Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1786 (5.2.1924)
- Date
- 1924-02-05
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
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I Nr. 178B Men, Dienstag Wiener MornenzeitnnA. 5. Februar 1924 Sekte T Komma ndite der Kroatischen Eskomptebank, Agram Wien, 8. Seltzergatse 4 Telephone: 60-4-82, 60-4-93, 63-4-85, 64-4-42. 68 4 78. 69-4-82 Alle Arten von Bankgeschäften Kredituna Warengeschäfte 10465 Ecke Bosnergasse beim Graben) _ Telegrammadresse: Frapobank Volkswirt. Gestempelte Krone 0.0881% keniimes. Auszatzlung Wien — 0.088125 Gentiiees. Zn fiflrl* notierte ' 4/2 2./2. die öftetr. peftemvelte Krone ...» 0.0081'/, 0.0081 V4 die österreicisticke Krone ...... 0,008125 0.0»81 die Weibische Krone.16.S7'/- 16.67Vs die W.'ark.pro Milliarde ——.— Holland.216.— 216.- 9?etD-9)Dtl.673.50 573.- Londvn ... 24.87 24 92 Paris... 26.75 26 97 Mailand .. 25.07 25.12 > Nrlprad... 6.75 ' 6.80 8?nkarest. 2.97 2.95 SoftQ , 4,15 4,15 Budapest ............ 0.02 0.02 Warschau .. — Die Liquidation der SesterreWsch-ungarischen Bank. Samstag den 2. d., abends, hat die von den Liquidatoren der lüesterveichisch-ungavischen Bank einberufene Konferenz der Nachfolgestaaten ihren Abschluß gefunden. Der Zweck dieser Konferenz war, von den Nachfolgestaaten, die nunmehr Alleininteressenien an der Ausschüttung des Aktivsaldos geworden sind, eine gutachtliche Aeußevung einzuholen über die in Aussicht genommene Lösung der noch offen gebliebenen Liquidationsprobleme, unter welchen in erster Linie zu nennen sind: die noch schwebende Streitfrage zwischen der Liquidation der Oefterreichisch-uugarischen Bank und der Anglo-tschecho-slowakischen Bank über die Ginlösung von Kassenscheinen im Betrage von 154,000.906 alten (österreichisch-ungarischen) Kronen, dann die * Liquidierung der Hhpolhekarkreditabteilung und endlich die Aufteilung der zehnjährigen Schuldverschreibungen, welche von >der österreichischen und von der ungarischen Regierung behufs Entschädigung der Oefterreichisch-ungarischen Bank für den Verlust von in den Territorien gewisser verbündeter Mächte sequestrierten Aktiven auszugeben sind. Die Vertreter der Sukzessionsstaaten haben konstatiert, daß es unzukömmlich wäre, die Liquidation der Oesterreichisch-ungarischen Bank um jeden Preis auf das rascheste durchzusühren. Sie haben sich über sin Programm geeinigt, welches nicht nur einen definitiven Voranschlag der gesamten Liquidationskosten festzusetzen gestattet, sondern auch ermiMcht, die in Schwebe befindlichen Geschäfte in der hierzu erforderlichen Zeit abzuwickeln. - In betreff der Angelegenheit der Kassenscheine, deren Einlösung die Anglo-tschecho-siowakische Bank in tscheche-slowakischen Kronen verlangt, haben sich die Vertreter der Sukzessionsstaaten von der Richtigkeit des von den Liquidatoren scstgehaltenen Standpunktes überzeugt und haben di« Abwehr maßregeln gegen dieses auch von ihnen als absolut ungerechtfertigt erkannte Verlangen gutgeheißen. Die Nachfolgestaaten haben sich darüber geeinigt, diejenigen Hypothekarforderungen der Oosterreichisch->ungarischen Bank, welche durch in ihren Territorien gelegene Immobilien sichergestellt sind, von der Liquidationsmasse abzulösen. Auch über alle übrigen der Konferenz Vorgelegen«« Fragen wurde eine vollkommene Einigung erzielt. Rückgang der deutschen Notenumlaufes. Berlin, 4. Februar. Wie der Ausweis der Reichsbank dom 15. Jänner ergibt,' hat der Banknoten umlauf in der zweiten Jännerwoche eine weitere Senkung um 12,3 aus 478,7 Trillionen Mark erfahren. Den fremden Geldern der Bank flössen während der gleichen Zeit 95 9 Trillionen Mark neu zu, darunter 79,6 durch wachsende Zugänge im Nentenmarkgiroverkehr. Die täglich fälligen Verbindlichkeiten int Rentenmarkgiroverkehr stiegen demgemäß aus 251.9 Millionen Rentenmark, im Papicrmarkgivoverkehr auf 433,7 Trillionen Mark. Insgesamt stellten sich die fremden Guthaben am 15. Jänner ans 685,7 Trillionen Mark. . . Auf der Aktivseite nahmen die Ausleihungen von Rentenmark weiter zu. Das Portefeuille an Rentenmarkwechseln wuchs um 114,2 aus 186, das Rentenmarklombardsonto um >7,8 auf 181,2 Millionen Rentenmark. Im Papiermarkkreditgeschäst erhöhten sich diesmal die Wechselbesiände um 10,6 m\ 294,8 Trillionen Mark, während die Lombardsordermlgen um 8,2 aus 140,8 Trillionen Mark abnahmen. Im ganzen trat in der-zinstragenden Kapitalsanlage der Bank eine Vermehrung um 134,5 auf 803 Trillionen Mark ein. Im Zusammenhang mit der-Befriedigung der erwähnten verstärkten Renteumarkkreditansprüche. von privater Seite ging der Bestand der Banken Rentenbankscheinen um 83.9 142.3 Millionen Rermmnari zurück. Kurs vom Geld Ware Held 28715.- N8"i.> 26130, SV,.r- P42. - 32'». 50 833.- 842. - 8"2 50 - '5.00 16.3' 15.7„ 29H. 292«- 2954. "43 ".53 ".41 3s5.- "67.. 367.- t)4qo. OeXO._ 11750,— 11'WO.- 11637.» Z07"0h. _ 308nOr'._ _ P95?0,- O^O.- 8987.- 3104.- 3U6.- 3084.- 70035.- 71165,— 70935.- 3303.- 3316,— 3302.- 20o3.- 20ßJ._. 7053.- 5'i6.- 517.- 7,— 18470.- 18510.- 18470.- 12375.'- 12425!- 12305.'- 1. Febr. Ware?6ß^ p"6.50 l".3?9*R. •».51 264.- #6"ö. 11720— 3055^0- 9""0— 3o93— 711«5,- 3318— ^63.— RM.- 18530.- 12155!- Ciesringknrse der Österreichischen Hationalhank vom 4. Februar 1924, Devisen (Schecks und Auszahlungen) Amsterdam t. , tioll. Gulden Aornm 1 l«<*. Kronen . . ’ PeWad 1 ritnär ,5<*rttn* 1 rfftif.rlip P*?Vh«mnrk •*" Pflioee1 1 fceMsHte p,nne<> , * ^ndaneet 1 ungarische Kronen * Bukarest .1 l.e*.* n-rletiant« I nnrwe<r. Kennen' * Knnenhanen 1 d?nl*M.e Kronor * l nrdftn i Pfund Sterling . ' Madrid 1 Peseta« . . * Mailand , Ure . * * * * VorV » Dollar! * * * * * 1 Prfltir« •••••*, Pra« 1 tsehecho-slow. Kronen! Rofljt t T.ew» . ^tocV’-ntm 1 schwedlsche^rnuor * Warschau** I nntnUeiie Mark. , ' Zürich l schweizerische Francs , Noten Amerlkan. Noten v. 5 Dollar anlw. « . kleinere . . |*eM*che Noten 100 Kranes . Bulgarische Noten zu inno Leva . mn . > . kleinere. . DSnlsche Noten 100 Kroner , Deutsche Noten*. - > . . 10» . . . kleinere* . . Engl, Noten von 5 Llvrest. aufw « , kleinere .... Französische Noten 100 Francs Holländische. Noten 100 Dulden , Italienische Noten v. ioo i.tre aufw, . Meiner»» . . . Jugosl, Noten fingest. zu 1000 Dinar . . . mo . . - » kleinere . , Norwegische Noten 100 Kroner . Polnische Noten **.. . „ . - , . kleinere** . . . Rumänische Noten zulOOOti. 500tel _ * . kleinere . . . Russ. Noten (Roman.) zu ROfl Rubel . ... . ioo . - . »> kleinere . . Schwedische Noten 100 Kronor . Schweizerische Noten 100 Francs, Spanische Noten 100 Pesetas . , Tschecho-flow. Not. v.lOOOaufw, . . ' . kleinere . Ungar. Noten (neue Em.) xu lOOOKr. . . zu 10.000 Kr. ... , kleinere . . . . . * Für 1000 kk.-Mark. ** für 10.000 voln! Mark. . ' Kapitalsvermehrungen. Schoelker Stahlwerke von 486 Millionen auf 854 Millionen zwecks Aufnahme der Bleckmann- Stahlaktien. Auf 25 Aktien der Bleckmann-Stahlaktien steht ein Bezugsrecht aus 26 Aktien der Schoeller-BleckmaM-A.-G. zu. Umtauschamneldung bis 1. März. — Jugoslawische Bank-A.-G. von 60 Millionen.Dinar auf 100 Millionen Dinar. Bezugsrecht aus je eine alte Aktie eine neue Aktie zum Preise von 120 Dinar pro Aktie. Umtauschsrist 7. bis 18. Februar. Oesterreich haftet für die Forderungen an die Siidbahn. Die Gen^ra1dire.ftion der Oesterreichischen Bundesbahnen macht ldarau'f auifmevksam, daß Forderungen gegen die Donau- SaveMdria-EiteNbahngesellschaft kvormals Südbahngösellschaft) aus idem Betriebe ihres oisterreichsichen Netzes, auch wenn sie vor dem Zeitpunkt der BetriMsütteruahine durch die Oestorveichrschen Bundesbahnen, d. i. vor dem 1. Immer 1934. existent geworden sind, gemäß Art. 11 (1 1649) und 26 (2) des Abkommens Wer die administrative und teckmisw-e Reorganisation des Netzes der -Südba>hngesellscha>ft t>Bundesgeisetzblatt Nr. 646 aus 1923) und MÄge Abmachung des Bnnoesmiinisteniums für Handel und Verkehr vom 16. Dezember 1928 (^B.-G.-Bl. Nr. 623 aus 1903) gerichtlich und außergerichts'lch nur niehr gegen den österreichischen Staat, beKv. die Oestevveichischen Bundcsbahnen gMend gemacht werden . können. Die nationale Wirtschaftspolitik Rumäniens. Aus Bukarest,. 4. d., wird gemeldet: Nach einer Meldung des Blattes „üupta" hat ein Ministerrat eine Reihe wichtiger Beschlüsie'gefaßt, die die Schaffung neuer wirtschafblicher Nicht- 76860.- 71260.- 70860.- 71260— 70760.— 71160— 7f7R»,— 71150.» 2875.- 29:5— 2915.- 2915. 484.- 492— 0 85— 491— 4ä4!— 473!- m\- 473!- 11620.— 11700— 11540.— 11620— 15.30 15.90 15.30 15.90 »4JO 15!3ö 14!70 15*.3T 305200.- »05370.- 3027.70— 304"ö0— 30«070.-- 306670— 302.600. — 304100—' 3267.-?-05.- 3295— 3325— 265 5.- .26723- 26337— 26530— 31"".— 3l2o— 3080— 3170— 3070.- 3000— 3357— 3070— 833.- 839— 821— 827.- 823!- P'g!- 811— 817— 9350.- 9440— 9M.- 9540— 71.- ' 81— 71— 81— 66— 76— 66— 76— 358— 362— Z87— 361— 338.- 342.- 337— 341— 18250!— 18360!- I82ff>!- 18360— 12250.- 12340— 12260— 12 >40- 8860,- 8940— 8860— 8940— 201".— 2046— 2039— 2048— 2025.- 2041 — 2027— 2043— 1.68 1.86 1.62 1.82 " : 1.61 T 1.8! l!57 1.77 0ro88 - 81euerpklickti§e Achtung! Sie können Ihr greseea Einkommen und Erwerbsteuer anf Mb Minimum reduzieren, wenn Sie sioh bei einem Ban beteiligen. Sie erhalten dadnroh beinahe geschenkte H&user und anlordernngsfrele Wohnungen. Aneknnlt erteilt Baugesölleohalt, Wlhn. I. EUsab«tb«trasse 1. 50Si linien für Rumänien bedeuten. Die wichtigsten Punkte dieser Beschlüsse lauten dahin, daß alle Entwürfe wirtschaftlichen Charakters auf dem. Grundsatz der Förderung der heimischen Fudnstrie ausaearbeitet werden müssen In diesem Sinn« ist eine Einschrönkunla der Jmvorte auf das notwendigste, weiters eine Revision des rumänischen Jolltarifes zuni Schutze der inländischen Produktion., insbesondere der Mstallindustrie, vosgefchen. 2)estiglich der Au säest at!n na der Bewaffnung der Arm-? wunde der Ausbau der Arsenale und teuer Industrien, die für die Armee arbeiten, bo-chlossen. Auch, der Bau von großen Fabriken für die Errichtung von Flugzeugen ist vorgesehen. Aushebung des Ausfuhrverbotes für Gerste in Ungarn. Wie die Handelskammer erfc'hrt. hat die ungarische Regierung mit Verordnung?obl 89209-24 vom. 26. Jänner 1924. verlaut bart im ungarischen Amtsblatt Nr. 23 vom 27. Jänner, mit Wirksamkeit vom Tage der Bevlautbarung an die Ausfuhr von Geräte der Darituummer 25 freigewben. Liquidierung der ungarischen Erdaasgesellschaft. Aus Bukarest, 4. d... meldet die Tol-Komp.: Nach ein^r Verlautbarung des Amtsblattes ..Monitorul Ofieial" hat das Jlnamnnnisterlum mtt En!sche!dnng vom 15. De^mber die Liau-idieruna der Unaarischeu Erd^sgesellschaft aus Grund des Ges bes über das Vermögen früherer feindlicher Untertanen angeordnet. Das Vermögen der Ungarischen ErdaaSaesellschaft in Siebenbürgen besteht aus Gebäuden, Maschinen, Installationen und Material im Schätzungswerte von 74 Millionen Lei. Von den Aktien sind 12.260 Stück im Besitze des deutschen, 8250 im Besitze des ungarischen, 4000 d's rumänischen und 2500 des österreichischen Staates. Der Finanzminister hat nunmehr die Vertrettmg des öffentlichen Jnteresies aller Aktien für den rumänischen Staat an^'Nrochpn. Konkurs der Stuhlweißenburger Kohlengruben-A^G. Aus Budapest wird uns gemeldet: Im Zusammenhang mit den Zahlungsschwierigkeiten der Donau-Llovd-Bank wurde über eine der Jndustrieunternehmungen dieses Instituts, die Stuhlwcißenburger Kohlengruben-A.-G., seitens der Gläubiger das Konkursverfahren angestrengt. Zollunion der russischen Grenzstaaten. Aus Reval, 4. d., wird gemeldet: Der bittaursche Gesandte I. Aukstuolis teilte in einer Unterredung mit, daü die in Kowno Msammentretende Konferenz der baltischen Staaten den Abschluß einer Zollunion zwischen Litauen, Lettland und Estland erbringen soll. An der Konferenz werden die Außenminister der drei 'baltischen Staaten teilnehmen. Wiener Börse. Schwach. Hervorgerufen durch das Anziehen des Reportsatzes bis 1,625 Prozent verkehrte die gestrige Börse in schwacher Haltung. Die Spekulation suchte sich anf fast sämtlichen Gebieten zu entlasten. Diese Abgaben, vereint mit Leerdsrkäufen der Kontermine, übten einen Druck cvuf das Kursniveou aus, der aus manchen Gebieten schärsem Einbußen verursachte, da der ME fast gar keine Ausnahmsfähigkeit bekundete. Stärker in MtleÄenschast gezogen wurden Bankenwerte,. die Aktien ungarischer Provenienz und Felten, wogegen einzelne polnische Werte 'behaupteten Preisstand aufwiesen. Im weiteren Verlause des Verkehrs hielt die schwache Tendenz bei vorherrschender Geschäftslosigkeit unvermindert an. Auch die bei Beginn höher gewesenen Sempevit-Aktien unterlagen der allgemeinen Schwäche mch gaben die Besserung wieder ab. Es wurden österreichische Kredit und Bankverein um je 5000 K., ungarische Kredit um 36.000 K. billiger abgegeben. Depositen, welche ex Coupon mit einem Abschlag von 1000 K. gehandelt wurden, büßten 4000 K>, Anglobankk 7000 K., Ländevbank 14.600 K., Unionbank 9000 K^ Lombarden 9000 K., Felten 24.000 K., Krupp 13.000 K., Skoda 52.000 K., Waagner 15.000 K., BrüNner Maschinen 69.000 K ein. Dimber, die mit einem Kursabschlag von 36.780 K. umgesetzt wurden, verloren 95.000 K. Ebenso wie in der Kulisse herrschte auch im S ch r a n k e n vorwiegend Wgabelust vor, so daß wieder empfiMiche Rückgänge zu t«rzeichnen waren. Adria ermäßigten sich um 83.000 Kronen, Aussig -Teplitzer um 20.000 K., Dampschiff um 60.000 Kronen, Dux - Bodenbacher mn 100.000 K., Pevlmooser unr 135.000 K., Ausiig chemische um 70.000 K., Brosche um 30.000 Kronen, Jun.gbunzlauer um 600.000 K. Bon den Eisenwerten büßten Bechert Schrauben 83.000 K., Berg und Hütten 230.000 Kronen, Egydyer 160.000 K., Kra'mische Eisen 180.000 K. ein. Mernl-Aktien verloren 50.000 K. Hingegen wiesen Schüidemandl eine Steigerung um 280.000 K. auf. Bezugs-rechte:. Zentralbank deutscher Sparkassen 4500, Depositenbank 1000 bis 1100. Alpine chemische 375, Chemosan 8000, Slavonija 13.000, Schember 1000, Leykam 6000, . Neusiedler 60.000 und Rhombus 125. Auf dem Anlagenmarkt« war ebenfalls billiger M-- zukommen. Blos Silberrenten haben sich gut behauptet. Bon den Exot«n notierten: Esseff 40.000, Jriag 270.0M, Hckzverband 21.300, Mvazn-ioa 188.000 bis 193.000, Tepege 101.000 bis 106.000, Universale 5L000 bis 61.000, Wiener Waffen 20.000. Jas SMal der Holzbanl. Brckaufsabfichten einiger HautztaktionSre. — Mißglückte Fnüoniemngsverfnche. - Ungünstiger Geschäftsgang der Konzernnnternehmungen. Das' Schicksal der Oesterreichischen Holzbawk scheint ziemlich'ungewiß zu sein. Diese Bank, welche als Familiengründung unter Mitwirkung des Oesterreichischen Kredit-, inftituts für öffetltliche Unternehmungen für die österreichische Holzmduistrie von. Eisler und einer Gruppe von Sägeindustriellen und Holzkausleuten gegründet wurde,- ist durch das Meben des Hauptaktionärs Eisler in eine schwierige Situation geraten. Die Krise wurde durch das Ausscheiden des bisherigen Direktors B o m b ach aktuell. Wie der ,^Holzmarkt" meldet, Planen einige Großaktionäre, und zwar der Kommerzialrat Neu in üller, der frühere Präsident der Holzexploltütion A.-G. Kommerzialrat. A.l tm a n n und die Firma Z o l t a n u. Wolf in Steinamanger, ihren Besitz an Holzbankaktien, der sich auf zirka \Q0.000 Stück beläuft, vollkommen atyujtofyeit, Die Holzbank hat es versucht, sich mit einzelnen Wiener Banken zu fusionieren. Doch brachten diese Besirebüngeü 'kein Resultat. Es wird nun krampfhaft eine Reorganisation des Unternehmens geplant. Diese dürste sich ziemlich langwierig gestalten, da der Geschäftsgang des Konzern-Unternehmens derzeit stark unter der Stagnation des Hol-zabsatzes 'leidet. Es wird versucht, durch eine Kapitalserhöhung, welche seinerzeit geplant, aber nicht zur Durchführung gekommen war. nunmehr eine Umgruppierung des Unternehmens vorzunehmen und dabei auch die vorläufig nur auf das Holzgeschäft beschränkte Konzession auf sämtliche Bankgeschäfte anszudehnen. Bisher ist von einem entschiedene« Erfolge der Reorganisationsversuche nichts bekannt. Dtk in der Oeffentlichkeit kolportierten Gerüchte über Eintritt einer neuen Gruppe entsprechen nicht den Tatsachen, 0131320101000002010001