Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1799 (18.2.1924)
- Date
- 1924-02-18
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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axvrritcr arnnrnrnnmirnB* *»• iroa cerue 9 Alle Erstklassigen im Cupbewerb erfolgreich. 9tt, 17 VW r Wttit, Natur sind, teils ob ihrer Schwere Anlaß zu Besorgnissen geben tonnen. Die säst stets auftvetenden geringen seelischen VeränidermMn, seien sie depressiver oder erregender Art, die siabiI t8t im Geruch- und Geschmacks nn mit der häufigen Bevor- Augung bestimmter Speisen oder das im Anfang d^r Gravidität (Schwangerschaft) sich einsiellende morgendliche Erbrechen, die wiederholten Kopf- und Zahnbeschwerden, alle diese durch den graviden Zustand herbeigefiihrten Erscheinungen wird man nicht als krankhaft aussassen, insolange sie nicht in abnormer Stärke auftreten. Sie gelten als normale Begleiterscheinungen, die eine körperlich und seelisch gesunde Frau immer überwindet. Bei schlecht ernährten oder durch häufige Schwangerbasten geschwächten Frauen kommt es bisweilen zu Störungen der Blutmsammensetzung. Man erkannt sie an der auffallenden Blässe, an dem gedunsenen Gesichte, an den geschwollenen Beinen. Neben den blutbildenden Organen find es insbesondere die Nieren, die wiederholt bei der vermehrten Arbeitsleistung versagen. Außer der normalen Harnabsonderung sorgen sie für die Entfernung der von der wachsenden Frucht ausgehenden Schlacken. Die Nierenstörung zeigt sich in Anschwellungen der Beine und des Gesichtes und bei stärkeren Graden der Stoffwechselvergifwng in Kopfschmerzen, starkem Erbrechen, in Sehstörungen und schließlich in Form der gefürchteten Krämpfe, der Fraisen. Um vor Ueberrafchnngen in dieser Hinsicht geschützt zu sein, ist dauernde Harnkontrolle .der schwangeren Frau not'tvenölii, um so stärkerem Grad der Eiweißabsonderung frühzeitig durch Behandlung zu begegnen. Bei nervenkranken Frauen kann das harmlose Erbrechen am Morgen zu einem schweren Kvank^eitsbilde ausarten, so daß Wochen- und monatelang weder flüssige n ch breiige Nahrung vertragen wird und die Schwangere unter Gewichtsabnahme und Körperverfall stark leidet. Bei erblich Belasteten sieht man hie und da auch Veitstanz oder wirkliche Geisteskrankheiten im Gefolge der Gravidität auftreten.» Alle diese Erkrankungen der werdenden Mutter erheischen eine dauernde Beobachtung durch den Arzt. Hel'en alle Versuche zur Linderung der Störungen nich's — bei vorher gesunden Frauen erreicht man schließlich doch Besserungen —, so bleibt nur die künstliche Unterbrechung der Schwangerschaft übrig, die hier im Interesse der Erhaltung des mütterlichen Lebens angezeigt ist. Neben den durch die Schwangerschaft als solche veranlassen Siörnnnen. können von früher ber bestehende oder erst im Verlaufe der Gravidität ausgetretene, «aber mit dieser nicht zusammen'''ängende Krankheiten der Mutter Anlaß zu ärztlichem Eingreifen geben. So kann eine schon bestehende leichte Form der Lungentuberkulose oder ein HcrzklaPPensehler durch die Schwangerschaft stark verschlimmert werden und einen Grund zur Unterbrechung abgeben. Wiederholt fiibren akute Infektionskrankheiten der Mutter, wie Scharlach, Typhus, Grippe, Lungenentzündung oder gar die Syphilis, zu spontaner Ausstoßung der Frucht. . Ist eine schwangere Frau immerhin gewissen Gefahren ausgesetzt, so kann sie bei vernünftiger, ruhiger Leben slveise viele Schädlichkiten fernhalten. Wohl sind alle stärkeren Anstrengungen zu meiden —> man wird Teuren, Bergsteigen. Antosahrten unterlassen —, ein gewisses Maß von häuslicher Arbeit und Betvegung im Freien ist aber notwend'g. Der Körperpflege wird meist zu wenig Beachtung geschenkt. Tägliche Waschungen, wöchentliche, später sogar tägliche Bäder sind zu empfehlen. Der Darmträgheit wird man durch viel Körperbewegung und leichte Darmmittel begegnen. Aerztlichrr Fragekastrn. Bralla. Wohl glauben viele Kranen an die Wirkung der Hckldheimsck'en Entfettungskur und an Han sma nasche Tabletten. Eine ernste Entfettungskur läßt sich aber nicht ohne besondere diätisch- Borschristen in bezug aus Menge und Ar^ der Nahrung gefahrlos durchführen. — Berger. Bei kleinen Kindern im Hanse ist das Halten von Hunden mit Rücksicht ■entf die Uebertr^uung von verschiedenen Krankheiten (Würmern) nicht zu empfehlen. SchaK. Aus der Schachwett. Bortrag Dr. Tarlakower. Am 20. d. um 7 Uhr abends halt Großmeister Dr. S. G. Tartakower über das hochaktuelle Thema „Meine bevorstehende Schachreise zum internationalen Großmeisterturnier in New-Uork" einen Vortrag, der für die Abonnenten der „Wiener Schachzeitung" gedacht ist Karten können ohne jedes Entgelt täglich von 4 bis 6 Uhr nachmittags in der Administration, 4. Bez., Schäffergasie 1kl a, beboben werden. Mit Rücksicht auf die beschränkte Kartenanmhl empfiehlt sich rascheste Vormerkung. Der Ort wird in den Tageszeitungen bekanntgegeben werden. . * Dieses Großmeisterturnier verspricht daS größte Schachturnier seit dem Petersburger (1914), aus dem Dr. L a s k e r vor Cavablanea und Aljechine als Erster hervorging, zu werden, da Dr. Las?er seine Teilnahme zngesichcrt hat und die stärksten Spieler der Gegenwart in die Schranken steigen. Es nehmen teil: Capablanca, Ianowski, Marshall (Amerika), R e t i, Dr. Tartakower (Oesterreich), Doktor Lasker (Deutschland), Maroczy (Ungarn), Aljechine, Bogoljubow (Rußland). AuS der Schachsektion Hakoah. Dt» neue Leftltonslritung. In der letzten Vollversammlung, die unter dem Vorsitz des Herrn Ing. Ackermann stattfcmd, wurde Herr A. Lewit zum Sektionsleiter gewählt. In den Ausschuß wurden entsendet die Herren: B e u t u m, Tottor Frucht. Katz, Dr. Liebermann und M a n z 0 n i. Vlthturntee. Das Blitzturnier der vorigen Woche sah Herrn Laub als Sieger. Zweiter wurde Herr Gottlieb 2. Nächstes Blitzturnier Dienstag abends. Trotz des starken, vor einigen Tagen eingeiretenen Schneefalles und der schneidenden Kälte gelangten die meisten Spiele zur Durchführung; allerdings mußten gerade die wichtigsten Kämpfe abgesagt werden. So wurden die Pokalspiele Hakoah—Nudolsshngel Und Rapid—Simmering zu — Schnee. Wie in den vorhergehenden Runden batten die Vertreter der zweiten Klasse auch gestern großes Pech mtb mußten, trotz vielfach gleichwertiger Leistungen, den Erstklassigen durchwegs den Sieg überlassen. Macker—Bewegung 20 3:2 (3 :1). W-acker-Platz, 3000 Zuschauer, Schiedsrichter Korkes. Wacker: Maresch: Jellinek. Kollndorfer; Klicka, Gr'nek, Pellet: Swndenmayer. Machhörnidl. Reindl, Röscher, Gre'ner. Bewegung 2 0: Hladii; Gühweidl 2, Pappmberaer; Podosva, Schneider. Novotny 1; Schurmann, Gschweidl 1» Taschler, Kaps, Bittner. Es Nx»r eine ganz unverdiente Niederlage, die, die Gäste erlitten. Sie läßt sich aber einigermaßen damit begründen, baß sie ja einen Gegner vor sich hatten, der ihnen in Spielerfahrung weit überlegen ist. Freilich kann auch die Mannsachft selbst nicht von ieder Schuld freies,prochen werden, da die Halvesreihe versagte. Gschweidl 2 bot eine Glanzleistung. Auch in der Verteidigung wurde gute Arbeit verrichtet. Bei Wacker bot außer Greiner die gesamte Eli eine halbwegs ansprechende Leistung. Dennoch mußten die Erstklassigen sich nach Halbzeit auf die Verteidigung verlogen. Die letzten Minuten gehören ranz den Gästen, die aber trotz allen Bemühens den so heiß ersehnten Ausgleich nicht erzielen können. Ber'lls in der achten Minute k^nn Machhörndl mit flachem Schuß für seine Farben die Führung erringen. Das Spiel bleibt offen, die Svieler können sich aber auf dem vereisten Boden nur schwer bewegen. In der 24. Minute vermag Gschweidl 2 den Ausgleich zu erzielen. Schon zwei Minuten später gelingt es Wacker, abermals durch Machhörndl die Führung an sich zu reißen. Aus einem Zuspiel Rcindls vermag dann Staudenmayer in der 30. Minute den Vorsprung zu erhöhen. Die zweite Spielzeit zeigt eine große Ueberlegenheit der Rot-Schwarzen. Einem knappen Fehlschuß Tuchlers sollt eine Reihe von Eckstößen, die aber alle ergebnislos verlausen. In der 13. Minute kann Tasch'er nach einem Zuspiel von Gschweidl 2 den Vorsprung der Gegner verringern. Tie nunmehr heftig ersetzenden Angriffe der Unterlegenen werden von stürmischem Beifall sowohl von Feind als Freund begleitet Dennoch bleibt der verdiente Ausgleich den Gästen versagt. — Reserven 4 :0 für Wacker. Amateure—H. A. C. Nordstern 13 : 0 (8:0), Amateure-Platz. 1000 Zuschauer. Schiedsrichter Werner. Amateure: Lohrmann; P^povich, Tandler; Hiltl, Jenö, Geyer: Hierländer, Kalman, Schaffer, Swatosch, Cutti. Nordstern: Trezmüller; Dvorak. Weizinger: Walcevsky, Windisch 1* Vrahadik; Hcntsch, Zajak, Fleck, Heindl 1. Swatosch. Die Amateure hatten nichts dam getan, um ihren Platz kpielsähig zu machen und gerade deshalb konnte das Treffen onrchgeführt werden, da der aus dein vereisten Boden liegende tiefe Schnee genügenden Halt gewährte. Dip Vrertklassigen kämpften mit großem Eifer, waren aber natürlich zu schwach, um nennenswerten Widerstand zu leisten. Schon in der 4. Minute sind die Amateure im Angriff und erzielen durch Hiltl das erste Tor. Zwei Minuten water gelingt es Swatosch, scharf ein-usenden. In der 12. Minute ist abermals Swatosch erfolgreich. Die Amateure sind ständig im Angriff, Jenö spielt sich schön frei und sendet in der 17. Minute ein. Kcllman verwandelt nach schönem Zuwrmnenspiel mit Schafker seine Schüsse iu der 21. und 23. Minute zum 5. und 6. Treffer. Cutti erhält in der 30. Minute den Ball, läuft schön durch und erreicht den siebenten Treffer. Hierländer erreicht einen Korner, der, von Cutti getretene Ball wird vom Tormann abermals schön abgesangen. In der 41. Minute kommt Swatosch allein vor das Tor und schießt ein. Halbzeit 8:0. In ,der 'weiten Halbheit leistet Nordstern besser Widerstand und aelingt es den Stürmern auch e:-n'i>".e Male, bis vors Amateur-Tor, zu kommen. Swatosch schießt in der 17. Minute zum neunten Tor In der 41. und 43. Minute erhöbt Hiltl den Stand auf 10 und 11:0, während Schaffer in der 44. und 45. Minute je ein Tor erzielt, und somit das Endresultat herstellt. Admrea—Straßenbahner SP.-Vg. 5 :0 (2:0). 1001 Zuschauer. Sch'edsr'chter Maly. Admira-Platz. Atzmira: Franzi; Schierl 3, Vo.zi: Schnaubelt, Runge. Kingall 1; S>g>l, Klima, Scherl 2, Koch, Ianda. — Straßenbahn: Pauli: K hler, Lebar; Wen;l, Möttn-er, Braun 1; Geiger, Zach, Widhalm, Nagl 1, Obcrleithner. Die Floridsdorfer gewannen zwar ziffernmäßig überlegen, doch verdanken sie ihren hohen Sieg nur den guten Leistungen einzelner Spieler, wie Siegl, Schierl 2 und Kingall. Die Straßenbahner hielten sich vor der Pause recht gut, waren dann aber mit ihren Krästen zu Ende. In der 12. Minute schießt Schierl das erste Tor und bringt es vor Halbzeit noch zu einem weiteren Treffer. Die ersten Angriffe nach Seitenwechsel unternehmen die Z^-iMasi^en. Dann hot bei em*m Vorstoß S'egls Pauli Ge'"genhe't, sich aus'uzetchnen. Später sängt er zwei hüb'che Bälle S'etlS und Schierls. Emen hübschen Zentettmft Siegls nü'tt Koch zum dritten Treffer aus (27). Mi'.u'e). Vier Minuten darauf erzielt Sregl, nach,- dem er beide Verteidiger umspielt hat, den vierten Treffer, und einige Minnen vor Schluß ist aus einem Zentner des«* selben Spielers Klima erfolgreich. Hertha—Nag 2; 1 (0 :0). Nag-P'atz. Schiedsrichter Menrzik. 200 Zuschauer. Hertha: Semenka: Listopad 1, Solil; Wsolek, Rel» lerer, Krenn; Hoch, Listopad 2, Sck'.efcnk, Kalisch, SchramseiS. Rag: Kraus; Bilek, Kor"sak: Stroh, Kantner, Rybniczek; N'.äschek, Wimmer, Stanzl, Hofbauer Hans, Trnhlarz. Tie Dri-ttklassioen gaben zeitweise einen überlegenen Geg'wr ab und es hätte' nicht viel gefehlt und Hertha hätte geschlaaeu dos Spielfeld verlassen müssen; sie hatte es nur der tätigen Mithilfe des linken Verteidigers von Rag zu danken, daß sie die beiden Treffer erzielen konnte. Die besten Svieler der Drittllassigen waren der Tormann Kraus und der rechte Verteidiger Bilek. In der Stürmerreihe hatte der S. C. Hertha ein leichtes Ucberge-wicht. Hertha Hai Abstoß, aber der Gegner bemächtigt sich sofort des Balles und erzwingt in der 8. und 16. Minute zwei Ecken. Nach Halbzeit werdet sich das Blatt und Rag muß nun gegen den eisigen Wind ankämpfen. Nach einer Ecke ' gegen Rag erhält Truhlarz den Ball. spielt sich durch und schießt an die Stange. Einige Minuten später Elfer gegen Rag. Den ersten Schuß bält Kraus, aber wegen einer Regelverletzung mußte der Schuß wiederbilt werden und diesen brachte Solil im Tor unter. Vier Minuten später gleicht nach schöner Kombination Stanzl mit Prachtschuß aus. In der vorletzten Minute verschuldete Rag eine Ecke, der schön zur Mitte gegebene Ball wird von Krenn übernommen und mit scharfem Schüsse in die obere rechte Ecke gejagt. Slovan—JedlerSdorf 4:3 (3:0). Slovan-Platz. 2000 Zuschauer. Schiedsrichter Fischer. Slovan: Masek; Becker, Poiar: Popek, Baar, Blase!; Sofka, Blizenez, Hancl, Chalupa, Eckel. Iedlersdorf: Köpf H; Klimm. Kollmann: Bachmeier, Richter, Vo8ek; Stramer, Haslinger, Walzhofer, Pavlasck, Köpf s. Die Erstklassigen waren technisch überlegen und hatten vor der Pause alles vom Sviel. Tie Jedlersdorfer, können aber den Umstand als Entschuldigung anfübren, daß sie bereits in der 14. Minute einen Manu durch Verletzung verloren. Nach Seitenwechsel traten sie wieder komplett an und von nun an erwiesen sie sich ols zumindest gleichwertig. Skovan greift sofort an und erzielt auch nach süns Minuten da? erste Tor durch Hanel. Die ganze erste Halbzeit zeitigt eine beträchtliche Ueberlegenbeit Slovans. Nach weiteren zehn Minuten des sehr interessant verlaufenden Spieles erhöht Hanel den Stand auf 2:0. In der 25. Minute sendet Chalupa mit scharfem Schrägschuß ein. Nach Seitenwechsel gelingt es zwar Bltzenez, das Resultat auf 4:0 zu erhöhen, doch dann ändert sich die Situation. Die Wendung tritt damit ein, daß sich Pojar ein Foul zuschulden kommen läßt, ein Elfer diktiert wird, der pon Köpf I verwandelt wird. Das zweite Tor kommt durch einen Fernschuß Pavlaseks zustande. Jetzt kommt Slovan etwas auf, so daß die Angriffe wechseln. DaS Endresultat stellt Richter mit schönem Schusie her. Bei den IedlerSdorfern gefielen Köpf l und Pavlasek, bei Slovan war Hanel der beste Spieler. F. A. C. —West 6:1 (3:0). F. A. E. Platz. Schiedsrichter G i b e 8 b e r g e r. 800 Zuschauer. F. A. C. Hofer; Czihak kl, Amon; Wostrak, Drucker, Czihak >; Busch. Neubauer, Juranic, Reiter, NoiSner. West: Dietz; Schönderer, Voglfänger It; Steiner, Poch,. Schmidt; Schema, Schwach, Machhöcndl, Kübnel, Sikora. Die Zweitklassigen gewannen das Wetffpiel zwar sicher waren jedoch im Felde nicht allzu überlegen. Bei Floridsdorf gab es noch manche Mängel. Busch war recht schwach, Neubauer versuchte sich mit mittelmäßigem Erfolg als llridilimitator. Die Haides dagegen entledigten sich ihrer Aufgabe in befriedigender Weise. Die Verteidiger blieben in den Einzelkämvsen nicht immer Sieger, konnte» aber Erfolge der Gegner schließlich doch verbinden:. Das Resultat wäre für West vielleicht noch ehrenvoller auSoekallen, wenn die Stimner schußkräftiger gewesen wären. Durch sein glänzendes Spiel fiel Schwach auf. An der Halvesreihe bot Schmidt eine gute Leistung, der Zenterhalf war zu unbe>veglich. Die Verteidiger benützten mit Erfolg das „One-Back-System". Der Tormann batte außer den Goals, nur wenige Schüsse aufs Tor abzuwebren. Die Torschützen waren vor der Pause Busch (5. Minute!, Auranic (23. Minute) und Neubauer (35. Minute). Nach der Pause waren zuerst Neubauer (15. Minute' und Noi ner (23. Biinuie) erfolgreich, worauf Schwach in der 39. Minute den Ehrentreffer für West erzielte. Eine Minute vor Schluß stellt Reiter das Endresultat her. Red Stav—Neubau 2:1 (1:0). Red Star-Platz. 1000 Zuschauer. Schiedsrichter Rosen» zweia. Red Star kommt erst in der 30. Minute durch Männer zum führenden Erfolg. Neubau ripostiert doch sind all ihre Be« mübungen erfolglos und können an dem Stande in der ersten Halbzeit nichts mehr ändern. An der zweiten Halbzeit kämpft Neubau aufopfernd, um auszugleichen und ihre Bemübungen haben auch in der 20 Minute durch Schölz Erfolg. Nun setzt beiderseits der Kamvs um den Sieg ein und Red Star kann durch einen schönen Schuß BiakS den Kampf für sich entscheiden. Vorwärts 06—Simmering 3:2 (1:1). Simmeringer Sp. V.-Platz. 100 Zuschauer. Schiedsrichter H a v l i c e k. Tie Favoritner konnten ihre geschwächten Gegner nur mit Mühe bezwiuaen. Bei den Siegern gefiel die ante Verteidigung und der Sturm. Anfangs sind die Simmeringer überlegen, doch bald kommt Vorwärts auf und Stippel U schießt in Alle Arten von Bankgeschäften s 1 Kommandite der Kroatischen Eskomptebank, Agram Wien, I. Seitzergaste 4 Ecke Bogtierjrasse beim Graben) Kredituna Warengeschäfte Telephone: 60-4-82, 60-4*93, 63-4-85, 64-4-42. 68-4 78, 69-4 82 10465 Telegrammadresse: Frapoäank | 0201020100080001000031