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Wiener Morgenzeitung · 1924-02-02 · Heft 1784 (2.2.1924) · p. Seite 10

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1784 (2.2.1924)
Date
1924-02-02
Page
Seite 10 (sequence 10)
Language
German
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Serie 10 Wien. SamSky Wiener Morgen zeltung. 2. Februar 1924 zwei Milzbrandsälle in Wien ♦ Nicht serelaiates Roßhaar die Ursache. Im Franz Io'essspital starb Var einigen Tagen-die erst Lljährige Olga HaSlinger on Mil'br'md und ein paar Tage später im Elisaberhspital der Bürstenbinder Martin Schmid an der gleichen Krankheit. Olga Haslinger war bei der Finna Zeininger und Martin Schmid bei der F'rma Matousche! beschäftig. Das stägijche Grsundheits^im hat sofort die uemrendigen Erhebungen eingeleite*. Dabei stellte es sich her« aus, daß bei Olga Haslinger di; Diagnose ans Milzbrand sofort gestellt wo.den war. Sckm'd wurde vom Krank.'nkassenarzt in das Elisaberhspital geschickt, wo ihm der Anfnahmsarzt wegen einer Schwellung des Un^rkiefers eine» Zahn zog. Obwofck dieser Anfnahmsarzt darauf ansmerksam gemacht worden war, daß Schmid mit Roßhaar zu tnn hat, schickte er den Patienten wieder nach Hause. Schmid verfiel aber immer mehr und mehr und wurde mit einer Zellgewebserweiterung des Halses wieder in das Elisabethspital gebracht, wo er bald nach der Einlieferung starb. Eine Jnfek! ions nizeige wurde nicht erstattet. Der Leichnam wurde in dos gerichtlich« medizinische Institut gebracht und es gelang noch am selben Tage, die notwendigen vorbeugenden Vorkehrungen durchzufubrcn. Das Gesundheitsamt bat erhoben, daß die Finna Zeininger di« Roßhaare von der Firma Moor u Mann bezogen hctt. Diese Firma batte einen eigenen Dcs''nfekticnsapparat, doch ergaben die Erhebungen, drß dieser Apparat in der letzten Zeit nicht mehr benützt wurde und die Roßhaare gar nicht desinfiziert worden waren. Di« Roßhaare, mit denen sich Schmid infi« zierte, waren von einem unbefugten Händler namens Klingsberg bezogen worden. Bon diesen Firmen sind noch 15 andere Geschäfte, wi« Bürstenbinder und Haarhändler, versorgt worden. Das Gesundheitsamt hat d?8 gesamte vorge'undene Haarmalerial sofort desinfiziert und di« beiden Betriebe Klingsberg und Matouschek gesperrt. Beiden Firmen mußte bekannt sein, daß die Gemeint seit Jahren das Haarmalerial zum Selbst?' stmpreis desinfiziert. Da'die Desinfektionskosten gegenwärtig "00 K. für ein Kilogramm Roßhaar bei einem Preise von 50 000 K. betragen, so können Wohl kaum finanzielle Bedenken eingcwendet werden. ZWfche TEkversov'mlvvs in der Brmillermr. Rechenschaftsbericht des Gemeinderates, Tr. PlaschkeS. — Die englisch« Arbeiterregienmg. — Für den Kcre» Hajesiod. Die Zionistische Bezirkssrktion Brigittenau veranstaltete letzten Mittwoch im Saale der Toynbeehalle eine Versammlung, bei der fast sämtliche Mischen Vereine des Bezirkes vertreten waren, was der, Versammlungsleiter Dr. Taubes als erfreuliches Zeichen begrüßte. Es sprachen Gemeinderat Dr. Plaschkes, Tr. Waldmann und Doktor Löwenherz über aktuelle jüdische Fragen. Gemeinderat Tr. Plaschkes referierte über seine Tätigkeit in der Gemeinde Wien als jüdischer Mandatar. Er betonte, daß er. in den Sitzungen geyen rechts und gegen links die jüdischen Interessen' zu vertreten habe. Den Sever-Erlaß sowie das Hakenkreuz lerische Treiben auf der Universität, habe er schonungslos gegeißelt. Er kritisierte das antisemitische Verhalten der jüdischen Sozialdemokraten, deren Wahlerro-r in der Brigittenau noch in -lebhafter Erinnerung ist. Dr. Plaschkes erwähnte auch die unwürdige Haltung jüdischer Großkapitalisten, die sich mit schweren Summen bei den hakenkreusierisck>en Elementen beliebt machen und durch ihre Spenden für antisrmitsche Institutionen nur die judenfeindlichen Umtriebe stärken. Er kam auch auf seine Tätigkeit in der Kultusgemeinde zu sprechen, an deren Neuausschwunß die zionistische Minderheit großen Anteil habe. In der Schaffung eines würdigen Religionsunterrichtes seien große Fortschritte gemacht worden, die hauptsächlich dem Ob-errabbiner Dr. ChajeS und dem Vizepräsidenten Dr. Friedmann zu danken sind. Auch die Ausdehnung des Kultuswahlr echtes auf alle Juden, ohne Unterschied der Staatsangehörigkeit, sei das Bestreben der Zionisten. Rach Dr. Plaschkes. der großen Beifall erntete, ergriff Dr. Wald mann das Wort, der auf die große Bedeutung zionistisch-organisierter Masten hinwics. Dies sei besonders wichtig im Hinblick auf die Systemänderuiig in England. Die neue englische Arbeiterregierung, die selbst Massen zu vertreten habe, werde die zionistische Sache, also die Palästina- Frage eher fördern können, wenn das ganze jüdische Volk sich der Bewegung anschlietze. Redner forderte die Anwesenden auf, die S ch e k e l st e u e r zu entrichten und so die Zugehörigkeit zum jüdischen Volke zu bekunden/ Dr. Löwenherz betonte, den historischen Augenblick, vor dem das Judentum stehe, und die günstige Stimmung für Palästina in her ganM Welt. Die jüdische Oeffentlichkeit müste sich jetzt auf der Höhe der Zeit zeigen und den Keren Hajessod. den Palästina-Außbaufonds stärken. Auf die zahlreich Erschienenen, unter denen sich sehr viele Frauen befanden, machten die eindrucksvollen Reden großen Eindruck. fit mm wird Miaer. In der österreichischen Landwirtschaftsgesellschast fand eine Besprechung der Abteilung für Milchwirtschaft statt, in der beschlossen wurde, den Milchproduzentenpreis mit Rücksicht darauf, daß die Milch bei den dermaligen hohen Preisen schwer absetzbar ist, um 350 Kronen zu ermäßigen. Es kostet also nunmehr ein Liter Milch auS Großmolkereien 5040 K. (bisher 5440 K.), ein Liter Händlermi'ch, pasteurisiert. 4900 K. (bisher 5360 K.) und ein Liter nichtpasteurisierter Händlermilch 4660 K., bisher 6060 K. Wien» 2. Februar. * Wirrer Ziont Isches Lokalkoiritre. Morgen, um 11 Uhr vormittags, im Zionistischen Bureau, 2. Be»., Taborstraße 20a, Sitzung des Lokolkomitees. Die Delegierten' werden ersucht, pünktlich und zuversichtlich zuerscheinen. die zehn Phiolen mit Gift verloren haben? Vielleicht geben uns die Memoiren der Bukobrankovics noch Aufschluß darüber. Auch Ziegenböcke werden gefunden, nur die Böcke, die man im Leben geschossen hat, sind uneinbringlich. Wie gesagt, die Straßen Wiens sind zwar nicht mit Gold gepflastert, besonders nach Schneefällen nicht, aber man kann ruhig auch der uns Gold hinlegen. Es würde sicher gefunden werden; ob es auch abgegeben worden wurde? In unserer närrischen Zeit ist schließlich alles möglich. * Aus dem Rathaus«. In der kommenden Woche findet eine Sitzung des Stadtseneats am Dienstag statt. Für Freitag, 1 Uhr nachmittags, wurde der Landtag einberufen. An die Sitzung des Landtages schließt sich eine Sitzung des Gemeinderates an. * * Enquete der Generaldirektion der österreichischen Bundesbahnen für Fremdenverkehrsangelegenheiten. Kürzlich fand die erste von -er Generaldirektion d r österreichischen Bundesbahnen^ veranstaltete Ansi-pracke für FremdenverkchrsEelsgeicheiten statt, auf deren Tagesordnung hauylsöchlich die für den Smmnerkahrplan 1924 m Aussicht gnommenen Amberungen und Derbesterungen des Rorseverkestres standen. Minstterialrat G a u st r r berichtete über die Bevbeffevungen des internationalen D- und Schellzuasvevkohres, wobei er betonte, daß in den bereits bestanden Verbindungen nanchaste Mrzungen der bisherigen Fahrzeiten erzielt werden sollen. Durch weitere Maßnahmen soll eine Ausgestaltung des internationalen und auch des inländischen Fremdenverkehres erzielt werden. * Die S'cherseltsVachleute beim Bundeskan'ler. Gestern erschien im Parlament eine Abordnung der freien Organisation der Sicherheitswachleute und sprach beim Bundeskanzler Dr. Seipel wegen der Regelung der Nelm-> gebühren vor. Di« Abordnung verwies auf die in der letzten Versammlung der Sicherheitswachleute gefaß'en Bvschlüsse, worin die eheste Bereinigung dieser Frage verlangt wnd. Dr. Seipel teilte der Abordnung mit, daß er die in Betracht kommenden Ressortchefs anweisen werde, die.diesbezüglichen Verhandlungen in den nächsten Tagen einzuleiten. * Die Forderungen der Bankangestellten, über die in den letzten Tagen im Bankenverband mtt den Organisationen der Bankbeamten und Bankgehilfen verhandelt wurde, haben zu keinem abschließenden Ergebnisse geführt, weil »nnächst der ganze Fragenkomplei; in f'ner ersten Lesung ausführlich durchbesprochen wurde. Die Verhandlungen werden Dienstag fortgesetzt werden. * Eine gefährliche Einbrecherjagd. Der Revierinspektor Zinggl hat den gefürchteten Schwerverbrecher Franz S w i e r a k. der erst vor wenigen Tagen aus der Strafanstalt Garsten entsprungen war, in einem Gasthause im neunten Bezirk ausqeforscht und ihn zugleich mit seinem Bruder, dem ebenso gefährlichen Stephan Swierak, festgenommen. Gefesselt sollten sie zum Kommissariat geführt werden. In der Nähe des Franz Iosefsbahnhofes stieß Franz Swierak den Inspektor nieder und lief trotz der Fesseln zum Frachtenbahnhof, wo er über eine sechs Meter hohe Mauer sprang und verhetzt liegen blieb. Nur sehr schwer konnten die beiden Verbrecher wieder dingfest gemacht werden. * Verhüteter Kasseneinbrnch in einem Postamt«. In der Nacht zum 1. b. hörte der Rayonsinspektor Anton Dung! aus dem Keller eines Hauses in der Klosterneuburgerstraße, wo sich das Postamt 29 befindet, ein verdächtiges Geräusch. Er drang mit «wei Kollegen in den Keller ein, wo drei darin befindliche Männer festgenommen wurden. Sie hatten schon mehrere Ziegelsteine ans dem Kellergewölbe unter dem V"stamte ausgebrochen. Me dre'. schon mehrfach vorbestrafte Einbrecher, wurden zum Kommissariat Brigittenau gebracht. * Autonnfäll«. Gestern nachmittags wurde die Praktikantin Malvine Wallath aiff dem Wallenstemv^atz von einem Automobil medergestoßen. Sie wurde von der Rettungsgesellschaft mit einer Gehirnerschütterung in ihre Wohnung gebracht. — In der Roteninrmstraße wurde gestern nachmittags die Privat« Hansi Kühn von einem A"to erfaßt. Sie wurde mit Quetschungen und Wunden in ihre Wohnung gebracht. * Der S<""me>,g der B^rmher'igen Brüder. Dev Sammeltag der Barmher'igen Brüder, der hntte hätte stattfmden sollen., wurde wenen des erst ru letzten Sonntag abgen halteren Sammeltages für die Armen Wiens auf Sams-« tag den 2. März verschoben. * Vom Pottzeifundamt Bitte, e8 gibt noch ehrliche Menschen in Wien. Wer es nicht glaubt, gehe ins Fundamt der Polizei. VierundzwanzigPerlenhalsketten sind dort von den p. t. redlichen Findern abgegeben worden! Können wir aus unsere Wiener nicht stolz sein? Daß die Perlen nicht echt sind, mein Gott: ausgerechnet echte Perlen soll man avgeben? Zwei künstliche Gebisse sind auch deponiert worden, und ist das nicht schön? Ich bitte sehr, wem patzt schon ein fremdes Gebiß? Und soll man nicht lieber ein (wer weiß wo?) gefundenes Damenhemd schnell zur Polizei tragen, bevor man es nach Hanse bringt und einem die holde Gattin allerlei natürlich unbegründete Verdächtigungen entgegenschlendert? Der Ueberbringer einer H u n d s p e i t s ch e wurde von der Polizei mcht gleich dortbehalten. Es muß nicht ein jeder Besucher der Madame jftj£Uetz^gewM Jein. jgtt Kirnte (Nachfolgende Notizen vir zu der Rubrik „vereine" sind entgeltlich.) * Alle Snusfrsnen m en im Ehor r «Die beste Seife ist Kagor.* * Dos altbekannte TapezkerermöbelhauS M. Writz verkauft sowohl im Haupttzes'Eäft, 2. Bez., Darw'ngasse 39. ais auch in bßt Filiale. 8. Bez., Arbeitergasse 87^ erstklassige Tapezierermöbel aller Art zu außerordentlich billigen Preisen. * Das Tanzin'titut Braun ist nach der Renovierung der Schulräume wieder eröffnet worden. Modernste Unterrichtsmethode. Täglich Unterricht und Uebinig unter persönlicher Leitung des Tanzmri.'ters.Hermann Braun. Citij'eüreidnngen Nr. 1781 * Enorme Auswahl bei spottbilligen Preiset» in Strümpfen, Westen und Socken im Strumpf- und Wird- Warenhaus Felix Kah. 7. Bez.» Kaiserflraße S. Dk« in meinet An'e.ge .(Theaterseite) angeführten Preise soll« Ihnen als Beisprel meiner Konkurrenzfähigkeit dienen. * Dir Einwanderung nach Amerika wird am 1. Juli wieder eröffnet. Bormerkurnen werden schon jetzt entachsn-, genommen von den Bureaus der White Star-Line. Wien. 4. Be-., Wiedner Gürtel 8, und 1. Bez., Kärntnerring 4. Die Dampfer die er Linie sind die größten und schnellsten» der We t. dw dw Reise nach New-Dork in nur 5Va Tagen surüdprecen. ä , * Heute. Samstag, letzter Tgg der Kronen-Woche bei Zwieback, M^'ia'ii'e straßt IN (Ecke Webga'^e). Sensationelle Gelegenheitskäufe! Heute biS 6 Uhr abends geöffnet. die Preise für Lelnenwaren im WarenbairS Brüdeb S ch i f f m a n n, 2. B e z.. T a b o r st r a ß e 48. Webe .. vro Meter lo.öno K. p.ßoO A Chiffon.. . pro Meter 18.500. 11.V00 K. g ggg Streif^radl.vro Meter 19.800 ff. 17.500 ' Domast.pro Meter 22.800 ff. is.roo * ^n^t...vro Meter 14.800 " Molino ..-. . .pro Meter 8.900 . Bettreuoe ...».pro Meter 15.800 ff. üj.poo Batistchiffon . . ..pro Meter 15/Ov" Matratzengradl.pro Meter 80.000 ff. 24.ooo " Jettüch . . .. 26.500 ff. 19.800 " Tischtücher ..,48.000 Kaffeegarnittlren ..98!ooo * Gläsertücher. 8.000 I Vereine/ ffiotfrögt nnd Versammlungen. Klub der Palästinenser. Dienstag den 5. d. ffndet in der Lesennd Redetzalle südischer Hochschüler, 9. Bez., Türkensttaße 9 (8. Stieae>, um 8 Uhr abends ein Vortrag be8' Tr. Hebroni: Alaebra schel hiaason (ffavitel aus der Logik) statt. Gäste willkommen. — Palästina-Sektion »ionistischer Hörer an derHochschnle für Welthandel. 2. Bez., Taborstraße 1. Mezzanin. Heute, ’/,8 Nbr abends. Vortrag Dr. I. W a l d m a n n: «Die sozialen und wirtschaftlichen Voraussetzungen de« Zionismus". Gaste willkommen. — Vereinigung zionistischer Bankbeamter. Montag den 4. d., Punkt 8 Uhr abends, im Heim, 8. Bez., Bennovlatz 1 4, Vortrag der Frau Anitta Müller- Eohen: „Meine Palästina-Reffe". Gaste willkommen! Die Herren und Damen der Vereinigung, welche Nationalfondsbüchse» haben, werden höfi. gebeten, dieselben zwecks Leerung durch unsere NationalfondSkommiffärin. Frl. Helene Garfunkel, mitzubringen. — Zionistische Sektion VI—VHl. Dienstag, 8 Uhr abends, im Sektionsheim, 8. Bez.. Bennovlatz 1, Vortrag mit Bilderdemonstralion Dr. Otto M S h r i s ch l (Mitglied der Reise-, gelellschast der Hakoah) r «Reiseerlebniffe in Palästina, mit Lesotiderer Berücksichtigung der sportlichen Eindrücke*. Anschließend künstlerischer Teil. — Verein Erez Israel, 2. Bez., ZirkuSgaffe 88. Heute. 4 Ubr. Mischnaieminar, Tr. Goldsteln, 6 Uhr, Hebräisch für Fortgeschrittene, »/,8 Uhr, Seminar. Doktor Kaminkdr Psalmen. Gäste willkommen. - JüdischeVölkSb i b l i o t h e k «Zion*. CamStag den 2. d.. */*5 Uhr, AuSschußsitzung. — WienerJnri st ische Gesellschaft. In der Mittwoch den 6. d., Ubr abentS, im Härsaale 33 der llniverfftät «Jur. Fakultät' statlsindenden Vollverlammluna wird Herr Tr. Friedrich Engel. Präsident des Handelsgerichtes Wien, die Aussprache über He Streitwertnovelle 1923 durch einen Vortrag einleiten. — Gesellschaft der Freunde lO u ä k e r). Jeden M o n t a g frei zugänglicher Vortrag, *1,1 Uhr abend;, 1. Bez., Burg, Michaelertrakt. 1. Stock tFrauenliga). Am 4. d. spricht Prvfesivr Rudolf B 8 ck über «Die Quäker und die Selbsterziehunq der Menschen^. Jedermann herzlich willkommen. — Zionistische Sektion IVT/V. Montag, 8 Uhr abends, Terrassencafe, dringende AuSschußsitzung. — JüdischeTovnbeehalle, 20. Bez., DeniSgaffe 33. Heute, 7Uhr abends, Openiabend. — Zionistische Arbeiterpartei Hitachdnth, 2. Bez., Glockengaffe 30. Heute, l/,8 Uhr abends, sinket im Vereinslokal, 2. Bez., Glockengaffe 30, zu Ehren des jüdischen Arbeiterführers (aus Palästina) Ä. D. Gordon eine Gedenkfeier statt. — M i S r a ch i-W i e n. Sonntag den 3. Februar 1924, vormittags 10 Ubr, im Restroy- Bio, 2. Bez., Praterstraße 84 populärer Lichtbildervortrag, Dr. E. R u b i n o w i c z, Jenffolem: «Tie Pflanzenwelt Palästinas". — Kulturgruppe der zionistischen BezirkSsektion Brigittenau, 20. Bez., Karl Meißl-Straße 5. Heute, 6 Uhr, Mitgliederversammlung, 8 Uhr, Vortrag Dr. F i n k e l st e i n. Dienstag den 5. d., 8 Uhr, Beginn des LiterotnrlurseS iLeittmg Prof. Dr. M. M e n k e S. — Zionistische BezirkSsektion Landstraße. Heute um 6 Uhr nachmittags Mitgliederversammlung. — Jugend- Verein Ahawath Zion, 2. Bez.» Glockengaffe 30. Heute um halb 6 Uhr abends Mitgliederversammlung. — S e n i o r env e r b a n d d e r Z. M. B. Montag um halb 8 Uhr abends auf der Iedidäabude, Nußdorserstraße 61, Seniorenkonvent; sämtliche Korporationen mögen pünktlich erscheinen. Leopold st ädter LolkSheim, 2. Bez., Zirkusgaffe 48. Morgen.Sonntag um 7 Uhr abends Vorlesung Doktor Egon Friedell: Russischer Humor. lDichtungen v^n Tschechow, Dostojewski, Awertjchenko u. a.) Karten bis 7000 K. Verein Machsike Hadath. 2. Bez., SchiffsamtSgaffe 20. Diejenigen Personen, welche im Verein um Zuteilung von Gratiskohle angesncht haben, werden verständigt, daß in der Zeit vom 4. bis 6. d. die Kohle direkt ins HanS zugestellt wird. Stiftungsfest der „HnitoS". Die jüdisch-akademische Verbindung „Unitas", 8. Bez.. Aue'-sverastra^e 21, veranstaltet im Nahmen der Festlichkeiten anläßlich der 60. Wiederkehr ihres GrüMingssemesters am 1. März in der Hofburg einen Nepräsentationsball. deffen Remerträanis der südischen Mensa academia zufließt. Dem Ehrenkomitee gehört eine. Reihe hervnrragender Universitätsprofessoren und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens an. Ohel Rachel, Verein zur unentgeltlichen Ausspeisung jüdisiher Notleidender. Wien, 2. Bez.. Kleine Pfarrgaffe 8. Die Verinsleitung gibt bekannt, daß anläßlich der Iährung des Todestages des Verelnspatrons. Herrn Selig Wemman, am 12 d. (7. Adar) die Kinder eine Million Kronen zur Unterstützung eines in schlechte Verhältnisse geratenen Kletngew e r b e t r e i b e n d e n gespendet haben. Petenten wollen ihre Gesuche der Vereinsleitung bis zum 6. d. einbringen. Elisabeth-Heim. Zugunsten der Schuhaktion deS jüdischen Kriegswaisenhauses Elisäbeth-Heim findet am 19. d. in den Sophiensälen die dritte Maskenredoute statt. Karten können im Vorverkauf sowohl im Heim, 11. Bez., Malzgaffe 7, ali auch bei sämtlichen Komiteemitgliedern, die daselbst zu erfragen sind, bezogen werden. Es ist PfllHt aller jüdischen Kreise, diese Wohitätigkeitsveransta'lttmg zu fordern. Künstlerischer Frauenabend. Die Zionistffche Frauenorganisation der westlichen Bezirke veranstaltet Samstaa den 9. o. im Bereinsheim, 8. Bez., Bennoplatz 1, mit 8 Uhr abendeinen Gesellschastsabend mit Tanz unter Mitwirkung hervor-. < zagender Kunstkräjte^

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