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Wiener Morgenzeitung · 1924-02-21 · Heft 1802 (21.2.1924) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1802 (21.2.1924)
Date
1924-02-21
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Wrm, Mlener tölwttfettaeffttitffc GeM^ tzerichtssaal. WfSlllge Kritik einer Urteiler im «erichtrsänke. Ein aufgeregter Anhänger des Monarchisten Wolfs. LandeSqer'cht'rat Dr. Kutscha (Strnfbezir*sgericht 1) hatte sich gestern mit einer interessanten, gezen den Buchhalter Robert Sch in wegen Beeidigung eines Gerichtes erhobenen Anklage befaßt. Im Vorjahre war der Obmann der schwarz-gelben Legitimisten, Obe st GustavWolff, vor einem Einzelrichter des Landcsperick'tes wezen Vergehens des Auflaufs zu acht Tagen Arrest verurteilt worden. Ain 6. September v. I. fand über die vom Oberst Wolfs gegen dieses Ur eil erhobene Berufung die Verhandlung ver einem Berufungssenat statt. Nachdem ein Antrag des Verteidigers auf Vorladung neuer Zeugen abge^ehnt werden war, bestätigte das Berufungsgericht das Urteil erster Instanz. In dem Auditorium, in welchem sich zumeist Anhänger der Wolff-Parte'en befanden, kam es nach dem Urteile zu teilwei.se stürmischen Kundgebungen. Ter Buchhalter Robert S ch i n, der seinerzeit Ortsgruppenleiter der schwarz-gelben Legitimisten war, s ll sich insbesondere über das Urte'! aufgehalten, beim Ve lassen des Äer'chtssaales sich umgewendet und in den Saal mit lauter Stimme gerufen haben: „Das ist eine Gemeinheit, eine bodenlose Frechheit, daß man die Zeugen des Präsidenten Wolfs nicht hör 1!" Schm wurde beim Verlassen des Gerichtsgebäudes von einem Kriminalbeamten. der die Aeußerung gehört hatte, zuv Ausiveisleistnng angehalten und zunächst beim Landesgericht wegen Vergehens i^r Aufreizung in Untersuchung gezogen. Die Untersuchung beim Landesgerichte wurde eingestellt and der Akt dem Strasbezirksgerichte 1 abgetreten, zur Amtshandlung gegen Robert Sch in we.gen Beleidigung einer Gerichtsbehörde. In der gestern durchgeführlen Verhandlung erklärte der Angeklagte, daß er nach )er Verkündigung des Urieiles beim Verlassen des Gerichtsfaales seiner Frau den ganzen Sachverhalt, insbesondere von )er seinerzeit keim Liebeube^g-Teukmal erfolgten Verhaftung )es Obersten Wolfs erzählte, und daß er mit bezug auf >:e'e Verhaftung die Bemerkung machte: „Das ist impertinent." Er habe keineswegs gegen das Urteil des Gerichtes Stellung nehmen wollen. Ter ganze Saal, erklärte der Angeklagte, habe sich über das Urteil aufgeregt und eine Frau aus dem Auditorium sei mit erhobenen Händen aus äen Vorsitzenden losgegange.u Ter als Zeuge Hernommene Kriminalbeamte K a p s h a m m e r, der der Verhandlung beigewohnt hatte, um dem Polizeipräsidium Bericht zu erstatten, bestätigte unter Diensteid, daß der Angeklagte die m. seiner Meldung angegebene Aeußerung laut in den Saal gerufen habe. Der Richter verurteilte den Beschuldigen im Sinne der Anklage zu einer Geldstrafe von “>00.000 Kronen, eventuell zu drei Tagen Arrest. Kner von Hitlers Leute«. Mit fak'chen Dokumenten verhaftet. Der vostenlose Handelsangestellte Anton 'Bergmayer hatte sich, in einem Gasthause durch das Vorzeiten nner Repetierpistole mit Munition und durch prahlerische Redensarten verdächtig gemacht. Er wurde auf die Polizei gebracht, wo festgestellt wurde, daß er Anfangs Februar aus München nach Wien gekommen war, hier in verfchiedcuen Hotels wohnte und durch Inserate eifrig die Bekanntschaft von Mädchen suchte. In Bergmayers Besitz fanden sich Dokumente eines seiner Bekannten namens Z i n n e r, für den er sich auch ausgegeöen hatte. Bergmayer gab an. er sei ein Parteigänger Hitlers gewesen. nach Hitlers Verhaftung geflüchtet, weil die Polizei nach ihm forschte. Er habe sich ohne Dokumente über die Grenze geschmuggelt und sich von Zrnner Dokumente aus- ^eliehen. Bergmarer wurde wegen Falschmeldung und Uebertretung des Waffenpaten es zu einer Woche strengen Arrest verurteilt. Es wurde auch aus Verfall der Waste und Abschaffung des Angeklagten aus dem Gebiete der Republik erkannt. Der unglückliche russische Liebhaber. Der Russe Miron Holub stand gfst.ru vor Gericht, weil er dem von feiner Frau geschieDenen Fleischhauer Karl Ianitschek einen - Schlag über den Kopf mit einem Nudel maller versetzt hatte, als dieser"in der Wohnung der Frau, mst der der Russe seit der Scheidung zusammenwohnt, erschien. Miron Holub stellte fedes Verschu'ideu in Abrede und berief sich aus die Frau. Diese erschien als Zeugin und grüßte den Rich.er, dann ihre beiden Männer, mit denen lie kokettierte, bald den einen, bald den anderen anlächelnd Ihre Aussage belastete den Russen in höchstem Gra.de. Miron Holub: „Aber Mitzl! Mitzl! Was sprichst denn!" Frau Mitzh: „Ja schau, Miron, ich muh die Wahrheit iagen, du hast ihn doch mit dem Holz. eins auf den Kopf gehaut." Holub: ,,.(err Gericht! Das ist eine Falsche! Sie hat mich verführt, ich will nichts wehr von ihr wissen, es ist aus zwischen uns!" Frau Ianitschek macht die Verzweiflung ihres Pseudogatten viel Soah, denn sie lacht über ihn und amüsiert sich. Dann lächelt ste ihren Gatten an und macht ihm ein Zeichen. Daraufhin erklärt der geschienene Gatte, daß er auf die Bestrasnng Holubs verzichte. Der Richter klärt ihn dahin auf, daß dies nicht von ihm abhänge, da die Anklage durch die Staatsanwaltschaft erfolgt ist und verurteilt Holub zu einer vieruildzwanZigstündigen Arrest strafe. Holub beruft und die drei Personen verlassen zusammen den Gerichs'aal. wenigen Minuten kehrt Holub zurück und erklärt die Strafe a n; ü n e h m e n. Nach weiteren Minuten kehrr er abermals zurück und gibt dem Richter bekannt, er müsse das Verhältnis mit der Mitzi lösen, weil fie_ einen „frische n" Lebensgefährten „b e k o m nt e". Er bitte den Richter, ihm zu sagen, wie er zu seinen Möbeln kommen soll, denn die Möbel habe er gekauft und sie gehören -fnu. Der Richter entläßt ihn höchst unbesrickdiat. ZI. Februar 1924 7rznfiSB8SJilLMUIUUI 2sare«v» t: Alle Arten von Bankgeschäften Kommandite der Kroatischen Eskomptebank. Agram Wien, I. Seitzergaste 4 Ecke Boenereasse beim Qraben) Kredituna Warengeschäfte Telephone: 60-4-82, 60-4-93. 63-4-85, 64-4 42 68-4 78 69-4-82 10465 Telegrammadresse - Frapobank Volkswirt. § Tie Intervention der Börse wegen der Effektenumsatzsteuer. Gestern erschienen im Parlament Vertreter der Börsen« Vereinigungen, um mit dem Präsidium des Finanzausschusses, Wiener Börse. Kulisse fest, Schranke« ruhig. Günstigen Einfluß auf die Tendenz der gestrigen Börse übte die Mitteilung vom vermittelnden Eingreifen des Bundeskanzlers Dr. Seipel im Streik der Bankbeamten. Auch die Wahrnehmung, daß höhere Beamte bereits den Dienst wieder angetre'en haben, wirkte stimulierend. AN« diese Momente veranlaßen di« Spekulation zu Meinun-skäufcn, die vereint mit Deckungen der Kontermine zu Kurssteigerungen der Kulissewerte führten. Nebst den Bankenwerten waren Staatsbahn. Alpine und Budapester Werte veger begehrt und höher. Letzteren kam die Meldung, wonach Maßnahmen für die Besserung der ungarischen Staatsfincmzen getroffen worden, vielfach zugute. Die tschechischen Papiere profitierten von Käufen für Prager Rechnung. Das Geschäft war lebhafter als am Vortage. Wenn auch im Verlaufe der Verkehrs ein Teil der anfänglichen Erhöhungen verloren ging, war «in fester Grundton des Markts nicht zu verkennen. Gegenüber d.an letztgemeldeten Stand gewannen Bankverein 3000 K., Anglobank 20.000 K., Länderbank 4000 K., Ilmonbank 5000 K. Lebhafter gestaltete sich das Geschäft in Lombard- und Eskomptebcmk, welche in größeren Posten aus dem Markte genommen wurden und eine Steigerung um 9600 K. austviusen. Staatsbahn profitierten 4900 K., Alpine 10.000 K., Felten 8100 K., Poldihütte 32.800 K., Skoda 10.000 K., Waagner 9000 K.. Siemens 10.000 K., Timber-Holding 29.000 K., ungarische Hofherr 6000 K., Karpathen Petroleum 14.000 K. und Semperit 10.000 K. Im Schranken war das Geschäft geringer als in der Kulisse. Di« Kurse beweg'en sich, mit Ausnahme der Petroleumwerte, welche höher bewertet wurden, zume'st auf dem letztgemeldeten Niveau. Im fließenden Handel war der Verkehr belanglos. Adria gewannen 20.000 K., Dampfschiff 80.000 Kronen. Navigazione 60.000 K., Allgemein« Bau 16.000 K., Wiener Bau 17.000 K., Aussig chemische 20.000 K., Gurmann Holz 32.000 K., Danek 25.000 K. Bon den Petroleum werben erhöhten sich Apollo um 20-000 K., Fanto 10.000 K., Galicia 200.000 K.. Naphtha 30.000 K.. - Schodnica 20.000 K. und Floridsdorfer Mineral 90o0'K. Auch einzelne Tex'il'iverre wurden mir Besserungen bedacht. Hingegen verloren Nordbahn 300.000 K.. Jungbunzlauer Spiritus 400.000 K., Schsidemandl 200.000 K. Bezugsrechte: Hypothekenbank Lemberg 2800, Warchalowski 7500, Grazer Waggon 5500, Galicia 17,300.000, Naphtha 1,450.000. Der Anlagemarkt lag ruhig. Bon den Exoten notierten: Erdöl 40.000 bis 41.500, .Jriag 255.000 bis 258.000, Holzverband 22.000, Mraznica 164.000 bis 170.000, Schubert u. Co 12.000, Tvpege 90.000, PnineIale 55.000 bis 57 000. Wiener Wessen 19 000. den Abgeordneten Dr. Nenner, Hein-dl nnd Partik, eine mehrstündige Kofferen; zu führen. In der Aussprache, der auch Abgeordneten Dr. Gürtler als Referent über -die Steu.'rvorlagsn beiwohnte, legte die Abordnung in eingehender Weise die Bedenken gegen die Erhöhung der Effektenumsatzsteuer dar. Die Besprechung schloß mit dem Ergebnis, daß Abgeordneter Doktor Gürtler beauftragt wurde, währmd der Behandlung der Eff ktenumsatzsteuer in ständwer Fühlung mit den Vertretern der Bankenverbände zu bleiben. Eine große anSwartiie Anleihe der iuaoflawischeu Industrie. Aus Belgrad wird aemeldet: Blättermeldun'''en zufolge hat die inooslawifche I n d u str i e z e n t r a l e in Belgrad mit der R o ck e f e l l e r - G r u p p e, der City and Midland Bank und einer Amsterdamer Großbank einen Anleihcvertraa geschlossen. demzufolge für di-' sn.aoflawifck'e Industrie Kredite m der Höhe von 1.5 Millionen Pfund Sterling oew^hrt werden sollen. Die Anleihe wird auf -ebn Iabre abgeschlossen, ihre Verzinsung beträgt 'im ersten Jahre 13 Prozent nnd vermindert sich in den folgenden Jahren Die Anleih' wird in englischen Pfunden realisiert, die Rückzahlung erfolgt in Pfunden zu einem festgesetzten Mibtelkurs des Dinars.' Die AnleShe wird -unter der Garantie der Staatshypothekenbank rm Wege d"r Belgrader Zentralkreditbank oe^ätigt. Erhöhung des ungarischen Bank'insfußes. Ans B udaPest, 20. d., meldet das Ung. Tel.-Korr.-B-ur.: Das staatliche Noteninstitut hat von heute an gefangen den Wechsoleskompt in Sparkronen mit 10 Prozent und den Zinsfuß in Sparkronen mit 11 Prozent festgesetzt. Spekulative Treibereien an den deutschen Börsen. Die frankfurter Zeitung" schreibt: Seitdem Kapitalmangel und der allgemeine Rückgang der Einnah-mrnöas Weiten in werten Kreisen der Bevölkerung das Börseugeschäft an den Märkten der offiziell noüorten Papiere scharf haben Zurückgaben lassen und eine Periode stagnierender oder sinkender Aktienkurse eingetreten ist, zeigen sich, vorwiegend als interne Börsenvorgän-ge, fast täglich spckulatvie Treibereien in diesem odr jenem Börsenpapier des Freiverkehres. Bald wird d'escs, bald senes Papier in den Mittelpunkt einer .Kulissespekulation gest llt, meist auf irgend welche vagen Versionen hin, die häufig aus den Kreisen derselben Kulisie stammen. So war es in den jüngsten Tagen bei den Hochtreibereien der Kaiser Waggonfabrik, d.r Remy-, der Elz-, der Andrä-Aktien, so bei mehreren der kleinen Bankpapiere, die im Frankfurter inoffiziellen Effektenverkehr nrngesetzt werden. Sehr häufig ist dem Hochtrieb d r Kurse ein baldiger Rückschlag gefolgt; so fiel zum Beispiel die Kaiser Waagenfabrik-Aktie in kurzer Frist von 2000 auf zeitweise 800 Milliarden Prozent zurück. Breitere Kreise des Publikinns dürften von diesem Hin- und Herwerfen der Aktien nicht oder noch nicht in Mitleidenschaft gezogen werden. Es ist sehr zu wünschen, daß diese Ausschreitungen des Börsengeschäftes verschwinden. Sie brinaen die Gefahr ernster Verluste mit sich, die von den Kreisen, die ihre Arbeit auf das rein spekulative Eff ktengeschäft beschränken, unter Umständen nicht eben leicht ertragen werden können. Sie muten an wie gewaltsame Versuche. gegen die allgemein herrschende und in den tatsä Glichen wirtschaftlichen Verhältnissen begründete Ruhe des Börsengeschäftes die Spekulation anziiregen, Versuche, deren Aussichtslosigkeit eben in diesen wirtschaftlichen Verhältnissen begründet ist. Die allgemeine Lage m Deutschland sollte davon abmahnen, das reine Spielgeschäft, wie es setzt sich an g wissen Wcktenü*''*'. in d-n jit zn eniwickoln. Ae Leroute der stanzöfischeu und ungarischen Währung. Anhaltender Nnrrstur; der franrSUchen Franken. - Rayider Brrfall der Nngarlrone. Auf den internationalen Devisenplätzen sinkt der französische Franken immer weiter. Er erreicht immer neue Rekordtiefkurse. Gestern notierte er in Zürich 23.95. In Paris steigen die Valuten immer mehr. Der Dollar hat die Höhe von 24 Franken schon überschritten. Die Nachfrage nach fremden Valuten wird in Paris immer größer. Es machen sich die Anzeichen einer Frankenpanik bemerkbar. In den letzten Tagen hat auch eine regelrechte Kapitalsflucht aus Frankreich eingesetzt. Die französische Regierung ist gegenüber diesem rapiden Frankensturze vollkommen machtlos. Es werden verschiedene Maßnahmen versucht Vorgestern wurde die Pariser Warenbörse geschlossen. Gestern hieß es, daß die Börse wieder eröffnet werden soll. Auch der Staatsanwalt wurde angerufen, um die Kapitalsflucht zu verhindern. Es zeigt, daß die französische Regierung selbst vorläufig diesem Treiben machtlos gegenübersteht. Hervorhebung verdient der Unrstand, daß der französische Franken den italienischen Lire weit unterboten hat. Während der Franken in Zürich nur 23.95 notierte, ist die Devise Arctiland um fast einen ganzen Schweizer Franken höher. Katastrophal wirkt der Sturzdesbelgischen Franken, roelcher vom französischen Franken mitgerissen wird. Gestern notierte dieser in Zürich 19.70. In Brüssel werden für einen Dollar 27 belgische Franken gezahlt. Viel krasser kommt aber der Zusammenbruch der ungarischen Wahrung fmt Ausdrucke. Di« Kunde vom Sturze des ungarischen inanzministers K a l l a y hat den Kurs der Ungarkrone um 25 Prozent herabgesetzt. Es scheint, daß di« ungarische Krone den Weg der deutschen Mark gehen wich. Wohl hat gestern der Ministerpräsident in Form von Notverochnungen die Pläne b?§ gestürzten Finanzministers KaNay in bezug auf die Währungsreform durchzusühren versucht, indem er die Einsührung der S p a r k r o n e, die B a l o r i s i e r u n g der K r ed i t e und die Ausschreibung der Z w a n g s a n l e i h e auf diesem Wege vornahm. Die Maßnahme der Sparkrone ist nach deutschem Muster geplant. Es soll damit das ganze Wirtschaftsleben sukzessive valorisiert werden. Die Regierung erhofft sich davon eine gewisse Loslösung vom ungarischen Papiergelde, ähnlich wie es die Rentenmark in Deutschland bezweckte, um so jede Valutenspekulalion unmöolich machen. Aber schon jetzt werden sehr wichtige Gründe gegen bUf€ Maßnahme ins Feld geführt. Es ist fraglich, ob der Nachfolger Kallat)s, welcher mehr ein Opfer der allgemeinen Erregung Ungarns war diese Neformmaßnahmen seines Vorgängers zur Durchführung bringen wird. Vorläufig ist die Situar'on vollkommen trostlos. Die Ratlosigkeit hält in den leitenden Fin-inzkreisen an. Der einzige Rettungsanker wäre die Anleihe des Völkerbundes. Das Horthysche Reg;n»e cha: es aber bewirkt, daß der Zeitpunkt der Perfektionierung vorläufig noch ganz ungewiß ist. So ist es gar nicht ausgeschlvsseir, daß die ungarische Krone bei weiterer Andaner des Währungsverfalles den Weg der deutschen Papiermark nehmen wird. 9 3985299519^85951

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