Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1780 (29.1.1924)
- Date
- 1924-01-29
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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WW Seife 8 Wien. Dienstag 9** fette* W*v<*etMe**iit«Ä. vm Morgen Mittwoch den 30. d., V,8 Uhr abends, f ndet im Vortragssaale der „Scholle“, II Ltlienbrunngasse 1 a (Eingang nächst dem Diahabad), ein Jüdischer Abend statt M i twirtcend: Die Damen Hilda Duhtzkaja, Betty Fischer, Lea Graf-Weintraab Mirjam Schnabel-Hoeflich; die Herren Isaak Deutsch. Oberkantor Q. Marguiies Am Klav er: h arl Gimpel (Kflnstleriscne Leitung: Bernhard Scharrer Karten am Schalter der .Wiener Morsrmr.ei'un?» u an der AbendVassa gilt SespM mit Maxim «ortf. Gorki über fein letztes Drama. — Die Philosophie der Der« zwciflnng. — Jnng-Rußlcmd. Der am-rlkanische Pu-blizist Barrech H. Clark veröffentlicht in der „Fonhnighffy Rewiow" eine Unterredung mit Maxim Gorki, die sehr bemerkenswert ist. ZunäW sprach der Dichter über sein eigenes Werk und sagte, daß er seine eigenen Theaterstücke nicht für wertvoll halte Das letzte Bühnenwerk Gorkis beritt!t sich „Der alte Mann". Cs wird in diesem Drama das Schicksal eines sibirischen Sträflings behandelt, dem es gelingt, eine neue Existenz zu gründen. Ein Nebenbuhler, der seine Vergangenheit feimt, weiß jedoch das mit unsäglicher Mühe ausgeboute neue Leben des alten Mannes zu zerstören, lieber die Idee dieses Dramas außer:? sich Maxim Gorki wie folgt: „Ein Leid gibt noch nicht das Recht, über die Welt zu urteilen. Die Del: ist an sich nicht schlecht. Wenn ne Ms so erscheint, so tragen nur wir selbst daran Schuld, deM wir stnd's, die schl ckt sind. Die Welt ist unwandelbar gut. Es ist eine glückliche Welt. Dir sind die einzigen Uchober der Tragödien, die sich darin abspielen. Aber wir hoffen immer wieder, weil di? Wel: in ihrem Wesen gut ist und das Leben süß. Der Mensch, der über seine Leiden klagt, ist von einem ebenso vollständigen wie blinden Egoismus erfüllt. Er sieht nur seine Schmerzen. Wie kann er da nicht elend sein? Aber es ist s ine Schuld. „Der alte Mann" unterscheidet sich sehr entschieden von allen anderen russischen Werken. Er hat wenig von dem, was man den „modernen russischen Geist" zu nennen liebt. Er zeigt unter anderem die Möglichkeiten des menschlichen Willens." Dann kam Gorki auf die neue russische Literatur zu sprechen. Sie hat ihren Horizont verändert. Gorki findet, daß der Einfluß, welchen die großen Dicht-er Dostojewski und Tolstoi übten, nicht günstig war. Ihnen sei die Philosophie der Verzweiflung zuzuschreiden, welche man m fast allen modernen russischen Werken findet. Die haben die Unterwerfung des Willens verlangt und es ist ihnen geglückt, den Glauben und die Initiative zu vernichten. Gorki sprach dann über den Wert der Erziehung durch das Buch. Sehr b achtenswert fei die Absicht der Sowietregiernng gewesen, 4060 Werke der besten Schriftsteller auf Staatskosten in. Massenauflagen hevauszugeben. Leider hätten die Mittel nur für 100 Werke gereicht. Gorki rühmte den amerikanischen Romanschrfffft'ller Jack London, welcher die Energie verherrliche. Er habe aus das junge Rußland größten Einfluß. Schließlich sprach Gorki über den neuen russischen Dichter Klo b a s s e w i t sch Seine Parole: „Keine Pflme dem Sieger, kein Mitleid dem Besiegten", sei das neue Evangelium Jung-RußlandZ. Elisabeth Schumann, das gefeierte Mttolied der Wiener Staatsoper, fand als Sophie im „Rosenkavalier" in .Hamburg begeisterten Beifall.',. Eröffnung des Modernen Theaters. Die drei Eröffnungsvorstellungen des Modernen Theaters finden rvnjf-e, morgen und übermorgm um 7 Uhr abends °>uv Erstaufführung aelangen: Marco Brvcine.rs Komodirnzyklus ..Das Weib ist bitter", Gnitrh-Vlum-M-siaaers mnirkalisches Lustspiel ..L'Amour masque" und Verneuls „Vertrag von Nizza". Diese drei Vorstellu n^'n finden zu besonderen Preisen statt. Genossenschaft der Bildenden Künstler Mens. Der Aguarellißenilnb veranstaltet seine nächste Ausstellung vom 23. Februar bis 31. März d. I. in dm Räumen des ersten Stockes im Künstlerhause. Die Ausstellung soll Aquarelle, Guaschen. Pastelle. -Handzeichnungen, 'Studien, Skizzen, dekorativ? Entwürfe, lavierte Zeichnungen. Radierttitgen. Lithographien. .Holzschnitte uflv. umfassen. Arbeiten, die den Eindruck Von Delbi'dern hrvorruffn. finden, unabhängig von ihrer Technik, keine Ausnahme in dre'er Ausstellung. Die Anmeldung und Einsendung der Werks erfolgt (direkt an das Wiener Klim'tlsrhau-l vom 4. bis 0. Februar d. I., 12 Uhr mittags. Strauß in Amsterdam. Nach einem der Slaatsoper znoegangenen Telgramm dns Amsterdam hat die dort stattgefundene erste Aufpioru-ng der Oper „Ariadne aus N a x o s" von. Dr.' Richard Strauß einen begeisterten Erfass errungen. Tie gesamte Presse zollt dem Ensemble und dem Orch'stcr, das u-'.ner der Führung des Komponisten stand, einmütig-:?, Lob. _ Aus den Theatern. ^Un T u r g r t) e a t e r gelangt ntorjen Mittwoch. 7 Uhr abends, Franz Molnars Spiel „Die rote M ü h! e" ig. 26 Bildern -um r r st e st Male zur Aufführung. Regie: Herr Hetterich. Es wird besonders darauf aufmerksam gemacht, daß Zuspätkommende erst nach dem ersten Bilde Einlaß finden rönnen. '"Ä i a b c m i c t i) t *■> t e r. Morgen Mittwoch. V26 Uhr abends. „Unterwegs". Volksover. Heute Dienstag zum ersten Male ich dieser Spielzeit „M i g n 0 n". Opernsängerin Frau Marianne SA r a u ß - B r a u n, Mitglied des Brünner Stadttheaters, als Gast in der Titelrolle. — Morgen Mittwoch „D er F r e is ch ü 8". Beide Vorstellungen dirigiert Herr 5Dr. Meirich. — Tonnerstac» den 31. d. „D i e S t u m m e v 0 n P 0 r t i c i" mit Frau W e i n g-a r t n e r als Gast in der Titelpartie. Im Deutschen V v! k s t h e a t r r spielt Alexander Jänner 1924 Kommandite der Kroatischen Eskomptebank. Agram Wien, I. Seitzergasse 4 Telephone: 60-4-82. 60-4-93. 63-4-85. 64-4-42 68-4 78. 69-4-82 Alle Arten von Bankgeschäften Kredittmo Warengeschäfte 104ft5 Ecke B )?n ergäbe beim Oraben) Telegrammadresse: Frapobaitk Raoul AuernbeimerS Lustspiel „Casanova in W i e n'1 — Hermann Sudennanns Schauspiel „Die Denkmalsweihe" aelangt beute Diensiaa. ferner morgen Mittwoch und Sonntag den 3. Februar zur Wiederholung. In den Kammerspielen können dir Vorstellungen der Revueoverette „D i e D a m e n v 0 m O l v m v" nur bis einschließlich 6. Febntar stattfinden, da Direktor Nelson bereits anderweitige Verpflichtungen eingegangen ist. Moderne? Tbeater. Heute Dienstag, 7 Uhr abends, Premiere „DaSWeib istbitter". — Morgen Mittwoch, 7 Uhr abends, ,L’A mour roiiqn L". — Donnerstag den 31. d., 7 Uhr abends, „Der Vertrag v 0 n N i -, a". Im Carl-Tbeater wird die Operette „Glück bei Frauen" mit Gisela Werbezirk und Ernst T a u t e n b a v n in den Hruvtrollen nur noch bis Donnerstag den 31. d. aeaeben. - Freitag den 1. Febntar findet 4ie Premiere der Operette „Die silberne Tänzerin" von Ludwig Hirschfeld und Panl Frank, Musik von Julius Bittner, statt. Im Tbeater an der Wien ab Donnerstag den 31. b. „E i n H e r b st m a n 5 v e r" mit Frist Krünbaum in der Rolle des Wallenstein. Vorverkauf ab heute Dienstag an den beiden TageSkasten. Avollo-Tbeater. Morgen Mittwoch findet die 50. Aufführung' der Operette „Der süße Kavalier" unter persönlicher Leitung des Komponisten Leo Fall statt. Gerichtssaal. Sine wichtige ßaticheiduag für Lispensetze- Werber. Ein interessantes Urteil des Landesgerichtes wurde gestern vom Oberlandesgerichte bestätigt. Der Beamte Anton K. hatte sich im Jahre 1922 von seiner Frau einverstöndlich scheiden lassen. Der Gatte war Protestant, die Frau Katholikin. In' dem Vergleiche anläßlich der Scheidung - gaben sich beide Teile gegenseitig die Zustimmung zum Abschluß einer Dispensehe und verpflichteten sich ausdrücklich, gegen das Ansuchen um Dispenserteilung keinen Einspuch zu erheben und die Dispensehe nicht anzusechten. Als der Gatte ein Gesuch wegen Abschlusses einer Dispensehe einbrachte, wurde die Frau befragt, wie sie sich va;u stelle, und sie verweigerte nun ihre Zustimmung. Sie brachte vielmehr gegen ihren geschiedenen Galten eine Klage ein, daß die Eheschließung als ungesetzlich aufgehoben werde, ebenso der Vergleich, weil die darin aufgenommene Bestimmung zum Abschluß einer Dispensehe den guten Sitten widerstreite. Sie verlangte die Feststellung, daß die Wiederverehelichung ihres Gatten unzulässig sei. Der Vertreter der Gegenseite verwies darauf, daß die Frau im Vergleiche 'elbst die Mö lichkeit ihrer Wiederverehelihung mz Auge gefaßt habe und nicht berechtigt sei, diese Vertragsbestimmung als unsittlich umzustoßen. Dos Zivillandesgericht hatte dann entschieden, daß die Ehescheidung zu Recht bestehe, und die Klage der Frau auf Aufhebung des Vergleiches und Unzulässigerklärung einer Dispensehe des Gatten gleichfalls ab gewiesen, da ein rechtliches Interesse der ge s ch i e d e n e n Frau an der Möglichkeit einer Dispensehe nicht gegeben sei und das Begehren, die Wiederverehelichung zu verbieten, unzulässig sei, weil das Gericht nicht berechtigt sei, einer Person im vorhinein die Mederverehelichung zu verbieten. Die Berufung der Klägerin wurde bei der gestrigen Verhandlung vom Oberlandesgerichte verworfen. Jedoch auch die Widerklage des geschiedenen Gatten, daß seine Frau schuldig erkannt werde, die Zustimmung zum Abschluß einer Dispensehe zu geben, wurde sowohl vom Landes, gerichle wie vom Oberlandesgerichte abgewiesen mit der Begründung, daß diese Vergleichsbestimmung.nicht als rechtsverbindlich angesehen werden könne, weil sie. dem Grundsätze der Einehe widerspreche. . Das Oberlandesgericht erklärte ausdrücklich, daß der geschiedene Ehegatte die ihm aus dem Vergleiche zustehenden Rechte jederzeit im Exekutionswege geltend machen könne und demnach kein rechtliches Interesse eines Ehegatten auf Feststellung dieser Rechte bestehe. Der Schaffner Ist kein Watschenmann! Der Privotbvamte Adolf T. war gestern beim Bezirksgericht Währing angeklagt weil er dem Schaffner T., der ihn sufforderte. im ülbevfMen Wagen vorzugehen und ihn dabei leicht mit der Hand berührte, ein? Ohrfeige versetzt hatte, der/ Schaffner hatte sich wiederum wegen tätlicher Beleidigung eines Fahrgastes im Dienste zu vevcm'.worten. Die Zeugen sagten, mit Ausnahme einer Bekannten des Ang 'klagten, aus, daß der Schaffner sich außerordentlich höflich benahm, wie man es nicht immer von Schaffnern gewöhnt :st. Der Verteidiger des Schaffners und gleichzeitig, r Vertreter der Straßenbahnen, Dr. Mayer, suchte den Richter, der Straffrage gegen den Angeklagten besondere Aufmerksamkeit znzutvenpen. Die Gem.inde Wien stehe auf dem StanIkPunkte. daß die Schaffner der städtischen Straßenbahnen nicht als Watschenmänner für aufgeregte Fahrgäste zu dienen haben. Die Schaffner haben nicht den BlitzEi'er für die schlechte Laune der Fahrgäste abzugeben. Der angeklagte Fahrgast wurde zu einer ■ Arrestftra.se von drei Wochen wögen tätlicher Anuschrenbeleidiguna vemrteflt. der Sckwffner Lmm« U.V . Cm At „ A.r L.1A jl <iL AU! i U aXa I >« II uV A Vt L Jkl( #} UaS l.vt Atl A Volkswirt. Sestemvelte Krone --- 0.0081 v* Centimes. Anrzahlung Dien ---- 0.108128 Srnttmer. In Zürich notierte 28./I 26./1. die österr. gestempelt« Krone ...» 0.0081'/, 0.0081 *& die österreichische Krone ...... o.oo8125 008125 die ttchekbische Krone . * * 16.75 16.75 die Mark . . . . . . pro Milliarde s'vllond.. •>15.— 214.85 '"ew-Aork . , . * . ...... . 579 62 580.— ttondon . 24.65 24.49 i'tttio ...... 26 35 2595 'Wflilmtb . . . . . 25.17 25.12 Betprod...... . .. 6.60 6.60 f’itfrreft ..... 2.90 289 Sofia ..... 4.10 4.12 t'udavest ..... 0.0205 Waflckan ..... •«•••• —.— iw'.nmen iDitfiX'n. Der Freispruch gründete sich auf das höfliche, iorrakre und einwandfreie Verhalten des Schaffners. Ser Anstatt der österreichischen Lolkrwirtschitst. Die Lage der österreichischen Möbelindustrie. Die Rückkehr zur Friedenswirtschaft mach: erfreuliche^ Forischritte. Einen blühendrn Zweig der österreichischen Industrie stellt die M übe ler z e u gu n g dar Sie bcshH.igi d'el-e Athener und hat große Zutuns.smögliöbkeiten. Jbr-e derzcs.ioe Lage ist, wie wir oinsm Gospräch mit dem Chef der Möbelsirinu» „G l a s a u e r h v f" entnehmen nichr rmgrinstig. Wohl hat der Export, der sich in den ersten Nachkriegssahren infolge der fallorden Krone in großem Stile hauptsächlich nach I t al i e n gerichtet hatte, einigermaßen nachgelassen, bewegt sich aber noch immer lebhaft hauip'.sachbich nach der TsÄecho« Slowakei, Jugoslawien und Rumänien. Hierbei kommt nicht so sehr die PreiSkonvenien; in Befracht, wellche durch die Schutzzölle der AbsaEnder ziemlich ausg'glichen ist, sondern die O-uNlität, Stil und Geschmack der Wiener Kunst-- möbÄerzeaigung. Besonders in den letzten zwansia Jahren ist es durch die emsige Arbeit des hochtalen-tierten Wiener Kunst» gewerbes gelungen, statt der früher domine re Pariser und englischen Produkte die Erzeugnisse der österreichisches Arbeit in den Vordergrund der rracklbarstaailichen lllachfrage zu rücken. Die historischen Stilorten sind fetzt wieder fchr beliebt ut^> unsere JndMrie liefert sie in vorMflicher Femhiit mW Architsklur. Die Nachfrage seitens der Aararstaaten wird racki der Ernle wieder größer treten, wenn die Oekonomen ee dkräftige^. sind. Doch auch der Absatz im Inland hat sich in erfreulicher Weise nicht unwesentlich gehoben. In den lebten zehn Jahren konn'e besonders der Mittelstand an Neuanschaffungen kaum denken. Die stabMierte .Krone ermöglicht es fetzt auch dom immerhin schon besser gestellten geistigen Arbeiter, sein „Heim zu schmücken", wobei das wieder üWche Kredit- und Ra'ensvstem namcklich sine große Rolle spielt. Auch der B>an don Kleinwohnungm ist langsam rm Gange,, wofür zwmEiche MöbÄaibschlüsse gemacht worden sind. In den ProvftrZ'tädien. besonders in den Jnd'fftrio» geg>eu'den, hat eine regere Bantä^gke't be-gonnen, was der Möbelindustrie zugute kommt. Die Preise haben sick» aegemiber dorn Vorjahre um ungefähr zwanzig P'ozenr erhöht, Wa8 hauptsächlich aus die Erhöhung der Umsotzste.ter, der Frachten-- steiaerung und der größeren Löhne zurückzufÄhren ist. Die Umsatzsteuer macht sich besonders fi'chltzar. da die RohrnotervalHen einen langen Weg bis zu.'n Produzenten mitmachrn Eine gut bürgerliche Durchschnittse'.nrichmng für Schlafzimmer, Wohnzimmer und Küche kostet heute ungefähr zwölf Millionen, eine Schlafzimmer- und Küchsnevnrichtiuing in devseiben Qualität erfordert acht Millio« neu. ' Der solide üonservative Handel, der fetzt wiederum im Vordergrund steht, bewilligt gegen eine Anzahlung von einem Drittel bis zur Häffl-e der Kauifsumme gegen uimähernde.Kassapreise Monatszahfungen von 600.000 Kronen für die angeführten Einrich'ungen Die MöbeOranche sieht, der Zukunft optimistisch entgogen. Ein rasches Tempo Lösung der Wohnungsfrage könnte ihr sogar ungeahnte Msa^nöglichkeiten erschließen. Rnlen-es Drsisit - fteigrn e^ 8n4tt. Das staatliche Defizit betrug, wie den >,Statistischen Nachrichten" zu entnehmen ist, im Oktober rund 6d »Milliarden, während es ursprünglich mit 188 Milliarden vorgesehen, war. In diesem Monat erreichten nämlich^dle staatlichen Einnahmen 643 Milliarden gegen 464 Voranschläge. während die Ausgaben sich nur auf 603 Mrll:avden gegen 662 Milliarden im Voranschläge beliefen. Hw Staatswirtsck)aft entwickelt sich also g ü n st i g. Ein anderes Bild bietet die Privatwirtschaft. Die Arbcitslcsi7keit ist im letzten Monat um 20 Prozent gestiegen und tLr Index wächs^von Monat zu Monat. Das staatliche Statistische 39813964^9485981