Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1785 (4.2.1924)
- Date
- 1924-02-04
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 1785 Wien. Montag Der Hausarzt. Radiziert von Dr. Sanel Bear. Dle Pflege des SchEndes. Wenn inan einmal Gelegenheit hat, entweder für fchullkztliche' Zweck oder zur Auswahl für eine Erholungsaktion unangesagt eine allgemeine Untersuchung von Schulkindern der Elementarschulen durchzuführen, muß man sich stets über die mangelhafte Körperpflege und die Vernachlässigung der Kleidung der Schüler wundern. Man sollte es nicht für möglich halten, daß Kinder oft in einem so desolaten Zustande zur Schule , geschickt werden. Es ist in dieser Hinsicht in den letzten zwei Jahren, da eine regelmäßige schulärztliche und fürsorgerische Tätigkeit von der Gemeinde Wien wenigstens für die Volks- und Bürgerschule durchgefühct wurde, bedeutend besser geworden. Es mag in dieser Hinsicht auch die derzeitige Besserung allgemeinen materiellen Verhältnisse des Staates haben. Ist doch, heute selbst den Arbeiterkreisen schon eher möglich, fiit die Kinder Schuhe und Kleider, die notwendigen Wäschestück und Waschutensilien zu kaufen.. Aber nicht immer sind die schlechten materiellen Verhältnisse der Familien, denen die Kinder angehören, allein daran schuld, daß die Jugend so vernachlässigt und verwahrlost in die Schule kommt. Gewiß kann man es schon dem Aeußeren des Kindes ansehen, aus welchen Berhältnisson es entstammt. Eine bürgerliche oder bessere. Arbeiterfamilie, in der die.Mutter für das Wohl der Kinder sorgen kann und keinem Erwerbe nachgehen muß, schenkt dem Kinde mehr Aufmerksamkeit als eine Mutter, die nebst der Erziehung «nd Erhaltung mehrerer Kinder noch dem Verdienste nachgehen muß oder beständig in Unfrieden mit dem Gatten chtwa wegen dessen Trunksucht lebt. Aber man sieht oft Kinder aus sehr armen Familien sehr rein und nett zur Schule kommen, weil die Mutter sich alle Mühe gibt, die Kleider trotz größter Schwierigkeit in Stand zu halten, und die Körperpflege der Kinder strenge überwacht. Im Gegensatz hierzu trifft man bei der Untersuchung auf Schulkinder, die wohl tadellose Wäsche und Kleider tragen, deren Körperpflege aber stark vernachlässigt ist, obgleich selbst ein Fräulein zur Ueberwachung des Kindes zur Verfügung steht.' Da mangelt es an der notwendigem Aufsicht durch die Eltern. Hat man das Kind von Jugend auf an gründliches Waschen, Kämmen, Zahn- und Nägelpützen gewöhnt, so wird eS sich selbst stets nur in gereinigtem, tadellosem Zustand wohl fühlen. Es geht aber nicht an, von einem fünf- bis siebenjährigen Kinde zu fordern-, daß es sich selbst täglich gründlich des Morgens Gesicht und Hände wäscht, wenn es, vielleicht nicht genügend ausgeschlasen, eilig zur Schule gehen muß. Bei der Morgentoilette muß eine erwachsene Verlon dem Kinde zu Hilfe kommen^ denn wir wissen ja, wie das selbst durchgeführte Waschen und Kämmen der. Kleinen auss'.eht. Das Kind wäscht sich nur bis zu den Ohren, wo man dann eine scharf schmutzige Linie sieht, die am Halse weiter läuft, beim dessen gründliche Reinigung erfolgt mir einmal wöchentlich. Die Ohren selbst starren meist vor 'Schmutz sowohl im Gehörgange als hinter den Läppchen. In dieser Hinsicht ist es ja leider bei Erwachsenen oft nicht besser bestellt. Daß die Kinder sich täglich den Oberkörper waschen — das kommt ja selbst in den besten Familien selten vor. Man muß zufrieden sein, wenn das Kind einmmal wöchentlich ein Bad nimmt. Besonders schlecht steht es mit. der Reinlichkit der unteren Körperhälfte. Wenn Schuhe und Strümpfe ab gelegt werden sollen, dann muß sogar manche saubere Dame erröten. Und so manche Patientin,' die sich schämte, nicht täglich manikürte Finger zu haben, legte weniger Wert auf tägliches Fußbad, so daß sie die ärztliche Untersuchung der Füße verweigert, weil sie, da sie z. B. nur Unterleibs beschwerden hat, an die Untersuchung der Füße nicht gedacht hat. Besonders schlimm steht es mit der Reinigung des Kopses bei den Kindern. Bei den Knaben ist diese wegen, der kurz geschnittenen Haare leichter durchgeführt. .Auch da muß man auf die tägliche Ordnung des Haares dringen. Bei den Mädchen darf es aber nicht genügen, daß sie eine schöne Masche auf dem minder gepflegten Haare aufsetzen und so die Reinlichkeit und Ordnung Vortäuschen. Tut man einen. Blick hinter das Ohr, wo das Ungeziefer. sich nieist Wiener Morrflerrzeltunfl. 4. Februar 1924, Seite 3 ■«mal Die wichtigsten Spiele abgesagt. Die Doppelfeiertage hielten für den Fußballfreund nicht das, was sie versprochen hätten, da gerade die wichtigsten, für Sonntag nachmittags angesetzten Meisterschafts- 'und Cupspiele abgesagt werden mußten. So fielen dem Sonntag mittags einsetzenden Sämeesturm vor allem das noch aus der Herbstsaison unerledigte Meisterschaftsspiel Vienna—Sportklub. und eine ganze Reihe von Cupspielen zum Opfer. Da in vierzehn Tagen die nächste Pokalrunde ab gehalten , wird, müssen die Kämpfe, binnen kürzester Zeit nachgetragen' werden, In den ausgetragenen Spielen erwiesen sich die Erst-- Ostmark-^RrrdolfshLgel 7 :2 (3:0). Rudolfshügel-Platz.• 3000 Zuschauer. Schiedsrichter Mantler. , . O ft m a r k: Kail; Weißenbock, Kemot; Graf 1, Biber, Jarosch: Graf 2, Swoboda, Ferenz, Hofbauer, Meisner. Rudolfs Hügel: Zwonek; Pilot, Dvorzcck; Koccny, Necas,. NimmrickM; Kamesch, Gyuris, Morawetz, Duspiva, Minarik. / \ ' Die Bngltteuauer erfochten gestern einen überraschend hohen Sieg, der »dem TovuntersHieo entsprechend als verdient bezeichnet werden kann. Die wirklich gute-Leistung der Sieger soll durch die Feststellung keineswegs geschmälert'werden, baß ihnen. ,.diä. Bodenverhältnisse sehr zugute kamen. Die Rudolfshügler konnten sich auf dem nassen und schlüpfrigen Terrain absolut nicht zurechtfinden, so daß schon nach den ersten Minuten des Kampfes ihre Niederlage seststand. Dem Sportklub Ostmark kam noch der Umstand zunutze, daß er vor der Pause den überaus heftigen Wind^zurn Bundesgenossen hatte, so daß er ziemlich mühelos zu drei' Treffern gelangte. Da die Zweitklassigen in dieser Zeit den Kampf ziemlich offen hielten, rechnete man zur Pause damit, daß--sie nach Seitenwechsel den Vorsprung der Gegner werden verringern können. Als es nicht aber' gleich nach Wunsch ging, tat Rudolfshügel das Unglugste, was in'diesem Fall zu machen-war. Necas, der sich als Mittelläufer recht gut schlug, ging in Len Angriff vor, während der Flüaelläufer Koceny den MittÄläuferposten , einnahm . Die Deckung verlor dadurch ihre Widerstandskraft vollkommen, so daß von nun an Ostmark das Feld bMrrschte.' Die Ostmärker statten, das Glück, das Spiel mit dem Winde im Rücken zu beginnen und diesen Vorteil nützten sie auch weiblich aus. Schon' in -der '11. Minute könnte Swöboda aus einem Gedränge den ersten -Treffer für Ostmark erzielen. Ein Fehler der Verteidigung, durch den Forenz den Ballun« mittelbar vor dem Tore vorgelegt 'bekamt ergab in der- 85. Minubr -den zweiten Erfolg für die Schwarz-Roten.. Eine Minute" daraus verwettete' Hosbäüer einen'-Pcttzbäll Swobödas zum .dritten.Treffer. - Nach der Pause behielten die Brigitienäner, obwohlsienun gegen den heftigen Wind ankämpfen mußten, auch weiterhin die Oberhand. Wohl konnten die Rndoffshügler in der 2. Minute durch Dusdiva einen Treffer ausholen, aber schon kurze Zeit darauf brachte Fe rem durch - einen herrlichen Kopfstoß den Trefferstand auf vier. In der 17.. Minute brachte ein Foul der Ostmark-Berteidlguug 'den Rudolfsbüglern einen Elser sin, der von N?Ms verwandelt wurde. Zwei Minuten später g'mg.Swoboda .der, gegnerischen Perterdigung davon und erzielte über den Kopf des Tormannes hinweg idas fünfte Tor Ostmark/Zwei Prachtschüsse. Hofbaubrs .stellten endlich in 22. und 26. Minute das Endresultat her. . Amateure—West. 9 * 0 (4v). Amateur-Platz. 800 Zuschauer. Schiedsrichter Lanzer. Amateure: Roth; Popovich. Tandler; Geber, Jena Konrad. HM; Weser, Swatosch, Schaffer, Kalman Konrad, Köck. - - W e st:^ Dich; Wemzedl, Vogelfänger; Schmied, Weßuer, Steiner; Sima, Kühnel,'Kafka,'Schwach, Sikorn. .Die Erstklassigen, die bis auf Lohrmänn und Cutti mit «ihrer stärksten-Mannschaft antraten, machten-mit den Gegnern, was sie wollten. Roth hielt einen „Elfer". Sonst kam hauptsächlich der'Angriff ins Gefecht. Bei den Unterlegenen spielte die Verteidigung sehr gut.'Die Tore erzielten Wirser (3), Kalman (2), Swatosch (2), Köck und Schaffer. - ' Wacker^Welfte E!f 6 :1 (1:1). Wackerplatz. 1200 Zuschauer. Schiedsrichter Kolin. W.a cker: Maresch; Kalteubrunner. Pantschet; Klieka, Resch, Brinek; Standeumeier, Machhörudl, Wann, Reindl, Greiuer. Hörndl in. der 30. Minute den vierten, durch Standenmeier den fünften Treffer u;w einige Minuten vor Schluß stellt Resch das Endresultat her.. Simmering- Stadlauer Sportklub 3: 0. Sinnneringer-Platz. Schiedsrichter Braun 1. 200 Zuschauer, Simmerin ' Swienka; Jra, Riedl; Ehrlich, Roscher, Strang!; Hauswirth, Dumser, Horvath, Mrkwitschka, Kliwitsch. Stadlau: Baumeister; Neubaues Fudjar; Schmidt, senk, Zens; Sachsel, Hantschuk, Seemayer. Hummenberger 2,!ump. Die restliche Spielzeit des seinerzeit infolge Schneetreibens bei Halbzeit abgebrochenen CupApiels hätte gestern nach-, getragen werden sollen. Die Stadlauer erklärten aber vor. Beginn des Spieles, keine Aussichten auf eine Aenderung des. Cupresultates zu haben und verweigerten den Antritt zu diesem Spiel! Schließliich einigte, man sich auf Austragung eines Freundschaftsspieles von 35 Minuten, um wenigstens ein Trainingsspiel zu absolvieren, das bei freiem Entree, vor lick ging und trotz 'des peitschenden Schneeregens zierwlichen Anklang bpi dem Häuflein ausgehungerter 'Fußballenthusiasten fand. Das Spielfeld war trotz des vorangegangenen Regens und nachfolgenden Schneetreibens in verhältnismäßig guter Verfassung. Ueberraschend schnell fanden sich die Hausherren auf dem durchnäßten Spielfeld zurecht. Hier waren es vor allem die beiden Flügel, die durch rasante Läufe den Ball nach vorne trugen und das Leder schußgerecht zur Mitttz gaben. Als besonders durchschlagskrästig erwiesen, sich Horvath ml Verein mit Dumser. Die Deckung hatte wenig Mühe, die nur auf planloses Durchbrennen gestellten Angriffe der Stadlauer abzuweisen. Die Verteidiger, denen die Sache zu langweilig wurde, versuchten sich mit'Erfolg auch im Sturm. Damit ist wohl am besten die Spielweise des Gegners charakterisiert. Vor allem krankt es bei den Stadiauern an System. Die Halbes droschen drauf los und waren froh, sich des Balls entledigt zu haben. Mit dieser Methode werden sie Wohl wenig Erfolg gegen stärkere Gegner haben. Sofort nach Beginn setzen sich die Hausherren in der gegnerischen Spielhälfte fest, und Hauswirth vermag schon in der 8. Minute einzusenden. Einen Strafstoß an der Strafraumgrenze verschießt Dumser. Erfolgreicher ist eiin auss 'Geratewohl abgegebener Schuß desselben Spielers der den - Weg ins Tor nimmt. Eine Flanke Kliwitsch Verwerter Horvaths volley zum dritten Treffer. Die Gäste werden jetzt offensiv, ohne aber einen Erfolg herausschlagen zu können In kurzer Reihenfolge beschließen Dumser (2) und Ehrlich den Trefferreigeu. Beweflungsspieler—iZnterncitional 3:2 (2:0). Jnternational-Platz. 200 Zuschauer. Schiedsrichter Ganger. Gestern vormittags hätte das Cupspiel, das am 10. Dezember ■ 1923 8 :3 unentschieden civbete wiederholt werden sollen. Doch Herr Ganger erklärte, das Spiel wegen des heftigen Windes nicht auAr^gen zu lassen. Tie beiden Vereine - einigten sich daher ans ein Freundschaftsspiel. - ..Mit halbstündiger Verspätung beginnt das Sp-.el, in dem die Beweaungsspieler, oie mit dem Wnd svielten. fortwährend bedrängen, aber einige sehr aussichtsreiche Chancen v-ergeben. Erst in der 20. Mnn.n? verhindert Fe-igl dnrch Hunds ein "Tor, dir Folge ist ein Strafstoß, den' Achatzy glatt ver-.- wandelt. Quatember -bat m der Folcye noch mehrere Schüsse I zu halten, kann aber nicht verhindern, daß die Bewegungsspielerc'ht zweites Tor erzielen. Nach Seitenwechsel bedrängt International, irolwcm stellen die Gegner das Spiel, auf 3:0. Bald daraus stellt International durch zwei Treffer das Endresultat her. Rag—Donaustadt 4:3 (2:0). Straßervbahner-Matz. 1000 Zuschauer. Schiedsrichter Kreuz:. Das Spiel nahm einen sehr interessanten Verlauf, der 'leider durch einzelne Derbheiten Rags getrübt, wurde. Die! Rag-Mannscha-ft konnte aber rrotzdem.nur zeitweise gefallen und hatte ihre besten Spieler in der grEpielenden Halvesreche. Don-austadt hatte vier, Ersatzleute eimestellt. die sich teilweise j'.'bewährten. Der Angriff war der beste O.llannscha'ftsietl. Bald nach Beginn gelingt es TrMars^ durchzubrechen, seine Präzise Flanke Vertvarrdelt Wimmer uni Bom'l>enschuß (dritte Mimne) zun: ersten Treffer Rags. Nun^ geht Donaustadt zum Angriff'über'und bleibt auch weiterhin im Bori-erl, doch bloß eine Kornerierie ist die ganze AuHbeute. Glücklicher ist Rag, die in fi>cr, 38. Minute durch Stroh, unter Mithilfe Wacker konnte dieses Spiel, erst .nach hartem Kaurpf ge- I Havdn'"l, rbren Oveiten Treffer «buchen kann. Nach Halbzeit Winnen, da ^ie Halvtzsreihe völlig'versagte. - Bis zipanzig Mi- P Donaustadt weiterhin überlegen und kann dnrck) Ammerling nuten vor Schluß gab die Weiße Eff.-einen^ebenbürtigen, ja^ zeitweise sogar überlegenen Gegner ab, als sie aber . mit ihren Kräften zu Ende war. erhieilt sie ein Tor nach dem anderen. Bei. Wacker' konnten diesmal . nur der Tormann Maresch und der linke . Außenstürmer Greiuer gefallen; Resch.versagte in Ruhe ÄnniliÄ,. da»» k°,m man seine. Wunder erleben, vollständig. Reindl «ei erst gegen SSstch zn seiner guten Nicht nur Nisse, die stets ,«r' Schustpen^^ erklärt werden, > erzE^dur» M, Trester b.c foitbcru selbst lebende Exemplare karm man denwnstrieren. And solche ungepflegte Köpfe findet man oft genug bei Kindern aus besseren Familien. Die chronische Verlausung ist aber ein, gefährlicher Zustand, .der zu Hautansschlägen, Drüsenschwellungen .am Halse, Skrofulöse,:Augenleiden und in der Folge sogar zu Lungeninfektion mit Tuberkulose führff Was noch die Kleidung betrifft, so muß.sie nicht ffnmer neu sein, aber in reinem Zustande erhalterr werden sie'soll ohne Risse, Löcher und Schmutzfleck sein. Das kann selbst die ärmste Mutter erreichen, wenn sie das nötige Verständnis hierfür hat. Wenn sie das Kind so erzieht, dann wird es auf jeden abgerissenen Knopf achten und seinen Stolz. darein setzenbald selbst die kleinen Flickarbeiten dnrch- -n führen. v Die Ueberwachung der Kleidung -und der Körperpflege der.Schulkinder erfordert nicht viel Zeit, sie muß aber, von frühester Jugend mit größter Strenge zuerst von den Eltern durchgeführt und dann vom Kinde gefordert werden. Nur auf diesem Wege kann ein brauchbarer Mensch für die Gesellschaft gewonnen werden. So' manchen, selbst geistig hochstehenden Menschen sicht man die schlechte Kinderstube mtu Sie hat schon vielen beim Fortkommen im Leben geschadet, Wacker.' Bei den Dxittklassigen gefiel die ganze Mannschaft, insbesondere, der Tormann, den an den Treffern kein Verschulden trifft. - Gleich nach Beginn kommt Wacker durch. einen Elfer zur Fübrimg,^ den Wana sicher einschoß. Nach andauernder Belägetüng Wackers, in der Greiuer imnrer wieder die' ganze Mannschaft nach vorne-riß, kamen die Weißen Elf immer mehr auf uyd erzielen auch durch einen Sololauf den Ausgle:ch., Trotz heftiger Versuche kann Wacker vor Halbzeit nicht oen führenden Treffer buchen. Nach Seitenwechsel belagert'-Wacker ununterbrochen,-doch . Machhötndl und Reinol vergeben die unglaublichsten Chancen. Erst in dyr 25. Minute erzielt Reindl einen Treffer und zwei MnÄen ftvi-eder einen. Nun machen-die Wack-er-Äpute mit ihxonr- Gegner was ftewollen und eMSlen, auch. du-tch Mach- (7. Minute) einen Treffer azffholen. Doch bald gelingt es Rag - durch Wimmer, den dritten Treffer zu erzielen, dem Donaustadt durch Hallak (12.' Minute) und Pa-nlmi (20. Minute) zwei Treffer-entgegenstellen konnte. Das Spiel nimmt' schär-ffre Formen-'an. In der -17. Minute gelingt es Rag, überraschenderweise -durch Stanzt den Sieg an sich zu reißen. Die Admir« in Prag. Die Wiener verlieren gegen Viktoria Zizkov 3:1, Halbzeit 3:1. Der tüchtige S. C. Admira mußte von den zweitklassigen' , Pragern eine Niederlage in den Kauf nehmen, die dem Spielverlauf absolut nicht entsprach. Die Wiener waren im Felde stark überlegen, paßten aber ihre Spielweise' ben unmöglichen BodenverbäÜmssen nicht an. Durch den Regen und Schnee war das Spielfeld in einen Sumpf verwandelt, der das kurze -Paßfpiel der Admira nicht zur Geltung kommen ließ, während das Kick- und RuschSystem der Prager sich als richtig erwies. Piktovia kam durch Kristal, Jelinek und Rub zu ihren Treffern, für Admira mar Koch erfolgreich. Dem Spiel wohnten nur 1000 Zuschauer bei. Schiedsrichter Straka. I f« Pillgk Alle Arten von Bankgeschäften Kommandiie der Kroatischen Eskomptebank, Agram WYflMf. Sestzersasse 4 Kredituna Warengeschäfte Telephone: 60-4*82, 60-4-93, 63-4-85, 64-4-42, 68-4-78, 69-4-82 10465 Telegrammadresse: Frapobank