Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1839 (29.3.1924)
- Date
- 1924-03-29
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Serie 4 _Dien, Samstag_ Wiener Morgenzeitung.__29. März 1324_Nr. 1839 Lagesbellcht. Schaff««» einer Lepartements kür nationale Minderheiten in Polen. Warschau, 38. März. (Dschecho^-low. PreMuroau.) Wie die Blätter titelten, vettauwr m Sejmkreisen, daß in der nächsten Sitzung des pMischeu Komitees des Mini-sierrateS die Lckxvsfnnq eines Departements für nationale Minderheiten zur Dlir-chberatung kommen soll. Im Ilnterhause erkläre heute Mac Donald über den Londoner Verkchrsstreiik, die Proklamation, die das Bestehen eines Notstandes verbünde, werde bald erlassen werden. Für einen besonderen Dienst zum Transport von Kranken in die Dp-iräler werde gesorgt wenden. Die Regierung betrachte es Wader als ihre Ausgabe, den Streek zum Scheitern zu bringen, tiud;, die Differenzen zwischen den Arbeitgvbern und den Arbeiinehmern;u vcchchävfen. Baldwin und Lloyd George sprachen ihre Zu» > üimnrnng zur Haltung der Negierung aus. Srchlen appelliert an die -ppofitio». Budapest, 28. März. In einer heute abgehaltdnen tnterparieilichen Konferenz ersuchte Ministerpräsident Gras B e t h l c n die Vertreter der oppositionellen Parteien, die Erledigung der SanieruruMorlagen bis Ostern zuzugeste-hett. Es sei dies in erster Linie aus -finanziellen Gründen notwendig denn die Enussion ungedeckter Noten nrüsse ehestens allflwrcn. Andererseits wünsche die Negierung, im Lallse des Monats Mai einen Vorschuß von 100 Millionen Goldkronen auf die Ausländsanleihe za erhalten. Abgeordneter Szitcighi (Parteiloser Oppositioneller) erklärte, er könne nicht garantieren, daß die Vorlagen dmchgelassen werden. Abg. Peidl (Sozialdemokrat) erklärte, seine Partei werde nicht obstruieren, könne aber nicht dafür garantieren, daß die Debatte bis Ostern lverde erledigt werden können. Wie cs heißt, erklärte der MinisterpmPdent, daß er im Okotfalle zur Ultima ratio von Permanenzsitzungen Freisen tverdc. Wieder eine Lonnuleiche. Budapest, 28. März. (Tel. d. „Wiener Morgengoitnng".) Gestern Abends wurde bei der Neupe ster E i s§ :l d a h n b r ü ck c der Leichnam eines ungefähr 55 Jahre alren uniformierten Mannes aus der Donau gezogen. Die Leiche schwamm, an ein Brett gebunde u, int Wasser. An Hand der Uniform ließ .sich sest-- stellen, daß der Tote ein Fi na n zoberikontrollor gewesen sein muß. Die Schn steil in den Taschen des Toten warelr so verwaschen, daß die - I d e n t r t a t der Leiche nichterh »ch e n iverden. konnte. Die Polizei hat eine Untersiichung cingeleitet. Abschluß der ungarisch-rumönischen Berhnndlungen. Bukarest, tl?. Mär;. Tie seit längerer Zeit geführten ungarisch-rumänischen Verhandlungen wurden mit Erfolg abgeichlosst'n. Die Unterzeichnung des wegen technischer Hindernisse noch n-cb: fert'iggestclltcn Textes erfolgt ungefähr am 10. Aprkl. Berschärsung im Londoner Berkehrrffrrik. Verhängung des AusnahmSzvstande-? London, 38. März (Tel. der „Wiener Morgenzettung") Die Lag: im Verkehrsstr-eik hat sich derart verschärft, daß im prüiioi';: Ministerrate bereits die Verhängung des A u s n a hni § z ust a n d e s für England und Schottland in Aussicht aenomlnen to-urde. Die Regierung beabsichtigt, sieben Regierung s komm issä re für England und -wci für Schottland zur Ausübung der Vollzugsgewrlt einzusetzen. Tor- Ausreahmszustand würde, tott bereits gemeldet, den Einsatz alter staatlichen Machtmittel, wie Heer, -Flotte uut> Luftflotte, sowie die Beschlagnahme aller Fuhrwerke bedeuten. Falts heute keine Einigung erzielt werden sollte, lverden beule ltachrs die U.n te r g ru nd bahuen sowie die sämtlichen Borvrtebahnen in den Streik treten. Unter Umständen wird sich sogar das große E l e kt r i zi t ät swcrk voll. London an dem Streik beteiligen, so daß die Hauptstadt in Dunkelheit bleiben lvürde. Inland. $ie ßaNdelrlmtmsrderhlmdümse» mit der Nchechv-Tlowakei. L.llianschef Dr. Dworacek, der Führer 'des lsch-cho slowakischen Uurt-echän dlerko-m i l ees, hatte gestern m".miuags wm 10 Uhr mit dem Bundesnri niste r des Ae'.tßern Dr. Gründerger eine formale Aussprache über die Einleitung der Handelsvertragsverchandluwgen ztri-fcheu- O-est-e-rreich und der Tschecho-Glowakei. Unmittelbar nach dieser Vorbesprechung traten die r-cibcvH'ingeit Delegierten in die meritorischen Besprechunein. Sie ivuvden mit einer allgemeinen Diskussion, insbesondere über die Einfuhrverbote, eingeleitet. Sodann wurde in die Besprechung der Zolltarisfragen cillgetrctcn. Ile rusfisch-rnmönische Konferenz. In der gestern rem 4 Uhr nachmittags -unter dem Vorsitz des Botschafters Krestinskij abgeihaltenen ersten 'Sitzllng der russisch-rumänischen Konferenz wurde zunächst die Frage des Vorsitzes bei den Sitzungen geregelt, der dort . den Ehsss der beiden Delegationen abwechselnd geführt .werden wird. Hieraus wurden technische Fragen behie VeöhandlrmgssMche^ 'das Protokoll und die. die Tagesordnung in der Weise festgestellt, daß als erster Punkt terri t ori allt Fragen, als zweiter Punkt finanstelle und wirtschaftliche Fragen und Äs dritter Punkt juridische und politische Fragen zur Verhandlung gelangetr sollen. Zn den: Punkte „Territoriale Fragen" wurden von den Chefs der Heiden Delegationen Erklärungen äbgegebetr. Die Sitzung wurde hierauf auf heute 5 Uhr nachmittags, vertagt. Krawall im Snnderrat. Im Bundesrat, der bisher ein ziemlich beschauliches Dasein führte, ging es gestern sehr lebhaft zu. Die Kamm erspiele, wie am witziger Kopf die Länderkammer nannte, haben bisher in der Regel nur zu den Beschlüssen der Nationalversammlung Ja und Amen gesagt, um ihre Neberflüssigkeit nicht etwa noch durch endloser Debattieren zu erweisen. Gestern stand die 2V. Novelle zum Krankenversicherungsgesetz, die 11. Novelle jitm ArbLltsloscnversicherungsgesetz und das zweite PensionsvcrsichcrungSübcrleitun'gsgesttz zur Beratung. Tor Bauernbündler Lanner bekämpfte die Erhöhung der Arbeitslosenunterstützung, die den Arbeitswillen und das Interesse an der Arbeit böte. Die Arbeitslosen verdienen mehr, .so sagte er, als die Kurzarbeiter, und darum sei cs begreiflich, dch sich ein Arbeitsloser nicht besonders um Arbeit reißt. Diese Worte erregten den lauten Widerspruch der Sozialdemokraten. Bund csrai Klein rief: „Das ist eine Verdächtigung! Me können Sie so etlvas behaupten?" Lanner zitierte dann aus der „Arbeiterzeitung", die. Verlegenheit der Regierung sei ausgenützt worden, um eine Erhöhung der Arbeitslchennnterstiitzltng zu erreichen. Er erklärte, wir haben alles Interesse daran, daß dieser Politik endlich einmal energisch Hali geboten werde. Nun setzte ■ ein neuer Sturm aus der Linken ein. Man ries Lanner;u:- „Das ist eine Frechheit! Schämen Sic sich!" Und als daun Lanner im Lärm erklärte, die Zahl derjenigen, die auf Kosten der fleißigen Arbeiter und Unternehmer billig leben wollen, wird immer größer werden, wenn die Arbeitslosenunterstützung. fortwährend erhöht wird, begannen die Sozialdemokraten ein P u l t d e ck e l k o n z c r t. Man hört die Rufe: „Das ist eine unerhörte, unglaubliche Beleidigung! Schämen Sie sich, Sie sind ein Verleumder! Wir werden Ihnen die Arbeitslosetr ins Haus schicken! Dann werden Sie sehen, was cs heißt, arbeitslos zu fein. S i r g e m e i n e r K e r l!" usw. Der Vorsitzende Doktor Steidle und Bnndesrat Bierbaum er versuchten, Ruhe zu stiften. Die Sozialdemokraten hörten aber nid)i aus, auf die Pulte zu schlagen und den Redner mit Schinrpfworten zu traktieren. Unter diesen Umständen blieb nichts anderes übrig, als die Sitztmg zu u n t e r b r e ch e n. Nach Wiederausnahme drr Sitzung hatten sich die erhitzten Gemüter soweit beruhigt, daß die Tagesordnung ohne weitere Zwischenfälle zu -Ende beraten werden konnte. Die fol° gerckeü Redner nahtnen durchwegs gegen Lanner Stellung, auch der Christlichsoziale Dr. He-mala meinte, Lanner habe das Arbeitslosenproblem vom Standpunkt von Kräh«' wünkel lösen wollen. Bundesrat Schlager brachte in diesem Zusammenhang die Betriebsstillegung in den Hüttenwerken der Alpine Montangcstllschast zur Sprache. Auf den großen Merken sind Kundgebungen angeschlagen, wonach Arbeiter über 45 Jahre nicht utehr ausgenommen werden. Diese -Menschen wandern von Betrieb zu Betrieb, aber nirgends ist Arbeit vorhanden. Gegen die in Verhandlung gestandenen Gesetze wurde schließlich kein Einspruch erhoben. Das Heimatrecht der Maaten. JiNt BubgetauÄschuß kam gestern Abgeovdn'eicr Doktor Eisler aus die Heimatsrechtvevhältniss-e zu sprechen wie sie sich im Gefolge der Optionen herausgebildet haben. Er bemerkte u. a.: Ein Sammler vom staatsrechtliche Kuriositäten fände hier ein reiches Betätlgnngsfeld; staatsrechtliche Einrichtungen, wie. wir sie auf diestm Gebiete gegewwävtig haben, gibt es i n b c x ganzenWelt nicht wieder! Da nmß zunächst jener Typus von Menschen hervorgehoben werden, die durch die Option wohl Staatsangehörigege worden sind, a b e r k e i n e Heimat haben. Das Vorhandenseiu solcher Menschen gibt der Verwaltung fortwährend unlösbare Rätsel auf. Keine Gemeinde ist verpflichtet, diese LMte aufzunehtnen,- weil sie nirgends zuständig sind, man kann sie aus sämtlichen Orten abschaffcn, dabei sind sie aber Bundesbürger. Die Gerichisbarkeit, an die immer wieder o-ppeliliert wird, kann diese Frage nicht beantivorten, weil sie in keinem Gesetze geregelt ist. An das Heim-atsrecht knüpfen sich aber bekaunt-lich diele andere^ Rechte, deren diese Leute v-erlnstig gehen. . Vor all-om wäre es notwendig, daß die Gemeinden erfahren, was bezüglich jener Bürger Rechtens ist, die durch die Option B^mdesbürger geworden sind; hier wäre eine gesetzliche Regelung dringend geboten. Bundeskanzler Dr. Seipel erwidert», daß in den Ministerien fünf große Gesetze über die Vertvaltungsresorm in Ausarbeitung seien, in einem dieser Gesetze lverde eine Art 2! o v e 11 c des Heima 1 rechtes enthalten sein. HrAot Weicher gestorben. Der ehemalige Neichsrats- und Landtagsabgeordnete und langjährige Landesaüsschuß im. Lande dttederösterreich Prälat Josef S ch e i che r ist gestern um 1 Uhr nachts nach langen: Siechtum im 77. Lebensjahr gestorben. Prälat Scheich er .stand in 'den Jahren 1894 bis 1911 in der österreichischen Polittik. Er gehörte zu bc-ti markantesten Rednern der antistmitischen Parteien lind ist durch seine ritt ntederöstevreichischen Landtag erhobene For- 'deruilg des „SchtlßgetzeL^M^Judeitz" bekamtt geworden. 8in Welttonzreß der Wischen Stndentenschnst. Auf Grund eines von der im Llpril 1903 in Wien evbge» hältenen Borkotlserenz zttr Gründung eines Welivcvbandes der jüdischen Studentenschaft gefaßten Beschlusses, einen attlg emeincu jüdischen S-tuöentenko^greß im Jahre 1921 omzuberuseli, wurdetr von der durch diese Vorkonfereuz eingesetzten provisorischen Exekutive, die in Wien ihren Sitz hat, die nötigen Borbereitunsavbeitetl durchgeMM, die nmnmehr zum Abschluß gelangt sind. Es ist der St-ndenteivcxe-ku'tive .gelungen, von den siidischen Siudcntenorgalü'sationen in vierzehn. Ländran bereits die Zllstimmung zttr -Ätblhaltuttg eines Welt« kotlgreffes der jüdischen Studentetlschast zu erlangen. Dieser wird.-mm vom 30. Aprilbis i. Ma i 1924 in A n 14o c rpen stattfi-ndul. Auf .der Tagung werden nebst den Berichten der Studentenorganisationen in den einzÄtten Ländern die w.ir tschastl-ichen Aufgaben, die rechtlichen Probleme und die iKulturangcIcgcnheiten der jüdischen Stu- ^dentenschafl bchattdelt werden. Die Studcut-enexckntive hat beschlossen, auch an drejeu-igen jüdischetl StlldelltLnorganisat'lonen, die mit ihr nicht in Verbindung stehen, die jedoch die Nottvettdigkeit eines Welwerbandes der jüdischen Studentenschaft grundsätzlich allerkennen und die Mchaltllng eines WeMougrcsses billiaen, die Anfsordermig zu richten, sich am Kongreß zu bcteiligeil. Anfragen sind an das Sekretariat des W e l t v e r b a n d e § d e r jüdischen S t ud v n t.-c u s ch a s t, Wien, 9. -Bcz., Zimmernt-annplatz 8, zu richten. Nach i'rtit 12. April ist der Sitz des Sekretariats in Antwerpen. Lar Schachturnier in New>Zorl. (Eigendienst der „Wiener Morgenzeitung".) New-Nork» 28. März. In der neunten Runde errang Capablanca seinen zlvriten Sieg im Turnier; eS gelang ihm als Anziehenden. Bogoljubow nach 32 Zügen zu schlagen. Von den Hauptkonkurrenten konnte nur R L t i einen ganzen Punkt einheimsen, da er JanowSki nach 44 Zügen überwand. Dr. Emanuel LaSker mußte sich gegen Marshall mit remis begnügen, ebenso remisierte A! j e ch i n mit T a x t a k oio e r (89 Züge). Die Partie PateS— M a r o c z y kam nicht zum Abschluß. Eduard LaSker war spielftki. Stand nach der neunten Runder A l j e ch i n 5'/,, Doktor Emanuel Lasker 6 (1 Hängepartie), Rbti 5, C ap a b l a n c a 4l/2 (1 Hängepartie), Dr. Tartakower 4>/„ B o g o lj u b o w 3'/» (1 HLugepartte), Ianow 8 ki 3. (1 Hängepartie), M a r o.o.z Y--3 (1 Hängepartie), M a r s h a ll 2% (1 Hängepartie), Eduard Lasker N/„ U a t e s 'i (2 Hängepartten). __ Lee britische WeltrmMug. Rom, 28. März. (Tel. d. „Witzwer Morgenzeitung".') Obwohl die britischen Flugzeuge, die den Rundflug um die Welt äuge treten 'haben, durch schlechtes Wetter genötigt wotren, die Nacht m CiviLtaveechia zuzubriwgen, konnten sie heute früh die kurze Strecke nach der Hauptstadt zurückle-gen. Man erwartet, daß die Flugzeuge noch 'heute nach Bri-wdifi weiterfliegen werden. Trotz der schlechten Witt"- rung haben sie.bisher keinen Schaden eMtten. Nie Unwetterkatastrophen. Von allen Teilen des In- und Ainslandes laufen Mel» düngen über die Hochwassevkatastrophe sin. Die ungcheuren SHne«masseil, die sich im Laufe des heuvvgen Muckers in den Bergen anVchamnM Horben, sind durch den Wettemrnsschlag nnt>' dir starken Re^geWüsse zum Schmelzen gebracht worden, so daß Flüsse und Bäche stark antgeschwollen sind, uinid die Ortschaften, die in den TAern liegen, ernstlich bedrohen. Die Hasenver« tvÄtung der DonlaurogMerunjgskommissijon tollt mit, daß alle Vorlbereitunigen getroffen wurdert, um einer eventuellen lieber* schwemMMgstatastroiphe uvit allen Mitteln entzgrsgentreten zu können. ' Die Hochwassrvgefahr im Donaugeviet. Seit gestern früh kämmen aus allen öfterreichifchen DonaUlgebisteu AlarmmsDungen über steigenden Wasserstand. Wie die BaudirMon der DonaursFMevuGgsLmmwissi du nvilttllt, besteht vorläufig keine Hochwassergefahr. Der Wasserstand (gestern plus 1,74, also unr 71 Zenbimeber Wer als vorgestern) dürfte, Icuut Prognose, heute bis plus 2M steigen. hüben die Kais bei deit La'gechäusevn eiwe Höhe von plus 3,80; der Durchstich ist im -ganzen Wiener Gebiet gleich. Es ist also vor vier bis fünf Tagen keine Ueberschwommung zu befürchten. Sollten dltrch Regen und warmen Wind die Wasserutengen weiter gesteigert werden, so hat auch eine eventuelle Ne-bevschwemmung vorläufig wenig zu bedeuten, Man erinnert sich, daß im Februar des vorigen Jaihves bei eme-m Wasserstaud van nahezu fünf-Metern auch nicht mehr als einige niedrig gelogene Keller unter Wasser gesetzt wurden. Bedrohlicher ist tmtürlich die Lage im wenig geschützten ober- und nicherofterrelchischeri Flußgebiet. EnnS und Dvanu sind rapid gestiegen. Die Wasseonrenge des Wien flu sses hat sich seit gestern verdreifacht, so daß auch der Donaukanal von der AsPeM rücke abwärts eine enorme Verstmükuwg der Wassev Massen erhatten hat. Das Sherrsch iss bei Rüßdorf ist geschlossen, so daß sich infolg'ckdessen das Steigen des Wassevipiegels im Dortolllkanal nur langsam vollFiehi. De? Kanal ist durch die Wchrvvrrichtnngen so geschützt, das; auch iw Falle einer über das vorheogeschetiie, Maß hinM!suchender Ilciberschweilnmu'Ng ei nie Gefahr Mr die attgreilzeudett Be'