Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1796 (15.2.1924)
- Date
- 1924-02-15
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
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Nr. 1796 Wien, Freitag Wiener Morgenzeitung. Alle Arten von Bankgeschäften Kommandite der Kroatischen Eskomptebank, Agram t, i. kitsergane 4 Ecfcc Bnsnerjfa^se beim Graben) . Kreditana Warengeschäfte Telephone t 60-4*82, 60-4*03, 63-4*85. 64*4-42. 68-4 78, 60-4-82 an IdlbL Telegrammadresse j Ft trugen, so stellen die Mchreinreichungen der ersten Februar- Woche nur einen ganz unwesen-Uichen Betrag Var. In Zukunst werden die Ultimoeinreichungen wied.r in den jeweils letzten Wochena-uSweisen ausgewiesen werden. Der derzeir-ige Wechsel« eskompt« beträgt 1360 Milliarden. Die Abnahme bei der Darlehensschuld d.S Bundes um eine Milliarde ist aus die Einzahlung der vereinbarungsgemäßen Tilgungsrate zurückz-usühren. Aus der Pastwstire ergibt sich eine Abnahme des effektiven DanknotenundlaufeL um rund 79 Milliarden auf 6656 Milliarden bei gleichzeitiger Znn'chme der Giroverbindlichbeiten mn 197 Milliarden, so daß eine Steigerung des Gesamtumlaufes um 118 Milliarden resustiert. Di« Abnahme der anderen Aktive und Passiva ist ebenso wie in der letzten Jännerlvoche darauf mruckguführen, daß die Re-- gierung über einen Teil ihrer Valutaguthabunqen, 'insbesondere bechnsS Doti < rung der Kanten der für die DAkerbundanleihe bestellte« Treuhänder, diSpomett hat. Glearingknrse der Österreichischen Katfonalbank vom 14. Februar 1924. Devisen fScherlrs und Auszahlungen! Amsterdam l. i holl. Guide« Avram I In«. Kronen .... Bet«»f»d I Dtnsr ...... Fer'tn* 1 deut«nhe Petrhsmark , BrP°*ei 1 het»l*clie Franr« . , Bndanest I nnvartsche Krone« . BfiVflr**«» I f.el ....... Chrfettfinl!* I nonn*e«. Kronen . Kpnnphsnen t dänische Kronor . London t P»«nrf Sterling , . . J.4*f»r?d 1 P««rtna Mailand » l.lre New York i Dollar ...... Porta 1 Francs ....... Pra« I tscticcho-alow. Kronen , So«* 1 Lew* . , Stnpfct-ntpi i schwcrffscheKronnr . Warschau** » polnische Mark . , Zürich I schweizerische Pranra , Noten Amerlkan. Noten r. * Dollar »ul«. , . Heinere ... Belsrfseh# Noten in« Pranen . , Balkarische Noten xu jonn Leva , . . . im . . . . kleinere. . . vOnlache Noten IM Kroner . , Deutsche Noten*.. . " L? , * * - „ Heinere* . . . Engl. Noten von 5 l.lvrest. aulw. , , Hetnere. PranrOslsehe Noten 100 Prnnca . IJflltflndlsche Noten ton Dulden , Italienische Noten v. wni.lre aulw. . „ Heinere . . . JugosL Noten ungeat. xu tonn Dinar » * » 0 0 0, Hetnere . * Norwegische Noten 100 Kroner . Polnische Noten *•.. , . kleinere** . . . Rumänische Noten xuionnn. KJOLel . Heinere . . . Bus». Noten (Roman.) xu 500 Rubel . . . . wo . ... kleinere. . Schwedische Noten 100 Kronor . Schweizerische Noten 100 Francs. Spanische Noten 100 Pesetas . . Tschecho-slow. Not. v.lOOOaufw, » . Heinere Ungar. Noten (neue F.m.) sulOOOKr. . . xu 10,000 Kr. . . . kleinere. Kur» v»n> 13. Febr Geld Ware Geld Ware stuvnats*».- 26W.- 266»,.. pen.— g°1.- 8R5. 9M - M8 — R51.— $*H. «°i.20 15.R1 Am. 27on._ 2791. 28 6. •».42 •>.32 •>.42?.52 3^3.- «SV- 5*«.- V,».- P23<i. > oy>n.- owm.- f(V-0 ttnn.- iu7o.- mn.— 11270.- 3n4fl','»( - 30*iRO".— 37S3'*,>.- 308 ••Vi.- Pftsn._ friao,— tSO'<0,- 3 "01.- Stflt.- 3oq?i.> 7<W»«;._ 7N^.- ‘om.- 71185.. 313*.- 3t4\- 374'».- n**.- 2057.- 2087,— 205t.- 5fH.- F-tfi.- sw.— 528.- 532.- 18370,— 18410,— 18370.- 1B430.- 123131— 12355!— 12335!- 12385!- 7fWt.~ 7im- 7IW6T,— 71280.- 7r-»*o.— 7ti80.— 7r.78o,— 71*80.— 2655.- 2685.- 2-55.- 2785. 504.— 812.- S06*- 514.- a«4!- 40?!- *Wi!- 494!- 10994.- 11070.- 11190.— 11170.- 14.70 15.30 14.70 15.8» '4 20 3110.- 26'«o— 3*8».- 305".— 859.- mC 9160,- 75,— 70,— 356.— 336— IRt«0.- 12250.- 8760,— 2050— 2045.- 1.20 ~Ül5 14.81 1.20 14.80 «Olfiio.- 307550.- 3051.V,.- 3044^.- 303300,- 3WOfiO. - 3170.- 32*5.- y>85,' 26455.- 2850g.- 2*500.- 3lf-5.— 3080.- 34*5.- 3075.- 3.550.- 3070.- 165.- 845.- 851.- 855.- 885.- 841.- 9240.- 9240.- 9320.- 85.- 71— 81.- 80.— 66.- 76.- 360.- 355.- m- 340.- 333— 339.- 18760!-!8l6fC- 18250.“ 12340.— 12320.- 12400 - 8840.— 8760.- 8840.“ 7066.- 2942,- 2558.- 2061.- 2037— 2053.“ 1.34 1.25 1.35 "T.*2j l!» Ü3i * Für 1000 «.»Mar». ** für 10.000 polit. Mar». Wirtschastsnachrichtm aus Polen. Die Auszahlung ausländischer Anweisungen in Polen. Krakau, 12. Februar (Pvln. Stimmen.) Polnischen Blättern zufolge wird die Auszahlung ausländischer Anweisungen in Polen mir über spezielle Genehmigung des Finanzminisdermms in fremder Valuta erfolgen dürfen. Die heurige Zuckerkampagne in Polen. Warschau, 13. Februar. (Poln. Stimmen.) Wie derlautet, wird die heurige Zuckerkampagne in Polen wegen Transport- und technischer Schwierigkeiten länger dauern als in den vorhergehenden Jahren. Die 76 polnischen Zuckerfabriken haben bisher ungefähr 15 Millionen Meterzentiw'r Rüben verarbeitet. Die Gesamtproduktion tet heurigen Kampagne dürfte etwa 964.156 Tonnen ausmachen. Hiervon sind zirka 122.000 für die Ausfuhr bestimmt. Der Jnl>andskonsum wird nach der heurigen Kampagne 7,8 Kilogramm pro Kopf betragen. Im Vorjahre betrug er 6 Kilogramm und in den Jahren 1921 und 1922 bloß 4,3 Kilogramm pro Kopf. Die Notierung polnischer Pfanbriefe an den ausländischen Börsen. Krakau, 12. Februar. (Poln. Stimmen.) Der Nowa Reforma" zufolge begibt sich eine Abordnung von Vertretern des Bodenkreditverrins ins Ausland, mn in Sachen der Notierung polnischer Pfandbriefe an den ausländischen Börsen mit den Finanzkreisen Verhandlungen zu pflegen. Es handelt sich um die Notierung der auf ,Lloty" (Goldgulden) lautenden Pfandbriefe, diin der nächsten Zeit emittiert werden sollen. Valorisierung der Arbeiterlöhne tu Lodz. Krakau» 12. Februar, (Poln. Stimmen.) Wie der „Nowa Reforma" auS Warschau gemeldet wird, haben Vertreter des ArbeitSministeriums mit den Fabrikseigentümern in Lodz ein Uebereirdkommen unterfertigt, wonach rückwirkend vorn 14. Jänner diese- Jahres hie Löhne nach der Relation 1 Zloty gleich 1,810.000 polnische Mark berechnet werden. Nach diesem llebereinkommen wird der Taglohn eines Arbeiters 2,66 Zloty betragen, ohne Rücksicht auf die eventuelle Erhöhung, bezw. Herabsetzung der Preise der Dedarfsanikel. Orsterreichifche MusterauSstellnng in London. Entsprechend dem aus österreichischen und eng'ischen Geschäftskreisen vielfach kundgcgebcnem Jnteresst für die Wiederholung der Oesterreichischen Ausstellung in London haben -wichen dem Außenhandelsdienst der österreichischen Handelskammern und den in Betracht kommenden Stellen im Ausland Vorverhandlungen stattgefunren, um die Durchführung einer solchen Aktion in der Zeit zwischen 2 6. M a i u n d 18. I u n i d. I. zu sichern. Zur Fühlungnahme mit den hiesigen Interest euren und zur Entgegennahme b:r diesbezüglichen Anregungen und Wün'che findet in den nächsten Tagen in der Kammer für Handel. Gewerbe und Industrie, 1. Bez., Stubenring 6, eine Versammlung statt, zu der die Firmenchefs und Vertreter gegen Anmeldung bei der Exportadterlnna der Handelskammer Einladungen erhalten. Generalversammlung des ReichSveninS der HolzhSndler. Heute Freitag um halb 6 Uhr nachmittags findet im Festsaa! des Gremiums der Wiener Kaufmannschaft die sechste ordentliche Generalversammlung deS Reichsverbandes der Holzhäudler mit einem anschließenden Vortrag mit LichtbrldervorMrung des HosratLs Julius Marchet, Professor an der Hochschule für Bodenkultur, über Schweden und Finnland statt. I Ertzvtznng -es Zollaalgel-rs kn llngarir. Die Kammer für Handel, Gewerbe nnd Industrie kn Wien gibt bekannt, baß die in Unaarn seit längerer Zeit in Aussicht genommene Erhöhung der Zollzuschläge in Kraft gefeilt wurde. DaS i neue Zollankaeld beträgt: Für Waren der Lisi« h SRCKK»/, «681 fach bisher lRlfoÄ)* für Waren der Lisie 6 300,0^%! 8001 fadft, bisher lS 'lfadO; für Waren bet Liste C m\(W% (Rfioifacü, bitzber 1701 fach); für alle übrigen Waren 630.000*/, (8301fa.fi, bisher 3801 fach). Drei neue Banken in Gndapest. In Budapest würden, w« uns berichtet wird, drei neue Banken gegründet. Vor einigen Tagen wurde in das Handelsregister die Jnnerstädtische Kreditanstalt A.-G. mit 750 Millionen Kronen Aktienkapital eingetragen. Diese Bank wird sich nebst den üblichen bankgeichäs'lichen Tronsak'.iionen «such mit Parxellieruntzsgeschästen befassen. — Die ungarischen Post-, Telephonnnd Telegraphe,Angestellten haben mit 200 Millionen Kronen Aktienkapital zum Zwecke der Gewährung von Krediten an die Postbeamten diie Postler- und Taleoravhisteubank-A.-G. gearün'det. — Ebenfalls mit 200 Millionen Kronen wurde die „Phönix". Bank- und Handels-A.-G.. gegründet, die sich hauptsächlich mit Warengesckiäftstranrakttonen befassen wird. Bor der Freigabe der rumänischen BiehauSsuhr. Aus Bukarest wird gemeldet: Der Hairdelsminister erklärt einer bei ihm erschdenemm Dvpnta^on, daß -die Freigabe des BiehexportS unmittelbar bevorstehe In erster Reibe werden die Exportgebühren für Rinder wieder auf den früheren Satz von 6000- Lei henintergefeht werden und sobald dies die Verhältnissegestatten. kommt die Reihe an die Freigabe der Schweinequsfuhr. Unstimmigkeiten bei der Adriatifchen Bank. Aus Agram wird gemeldet: Der V'revräsident der Adriatifchen Bank. Franz n c z, ist aus dem VerwaltnnqsauSschuh der Bank ausgetreten. weiil er mit der gegenwärtigen Leitung der Bank nicht einverstanden ist und die Verantwortung für die G'fchaftsge. borung der Bank nicht tragen will. Knieg ist auch Präsident der Handels- und Gewerbekammer in Laibach und einer der Hauptaktionäre der Adriatifchen Bank. Jnfolgedesten bat, der Rücktritt in finanziellen Kreisen großes Anstehen heworgerufen, nm so mehr, da er sein Giro von 20 Millionen Dinar beim Scheckamt in Belgrad zurückgezogen hat. Einführung einer französischen AuSfuhrahqabe. Aus Paris wird unterm 12. d. telegraphiert: ..Excelisior" glaubt zu wissen, daß das Landwivtschaftsnnd das Fimmzministernvm die CinMrung einer 20prozentigen Ausfuhr«bga-be in Erwägung ziehen. Nach den Berechnungen der Dachverftändiaen werde diese Abgabe, die der Finan',zjverwa-ltung beträchtliche Summen verschaffen konnte, zwischen den Inlands» nnd den Weltmarktpreisen -immer noch eme Spa-mmng von 10 bis 2o Prozent lassen. Mene» Börse. Nach anfänglicher Ruhe im weiteren Verlauf freundlicher. Zu Bövsenbeginn wirkten die Nachrichten über die gespannte Lage in den Lohnstreitrifieiten zwischen den Banken und ihren Angestellten ungünstig ein und verursachten eine gewiste lustlose Haltung. Dazu kamen noch die nahende Prolongation und die Erörterungen über die ungewisse Haltung der Regierung in der Frage der Effektensteuer. Doch im weiteren Verlauf belebte sich das Geschäft auf Käufe, welche aus Budapest hcrrührten. Da nunmehr der Devisenvrrkehr zwischen Oesterreich und Ungarn endgültig geregelt ist und auch die Arbitrage sich ungchindert entfalten kann, hat die Budapester Kontermine,' welche in der letzten Zeit stärker heworgetreten war, cö für notwendig erachtet, Mnmehr den Rückzug anzutreten und Deckung vorzunehmcn, welche selbstverständlich auch auf den Wiener Platz ihre günstigen Rückwirkungen ausübten. Von Rima nahm diese Bewegung ihren Ausgang, um dann auch einzelne Bank- und andere Kulistenwerte in ihren Kreis zu ziehen. Trotz alledem war daS Geschäft nicht allzu umfangreich. Erst nachbörslich zeigte sich eine etwaS regere Tätik^eit. Von den einzelnen Knlissenwerten besser'etz sich Bankverein um 3000 5t, Britisch-ung. Bank um 6000 K., Äänderbank um 3500 K. Hingegen waren von Bankwerten Anglobank um 5000 K. und Unionbank um 4M K. schlvächer. 18. Februar 1924 Gelte 7 Bon den EleklrizitätSwerten der Kulisse profitierten A. E. G. Union 4000 K.. Siemens 11.000 K., Felten 11000 K. Rima waren um 13.009 K. hoher, Timher ermäßigten sich um 506V K. Im Schranken zeigte sich einiges Interest« für Petrvlemn-, Vau- und Elektrizitätswerte. Es profitierten! Apollo 10.000 5k., Naphtha 8060 K., Schodnica 5000 K. Von Bauwerten waren GMchauer um 120-000 St. höher, während | Wienerberger 40.000 K., Wiener Ziegel 39.00g St., Unicmbau ] 35 000 K., Portlandzement 10.000 5t'. einbiisi'xn. Von Zucker- \ aktien erhöhte sich ung. Zucker uw. 275.000 K. Im fließenden Schrankenverkehr war das Geschäft mit Ausnahme der ungari«! sehen Zuckeraklien gering. Bezugsrechte. DcpositenbanL 160 bis 250 K., Jugoflawische Bank 2000 K., Univnbaumat'erialicn 17.000 K., Galicia 15,500.000 K., Naphtha Lemberg 1,460.000 5t., Färbet Trust 15.000 Sascha 70 K. Auf dem Anlagcmarkt war cs still, i Vmi den Exoten notierten: Eos 3200, Effeff 42.00l> Erdöl 39.000 bis 4-2.000, Jriag 275.000, Holzverband 22.000, Mrazniea 172.000 bis 178.000 Schubert u. Eo. 15.000, Trpege. 89.000 bis 98.600, Universale 51.000 bis 66.600. Me WarenmUrve. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitu-ng".) Holz. Da8 hiesige Pladaeichaft isi noch immer schwach und der Hauvtarund bierin lirat in der herrschenden Geldknappheit, immerbin wurden einine Mengen Weich- und Hartbolz aus dem Markte genommen. Auch da- Ansländsgeschäft ist zurzeit kaum zufriedenstellend, der Hauvtabnebmer Italien zeigt allerdings Äauflusi, iedoch führt es nicht immer zu Abschlüssen da die angelegten Preise gedrückt sind. Frankreich isi nicht in der Lage, sich den hiesigen Preisen anznvassen. man bofft iedoch auf eine Besserung in dem Momente, wo günstige Witterungrverbältnisse elntretrn werden und damit verbunden auch die Bautätigkeit energisch in Angriff genommen werden dürste. Da8 überseeische Geschäft wirb seitens der Erporteure emsig bearbeitet. Holland und Eng« land sind nur mäßig im Markte. Der Verlauf der füngsien großen Nadelstannnholzverkäufe in den süddeutschen F o r st e n gab der Tendenz im allgemeinen einen freundlicheren Anstrich. Tie Frequenz der Auktionen ist auf der ganzen Linie besser yeworden. Die 0)ebote erfrlqten fiotter, was aus bessere Kauflust hinweist, nnd die Preise traten in steigende Bewegung ein. Eingeleitet wurde die Haussetendenz am Nadel'tommholzmarkt durch die großen oberfränkischen Verkäufe. Nach allem zu urteilen, besindet sich der Nadellangholzmarkl wieder vor einer aufsieigenden Kon'unktur, doä, ist man noch im unklaren darüber, in welchem Ausmaß die Hanffewelle Fuß fasten wirb. Vom Berliner Dolzmartt wird berichtet, daß geringwertiges ungefragtes Cchuittbolz fetzt unter den Herstellungskosten anaeboten wird, wie z. B. Schwammbretter, die in der Möbeltischlerei Verwendung finden, zum Preise von 45 Goldmark ab ostdeutschen Stationen. Glas. Im Auslande brachten die ersten Wochen der neuen Jahres der Glasindustrie nach Monaten größter GeschäftSstille eine Wendung znm Besseren. Viele Hütten, die ein halbes Jabr und länaer nicht in Betrieb waren, konnten einen Teil der Oefen wieder anfeuern. Andere, die zu starker Acheitskürzung gezwungen waren, arbeiten jetzt wieder mit voller Belegschaft in Dopvelschicht. Der Auftragseingang im inneren Deutschland ist zufriedenstellend. ebenso laufen die Aufträge und Anfragen aus dem Auslande so reichlich ein. daß stellenweise die Inbetriebnahme weiterer Defen und die Emeiterung der Anlage notwendig sei. Schwierigkeiten bereitet in den meisten Fällen die Beschaffung notwendige Kapitalien. Mehmärve kn Et. Marx. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzritung".) Rindermarkt. Der Auftrieb aus dem gestrigen Rinder« markte belief .sich auf 57 Stück inländisches. 39 Stück Ungarisches, 168 Stück iugoslawifcheS und 360 Stück rmu'inischeS, zusammen 624 Stück, worunter sich 514 Stück Mast» und 110 Stück Beinlvieb befanden. Der Gattung nach waren 484 Ochsen. 37 Stiere, 101 Kühe und 2 Büffel. Bei reservierter Kausiust stockte der Vergebt emvsindlich. Olegen Montag blieben die Preise sämtlicher Qualitäten schwach bebauvtet. Stellenweise find Preisrückgänge von 500 K. pro Kilogramm zu konstatieren. S ck' w e i n e m a r k t. Aufgetrieben wurden bei Marktbeginn 432 Schweine, daninter 218 Fleischnnd 214 Fettschweine, iämtliche auf Basis der Dienstagvreise. Fleischschweine haben in einzelnen Fällen mäßig im Preise nachgegeben. Es notierten: Fettschwelne 24.000 bis 26.000 .si. und Fleischschweine 24.000 bis 26.0lO K. pro Kilogramm Lebendgewicht. Stechviehmarkt. Die Gesamtzufnhr belief sich auf 2669 Stück Kälber, 1794 Weidnerschweine, 226 Weidnerschafe, 36 Ziegen und 38 Lämmer. Bei lebhaftem Verkehre erlitten Kälber stellenweise, namentlich in den minderen Qualitäten, einen Preisrückgang bis zu 1000 K. vro Kilogramm. Auch Fleischschweine haben 1000 K. eingebüßt. Fettschweine schwach behauptet. Es notierten: Lebende Kälber 22.000 bis 24.000 K., Weidner 23.000 bis 30.000 K., Fleischschweine 25.000 bis 31.000 K., Fettschweine 89.000 bis 32.000 K., Schafe 14.000 bis 20.000 K.. Ziegen 10.000 bi» 17.000 K. und Lämmer 14.000 bis 24.000 K pro Kilogramm. AmmwoSmarft. Sre«-K»tK, 19 Februar. Baun'N'ollzufubren in den atlant. und Golsbäfen 18.000, im Innern 19.000 Ausfuhr nach Großbritannien 1000. nach dem Kontinent 11.000. Lokalmarkt m'cküiinie: 33.20 (letzt. Kurs 33.401. Tendenz: Willig. - Termine: Februar 32.65 Blärz 32.92. Avril Mai 33.06, Juni Juli 31.68, August 29.50. Sevtember 2840. Oktober 27.77, 9!ovember —Dezembs- 37.31, Jänner 37.-. Berliner Börse. Berlin. 14. Februar. Infolge Aushören der zum Zwecke der Goldbeschaffung au der gestrigen Börse vor-enommenen Derkänf? chatte die Börse bei Beginn einen festeren Anstrich und Besserungen, allerdings gevingen Umfanges, überwogen. DaS Geschäft nahm nur in einzelnen W.rten einen elwaS größeren Umsang an. Begehrt waren in erster Linie deutsche Werke, weil sich b.'i de-r Umstellung auf die Goldbilanz eine günstigere Bewertung der Aktien dieser Unternehmen ergibt. Ferner entwickelte sich lebhafteres Geschäft bei anzichenden -Kursen in Scheibemandel und Drahtlos-»Ueberse>e, Der Mangel an Be-