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Wiener Morgenzeitung · 1924-02-09 · Heft 1790 (9.2.1924) · p. Seite 9

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1790 (9.2.1924)
Date
1924-02-09
Page
Seite 9 (sequence 9)
Language
German
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M 1790 Wien. Samstag SERIctict* 'Mnraenzettunft. Kapit-lsvermehrungen. Nawag, Naphtha- und Waren-! Hcmdels-A.-G.: .Kapitalsverniehrung von 100 Millionen, auf; 400 Millionen. Bezugsrecht auf eine alte drei neue Akten.. Bezugsfrist: 8. bis 15. d. bei der Oesterreichischen Jndustrie- und Handelsbank. — U.n ion - B a u m a-t'« rialien .um - 75.000 Aktien zu 200 Kronen Nominale. Bezugsrecht auf zehn alte eine neue Aktie. Bezugssrist vom? 9. bis 19. d. ' Sascha-Hilm A.-G. von W.auf 400 M'llioncn. Bezugsrecht ans eine alte ie eine neue Aktie. Bezugspreis 18.000. Be- , zugsfrist 11. bis-18. d. Die Kahlenbcrgbahn. Zn dem Artikel in der Nummer 1784 vom 2. b. wird unL noch ergänzend mitgeteilt, daß der Heimfall der Bahndas Hotel ausgenommen — an. den Bund bereits vom. Verwaltungsgerichtshof rechtskräftig entschieden ist. .Die Herstellung einer: gewöhnlichen elektri'chen Adhäsionsbahn durch die Gemeinde Wien, wird geplant/ durch Verlegung der Trasse bei der, Steilstelle von 100, beziehungsweise 80 Promille wird die Einbeziehung des Kobenzls in da- Perlkehrsgebiet ermöglicht, so daß die Kahlenbergbahn voraussichtlich einer neuen Zukunft entgegengcht. ' Die russisch« Währungsreform. Ans Moskau, 8. d., wird tÄegraphiert: Mit Dekret vom ö.,d. wurde die Emission von Staatskasscnscheineu 'im Wcrie von 1, 3 und 6 Rubel im Gesamtbetrag von 20 Millionen Rubel angeordnet. Die .Staatsbank hat erklärt, daß sie die Kassenischeme, die in gleicher Weise.wie die Tschervonee voll gedeckt sind, -cmnchmen wirh. Weitere Schnitte auf hem Wege der.Währungsreform sind notwendig geworden, Im Frühjahr sollen Silbervu'bel im Umlauf gebracht werden. , In den letztep Alachs hat die „Warner.-.Morgen-, zeitung" einen erfreulichen Abonnenten-! Mwü'chs zu verzeichnen. Dtee Tatsache Mß' für ltn'irre! Freunde ein Ansporn sein, ihre. ÄsierbetStigkeit Zu.steigern, i Jeder mache'es sich zur WM, in hen nächsten zehsi^ Wochen je einen neuen Abonnenten pro Woche der „Wiener Morgenzeitung" zuzustthren.? - - , / . ' t AMschein. 'Ich abonniere die „Wiener ° Morgrnzeitung" "für 'die Dauer und wünsche den Bezug durch die Trafik* '— per Post.* .Name: .Adresse: .... * Wcfit Gewünschtes streiken I Wiener Börse. Lustlos. Die Wiener Frühjahrsmesie 1924 im Messcpalast. Gleich den anderen Messehäusern ist auch das zentrale Gebäude der Wiener Messender Messepalast, bis auf das lebte Plätzchen '' besetzt. Es mußten .zahlreiche Abweisungen von Platzwerbern erfolgen. Zur Frühjahrsmesse sind folgende Gruppen im Messepalast untergebracht.- Kunftgew'rbe,' Juwelen. Gold- und Silberwaren, Uhren und optische Luxusartikel, Glas-, Por- Hell-an- und - Steingutluxuswaren, Galanterie- und feine Drechflerwaren, Raucherartikel, Loderwaren und Reiseartikel, Schirme und Stöcke. Sportartikel, Spi-elereiwaren, Klaviere und andere Musikinstrumente, Seifen, Kerzen, Parfümerien, Kammwaven. Toilette,artikel. Gummiwaven. aller Art, Photo- Kino-Optik, internationale Buchmesse und i di« Papier- und Bureaumesse. Aus den einzelnen Gruppen ist zu erwähnen, daß in der Gold-, Silber- und Iuwelenbranche diesmal die süddeutsche Edelbijouterie (Pforzheim, Hanau. Frankfurt) sehr stark vertreten ist. In der Uhrengruppe wächst'die Zahl .der. Schweizer Firmen, welche vorwiegend Markennhren ausstellen. von Messe zu Messe. In der Gruppe der Glaswaren ' die tschechische Glasindustrie (Haida) sehr-stark vertreten/. Sehr zahlreich find auch heuer wieder die Erzeuger von Gab-. lonzcr Maren erschienen. In der HolMlanteriewarenbranche war der Andrang der Aussteller so stark, daß eine eigene Abteilung geschaffen werden mußte. Hier überwi-egen die. Aus« steller.-aus den österreichischon - Bundesländern und bayrische Firmen. In der Ledergalanteriewarenbranche mußten leider zahlreiche, Firmen abgewichen werden, -da der Rauman-sprüch den verfügbaren Raunr um 60 Prozent überstri,gt. In der Sportartikelgruppe zeigt sich ein ständiges Wachsen der Anmeldungen, entsprechend der' immer steigenden Ausbreitung des Sportes, und das Bestreben, Spezialiüdustrim SU scha'fen (Fußballindustrie, Wilersportgeräte. Alnmininmindnstrw usw.). In der Papiermrsse. wo alle namhaften österreichischen Firmen der Papierindustrie und Papierkonfoktion ausstelleu,'und in der Bureaumesse mußten zahlreiche, insbesondere ausländische Firmen wegen Platzmangels abgewiesen werden. Die steigende Arbeitslosigkeit in der polnischen Industrie.. Aus Warschau, 8. d., melden die. „Polnischen. Stimmen": Laut Meldungen polnischer Blätter haben im - Polen - 21 Glasfabriken (Gesamtzahl 67) den Betrieb' eingestellt. In der metallurgischen Industrie sind 40 Prozent der Betriebe. stillgelegt. In der chemischen Industrie, sind-40 Prozent der Betriebe eingestellt. In den oberschlesischen Kohlengruben wird nur vier Stunden täglich Marbostel. Noch viel ungünstiger kauten die Berichte aus der Textilindustrie. Masoritatskamps um die Hohenlohe-Werke. Aus B e r« l in, 8. -d., meldet Tel.-Komp.: An der heutigen Börse.gab es eine Sensation. Die Aktien der Hohenlohe-Werke zogen vorübergehend um nicht weniger als 20 Billionen an, indem..sie von 46 ans 65-Billionen stiegen und in großen Posten aus dein Markt genommen wurden. Eine tatsächliche Begründung konnte für diese Steigerung nicht gegeben werden, doch wird behauptet, sie „ sei auf große Anstrengungen einer interessierten Seite zurückzusühren, die sich in den Besitz der geisamten Mtien dieses Werkes setzen will. ' Der Transitverkehr mit Rußland. Ans Krakau, 8. d., melden, die „Polnischen Stimmen": Der „Nowa Reform«" zufolge ist in Moskau i eine'tschechischUowäkische 'Spozia'lkömmission eingetrofftn, um an deutsch-russischen Verhandlungen, bie gegenwärtig msterdem Vorsitz Rotsteins stattfmdon» keilzunchmen. Die Verhandlungen bst reffen den Trcmfstveckchr nach Rußland mit Umgshung des polnischen. Territoriums. wie auch die Frage der-Seetransporte via Hamburg bei entsprechender Ermäßigung der. Schiffs- und Eisenbahnlbarife. Die „Nowa Reform«" nennt'diese''Konferenzen „Verhandlungen über die.wirtschaftliche' Einkreisung Polens". . Revision des polnischen Zolltarife-. Aus Warschau/ 8. d.. wird telegraphiert: Kürzlich, beriete hier die...von der'Regierung einberufene Kommission zur Revision des Zolltarifs. Es handelt "sich vorläufig nicht' tust " grundlegende Aen-derungen, sondern um eine Anpassung einzelner Zollsätze au die geänderten-. KonjuktupverlMnisse,. eine formalle Revision des TarrfeZ und einige durch die abgeschlossenen Verträge notwendig. gewordenen Ergänzungen, - . . . ,,,, Rückgäugig gemachte Geschäftsabschlüsse infolge des engufchen Wahlausganges.. Der Ausgang der . englischen Mahlen, welche eine Niederlage der Schutzzölle brachten, hat, wie die „Neue Wirtschaft" erfährt', einer größeren Anzahl von österreichischen und t checho-slowakischen- Industrien einige Enttäuschung bereitet. Es find nämlich von englischen Kamfleusen in der Erwartung, der EmfichrüUlg^ ,von Schutzzöllen in der Tschecho- Slowakei und in Oesterreich größere Liefevungsabschlüsse getätigt worden. Die Engländer tvoüten die Mare vor -dem Jnkvasttreten der neuen Zölle nach England bringen, um sie dann zu dem durch die Zölle verteuerten Preis zu verkaufen Als aber die Arbeiterpartei die Negierung ü-berniahm, sind alle diese Hoffnungen zunichte geworden unh die' englischen Besteller sind nun bestrebt, ihre Aufträge.zu, stornieren., Daraus ergeben sich einzelne, für beide Teile unangenehM Folaen. Auf alle Fälle, ist dadurch bewirkt worden, daß die Beschäftigungslosigkeit in den einzelnen Branchen noch weiter zugenommen hat. Hervorgerufen durch das Anziehen des Reportsatzes bis - 1,12 Prozent pro Woche im Verein mit, den aus Budapest und Prag vorgesegenen schlechteren'. Berichten tzrösfnete die gestrige Börse mit wesentlich reduzierten Kursen.- Dw. omß. den Markt, gelangte Ware konnte nur-mit. größeren Preisnachlässen an den Mann gebracht werden. Stärker in Mitleidenschaft gezogen wurden die Werte tschechischer und ungarischer Provenienz. Als jedoch mit dem Fortschreiten des Verkehrs die" Wahrnehmunggemacht. wurde, daß das " Geld zu Reportzwecken eine Ermäßigung bis-0,50 Prozent epfuhr, schritt die' Kontermine zu Deckungskäusen, so daß die anfänglichen Einbußen zum Teile wieder wettgemacht Würden.' Das Geschäft konnte sich jedoch .auf keinem- Gebiete beleben. Demzufolge erfolgte 'der Schluß in lustloser Haltung. Daß die Banken " durch Jnterventionskäufe, die den Markt beleben würden, noch immer nicht einigreifen wollen, wurde unangenehm' empfunden und viel besprochen. . .. , . / - .; , . Im Vergleich zum "Bottoig "bußken' ■' Südbahnprioritäten 4500 K., Bankverein 4000 K./ Mgätische Kr'editbdnk!34'.000 K., Anglobank 11.000'K., Länderbank.'-. >14.000 K,', . Uuionbank 7500 K.. Zivnosten'ska' 17.000. K.^ -Staatsbahn 6000'K., 'Lombarden- 6000 K-,' Alpine. 7000 M-, . Felten 16.000 K,,; Rima 5500 K.,' Salgo Kohlen 22.000 K-, Trisailer 9000- K-. Brünner.- Maschinen .43.000 K.,-, Karpathen- Petroleum 13.000. K/ und Semperit 9800. K.- ein: ' ' i .. Im Schranken war Abgabelust vorherrschend und demzufolge .durchwegs niedrigere Kurse in Geltung. "So verloren, von den sließeiiden Werten Dampfschiff 45.000 K-, Llussig. chemische 129.000 K., Berg und. Hütten 75.000 K-, Prager Eisen 95.000 K., Oberungar. Hütten 56.000 K., .Ungar, allgem. Kohlen 90.000 K.,, ilrjkany. 31.00Y K., .Fanto 50.000 K, Schoeller Zucker 80.000 K., Schönpriesener 34:000 K., kroatische. .Zü^er 28.000 St, ungar. Zucker 30.000 K, und österr. Eisenbahnverkehr 83.000 K. Von den EinheitswerteN wurden Nordbahn um 150.000 St,, billiger, abgegeben- Stärkere Rückgänge 'erlitten. Baüwerte, von denen Golleschauer 110.000 K., Königshvfer, 40.000' K-,. Perlmooser. 60.000 K., Portland 65.000 K. einbüßten. Auch Brauerelaktien wurden wesentlich billiger 'abgegeben. Braubank gingen um. 14.000 K., Pilsner Brau um 280.000'K. zurück.; ■ Bezugsrechte: Zentralbank der Sparkassen 4000K., Depositenbank 600 bis 600 K-, Alpine chemische 250 K-, Chemosan 6500 K., Slavonija.10.000' K., Scheniber 400 K. 'Auf dem A n g.e ui a r k4 ergäben sich nur geringe' Veränderungen. ' , '■" Von den Exoten notierten: Essest 42.000 bis 43.000 K., Erdöl 36.000 bis 38.00Y K., Jriag 258.000 bis '262.000'K.. ' Hvlzvetband ,21.000 bis 22:000 K.. Mraznica 176.000 bis 183M0 K., Tepege 99.100 bis -103.000 K.,'Universale 56.000 bis;68.0i)0 K., Wiener Waffen. 20.000' K. Mener WMMrke. . . (Eigenbericht der. „We-ner Myrgenzeitung".) Der gestrige Verkehr zeigte, eiq lebhafteres Bild und bei eingen Umsätzen blieb. d>e. Tendenz gleich wie im Wochenlaufe gut behauptet. In Chemikalien konnte mm umfangreicheres Ausgebot bemerken, so war eine größere Post K n p f e -r'v i t r i o l erhältlich (25.Waggons italienischer Provenienz). . ' Ausaeboten wurden r. Kalibichromat zu 25 Dyllar verzollt', Bleigiatte zu 11.900 K., Bleitveiß zu 12.600 Eisenvitriol zv 1100 K>, französisches Harz W.- W. zu 6200 K. Wien- Kupfervitriol 88 99 zu 8200 K., Minium Bleiberger zu' 13:200 S., Oxalsäure zu 13.200 K.traysit ■: Wien, Schwefel floristella zu 2600 K., inländ. Terpentinöl 24.800. russisches, zu 17.000 K-, Montanwachs zu 9000 &. ah Wien/ 'Natronsulfat zu 8300 K. / •Dele ttnh Fette tendittken' etwa» fester. Erhältlich waren :. KokoSöl-Fettsäure 98/99/M 16.500 K-, Rüböl zui 14,500 . Kronen, Rindertalg zu 15K00 K.« Schweinefett (pur« lniä) Fgßpackuna .zu 23.200 K,. ,in. Kisten, zu, 23,500 K., Clear Bestes (Bauchspeck) zu 28.45 Dollar wällgonstei Triest, pro 100 Kilvgramm. - / ' 1 Zum öffentlichen Verkaufe gelängten laut Art. 343 des H.-G.-B. 60 Barrel Milchfeltsäure 97/98 zu 41,75 holl.! fl. pro ICO Kilogramm transit Wien. . - ..... Kolonial w a r e w Kaffe« '«fuhr eine weitere Be- - festignng um 500 bis 1000 K. . . A n 8 g eb o.t e n m it rb e n r Smtos iuperior zu 41.500 . Kronen^ Mo VH Iohuston zu »7,000 K. ab Meu. SmtoS fupe-' perior zu 88 Schilling 6 Pence und Rio VI l Johnston pro 50 Kilogramm zu 66 Schilling cif Triest. Erbältlich waren Kakao-' ' Pulver zu 45.000 K. und portugiesische Sardinen zu 5900 K. . 9. Februar 1924 ' Seite v DURCH DIE BANKENWELT ^Hgemetn® .Industriebank} vormal«: . cor Industr al-Bank V Telegramm-Adrerse: Tndnrt’ink Tel. CS 3-07, SS-4-35, 06-4-86 Serie,68*5-76 I WeoheelsttibenIrVMon: I l. Hoher Mark* 7. IV. Wiener H uptutrascp 8'. Vl>. KaiBerslrasce 43 | Ausiro - Holländische Bank Z et) tralbureau: Wien, I. Dr. Karl Lue erplat/. 4 (1. Ebendorfe*str. 6) Te’eurammadre'se: Hoüsindbank Wien ' Tel. 27-5-25 Serie Bank-u. Kommissionshaus Georg Anninqer & Co, Wien, I. Walfischga's 8 Telephon 77-5-10 Serie Fides, Treuhand-Bank > Neutorgasse 17 Bonkkommanditgeseilsthaft Frenz PolloK Wien, I. Sentxergasse 4 <Ecke Bogner?, beim Graben) Telephone: 60-4-8& :60-t--93. 63-4-85. 64-4-48. 68-4-78, 69-4-88 Telegrammadresse: Frapobank ankhaus Prym & Co.;r..;-;;,.'-=-v.~.-= Kommanditgesellschaft - .- — Tel. 62-3 32 W en, I. Rotenturmstrasse 19 w. 62.332 Rankhaus $*ga VI Wien, I. Mar-a Ther<psi«nstrasse 10 Telephon 11-4 60, 11-4-61 _ Kommandttgeseiischaft /Igmund Amarant & Co. Wien, I. Graben 22 (Eingang Pe*ersplat'z4) / Tel. 60590 Sorte . . . Bitnkfre.irhfllta nU<*r Art Schenkel & Co. BANK- und WAREN- KO ^MISSIONSHAUS Wien, I. Wipplingerstr. 19, Telephon 60-1-57, 68-3-60 Durchführung sämtlicher Banktransaktionen Wiener Hänrielskreditbank A.G. Wien, I. Wipplingerstr asse 23 Telegrammadresse: .Haoredo“ Telephon 64-5-65 Serie Expositur: I. Sohottöririug 18a — Telephon 69-3-14 (4- 100 K ). Zucker blieb fest behauptet, es notieren Kristall österreichischer Provenienz 11.600 P. frachtfrei Waggon Wien und Würftl 12.500 K. ab Laaer Wien. L e d e r n n d H ä u t e. Leder war rückaängig, dagegen tendierten Häutese'ter. Es notieren: Schafleder 48.000 bis 50.000 K., Vackeleder-Croupons 70.000 bis 75.000 K., Halse 35.000 bis 38 000 K., Äsern 20.000 bis 28.000 K., farbige Boxcalf 24.000 bis 27.000 K.'I. Qualität und 22.000 bis 25.000 K. II. Qualität, Rindsbox 17.000 bis 19.000 K. Oberleder blieb unverändert. R o h b ä u t e. Kalbfelle 34.000 bis 34.500 K. pro Kilogramm, Rindshänte 16.500 bis 17.000 K. . pro Kilogramm, Winter-Hasenfelle 16.500 bis '17.000 K. Alle übrigen Gattungen blieben unverändert. . Zum öffentlichen Verkaufe gelangest, am 1.2. d. trat 11 Uhr 17.700 Kilogramm Schmidt-Schöller-Poldistahl. 23 Kisten Schuhcreme und Schubmacherwachs, und um 1 Uhr 500. Kisten steirische Vollmilch und 70 Kisten gezuckerte Kondensmilch. Berliner Börse. .Berlin, 8, Februar. Bei nicht ganA einheitlicher Kurs» bildung zeipte die Börse ein überwiegend festes Ausschen. Das.Interesse der Spekulation Ivandte sich vornehmlich den SpWalPaPieren mit Knrsanfbessernngen bis zu 5 Billionen Prozent zu. doch fanden «auch in einiaen Werten Realisationen statt. Die Umsätze waren verhülorismäßig lebhaft und für heimische Renten . bei. kräftig an^khenden Kursen sogar bedeutend, wobei Hoffnungen auf eine Abänderung der dritten Sdmernotverovdnung hinsichtlich der AufwertunasfraM vorhanden waren. Am Devisenmärkte müßten infolge weiterer starker Anforderungen, die aber überwiegend spekulativ sein sollen, die Zuteilnnassätze herabgesetzt werden. Dies hatte unter anderem ein Auflebcn des Ingresses für Valutawerte, besonders Auslandsrenten und Kolonialwerte.^ur Folge. Am Geldmarkt war die Nachfrage gleichsalls etwas stärker. (Alles tn Billionen von Atark.) S ch l u ß k u r s e: Türkische Lose 33.75, Oesterr. Staatsbahn 44.—, Nordd. Llotzd 10.1, Ver. Elbeschiffahrt 7,25, Berliner. Handelsgesellschaft 65.5, Kommerz. Privatbank 9.876, Tarmstädter Bank 18.25, Deutsche Bank 18.25, Diskonto- Kommandit 22,625, Dresdner Bank 11.75, Nationalbank für Teutschland —, Lesterr. Kredit 0.8'/5, besten!. Länderbank r-.—. Neichsbank 47.—, Wiener Bankverein 0.6, L»r. «nionbank 0,0, Allg. Elektrizitäts-Gesellschaft 15.5, Bochumer Gußstayl 70.25, Daimler Dtotoren 7.—, Deutsch-Luxemburger 64.4, ’ Deutsche Maschinen 12,5, ' Dimamit Nobel 13.625, Felten it. Guilleaume 43.—, Gelsenkirckener Berg. 67.125, Tb. Goldschmidt 25.625, Harpener Bergbau 92.26, Hirsch Kupfer i46.5. Höchster Farben 22.76. Hohenlohe-Werke 50.— , Lanrahütte 26.7, Mannesmannröhren 52.5, Phönix . Bergbau 46 375, Schlickert u. Co. 55.6, Siemens u. Halske 53.25, Telephon Berliner 9.75, Dollarschatzänweisungen —. Prager Börse. Prag, 8. Februar. Da sich die erwarteten Deckungen der Komermine nicht eingestellt haben und Realisationen sowie Verkäufe überwogen, kam es zu neuen Kursrückgängen der Jndustriepapiere. Aber auch die übrigen Gebiete warez.

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