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Wiener Morgenzeitung · 1924-03-29 · Heft 1839 (29.3.1924) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1839 (29.3.1924)
Date
1924-03-29
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Gege' S Wien, SamKkäg chr Recht aus Seidsivesliuuuung und Frerheit, und es ist irrelevant, ab die Umwelt die historische Be»vcisfü'hrring anerkennt oder nicht. Jedes Volk hat ans sich Heraus sein volles Recht, und solange diese Erkenntnis sich nicht in der allgemeinen Politik durchgesetzt hat, so lange gibt es keinen Frieden. Tie wirtschaftliche Entwicklung Ftalisns. Von Cab. Dr. Eumenegildo Seala, HanderMmmerrat in Triest. Vor den: Kriege wurde der italienische Reichtum auf etwa 90 bis 100 Millionen Goldlire gsschätzt. Der Staat sorgte für das Einporbluhen von NoMtalien auf Kosten des SüdlandeZ. Wahrend die v-beritalienifche Bevölkerumz sich i?en kaufmännisch-industriellen Betrieben widmete, bildete sich in Süditnlien ein intellektuelles Proletariat, aus dem die bekanntesten Swaisrnänner, wie Crupi, Sa- .bandva, Orlando, Cvoco, usw., hervorgingen. Die landwirtschaftliche Bevöllkeru-ng wunderte ans. »Seit den: Kriege ist eine Aendernng eingetreten. Ter Indnstrieteuisel erg riss die Bevölkerung Oberitaliens, wach- ' rend das SMand für dw Lan«drshrrdn?te fabelhafte Preise erzielte. Heute müssen die Kapitalien, die Schatzscheine, in Apulien, Sizilien wfw. gesucht werden, wo die Bevölkerung infolge ihrer Sparsamkeit von Jahr zu Jahr reicher wurde. : Die Kriegsindustrie stürzte zusammen und mit ihr die Gebdgeberin, die Banoa Jtaliana di S-conto. Wahrend sich der Keine lamdtmrt!scha!ftliche Besitz vergrößerte, wurde das industrielle Proletariat brotlos und es entwickelte sich 'langsam e-in-e Art Bolschewismus. So lange der Bauer singen sollte: Ban'diera rossa trionfera (Die rote Fahne wird siegen), war er stets 'dazu bereit. Ws man jedoch von ihm verlangte, er solle das Getreide nicht rechtzeitig abischneiden und seine landwirtschaftlichen Produkte nicht verfrachten, La wahrte er sein Hab und Gut. 300.000 Bewaffnete waren bald zur Stelle, die sich Fascisti nannten, und die Staatsgewalt erbangten. Mussolini hat seine Scharen einer eisernen Disziplin unterworfen; diese Disziplin aber kann 'das italienische Volk auf die Tauer nicht ertragen und so ist der Keim der Zersetzung vorhanden. Cs gibt Gegner des Faszismus, die gleichzeitig -begeisterte Anhänger Mussolinis In Italien existiert bekainntlich ber’ Antisemitismus nicht. In den meisten Fällen ist nicht 'begannt, ob jemand Jude' oder Christ ist, man kümmert sich nicht um diese Frage. Die Faszisten haben nun den groben Fehler begamgen, die Judenfrage cruszuwerfen, und den Faszisurus ins vatikanische FähriÄasser zu lenken. Da Süditalien Monarchistisch und klerikal ist, hoffen die Fasziften, Anhänger zu finden. Süditalien ist aber weder monarchistisch noch klerikal nach mitteleuropäischen Begriffen, sondern der »Düditaliener liebt nur den äußerlichen Putz und Glanz der Monarchie und der Kirche, -weshM die jetzt erfolge Einiführung des Religionsunterrichtes und der Bibel in den Schulen ihn ganz kalt läßt. Der Religioinsunterricht ist übrigens nicht obligatorisch und es steht jedem frei, sein Kind am Unterricht nicht teilnehmen zu lassen. Die auswärtigen Beziehungen Italiens sind sehr gut. Es wurden günstige wirtschaftliche Verträge mit Oesterreich, Rußland, der Tschecho-Slowakei und Jugoslawien abgeschlossen. Tatsache ist, daß die finanzielle Lage Italiens sich von Tag zu Tag bessert. Dabei herrscht ein starker Steuerdruck. Die Handelsbeziehungen Italiens zu Oesterreich find sehr günstig. Ter Import, besonders von Wein, nach Oesterreich ist stark, da Italien eine UeberPvoduAion besitzt. Unter dem Namen von italienischen Weinen wurden in Oesterreich auch griechische Weine minderer Qualität eiutzefühct, wodurch die österreichischen Weirchändler 'betrogen wurden. Auch die Wiener Messe wird die Handelsbeziehungen mit Italien vertiefen. Zufamimenfassend kann gesagt werden, Id-aß Italien normal arbeitet und sich unter einer in diefem M omente passenden Regierung entwickelt, die allerdings manches von ihrem jetzigen Apparat wird über Bord werfen müssen. * Die Auswanderung aus Italien. Nach dem Bericht des Auswanderurigskommissärs sind im Jahre 1923 4 0 0.0 0 0 italienische Arbeiter ausgewandert, ldas heißt, 93.000 mehr als 1921 und 104.000 mehr als 1922. Die überseeische Auswanderung beträgt 1 7 8.0 0 0 und e r ho h 1 e sich gegenüber dem Vorjahre um 5 6.0 0 0. Nach den verschiedenen Ländern Europas wanderten 2 17.0 0 0 italienische Arbeiter aus, und zwar 182.000 nach Frankreich, 10.0 00 nach Belgien, 8500 nach -der Schweiz. Baisse aus den LÄbeusmlttelmSrkte» in Paris. Paris, 28. März. (Tel. d. „Wiener Morgenzeitung".) Infolge des jähen Aufstieges der französischen Währung find die Preise in Paris stark gesunken. Am meisten ist dies auf den Lebensmittelmärkten fühlbar geworden. So ist zum Beispiel Kalbfleisch pro 100 Kilogramm um 60 Franken, Hammelfleisch um 30, Geflügel um 35 bis 45, billige Sorten Butter um 70 und feine Butter sogar um 150 Franken, Zucker um 50 und Kaffee um 180 Franken billiger geworden. Eener MovgetizertttNK._59’. Marz 1921_Mr, Ü6MI Polizei «nd SesseMchkeit. Sine Debatte im FinanzansschÄ. Die Erörterung des BudMaPitels Inneres, die gestern den Finanz- und Budget ausschuß beschäftigte, drehte sich vornehmlich mn die Verhältnisse bei der Wiener Polizei. Doktor D e u t s ch crwÄ)nte Fälle angeblicher Mißhandlungen von Arretierten in den Wachstuben und nrachte hierfür nicht die einzelnen Polizisten, sondern das bei der Polizei geübte System verantwortlich. Die Behandlung derPoliMorgane durch ihre Vorgesetzten trage dazu bei, daß sich solche Dinge ereignen. Die Brutalität von Vorgesetzt e n gegen Wachorgane Pflanze sich eben nach unten fort. Polizoipräsrdent Schober gab die Versicherung, daß er, so lange er an der Spitze der Pollizeibehördc stehe, e i n System von Mißhand ln ugear nicht dulden, sondern jeden einzeffren Fall in der strengsten Weife untersuchen und den Schuldigen unweigerlich zur Verantwortung ziehen iverde. Abgeordneter Steinegger regte an, die Sicherheitswache mit nwdernen Rad:o--Empfängcrn auszustatten. Abgeordneter W i t t e r n i g g beschwerte sich darüber, Laß man den: Oberleutnant Roßbach, den größten und m e i st b c l a st e t e n Hochverräter Deutschlands, gerade in Salzburg, das nnr zehn Minuten von der bayrischen Grenze entfernt ist, ein Asyl gewährt hat. Dr. Eisler beschäftigt sich unter anderem mit der Wiener Wirtschastspolrzei. Für sie ergäbe sich ein nützliches Betätigungsgebiet, wenn sie dem Treiben der mittleren und kleinen Banken, die ihre Kommittenten zu schädlichen Spekulationen animieren, entsprechende Aufmerksamkeit widmen würde. In Rundschreiben wurde den Kommittenten empfohlen, die glänzende Gelegenheit, im Sturz des Kurses des französischen Franken Reichtümer zu erwerben, nicht unbenutzt vovübergehen zu lassen. Würde nun die Wirtschaftspolizei solche Unternehmungen aufmerksam beobachten, derartige Vorkommnisse rechtzeitig der Bankenkommission oder dem Finanzministerium zur Kenntnis brürgen und ein Einschreiten dagegen ermöglichen, würden nicht nur die Dummen vor der Schädigung der nichtsnutzigen Spekulanten geschützt, sondern auch manchen Verletzungen der Devisenvorschriften und anderen Bestimmungen entgegentreten werden. Von einer solchen Tätigkeit der Wirtschaftspolizei hat «man aber nichts gehört. In: Oktober und November des vorigen Jahres wurden in Wien Nachrichten verbreitet, daß das Kokamschnupsen und der Schleichhandel mit Kokain ' zu einer Gefahr für die ganze Bevölkerung zu werden beginne. Von sehr ernsten Menschen wird nun behauptet, daß ein Zweig dieser Mrtschaftspoklizei im Oktober und November vorigen Jahres vom Abbau bedroht war und daß dieAufbauschung dieser Wien bedrohenden Gefahr mit der Abbaugefahr für diesen Zweig der Wirtschaftspolizei im Zusammenhang stand. Es wurde gegen bestimmte Beamte, namentlich gegen einen Polizeibeamten namens Tr. Walter Mayer, der unmittelbare Vorw:rrf erhoben, daß er direkt durch Agents proHora te Urs derartige Kokainfälle erzeugt habe. Diestlbe Wirtschaftspolizei und deren Referent habe sich noch aufgeregter in dem fast zu derselben Zeit vorgekon:menen Falle der Wer-- folgrmg des unbefugten Handels mit Aspirin gezeigt. Die Wortmarke „Aspirin" ist zugunsten einer Firma Bayer geschützt. Hier hat die Polizei Änge-griffen, ohne die Anrufung des Gerichtes abzuwarten, hat Beschlagnahmen in ungeheuren Massen durchgeführt und hat dann wieder Ausweiche herbeigesührt. Die Krönung des ganzen Feldzuges war, daß der Referent der Wirtschaftspolize-i Dr. Viktor Mayer, der monatelang als sine Art Agent der Firma Bayer -amtliche Funktionen ausgeübt hat, als dann doch weder der Kokai-nrausch noch die Aspirinfälschungen seinen Abbau verhinderten, als Angestellter' in den Betrieb der Firma Bayer <eingetreten ist, deren Rechtsinteressen er mit polizeilichen Machtmitteln monatelang vorher vertreten hat. Redner kam sodann auf die Tätigkeit der Sittenpolizei zu sprechen. Die Sittlichkeit ist käme Angelegen-Heil der Polizei, sie ist eine Angelegenheit des Strafgesetzes. Wenn schon eine Fürsorge notwendig ist, so möge sich das Bolksgesun-d« heit samt darum kümmern. Wenn das Wolksgesundheitsamt zur Ueb-erwachun-g der erlaubten Prostitution gewisser Organe bedarf, dann mögen sich eben Leute, die in hygienischen Dingen die nötige Erfahrung haben, dieser Ueberwachung in entsprechender Weise widmen. Es gibt übrigens ga r ke i ne gesetzliche Bestimmung, die der Polizei erlaubt, sich plötzlich als eine Behörde zu etablieren, die im Interesse der öffentlich::: Gesundheit Menschen überfällt. Man schaffe ein Gesetz, daß in irgend einer Form den Kampf gegen die Geschlechtskrankheiten ermöglicht und dem Bolksgesimdheitsamt eine gewisse Exekutive gibt. Die periodischen Untersuchungen der Prostituierten bei der Polizei sind schon in ihrer wtc-tt'- UfuaarrtsaKjMJtäx* vstirat iuzarxMTMMM3^*au&i&*&,E*evairvujL,Mc#i**»MmaLj*M»AiaM Zuschriften an die Redaktion sowie unverlangt einlangenven Manuskripte« walle ma» stets Aückporto beilegen» da sonst eine Beaukwortung» beziehungsweise Rücksendung nicht erfolgen kann. H; r. äußeren Form daS Entsetzlichste was man sich denken kann. Ej ist ganz unverständlich, warum diese Untersuchungen nicht ll einem Spital stattfinden. Die Polizei ist nicht die Ernrichtuw dafür. Noch viel Aergercs geschieht bei der Ueberwachung de -geheimen Prostitution. Auf diesem Gebiete schweigt überhäuf:; alle Menschlichkeit. Da haben sich gerade in Wien Zustände ent wickelt, die doch endlich abgestellt werden sollen. Schon de Ausdruck Razzia ist etwas Grauenhaftes. Was berechtigt di» Razzien zv veranstalten? Sie hat gewiß ein Recht, allgemeine Nach forschungen nach Uebeltätern vorzunehmen; aber es -besteht gar keine g e f e tz l ii ch e B e ft i m m u >n g, die den Aufenthält ir einem Hotel in der Weise beschränkt, daß die Polizei das Rech hätte, Die Menschen aus den: Schlafe zu toecken. Es wäre besser, wenn die Polizei sich vor Augen hielte welche Srunnre von Unglück u:ck welcher Schaden durch ein derartiges Vorgehen herbeigesührt wird. Glaubt mcn:, Gesetze zum Schutze der Gesundheit und gegen die Verbreitung ansteckender Krankheiten zu brauchen, dann schaffe man sie; man gebe aber nicht der Polizei eine Kompetenz, die ihr derlei Unmenschlichkeite:: mmöglicht. Buch vie Polizei will gehört weröen. Polizeidircktvr Dr. Franz Br andl hielt gestern einen Vortrag über „Polizei und Oeffentlichkcit", wobei er u. a. erklärte: Die Oeffentlichkeit hat sich in der letzten Zeit ausführlich mit uns beschäftigt, so daß es naheliegt. >daß sich auch die Polizei mit der Oeffentlichkcit beschäftigt. Die Polizei hat nach dem Umsturz den höchsten Grad der Wertschätzung erlangt und man nannte sie sogar die Retterin des Staates. Plötzlich kanien die ttlngriffe und es wurde ein Sphäre des Rlißtrauens gegenüber den Polizisten geschaffen. Es wird Zeit, uns zu rühren. Wir wollen uns nicht totschlagen lassen, wenigstens nicht von jenen, um deren Ruhe willen viele unserer Bravsten schon totgeschlagcn wurden. Der Grund, warum eD eine besondere Lust gewährt, die Polizei anzugveifen, liegt darin, daß die Polizei das döse Gewisse» der Menschen ist. Mißgriffe gibt es in allen Branchen. Nur bei der Polizei werden sie von der Oeffentlichkeit mit einer Unerbittlichkeit verfolgt, die Staunen erregt. Die Schwäche der Polizei gegenüber der Oeffcntlichkoit besteht darin, daß -tausend. Rücksichten ihr die Hände binden und sie sich nicht wehren kann. Der O-csfentlichkeit soll die ^Kritik nicht unterbunden werden, aber sie tue cs nicht ohne Sachkenntnis, sie übe eine gerecht« Kritik. Der Vortragende skizziert nun einige in der letzten Zeit viel besprochenen Fälle der Wirtschaftspolize: und des Sitten-' amtes, um nachzuwoisen, daß zu allen diesen Amtshandlungen, die Polizei durch begründete Anzeigen veranlaßt wurde. Seit Jahren liegt ein Gesetzentwurf zur Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten im Gesundheitsamt. Warum ist -er noch nicht Gesetz? Bestehende Gesetze muß die Pobizei zur Anwendung ' bringen, zumal wenn sich ein Staatsbürger auf sie beruft, lieber die Tätigkeit des Sitienamtes im speziellen hat die Oeffentltchkeit eine ganz schiefe Vorstellung. Sie -hört ab und zu von einem Mißgrfff, weiß aber nicht, daß in einem Jahr 2600 Geschlechtskranke ins Spital abgegeben und 1000 veranlaßt wurden, sich privat aushe-ilen zu lassen. Viel zu Mißverständnissen zwischen Oeffenllichkeit und Polizei trägt die mangelhafte Information bei. Eine Verbindung mit der Presse ist aber notwendig. Erstens isst sie ein unschätzbares Hilfsmittel' für Kriminalisteu, gtveitcns führt sie übertriebene Gerüchte vuf das richtige Maß zurück, drittens warnt sie -das Publikum vor gemeinschädlichen Personen, viertens läßt der Gedanke an die doch unvermeidliche Veröffentlichung den Polizisten die Amtshandlung so führen, daß sie -tunlichst gegen jede Kritik gefeit ist, fünftens sst es rächt unzweckmäßig, wenn die Oeffentlichkeit zu bestimmten Fällen Stellm^ ninrmt.! Es gibt keine Bevorzugung von Nachrichten einzelner Blätter durch die Polizei, sondern die Sache ist die, daß irgendein Journalist eine Angelegenheit erfährt und sich an die Polizei um Auskunft wendet. Um falsche Meldungen zu verhüten, muß ihm natürlich — manchmal unter V-erschwregenheitspflicht — Auskunft gegeben werden. Der Vortragende wesst an der Hand des Falles Kadivec nach, wie aus -eirrer dreizeili-gen Notiz, die eigentlich dadurch provoziert wurde, daß ein Rechercheur über den Fall in einer Bar reden gehört hatte, Schritt um Schritt diä Sens-ation wurde, die schließlich der Polizei in die Schuhe geschoben wurde. Zum Schlüsse seiner Aussühruugeu appellierte er an die Berufenen, ihre Meinungsverschiedenheiten mit der Polize:"m ritterlicher Form zur Zlustragung zu brüten. Hierauf nahm der Polizeipräsident Schober das Wort und erklärterer habe niemals die Absicht gehabt, für sich Reklanre zu machen, doch sei er stolz -auf das ihm geschenkte Vertrauen und werde es sich nicht entziehen lassen. Die Polizei htü sich nicht verschlechtert, sondern wurde vielmehr ausg-ebaut. Gr sei auch für die Aufhebung -es Preistreibereigesetzes und habe die mildeste Äwvendung -desselben angeorduet. Zum, Schlüsse verlas der Polizeipräsident Briefe von Kaufleuten an die Wirtschaftspolizei, in denen diese ihren Dank für die Tätigkeit dieses Amtes anssprechei;

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