärksten Mannschaften Wiens ausgetragen wurden, übten eine große Anziehungskraft auf das Publikum aus. Nicht weniger als 50.000 Leute waren auf die Hohe Warte gewandert, um die Favorits >im Kampfe zu sehen. Die hochgespannten Erwartungen dieser großen Zuschauermenge wurde aber nur durch das -erste Spiel, Vienna gegen Sportklub, befriedigt. Der nachfolgende Kampf zwischen Amateure und der verjüngten Ra-pid-M'aunschaft stand auf einem unvergleichlich tieferen Niveau. Die beideu erstklassigen Meisterschaftsspiele des gestrigen Tages hätten leicht eine Klärung an der Spitze der Meisterschaftstabelle bringen können, da die beiden führenden Vereine sowie die nach Verlustpunkten au dritter und vierter Stelle stehenden gegeneinander antraten. Da jedoch die Amateure 'und Rapid überraschenderweise unentschieden spielten und die Vienna der Unbefiegtheit des Sportklubs ein Ende bereitete, iist die Lage an der Spitze der Tabelle nun derartig, daß drei Vereine mit der gleichen Punkt-ezahl führen. Vienna gegen Sportklub 2:0 (0:0). Hohe Warte. 50-000 Zuschauer, Schiedsrichter Braun. . Vienna : Paczista; Blum, Rainer; Ludwig,Ebrenk-r, 'Kurz; Fischer, Höß, Reumann, Horejs, Seidl. Sportklub: Eduard Kannhüuser: Teufel, Beer; Lovak, Wiedemann, Plank; Giebisch, Zankl, Karl, Budin, -Bauer. Die Vienna vermochte den bisher unbefiogten Sportklub mit derselben Tordifferenz abzufertigen wie vor kurzem die Amateure. Um es sofort zu sagen, der Sieg der Döblinger war durchaus verdient und hätte noch ausgiebiger sein können, wenn die Vienna einen Innensturm hätte, der -den beiden vorzüglichen Flügeln l^albwegs gleichwertig ist. Da Horchs jedoch gar nichts und Höß nicht viel leift-ete, genügte die vorzügliche Arbeit der anderen drei Stürmer zwar auch zu einem sicheren Sieg, doch hätte dem Spielverlauf eine höhere Tordifferenz besser entsprochen. Die Deckung der Döblinger hatte in Kurz einen ganz hervorragenden Mann, der besonders den Angriff vorbildlich unterstützt«. In der Verteidigung lieferte Rainer sein bisher -bestes Spiel und übertraf seinen berühmterer! Partner Blum bedeutend. Paczista im Tor machte keinen Fehler. Die Dovnbacher traten mit zwei Ersatzleuten an. wodurch /die Schlagkraft des Sturmes natürlich sehr zu leiden hatte. Am heften hielten sich noch die beiden Flügelleute Bauer und Giebisch. In der Deckung -übertraf der Mittelläufer Wiedemann die Außerchalves. Teufel, der längere Zeit pausierte, ist noch nicht in Form, hingegen Edi und Beer ganz ausgezeichnet. Der Kampf gestaltet 'sich von Beginn an sehr spannend und lebhaft. In der 29. Minute schießt Reumann einen wegen Verletzung der Handsregel diktierten Elfmeterstoß an die Stange, von wo der Ball ins Feld zurückspringt. Fischer bekornmt bei. einem seiner raschen Vorstöße von Plank einen Tritt gegen das Kn-ie. Er übt Selbstjustiz und "m nächsten Moment liegen beide Spieler auf dem Boden und müssen das Feld verlassen, um aber bald wieder bandagiert auszutauchen. Nach der Pause rrimmt der Kampf an Schnelligkeit und leider auch an Schärfe rroch zu. Schon in der zweiten Minute jagt Neumamr mit einem wahren Prachtschuß den Ball mrs 30 Meter Enfernung unhaltbar ins Netz. Nach einem von Ludwig verursachten Freistoß vergibt Bauer eine „totsichere" Torgelegenheit. Nicht glücklicher sind Höß und Horejs, die den ihnen von Seidl schußgerecht vorgelegten Ball nicht in das leere Tor bringen. Dann überspielt Fischer alles, was sich ihm entge-g-enstcllt, doch endet sein Lauf im Out. Der Sportklub kommt nun durch die Arbeit seiner Außenstürmer stark auf, -doch sängt Paczista durch rechtzeitiges Eingreifen die Flankenbälle ab. Bei einem an Fischer begangenen Faul verlegt der Schiedsrichter den Tatort außer den Strafraum und bringt die Vienna dadurch um einen Elfmeterstoß. Einerr Kopfstoß Reumanns hält Beer auf der Torlinie. Cirren Paßball Seidls legt sich Höß ruhig auf und schießt ihn dann Cdi in die Hände. Bei einen: Gcneralstrwrn der Dornbacher fteiuit Kurz im letzten Momerrt Karl vorn Ball. Die Döblinger sind nun stark überlegen, kommen aber durch die Schrrßurrstcherheit ihrer Stürmer und das von den Gegner angewendete. one Back-System Au keinem Erfolg. Nach einer abgewehrten Ecke für Vienna läuft Fischer am Flügel durch und schießt irr der 40. Minute scharf ein. Eine Bombe von Neumann kann Edi noch -abwchren. dann gibt Braun das Schlußzeichen. Rapid gegen Amateure 2:2 (1:0). Hohe Warte. 50.000 Zuschauer. Schiedsrichter: Plha-k. Rapid: Kvlar; Dittrich, Uridil 3; Kulf, Täuber, Klär; Wessely, Wesselik, Kuthan, Wagner, Lebeda. Amateure: Lohrmann; Tandler, Hiltl; Brrza, Ienö Konrad, Geyer; Crrtti, Wiefer, Kalman Kvurad, Swatosch, Hierländcr. Ein Spiel, das echte Amateur-Marke trug. Die Violetten entwickelten im Felde eine haushohe Ueberlegenheit, im Torbereich rvaren sie jedoch dorr einer so kindlichen Unbefangenheit und Nnbeholferrheit, daß sie schließlich froh sein mußten, als das Spiel unentschieden endete. Die ganze Mannschaft der Ober- St. Beiter bot eine,matte Leistung. Im Sturm war Cutti der beste Mann, außer ihm entsprach Hierländer noch halbwegs, die drei anderen Stürmer waren von ihrer sonstigen guter: Form weit entfernt. In der Deckung ragte Ienö hervor, der von Geher gut unterstützt wurde. Briza war sehr schwach, ebenso Hiltl in der Verteidigung. Tandler spielte gut, hingegen ließ Lohrmaun feine sonstige Sicherheit vermissen und brachte durch ein von ihm verschuldetes Tor, die Amateure um den Sieg. Die reorganisierte Rapid-Mannschaft spielte mit kolossalem Eifer und mit größter Aufopferung, doch können diese guten Eigenschaften nicht über den Mangel an wirklicher Klasse hinwegschreiten. Im Angriff bot nur Wesselv eine erstklassige Leistung. Kuthan ist langsam, Lebeda verfügt über etwas Technik und scheint entwicklungsfähig. Ir: der Deckung gefiel Klär am besten. Täuber ist ein viel versprechendes Talent, Knlv steckt noch in den Anfangsgründen des Fußballspieles. Der stärkste Mannschaftsteil war die Verteidigung. Kolar im Tor bot eine Prachtleiftung. Der in schnellstem Tempo geführte Kampf begann mit einer großen Uebervaschuug. Schon der erste, von Wessely eingelcitetc Angriff wurde durch ein prachtvolles, unhaltbares Kopftor, das Wagner zum Urheber hatte, abgeschlossen. Die Amateure ripostieren, bringen es aber nur zu.zwer Korner; ein Vorstoß Wesseliks endet mit einem knappen Fehlschuß; auch Kuthan geht eö mit einem Flankenball Weffelhs rricht besser. Eine sichere Torgelegenheit, vergibt Swatosch, da er mit dem Schuß so lange wartet, bis Uridil dazwischen fährt. Rapid kombiniert nur: zeitweise sehr schön, doch verhüten Ienö, Tandler und Lohrmann Erfolge der Grünen. Einen Eckstoß wehrt. Kolar sehr effektvoll ab. Dann wieder schießt Wieser, knapp vor dem Tor völlig freistehend, daneben. Einen prachtvollen, aus mindestens 30 Meter Entfernung abgegebenen Schuß Wesseliks kann Lohrmann nur mit Mühe' meistern. Wiefer läßt sich einen kunstvoll gestoppten Ball von Uridil wegschnappen, und hat außer dem Schaden arrch rroch den Spott. In der 41. Minute verursacht Kulis durch Berühren des Balles einen „Elfer", doch vergibt Kalman diese Ausgleichschance. Nach der Pause wird die lieberlagenheit der Violetten zeitweise erdrückend. Lohrmann stcht gelangweilt im Tor, und die anderen zehn Amateur-Spieler sind säst ständig in der gegnerischen Feldhälfte. Dennoch dauert es eine Viertelstunde, bis Wiefer mit einen: glücklichen Schuß, der von der Stange ins Netz geht, ausgleichen kann. Bei einem vereinzelten Vorstoß der Grünen kommt es zu einem Freistoß, Tandler bringt aber den von Kuthan getretenen Ball nicht weg, -das Leder kommt zu Wesselik, dieser schießt und Lohrmann läßt deir leicht haltbaren Ball passieren (23. Minute). Das Uebergewicht der Violetten wird womöglich noch größer, doch verteidigen alle Rapid-Spieler ihr Tor mit viel Glück bis zwei Minuten vor Schluß. Zu dieser Zeit gelingt es Eutti, einen Fchler Uridils zunr ausgleichenden Treffer zu verwerten und seinem Verein wenigstens einen Punkt zu retten. Erste Klasse.!T 2 Ul’-.' Vereine * CD ES •8 ‘fünfte 3) § £ SS Ä Amateure .... 15 10 3 2 37 16 23 Vienna . . . . . 15 10 3 2 40 19 23 Rapid. 15 10 3 2 35 29 23 Sportklub .... 14 7 6 1 20 11 20 Simmering.... 15 6 & 4 32 24 17 Hakaoh . . . . . , 12 8 3 3 34 19 15 Slovan ..... 15 5 4 6 28 24 14 Wacker. # 14 4 4 6 22 24 12 Admira ..... , 15 2 5 7 14 96 9 Hertha ..... 14 2 4 8 1b 28 8 W. A. F. . . . . , 14 1 rr 10 14 42 5 Ostur«4. . 15 t l 13 12 49 3 Zn dieser Tabelle sind die asidebrochenen Spiele Hakoah— rSportkluk rmd Admira—Hakoah nicht berücksichtigt. Das seinerzeit verschobene Cupspiel Mischerr Rudolfs- Hügel und Hakoah nahm gestern durch die Unfähigkeit des Schiedsrichters einen gänzlich irregulären Verlauf. Das Glück stand auf Seiten der R-Nldolfshüg'ler, da der schwerste Fchler des Unparteiischen, der Hakoah nach zum Nachteil gereichte und damit war -der Sieg der Zweitklassigen gegeben. Rudolfshügel—Hakoah 1:0 (1:0). Rudolfshügel-Watz, 7000 Zuschauer. Schiedsrichter Adensam. Rudolfshügel: Saft; Fröhler, Dworschak; Kohni, Necas, Rrchi-ttl; Kamesch, Okrorchly, Hechtl, Duspiva, Mnar-ik. Hakoah: Duldig; Grünfeld. Gvld; Fried, Guttmann, Heß; Neufeld, Häußler, Schwarz. Wortmann, Weiß. Interessant-er-weise ist es notwendig sich bei der Besprechung dieses Spieles in erster Linie mit dem Schiedsrichter Adensam zu befassen, dessen Wirken gegen den Verlaus des Treffens entscheidend beeinflußte. Wir glauben in unserer Ansicht nicht fchlzugehcu. -daß kaum ein Drittel seiner Entschoidüngcn das Richtige trafen. Er beding vom Begrün des Spielles Fchler an Fehler. Er war tatsächlich der schlechteste Schiedsrichter, den wir je gds-chen haben. Vor allem ist dieser Herr sehr bequem. Er nimmt auf der Mittellinie Ausstellung und ist durch -nichts .zu bewegen, sich von diesem Standplatz zu entfernen. Selbstverständlich kann er dadurch -dem Verlauf des Kampfes iricht folgen. Herr Adensam hat aber auch nicht das geringste Ge-sühl Kr derbes Spiel. Die Spieler beider Parteien ernannten gar bald die Schwächen des Schiedsrichters und nützten diese entsprechend aus. Die Rudolfshügler hatten in diesem Kampfe nichts zu verlieren und so arbeiteten sie vom Beginn des Treffens mit Hochdruck. Klavevweise spielten sie demgemäß sehr scharf, wobei sie in der Hitze des Gefechtes oft die Regeln der Faivniffe überschritten. Der Unparteiische ließ sie gewähren. Einem Teil der Hakoahspieler behagte die Kampsesart der Gegner absolut nicht, weshalb sie jedem Zusammenstoß peinlich aus dem Wege ging. Aridere Hakoahner wieder, die unter den Regelverstößen der Gegner besonders zu leiden hatten, wurden in begreifliche Erreigu-ng versetzt, um so mehr als der gänzlich unfähige Schiedsrichter, sie nicht schützte. Diese zahlten dann mit gleicher Münze heim. Die Folge davon war, daß das Spiel überaus haß- Viche Formen annahm. Dorr schwerwiegenden Fehler beging der Schiedsrichter aber in der letzten Minute des Kampfes. Nach einem Gedrän-ge vor dem Hakoah-Tor beförderte Necas den Ball mit der Hand ins Tor. Herr Adensann der sich wie immer in der Nähe, der Mittellinie befand, sah diesen Regelverstoß nicht urrd anerkannte den Treffer. Damit war die Entscheidung herbeicfeführt. Die Niederlage der Hakoah war ur:ter den gegebenen Verhältnissen verdient. Sie ließen sich durch die scharfe Gangart der Gegner ganz aus den: Häuschen bringen. Der Angriff krankt daran, daß alle Aktionen nach rechts orientiert sind. Der linke Flügel wird dabei, meist vollkommen kaltgestellt. Ein geschickter Gegner vermag dadurch dem Hakoah-Angrifs wirkungsvoll zu begegnen, da er eigentlich nur den rechten gegnerischen Wgel zu bekämpfen hat. UeberdieS ist Neufeld lange nicht mehr der alte. Seine Schnellrakeit ist wohl die gleiche geblieben, doch spielt er sehr egoistisch, so daß die Innenstürmer von ihm in den seltensten Fällen Flankenhälle, bekommen. Schwarz, auf den es die Gegner besonders'scharf abgesehen hatten, konnte diesmal wenig bfriediaen. HäuSler wieder sucht bei jeder möglichen und ' unmöglichen Gelegenheit Anschluß an Neufeld. .Für Häusler scheint tatsächlich kein anderer Partner auf dem Felde zu existieren. Die abgerundetste Leistung unter den. Stürmern bot Wortmann 2. Weiß, i^ kein linker Flügelstürmer. Me fünf Stürmer begingen den großen Fehler, aus viel zu großer Entfernung zu schießen, welchen Luxus sich nur Schwarz leisten kann. In der Deckung arbeitete Heß bis zu seinem Ausscheiden am erfogreichsten. Guttmann spielte vor der Pause schlecht, nach Seitenwechsel: hingegen kam er seiner gewohnten Form nahe. Fried war besser als in den letzten Spielen. D:e Verteidiger arbeitetet jeder für sich ziemlich erfolgreich, nur gewannen sie in keinem Moment miteinander Fühlung. Duldig spielte hervorragend,, und nur ihm verdankt es die Hakoah, daß sie nicht vor der Pause mehrere Verlusttreffer zu beklagen hatte. Die Rudolfshügler hatten eine ziemlich . ausgeglichene Mannschaft zur Stelle. Die Verteidigung arbeitete sehr gut. In der Deckung war Necas vor der Pause der beste, nach Seitenwechsel hingegen siel er dvm Tempo zum Opfer. Der! Angriff hatte im lmken Flügel seine treibende Kraft. Von entscheidender Bedeutung waren auch die Verktzun« gen, die einzelne Hakoah-Spieler abbekamen. So wurde Hess knapp nach Seitenwechsel außer Gefecht gesetzt, so daß du Hakoah in der Folge nur zehn Mann auf dem Felde hatte.! Bald darauf erhielt Gold einen saftigen Tritt und lauschte mit Weiß Platz. Letzterer arbeitete dann als Verteidiger sehr gut.s Diese Umstände tvareu aber sicherlich nicht von so weittragender Bedeutung für den Msgang »des Kampfes als das vollkommene Versagen des Schiedsrichters. Die Rudolfshügler haben vor der Pause alles vom Spiel, doch erweist sich Duld-ig in dieser Zeit als unüberwindlich. Nach Seitenwechsel hat sich das Bild vollkommen geändert, nun be< findet sich die Hakoah meist im Angriff, doch kann auch sie durös das unzweckmäßige Spiel -der Stürmer zu keinem Erfolg gelangen. In der letzten Minute' erzielt dann Necas auf die ein« gangs erwähnte Werse den entscheidungsbringenden Treffer, -womit das Spiel entschieden «ist. Die Meisterschaft de« unteren Klaffe». Zweite Klaffe. W. A. C.—Gersthof 3:0, Sturm 14—Straßenbahn 1:1, Donau—Meidlinger Sportfreunde 3:0. . ,N " Dritte Klaffe. W e st: Wieden—Weiße Elf 2:1. Unglückliche Niedeclcme. Die Unterlegenen vergeben einen-Elfmeter. Normarmia—Einheit 1:0. Astoria—Fünfhaüs 1:0. (Uebervaschung!) Ober-St. VÄ —M. A. K. 1:0. Neptun Kadimah 5:3. Die Unterlegenen nach Halbzeit mit neun Mann. Vierte Klaffe. Süd oft: Hasmonea—Czechie 2:1. Sicherer Sieg. DerbeS- Spiel der Czechie. Nach dem Match versuchten einzelne Spieler des Sportklubs Czechie, den Unparteiischen zu insultieren^ Elektra—Veritas 2:0. Roter 'Sportklub—Hazair 2:1. Die Unters legenen vergaben einen Elfmeter. Athen—Vorwärts 8 1:0. Nord: Alsergrund—United 7:0. Groß« Ueberraschung! Sied. Fortuna—Astoria 8:2. Tove für.die Sieger: Mauznik, Danlak, Rechtaler. Nowak. Dörnbach—Währüm 12:1. Tore: Kapusniak l8), Bvamböck. Kovae 2, Kovae 8. I. Ä. C.—Biktoria 8:0. __ Wiener Mannschaften in der Fremde. Der W. A. F. in Agram. Ein Sieg und eine NiederlirgL Der W. A. F., der Samstag und Sonntag in. Agram aastierte, konnte sein erstes Auftreten wohl zu einem Siege gestalten, wurde aber am Sonntag geschlagen. Samstag siegter: die Wiener über Coneordia 4:2. Sie führten ein recht, hübsches Spiel vor und erretten durch StehSkal, Bachmeier,' Powolny und Straffer die Tore. Am Sonntag war die spiel-' starke Mannschaft des H. A. S. K. Gegner des W. A. F. Die Gäste konnten diesnral weit weniger gefallen, sei es tverl sie irrdisponiert, vielleicht weil zu sehr ermüdet waren. Dis Agramer siegten überlegen 5:2 (2:1). Der Spielleiter erwies, sich als recht unsicher und benachteiligte den W. A. F., was möglicherweise auch dazu beigetragen haben mag, daß dieserdie Form des Vortages nicht erreichen konnte. Agram erzielte^ durch Binek 4 und durch Vrbancic einen Treffer. Ein Tor der Wiener resultierte aus einem Eigengoal der Agramer Ver-. teidigung. Den ziveiten Gvsolig erzielte der linke Mügefftürmer; der Wiener. Die Admira kn Graz 5:0 siegreich. Die Admira, die erst Sonntag in Wien einen Meisterschaftskamps absolviert hatte, schlug gestern Sturm, den stärksten Grazer Verein 5:0 '(3:0). Die Wiener waren in glänzender:' Form und führten ein Spiel vor, wie mau es in Graz noch Men gesehen hatt-e. Obwohl sie ohne Schierl antr-aterr, warerr sie ihrem Gegner Loch ständig überlegen. Am besten gefielen Klima und der Mittelläufer Führlinger. Bei Sturm war der Tormann Gürtel sehr gut, der MittÄstürmer Ha-ist halte viel Schußpech. Das erste Goal schoß Klima, dann folgten vor der Pause noch Runge und Mutsch. Nach der Pause waren Klima und Führlinger erfolgreich. Admira trat mit folgender, Maurrschaft an: Wieser;- Vozi. Neidlinger; Schnaubelt, Führlinger, Krngaü; Sial, Runge, Klima, Mutsch, Janda. Der Schiedsrichter Stinol war lehr schwach. Die Simmeringer in Mährisch-Ostrau erfolgreich. Die Simmeringer traten .igeftem in Mährisch-Ostrau dem S. C. Morawska Ostra4oa entgegen und konnten nach wunderschönem Kampf 3:1 (0:1) Sieger bleiben. Die Wiener erregten durch ihr elegantes und leichtes Spiel Bewrmderurrg, besonders Horvath wurde wegren seiner technischen 'Kunststücke bald stürmisch bejubelt. Das Spielfeld befand sich in sehr schlechtem Zustande. Das erste Goal schossen die Heinri- Alle Arten van Bankgeschäften Kommandite der Kroatischen Eskomptebank, Agram Wien, i. Seltzeraasse 4 (Ecke Bognergasse beim Graben) Kreditum Warengeschäfte Telephone: 60*4*82, 60*4*93. 63-4.8*, 64*4*42, 68-4-78, 69-4*82 10463 Telegrammadresse: Frapobank