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Wiener Morgenzeitung · 1924-02-27 · Heft 1808 (27.2.1924) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1808 (27.2.1924)
Date
1924-02-27
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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27. Februar 1224 Nr. 1908 ^eite 8 Men. Mittwoch Wiener W»rGenreit««O. Alle Arten von Kommandlte der Kroatischen Eskomptebank. Agram Kreditum Bankgeschäften Wi«l%, I. S«itierfla*f Ö 4 “Ä&T Warengeschäfte fl Telephone: 60-4-82. 60-4-93. 63-4-85. 64-4-42 68-4-78. 69-4-82 ■. tcwfri Teleerammadrease CripobiHk Volkswirt. Sie Lage der österreichischen PadKriadnstrie. Von Alfred Baumgarte«. (Gesellschafter der vereinigter Papttrwarenfabriken Ävmmandirge -ellschasi Julius Baumgarten und Sohne.) Die von mir schon vor vielen Monaten propagierte Notwend'g*eit eine? Zusamme 'WusseZ der Papiorre-arbeirungcl'irmen nimmt endlich die Form an. um die zukünftige Konstruktion dieser Industrie ül-e blicken zu können. Nach Scha'fung einer Vereinbarung de.' Kuvertfabrikanien, die die wüsten Preisunterbietungen wenigstens te'lweie verhindert, haben die bedeutendsten drei Firmen, u. z. Re'ß, Meisel und Jbus. ein Exportsvndikar geschaffen. das sich zur Ausgabe macht, das Geschäft in den Weststaaten in der großzügigsten Weise zu pflegen. Propaganda, Auslandsreisen, die den e'nzclnen der Unternehmungen nicht möglich waren, werden gemeinsam zur Durchführung kommen können, um so den Kampf auf dem Weltmarkt mit einer gut eingeführten, modern susgestatteten Konkurrenz aufzunehmen. Das ganze Gelingen die'er Mion hängt aber in erster Linie von den wir'.scha'tspolitischen Berhältnisssen irr Oesterreich ab. Solange ein Finanzministerium m gemdezu unerhörter Kurzsichl'gkeit die Papierabgabe bei der Ausfuhr au'recht erh'ilt, dadurch die Papierfabriken am Weltmarkt nicht mehr konkurrenzfähig macht, so lange die Warenumsatzsteuer — und da liegt offenkundig e'ne Nichteinhaltung einer gemachten Zusage vor — auch auf das Erpcrtge^chäft Ausdehnung findet, und es ist geradezu lächerlich. das Gesetz auf dieser Basis aufzubauen, daß nur Aaren, die in unverarbeitetem Zustande ausgeführt werden, nicht steuerpflichtig rir?b, während verarbe'tete Waren bis Zum 1. Jänner 1924 warenumsatzsteuervflichtig gewesen find und jetzt ein geradezu lächerlicher Bruchteil rückvergütet wird, so lange ist das Exportgeschäft nicht ausbaufähige Wenn aber PaP'erabgabe, Warenumsatzsteuer so ausgebaut werden, daß sie e7portfördernd sind, dann besteht erst die Möglichen, daß die neue Exportvereinigung, die mehr als 75 Prozent der .gesamten engeren Industrie vereinigt, auch rentabel arbe'ten kann. Erwähnen möchte ich, daß es unbedingt nötig erscheint, bezüglich der Arbeitszeit Aenderu-^en zu tre'fen, denn es ist unmöglich, daß in Teuischlano die Industrie 9 Stunden arbeitet, auch in den Nachbarstaaten gew'sfe Erleichterungen sind, Oesterreich am %d)tftunbeniag sesthiilt. Soweit wir Berchte aus Deutschland haben, .sind in Leipzig sämtliche Messestände vergeben, was ein Zeichen ist, daß die Industrie sich doch nicht klein kriegen läßr und auf den ausländischen Käufer wartet. Nachdem auch langsam die Inflationspsychose zurück^eht, äst gar rocht ausgeschlossen, daß die deutsche Industrie inzwischen ihre Preise so zurückschraubt, baß sie wieder konkurrenzfähig ist. Deswegen ist es um so dringender notwendig, daß die östcrreichische Industrie entweder mit ihren deutschen Kollegen Vereinbarungen trifft oder sehr rasch ihre Arbeit auf dem Weltmarkt ausnimmt, um festen Fuß zu fassen. Im Gegensatz zu anderen glaube ich. daß die deutsche Konkurrenz rascher als wir glauben festen Fuß im Ausland faßt. Aun^rdem dürsten noch in den nächsten Monaren die französische und belgische Konkurrenz stören, denn rrotzdem in diesen Ländern die Judust-ic genug Gelegerche'r zum Lernen gehabt hätte, hat sie es N'cht getan, 'ne Preise halten nicht Schritt mit der vorgeschrAtenen l^elden'.wertung. Tie Wiener Ge^chmacksindusrr-e. und dazu gehört auch sie Pav.'rrffonfektisn. hätte sichere Aussichien. am Weltmarkt günstch ausgenommen zu werden, we'n es, wie eingangs mmtjnt, die wirtschaftspolitischeu Verhältnisse zulassen, 'über so lange die Industrie machtlos den Soziolisierungsgesehen gegenüber steht, ist eine Gesundung nicht zu erwarten. Tabei nähern sich die Berhälinis'e immer mehr den tshechosiowulischen. und ir-as ich fast vor Jahresfrist erklärte, nämlich bas Fe'yTn der tschechischen Insolvenzlisten in Oesterdeich, scheint jetzt verwirklicht zu - werden. Tie Preise in der Papierverarbeitungsirrou freie müssen, da auch die Papierfabriken ihre erhöht haben, in ab'ehbarer Zeit eine Erhöhung um mindestens 10 bis 15 Prozent erfahren. So lange allerdings schwache Hände da sind, die unter allen Umständen Waren zu Geld machen müffen, wird dies nicht .nögl-ch sein. Doch dürfte dies ja auch in absehbarer Zeit ein Ende nehmen. Dann wird auch die'e Industrie von oen Kriegs- und Nach'riegsfolgen sich langsam erholen können. An «nsere geehrten Momente» in Pale«! Ab ■ 1. März haben wir die ÄezugSgebühr für Polen mit 37a Zloly msnaMch Mgesetzt. Tie Umrechnung in Polenmark hat nach dem Kurse per Warschauer Tevisenzentralr zu erfolgen. Sie neue Sffeveanmsirtzkener. Der Unterausschuß des Finanzauöschnssis erledige gestern die Umsatz st eucrnovelle 1921 Zum ersten Abschnitt uoer die Bezugörecht- »nd ^hMkakstener stellte Abg. Tr. Danneberg denpriuz'oicklen Antrag, die Bezugör'cht- und Shndikatstener in eine objektive Boreriaffung der bezüglichen Gewinne für die Emkommenstener umzugestatten nnio bei der Veranlagung die io -m objektiven Wege bezahlten Beträge in die E'nkommensteuer einzurechnen Dieser Antrag wurde ab ge lehnt und die Regierungsvorlage zur Grundlage der Beratung genommen. In § 1 wurde auf Antrag d's Berichiecstattcrs Tok or Gürtler eine Bestimmung aufgmoimimn. wonach die Bezupsrechi-- und Ehndikatsteuer aus Wasserkraftaktien keine Anwendung zu finden ha:. Zu § 5, Absatz 4, beantragte der Berichterstatter folgende Fassung: Die behördlichen Organe sind, oen Fall einer l'stgestellten Sterververkürzung ausgenommen, mrcr ihrem Amis-Kd verpslichTt, das Geschäftsgeheimnis auch gegenödrr Aemter« und Behörde« zu wahren. Die Worte „auch gegenüber A-emtern und Behörden" wurden auf Antrag des Abgeordneimr Dr. Danneberg gestrichen. In § 6 wurde auf Antrag des Berichterstatters der Straff fcch vom Machen Be'rag auf den neunfachen Betrag verringert. Der Antrag des Abgeordneten Dr. Danrrrb?rg auf Wiederherstellung des Machen Betrages wurde a bgelehnt. Im § 14 (Syndikatsteuer) s"'ll» Abg. Dr. Dann-eberg den Antrag, als Steuergrundlage die Differenz zwischen dem tatsächlich eingezahlten Betrag und einem Durchschnittskurs zu errechnen. Dieser Antrag wurde a b g e l e h n t und der Antrag des Ber'chtrrstmters arraerommen. der zu § 14 der Regierungsvorlage folgenden Zusatz en.hält: Bei Festse'ung des Dergleichswertes ist auf die durch die Ausgabe der neuen Aktien entstehende Wertänderung Beoacht zu nehmen. tz 15 (Berhältn's der Bezupsrecheftener und der Syndikatsteuer zum Abgabenteilungsfieseh) wu'de gestrichen. Im 8 17 der Regierungsvorlage wird auf Wunsch der Parteien die Bestimmung ausgenommen, daß für Schuldverschreibungen der Länder, Bezirke und Gemeinden bezüglich der Effektenumsatzsteuer derselbe Satz wie für Schuldverschreibungen des Bundes >u gelten habe. Bei 8 17 wurde auf Antrag d:8 Berichterstatters die Bestimmung ausgenommen, wonach die Effektenumsatzsteuer der Kulissiers im Wesen keine Erhöhung erfäHer. Bezüglich der Binkenumsachstrirer beantragt Dr. Danneberg die Streichung des 8 23 üb'r die Steuerfreiheit der Taggelder. Dieser Antrag wurde abgelehnt und die Regierungsvorlage angenommen. 8 24 der Regierungsvorlage fDerhäl'nis der Bankcnnmsatzsteuer zum Abgabenteiln-ngsgesetz) wurde gestrichen. Ser Achlfiundenf-q im VerauervtetrlÄ Polen». Warschau, 25. Februar. Der §>andel§min'.>ster wendete sich an die Grubenbesitzer mit der Aufforderimg einer Ermäßigung der Kohlenpreise um 20 Prozent. Di« Vertreter der Kohlenmmben erklärten, der Aufforderung des Ministers Fol^e zu leisten uwer der Bedingung, daß die Aröeitsreit aus 9 Stunden 90 Min. bis 10 Stunden echh"h^ wird Der Minister hat diesen Vorschlag abgelehnt und besteht auf' einer bedingrings^osen Ermäßigung der Kahlenpreise. Das Ministerium für soziale Fürsorge hat eine Kommission nrch Kattowih entsendet mit dem Austvage, Erhebungen zu vklegen. ob eine Intervention der Regierung zwischen den Bergarbeitern und den Industriellen m Sachen der Herkänge« rung der Arbeitszeit möglich sei. Die Devise Budapest in Zürich gest^-^en. — «»»fttwn tzeS sran»Ssisch?n Franken. An der oestrmen Züricher Bm-fe notierte die Devise Budapest nichts mehr. Der franeAsische Frauken hat den vorgestrigen Vorsprung wieder emgebüßt und notiert in Zürich wieder nur 24,80. Ronerlickr Perschiebunq des KafsntageS an d«r Wiener Börse. Mir Rücksicht auf die noch una'?lär:e Dit«ation hat die Börsenkammer eine neuerliche Verschiebung de? KasiatageS vorge>nimruen. Streik und Wiener Devisenmarkt. Auf dem Geldmarkt waren heute große Summen a«slän>irch:r Devisen gesucht. Die Folge davon war, daß sich der Reportsatz sowohl für PariK-V"rz!nsu-N'g als auch Prag-, Lonwn« und Aaram'Verzinsung wesentlich verschärfte. Die W.'stdrviscu wurden heu-e zu folgendem Zinssatz in Kost gesucht: Praa 12 Prozent. Paris 80 Prozent. London 11 Prozent. Agram 12 Prozent pro Jahr. Für -ungarische Kronen Inland bezahle man 12 Prozent, für Ausland Budapest 28 Prozent pro Monat. Güterverkehr aus den österreichischen Bundesbahneu. Die biö 25. d. in Geltung gewesene Arrnahmesperre für Güter aller Art' nach Station m der Strecke S a a l»' e l d e n--^-F i e b e rbrnnn und darüber hinaus m b'iden Verkehrsrichiungen wird aufgehoben. Dagegen bleibt bis aus weiteres gesperrt^ die Annahme von Holz der Post H—15 und H—18 m Wa-en» . Sevlsen« ttn% Balutenknrse. (Mitgeteilt von der Oesterrerchischen Nationalbank, auSgegeben am 96. Februar abends ) R i ch * ft n 9 | e »9r Sen Weebk,Iftub,nv«rst«h» ve« 27« Februar 1924. ©elb ffiate Geld Ware ^unylmnnr» ftttfe Amsterdam Vista » 26.425.- 26.525.- 26.475.- Agram „ , 884.- 888.- 886.- Delprad „ , — —.— Berlin „ , 15.90 15.90 15.60 Brüssel 2.609.— 2.621- 2.615.- Budapest „ , —,— Bukarest „ 980.— 988.— 881- Cbristiania * 9.2«0.- 9.3°0,— 9.300.- Kovenbagen w , 11.290.— 11.270.- 11'50.- London „ 804.Pnr>.— 305.500 - 805.000.— Madrid „ 8 9 0.- 8.970. - 8.9.50.- Mailand , 9.059.— 3.071- 3.065.— New-Aork Kabel . 70.99*i.— 71.185- 71.060- Baris Vista 3 027.- 3.013 — 3.035 — Prag 2.05'.— 2.061- 2.056.— Sofia 528.— P32.— 530.— Stockholm „ 18.520.- 18.580. - 18.550.- Warschau „ —.— .— —.— Zürich 12.275.— 12.325- 12.300 — Amerikanische Noten 70.860.- 71.260.- 71.060 — kleinere —.— —.— —.— Belgische 2.575.— 2.605.— 2.590 — Bulgarische 506.- 614.- 610.- kleinere -- .— Dänische * 11.060.— 11.140.- 11.100.- Deutsche 14.90 15.50 15.20 kleinere . ,— —.— —.— Englische 302.700.— 304.300.- 303.500.— kleinere .— —.— —• Franiösffche 8.020.— 3.050. - 3/35.- Holländische 26.225.— 26.4°5. — 26.325.— Italienische 3.055.— 3.075.- 8.065.— kleinere —.— .— Jugoslawische 875.- 881— 878.— kleinere —.— —.— - Norwegische 9.160 - 9.210.- 0.200.- Polnische 72.- 82.- 77.— kleinere — —.— —.— Rumänische 374.- 378.— 376.- kleinere .— —.— —.— Schwedische * 18.9*0.- 18.450.- 18.400 — Schweizerische l?oio.— l»opo.— 1->2.5Y.— Svanische 8.810- 8.890.— 8.850 — Tschecho-slow. 2.037.- 2.053.- 2.045kleinere — —.— Ungarische 1- 1.10 1.05 kleinere —.— —.— ladunqen sowie auch tungen jedoch nur bis olz der Post $—ft (letz'eve Holzgarnschlreßlich l. März 1924) na--l' Buchs und St. Margarethen Ort und darüber hinaus in der R'chtung Ost-M-est. Außerdem ist die Nen.rusq.we solcher Sendungen ohne Umladung in Bahnhöfen des Bereiches der Bundesbahndirektion.. Innsbruck verboten. Vermehrte Deckungen für Termingeschäfte an der Pariser Börse. Die Svndrkatskammer der Pariser Wechselagenten hat folgende Beschlüsse über die Erhöhung der Deckungen beschlossen: Kein Geschäft darf ausgefühvt werd7n. außer nach Hinterlegung durch den Auftraggeber einer vor-gängigen Deckung im Werte von mindestens 26 Prozent des Betrages der artszufüihrenhen Operation. Diese Deckung muß, sei eS in Stück:n oder in Schatzschemen, erfolgen oder in Wien in Paris notierten Eff.?- ten. In letzterem Falle werden die Effekten mit 65 Prozent ihres augenblicklichen Wertes err chnvt. Es wnr-de also die Deckung um 5 Prozent erhöht für Siücke und Sckatzscheine. Für Aktien bleibt das Derhastn>is der Deckung mit 26 Prozent wie vorher, aber sie erfährt eine Vermehrung durch di' Tatsache, daß die Effekten nunmehr mit 65 Prozent statt mi-t 80 Prozent gerechnet werden Dl>es'.' i >. n Borschriten werden nicht nur ans künftige, foitbem auch auf die im Lawfe befindlichen Engagements angewer-det. Daher muffen di« Deckungen spätestens vor Ultimo 29 im Februar vervollständigt werden. Die Syndikatskammer des Syndikats der Vertpapierbankiers (Banquier en Valeurs) hat beschloffxn, denselben Prozentsatz kt Deckung i» Anwendung zu bringen. Belgische Anssnhrverbote. Der belgische „Monitour" veröffeEcht einen königlichen BesMuß. wodurch provisorisch die Ausfuhr sollender Artikel — vorbehaltlich der Ausnahmen, die durch den Mnister dex Industrie und Arb it zu treffen sind — verboten wird: Schweme. Rind- und Schweinefbeisch. frisch, gefroren. gesalzen oder geräuchert, M'hren, Kohl. Porrees, Zwiebeln. gebrannte u"d oemlchlene G'chorie» Käse jeder Art, Teigwaren, Eier. Waschseife. Auch die Zucker- >md Kartof^lanssuhr wird spezieller Erlaubnis unterwvrien. Die Ausfuhr vorgenannter Artikel unterliegt vom 17. Februar ab ciner Ausfuhrlizenz. Für nachstehende Produkte werden Ausfuhrbewilligungen einstwrÄen nicht erteilt: Tiere der Rinder- und Schweineraffe» R>md« und Echweinefl''isch. frffck,, gefroren, g^alzen und geräuchert. mit Ausnahme von Büchsenfleffch. Milch und Käse > jeder Art. Dl« innernrffifchen Devisenkurse. Das PolkSkommiffariat fiir Finanzen hat. wie von uns bereits gemeldet, die Veröffentlichung der Freiv rkehrsknrse für Devisen und Tsckernowe^noien verboten. Es handelt sich dabei txW um die wöchenitlich zur Veröffentlichung gelangenden halbamtl'ch'n K>urt5', welche die der Regierung d«r Räterev"blik nahesbeheude Garantie- und Kr i-;bank für den Osten. Berlin, mitteilt. vielm"hr versucht ryan auf diesem Wege das Bew"n'werden der Preise zu 'mterbinden, die crn den — an sich gedirldeten — „schwarzm" Börsen für Valuten gewhlt werden und die besonders in englischen und französischen Blättern ziemlich regelmäßig erscheinen. Man wird an der Wirksamkeit des Mittels zwerfe^ muffen, da di^ genannten Bläser sich nicht daran kebren und wohl morst in der Lage sein werden, sich di« gewünschten Meldungen zu verschaffen. Sachlich ober scheint das D rbot zu erweisen, daß der Fall des Rubels tatsächlich noch stärker war als es aus den Nosierungen des Finanzkonvmrsfaria:s erkennbar wird. Man ist des scharfen Rückganges wegen bekanntlich in der lebten Zeit dazu üb-ergef mgen. keine Rnbelnoten mehr, sondern auf Goldrubel laut nde taatskaffewscheine zu drucken: ob das staatssinanziell eine Aenderung bedeutet, bleibt ab:.rrwarten, um so mehr, wie Keynes einmal aus einer Unterhaltung miitteilt, die Finnzfachlente Rußlands sich über den Steuercharakter ihrer Pabiergeldausgaben völlig klar sind und dieser in der Hauptsache den Zweck beimessen, jährlich 10 bis 15 Millionen Goldmark zu den Staatsausgaben beizutragen. Der dentsch-ruffische Warenverkehr, lieber den Umfang des deut sch «russischen Warenverkehrs sowie seine Entwicklungsmöglichkeit machte der Geschäftsführer der Perliner 1981399539485951

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