Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1784 (2.2.1924)
- Date
- 1924-02-02
- Page
- Seite 12 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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UflfMUWlJL'.Ui'. SIS Seite fS_ ' Men. SamStag """" .Ser Vertrag von Nim." ' Modernes Theater. Für den Besucher ist dieses neue, geschmackvolle, vorrrehme Theater eine große Freude. Aber die bedauernswerten Mimen! Die kriegen Wohl Herzklopfen, wenn der Vorhang hoch geht, wie der Abiturient beim Beginn der „Mündlichen". Der Raum ist auf intimste Wirkungen gestimmt. Jede falsche Betonung oder Bewegung fällt auf, wie unter dem Vergrößerungsglas. Die Perücke muß genau sitzen, die Maske muß tadellos sein, ein schlechter Schminkstrich ist ein Malheur. „Schmieren" ist hier ausgeschlossen und aufs „Schwimmen" kann sich der Tapferste nicht einlaffen. Die Tatsache, daß hier das erste, wirkliche Kammerspielhaus geschaffen wurde, verpflichtet den Kunstliebhaber. Wir wollen dem Ensemble Zeit lassen, hier zu lernen. Und lernen, richtig nochmals von vorne beginnen muß auf dieser neuen Bühne auch der Trefflichste, wie etwa ein erfolgreicher Opernsänger, der fürs Konzertpodium umsattelt. Das Lustspiel VerneuilS (deutsche Bearbeitung von Rudolf Lothar) ist gut gewählt. Nur muß es kurzweiliger vonstatten gehen und — erstklassig gespielt werden. Ein flotter junger Mann und ein herzhaftes Mädchen gehen eine Scheinehe ein, um auf diesem, in französischen Lustspielen nicht mehr ungewöhnlichen Wege, ans Ziel ihrer Herzensneigungen zu gelangen. Natürlich verlieben sich die beiden ineinander, verabschieden rechtzeitig jene, denen sic sich späterhin verbinden wollten und werden ein glückliches Paar. Auf den Raum „eingestümnt" haben sich die Herren Jensen, Ritter und insbesondere Schrecker. Fräulein Landing ist im letzten Akt sehr fein und — was anfangs nicht zu erwarten war — auch angenehm. Der begabte Herr B e r e g i muß nach einer Serie. pathologischer Gestalten einen frischen, jugendlichen Pariser Elegant spielen. Es geht schwer. Sehr schwer. Schon die Bühnenbilder, dankenswert die Zwischenaktsmusik. O. A. Diener Mrgertheater. „Agn." Tie Operette als Kunsfform ist so schwer erkrankt, daß man ihr' nur mit radikalen Mitteln Heilung verschaffen kann. Denn alle Versuche, mit erprobten Arzneien ihr eine künstlerische Fortentwicklung zu sichern, sie mit den Ansprüchen einer Zeit, die um eine neue soziale Gesinnung ringt, in Einklang zu bringen, sind kläglich gescheitert. Und nun, da das Publikum sich zu verlaufen beginnt, das in der Maske der Biedermeierzeit an den stereotypen Gesängen und Tänzen sein Genüge fand, erhebt sich brennender denn je die Frage, woher die Gesundung kommen soll. Wie jedes musikalisch-szenische Kunstwerk ist auch die Operette an das Verhältnis zwischen Text und Musik gebunden. Das Libretto der modernen Operette besteht in der Konstruktion einer dreiaktigen Fabel, deren Entwicklung und Ablauf seststcht, da der dritte Akt nur die glückliche Auflösung aller bestehenden Gegensätze bringen darf. Die Maschen dieser Handlungsfolge sind teils mit lyrischen, teils mit tänzerischen Einschiebseln aneinander geknüpft. Aber die organische Einheit, die Grundform eines Kunstwerkes, ist zerstört und in Details aufgelöst. Um diese zu gewinnen, wird auch die Operette aus einer geschloffenen Weltanschauung zu den menschlichen Vorgängen Stellung nehmen und aus reiner Gesinnung zu reiner Form zu dringen versuchen müssen. Nur im pawdiftischen oder.satirischen Gewände kann das Operettenbuch wieder, die Freiheit gewinnen, über menschliche Beziehungen den Richter zu spielen, gleichzeitig aber auch den Komponisten vor neue Probleme stellen, die die Erstarrung seiner Phantasie in ausgefahrenen Geleisen verhindern. Daß dann auch die Operettenbühne von der traditionellen Darstellung festgelegter Typen sich entfernen wird, ist als doppelter Gewinn zu buchen. Man hatte während der Aufführung der Operette „Agri," zu der A. M. Willner und Wilh. Sterk den Text und Ernst Steffan die Musik geliefert haben, genügend Zeit, sich alle dramaturgischen Fragen durch den Kopf gchen zu laffen. Die Tutankhamen-Mode wirkt noch in diesem Buche nach, ohne daß das Kolorit afrikanischen Bodens die Phantasie der Librettfften besonders beflügelt. Denn, daß gerade in der Ausstellung zu Paris Lord Robert Durcham in Konkurrenz. mit seinem Bruder Tom beim Besuche des Bedumendorfes sich in Violet Pott, der Tochter eines demokratischen Politikers verlieben, ober auch das Beduinenmödchen Agri, das von den Arabern festgehalten wird, aus Mitleid nitnehmen und daß so zwei Paare den Weg zueinander finden, war schon aus dem Theaterzettel zu ersehen. Nur die Umwege sind lbedauerlich. Sie hemmen auch den Muß der Musik, die der wertvollere Teil der Operette ist. Schon die Anfangschöre der Beduinen laffen aufhorchen. Die wandlungsfähige gut pointierte Rhythmik seiner Gesänge und Tänze, die von der Schablone freie Ausfeilung der Partitur, sein Klangsin-n, laffen Steffan als Begabung erscheinen, die vielleicht noch einmal bei strengerer Auswahl >hes melodischen Elementes einen Volltreffer erzielen wird. Daß er auch einen netten Walzer schreiben kann, sei besonders vermerkt. Die Darstellung erhöhte ihren Glanz durch die besondere Leistung der Luise Kartousch als Violet. Sie fft die wisnecischeste Soubrette, im Gesänge, i mTanzen und in der Darstellung durch ihre Grazie bezwingend. Mimi K.ö t t als Agri bringt ihr schönes Aeußere, ihr raffiges Temperament zur Geltung. Darf man aber mit der Gesangstechnik so frei schalten wie es die Künstlerin tat? Louis Treumann ist unverwüstlich in seiner jugendlichen Eleganz, in der Vor-- nehmheit seiner Bewegungen. Fritz Schulz ist heute schon ein sehr wirksamer Komiker von persönlichem Profil. Ferdinand Bonn, als Vater Violets zu begrüßen, war, auch wenn er nicht sang, traurig. Denn man ließ seine Erinnerungen in die Vergangenheit schweifen. Die Stärke des Beifalls, besonders nach dem zweiten Akt, hat sicherlich alle Wünsche der Autoren und Darsteller erfüllt. Alfred Sandt. SBiettttt Mvrse«Äettrrit«* Sarl-Aeater. Uraufführung einer Operette von Julias Bittner. „Die silberne Tänzerin" ist der Titel einer Operette, zu der Ludwig H i r s ch f e l d und Paul Frank den Text ynd Julius'. B i t.t n e r: die 'Musik geliefert haben. -Sie erlebte gestern im Carl-Theater, besonders »ach dem zweiten Akt, einen großen Erfolg» der den Ausflug Bittners ins Operettcnland und die durch die Mitwirkung Aagard - Oestvigs und Leo Seidls aus dem üblichen Rahme» herausfallende Darstellung belohnte, lieber Werk und Aufführung wird noch zu sprechen fein. dt- Barnah gestorben. Aus Hannover kommt die Meldung, daß dort Ludwig B a r n a y an den Folgen eines Schlaganfalles kurz vor seinem 82. Geburtstag gestorben ist. Barnah, der aus Budapest stammte, betrat im Jahre 1866 zum ersten Male die Bühne. Kurz darauf schloß er sich der Meiningerschen Richtung an und vom Jahre 1888 bis 1894 lotete er als Direktor das Berliner Theater. Er war vor affen Dingen ein großer Förderer Hanptmanns. Neben seiner Bühnenwirksamkeit und seiner direktorialen Tätigkeit hat er auch für die Schauspieler sehr nützlich gewirkt. Er gehörte mit zu dev Gründern der Bühnengenossenschast und wurde in Anerkennung seiner Verdienste von dieser zum Ehrenpräsidenten ernannt. Richard Lanik gestorben. Gestern ist der bekannte Impresario und Mitdirektor des Wiener KomödieNhouses Richard Lanik im 41. Lebensjahre verschieden. Mit ihm nt eme anerkannte, führende Persönlichkeit aus dem Theaterleben dahmgegangen, deren Wirken in der gesamten Theaterwelt bleibende Spuren hinterläßt. Zahlreiche Künstler verdanken ihm Entdeckung uitb Aufstieg. Das Begräbnis findet Montag am Hietzinger Friedhof statt. Das Programm des Burgtheaters. MBooch den 6. b. wird Schnitzlers .Der junge Medardus m den SpiÄplan ausgenommen. Philipp Zeska fpielt MN ersten Male die Titelrolle. Am 14. d. gcht Georg HirsLfelds Schmaspiol „Agnes Jordan" in Szene. Lotte Wedelskv gibt die Agnes. Die nächste Premiere des Mademikcheaters fft da« Lnst^rel „Ein wundervoller Tag" von Kwinson und Mirand-e. Dann folgt die ErstanWhviMi von Smndbergs „Gespenstersonate". Die älteste jüdische Schauspielerin gestorben. In Warschau ist vor einigen Tagen die älteste Scho-nspEmin der jüdischrn Bühne, Frau Jda Weinstein, nn Mer von 86 Jahren gestorben. Sie war ein MitgliÄ» der ersten, von Abraham Goldfäden, dom Gründer des jüdischen 2chMters. gebildeten Truppe. Bor einiger Zeit wurde FvaP Weirfft-onr von dem Jüdischen Schwuspielerverbaüd Amerikas Äs dw,Mutter der jüdischen Bühne" zum Ehrenmitglied ernannt. Else Laskr-Schuler. diese persönlichste ErschÄmwg bedeutender zeitgenössischer Lyrik, die Dichterin der hebräischen Balladen, wird am 8. d., 7 Uhr abends, im Reuen Sänke der Hofburg aus eigenen Schriften lchen. Dar österreichische Komitee der Internationa len Vesellschaft für neue Musik veranstaltet Montag Heu 4. d.. 8 Uhr abends, seinen vierten Kammermufikaberch mit zechgenoffvschenr Programm im Mozart-Saal, 1. Beg.. HrrmApfovtgasse 20. Zur Aufführung gelangen Werke von Äix, Pou«ne» Hauer, Mnlhaud. ÄusfÄhrende: Mary Dickensoit-Auner, E>mny Heim, Dr. Grifft Bachrich. Mbert Lffrschütz, Leb RosenÄ. Em- Mrende Worte: Josef Dkrtthias Hauer. Ein Museum für Schauspielkunst und Dlnsttgefchichte in Budapest. Wie aus Budapest berichtet wird. hat Mr ungarische Landesverband für Literatur und Bndungswejen dre Initiative zur Errichtung eines Museums für -schauspleKurfft und Musikgeschichte ergriffen. Es handelt sich nm die Durchführung eines großzügigen .Plan-es, an dvr die hervorrayeiAsten Vertreter der ungarischen Kunst, Literatur rmd Klfftuvgejchichte teilnchmen. Aus dm Theatern. Vol^kroper. Heute Samstag, 7a® ^hr abends, JmDeutschenDolkStheater sdrelt Alexander M o i s f i heute SamStag den Montezuma in G erhärt Haupt» mannS dranlatischer Phantasie „Der weiß«! Heiland. In derselben Rolle verabschiedet sich der Künstler Dienstag den 6. d. — Die Uraufführung von Paul Wertheimers „Menschen von heute" wurde für SMstag de« 9. d. angesetzt. Regie: Dr. Heinz S ch u l b a » r. In den Kammerspielen findet Dienstag den 5. d. die deutsche Uraufflihrung beS dreiaktigen Lustspiels „D i e Alarmglocke" (La Sonoette d’Alarme) von Maurice Hennequi» und Romain C o l l« 8 statt. 3n den Hauptrollen sind Eugen' Burg «nd Gisela Wekbezirk beschäftigt. W v ch e n fp i e lp l o « der StaatSoper. Morgen Sonntag, >/,6 Uhr abends, „D i £ M e ist » rsinger von Nürnberg". Montag, 8hr abarchS, „Don Jüan" (Donna Änna—Frau F^ida 2 ei bet, Don Octavio — KcnmnersLnger Richard Tanger al» Gaste). Dienstag. 7 Uhr abends, „Othello" (OthM - Kammer, länger Tino P a t t i e r a als Gast). Mittwoch, 7 Uhr abend», „Fidelio" (Leonore — Fra» Frida 2 e i & * * als Gast). Donnerstag, 7 Uhr abends,. „C a r n e v a l, ,K l e i» I d a S B l n m e n", „JosephS-Lege^de . Freitag, 7 Uhr abends, „Zar » n d Z i m m e r m - n . SamStag, 7 Uhr abends, „Fra Dtavolo" (Fra Diavblo — Kammersänger Tino P a t t i e r a a. G.). Wochenfpielpla» der B u r si t h r a te r S. Morgen Sonntag, 7*8 Uhr nachmittags, „Dr * StÜtzen der Gesellschaft". 7 Uhr abends, »Die rote Mühle". Montag, 7 Uhr abends, „Del Teufel sschüler". Dienstag, 7 Uhr abends, „D i e r o t e M ü h l e Mittwoch, 6 Uhr, abends, „D er junge Me d ar d u 8 Donnerstag, 7 Uhr abends, „Die Katakomben . Freitag, 7 Uhr abends, „M a r r a S t n a r t". Samstag. 7 Uhr abends, „König Richard der Zweite. Wachens ptelplan des Akade ml etheaterS. Morgen Sonntag, 3 Uhr nachmittags, „D e r Raub der Sabinerinnen". 7*^, Uhr abends, „Jolandas letztes Abenteuer., Dienstag, 7,6 Uhr abends. „Am T e e t i s ch". MittMoch. 7.8 Uhr abends, „E i n G l a s W a s s e r". Samstag, 7*3 Uhr abends, „Ein Glas Wasser". Wochenspielplan der V - l ^» o p e r. Morgen Sonntag, 7-b Uhr nachmittags, »M a d a me Butterfly". 7.8 Uhr abends. „Fürstin Tan a g r a* 7*8 Uhr abends, „F ü rft i n.L a nagr a". 2. FeLruai: IW srr. 17« abends, „Die Stumme von Partiei". >/-8 Uhr abend», „Die Boheme". ' Wochenfpielplan des Deutfchei °lks t h ec t er 8. Morgen SonntLg 7,3 Uhr nachmtttagst „Kettenglreder^. 7Uhr abends, „Die D eukmalm?? c V ^?"Eag. 7 Uhr abends, „T a ifu Diensta« 7 abends, „Der w e i ß e Seil and" (Abschied« Vorstellung Alexander M o i s f i S). Mittwoch. 7 Uhr abends ,M a n k a n n n i e w 1 s s e n". Donnerstag, 7,7 Uhr abends .Heer Gh nt". Freitag, 7 Uhr abends, „Die Den? nr a l S weihe. SamStag, 7 Uhr abends, zum ersten Male „Menschen von heute". i 2B o e u f i e J I a n bei R a f m u »d- Th eaterr. Morgen Sonntag, 7,3 Uhr nachmittag» (Wiener Kammeroper), „Die lustigenWeiber vonWiud. s o r - 7 Uhr abends, „F a m i l i e S ch i m e k" (Max Pallevberg). Montaa. Mittwoch und Samstag, 7 Uhr abends. Liliom (Max Pallenberg). Dienstag und “ < Uhr abends. „Nebeneinander" (Mar Anton Edthofer). Freitag, 7 Uhr abends. „D i, Maschine" (Max Pallenberg, Anton Edtbofer). Wochenspielplan deSModerue» Theaters. Morgen Sonntag, Montag, Donnerstag und SamStag, 7 Uhr abends, „D e r B e r t r a g v o n N i z z a"„ Dienstag. Mittwoch Md Freitag, 7 Uhr abends, „D a S W e i b i st b i t t e r". Täglich, 16 Ubr abends, „L’A m o « r m a s q n e *• Donnerstag, Vallenberg, Dampf- RonMtnachrrchten. (Die nachfolgenden Notizen sind entgÄtliche Ankündigungen.^ Veranstaltungen der Konzertdirektton Gutmann. 1. Bez., Kärntnerring Z. (Bleibt heute Samsta-g von 10 bis 1 Uhr vormittags geöffnet.) Der bekannte jugoslawische Komponist Ziga Äirfchler wird am 16. Februar im Kleinen Musikvereins^aale einen Abend mit jüdifchenBolksliedern eigenerBear- Leitung veranstalten, deffen Ausführende Berta S w e r tli n (Mezzosopran), Gerson M a r g u l i e s (Tenor), der Jüdische Gesangverein und der Komponist stmd. Karten an der Konzertkaffe G u t m a n n. Uebermorgen Montag. 7 Uhr abends, findet im Großen KonzerthcmSsaale dev. Tanzabend Gertrud Bodeuwicfer und ihrer Tanzgruppe unter MitwirkMg von Ernst Walt statt. Am Klavier r Artur Kleiner. Restliche Karten bei G u t m a n n und an der Abendkasse. Uebermorgen Montag gibt Autvu Trost seinen Klavierabend im Mittleren KonzerthmSsaale. Programm: Mendelsohn: Präludium und Fuge, L-Moll, op. 3ö; Beethoven: Sonate L»-Dur op. 31, Nr. 3; Chopin: Scherzo U-Moll, zwei Etüden, Walzer op. 64, Polonaise K«-Dur; Reger: Variationen und Fuge über ein Tbema von Teleman. Restliche Karten bei G u t m a u n mrd M der Abendkaffe. Uebermorgen Montag beginnt dar Vorverkaufsrecht der Mitglieder der Vereine der Wiener Philharmoniker und N i c o l a i für das unter Leitung Franz Schalks am 17. d. mittags, 7, 1 Uhr, im Großen Müfikvereinssaale statt? findende Bruckner-Konzert der Wiener Philharmoniker. (Konzertkasse G u t m a n n.) Diensbag den 6. Großer MmfikveremSsaoL. erster diesjähriger Liederaben-d Kamimersän-ger Franz Steiner. SchuLew- Gvcchms-Strauß) Am Klavier: Hans Miller. Wenige restliche Karten an der Konzertkaffe Gutmann. Das abgesagte Slezak-Konzert wrvd am 8. d. im Großen Konzevthaussaale nachgcholt. Karten, die auf 5. Jänner (Mufitvervln) lauten, müssen an der Kanäertkaffe Gubmcmu umaetauscht werden Die rrstlichen Karten find bei Gutmann erhältlich. -» Veranstaltungen der KonzertdrreMon „Musika". Afpernbrückengaffe 1, Tel. 484*96. Das größte Wunder des Jahchunderts, Pietro Mazzim. Wie vvrauszuschen war, hat die Ankündigung des einzigen am 10. d. im Großen KongerthauSsagll stattfindenden Konzertes des sechsjährigen Wumdertmdles AllarchÄse Pietro Mazgini einen wahren Ansturm gegen die Kassen heworaemfen. Mazzini spickt Werke von Haydn, Bsetbove« und Chopin. Außerdem begleitet der WmrderPiamst seine Mutter, die berühmte Sängc-vin Carla Benassi, zu Lieder« von Falconieri wnd Pergollese. Die wenig vorhandenen Karten: Konzerthauskaffen. Gutman«, Kehlendovfer. Schmidt. Dr. Auto« Formanek. Vortrag Montag den 4. d., 7 Uhr abends, in der Burg. N-ur noch vmzckne Karten bet Kehlendorfer. Schmidt und Burg. Ueber „Sadismus «nd Masochismus" spricht Doktor W. Stekek Montag .den 4. d., 7 Uhr abends, in der Gurg. EtÄche Karten find noch M haben: Kehlendorfer. Schmidt und Burg. Professor Dr. C. Schneider spricht am 6. d. über Stellung der heutigen Wissenschaft zum Okkultismus". Wenige Karten bei Kehlendorfer, Schmidt und der Brrrg. da Veranstaltungen der Konzertdirektion Georg Kugel. Berta Swrrtli» (Älga) gibt am 13. d. im Saale der Se«Mwn einen deutsch-vussisch-Mdischen Liodernbend. Die Künstlerin hat kürzlich eine Anzahl von Konzerten in deutschen Städten mit großem Erf^ge bei Publikum und Presse gegeben. Karten ab Dienstag an der Muisilliereinskkasse. * Konzert Roderich Baß. Freitag den 16. d.. Zeremonien' faäl der Hofburg, präzise 7 Uhr äbsnds. Das Progranrui laustet: Bach: Aire; Mozart: Menuett: Goffek: Gavotte. Brarbeit-ungen von Roderich Baß; Beethoven: Vari-tionen C- Moll; Chopin: Sonate H-Moll; Chopin:Nocturne,2Maznrken, 4 Etüden, Wälger Ges-Dur, PiÄonaise As-Dur; Schumann: Abschied («ms den Wa'ldszenen); Liszt: Liübcstvanm As-Dur; Schubert: Deutsche Tänze (Bearbeitung von Roderich Baß): Roderich Bah: Mtwiener Stimmungsbckder; )J. Strauß: ,-Mein Lebens-lans fft Lied' un,d Lust" (kontraipunktischL Watzerparaphrase von Roderich Baß). Karten bei Gutmann und Kchlrndorser. Walzer-Redoute, 12. Februar Hofburg! (Das Tagesgesprach von Men.) Bis jetzt sind folgende Gruippenanme'lduu'- gen eingckangt: Abgebaute Werkelmänner'mit ihrer „Kapelle", Bnrgumfik--Ht«vmmgaiste. Die „eiligen" Dienstnuinner.,, Gäste des Hotcks „zur grünen Wiese", In der Nacht.... Reinignngs- «ufftalt „Wiener Wäscherinädckn", Das Drennäderlhaus, Wasserratten. Ausgerechnet — Kerzen!, Wir von Hoch und Spleni. Das Arige des Gesetzes, D'MondscheiNbrüder, Ich. Nostwy, Slädtffche Kcnrtralrenteti, Firnm Sonnenschein und Regen ristv. Weitere Anineldungeri an das Ballkmnüi-?. 1. Bez, Him'molpfortgasse 11, Telephon 78-604, wvsckbst nach cknige ,Logen zu 1,000.000 K. M haben smd.