Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1807 (26.2.1924)
- Date
- 1924-02-26
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/2979076-2980834-2980890--17943-3004973- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
26. Februar 1924 Nr. 1807 _ ■ Stiert, ÄiKUsbag Die Türkei fordert die Majorität der Banque Ottomane. Aus Paris wird unterm 26. d. gemeldet: Die türkische Regierung hat vorgeschlagen, 60 -Prozent "des Kapitals der Banque Ottomane, bekanntlich eitler ursprünglichen französischen Gründung, die in eine Staatsbank umgewandelt Hrden soll, selbst zu zeichnen. Die rumänischen Forderungen an Oesterreich. Aus Bukarest wird unterm 26. d. gemeldet:. Wie die Blätter aus Czernowitz melden, sei dort ein Vertreter der Regierung eingetroffen, um auf Grund der Abmachultgen zwischen der rumänischen Regierung und dem Bundeskanzler Seipel statistisches Material - zur Geltendmachung der. Vorkriegsansprüche der Gemeinden, Banken und sonstigen Institute sowie von Privatpersonell gegenüber österreichischen Firmen zu sammeln. Die Einkäuseranmeldungen zur Wiener Frühjahrsmesse 1924. Nach den bisherigen, bei der' Messeleitung, insbesondere beim Wohnungsnachweis, eingelangten Allmeldungen und Anfragen zu schließen, dürfte der Besuch der heurigen Frühjahrsmesse seitens des Auslandes ein besonders starker lein. Infplgedessen hat sich die Messeleitung veranlaßt gesehen, noch über die bisher für die Unterbringung der Einkäufer gewonnenen Räume hinaus eine Agitation unter den Hausfrauen Wierls einzuleiten mit dem Ziele, den Messefremden komfortable Wohnräume zu bürgerlichen Preisen bieten zu können. Die meisten Anmeldungen kamen bis jetzt aus Deutschland und der Tschecho-Slowakei, aber auch Holland, Polen und Spanien sind mit einer Reihe von Einkäufern vertreten. Bisher sind Reisegesellschaften angekündigt aus: Teplitz-Schönau, Lemberg, Märmaros Sziget (Rumänien) und Krajova (Rumänien); ferner beabsichtigt der Tonristenklub in Kolin (Tschecho-Slowakei) einen Grutzpenausflug zur Wiener Frühjahrsmesse zu unternehmen. Bon exotischen Einkäufern sind bisher Kanadier, Japaner und chinesische Firmen an gemeldet. Zunahme der Konkurse in Deutschland. Im Jänner lvarell 31 Konkurse zu verzeichnen, das ist mehr als der. Monatsdurchschnitt des letzten Quartals mit insgesamt 83 Konkursen. Die Freigabe des Kohlenverkehres in Ungarn. Wie uns die Austro-llngarische Handelskammer mitteilt, hat der ungarische Kohlenkommissär in eiilem Erlaß auf Grund der Verordnung vom 7. März 1922 der ungarischen Regierung angeordnet, daß der unbeschränkte freie Verkehr für einheinüsche uild ausländische Kohle, Koks und Briketts am 16. März d. I. in Kraft tritt. Rußlands Holzexport nimmt in seiner Außenhandelsbilanz bei weitem den ersten Platz ein. Er betrug nach der offiziellen Zollstatistik 1922-23 43 Prozent des Gesamtwertes der rußischen Ausfuhr. Der Holzexport rangiert demnach vor der Getreide- und Petroleumausfuhr und wird voraussichtlich auch für das Wirtschaftsjahr 1923-24 seine dominierende Stellung beibehalten. Der Wert der Holzausfuhr 1922 betrug 1,8 Millionen Pfund Sterling, 1923 4,4 Millionen Pfund Sterling. Das Programm für 1923-24 sieht eine Holzausfuhr im Werte von 8,9 Millionen Pfund Sterling vor. Vorsicht im Geschäftsverkehr mit Estland. Rechtsanwalt Dr. Wilhelm Wagener, Berlin, schreibt dem „Berliner Tageblatt": „In einem Zivilprozeß, den ich gegen eine in Reval ansässige Firma angestrengt habe, mußte ich die bedauerliche Erfahrung machen, daß cs unmöglich ist, Klagen und ähnliche Schriftstücke in Estland zur Zustellung zu bringen. Die estnische Regierung lehnt alle Arten von Zustellungen in bürgerlichen ..Rechtsstreitigkeiten und sonstigen Rechtshilfeexsnchen. ab. Meine Bemühungen bei dem deutschen Geschäftsträger für Estland, in Reval sowie bei dem Auswärtigen Amt und dem Reichsjustizministerium waren ergebnislos. Das Auswärtige Amt hat mir vielmehr diese Haltung der estnischen Negierung bestätigt. Es fehlt an einem entsprechenden RechtshilfLabkommen zwischen Estland und Deutschland. Versuche, die estnische Regierung zur vorläufigen Aufgabe ihrer ablehnenden Haltung bis "zum Abschluß eines solchen Abkommens zu bewegen, blieben ohne Erfolg. Für die deutsche Kaufmannschaft ist dies von erheblicher Bedeutung, weil es dadurch nahezu zur Unmöglichkeit wird, Nechtsstreitigkeiten mit estnischen Firmen auszutragen. Es kann zwar unter Berufung auf die von mir eingeholten Auskünfte amtlicher Stellen, die sich auch bei den Gerichtsakten des betreffenben Prozesses befinden, jetzt ohneweiters die öffentliche Zustellung der Klage und anderer Schriftstücke gemäß § 298, Abs. 2, der Zivilprozeßordnung beantragt werden. Dieses Verfahren ist aber außerordentlich zeitraubend; vor allem aber kann, wenn die betreffende estnische Firma nicht gerade Vermögensgegenstände im Inland hat, ritt Urteil, das ans Grund der öffentlichen Zustellung ergeht, nicht vollstreckt werden. Es ist daher dringend zu raten, im Verkehr mit estnischen Firmen Vorsicht zu üben und auf Barzahlung oder Stellung von Akkreditiven zu.dringen. Auch sonst lassen 'die Rechtsbeziehungeil zu den neuen östlichen Staaten des ehemaligen russischen Reiches noch viel zu wünschen übrig." Wiener Börse. Geschäftslos. Mangels jeder Anregung von den auswärvigen Plätzen kvöffnetc die neue Woche in überaus ruhiger Haltung. Die Verschärfung des Bankbeamtenstreiks und das Fehlen, privater Orders üblen iusoserne Einfluch auf die Tendenz des Marktes, al8 auf einzelnen Gebieten einige Abgaben zur Ausführung gelaugten, die jedoch, da die Ware schlanke Ausnahme gefunden, keinen stärkeren Druck auf das Kursniveau ausübtcn. Es gab aber auch erhöhtes Interesse für einzelne Werte. Dies galt von den Aktien der Depositenbank, welche in größeren Posten ans dein Markte genommen und bis 74.000 stiegen. Mehr Beachtung fanden einze lne Werte ungarischer Provenienz im Hinblick auf die bessere Beurteilung der finanziellen Lage Ungarns. Jur. ganzen und großen war das Geschäft e n g b e gre nzt bei vorherrschender Geschäftsstille. Von den Kul i s sewerten gewannen Südbahn-Priorltüten 4000 K., ungarische Kredit 13.000' Kronen, Depositenbank 8900 K., Staats bahn 1.1000 K., Waagner 19.000 K., Tim brr Holding 10.000 K., Brunner Maschinen 3-1.000 K., Karpathen-Petrolenm 10.000 K. Hingegen wurden Britisch-ungarische Bank um <>000 K., Anglobank nnr 20.000 K, Ländcrbant und -Lombard- und Eskompteba-nk um je 4000 K., Lombarden um 10.000 K., . Alpine nur 9000 K., Felten nur 46.009 K., Krupp um 6600 Salgo Kohlen um 34.000 K., ungarische Hofherr.um 6000 K und Semperit um 9000 K. billiger abgegeben. . Im Schranken war das Geschäft ebenso gering wie in der Kulisse, wobei eine geteilte Tendenz in Geltung -war. Der fließende Handel war belanglos. Bon den zu-Eiüheitsknrsen getätigten Wertenwiescn die Aktien der.Zuckerfabriken sowie'einzeln« Textibwerte Besserungen auf. Von den Zuckeraktien Profilierten Schneller 40.000 K., Böhmische Zucker 20.000 K. und ungarische Zucker 70.000 K. Hingegen wurden PetroleuinwerN billiger abgegeben. So verloren Apollo 10 000 K., Fanto 60.000 .. ' Wiener Moiraenzeitung. 'Seite 1 Kräftige Erholung des französischen Franken Die Wirkung der-Miellen Unterstützungsaltion. — Günstigere Beurteilung des Berhültniffv zu Frankreich. — Steigende Teuerung in Frankreich. Auf den internationalen Plätzen ist gestern eine kräftige Erholung des französischen. Franken zu konstatieren gewesen. In Zürich, .hat er sich gleich um 80 Centimes erholt und notierte 25.66 gegen 24.86 am Vortage. Ebenso wird auch aus New-Aork eine kräftige Erholung des französischen Franken .gemeldet. In London und auf' den' anderen internatiotralen Plätzen sucht die Kontermine, welche bisher-sehr kräftig zu nngrursten des srayzösischen Franken eingriff, nunmehr übereilte Deckungen vorzunehmen und forciert dadurch die Nachfrage. . Dix Ursache pieses. plötzlichen Tendenzumschwunges für den französischen Fränken fliegt einerseits - in der Annahme des Finanzprogrammes der französischen Regierung im französischen Parlament, welche'eigentlich'eine'verdeckte Stützung des französischen Franken ba'rftcftt, andererseits ist der ausfallend gemäßigten Tonart der französischen Presse. Diese ist das Sprachrohrder Regierung,.-und es scheint dort die Ansicht Platz gegriffen zu haben, daß, nur durch eine vernünftige Regelung des Reparationsproblems sich' Frankreich vor weiteren Schäden auf dem Gebiete seiner Währung bewahren könne. Diese freundliche Tonart ist umso auffallender, als bekanntlich erst vor einigen Tagen der deutsche Außenminister sehr triste über das Verhältnis zu Frankreich sprach, und die französische Presse nicht mehr itt der scharfen. Tonart, wie sie es bisher gewohnt war, darauf erwiderte. Die internationale Spekulation schließt ans diesen Symptomen, daß Frankreich nunmehr ernstlich daran gehe, sein Verhältnis zu Deutschland zu regulieren. Dies kann für Frankreich nur von Vorteil sein, da dann der Gläubigerstaat Frankreich doch im Wege einer deutschen Anleihe einen Teil seiner Reparationsforderungen hereinbekommen und dadurch in die Lage versetzt werden könnte, wieder das Gleichgewicht in der Finänzberwaltung herzustellen und feine Währung wieder zu restaurieren. Me Pariser Börse für Ausländer geschlossen. Paris, 25. Februar. (Tel.-Komp.) Das „Journal officiel" veröffentlicht heute die Verordnung, wonach beit Ausländern vom 1. März att der- Zutritt, zur Pariser Börse nicht mehr gestattet wird, außer wenn sie eine Erlaubnis. der zuständigen Behörde, vorweisen können. - Der französische Ausverkauf. (Bon unserem Berliner Korrespondenten.) Paris, 24. .Februar. Der. Zuzug d?r Fremden, welche' bei dem Kurssturz. des Franken -mitprofitieren wollen, wird mit jedem Tage immer größer. Die Boulevards sind von Fremden bevölkert, welche sich in allen Sprachen unterhalten. Die deutsche Sprache überwiegt, denn alle Jnflationsmeister sind aus Berlin nach Paris iibersiedelt. Die Erfolge, welche die Spekulation in den letzten Wochen erzielt hat, locken immo neue Ankömmlinge. Vorläufig ist das Leben billig, doch mit jedem Tag steigen die Preise der Lebensmittel. Es kann aber noch lang nicht behauptet werden, daß sie sich der Weltparität angepah haben. Der Franzose hält noch immer an seinem Franker fest und glaubt nicht, daß der Franken den Weg der Mar. einschlagen werde, eine Ansicht, die vom internationaler Spekulantentum nicht vertreten wird. Die Folge des Vcr trauens der französischen Bevölkerung in den Franken ist es daß die . Preise nur langsam sich dem Weltmarktniveau angleichen. Während in der letzten Zeit der Dollar um etwr 40 Prozent gestiegen ist, sind die Lebensmittelpreise erst un 20 Prozent gestiegen. Trotz alledem geht das Tempo immw rascher und es dürfte nicht lange dauern, bis auch hier sich die Angleichung vollkommen vollzogen hat. Die französische Regierung ist bestrebt, die Börsen spekulation auf jede Weise zu unterbinden. Sie hat auch infolge Kreditverbote bei Effektenspekulation erlassen. Dies hindert aber nicht, daß dennoch der Kredit bei den Effekten geschäften weitgehende Anwendung findet. Die französischen : Gesetze werden einfach umgangen. Die Möglichkeit hierzu bildet der Antwerpener Platz in Belgien, tvo solche Verbote nicht bestehen. Außerdem führen auch die amerikanischen und englischen Banken gegen 25prozentige Deckung alle gewünschten Effektentransaktionen durch. Ein großer Teil der Fremden hat sich den Warenkäufen zugewendet. Bordeauxwein ist vollkommen ausvcrkauft. Auch die anderen Weinsorten sind zum größten Teil an das Ausland verkauft. Die Schweiz, England und Deutschland waren die größten Käufer. Der bekannte französische Sekt ist selbst in Paris nur in lleinen Mengen;u bekommen, weil der größte Teil den Weg ins Ausland genommen hat.. Auch die Seide ist in großen Mengen ausverkauft. Sie ist stark im Presse gestiegen. In der nächsten Zeit findet in Lyon die Messe statt, doch erklären schon , heute die Seidenfabrikanten, dortselbst nicht verkaufen zu wollen. Wohl werden noch Lieferungsgcschäste abgeschlossen, doch ist die Wahl dieser Geschäfte verhältnismäßig gering, da das ausländische Käufer- Publikum auf effektive Lieferungen schaut,. Die .bekannten Coty Parfümsorten sind ebenfalls in großen Mengen ausverkanft worden. Es ist jetzt. ziemlich wenig davon aufzntreihen. Während aber in Deutschland das Häusergefchäft blühte, ist in Paris die Häuserspekulation vollkommen vernachlässigt. Nieinqnd wagt es, in Häusern zu spekulieren. Die schlechten Erfahrungen, die man mit Häuserkäufen in Deutschland gemacht hat, schrecken ab. Wenn tatsächlich, wie nunmehr erwartet, wird,. eine kräftige Erholung.des Franken eintreten würde, so ist es wahrscheinlich, daß ein. großer Teil der Fremden schwere Verluste erleiden dürste. Gross - Steuerpflichtige Achtung! Sie können Ihr grosses Einkommen und Ei*werbsteuer auf ein Minimum reduzieren, wenn Sie sich bei einem Bau beteiligen. Sie erhalten dadurch beinahe geschenkte Häuser und aniorderungsfreie "Wohnungen. Auskunft erteilt Baugesellsohait, Wien, X. Elisabethatraasn 1 5022 Kronen, Galieia 200.000 K., Naphtha 20.000 K. und Schodmea 36.000 K. Bezugs rechte: Anker-Vevsicherung 2,000.000, Grazer Brauerei 78.(j00, Warchalowski 7600, Grazer Waggon 5500, Galina 18,000.000. Auf dein Anlügemorkte herrschte Ruhe. ' " Don den Exoten notierten: Iriag 298.000 bis 307.000, Holzverband" 21.500 bis 22.000, Mrazniea 179.000 bis 188.000, Tcpege 91.000 bis 94.000, Uridversa-l« 58000 bis .59:000, Wiener Waffen 19.000. Wiener SchuhbSrse. (Eigenbericht der „Wiener Moraenzeiiung".) Infolge der anhaltend kalten Witterung war man im Einkauf von-Friihjahrswcrre zurückhaltend, sowie überhaupt sich das Geschäft in den engsten Grenzen hielt. Die Tendenz erfuhr gegen Borwoche keine Veränderung. Es notieren r H e r r e « ft t c f c f Makah Boxkalf und Rtndsbox 195.000 K., Naturleder und schwarzes Kuhleder 190.000 K., Braunleder 816.000 K., Goodyear Welt Boxkalf 246.000 K., NindSbox 226.000 K., Braunleder 285.000 K.. Sport-. stiefel mit Lederfutter 300.000 K. D a m c lt ft i c f c I Makay Boxkalf und Rindsbox 185.000 K., Naturleder und schwarzes' .Kubleder - 175.000 K.. Braunleder 210.000 K.. Goodyer Welt Boxkalf 255.000 K., Rtndsbox 235.000 K., Braunleder 300.000 K. Dame n h a l b s ch u h e Goodyear Welt Boxkalf 195.000 K.,' Braunleder" 230.000 K. K n a b e n sch u h e Makay, Boxkalf und Rindsbox 172.000 K., Braunleder 176.000, Sportstiefel Herren Goiserer 215.000 K.,Damen Goiserer 210,000 K. . Viehmürlte Itt St. Marx. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung".) ' " Ri nd ermar kt. Der" gestrige Auftrieb belief iftcf) auf 918. Stück inländisches, 564' Stück ungarisches, 15 Stück tschechoslowakisches, 155 Stück jugoslawisches und 758 Stück rumänisches, zusammen- 2405 Stück Schlachtvieh, worunter - sich 2129 Stück Mast-und 276 Stück Beinlvreh befanden. Der Gattung nach waren 1628 Ochsen, -384 .Stiere, 391 Kühe und 7 Büffel. Der gestrige Rindermarkt wurde zwar im Vergleich zur Vorwoche um 180 Stück schwächer beschickt, -allein angesichts des ungünstigen Fleischabsatzes ln "der Großm'arkthalle, und da außerdem beute 104 Tonnen.Rindfleisch mittels Bahn einlangten, war die Tendenz eine vorwiegend ruhige. Bei Marktbeginn konnten wohl Primasorten 500 K. pro Mvgrrnnm mehr erzielen als am vergangenen Montag, allein späterhin hat sich die Stimmung verstaut und wickelte sich der Verkehr auf der Basis der vorwöchigen Notierungen ab. Die Zmvorte ans Jugoslawien sind konstant im Ab nehmen, da der Hobe Dinarkurs jede Rentabilität ausschließt. Es notierten Ochsen prima 15.060 bis 17.000 K., extrem bis 19.000 K., ieknnda 13.500 bis 14.500 K.. tertia 12.000 bis 13.300 K., Stiere 12.000 bis 16.000 (17.000) K., Kühe 11.000 bis 14.000 K. und Beinlvieh 8000 bis 11.000 K. pro Kilogramm Lebendgewicht. B o r st e n v i e h m a r k t. Laut vorliegenden Ausladungen und Anmeldungen dürfte sich der Auftrieb auf zirka 3200 Schweine belaufen. Baumwollmarkt. New-Bortt, 23. Februar. Bmmiwollzusuliren in den atlanl und Golfhafen 14.000, im Innern 10.000 8lusftlhr nach Großbritannien —.—, nach dem Kontinent 13.000. Lokalmarkt tniddlimr: 30.10 (letzt. Kurs 30.40). Tendenz: Stetig. — Tennine: F-ebnlar —.— März 29.80, Avril Mai 30.15, Juni Juli 29.65, Augull 28.15, Seviember 27.25 Oktober 26.52, November —. Dezember 26.06, Jänner 25.70. Berliner Börse. Berlin, 25 Februar. Die G-örfc zeigt« zu Beginn eint ziemlich freundliche Haltung. Angebot machte sich in irgendwie auffälliger Weise nicht bem-erbabr. Dagegen erfuhren Montanwerte auf rheinisch-westfälische Käufe Besserungen bis zu 2 und vereinzelt 3 Billionen Prozent. Ferner stellten sich die meisten Kali-- und Elektrowerte höh:r. Schifsahrts- und Bankwerte zeigten bei Feststellung der ersten Kurse vorübergehend kleine Gewinne. Deutsche Staatsanleihen wurden größtetlteils ewas hoher bewerbet. Sonst hielten sich die Knrsveränderunaen im allge- -meinen in ziemlich engen Grenzen. Im späteren Verlause übte das Fehlen der Beteilnng weiterer Kreise am Börsengeschäfte wieder seinen nachi.'iliaen Einfluß aus. Das schon anfangs geringe Geschäft schrumpfte noch weiter ein, zumal die Spekulation eher zu Realisationen geneigt war, doch erwies sich die Börse als Widerstandsfähig genug, um bedeutendere Verluste z» verhüten. (Alles in Billionen von Btark.1 Schlußkurse: Türkische Lose 29.—, Oenerr Staatsbahn 38.—, Nordd. Lloyd 9.—, Ver. Elbeschiffahrt 6.25, Berliner Handelsgesellschaft 57.—, Kommerz. Privatbank 8.25, Darmstädter Bank 15.—, Deutsche Bank 15.1, Diskonto- Koinmandit 19.—, Dresdner Bank 9.8, Nationalbank für Deutschland —.—, Oesterr. Kredit 0.625, Oesterr. Länderbank Reichsbank 41.5,- Wiener Bankverein 0.5, 5K. cknion» bank 0.6, Allg. Elektrizitäts-hlesellschaft 13.75, Bocknmer Gußstahl 75.—, Daimler Atotoreu 5.7. Deutsch-Luremburger 64.—. Deutsche Maschinen 10.87, Dmlamit Nobel 13.37, Felten u. Guilleaume 36.1. Gelsenktrchener Berg. 69.75, Tb. Goldschmidt 20.75, Harvener Bergbau 86.—, Hirsch Kupfer 45.25. Höchster Farben 19.50, Hohenlohe-Werke 49.12, Lmirabütte 24.25, Mannesmannröhren 54.—, Phönix Bergbau 45.25, Schuckert u. Eo. 55.6, Siemens u. HalSke 54.6. "Telephon Berliner 8.25, Dollarschatzawveisungen —. Prag, 25. Februar. Die unentschlossene Stimmung, bk den letzten Börsenverkehr beherrschte, dauerte auch heute an, Realisationen und vereinzelte Verkäufe der Kontermiuc drücktest