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Wiener Morgenzeitung · 1924-03-28 · Heft 1838 (28.3.1924) · p. Seite 9

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1838 (28.3.1924)
Date
1924-03-28
Page
Seite 9 (sequence 9)
Language
German
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Äv. 1833 Wien, Freitag Wiener Morgenzeitung. _ 28. MLrz IM Seite S „Der Dolchstoß von hinten" König Hussoin von .Hedschas, be»t dem olle Richtungen des aralbischen Extremismus in ihrem Kampf gegen die Polt M der Wirschen Heimstätte ihren vornehnrlichsten Rückhalt suchen, tveil er, im Besitz gewisser proarabischer Zusagen, seit langem schon den Abschluß eines anglo-arabischen Vertrages betreibt, hat gevawme Zeit in Tvcmsjochanien geweist und dort mit den verschiedensten Faktoren verhandelt. Vertreter der' Zionistischen Exekutive in Jerusalem sowie des Wand Lewmi halben gleichfalls den Anlaß bem,ützt, um vor Hussein, dem Protektor der palästinensischen und syrischen Araber, zu erscheinen mrld chm gsgeniülber die wahren jüdischen Absichten sowie den Wunsch nach ctinem Ausgleich der jMsch-arabischen Gegensätze zu.m Ausdruck zu bringen. Man braucht nur Mts die verschiedenen Gerüchte zu verweisen, welche im Zusainmenhcmg Mit dieser Reise Husseins anfslatterten, an das Projekt einer avalbischen Union mit Einschluß Palästinas in zoll- und Handelspolitischer BoAohung zn erinnern, uni bsgraisilich zu machen, daß Hussein gögennber eine solider irische Haltung der gssamten palästinensischen Judenheit das allerp rimitivste Gebot darstellt. Freiliich wird mau sich nicht wundern dürfen, daß die -Mudas Jis-rovl in Jeratsailom das dringendste B-Mirstris hatte, eine eigene Deputation zu Hussein zu schicken, da ja die Aguda allenthalben seit Jahr und Tag ihren Ehrgeiz «darein setzt, «ine läppische Prestig>ep oli tik um jeden Preis zu treiben, ohne irgendwie zu bedenken, daß dieses Dun, wenn überhaupt, nur von Abträglicher Wirkung sein bann. Ein besonderes Kapitel der AMda-PMt-ik ist ihr Verhalten zu Mchtjüden, die als Gegner der jüdischen Palästina- Politik bekannt sind, wovon Man sich znni Beispiel bei Gelegenheit des Besuches Lord NorthÄHses in Palästina überzeugen konwie. Diese Traditionen also ließen die Finsterlinge von Jerusalem nicht ruhen, und man machte Hussein seine Auftvavtung. Aus dem offiziellen C o m m u n i q n e der Aguda ist ersichtlich, daß sie keinerlei progra m m atische Forderung vor Hussein zu vertreten hatte, was ja völlig selbstverstäMich ist. Sie trieb Wohl , nur das .Bcrtongeit aus den Weg, dem Regentecir von Hodschas eine Adresse zu überreichen, deren Schwerpunkt im folgenden Passus zu suchen ist: „Ajcxubas Jisroel ist die Organisation der thoraireusn Juden, die in der ganzen Welt ungefähr eine Million Mitglieder (!) hat, die über blc Gefühle einer weit größeren Anzahll von Juden Mm Ansdmck bringt, die alle das Bestreben haben, die Me Vevfasswwg des jüdischen Volkes, seine heilige Lehre und Träd-ction in ihrer Reinheit M srihMen und alle Fvagen im Geiste der Dhora und chver Gesetze zu lösen. Die Agudas Jisroel i st eine u-nabhängiga jüdische Weltorganisation. Die jüngste große Vechaimimlung (Kenessio Gedanlo), die im verflossenen Monat in der Stadt Wien stattfanid, und au. welcher die gewühlten Vertreter de>r thoratreuen Jüdemheüt, die Größen der Thora und die Führer des jüdischen Volkes aus allen Weltteilen anwchend waren, hat seievlichst erklärt, daß sie keine andere Organisation autorisiert hat, im Namen des ganzen jüdischen Volkes zu sprechen. Wir hoffen, daß zu jener -Heft da Eure Majestät mit Angelegenheiten. die das Mnze Mische VE betreffen, sich bafasftir worden, auch den Vertretern von Agudas Jisroel das Recht eingeräumt wird, im Namen der choraitreuen Judenheit zu sprechen." Die merkwüMge Fassung dieser Deklaration (phantastisch übertreibende Zahlangabe über -die Stärke der Organisation — Hnweis auf deren „Unabhängigkeit" —, Betonung, daß die Aguda keine andere Organisation autorisiert hat, im Namen des ganzen jüdischen Volkes zu. sprechen) macht den Charakter der ganzen unrühmlichen Unternehmung völlig deutlich: es war eine Demonstration gegen die Vertreter der Zionistischen Organisation und des Waad Leumi. Hussein durfte keinesfalls den Eindruck davontragen, daß die Zionistische Organisation, legitimiert als Jewish Agency, als Trägerin des Palästina-Aufbaus unbestritten sei und zu diesem Zwecke wurden die Trennuugsapostel irr Bewegung gesetzt. Die Agndas Jisroel tut sehr empört, wenn ihr solches Verhalte)! decc Vorwurf des V o l k s v c r r a t c s einträgt; aber es fällt schwer, eine treffendere Bezeichnung für ein Verhalten zu finden, das darauf angelegt scheint, durch eine Unterstreichung von Gegensätzlichkeiten aus so externem Forum die zionistische Position vor dem Regenten von Hodschas, dem Beschützer des arabischen Nationalismus, zu schwächen. F. Eine Protestkundgebung des Wund Leumi. Die letzte Sitzung des Waad L c u nt t nahm zu der Haltung der Jerusalemer Aguda-Gruppe vor König Hussein energische Stellung. Es wurde konstatiert, daß der Schritt des Jerusalemer Agudistengrüppchens geeignet ist, die Ehre des jüdischen Volkes nach außen herabzusetzen und die jüdische Einheit zu untergraben. Der Waad Leumi hat gegenüber dem schädigenden Verhalten dieser Agudisten, anläßlich der Anwesenheit Lord Northcliffes in Palästina, Stillschweigen beobachtet. Der Be s ch l n ß jedoch, eine sep a rat e Delegation zu H us se i n zu schicken, in der Absicht, der arabischen Welt zu zeigen, daß die Juden keine Einheitsfront besitzen, sei ein nationaler Vorrat, den «ran nicht cchne Protest vorübergehen lassen kann. Indem der Waad Leumi öffentlich Protest einlegt, wtft er das Weltjudentum auf und erklärt, daß diese Jerusalemer Juden in der jüdischen Welt, auch in der Orthodoxie in Palästina und in der Galuth, keinerlei Echo finden. Die Aguda wird cmfgefockert, sich von chrer Jerusalemer Ortsgruppe loszusagen, welche nur Schande ans sie lädt. Aus Jevusälem schreibt mau uns: Der schon jetzt einsetzende Touristenstrom brachte am 3. d. auch Herrn F e l i x Marburg, 'den bekannten N>ew-Yorker jüdischen 'Multimillionär und Präistdenten des Joint DistribMon Committee ins Land. Ihn begleitete seine Frau, die einzige Tochter!des verstorbenen Bankiers und Philanthropen Jakob Schiff. Dieser Besuch verspricht den: Palästina-Auifbauw-erk großen Nutzen. Schon in Tel-Awiw besuchte Wavburg die iwichtigsten uatwnailcn Jnistituti-onen und nahm auch mit Achad Haam Rücksprache. In Jerusalem beteiligte sich Marburg an einer Konferenz im Hause Dr. Josef Klaus ne r s in Sachen der Fakultät für Geisteswifsenschasten an 'der geplärrten Hebräischerr, Universität. Einer: garrzen Vormittag widmete Wvrbnrg dem Jüdischeic Ratio n a l f o n d s, iu dessen Hanptibuvcau er über Geschichte, Bestrebungerr und die Arbeit des K. K. L. genaue Informationen ein.zog lind erhielt. Am selben Nachnrittag begegnete ich Herrn Marburg faim Cimpfangstee. den ihm Doktor Magnes im Schwesternheim ^der Hadassa gab, und auf meine Frage, welchen Eindruck er im Hauptbureau gewonneri' habe, antwortete er: „Einen glängenderr. Ich habe sehr viel Neues, Wichtiges und Interessantes zugelernt. Ich hoffe, 'meine Erfahrungen aus einer Fahrt drcrch den Ernek Jesreel zu vervollkommnen. Dort will ich mir mit eigenen Augerr, die Arbeit des Natronalfonds LMse'hen." Warbrrrg besuchte in Begleitung des Dr. Magrres im Emek eine ganze Anzahl von Siedlungspurrkterr und verbrachte art jedem Platze längere Zeit, als sonst Touristen dem gangen Emek zu widmen pflegerr. Der Einblick, derr .Herr Marburg in die vom Keren Kajemeth und von >der Ziorristischen Exekutive aus Keren Hajessc-d-Mittaln ausgebaute Siedlungsavbeit gewann, haben, auf ihrr derr besten Eindruck gemacht. Bor seiner Abreise verösifeirtlichte Warbrrrg folgende Kurridgobnng: „Wir verlassen -das Land, bezaubert von »derr ausgezeichneten Menschen, die wir dort angetrofferr haben; ihnen wird es gvlingcn, die kolorrisatorischen und wirtschaftlichen Probleme zu löisen, allerdings amt Hilfe 'der übrigen jüdischen Welt, welche vevstehen muß, daß die Zeit der Spenden vorüber ist und daß man Geld für k o n s't r u I tive Arbeit braucht. Die GeschäftZmöglichkeiterr von Palästina 'unterscheiden sich nicht wesentlich von denen anderer Orte; mit Ausrrahlne eines kleinen Nestes des altert Jischnw, 'der >rwch Geschenke entgegennehmen will, ist die Judenschaft PaWistirras zu einem Typus selbstbewußter und den eigenerr Wert erkennerrder Merrschen gelvorden. Ich bin 'besonders interessiert an der Entlvicklirrng der E r z i e h n n g s m ö g l i ch k e i t e n im Lande. Wir sirrd die einzjg'e Gsmeinschaft in Palästina, die noch keine Hochschule hat; ich gebe mich der festen Hoffnutrg hin, -daß mit der Ausbildung der wissenschastlichcn ForschuiNg gleichzeitig eine religiöse Stimnrring unter den Juderr geschaffen lverderr wird. Nach meinem Besuche in derr Kolonien nrrrß ich nreiner B c w u n d c r u n g Ausdrrrck geben, über den hervli'chen Geist, der unter den Ehaluzim herrscht. Es erscheint kaum glauÄich, daß all dies unter so schwierigen Verhältnissen geschaffen werden konnte. Man kann wahrhaft stolz sein auf das bis jetzt Entstandene." im Wnner. Ans den Eingängen des sc e r c n Hajessvd wurde im Jänner 1924 der Betrag von 9 23 8 ägypt. Pfund für larldwirtschaftliche Kvlorufation ausgegeben (in den ersten vier Monaten des Budgetjahres wnrderr für drestrr Arbeitszweig 74.677 äghvt. Pfund verausgabt, davon?,7.618 in barem, der Nest sind A n I. c i h e n. oie in den künftigen Monaten abzuzahlen sind). Trotz des Regens in dieser Zeit konnte die Aussaat beendet rmd die Baumpflanzung programmgemäß dnrchgeführt werden. In T e l A d a s, D i l b und E j u C h a i wurden beträchtliche Flächen rnit Bäumen bepflanzt, wodurch Beschäftigungslose Arbeitsgelegenheit sanderr. Nach Durchführung verschiedener Versuche wurde eine neue Baumart angepflanzt, welche guten Erfolg verspricht und es steht zu hoffen, daß in Zukunft Palästina selbst die vielerlei nötigen Setzlinge produzieren wird, die jetzt eingeführt werden müssen. In den nationaleit Siedlmrgen wird auch Tabak gepflanzt, und ztvar 3 bis 4 Drmam pro Familie. Im Jänner kaufte das Kolonisationsdeparternent in Syrien 50 Stück- Bich und 46 Pferde und Esel für die nenerr Siedlungen. Auch die B a u t ä t i g k e i t wurde fortgesetzt (Stallnugen irr N a h a l a l, K f a r I e ch e s k c l), die während der Urrruhen von 1921 zerstörte Sicdlc'.ng K f a r S a b a ist wiederh e r g e st e l l t, in K s a r U r i a h, wo Misrachi-Kolouisten tätig sirrd, ist der Bau von Häusern urch Htallungeu fast fertig, eine Arrzahl Iemenitenhänser neben Niscb^N sind im Bau, denmächst soll der Bau einer Landwirtschaftsschule für Mädchen in Nachalal begorwrn werden. Für die Siedlungen im Emek wurde eine große Zahl Jukubatoreu in Amerika erwovbem Neue Einwanderer erhielten kleine Anleihen, andere wurden M Straßenbaut'en dirigiert, kleine Anleihen an Arbeitslose wurden im Gesamtbetrag von 870 Pfund gegeben. Andere mit Hilfe des Keren Hajessod im Jänner dürch-- gesührte Arbeiten sind: Bau einer Straße im Rawath G°n- Brertel bei Tel-Awiw, welche die Entwicklung dieser Siedlung fördern wird (2000 Pftmd), eine Anleihe von 1073 Pfund zrrr Ebnung des felsigen Bodens in Beth Haker em Wird 126 Arbeiter durch zwei bis drei Monate beschäftigen, eine A n l e i h e von 75 Pfund ermöglichte die Unterbringung von 50 Avbcitern bei der Arbeit in den äronautischen Stationen der Regierung, eine Anleihe von 1000 Pfund für Straßenbau iu Gingiriah bei Jerusalem, wo der Häuserbau beginnen soll, sichert 100 Arbeitern Beschäftigung. Ein Kontrakt mit der Gemeinde Tel-Awiw ermöglicht die Anfnähme neuer Arbeiten um den Betrag von 5000 Psund, woran sich der Keren Hajessod mit 16 00 Pfund betftligt. (Beschäftigung für 200 Arbeiter durch etliche Monate.) Eine Rate von 150 Pfund ans die dreijährige Anleihe voll 500 Pfund erhielt die H a d a r - H a k a r m e l - Siedlung in Haifa, eine Anleihe von 260 Pfund erhielt ferner die Tischlerei- Korporation in Haifa zür Ansgestaltung ihres stuternehmens. Die Keren Hajessod-Aktion in New-Zork. Nach lällgerer Vorbereitrrna wurde in New-Aork anr 12. d. eine groMglg« Kampagne für.derr Keren Hajessod eröffnet. Dr. Werzwann hat einen Aufruf an die amerikanische Juderchert erlassen, ver auf die kritische Lage des mittel- und osteuropäischen Pnh-ntnms, auf die Notwendigkeit des Aufbaues Ver jüdischeu Kemrstörte sowie aus die wirtschaftlichen und kulturellen^ jüdMen Leistungen in Palästina hinweist und di« Jn'denhert.zu ovr Mitwirkung aufruft. Sie aus Amerika berichtet wcrv, findet MeiManns Appell in allen Gegenden der Beremrgten Staaten lebhaften Widerhall. Einen besonderen Gewinn Vft D'ie Keren Hajessod-Arbeit verspricht man sich von der Beteürgung von Mr. David Brown, der dMch seine bevemtendeu ^erskungen bei der Zustandebringnng des 14 Millionen >^?!tar- Hilsssonds des Joint bekarrnt geworden ist. Man hat jIÜ) w® Ziel gesetzt, im heurigen Jahre in Ncw-Bork allein dw Summe von 1,6 Millionen Dollar für den Keren Hajessod aufzubrängen. Die Keren-Hajefsod-Kampagne in Altrmnämen, solche letztens intensiv eingesetzt hat. bringt neue Methoden Wendung. Wer nicht imstande ist, seinen Beitrag in bar sofort zu'erlegen, stellt ein kurzfristiges -ordeMiches A°3?pr ans und ist somit gchal-ten, am bestimmten Dermin leinen Wechsel einzulösen. Das Inkasso erfolgt durch bie verschiedenen Bankhäuser. Eine weitere Neuerung W M. Erhebung einer zweiprozent'igen Rationalsonds- ,st euer für seden gezeichneten Betrag. Dieses Shstom. v?t stw in Jassy außerordentlich gut bewähr! und dem Keren KaijemetL Vom Amt für öffentliche «vd Bauarbenen. (Misrad la Awodoth Ziburioth u Wnjau.j Jerusalem, 16. Die ArbeitSlage. Im Monat Jänner betrugen die Arbeiten, die der Misrad auszuführen hatte, insgesamt 33.230 ägypt. Pf. Die Anzahl 'der beschäftigten Arbeiter 1695. Im Lause des Monats Jänner fanden verschiedene Ban» -ilnd Straßenavbeiten in allen Städten ihre Beendigullg. uüd die Anzahl der beschäftigten Arbeiter sank m der erstell Hälfte des Monats -Februar aus 1390. Bereits in den ersten Wochen des Februar vxrr der Beginn eimr erneuten Bautätigkeit in Jaffa spürbar: Dem Misrad wurde der Bau des neuell Stadtviertels Ra m ath Hascharon (Modellfarm) mr Betrage von Zirka 12.000 ägyp. 'Pf. sowie -eine MeHe von Ladenbauten in der Stadt Jaffa 'im Betrage von zillka 4000 äghpst Pfübertragen. In Zrifin (bei Jaffa) erhielt der Misrad von der MAitärverwalt'Nng einen Auftrag zum Bau von Pferdeftallen im Betrage von zirka 6000 äghp. Pf. Anfangs Märtz Unterzeichnete der Misrad den Vertrag für den Bau der chemischen Abteilungttivers ität in Jerusalem im Betrage von zncka 12.000 ägyp. Pfund. Die Ausschachtuugsarbeiten 'für das Fundament hübe» bereits begonnen und in diesen Tagen wird das Fundament sertiggestellt werden. Inden letzten Tagen' erhielt der Misrad von der Stadtverwaltung in Jerusalem den AüDag für Straße-nbauten in drei verschiednen Sta>dÜ)iellbc'ln i» Betrage von zirka 1300 ägypt. Pf. Nach Erhalt di-e-ser obengenannten Arbeitell betrug die Gesamtsumme der Aufträge des Misrad in der zweiten Halste des Monats Mä-rz zirka 95.000 üryp. Pf. Auch die Anzahl dev beschäftigten Arbeiter ist gestiognr, obwühl die neuen Arbeiten noch nicht die volle Anzühl der in ihnerr - zu beschäftigenden Avberter ausgenommen haben. In einer gemeinsamen Sitzung des Vorstandes der Barrarbeiterorgain'isat'ion mit der Zentrale der Ovganifttion der^ landwirtschaftlichen. Arbeiter würde die Frage jetzt beginnende)! T a b a k a r b e i t e n behandelt und es stellte sich heraus, daß —ans.Mangel an Arbeitern im Lallde -- die augenblickliche Notwendigkert besteht, 1000 Arbeiter aus den Städten, in der Hauptsache Bauarbeiter, iw die Kolo ui «u zu den Tabakarbert-evn gu übeLführe«. GS

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