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Wiener Morgenzeitung · 1924-02-25 · Heft 1806 (25.2.1924) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1806 (25.2.1924)
Date
1924-02-25
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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va. mm Men, Montag Simuttanvorftellunst Beulum. ImWeißgerber , ch ach k l u b gab das Mitglied der Schachsektion Hakoah, . err Benin m, eine Simultanvorstellung. Er spielte auf u-b Breitem gleichzeitig und gewann hiervon 14 Partien. Bloß zwei Gegner konnten ein Unentschieden erreichen. Unterr!cht»Kirrfe Großmeisters Leinrtch Wolf. Die Kurse finden jeden Mittwoch, 8 Uhr abends, statt. * Nachstehend eine Partie aus dem Turnier. Dem Klwb- Melster der Hakoah gelingt es hier, keinen geringeren als Nu bin stein in den Sand zu strecken. Die Partie mit den Glossen Dr. Tartakowers, wurde uns von der „Wiener Schachzettung", in deren nächster Nummer sie erscheinen wird, in liebenswürdiger Weise zur Verfügung gestellt. Napoleon-Eröffnung. Wiener Morgenzeituna. 25. Februar 1924 Mm 9 Weiß r Lallaes. Schwarz: Rubinskein. 1. 8gi-rs d 7—d 5 19. D d 3—b 3 Tf8- -e 8n 2. «2—c4 d 5—d4 20. S f 8—e 6 Dd8- -c 7 3. e2—e8 Sb8-c6 21. o 4—ob Tc8- -d 8 4. b 2—b 4 d4Xe8‘) 22. T al—cl Le7- -18 ö. f2Ye8 - 8c 6Xb 4 23. a3—a4! Lg6- -8 4 6. d 2—d 4*) v 7-e ß») 24. Tf 1—f 4 L e 4- -d 5 7. a2—a3! e 5—e 4 25. S e 8'< d 6 Td8X dB 8. Sf3-d2 Sb4-d3f 26. Tel—fl8) Te8- -d8 9. L!lXd3 e4Xd3 27. Tf4Xf6!9) g7 1 6 10. 0-0 Sg8—f6 28. TflVf6 TdöXeß10) 11. D d 1-b 3 Lf8-e7 29. d 4><e 5 D c 7Xc 5f 12. D b 3X6 3 0-0 30. Kgl—hl Dc5- -dB“) 13. S b 1—-c 31) L c 8—g 4*) 31. D b 3—g3f Lf 8- -87 14. S d 2—f 3 c7—cö 82. Tf 6—fl12) D d 5 —6 4 15. Lei—b 2! c5Xd4 33. D g 3—f 3 T dß- -d 31*) 16. e3Xd4 T a 8 - c 8 34. Df8—fou) Td 3- -62 17. 8 c 3-d 1«) L g 4—b 5 35. Lb2—cl T d 2- -6 2 19. 8 d 1-e 3 Lh5-g6 36. Lei—f4!u) Te2- -a2?16) Stellung nach den: 36. Zug von Schwarz. Schwarz. 8 /<“W mJ/M jMW H jg P.M M #5fi ö7. Tfl-di 38. D f 5-g 517) Aufgegeban Vollbelrieb in der Meisterschaft. *) Weiß versucht, das Evans-Gambit ins Damenbauernspiel zu verpflanzen. waS sich hier als eine ganz korrekte und nachhaltige Variante erweist! ') Weiß hat nun ein überstarkes Zentrum und droht 7. D a 4ft. 8 e 6; ä 5 mit Figurengewinn. ’) Eine interessante Idee (7. Se5:?, Dh4Xg3; De4 mit der,Doppelbrechung Dhl und Se2t). Da es sich jedoch bald zeigt, daß der Bauer auf einem verlorenen Posten steht, war etwa 6. .... s 6. 7. a 3, S a 6. 8. c 5, S b 3 mit Rückwanderung'des Springers vorzuriehen. *) Der Bauer zurückerobert, ein starkes Zentmm und ein großer Entwicklungsvorspmng für Weiß. *) Immerhin ein Versuch, zur fteien Figureuentfaltung zu gelangen (Lg 4—h 5, »6). 6) Eine neuartige Verwendung dßtz Damenspringers, dessen Route sonst gewöhnlich über a4 oder s2 geht. Während daS Kennzeichen der früheren („modernen") Periode die L o g i k war. spielt die neueste Generation im Zeichen der Phantasie. 7) Zweckmäßiger war sofort 19.D o 7, um sich später für irgendein klares Verfahren zu entscheiden. 3) Weiß hat es in geschickter Weise verstanden, seine offene k-Linie zur Geltung zu bringen. Ohne Spannkraft wäre sofort 26. T f 6t, T e 5:. 27. <1 e, g f, L c 5r|*. 29. K h 1, Df 4. 2B. Dg Bf, Dg3:. 26. hg, b6. 27. Td 1, h5 mit vollwertigem Gegenspiel für Schwarz. Eine schöne Verwicklung, aus welcher Weiß mit herauskristallisiertem Vorteil der Initiative hervorgeht. l0) Wegen der weißen Drohung 15 7: erzwungen und übrigens auch mit manchen Gegenchancen verbunden, da Schwarz endlich zur Linienwirknng gelangt. Der weiße Mattangriff erweist sich aber als stärker. ") Viel besser war e8, sich mit 30. ... D e 7 auf reine Defensive zu verlegen, zum Beispiel 30. ... De 7:. 31. 06, fe. 32. leg:, Dk7. 33. DgSf, Lg7. 34. Tfl, Kh8. ") Mit der sanften Drohung 33. e5—e6. ") Mit etwa 33.T d 7 hier und auch noch im nächsten Zuge konnte Schwarz sich viel zäher verteidigen. ") Mit der neuerlichen Drohung 35. s5—*6. ") Ein wiedererstarkter Läufer. Der weiße Turn: bleibt lünstlich gedeckt, da weder 36. . . T e 51. 37. L e 5:, noch 36. T f 2. 37. T f 2 fiir Schwarz angängig find. 1,!) Geboten war 36.De6, obwohl Weiß auch dann nach etwa 36. De6. 37. Dd3, Dg4. 88. g3, Ta2. 39. Dd5 ufto. bessere Chancen behält. DaS Unglück reitet schnell: Während die schwarzen Figuren etwas disloziert stehen (1a 21), gelingt eS dem Jungmeister TakacS, die feindliche Königsstellung blitzartig zu überfallen. ,7) Einetragische Schlußwendung für Großmeister Rubinstein. Ein schöner Erfolg für den Wiener Jungmeister TakacS. Alle schachstarken jüdischen Spieler werden gebeten, der Schachsektion Hakoah beizutreten. Zuschriften sind zu richten an die Schachsektion Hakoah, Cafe Nabel. 1. Bez., Wallnerstraße 4. Trotz de§ kalten Wetters und der ungünstigen Bodenverhältnisse wurden alle für gestern angesetzten Spiele durchgeführt. Die Mannschaften sind, wie jedes Fahr bei Saisonbeginn, teilweise noch recht unfertig. Eine freudige Ileberraschung brachte die Hakoah ihren Anhängern, die in einem sehr fair geführten Spiel die Simmeringer, die zu den stärksten Mannschaften Wiens zählen, beide Punkte aonehmen konnte. In der zweiten Klasse bildete die Niederlage des F. A. C. durch die im Vorjahre recht schwachen Gersthofer eine Riesen- Überraschnng. Hakoüh—Simmeving 3:2 (0:1). Die Hakoah erzielt drei Tore in sieben Minuten. Hakoab-Platz. 8000 Zuschauer. Schiedsrichter Herr Kaulich. Hakoah: Duldig; Grünfeld, Gold; Fried. Guttmann, Heß; Neufeld. Schwarz, Grünwald, Wovtmann, Katz. Simmering: Aigner; Riedl Ira; Ehrlich, Roscher, Dnmfer; Hauswirt!), Danis, Horwath. Mrkvitza, .Mwi'tsch. Die Hakoah erfocht gestern einen zwar ziffernmäßig bescheidenen, aber immerhin verdienten Sieg. Der Erfolg der Krieauer hätte entschieden eindrucksvoller ausfallen können, wenn die Spieler nicht beim Stande 3:1 lässiger geworden wären, woraus der Gegner neue Kraft schöpfte. Die Hakoah hatte in jedem Mannschaftsteil ein geringes U-ebergewichi. Da die Simmeringer aber mit größter Aufopferung kämpften, konnten sie das Treffen jederzeit offen gestalten. Ätzten Endes war der Sieg der Hakoah auf das bessere Schußvermögen ihrer Stürmer zurückzuführen: Bei diesem Spiel machte der Sekiionsleüer der Krieauer eine wertvolle Entdeckung. Pollak und Ing. Sludzky waren erkrankt, so daß der dritte Lauser nicht so ohne weiteres zu finden war. Es war nun die Wahl zwischen einem zünftigen Läufer der Reiservemannschaft und einem Spieler der Ersten, der aber sonst nicht Läufergefchäfte besorgte, Zu treffen. Der Sektionsleiter ver Hcckoah entschied für «inen Spieler, der zur letzteren Gruppe zu zählen war und hatte damit vollen Erfolg. Dieser Neuling in der Deckung war Heß, der auf dem Flügelläuferposten eine in jeder Beziehung abgerundete Leistung bot. Die Gesamtleistung der Hakoah war zufriedenstellend, nicht mehr und nicht weniger. Der Angriff spielte zeitweise ausgezeichnet, obwohl sich das Fehlen Häuslers empfindlich geltend machte. Der beste Mann aus dem Felde war Schwarz der nicht nur den so lange entbehrten Torschützen abgeben konnte, sondern auch uneigennützige Aufbauarbeit in vollendeter Weise leistete. Neben Schwarz verdient noch Katz Wort« der Lobes. Er war viel besser als in den Herbstspielen. Grünwald fand' vor der Pause an seinem Partner keinen Anschluß. Nach Seitenwchesel ging es aber viel besser. Ausgesprochen schwache Punkte hatte der Angriff in Neufeld und Wortmann 2. Ersterer zeigte einige Male schone Läufe, doch erwies «er sich oft als unbeholfen, übberdies brachte, er keine einzige Flanke zur Mitte. Wortmann 2 ist sicherlich ein großes Talent, doch sollte er zumindest noch eine Saison in der Reservemannschaft spielen. . In -der Deckung brachte Fried eine große Enttäuschung, da er sich auf dem silrtschigen Boden absolut nicht zurecht finden konnte. CS wäre, aber verfehlt, nach Men: - ersten Spiel über Fried ein endgültiges Urteil abzugeben. Guttmann kämpfte aufopfernd wie immer, doch ließ er Trainingsmangel erkennen. Vielleicht die beste Leistung unter den Läufern vollbrachte, wie Eingangs erwähnt, Heß. In der Verteidigung war Gvünfeld diesmal der bessere. Der talentierte Duidig' versteht es nicht, im richtigen Moment sein Gehäuse zu verlassen, wodurch er auch einen Berlusttwffer verschuldete. Die Simmeringer hatten in. Aigner eine hervorragende Kraft, der sie daS glimpfliche Ergebnis verdankten. Die Verteidiger waren stoßsicher, nianchmal aber zu langsam. In der Deckung konnte Dumser am besten gefallen. Der'Angriff hatte in Horwath den besten Spieler, doch leisteten auch die übriaen Stürmer Zufriedenstellendes. Die Simmeringer spielen vor der Paust mit dem Wind, wodurch sie auch anfangs mehr im Angriff liegen. Die Flügelstürmer bringen den gegebenen Verhältnissen nicht das nötige Verständnis entgegen, wodurch sämtlich« Eckbälle hinter dem Tor landen. Die Hakoah trägt dem Wind Rechnung und spielt flach. In der zwölften Minute kommen die Simmeriuger durch Mrkvicka zum ersten Tor, wobei sich Duldig ungeschickt benahnr. Ein plötzlicher Durchbruch von Neufeld führt zue inem Elfmeterstoß, den derselbe Spieler aber vergibt. Nach Seitenwechsel hat die Hakoah mehr von: Spiel und Schwarz kann bereits in der dritten Minute den Ausgleich Herstellen. Die Hakoah befindet sich jetzt in voller Form und Katz erringt in der sechsten Minute die Führung. Bald darauf ist es wieder Schwarz, der das dritte Tor für die Krieauer erreicht. Für Grünwald ergibt sich neuerlich eine ideale Torgelegenheit, doch leistete er sich die Unbesonnenheit, auch den Tormann überspielen zu wollen, wodurch er seinen Verein um einen Treffer bringt. Die Simmeringer können sich nun befreien, ohne aber dem'gegnerischen Tor eigentlich gefährlich zu werden. Erst eine Regelverletzung im Strafraum der Hakoah. der mit einem Elfmeterstoß geiahndet wird, verhilft den Simmermge-rn znm zweiten Treffer. Bis Ende haben beide Parteien gleichviel vom Spiel. Amateure—Admira 3:1 (2:1). Sieg der höheren Spleskuttm. A m a.teur e: Lohrmann; Tandler, Popovicbtti, Jenö, Geier; Hierländer, Kalman, Schaffer, Svatosch, lü>..i. A d m i r a: Franzi; SchieÄ 8. Voqi; Schnaubelt, Koch, Kingall 1; Siegl, Runge, Schierl 2 Kelma, Janda. Die Amateure siegten infolge ihrer besseren Technik und Taktik durchans überlegen. Die Admira kämpfte wie immer mit " flilZ P Alle Arten von Ba nhcjcsch äffen | lek-: ^.4-1:2, Kommandite der Kroatischen Eskomptebank, Agram Wien, I. Seitzergane 4 '“<! 60-4-03, 63-4-85, 64-4-42, 68-4-78, 69-4-82 (Ecke Bognergasse raben) Kredituna Warengeschäfte 10465 Telegrammadresse x Frapctbank großem Eifer, konnte aber den Unterschied lm tat sächliche rüKouneü doch nicht ausgleichen. Die besten Leute der Sieger waren Eutti, Kalman und Schaffer, bei der Admira ragten Franzl und Schierl hervor Gleich nach Abstoß unternimmt di« Admira einige Angriffe. Lohrmann hält hintereinander zwei Schüsse Schierls uno Jandas. Damit scheint es auch mit der Offensive der Hausherren vorüber zu fein. Die Amateure führen, in der Folge ein hübsches Angriffsspiel vor. In der 11. Minute kommt es zum ersten Treffer. Schaffer verschafft Svatosch freie Bahn und von wenigen Metern sendet oieser ein. Die Amateure setzen sich nun vor dem Admira-Tore fest. Bei einem Vorstoß Hierländers verschuldet' Kingall im Strafraum ein Hands; den Elfer Schaffers hält Franzl. Schierl versucht dann einen Durchbruch» rechtzeitig überläßt er das Leder Janda, der bis knapp vors Tor kommt. Hiltl begeht an ihm ein Foul. Den Elfer verwandelt Schierl 2. (32. 'Minute.) Die Amateure ripostieren und zwei Minuten später erreicht Kalman, nach einem Fehler Schierls, abermals für Amateure die Führung. Nach Seitenwechsel sind wieder die Violetten im Angriff. Franzl hält hintereinander scharfe Schüsse Schaffers und Svatoschs. In der 15. NUnute kommen die Amateure zu einem Treffer. Schaffer' gibt an Hierländer, der unhaltbar einse^et und damit der' Endstand erreicht. Sportklub—Hertha 2:0 (0:0). Sportklub vergibt zwei Elfer. Sportklub-Platz. Schiedsrichter Neubauer. 6000 ZuschaneL Sportklub: Edi; Beer, Teufel; Plank. Wiedermann, Loivak; Bauer, Hans. Karl, Pillwein, Giebifch. Hertha. S.menra: Schneider. Solil; Wsolek, Reiterer, Krenn; Holy. ^Kalisch, Sindelar. Listopad 2. Listopad 1. Die Dornbacher Mannschaft konnte trotz des Sieges nicht befriedigen Die Verteidigung hielt sich zwar wie immer gal und besserte ihre zahlreichen Fehler immer. noch rechtzeitig aus, vorne aber vollbrachte nur Karl eine ansprechende Leistung. Bei den Favoritnern fehlte Ostriczek.' Sindelar suchte vergeblich, System in den Angriff zu bringen.' Das Spiel wurde sehr derb geführt. Die ersten 'Angriffe' unternehmen die Dornbacher, können aber die'sich ihnen bietenden Chancen nich: ausnützen. Hertha rip'osiiert, doch ist die ganze Ausbeute ein Freistoß, der unausgenützt gelassen wird. In der 35. Minute wird den Dornbachexn, ein. Elfmeter zugesprochen, den Plank nngenciu schießt und der pon Semenka abgewehrt wird. Auch Karl verschießt eine gleichartige Chance und vergibt auch eine Gelegenheit, als das. gegnerische.Gehäuse vom Torwächter verlassen war. Nach Seitenwechsel.vergeben, vorerst Teufel und. Bauer einige Skoregelegenheiten. In der 13. Minute geht Karl am Flügel durch, zentert zu seinem Bruder Hans, der prachtvoll, einköpft. Ein gegnerischer Angriff wird von Edi durch Herauslaufen gerettet. Von da ab gewinnt der Sportklub zusehends die Oberhand und in der 22. Minute gelingt es Karl, den Stand auf 2:0 zu erhöhen..Das unschön geführte Spiel wird in den letzten Minuten durch eine plan?, lose, von zahlreichen.Off fide unterbrochene Kickerei beendet- Vienna—W. A. F. 4:3 .(1:0). Verdienter Sieg der Döblinger. Hohe Warte. Schiedsrichter Wemer. 2000. Zuschauet Vienna: Pacrsta;' Rainer, Blum; Kurz, Ehrend Kargl; Seidl, Höß, Horeys, Neumann, Fischer. — W. A. F.: Iancsik; Brotkorb, Wmd; Kreuzer, Brandstetter, Roi; Schmidt, Klein, Jany, Körner, Menzel. Ter knappe Sieg der Döblinger entspricht ganz und gar nicht dem Spielverlauf, da die Vienna stark überlegen war und nur die gute Hütteldorfer ^Verteidigung und Brandstetter, der gestern znm ersten Male für die Roten tätig war, verhinderten eine schwere Niederlage. Die Döblinger haben ichon besser gespielt. An: erfolgreichsten waren Fischer, Neumann, Blum und Kurz. Höß und Rainer waren, schwach. Anfangs ist das Spiel offen, bald aber macht sichj die Ueberlegenheit Biennas bemerkbar. Kirapp vor der Pause muß Höß, der verletzt wird, auf einige Atiiluteir das Spielfeld verlassen; gleich darauf fällt aber doch der erste Treffer durch Neumann nach einem Komev. Halbzeit 1:0. In der zweiten Spielhälfte wird der Kamp? abivechstungsreicher. Schon ttt der 7. Minute gelingt Neumann-ein zweiter Erfolg, dem Klein sofort darauf emen Treffer für den W. A. F. entgegenstellt.. Ein schönes Zusammenspiel Fischer-Neumann gibt dem langen Haus! Gelegenbeit, mit dem rechten Fuß das dritte Tor zu er^ zielen. Wieder dauert es nicht lange' und die Hütteldorfer« verringern den Vorsprung der Gegner abermals; diesmal! war Jany der Schütze. In der 43. Minute bnngt Hößj den Stand auf 4:2 und m der vorletzten Minute ergib* ein Eigengoal Kargls das Endresultat. Napiö—Ostmark 3:2 (3:0). Ausgezeichnete Leistung der neuen Rapid-Mannschaft. Rapid-Platz. Schiedsrichter Wanoura. 16.000 Zuschauei Rapid: Ko'lar; Dittrich, Uridi! 3; Kuls, Mache!, Klär^ Uridil, Knthan, Wesselik, Wessely. Ostmark: Kall; Pichler, Mgro; Graf, Biber, Iarojch; Weißenböck Langberg,. Franz. Hofbauer, Meisner. Die iwtgedrnngei: verjüngte Rapid-Mannschast konnte, fast unervartet, den über den Winter stark Difgefrischeu S C. Ostmark knapp aber verdiem schlagen. Die Hüttelldorfer hatten inr Angriff, in dcnr wieder Wessel-ik hervorragte, den besten Mannschafisitcrl. Wessely und Uridil konnten weniger befriedigen Bei Ostnmrk fiel der Sturm vollkommen um. Erst nach Halbzeit, als Hofbauer in Schwung kam, vollbrachten die Brigitrenancr bessere Leistungen. Das Spiel beginnt mit einigen heftigen Angriffen Ostmarks, doch ist das Strohfcuer der Brigittenauer bald verpufft. Nach einigen Fehlschüssen Lazinas spielt sich Wesselik in der 14. Minute frei, sein prachtvoller Fernschuß lande: im Netz. Bei einem erneuten Angriff der Grünen tvehrt Kail einen Ball ungeschickt ab; Lazina dirigiert das Leder mit denr Kopfe zur Mitte und Krrthan, der in vollem Lauf kenankommt, sendet volley zwischen die, Pfosten. (22. Minute.) Eine Minute darauf findet ein Roller Wesseliks. unter dem Bauche des Tormannes hindurch seinen Weg ins Tor. Nach der Panse komnren die Ostmärker merklich ans, ihre Aktionen gewinnen angesichts der UebermüWlg der gegnerischen Läufer an Planmäßigkeit. Endlich legt sich auch Hofbaner ins Zeug und der Erfolg läßt nicht lange auf sich warten. In der 10. Minute wird Dittrich überspielt und ein Bolndeuschuß landet im Rapid-Netz; in der 30. Minute ist es wieder eim Einzelaktion Hofbauers, die dc>r Ostmärkern den zweiten Tresse^ bringt. Zum Schluffe könne» ^^27$/.-82A

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