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Wiener Morgenzeitung · 1924-01-25 · Heft 1776 (25.1.1924) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1776 (25.1.1924)
Date
1924-01-25
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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' Nr. 1776 Men, Freitag »u«»«oek den 30. ILnnei- 1. J., '/,8 Uhr abends, fitlöet im Vortragssaale der „Scholle", II Lllienbrunngasse la (Eingang nächst dem Dianabad), ein Jüdischer Abend statt Mitwirkend: Die Damen HUda DuÜtzkaja, Bcity Fischer, Lea Qraf-Wein- «raub, Mirjam Schnabel-Hoeflich; die Herren Isaak Deutsch, Oberkantor O. Margulies Am Klaviers Karl Gimpel (Künstlerische Leitung: Bernhard Scharrer Karten am Schalter der .Wiener Morgeneehung* u. an der Abendkassa Bühne und Kunst. Sie Bayreuther Festspiele. München, S4. Jünmer. (TÄ. d. „Wiener Morgen« zertuivg".) Die Bayr-euther Fssüfpiele 1934 sMen bsftimim im Sommer staistfinden. Der Spielplan ist fo>lgenlder: 32. u-nd 31. Juli „Meiistersiniger", 33. Juli „ParzisÄ". 35. bis 29. JE „Der Ring der Nvbölungm", 1., 4., 6.,'8., 10. und 20. August „ParxW", 5., 11. und 39. Au.gu!st MeilstevsMger", - 13. bis 17. August „2>er Ring der NdbÄungLn". , Eine selten ausgeführte Verdi-Oper in Köln. Verdis „Don Carlos", ein Weick aus der mittleren Schafftnsperiode des Meisters, fand bei seiner Ausführung in Köln großen Beifall. Eine reichsdentsche Richard Strauß-Premiere in Darmstadt. Die reichsdeutsche bühnenmäßige Erstaufführung (im Kostüm) der neuen Tanzsuite aus Klavierstücken von Francois Couper in, zusammengestellt und für kleines Orchester becrbritet von Richard Strauß, findet im Hessischen Landestheater in Darmstadt in der ersten Hälfte des Monates Februar statt. Musik bei den Primitiven. Ueber Cin-labu>n,g des Bolks-?eimS spricht Dr. Erwin Felder morgen SamÄag .um Uhr «beiiids im Ottakringer BoMslheim, 10. Bez.. Koflerpark 7. über ,-d i e Musik bei den Primitiven". Uraufführung einer Oper eines amerikanischen Komponisten. Das Frankfurter Opernhaus bereitet die Uraufführung von „Sakahra". einer großen Oper in drei Akten von Simon Bucharoff, einem amerikanischen Komponisten, vor. Die Uraufführung dürfte noch im März d. I. staufinden. A«r den Theatern. StaatSoper. Die hn Operntheater für morgen Sonntag anaesetzte Vorstellung „Rigol et to" mußte auf Montag den 28. d. verlegt werden. Anfang V»6 Uhr. A k a d e m i e t h e a t er. Morgen, V-8 Uhr, „D i e Fahrt inSBlaue",. Burgtheater. Morgen, 7 Uhr, „Der Teufelsschüler . In der V o l k 8 o v e r mußte die wegen Erkrankung der Kammersängerin Berta Kiurina auf S a m 8 t a g d e n 2. Februar verschobene Premiere der komischen Oper „F ü r'st i n T a n a g r a*ivfoloe dienstlicher Verhinderung de8 Burgschau» spielerS Ferdinand M a ier b ose r - nunmehr endgültig auf Freitag den 1. F e b r u a r rückverlegt worden. Heute, 7a8 Uhr, „D i e S t u m m e v o u P or t i e i". Im Carl-Theater gelangt Freitag den 1. Februar Julius BittnerS Operette „Die silberne Tänzerin" zur Uraufführung. In der Tenorpartie erscheint Kammersänger Aagard O e st w i g, der seine Entlaffung aus dem Verbände der Staatsover genommen bat. zum ersten Male auf einer Operettenbühne. Für die weibliche-Hauptrolle wurde Fräulein Lea S e i d l engagiert.? Gerichlssaal. . Der Pressestaatsanwalt als Verteidiger. Der vor kurzem m den Ruh stand getretene P resscstaal8aniwalt Dr. Forma» in e k, der jetzt zum Rechtsanwaltsberuf übergcht, mtervenievte gestern zum ersten. Male als Verteidiger vor dem Sdrasbezwksgev.cht. Sin Klftnit war der, Kausmainn Mexander Klein, der im Vorfahre nach Verbüßung einer Fveiheitsstrase wogen Betruges als Ausländer abgeschasfit -worden war, äber vor eiinigen Tagen zuvückkehrte und sich unttr falschem Namen meldete. Dor Angeklagte war des Tatsächli^'en Mündig und erklärte zu seiner R-ochtfevtignng, daß er au- Budapest yi..rher gekommen sei. -um einige dringende Geschäfts Fu «tWi'tten. Unter seinem richtigen Namen halbe er sich nicht gemelldet, um nrcht erwischt zu werden. Dr. Formanek trat für eine mocfllchst milde Bestrafung seines Menten ein. Der Averurteilte dm Angeklagten wogen Reversion und K0* 151 biinfi zu drei Tagen Arrest. Die Straft ist durch die Untersuchungshaft.verbüßt. Ein Sportfeind. Der Gastwirt Leopold Kainz aus Favsnten stlvg vor einigen Wochen m einen Sportwagen der Elektrischen. In dems.'lben befanden sich schon Damen und .^n Et'-^rn. Kainz fühlte sich m dieser frohen Gesellschapft nicht recht behaglich. Herr Kainz trug einen Pelz und beainipnlchte etwas mehr Raum als chm von rechtsw 'gen gebührte. Er machte abfällige Bemerkung^ - über das Gkilaufen im besonderen und den Sport im allgemeinen. Der Asiekuran-zbeamte Ernst Schuh machte hieraus toiie Bemerkung: »KBentt Ihnen etwas nicht paßt, so steigen Sie in -den vorderon Magen, Sie muffen ia nicht im Sportwagen sitzen". In der darauf folgenden Debatte leistete sich Kainz dom Schuh gegenüber folgende Ausdruck.-: „So ein frecher Lausbuib." „Weiß nicht einmal, wer sein, Vater war". „Trottes", ,^Jch ged' dir eme Watschen, daß du in den Schnee flie.est" usw. -Die Szene Maltote sich sehr lebhaft,, b im Gürtel holte -der Schaffner emen Wachmann, dieser inierpenierte, forderte die Parteien U" Auselnandevgchen ans. Schuh entfernte sich. wT'iicm die Identität des Kamz ftstaostellt war. Dieser lief chmaber nach mid verletzte chm von rückwärts eine Ohrfeig- Für Sch-nh bestand eine große Gefahr, da er Augengläser -trägt. Der Gast- Wirt erhielt wegen -dieses Vorfalles, der Kimen' großen ZnsammeMauf verursachte, eine poli^iliche Strafe. Beim Bezirksgerrcht Mnfhaus, wo er sich gestern zu verantworten hatte, -gab ** bi® Ohrftl-ge zu, stellte aber die wörtlichen Beleidigung in Abrode. begw. erklärte er., von letzteren nichts zu wissen. Zwei Sklfahrermuen, die sich ,m Wagen befanden und Zeugen des Auftrittes waren, 'erklärten, die 'BMrmip.fM.gen, die Schuh gegolten haben,» gchovt zu haben. Nach duvchgeführter BerlMnng erkannte Bezirksrichwr Dr. Kelsirer den AnMklagten schuldig und verurteilte ihn zu 4« Stunden Arrest In der Begründung führte der Rich:> r aus. daß das brutale Benehmen, der tnck.schc Angriff von rückwärts gegen -den sich in Ruhe entftrneudeil Schuh das Gericht zur Verhängung einer Arrestrmd nicht einer G.'ldstraft veranlaßt habe Als erschwerend wurde angenonuneu. daß es mir einem glücklichen Zufälle.zu verdanken sei, daß -dor Jusultievte nicht ein Auge verlor. D.r Vemvteilde hat aooeü de» Schuldspvuch beruft,ft ' Wiener MorKenrtett««s. " - 28. Iamter IW " . Seit« f Bolkswirt. Gestempelte Krone — 0.0081V. stentlmer. Vurzohlung Wien -- 0.008187 Sentimer. In Zürich notierte 24./1. 28./1. die ksterr.-gesiemvelte Krone . . 0.0081 Vt 0.0081V, die österreichische Krone ...... 0.008187 0.00817« die tschechische ftwm« ....... 16.77 V, 16.80 die Mark ...... pro Milliarde Holland ............. 81450 214.90 New-ssiork... . 579.75 579.50 fottbott •••••••««••*• 84.43 24.51 Baris ............ 25.76 2650 Mailand 25.10 2520 Belarad 6.62»/« 6.60 Bukarest .... ........ . 2.90 2.87 Sofia ... . 4.09 4.15 Budapest ».»«,»»«»»., 0.02 0.0205 Marschau ..- Glearln gknrse der Osterretclifselieit Tfatlonalbänli vom 24 Devisen (Schecks und Aus¬ . Jänner 1924. Kurs vom 23.. Jlnn. zahlungen) Geld Ware Geld Ware Amuferdam f. t holl. Gulden 26210.- 2635).- 26m- 26480- Agram 1 Jug. Kronen . ... 812.— 813.-4- 812.— 816.- Pelprad 1 Dinar . 812.— 816.- 812— 815.- Perlln* 1 deutsche Peldismailc . t’S.Ort 15.50 16.10 I6,7r Prflaae' 1 hel«rlai>tie Franca . . 287«. 2835.- RS«.- 2905- Rudaoret t ungarische Kronen . 2.41 2.51 2.41 2.51 Rnlrareat i Lei.. . *55.- 337.- 354— 956rhrlafianfa I nnrwer. Kronen . 81D.- 9570.- 9680— 9720— Knoenhnpen 1 dänische ICronor ., 1101-).- 11701,- 11780— 11820— London 1 Pfund Sterling ... 29950fr.- 30O500.- ZOfSlf».^ 301.W— Madrid 1 Peaetas . . . . . sm- 9029.- 8980— 9129.- Mailand i Lire 3094.— 3106.- 3099— 3111.- Ke« Vorh L Dollar» . , . . . 70935.— 71185.- 70935— 71185— Paria l Franc« . . . . . . 3152.- 3178.- 3192— 3208— Pra*> 1 tschecho-slow. Kronen . 2052.— ■2072.— 2062— 2172— Sofia f Lewa . 5»4.— 508.- 5T.I — 595— Stockholm l «chwediaclieKronor . 18170.- 18230.- 18170— 18210— Warschau** 1 notnlache Mark . . Zürich 1 schweizerische Francs . 12255.- 12263.- 12265— 12315— Noten Amerlkan. Noten v. 5 Dollar aufw, 70800,- 71260.- 70860— 71261- . . kleinere . . . 70750.- 71169.- 70751— 71151— Belgische Noten 100 Franc« . . 2835.- 2865— 2835— 2885— Bulgarische Noten zu inoo Leva . 482.- 490— 479— 487— ■ . . 100 „ . . kleinere. . . 452.- 470— 459— 457— DUnlsche Noten 100 Kroner . , 11480.- 11509. - 11641— 11720.- Deutsche Noten*. . .... 15.30 15.90 15.70 18.30 . . . 100 . . . . „ kleinere* . . . M.70 15.30 15.20 1.5.81 Engl. Noten von R Livrest. aufw. 297800.- 299101.- 2387)1— 300300— » , kleinere . .. . . . 297510.- 299219— 298300— 3nntrto— Französische Noten 100 Francs . 3125,- 3135— 3135.— 3185— Holländische Noten 100 Gulden . 26050.- 26?59— 26 26380— Italienische Noten v. 100 Lire aufw. 3055,— 3910— 3089— 3PO— » . kleinere . . . 3049,- 3060— 336,).— 3080— Jngosl. Noten ungest. zu lOoO Dinar 811.— 817— 809— 815— . . . . 100 , . « - , * . kleinere . . 891,- 807.— 790— . 8.5— Norwegische Noten 100 Kroner , 9610,— 9590— 9561— 9640- ‘ Polnische Noten •*.. . . . . , 71.— 81— 71— 81 — „ » kleinere** .. 65.- 76— 65— . 76. Uumünlsche Noten zulOOOu. SOOLel 354— 348— .352- „ , kleinere . . 334— 32»— 342— Russ. Noten (Roman.) zu 1500 Rubel —— —— —«— » » » 100 , — —•—• —— . , . kleinere . . 18061— Schwedische Noten lOOKronor . 17960.- 17964- 18000— Schweizerische Noten 100 Francs. 12240.- 12320— 12150— 12230— Spanische Noten 100 Pesetas . . Tschecho-slow. Not. v;1000 aufw, . ■ „ kleinere . 8850.- 8940— 8850 - 8940— 2039.- 2055. — 2039— 2055— 2034.- 2050— 2034— 2050— Ungar. Noten (neue Eni.) zu lOOOKr. 1.62 1.82 1.74 1.94 , „ zu 10.000 Kr. ...; . kleinere. 1.57 1.77 1.69 1.83 * Für 1000 «.-Mark, ** für 10.000 polu. Mark. Wirtschastrnachrichte« aus Polen. Die oberschlesischen Kohlengruben. Krakau, 34. Jänner.. Woilmsche Stimmen.) Wie dom. . „Gsas" aus Warschau berichtet wird, beabsichtigt -die G-uppe Basol-Meirrmann, ihre Ameise an der Laura- und Königshütte einer FinanM-uPPe zn überlaffm -die die Kohftngru!ben in Rhbnikk finanziert Im Zusammenhang mir dieser Meldung, wird milttzeleiA, daß zum GenevcMireLtvr der Lauras und Königs" Hütte der Präsident, des. Berg, und" Hüttenver-bandes, -Doktor Geitzenlhemrer, ernannt werden soll. . Der Schweizer Bankverein gegen bie Gemeinde Krakau. Krakau, 24. Jänner. (Polnische Stimmen.) Wie die „Nowa Resvvma" berichtet, hat der Schweizer Bankverein gegen die Gemeinde der Stadt Kvakau eine Klage ülberveicht. Es handült sich um die Rstchzühlung eine- Darlehens, daS dbe Stiadt Krakau im Jahre 1913 bei dem Merkur in Wien st» Betrage von 1 £00.000 K. aufgen.ommen hatte. Der Schweiz« Bcmikvevein eskoimpirerte diese Schuld und überreicht« am 6. De^erüber 1933 gegen die Gemeind« Kralau eine Klage Über den Betrag von 2,371.053 Schweizer Franken. Nach dem Kurse am Tage der Uetberreichung der Mage machte das eine Summe von 1,456.031,(550.000 Polnische Marl aus. Der Geldmarkt zeigte gestern, wie dies gewöhnlich m« 'Utimo der Fall ist, eine Versteifung. Zu Zwecken der Wochen- . -Prolongation wurde der Zinssatz auf 0,5 Prozent erhöht, doch .var kein großer Bedarf an Geld zu konstatieren. Eine neue Aktie an.der Wiener Börse. Gestern sind AM ersten Male die Aktien der Brüder Neinm^haus A.-G. für Brauerei- und GpirituSindustrie durch die Mederösterreich'rsche ■ Ekkomplegesellschasli zum Kurse von 2,050.000 K. in den 'Schrankenverkehr der Wiener Börse eingcifülyvt worden. Die Ausgabe deS österreichischen Hartgeldes. Bor emiger Zeit war in ausländischen Müttern die Meldung verbreitet, daß daS öster-eichische Mv^allgeld erst dann in Verkehr gesetzt werden dürfte, wenn der Erfolig der Sani-wuMscckli-on sichtibar sein wurde. Die Nachricht ist. wie die ,Meue Wirtschaft" mÄin dieser Form nicht richtig. Tatsächlich wird an der Her-' stelluUig des Metallgeldes in der b'terreichischrn Münze fleißig geapbevtet. Das österreichisch« Kupsergeld ist schon vollkommen a-usgeprägt. Die Ausprägu.ngdes SillbergeDes dürfte allerdings eine Verzögerung erfahren. 'Ursache hierfür ist die pbötzliche»Teuerung auf dem SÄber-. ' markte, die die österreichischen SMberkä-uiftr veranlaß!«, mit dem Kauf zuzuwarten. Andererseits ist auch die cisterreich'-ische Münze ' von auswärtigen Außträgsnsehr stark in Anspruch genommen, - wrtb da das Bestreben herrscht, die m'Aändischen Abn-chmer dem - Münzomt zu erhalten, so so-U -erst an die Ausprägung deS SWbers geischritten werden, wenn die ausländischen Aufträge erledigt sind. Dabei soll auch bstout werden, -daß das GsD erst dann in Verk-chr gesetzt werden wird, wenn das gesamt« Quantum ftr!>ig?>efteM sein wird. Dies gMieht zu den: Zwecke, damit nicht Mtzlich bei -beschränk^r Ausgabe des M-otall« gÄdes eine Thesaurierung und Verknappung fülkfibar werde. Aus allen diesen Gründen dürfte das Mei.iallgeLd wahrsche-nÄich «st im Spätsommor ausgegebrn werden. Umtausch der JnterimSicheim der Oesterreichischen Ratio« «akbank-Aktien. Vom 4. Februar 1924 ab wird die Oesterreichische Nationalbank die Jnterimsscheine für ihre Aktien gegen definitive Aktien spesenfrei Umtauschen. Der Umtausch findet nur bei der Hauptanstalt der Oesterreichischen Nationalbank in Wien statt, doch können die Interimsscheine auch bei den Zweiganstalten der Bank zur kostenlosen Besorgung des Umtausches eingcreicht werden. Die zum Umtausche eingereichten Jnterimsscheine haben das Giro mit dem Namen desjenigen zu tragen, auf den die Interimsscheine lauten. Die Bank prüft die Echtheit der Unterschrift nicht und übernimmt keine Haftung für deren Echtheit. Die Aktien gelangen in folgender Stückelung zur Ausgabe, und zwar lautend auf 1 Viertelaktie, 1 Mie, 6 Aktien, 25 Aktien und 100. Aktien. Den Parteien werden gegen ihre Interimsscheine Aktientitres in der vorstehenden Stückelung nach ihrem Wunsche ausgefolgt. Späterhin wird der Umtausch von ganzen Aktien in Viertelaktien, bezw. von Sammelstücken xix kleinere Sammelstücke, Einzelaktien oder. Viertelaktien nur . gegen Ersatz der Kosten vorgenommen. Der Umtausch von Viertelaktien in ganze Aktien kann nur dann stattfinden, wenn alle vier zu der betreffenden Aktie gehörigen Viertelaktien vorgelegt werden. Ebenso werden ganze Aktien mir dann in Sammelstücke zu 5, 25 oder 100.Aktien umgetauscht, wenn sie fortlaufende Nummern aufweisen. Der Umtausch der Südbahnpriovttaten. AnssäWch der Vorbereiiiunig des Umrt-crusches der ve-rschi-edenen Südibahnpriorttäten -ge,^n die reuen Obligai-ttonen d?r Dcmau-Savr-2ldiia'bahn (iftÄher Süldbahn) zeigt es sich, daß viele Inhaber von sogenannten ,^Jnli"- und „April^LlAübahnprivriitviten die in drn Jahren seit der S!>sti-e-ru.nlg des Zintserdi?'. s',es abFckoiuifmen CoupoMreffen nicht erneuert halben, tro^dem dies — mit Aus- - nähme der Seric-n O, M, K. U und T — ungchinder-t möglich war. Zur Dev-neiidunig von Schw-.e-ritzketten im Handel und spä'er dann bei der Duvckiführung des llimtausches wird es viclsrn säum'i-gen Prioritären dring-ndst nahegeleK. di« Erneuerung der Eonponstreiisen ungesäumt bei der GeneraldiMtion -der Donau-Save-^rialbchn («'riicher Sudbahn), Wien, 10. Boz.. zu vera-nlaffen. Für die er^rähnttn aiu-Sgenommenen Serien werdm drm Vernehmen nach die fchlenden Coupons erst beim Umtausche selbst ausgehändigt werden. Keine ZemWon des WerreichWen Fimnzminifters. Gerüchte der Kontermine. - Sie SmSchtiMW des BMerbnnder. Seit einigen Tagen werden Gerüchte verbreitet, daß die Stellung des öfter reich'scheu Finanzministers Dr. Kienböck ernstlich erschüttert sei. Als Ursachen werden die parlamentarischen Schwierigkeiten, die sich der Erledigung der Abgabenteilungsnovelle entgegenstellen, sowie die geteilt Aufnahme, welche einzelne der neuen Steuervorlagen' gefunden haberk, angegeben. Wie wir authentisch erfahren, sind diese Genichte auf d'e Umlr'ebe der Kontwwine, welche durch solche Meldungen das Niveau der Kurse weiter herabdrücksn will, zurückzüführen, wobei noch, um den ungünstigen Eindruck zu verstärken,, gewisse der Börse nugünstig gesinnte Parlamentarier als Nachfolger Kienböcks angeführt werden. Das Unsinnige dieser .Gerüchte geht schon aus dem Umstande, klar hervor, daß die Staatsgebarung in Völkerbundkreisen als einwandfrei bezeichnet wird und Generalkommissär Doktor Zimmerman dem österreichischen Finanzminister gestattete, die Vc-reinzahlungen ans die direkten Steuern zur Deckung der Mehrbezüge der Vundesangestellten zu verwenden. Der Finanzminister benötigt also den Eingang aus der Abgabenteilungsnovelle nicht sofort. Ueberdics gilt Dr. K i e n b ö ck als spezieller Vertrauensmann des Bundeskanzlers Dr. S e i p e l. Alle Arten von Bankgeschäften Kommandite der Kroatischen Eskomptebank, Agram Wien, I. Seitzergafte 4 Ecke Bognergasse beim Graben) Kredituna Warengeschäfte Telephone: 60-4-82, 60-4-93, 63-485. 64-4-42. 68-4 78, 69-4-82 10465 Telegrammadresse: Frap^fiaank | jggaaa7y^wIBa^3^rgaKIJiWVHgaiawi«^!Llt!aiJBai!IBrarir!l«Kyrfnratry»iir§j I A^/.$9$^89A

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