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Wiener Morgenzeitung · 1924-01-29 · Heft 1780 (29.1.1924) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1780 (29.1.1924)
Date
1924-01-29
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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WWWWWW N«^WMIPff,WWBPs»f S®lener Mornenzellunn. 59. Jauner 1924 Nr. 1780 Tie Broschüre Hocheneggs. Sine unbefriedigende Antwort. Wie wir rm gestrigen Mittagsblatt meldeten, hat Professor Hochenegg aus tos Ersuchen der Aerztekammer vom 16.' Jänner, binnen 14 Tagen das Material vorzulegen. auf daS er sein? Anklagen gegen den Aerztestand richtet, in einer umfangreichen Broschüre geantwortet. Doch erscheint sein« Antwort nicht b e f r i e b i« gend, da tt kein Tatsachenmaterial vorlegt und keinen einzigen Arzt nennt, und keine konkreten Borwürfe erhebt. In seiner Erw derung erklärte er unter anderem: Die Gründe des Vorgehens Horheneggs. „Der Ha-up^w?ck für meine B schuldi<iu,iw?n wir dorin gglegrn, uwsrre S'aMSbehirden zu veranlassen, endlich einmal der mir eis unhaltbar erschein?'den. das ärz-liche Anseh?n immer mehr sH"dig?i de Gebarung a e w i s s e r Aerztegruppen intensivere Beachtung zlbz'.t>wend?n, und weiter, gegen diese Wonnen im ärztlichen Betriebe mit allen ihr zu Geibote stehenden Mitten vormgchen. ferner aber auch, für den Fall. als die bisher der Kammer zu Gebote stcheid'n Machtmittel hieven nicht ausreichen sollten, der -Kammer für ihr Bestreben aus eine gesedliche Erw.i^erung ihrer Disziplinargewalt die Unterlagen zu bieten. Ich will bemerken, daß es mir nicht eingefallen ist. die Gesamtheit der Aerzte unlautrer und verwerflicher Geschästspvaktiken zu beschuldigen: alles, was ich sage, richtet sich einzig und allein gegen jene Gruppen von Wiener Aerchen. die sich seit lanaem gegen die ärztliche Ltandesordnung vergingen und aus dieser Art ihres Betriebes fiir sich Nutzen zogen, ihre Klientel aber empfindlich pekuniär schädigten. Bezüglich des Provisionsunwesens erklärt Hochenegg: „Ich verstehe un'er Provision nicht das Honorar. d->s unb dingt jedem Arzte für seine Intervention bei emer Operation gebührt. Gmiz anders und tatsächlich nur als Bermittlerprämie zu qualifizieren ist jene Aboabe an den vermittelnden Arzt, die d r Sipezialist an den den opera>'iven Eingriff oder die als notwendig hin-gestellte Borun'ersu-chung veranlassenden Arzt von sem-rn oben wegen der Abgabe bedeutend höher taxierten Honorar anszcchlt, von desien Empfarrg dom Patienten gegenüber geschwiegen wird. Ich glaube, die Kammer wird daraus verzichten können. m fctM-mh «a ft(m<>esMbrij| erteMnettbt GSldgcscha-fie gang und gäbe smd, durch Anführung von Namen solcher Vrovisionsoebcr urd -nchmer von mir erhärten m lallen. Gerade ich b.n für eine hal'bwraS erschäpfti'lde NcrmenSnnwung schon deshalb eine ungeeignete Personllchkeit da von mir fa seit jeher beka-ul ist. daß ich für keine Provisionen irgendwelcher Form z« ha b e n b i n und daher auch n u r s e l te n derlei Zumutungen gestellt werd?n. " , ,, Durch die■■ Erklärung, daß die Provisio-nSgober gleich stoaOar seien wie de Previsionsnuhmer. hat nunmehr die Aer'/okammer den Erfola jed r Nachfoi-schu-ug von vornherein unmöglich gemacht. Denn niemand wird der .Kammer setzt autheniischc Mitteilungen machen wollen. Ich bin nicht geneigt, jene Aerzte zu nennen, die mir im Laufe der Zeiderartige Antrag' gemacht Häven. Wern die Aerztekammer bestrebt ist. Ovdmina in die Aivwlebrchgen, würde ich ihr raten, alle Fachärzte zu ^ner B-'ilprechiung oinzu>bevulfrn und von vovuhevein die Drohung mit Disziplinierung von Nehmern und Gehern fallen r-u lassen. Bezüglich der Bcha-uptuna, daß ,ch ä u f i q m e h r die Hohe der Provision als die Eignung des be. schickten Spezialisten bei der Zu weisungvon Kranken eine Nolle spielt, und daß die Indikation-, stellung für operative Eingriffe heute vielfach e-ine laxe geworden ist", erklärt Ho che ne g g. daß die Änderung zum 'schlechteren in dieser Boziehimg eine Erscheiruing der Nachkrieaszest ist. Leute giri-erteu sich als Chirurgen, deneii die Vorbildung und Eignung fehlt. > „Mir wurden von ganz verläßlicher Seite geradezu unglaubliche Vorfälle mitaeteilt. die zum Beispiel im Rudolfinerhauft dazu führten, daß bestimmten, sich als Operateure und Fach ärzte girierenden, aber vollkommen ungeschulten Aerzten aus diesem Grunde die weitere Aufnahme von ihnen omivkohlener Patenten verweigert wurde." - - Professor Hocheneaq weist sodann die seine Arbeitsfähigkeit herabsetzenden Gerüchte zurück und sagt zum Schlüsse: „Als sicherstes Mittel zur Prüfung der Mißstände erach-r-e ich, daß bic von mir schon im Jahre 1908 borge« schlagenen Normen zum Gesetz erhoben werden und daß von seiten der Kammer ein DerzeichmS aller jener Aerzte. welche sich e h r e n w 5 r t l i ch hierzu verpflichten, angelegt und veröffen-tlicht werde. Dann willen die Kranken, an wen sie sich ohne Gefahr finanzi. Iler Schädigung zu wenden haben und wem sie voll vertrauen können." gtftt 4 Dien, DienSiag Slne Bilam de» Abbaues. Durch die Amtliche Nachrichtenstelle läßt die Reg'erung folgende Mitteilungen über den Stand ihrer Reformmaßnahmen machen: Bis zum 31. Dezember 1923 wurden in Durchführung des Wiederauibaugeseh-es und des R^f.rm- und Finanzprogramms auf dem Gebiet der Berwaltungsresorni. abgesehen von zahlreichen sonstigen Reformen, folgende Maßnahmen von größerer Bedeutung getroffen: Tie Oesterre'.chi'chen Bundesbahnen wurden als selbständiger Wirtschaftskörper auS dem Bereich der Hoheits'verwalnrng ausgeschieden. Der Betrüb der Südbahn wurde mit 1. Jänner 1924 den der Generaldirektion der testerreicksischen Bundesbahnen übernommen. Die Telegraphen- und Fernsprectzverwalturlg wurde wieder mit der Prstveriraltung vereinigt Hierbei wurden 963 B e a m t e n d i e n st p o st e n e i n g e z o g e n. Bon den übrigen Postänit^rn wl'.rden 48 gänzlich aufgelassen. ebenso auch fünf Telegraphenämter. Bci der Bur.desforflp-"rw2ltung wurde im Bereich der Staatsforste mit statutarischer Arbeiterschaft das früher bestandene Akkordpräm'errsyftem und das reine Leistungsprinzip wieder eilige Ährt. Die staatlichen Betriebe. Arsenal, Wollersdorf. Klosterneuburg. Fischamend und Wörth wi'rden a b g e st o ß e n. Beim Tabak Monopol tvurde durch einschneidende Betriebsreformen (Konzentrierung der Erzeugung, Auslastung Meier Fabrikstctriebe) und Herabsetzung d e s P e r s o n a l s um r u n d 40' P r o z e n t das finanzielle Erträgnis wesentlich gesteigert und wieder in die Nähe des Friedensstandes gebracht. Auch beim Salzmonopo! wurden durch Erhöhung der Preise und Verminderung des Persenalstandes um ein Drittel bedeutende Ertrags-Verbesserungen erzielt. Tie G e s a m t a b b a u z i f f e r bis zum 31. Dezember 1923 beträgt in den Betrieben 46.080. Die Zahl der Ministerien wurde von 10 auf 7 herabgesetzt. Innerhalb der ganzen Zentralvcrwaltung wurden die Sektionen von 49 auf 22, die Abteilungen von 262 auf 182 vermindert. Hierbewurde der Stand des Kanzleiperfouals um 19 Prozent verringert. Von Aernurn Behörden und Anstalten wurden unter anderen ausgelasten: 13 Bezirksgerichte, eine Finanzbezirksdirekiion. 12 Btzirkssteuerbehörden. 65 Steuerämter, sämtliche Finanzprokuraturen außer Wien, 25 Bezirksvermessunasämter. alle Berghauptmann-schaften, all« staatlichen Jnralidenämter, die staatliche Kinostelle, alle Pferdeevidenzstellen. das Stadlkommando Wien, die Heereskraftschule. zwei Munitionsdepots und 19 GarnisonswirtschaftSämter. Die praktische Außenhandelsförderung und der Dienst der Genesten-schaftsinstruktoren wurden an die Kammern für Handel, Gewerbe und Industrie, bczilhungsweise an die Gewerbegenostenschaftsverbände übertragen. Bon den staatlichen Amtskraftwagen wurden 90 eingezogen. Die Gesamtabbauziffer bis zum 31. Dc-ember 1923 beträgt in der Hcbeitsverwaltung 15.397, somit für die ganze Verwaltung 61.477. Sie Sanierung der öfterrelchischen Vunder« balinen. Ein Vortrag des Präsidenten Dr. Günther. Im F.'sisaald-s 1' -sterrc'ck'.schen Jn^en^.'ur- und Architektenpcreines hielt gestern abends der Präsident der österreichischen BundesbahnewHerr Dr. Günther einen Vortrag, in welchem er die Aussichten für eine Sanierung der Desterreich'schen Bundesbahnen entwickelte. Ausgehend von den Fehlern des alten bureaukratischen Regimes besprach er die bereits getroffenen Maßnahmen, die vor allem in der Erweckung eines neuen, freieren Geistes und einer größeren Initiative der Angestellten sowie in ihrem ko^egialen Zusammenwirken liegen. Drganifator'sch soll die bisherige weitgehende Dezentralisation beseitigt werden, indem di« Bund.Sbahndirektionen auf den Verkehrs-, Zuasörderungs-, Bahnerhaltungs- und kommerziellen Dienst beschränkt und alle sonstigen Obliegenheiten bei der G e n e r a l d i r e ktion zentralisiert werden. Im weiteren aab cr eine Darstellung des zu erwartenden Resultats für das Jahr 1923. wonach die Einnahmen höchstens 2500 Milliarden und die Ausgaken eiwas über 3500 Milliarden Kronen betragen, so doß sich das Defizit auf zirka 1050 Milliarden Kronen beläuft. Ta es ausgoschlcsten erschien, durch Verringerung der Ausgaben allein das Defizit zu beseitigen, musste auch an die Erhöhung der Einnahmen geschritten werden. Bei der überragenden Bedeutung der Materialkosten wurde auf die Neuorganisation der Materialbefchaffungsdireküon das Hauptgewicht gelegt und an ihre Spitze ein Industrieller von großer Erfahrung und Tatkraft berufen. Es gelang der neuen Direktion die zum Teil außerordentlich drückenden und oft auf lange Zeit h'-naus bindenden Kohlenabschlüsse in kurzer Zeit zu lösen oder ihre Härten zu beseitigen und unter Heranziehung von Auslandsosferr-n den Einkauf derart zu verbilligen daß die Kosten aus dies:m Titel allein um etwa 230 Mill'arden Krcuen (15 Prozent der Materialausgaben des Jahre- 1023) geringer angenommen werden können. Die P e r s o n a l k o st e n wurden durch Abbau von Angestellten herabgesetzt, Die Bundesbahnen hatten am 1. Oktober 1923 einen Persona^stand von über 86.000 Angestellten, der bis zum 31. Dezember 1923 auf etwa 72.000 herabgedrückt wurde. Die Einnahmen werdm sich um 275 Milliarden erhöhen, indem die Gütertarife im Wege einer den Bedürfnisten der Volkswirtschaft Rechnung tragenden Tarifreform um etwa 10 Prozent auf das 16.000fache der Vovkriegszeit, die Personen-tarife um etwa 30 Prozent auf das 9200fache hinaufgesetzt wurden. Als Folge dieser im Jahre 1924 wirkenden Maßnahmen ergibt sich eine Verringerung des für das Jahr 1923 voraussichtlich resultierenden Defizits um 600 Milliarden auf 450 Milliarden, das sich jedoch dcrch die den Bundesa-ngestellten im Dezember 1923 gewährte Gehaltserhöhung auf 650 Milliarden erhöht. Schließlich erwähnte der Vortragende, biß die Betriebsübernahme der Südbahn, die mit 1. Jänner 1924 erfolgte, Vereinfachungen und Ersparungen im Bahnbetrieb mit sich bringen und eiven weitgehenden Abbau des bei der Cüdtahn vorhandenen Perfonalüberflustes ermöglichen werde. Zu dem Vortrage waren erschienen: Bundeßpräsident Dr. H a i n i s ch in Begleitung des Sektionschefs Löwent h a l. Generalkcmmistär Tr. Z i m m e r m a n, der amerikanische Gesandte Washburn, in Vertretung des deutschen Gesandten Generalkonsul V i v e n o t, Bundesminister Dr. Schürff. die Präsi-denten des Na'ionalrates Dr. D i n g h o f e r und E l d e r s ch. die Minister a. D. Tr. Engel, Hermann. Dr. Reisch und A ngerer, Präsident D. Walter. Ersparungskcmm-ssär Dr. H o r n i k. der englische Handelsattache P h i l p o t t s, der amerikanische Handelsattache U P s o n. zahlreiche Bundesbahndirektoren. Vertreter der Transportunternehmungen und Eisenba-Hngescllschafien sowie Vertreter der Großbanken, der Industrie und der'' Kaufmannschaft. Die Bedeutung der Radroleledhonte. Da8 große Puibliikuim beginnt sich bereits für dos Roidio» wesen lebihafi zu interessieren, scheint stve-ch die-se hoch. bsde.ntcnl)c Eiwungeiischafl der Technik vorläufig noch als Spielzeug zu börvachten. Di« Begrifft „radiotelephon-.ere zu Haws-e" „Rodio'ei.'ephon couif Reisi'n" spuken in dm Köpfen hevmn umd des PuÄckuim ist jebeämd entäuschr. wenn es konstatieren soll, drß RadioieHeiphonie eine ernste Sache ist, der man gründlich be-'kvnv-n-en muß. Gerade diofe ernste Sette der Sache gibt eist das Rlies für die richige Wer-.nng dieser bedru>tisamen Ervungen^chafl, di« gev'-one,: ist, un'er Weil Pitz ungeheuer zu erweitern. Diesem erni'ten Grunidgedawken. rer im Wesen der Radiorelophome lieg', en sprach der Bor'rag, den der Präsident des deutschen Radie-klubs Dr. E'gen Nesper aus Berlin, der ein hnvorvagEdeS rcetz!»technisches Werk geschrieben h<rt. gestern im Saa>ie deS Jnr-u'lriepalasteS hi tt. Es sprich: für den Vortragenden, daß ,-r des zahlreiche Publikum, welches in Ev.vartung einer amüsanten Radi ovo rltellu-nia erschiemn war, zu ftss-eln wußte. Die drahtivse Tülephonie, deren Anfänge aus dm km Jahre 1891 verstorben'» großen Phtisiker Hertz zurückgehen, wurde, wie Dr. Nesper ausführte, von Marconi praktisch ausgesührt und von de>m Dä-nen Paulsen sowie von dom Engländer de Forest m Amerika auSgebauit. Im Jahre 1908 wurde in der Metropolitan-Oper in New- Y o rk ein« Sendeamanne ausgestellt. Der AuSbruch des Krieges vechiniderte die Verbreitung des Radiowesens bei uns. Doktor Nesper erlämevre an der Hand von Lichkbklldern die Physikalischen GruMagen der Raidiowollen, die aus dem Me,ie durch die Lust, die llöbevmnülnng der Borträge cm den Hörer bewirken und demonstrierte dann die BeslaNd'eile der Empfangsapparate. Einige goluingene Ausnahmen bewiesen d'e praktischen Möglichkeiten der drah-losen Tolephonie. Ein Billd aus der Jacht M a r c o n i S zeigt sine Tänzergruppe, darunter Marconi solidst, die zu der ans werter Ferne durch den Emipfanosapparalt ans dem Cchisft wielderyegchenen Musik tanzt. Eine kranke Dam« in einom Sanatorium komnnr über die schlaflose Nacht durch das Anhören eines Konzerts hinweg, das der Broadoatin-g-Apiparat vermittalt. Dr. Nesper bmchte noch eine AnzM von Beispielen, die ans die MögllichLetten der R-adiotelepbonie b'nwvisen. Seine AuWhrnngen begegneten ledhastsm Jmeresse. Aer Raub km AoMartaffagebüude. Die vier Tater in Haft. Die wegen des Verdachtes der Beraubung des Kasta^ boten Fleisch mann in Prag und des Geschäftsdieners Marisch im Wiener Postsparlastengebande verhafteten vier Italiener leugnen die Tat; doch wird der Verdacht durch die Aehnlichleit der beiden Falle bestärkt sowie durch den Umstand, daß bei dem einen verhaflelen Italiener namens Catelli die Banknoten der Sorten gefunden wurden, die dem Mansch amt dem Leinensack geraubt wurden, und zwar 960 zu 10.000 K. 390 zu 50.000 K. und 100 zu 100.000 K. Verhaftet sind die vier Italiener C e n f i. der in Prag bei dem Raube sofort festgencmmen wurde. Ferraro und R o n ch e. de auf der Flucht in Gmünd angehalien wurden, und der in Wien festgenommene Catelli, der im Ho'el Continental das Zimmer inne hatte, das Ferraro und Ronche vor ihrer Abreise nach Prag brw-hnt hatten. Catelli leugnet hartnäckig. In Nizza will erden Ferraro kennen gelernt und mit ihm nach Kairo gefahren fein. Die beiden seien nach Konftantinopel gereist und hätten dort lllonche begegnet. Ferraro sei am 20. d. nach Wien gereist, während Catelli am Abend desselben Tages nach Wien kam. Hier will Catelli zufällig den R o n ch e bei der Oper getroffen haben. Selbst der auf frischer Tat ertappte Cenfi leugnet und behauptet, bloß zufällig bei dem Eingang der Zivnost^t sla Baula in Prag Vorübevgegangen zu sein, alb der Raub verübt wurde. Ferraro und R o n ch e, bei denen die geraubte schwarze Tasche gesunden wurde, behaupten. diese gefunden und die darin befindlich gewesenen Wertpapiere zerrissen zu haben, Fesdgestellr

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