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Wiener Morgenzeitung · 1924-02-15 · Heft 1796 (15.2.1924) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1796 (15.2.1924)
Date
1924-02-15
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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m. rwv men, FrekW Weenes MorgenzettrmH 18. Februav 1S24 m* s Llsichische Sache ist. Samarümg ist nicht Herstellung des Gleiche gewichteS <des Staates oder die Stabilisierung der Krone, sondern auch die Wiederherstellung eines hohen Niveaus nicht nur in der Staatswirtschaft, sondern auch in der Wissenschaft, im Loben und in dor geistigen Arbeit. Die Mitarbeit der ge>istigen Arbeiter besteht im Verstehen des Ertrage n§ der Opfer, um den Wiederaufbau herbeizuführen. Die Zeit besserer Zustande steht nahe bevor. Dor Glaube und das Vertrauen an die Lebenskraft muß jedoch vorhanden sein. Die UeLevgangszttt muß überdauert werden. Ich habe eine Bitte: Beurdoilen Sie mich und meirre MitmLeiter nicht nach den Mitteln, die uns zur Verfügung stehen, sondern Wrch dem Bekenntnis, das wir oblegen. Nach Vollendung der Uebevgangszeit werden wir zu Ihnen konnnen und mit materiellen Mitteln das Vertrauen tt«hn'n. Wenn das Verständnis für unsere Arbeit vorhanden ist, wird dir Grundlage gelegt sein. Ter Vortrag, der sehr beifällig ausgenommen wurde, gipfelte schließlich in dem, wenn auch nicht offen ausgesprochenen Appell an die Staatsbeamten — und dir Versammlung bestand ja nahezu nur ans Staarsangestellten — der Negierung ' >u vertrauen, wenn sie auch derzeit dis materiellen Forderungen der Stmrtsangeftellwn nicht oder nur in geringem hafte erfüllen könne. Bor dem Nmlbemrttenstreik. Die Urabstimmung 95 Prozent für den Streik. Der Kampf der Bankbeamten Zogen die Bankett hat sich verschärft, und wenn nicht in letzter Stunde eine Einigung erzielt wird, scheint der Ausbruch des Streiks unvermeidlich. Die gestern erfolgte geheime Urabstimmung unter den Bankbeamten ergab ein fast eitt* mutiges Eintreten für den Strerk; in der gestern nachmittags stattgefundenen Bertrauensmännerversammlung wurden bereits einhellig ohne Debatte Streikbeschlüsse gefaßt. Entsprechend der anige- «ommerien Resolution wurde ein aus zwölf Mitgliedern Bestehendes Streikkomitee gewählt, das heute vormittags «einzelnen dazu bestimmten Banken ein Ultimatum überreichen wird. Das Ultimatum ist bis Montag befristet. Im Falle der Ablehnung der Forderungen soll dann in den bezeichnten Banken der Streik einsetzen. Morgen Samstag um 2 Uhr nachurittags findet aus sämtlichen Banken der Abmarsch der Beamten zum Rathaus statt, wo eine große DemonstmtionsversammlMvg aögeödtejt wird. Große Streikfonds. Die Bankbeamten weisen darauf hin, daß der Srrciksonds bereits die Höhe von einigen Milliarden erreicht hat, so daß es möglich wäre«. im Stveikfalle längere Zeit Luszuhalten. Der Streik und die Börse. Es verlautete, daß die Börse rm Falle des Streiks geschlossen werden würde. Wie die Börsekammer mitz- Leilt, wird dies jedoch nicht der Fall sein. Es wird darauf hingewiesen, daß während des Streiks im vorigen Sommer die Börse auch weiter funktioniert hat. In der National bank hat der Ueberstundenstveik bisher keine Störung verursacht. Die gestrige Clearingfestsetzung wurde reibungslos erledigt. Maffenkünbisungen? Der Bankenverband erklärt, daß der Ueberstundew jcö$t einen Vertragsbruch darstellt. An der Börse waren gestern Gerüchte verbreitet, daß die Banken einem großen Teile der Beamten gekündigt haben. Ebenso sollen die Privatbanken wegen der Einschränkung des Geschäftes mit Kündigungen dorgegangen sein. Bisher sollen 706 Beamte die Kündigung erhalten haben. Die Stellungnahme des Bankenderbauves. Der Bankenverband teilt mit: In den bisherigen Verhandlungen haben die Banken den Angestellten unter der Voraussetzung einer Einigung unter anderen Forderungen folgende Zugeständnisse gemacht: Die im vorigen Jahr im Mai und Oktober geilvährten außerordentlichen Zuwendungen werden für das Jahr 1924 Zu normalen Bezüge^ erhoben und die Gesamtjahresbezüge mit 16,5 Monatsbezügen für die Ledigen imfc 17,5 Monaisbezügen für die Verheirateten bemessen. In der Frage der Ueberstundenentlohnung wurden von seiten der Banken in den VeHsndlurvgen entsprechende Erhöhungen bewilligt. Dagegen ist das Bestveben der Banken darauf gerichtet, die neuen Materiellen Lasten durch Intensivierung und Oekonomistemug ihrer Betriebe kompensieren zu können. Solidarität der Grazer Bankbeamten. Aus Graz wird uns gemeldet: Gestern sind die Angestellten der hiesigen Bankinstitute wie die Wiener Kollegen m den Ueberstundenstreik getreten. Die Grazer Bankangestellten werden sich den Wiener Beschlüssen vollinhaltlich ^schließen. Profeffor Noorden Mer das 8nWn. Gestern sprach in der Urania der bekannte Kliniker Professor Karl v. N o o r >d e n über &ic neue Behandlung der Zuckerkrankheit mit Insulin und über die Höfsnungen, die sich an diese neue BchaMunHsmechode knüpfen. Eingangs führte er die Zuhörerschaft in den Ämplizierten Mechanismus des Zuckerstoffwechsels im Körper ein: Die im Darm zerlegten Nahrungsstosse gelangen in die Leber, in der die Bruchstücke zu Fruchtzucker aufgebaut werden, und als solcher durch das Mut zu dm Geweben, gelangen. Normalerweise enthält das Blut 0,1 Prozent Jucker; dieser Gchal'i ist infolge ständiger Nachschaffung nur ganz geringen Schwankungen unterworfen. Ein Zuviel iuinb durch dir Nieren im Harn ausgoschieden. Die Zuckerproduttion wird erhöht durch das innere Sekret der Nebenniere, das Adrenalin, während das Produkt der Bauchspeicheldrüse, das nur von einzelnen Teilen des Pankreas gebildet wird, die entgegengesetzte Wirkung ausübt. Die bisherige Therapie ging vorwiegend darauf aus, Stoffe, aus denen Zucker leicht gebildet werden ka-N'N, in der Nahrung zu vermeiden. Heute ist man bestrebt, «den Jnselapparat der Bauchspeicheldrüse, der die hemmende Wirkung ausübt, durch Einführung von I n >s u l i u ins B l «u t zu entlasten. Dieses Insulin ist ein wesentlicher Bestandteil des Pankveasprodukts, während man die anderen KompoMUlm noch nicht genau-er kennt. Heute sind die HerMirngskosten, «die anfangs eine allgemeine Verwendung des Mittels unmöglich erscheinen ließen, bedeutend -herabgedvücki. Ueber die erzielten Heiluugsevfolge äußerte sich der Vortragende, daß die ersten Meldungen stark reduziert werden müssen, um ein richtiges Bild zu ergeben; «denn Jnfulin allein, so unentbehrlich es dem Kliniker auch ist, vermag nicht alle Fälle zu lheilen. In den schwersten, lebenZgesährlichen Formen des Diabetes wirkt das Insulin am besten, «lvährend es in den leichteren Fällen eine willkommene Unterstützung der diätetischen Therapie bedeutet. In den Anfangsstadi-en ist es beinahe wirkungslos. Ob wicht nach längerer Zeit — «die von Amerika ausg-egangene Insulinbehandlung ist nur wenig über ein Jahr alt — Rückfälle eintveterr, bleibt.abzuwarten, ist aber nach den bisherigen Ergebnissen nicht wahrscheinlich. R. DM. Weltkongred gegen dm Mädchenhandel in 8rar. Graz, 14. Felörrrdr. In der Zeit vom 18. bis 24. September findet m Graz der Jn'tevnationalc, JrtterLowscsiionelle und JntevpoMsche WelÄongreß gegen Wäldchen- Handel und gegen Regllmnentierurvg der Prostitution statt. Zu Hera Kongreß werden an 200 Delegierte erwartet. Erdbeben in Steiermark. (Eigendieust der „Wiener Moraenzeirung".) Kmdberg (Mürztal), 14. Februar. Borgesieru um 6 Ahr 58 Minuten wurde ein drei bis fünf SeklunDeu währeüdos Evdbelbon verspürt. Die Leute liefen aus dir Straße -und vermeinten, es seien große SchnesmenZm von den Dächern gerollt. Die Evsch.Me.Mng war scbr lebhaft. Aus Mürzsteg «wird gemMe-t, daß gsstE u«rn 11 Uhr vormittags schr h c f t i g e E r d e r s ch ü t t e r u ng e u verspürt wurden. Lawinen. Eisenerz, 14. Fekbruar. In den letzten Tagen sind im Gebiete von Eisenerz, und zwar vom Reichenstein, von: Kaisevschttd und der Seemauer über zehn Schneelawinen niedepgegangen, die zum Teil große WaWoe-stände mit sich rissen. Drei von ihnen verlegten die Eisen'bahnstrecke bis Jassingau. Seit Sonntag nachmittags ist die Bcr«h:werbindüng mit Hieflau wieder hergestellt. Ar wird Mer. Der amtliche WrtterLerichL besagt! Zunächst noch Nieder» schlage Lei Lemperaimen von «mH US miMs 1 Grad, allmähliche TemperawraSnahme, -Wien. IS. Februar. Gedenkfeier für Wilhelm Jerusalem. Samstag den 16. d. veranstaltet die Soziologische Gesellschaft eine Gedenkfeier für Wilhelm Jerusalem, der ihr Mitbegründer war. Nack» einer einleitenden Ansprache des Vorsitzenden wird Dr. Rudolf Eisler einen Vortrag über »Wilhelm Jerusalem als Soziologe" halten. Die Feier findet um 7 Uhr abends im Hörsaal 38 der juristischen Fakultät an der Universität statt und ist allgemein zugänglich. Redakteur Emil Berger gestorben. Gestern ist der Redakteur Emil Berger im 64. Lebensjahre einem Herzleiden erlegen. Der Verstorbene wirkte seit 25 Jahren als Journalist, Feuilletonist und Theaterkritiker in Wien und gehörte im Laufe der Jahre den Redaktionen der „Reichswehr", „Kwnenzeitung", „Neues Wiener Journal" und „Zeit" an. ® Probevortrage. Im großen Leopoldstädter Tempel finden Freitag den 15. d. um viertel 6 Uhr abends uitb Samstag den 16. d. um halb 9 Uhr früh Probevorträge des Herrn Oberkantors Heinrich Fischer "aus Neupest (Budapest) statt. Eine genossenschaftliche Gründung zur Belebung der Bautätigkeit. Wir erhalten folgende Mitteilung: Kürzlich fand die konstituierende Generalversammlung der Kredit- und Wiederaufbaugenossenschast, 8. Bez., Löwenaasse 45, statt. Der Proponent Ing. W. Ohrenstein erörterte Ziel und Zweck der Genosienschaft und hob hervor, daß sie sich zunächst besonders mit der Finanzierung von Adaptierungs- und Renovierungsarbeiten oder deren Änsführung durch die Mitglieder belassen wird, wobei den Hausbesitzern die Rückzahlung chieser Kredite aus dem Jnstazrdhalürngszins ermöglicht werden soll. Die Genosienschaft soll auch die Belehnung von Forderungen Baugcwerbetreibender durchführen. ... * Ein „Sammlungsliebhaber". In der Wohnung eins Wreuer Sannnlers erschien dieser TAge ein Aiann, der 'sich füi einen Beamten des Bundesdenkmalamtes ausgab und dr Sammlung „dienstlich" besichtigte. Durch Erkundigung bein Denkmalamte seitens des Besitzers der Sammlung stellte siü später heraus, daß der angebliche Beamte ein Schwindler war der es wahrscheinlich auf eineil Diebstahl abgesehen hatte. Di« polizeiliche Anzeige wurde erstattet. Das Bundesdenkmalam: macht dararrf aufmerksam, das; seine Organe sich mit einer amt« lichen, mit Photographie und Uilterschrift versehenen Leaitima« tion ausweisen müssen. * Die neue Autotaxe. Im Rathaue fand unter den« Vorsitz des amtsführenden Stadtrates Richter eine Be sprechung statt, in der beschlossen wurde, die Automobiltaxe mit dem 7000fachen Betrag der im Frieden eingehobenen Rachttax«! festzusehen. Demgemäß hat gestern die Landesregierung dü 7600fache Maximaltaxe festgesetzt, die sofort wirksam wird. Der Einspänncrtarif bleibt unverändert und beträgt daher das 6000fache der im Frieden für Nachtfahrten bezahlten Taxe. Auch der Tarif für die Benützung des Fiakers bleibt unverändert. Die Zeittaxe beträgt für die erste ZehnminntLnfahrt 10.000 und für jede weiteren zehn Minuten 7000 K. * Der Sammeltag der „Barmherzigen". Sonntag den 2. März findet der Sammeltag für das Spital der Barmherzigen Brüder statt. Das Spital besteht über dreihundert Jahre und übt die Krankenpsiege für alle, ohne Unterschied der Konfession, aus. Die Sammlung wird durch die Hausbesorger dnrchgeführt. Die Barmherzigen Brüder machen daraus aufmerksam, daß eine Verkäuferin von Ansichtskarten nicht, berechtigt ist, Spenden für das Spital in Empfang zu nehmen. * Tarrsinstitut Hermann Braun» 14. Bez., Reindorfgaste 42 (Entgeltlich.) Seteint, Vorträge und Versammlungen. Wiener ParavshchischeS Institut. Morgen, 7,8 Uhr abends, Universitatsprosestor Dr. K. C. Schneider: „Die Äulturbedeutung der Parapshchologie". (Neue Wiener Handelsakademie.) — Elternvereinigung des Jüdischen Realgymnasiums. Morgen, Punkt 7 Uhr abends, öußerst wichtige Versammlung im Festsaale des Gymnasiun'.S. — Zionistische BezikSsektion Z w i s ch e n b r ü ck e n. Morgen. 4 Uhr nachmittags, hebräischer Kurs für Kinder. 7,6 Ubr abends für Erwachsene. Sonntag, 6 Ubr abends, Generalversammlung. Tagesordnung: Tätigkeitsbericht. Neuwahl und Eventnalia. — Zioniftisch-aka-- denri scher Landesverband. Die Eröffnung des Seminars über „Vorgeschichte des Zionismus^ findet am 24. d., 11 Uhr vormittags, statt. Vereinigung für technische Volksv i l d u n g. Morgen, 7?5 Uhr nachmittags, im Elektrotechnischen Institut der Tecknstchen Hochschule, 4. Bez., Gußhausftraße 25, Hörsaal Hl: „Kulturelle Bedeutung des Pfluges für die Entwicklung der Völker" von Profeffor Ingenieur Rezek. T e ch n i s ch e s Museum. Morgen, 8 Uhr «achmiitags, FührullgSvortrag von KustoS Dr. Ing. F. Sedlacek r „Elektrochemie". Sonntag den 17. d.. 10 Uhr vormittags,.Lichtbildervortrag von Vorstand Ing. E. Stelzer: „Die Kulturbedeutung des Ziadioverkebres". Mit dem Vortrage ist eine radioielephonischk Lautaufnahme von der Sendestation des Technologischen Gewerbemuseums /Firma Czeija, Mßl & Cs. und I. Kremenezky, Wien, verbunden. O e ü e r r e i ch i s ch e S M u s v e m, 1. Bez., Siubsuring 5. Morgen, 7?5 Uhr nachmittags, volkstümlicher Museumskurs, Professor Regierungsrat Dr. Emmerich Selch: „Technik und Geschichte der Keramik". Karten beim Portier, 1. Bez., Stubenring 5, und abends an der Kaste, 1 Bez., Wollzeile 45. «3* Das Fstrforgekomitse für die jüdischen Jnsasten der Wiener städtischen Humanitätsanstalten betreut feit_ zwei Jahren die israelitischen Pfleglinge dieser Anstalten (städtische Versorgungsheime und Heil- und Pflegeanstalt „Am Steinhof"). Diese Fürsorgetätigkeit soll nun auf sämtliche Krankenanstalten Wiens ausgedehnt werden. Infolge der geringen Zahl von Mitarbeitern ist das Fürsorgekomitee nicht imstande, allein diese Alufgabe in allen Spitälern Wiens zu vollbringe'.^. Es richtet daher an alle in der jüdischen Fürsorge tätigen Vereine und Privaten die Bitte, chm zu helfen,. die jüdische Krankenfürsorge in Wien, die vom Jahre 1918 bis zum Jahre 1921 durch das Joint Distribution Committee in mustergültiger Weise geführt wurde, wieder aufzurichien. Zu diesem Zwecke findet Samstag den 16. d. um 7 Uhr abends im Sitzungssaale der israelitischen Kultusgemeinde, 1. Bez., Seitenstettengasse 4, 2. Stock, eine Besprechung behufs Konstituierung einer Arbeitsgenreinschaft Jüdische Krankenfürsorge statt. Die Vorarbeiten für Den am 19. d. im Redoutentheaier zugunsten der «Freiwilligen Reitungsgesellfchaft stattfindenden Tete-Ball sind in vollem Gange Der Präsident der Wiener Freiwilligen Rettungsgesellschaft, Polizeipräsident Schober, sowie mehrere Mitgliedes der Regierung haben ihr Erscheinen zugesägt, Bundespräsident Doktor Harnisch hat sein Kommen in Aussicht gestellt. Die restlichen Karten sind im Palais Wilczek, 1. Bez., Herrengasse 5, bei der Konzertdirektion Guimann und im Bureau des Kommerzialrates Landes berge r, 1. Bez., Seilerstätte 15, erhältlich, woselbst auch täglich von halb 12 bis 1 Uhr mittags und halb 6 bis 6 Uhr nachmittags Auskünfte über Kopfputz erteilt werden. Der Coueordra-Ball verspricht — nicht allein nach der steigenden Kartennachfrage zu schließen, sondern auch durch die große Beteiligung aller maßgebenden Persönlichkeiten der Politik, der Diplomatie, der Finanz, des Handels- und der Industrie, der Staatsverwaltung, der Wissenschaft und Literatur, des Theaters, der Musik und der bildenden Kunst — wieder ein einzigartiges Gesellschaftsbild zu bieten. Um den Mitgliedern der Wiener Bühnen das frühe Erscheinen auf dem Balle zu. ermöglichen, werden die Theatervorstellungen etwas früher schließen. Die Balleröffnung wird kurz nach dem Erscheinen des Bunde spr äs identen, das für präzise 10 Uhr an¬ Dr. I. E h r e n ft e i n, Baumeister Schwadron, Architekt Ziviliugenieur S t s i n i tz, Ingenieur Steiner, Fabrikant S r u p p e r g e r und Bamat Ingenieur Wer ß^Jn den Aussichtsrat wurden gewäblt rAufhauser «on., S. Berger, Direktor Black (Firma Frankl & Söhne), G.. Blum s nf e l b, Grsmialrat Eber, SandwerkSbesitzer G! 3 ck n s r, ."31. S ch r o nt, % röste r. L. Zv) {i b c l m und Genosstnschaftsvorstrher platz 12, £ Stock, von 10 bis 6 Uhr ununterbrochen ge>vsfner. Logenkarten rechtzeitig beheben! Note Krenz-Redoute. Das Präsidium des BallivmrteeL, der morgen Samstag in sämtlichen Konzerthaussälen stattfindenden Roten Kreuz-Redoute, ersucht uns mitzuteuen, de'g Damen in Ballloilette und Herren in Frack oder Lnnoktug^zu erscheinen haben. Für Danton Ocftobt ausnahmslos strmcn/«''' Maskcnzwana,

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