Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1795 (14.2.1924)
- Date
- 1924-02-14
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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ewt<« Sicit, DomerSIag ___gWettet» Mor-emelt««»._ 17 ftiiz PoHik Alle Arten von Kommandite der Kroatischen Eskomptebank, Agram Kreditum Bankgeschäften WiCI%t I. 4 Warengeschäfte Telephone: 60-4-82, 60-4-03. 63-4-85. 64-4-42. 68-4 78. 60-4-82 totes Telegrammadresse! Frapobank SMtssaal. reihen der Eindringlichkeit stummer Körperg-esten zu weichen. Die Szene „K r e i s" ist ein Dialog, besten Form durch die geschlossene L-inie gegeben ist. Aus der Mitte der Gruppe erhebt sich d'.e Solistin und zieht die anderen im langsamen Schreiten nach sich. In der Abfolge der schnellen und langsamen Bewegung bis zum Hinisinken steigert sie den Ausdruck Zur höchsten Intensität. I.n „Dreieck", 7.ne. Tanze, in dn» in immer neuen Variationen der Gruppe en-tgegengestellt werden, bildet die Lagerung in der Diagonalform das Schlustmotiv. Im „C h a o s" ist die Maste in fluchtartiger Auflösung. Die Bewegungen schneiden sich in unge st tzmäßiger Folge, dem Symbole nach das sinnlose Walten einer zusammengewürfelten Schar. Die „W e n d c". ein Solotanz, versinnbildlicht den Willen zum Aufbruch aus dem Chaos, den Kampf ge^en die Maste bis zur schließlichen Erschöpfung. In der „B i s i o n" sehen wir aus einer KörPerpyramide, deren Leiber in teuflisches Rot gebettet sind, das Leben neu ausströmen, dessen Rhythmus die fliehende Bewegung durchklingt. Begegnung," eine Szene, deren Aufbau in der Gegenführung der Solistin und von vier Tänzerinnen besieht, ist ein langsamer Tanz, in der Diagonallinie in die Form des Quadrats mündend. In einen herrlichen Gruppenakkoro, dev die Linie des Motivs in dynamischer Veränderung abgrenzt, klingt der Tanz aus. „G r u ß" ist auf einem einheitlichen Marschrhema ausaebaut, das in der Randlinie und Diagonale sich ausleöt. Diesen Szenen folgte noch ein Finale, ein heiteres Spiel, bei dem die technische Ausbildung aller Mitwirkenden in der Leichtigkeit der Bewegung ihren Triumph feierte. . Mary Wigmann wurde samt ihrer Schar mit Liner Begeisterung gefeiert, wie sie auswärtigen Tänzerinnen hier nur selten zuteil wird. Ihr ständiger musikalischer Begleiter Will G o e tz e darf auf Anerkennung seiner pianisiischen und musikalischen Fähigkeiten Anspruch erheben. Alfred S a n d t. Ein neues Lustspiel don Franz Mclnar. Wie uns aus Budapest gemeldet wird, arbeitet Franz Mol nur, dessen ..Rote Mühle" vorige Woche in der Burg zum ersten Male gegeben wurde, an einem neuen Lustspiel str drei Akten. Das Stück dürfte in der ersten Hälfte der nächsten Saison im Bnda- Pester Lustspieltheater zur Uraufführung gelangen. I Lür m der jndischea Gesellschaft Bndap&jls fj I DieHeimatloten 1 5 von Wilma v. VukelScb g| ei Lttei Dings vor allen: lauen diesen Roman bemnieoiitvett und srijelad j£ — aus b.*r Sfletb*' oer vielen hervortreren: die üÄ^rraickende Kraft, m i der S iS das soziale Bild einer <teit und eine? Kreiies peqrben und die unbekümmert? SS S Küln.deir und erschütternde Ehrlichkeit, mit der sein Gegenstand gevr»chi S S wird. y,jYam Frese Presst'-1 s£s s Preis geheftd K 48.000 Kn Halble!n«an<i K g S 2a bbsiehen dareh jads Bnchhandlus^ oder diroki vom Vseist- S ~ Dsntsch-OeBterreichischer Verlag. Wien, L Fischer3tieRB ö —: laiiKaiisii Aus den Aeater«. iB.ut jtfi e et et: Wegen Unpäßlichkeit bet Frau Id« rft otan b. mußte die für heute angesetzte Aufführung von Molnars Spiel...D i e rote Mühl t“ abgeändert werden. Es wird das Schausviel „Anna K a r r n i n a" aufgrführt. Anfang 7 Ubr. Morgen gelangt das vieraktige Schauspiel -A g itt 5 Iorda n" von Georg Hirlchfeld n eu ei üst Ä d i e r i und in S j e-n e gesetzt Zur Aufführung. Die Regie führt Herr T r e ß! e r. A k a d e m i e t h e a t e t: Morgen „D i e Frau v s n v r -r r z i g Jahren". VoI? LoPer: Heute „Vs ü rstin % a n z pr r a*. Morgen als erste Vsrst-Nung des „Nibelunaen-Ringes*'» „Das R h s i.n g v! d". Deutsches B o l r S t h e a i e r : Infolge mehrfacher Lrankbettssille mußte der Spielplan dahin abaeänbert werden, baß Freitag den IS. d Hermann Babrs Lustspiel „Wienerinnen" und Sonui.'lg den 17. d. Schnitzlers EinaktrrzvAus „Ancitsl";ur A-ünibrang gelangen. Die Neueinstudierung Schnitzlers Komödie „Vrofeffor Bernhardt" dürfte in den Spielplan der nächsten Woctze eingestellt werden. Rai.mund-Theate r: Als nächste Novität wirb das . Lustsviel „A r rr. st %l I c t n c r . . .!" (Beaute) von Jacques D e v a l, deutsch von Cito Gichtischitz, mit Max P a!! e n b e r g und Nora G r r g o r in den Hauptrollen, zur deutschen Uraufführung vorbereitet. Die JnHenierunZ besorgt Zarlheinz Martin." .L rr st s p i r l t h e a i11: Sonntag den 17. b. um!/a4 Mr nachmittags gelangt dos Kind-rmärchen „D r r W u n d e rv o ti e lM (Schwan kleb' an) von .stsnrad Huber zur ersten Auf- Uhrung. RllmrrrLnschrichten. /Die nachstehenden Ankündigungen sind entgeltlich.) .Ter 10jährige Pianist und Äompouist Julius C h a j e S, der kürzlich, im Äonzert ses Frauenfymvbünieorchesters Aufsehen erregte, gibt Dienstag den Ir», d. inr steinen Musikvrreinssaale «smeinschaftlich mit der ÄonzertfängLri» Marie R S t h e l- N o st i S feinen ersten eigenen Abends und wird Werke von Ehovin, Ltchr und eigene Komposirionerr zum Dostrage dringen. Karten m der Munkvereinskasch und bei Krhlrnborstr. ztzimkali von der italienischen Front. Eine geheimnisvolle Gistasfäre. Landesaerichtsrat Dr. Kutscha (Strafbezirksgericht 1) harte sich gestern mit einer Klage geaen vier fünfte Leute wegen unbefugten Handels mit Gift nach 8 381 St.-G.-B. zu b'fassen. Die Anklage steht im Zuisammenbanft mit dem seinerzeit auf geheimnisvolle Weise erfolaten Todes des 18'ährigen Gewerbeschülers Hermann Leovold Glast. Am 18. November vorigen Jahres, kur?, nach Mitternacht, wurde die Rettunasftes.'llschafl in die Wohniung der Frau Glast. Borschkeftasse 6, berufen, woselbst sie den 18'ährigen Sohn der Frau Glast bereits tot antraf. Der junge Mann, ein eifriger S^ortfreimd, der am Vortage beim Wettschwimmen einen Preis erlangt hatte, war am Nachmitrag des 13 Novenrber vom Hause weogostangen und war vor Mitternacht -urückgekebrt. Die Mutter batte dem Sohn ein kaltes Nachtmahl vorbereitet. Gegen Mitternacht hörte die Mutter plötzlich ihr?n Sohn im Bette röcheln. Sie fragt? ihn. was ihm fehle, erhielt jedoch keine Anttvort. Die Mutier machte rasch Licht und sah. dast ihr Sohn, der, sich in Krämpfen wand, int Sterben lag. Da ein Arzt nicht zur Stelle war. wurde die Retmngsaesellschaft berufen, ‘bei deren Eintreffen der sunae Mann bereits verschieden wcvr. Auf dem Nichitäftchen befand sich der Teller mit dem Essen noch unberührt. dagegen war ein Glas Wasser bis ans einige Tropferk ftam aeleert. Der Arzt der M'ttungsgesellschaft konstatierte, dast der Rest im Glase sehr trüb war und einen starken Geruch batte. Allem Anscheine nach war der Tod durch Gift erfolgt. Die Mutter und die Schwester des Verstorbenen wiesen die Annahme eines Selbstmordes mit d.'m Bemerken zurück,, daß Hermann Leopold Glast ein sehr lebenslustiger und heiterer junger Atann war. der nie Selbstmordabsichten geäußert habe und auch keinen Anlast ^um SÄbstmord hatte. Die Obdu-ktion der Leiche ergab, dast Glast infolge Genusses von Zyankali gestorben war. Es wurden, da von verschiedenen Seiten die Bermutuna austauchte, dast Glast, der viel m i t M o u a r ch i st e n verkehrt hatte, das Opfer eines p o l i tisch c n, A n s ch l a g e s geworden sei, umfassend? Erhebungen einqeleiirt. Die Uuievsuchuna ergab, dast Glast am 12. November im Cafe Prinz sin Stück Zyankali von einem gewissen Karl Herbert bekommen habe und dast Hrbert wieder das Zyankali für Glast von einem gewiffen Oswald Norton um den Benag von 30 l)00 K. übernonmnen hob?. Norton s-eM hatte es von dem Privatbeamten Josef Nechradola übernommen, der ihm vor einiger Z it ein halbe2 Kilogramm zum Kaufe angaboten hatte. Der eigentliche Inhaber des Zyankalis war der 23jährige Geschäftsführer und frühere Berufsoffizier Schneider. Er gab an. dast er seiner-ttf im Kriege an der italienischen Front das Zyankali einem Italiener, welcher eben Brunnen vergiften wollte, angenommen habe, nachdem er den Italiener erschossen hatte. Er habe dann das Zyankali dem Norton z-um Verkaufe an Photoarovhen übergeben. Weitere Erhebungen ergaben, dast Glast vo-n Norton Zyankali verlarrgt habe mit dem Bemerken, er brauche Zyankali zum Beraisren eines räudigen Hundes. Di? zunächst beim Landesgericht wegen Beroehens gegen die, Sicherheit des Lebens gepflogene' Untersuchung wurde schließlich eingest'llt und der Akt dem Strafbezirksgerichj 1 zur Amtshandluna gegen Karl Schneider, Joses Nechradola. Karl Herbert und Oswald Norton wegen unbefugten Handels mit Gift abgetreten. Der Schuß auf de« «atte». Wiener-NeuftüdL. 13. Februar. Das hiesige Schöffengericht hat die Frau Mary Ilten, die am 7. September vorigen Jabres ihren Gatten, den Stalionschef Friedrich gewesenen Freiherrn v. Ilten durch die Brust schoß und schwerverletzte, wegen Verbrechens der schweren körperlichen Beschädigung zu acht Monaten strengen Arrests, jedoch bedingt, mit dreijäh.rsger Bewährungsfrist verurteilt. Das Ehepaar stand im Ehescheidungsverfahren und für jenen Tag war der Versöhnunosversuch vor dem Bezirksgericht anberaumt. Bei der gestrigen Verhandlung stellte sich die Wahrheit der Angaben der Angeklagten heraus, dast sie bei ihrem Mann ein förmliches Martyrium durchgemacht, daß der Mann sie beschimpft, geprügelt, mit Füsten^ getreten und mit Faustschlägen traktiert habe. Sie habe in'ihrer Aufregung während eines Streites auf den Mann geschossen. Der Ehegatte wollte an der Hand seines Tagebuches seine Aussage ablegen. Der Verteidiger bemerkte, dast in dem Tagebuche die, Schläge, welche er seiner Frau versetzte, nicht enthalten sein dürften. Als sich der Zeuge auf seinen Bildungsgrad berief, bemerkte der Vorsitzende: „Ja, mit dem Stiefelabsatz!" Der Verteidiger hielt dem Zeugen vor, daß er sich bei den ersten Vernehmungen der Aussage entschlagen habe, jetzt aber aussage, weil man auf seinen Vorschlag, auf die Alimente, falls er nicht aussage, zu verzichten, nicht eingegangen sei, das heiße auf Deutsch, er habe sich sein Schweigen erkaufen wollen, und in die Gerichtssprache übersetzt, nenne man das eine Erpressung. Ter Zeuge mußte zugeben, dast er seiner Frau keinerlei Untreue vorwersetkönne, wie er dies ursprünglich angedeutet hatte. Dep Verteidiger erklärte, eigentlich gehöre die Frau wegen versuchten Gaitenmordes vor die Volksrichter und dort wurde sie einstimmig glatt freigesprochen werden. Das Urteil erfolgte nach kttrzer Beratung unter Anwendung des außerordentlichen Milderungsrechtes. 'irrr* TfTJTTT Gross - Steuerpflichtige Achtung! Sie feöanen Ihr gr. er.es Einkommen und Erwerbateuer aaf ein Minimum reduzieren, wenn Sie »loh bei einem Ban, be> eiligen. Sie erbaiton dadurch beinahe geaohenkte H&uoer und natorderonfcBlreio Wohnungen. Auskunft erteiltBaugeBellachalt, Wien, _X. Elieabstheftrasao 1. 5028 fl ^^^EMW>WW>aMWMWaa>WWaWa^aWWUW>M>MSMW>aaMW>MWWWaW>Wa>WW>WWWWW»WWUWMUWll>aMM»IWMar 11 Februar IM ~.. W*. 178» Volkswirt. §cftemde!te Krane — 8.6081V, fienttata. Ansrahl««» Me» —> 8.6881 kentimes. Zn ZLrick notierte IZ.fi. 12.fi. die öfter«, gellemvelte Kraus. » 0.00817* 0.0081«/* die öslerreickifck'e Krone 0.0081 0.0081V» die tschechische Krone. 16.70 16.70 die D'ark . ° pro Milliarde Holland.»»»«.,»».«»» 218- 218.— o 6 » o 0 67450 B7B.— London 24.75 24.72 Paris ,«»»»»»»«» .»« 26.10 2610 Mailand •••••••»•*•• 28.07 25.07 Belgrad»,»«»»»»»--»« 6.87 ,6.90 Bukarest 2.95 2.98 Sofia .».»»«»»»«»»o 4.81 4.38 Budapest »««. oo»»»»»o 0.02 0.0201 Älarschan »»»-«.«,.»» Die Wirtschaftslage Lesterrelchs. Zuversichtliche ErNSrunge« des Hsnbelsminisierk Dr, SchSrff. Im Budgetausschuß erstattet« gestern Handelsminister Dr. Schürff ein wirtschaftspolitisches Expose, deffen tragender Ge-danke ein gesunder Optimismus ist Der Handels- Minister hält die Situation der Industrie nicht r a«* günstig und sprach sich über di« weitere Entwicklung de« Ding? überaus zuversichtlich aus. Dr. Schürff gab einleitend eine Uebersicht über die Entwicklung der Handelsbilanz in den letzten drei Jahren. Das Passivum ist gleich geblieben, wobei zu berücksichtigen ist, daß das Jahr 1922 bis in den Herbst für den Export günstig war, wahrend das Jahr 1923 im Zeichen einer wirtschaftlichen Depression stand Der durch den Marksturz bedingte Druck im Import und auf dritten Märkten ist durch die sogenannte Ruhvkonjunlmr nur zu einem sehr geringe« Teil ausgeglichen worden. Unter oiejen Umständen ist das Gleichbleiben des Passivums ein relativ nicht ungünstiges Zeichen. Der Minister skizzierte hierauf die! Lage nnserex industriellen Produktion und bemerkte, daß man btafe ohne zu großen Optimismus d$ nicht unbefriedigend bezeichnen könne. Die E i >i e n i n d u st r i e vermochte im abgeiaufrne» Jahre einen wesentlichen Aufschwung in der Produktion gegen das Vorjahr zu erzielen. In der Auto« Mobilindustrie waren die Verhältnisie im abgelaufenen Jahre infolge Verschärfung der ausländischen Konkurrenz schwierige. Die Baumwollspinnerei und Weberei ist mit 75 bis 80 Prozent ihrer Kapazität beschäftigt, zählt aber noch immer zirka 3000 Kurzarbeiter und Arbeitslos«. Die Strick- und Wirkwarenindustrie, in welcher wenig Kurzarbeit vorkommt und nur vereinzelte Arbeiterentlassungen erfolgen mußten, ist gut böschättiau Die Papierindustrie arbeitet noch nicht unter Ausnutzung ihrer vollen Kapazität und leidet darunter, daß ihre Pri> duktionskosten ständig im Steigen sind, während die Weltmarkt preise rückläufige Tendenz zeigen. Die Glasindustrie macht seit geraumer Zeit ein« schwere Krise durch. Di« Bauindustrie hatte auch im verflossenen Jahre unter einem fast völligen Stillstände der Bautätigkeit schwer zu leiden. Man kann heute nicht von Industrie- und Gewerbe Politik sprechen, ohne die KreditverWtmffe zu berühren. Sie bilden vielleicht die ernsteste Seitü des Jndustrieproblems. Wir muffen daher trachten, Schritt für Schritt den Preis des Geldes, der ettm doppelt so hoch bei uns steht wie in den westlichen Ländern» heraüzndrückerr. Seitdem ich an der Spitze des Ministeriums für Handrl und Verkehr stehe, war es immer mein eifrigstes Bestrebe^ dem Hause den Entwurf eines neuen Zolltartfes vorzulegen. Unsere Zollpolitik ist mehr oder weniger eim freihändlerische, weil wir der Anschauung sind, datz Oesterreich berufen wäre, aus dem Gebiete der Freihandels- Politik zumindest nicht hirü>erlich vorzugehen. Der Ministe« verweist weiters aus jene Vertrage, durch-die eS gÄungen ist.'dik Differenzierung, der die österreichischen Wären in einzelne« Ländern ausge-setzt waren, zu be'eitigen. Der Handelsvertrag mit Italien bildet auch als erster Tarifvertrag einen wichtige« Wendepunkt in der österreichischen Vertr-gspolitik. Tarif«!- reden enthält auch der Vertrag mit Frankreich. Neben diese« Vertragen sind auch Meistbegünstigungsabkommen durch Notenwechsel mit den Niederlanden und Dänemark zustande gekommen. Di« Verhandlungen mit der rschecho-Slvwakei, di« bisher durch das handelspolitische Programm des tschecho-slowakischen Regierung ein« Verzögerungerfahre« hatten, dürften in der nächsten Zeit beginnen. Die Verhandlungen mit dem Königreich S. H. S., die bereits im Herbst vergangenen Jahres hätten beginnen sollen, mußten verschoben wevden, weil Jugoslawien erst auf Grund seines novellievten Zolltarifs, dessen Revision noch nicht abgeschlossen ist, i» die Verhandlungen einzutreten beabsichtigt. Auch mit Ungarn und Polen wird sich die Möglichkeit von Tarif- Verhandlungen auf Grund der neuen Zolltarife ergeben. Ebenso hoffen wir, in abjehbarer Zeit mit Deutschland einer Erweiterung des bestehenden Vertrages durch ^945581199752941 020102000223234823232323905353235323532300295353