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Wiener Morgenzeitung · 1924-03-15 · Heft 1825 (15.3.1924) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1825 (15.3.1924)
Date
1924-03-15
Page
Seite 8 (sequence 10)
Language
German
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8 Mm. Samssay Wiener Moryenzeitunk. Schwere Verluste der Zranlenlontemiue. Weiteres Steige» de« Franken. — Srheimhaitun» der amerikanische« Anleihebedingnngrn. Wahrscheinliche StabUifiernng bei 30 SeUtimrr. Auf sämtlicher, mtevnatiomrlen Plätzen Meist -er Franken lveitere stark« Steigerungen aus. In Zürich rst er gestern neuerlich um 1^ S ch w c i z e r F r a n k e n gestiegen, nachdem er sich schon vorgestern um zwei Franken erhalt hatte. Besonders groß sind da Stei-gerunaen auf den, New-Ivrker Platze. £>icr bat das Haus Morgan schon am Montag morgens mit großen Frankcnkäufen eingesetzt, da ihm die amerikanischen KreL-itverhandttm^en Frankreichs bekanm waren. Es verlautete A-stcrn, daß das .Haus Morgan durch diese geschickten Operationen über hundert Millionen Dollar verdient habe, also ungefähr so viel, als der Kredit an Frankreich betragen sollte. An der Gewährung des schweben d-en Kredits wird sich neben Morgan auch das Haus Rothschild bete tilgen. Ebenso hat Mac Donald die Bank von England veranlaßt, hier aktiv m i t z u wirken. Durch diese Operationen sind der Frankeukontermine schwere Verluste bereitet worden. Auch der Wiener Platz, der in der letzten Zeit sich cbenialls fleißig an der Kontermmierung des Franken beteiligt hatte, hat große M i!- liardenverluste zu verzeichnen. Es Vevlautet, daß die franHvsiische Regierung den Franken bis aus 30 Echlveizer Centimes zu bringen gedenke, weil dies dem inneren Werte des Franken entfpv'che. Das Interesse Amerikas an der französischen Anleihe. Paris, 14. März. Die Blätter melden aus New-Dork: Wie das -Haus Lamont, das Schwesterinstitut der Morgan- Bank, mitteilt, lausen ans allen Teilen der Bereinigten Staaten überaus zahlreiche Telegramme von Banken ein, die sich au der französischen Anleihe beteiligen wollen. Die Banken meinen. der Ansturm zur Zeichnung der Anleihe sei hauptsächlich darauf zurückzuisühren, daß die amerikanische Bankivolt sehr große Interesien in Frankreich besitze und diese zu schützen wünsche. Der Eindruck der Nachricht von der Gewährung der Anleihe sei derart günstig, daß man es nicht mehr für nötig halte, von den, ganzen Betrag des Kredits Gebrauch zu machen. Der Wiener Franken-Handel. Devise Paris in Zürich: Ansangskurs 23.50, Schlußkurs 26.30 (gestern 24.85). Kabel Paris: Prompt 21.90, Ende März 22, Ende April 24.25, Ende Mai 26, Ende Juni 27.75. Gedrückte Stimmung. Fra n kerwerzi nsu ng 80 bis über 100. an der «Schwechat gelegenelektrische 'M'chler.anlagc der Firma D. Kellner; Aktien der Ersten Wiener Walzmühle Bmrwiller v. Co. A.-G. ru,d der Wiener und Cbrnsurther Dampfmühlen Schneller u. Co. A.-6. Herstellung einer direkten Bahnverbindung Budapest— Fiume. Aus Budapest wird unterm 14 d. gemeldet: Die Verhandlungen Misä>en der ungarischen und der jugoslawischen Effenbahnverwaliung über die Herstellung einer direkten Zugsverbindunr Budapest—Fiunie durch Kroatien, mit Umg h'ing der Südbahustrrcke, stehen vor dem Abschlüsse. Es soll der direkte Zugsverkehr Fiume—Gpenkenyes—2toram—Fimnc mit dnrchlauseuden Knrswagen a lügend mm :u norden. Wiener Börse. Maschinen. In Deutschland haben sich die im Jänner beobachteten Ansätze au einer. Besserung der Lage im Februar weiter entwickelt. Tie Vermehrung der Anfragen, besonders solcher aus den, Inland, zeigte, daß zahlreiche Pläne Vorlagen, deren Verwirklichung jedoch in den meisten Fällen aus Mangel an Mitteln zurückgestellt werden mußte. Auch vom Anstand liefen mehr Anfingen ein als im Vormonat, sie führten aber in noch gerinaerem llmfangc zu Aufträgen als die vom Inlands. Zum Abschluß von Geschäften waren vielfach erhebliche Preisopfer und Zugeständnisse in den Zahlungsbedingungen erforderlich. Die Versoronng mit Nob- und Brennstoffen war infolge des lahmen Geschäftsganges im allgemeinen ausreichend und gibt auch für die nächste Zukunft keinen Anlaß zu Besorgnissen. Von großer Bedeutung werden die Derkehrsverhältnisie des besetzten Gebiets sein. Anhaltende Geschästsstille. Auch gestern war dos Geschäft ganz belanglos. Die vorgestrige Publikation der Effektenumsatzsteuer hemmt weiter die Entwicklung des Geschäft's. Es verlautete gestern, daß die Regierung zur Paralhsicru-ng des ungünstigen Eindruckes in Kürze di« Auswertunasvorbagr veröffentlichen werde. Doch konnte dieses Gerücht das Geschäft wicht beleben. Drückend wirkten auch die Nachrichten über das weitere Steigen des Frauken und die Ansicht, daß bi« Wiener Fra-wkenispekulalion dabei große Verluste erlitten habe. Es wird befürchtet, daß die Wiener Frcmkenspckulation durch Deckung der Verluste eventuell Verkäufe ch.er Effekten vornehmen werde. Prag wirkte ungünstig, weil die T-cvisenmaßnahmen der tschccho-slowakischen Negierung ben Eindruck erweckten, daß diese den Wien-Prager Arbitragenverkehr einschränken wolle. Trotz alledem ließ sich eine gewisse Widerstandsfähigkeit nicht verkennen. In der Kulisse sind die Veränderungen gering. Es befferten sich auf Deckungen der Kontermine Oestervoichische .Kredit um 4969 K., Länderbank auf die Erhöhung des Frauken um 8000 K. Hingegen büßten Ungarische Kredit 6000 K., Uuionb-Qnl 2000 K. ein. Von den Industrie-werten der Kulisse waren Alpine um 6000 K., Skoda um 77.000 K., Waagner um 15-lXX) K., Salgo um 22.000 K., Brunner Maschinen um 48.000 K. niedriger. Hingegen wären höher: Felten um 10.000 Kronen, Poldi um 5000 K.. Siemens um 6900 K., Timber um 5000 K., Trisailer um 18.000 K. und Semperit um 4500 K. Auch im Schranken waren die Veränderungen gering. Im fließenden Schranken erholten fid); allgemeine Bau um 25.000 K., Aussiger chemische um 15.0M K., Sigl Lokomotiv um 20.000 K., Fanto um 10.000 K. und Eisenbahnverkehr um 20.000 K. Für Bauwerte bestand einiges Interesse. Es erhöhten sich Pcrlmooser um 100.000 K., Golleschauer um 60.000 Kronen, Baumaterialien um 77.000 K. Hingegen verloren Wiener Ziegel 30.000 Ä. Von den Petroleumwerten gewannen Schodniea 20.000 K., hingegen büßten Galicia 30.000 Ä. ein. Don den Papierwerteir echolten sich Heinrichschaler und NeusiMer um je 20.000 K. Bezugsrechte: Bauurüernchrn. 2300 ft. G.» Finge 18.000 K., Marchalowski 8600 K., Bereinigte Elektr. 7000 ft., Gulinamr 690.000 K., Holzverw. 1200 ft., Oberung. Hütten 500.000 K., Fiatwercke 20.000 K., Grazer Waggon 5000 K., VerrGy 6000 K., Schodniea 100.000 K., Ungar. Zucker 780.000 Kronen. Art, dem Anlagemarkt war di« Geschäftstätigkeit gering. Die Renten gaben noch. Bon Exoten nvtierten: Holzverband 24.000 LiS 35.000, Knobloch 20.000, Mraznica 158.000 bis 162.000, Tepege 82.000 bis 86.000, Universale 58.000 bis 60.000, Wiener Waffen 18,000. Dir Warenmärkte. (Eigenbericht der „Wiener Niorgerizeittmg".) Flachs. Der ausländisch« Stroh stachsmarkt sSoravs war fast leblos. Bel gutem Angebot in ausländischem Flachsen war die Kauflust infolge der geforderien hohen Preise gering. Es kamen nur wenige Geschäfte zustande. Gezahlt wurden für Cteretz bis 60 Pfund Sterling p.o englische Tonne, für beste sibirische Hede bis 82 Pfund Sterling vro englische Tonne übliche Konditionen. Das Angebot in inl. Faserflachs war befriedigend. Bei anfänglich lebhafter Nachfrage zeigte sich im Laufe des Marktes eine zunehmende Zurückhaltung der Spinner. Es kamen Geschäfte zu 2.50 bis 2,70 Goldmark für 1. Qualität. 2 bi» 2,25 Goldmark für H. Qualität iuftwtU. Borsten. Die deutsche Bürsten- und Piuseliiidustrie har auf der Leipziger Messe große Aufträae erhalten. Die Versteigerung bestand zumeist aus russischen Borsten. Die für weiße Pinsel orten gebotenen Preise genügten allerdings den russischen Eigentümern nicht und so zogen sie diese vom Verkauf zurück. Es brachten durchschnittlich: Schläger 3.25 Dollar. Schuster 1'/, gelb und grau 1.50 Dollar. Schuster II gelb und grau 0.70 Dollar. Bessarabischr. Tikt ner und russische Sorten wurden auf entsprechender Grundlage gebandelt. Sehr begehrt war eine Reihe schöner Lose in gekochten Borsten und ein bevorzugter Artikel war Zwick. Auch in steifer Ware war dunkel mebr gesucht als bell. Das Hauvtinteresie konzentrierte sich auf dunklen Leck, wogegen heller Leck wie auch Bukarester großenteils zurückgezogen wurden. Teilweise wurde die zurückgezogene Ware freihändig verkauft. Wolle. Der Bradforder Marktverkehr war sehr fest, die Hauptnachfrage erstreckte sich auf die größeren und mittleren Croßbredkammzüge. worin bedeutende Abschlüsse, speziell für Export, getätigt wurden. Preise für alle Genres neigen weiter nach oben und dies gilt besonders für alle Mcrinokämmlinge und Zugabrisse, für welche sehr starker Bedarf vorlap. trotz weilereu Aufschlag von 50° 0. Die Livervooler Auktion brachte einen weiteren Aufschlag für die angeboteuen Baora-Croßbredwollen, man erwartet infolgedesten auch einen sehr festen Verlauf der am 18. März beginnenden Londoner Auktionen. In Toureoiug hat das Exportgeschäft für Kammzug langsam wieder eingesetzt. Für heimischen Konsum hielt die gute Nachfrage weiter an, obwohl durch den weiter«: rapiden Frankensturz Abschlüsse erschwert werden. Wiener Warenbörse. (Eigenberrchr der „Wiener Morgenzeinmg".) An der gestrigen Warenbörse waren in Chemikalien gefragt die Gattungen CarnaubawachS, Schwefelblüte, Salzsäure und Weinsteiusäure. Die Tendenz war fest behauptet. Zum Aus geböte gelangten Bleiglätte zu 13.700 K., Bleiweiß chem. rein zu 16.000 K.. Kuvfervitriol zu 8300 K., Minium Bleiberger zu 14.500 ft.. Salzsäure 20 22 techn. zu 1100 K. Schwefel'äure 66« 994 zu 1650 K.. stanz. Harz W. W. 7200 K., ttansit Wien W. G. zu 220 stanz. Franken eit Triest, amerik. F. zu 5400 K. eik Triest. Aetzoatton weiß 76/77 */o zu 6200 K. Wien ttansit, Schellack zu 106.000 ft. verzollt, Antichlor krift. weiß zu 33«'0 K. transit Wien, Schwefelnatrium 60/62 konz. geschm. zu 5100 K. transit Wien. Montanwachs Heimann zu 7300 K. transit Wien und Stearin zu 17.500 K. transit Wien. Oele und Fette. Auch am Schluffe der Berichtswoche sind besondere Veränderungen nicht zu verzeichnen. Offeriett wurden Kokosöl weiß Ceylon zu 17.000 K., nordamerikanisches Schweinefett, vure lard, Ticrees pro 100 Kilogramm zu 31.25 Dollar transit Wien und in Kisten zu 23.500 K. ab Wien. Kolonialwaren. Die Artikel Kaffee, Tee. Kakao, Gewürze. Magermilch und bosnische Pflaumen wurden zn unveränderten Prellen umgesetzt. Reis Burma II 2c*/0 Bruch war um einen Punkt niedriger, die Notierung lautet 15 Schilling S Pence pro April-Mai cif Triest. Zucker ist um fünf Punkte, schwacher, er notieren Kristall 4,30 tchech. K., Würfel 4,60 tfchech. K. pro Marz ab Grenze, strner 11.700 A. resp. 12.600 A. ab Lager Wien. Portugiesische Sardinen befestigten sich um 200 K. auf 6200 K. Leder. Das Geschäft war etwas lebhafter. Auch Deutschland trat mehrfach als Käufer auf. Die Tendenz war fest und einige Gattungen erfuhr«» Preiserhöhungen. Es notieren: Sohlenleder Vacheledergarnituren 40.000 bis 52.0 >0 K., VacheledercrouponS 70.000 bis 76.000 K., Hälse 35.000 bis 38.000 ft. Äsern 26.000 bis 28.000 K.. Oberleder Boxkalf l. Qualität 22.000 bis 24.000 K., Ii. Qualität 19.000 bis 21.000 K. Rohhäute stellen sich wie folgt: Kalbfelle ohne Kops auf 42.000 K. pro Kilogramm (+ 6000 St.), Rindshäute auf 18.500 K. pro Kilogramm (+ 1500 K.), Roßhäute auf 240.000 ft. (=), Schaffelle auf 47.000 bis 46.000 K. pro Stück (+ 5000 St.) Schafblößen auf 38.000 St. (+ 5000 St), Jährlinge auf 80,000 ft, (+ 2000 «.), Ztegenselle ans 52.000 btt 53.068 ft. 15. Mrz 1924 Nr. 1828 BANKENWELT Allgemeine Industriebank vnrtna'« Flli^la vt» i er Bö*itn. Xnduatr al-B&n* reUgramm Adrepsp: Indimbsink Tol.fiS 3-07,flfi-4-36. 65-4-86Serie,48-6-76 Weelisolstiiben loV’ien: 1. Hoher Markt 7. IV. VV'ioinPr H^nrlntrapoe 3< VII. Kalgorptraspe 4S Austro - Holländische Bank Zentralbureau Wien. I. Dr. Karl tue erplat« 4 (|. Ebendorfe^str. 6) Telegrammadre se: HoHandbank W en Tet 27-5-25 Serie ■fommanditgesenschaft 1%/igmund Amarant & Co. Wlent I. Graben 22 (Kim?aug Pa' erspiatz 4) - Tel. 60590 S-rte linnkftPfSr'hittte <'l fr Ar4 Dorotheum* Bankabteilung übernimmt Spareinlagen gegen Bin aeebftoher Wiener Handelskreditbank A.G. Wien, I. WipplingersUasse 23 Telegrammadresse: .Hacred^* Telephon 64-5-6B Serie Expositnr: I. Schotteuria? 16 a — Telephon 69-3-14 c — O r BANK- und WARENjCnCnKCI öt V>0. KO «MISSIONSHAUS Wien, I. Wipplingerstr. 19, Telephon 60-1-57, 68-3-60 Durchföhnini? sämtlicher Banktransaktionen Bonkkommonditgeseilschaft Franz Po Halt Wien, I. Seit*«rga-se 4 Ecke Bognere. beim Qraben) Telephone: (KM-82. 60-1-93, 63-4^5. 64-4-43. 63-4-78, 69-4-89 Bankhaus M. Rohatyil en, l. Rotenturmstrasse 19 t«i. ea-s aa I. Har«a Ttier*sie*strasse 10 Telephon 11-4 60, 11-4-61 Ba»ku. Kommissionsgeschält Tel 67-8-26 Wien, 1. Bez.,Tuchlauben 23 Tel.66-6-03 WIE% IX, KOUNGASSE 19 Telephone: 19256. 22381. 15231 19227. 19239, 15519 Fides, Treuhand- Bank . . » I'I I. NCUtOfgSäSC 17 61-2-24.64^*^? KELLNER & Co (=), Winterhasenfelle auf 19.000 ft. (+ 1000 ft.). Alle übrigen Gattungen blieben unverändert. Zum öffentlichen Verkaufe gelangten laut Art. 311 des H.-G.-B. 397 Stück Hälse. 10 Ballen Nindsleder, und 20 Kipse um zusammen 135,000.000 ft., ferner wurden Doudlestosfe verkauft. Zum öffentlichen Verkaufe gelangen am 17. d.. 10 Uhr. I Waggon Stabl, um '/,11 Uhr Schienbohrer und am 20. d., II Uhr, Skarlsbader Porzellan. Berlin« Börse. BerN«. 14. März. Die Börse eröffnete mtt lebhaften Vim sähen m Perroleumwerten. Deuttche Erdölabten Durden zeitweife mtt 72 Billiunen Pro^ut gehandelt, doch stellte sich der erste amtbichr Kurs auf 70,5. Die Aktien der Deutschen Petrvleumgeselbschaft stellten sich gleichfalls ettvcis höher. Im übrigen zeigte sich die Börse wenig unternehmungslustig. Die Stimmung n>ar zunächst vorwiegend fest und die ersten amtlichen Notiemmgrn wiesen vr:l>fach kleine Besserungen aus. Dies gilt n<»mentlich von Monta-nwerten Im großen und ganzen war a>ber die Kursbewegung keine gleichmäßige und schließlich stellte sich eine große U-nficherhstt ein. wtt inan Bedenken über mögliche innerpolitisch-e Rückwirkungrri infolge der Auflösung des Reichsragcs und hinsichtlich der Deschlüff.' der internationalen Sachverständigenkommission äußevte. Auch gab zur Gcfchäftsimlust die Erwägung Anlaß, doß vor einer erheb!ick>en Ermäßigung der Börsenumsatzsteuer an ein»' erhebliche Beteilignug des Privaipwblikums am Gcfchfffle nicht zu denken sei. ^nfolgddeffen war der Verkehr wstterhin still nwd die Shivse bröckelten weiter ab. tAlleSmBillionenvonMar!.) S ch l u ß k u r i e: Türkische Lose 25.—, Oesten' Staatsbahn 34.25, Nordd. Silotib, 7.9. Ver. Elbeschiffahr! 5.2 Berliner HandelSgelellfchaft 43.5. Aommerz. Privatban' 6.75 Darmstädter Bank 12.26. Deutsche Bank 1^.5,• Diskonto Kom'mandit 15.25, Dresdner Bank 7.75 Aativualbank ffl* Deutschland —Desterr. Kredit 0.575, Lesterr. LänderbanbleichSbanl 37.-, Wiener Bankverein 0.4. Wr. Union bank 0.5. Allg. Elektrizitäts-Gesellschaft 11.-. Bochums Gußstahl 63.85, Daimler Diotoren 4.5, Teutsch-Luxemburav 53.9. Deutsche Aiaschineu 8.5, Tvnamit Novck 9.75. Felten u. Guilleaume 30.5, Gelsenkirchener Berg 58.—, Th. Goldschmidt 16.75, Harveuer Bergbau 75.— Hirsch Lupfe, 89.4, Höchster Farben 16.-, Hoheulohe-wer« 79^05489

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