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Wiener Morgenzeitung · 1924-01-20 · Heft 1771 (20.1.1924) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1771 (20.1.1924)
Date
1924-01-20
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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/ Seit« 8 Wien, Sonntag Wiener ÄlorgenzeiLunff. 20. Minner 1924 Nr. 1771 J. Manne Wien, 7» ^Bezirk, Schottenfeldgasse 24 58« 88 JCuxus• und Stilmöbel aller Sorten Märtyrer und nichts weiter. Und sie hatten für die Richtig^ keit ihrer Auffassung zwei Jahrhunderte auf ihrer Seite.' Doch sie verständen nicht den inneren Sinn der Geschichte, sie mißtrauten dem Weg, der von den Makkabäern Kr Jehuda den Hallvy, von Spinoza bis *u Bergson, Rathenau, Israels führt. Es genügt nicht mehr, sich auf die Leistungen des jüdischen Geistes zu berufen, es genügt nicht mehr, das, was von Kindern jüdischen Blutes geschafft wurde, als Guthaben buchen neben leeren Seiten — nicht mehr genügt es, hermnzutasten rm Gowoge europäischer Strömungen, sich Vergangenes zu gute halten und von: aufgespeicherten Kapital vergangener Epochen zehren wollen. Das ist jenen erlaubt, die noch nicht die Last der Tradition fühlen. Die sich dem Wahn hingeben, daß ihr Hey) noch unerschloffen, ihr Geist noch unerforscht sei. Dem Juden aber, der über ein solches Vorurteil hinausgewachfot ist, steht eine gewaltige Umstellung seines Wesens bevor: er tritt in das Stadium des bewußten Arbeitens für das jüdische Volk. Das wahllose Naschen von allen Kulturen und geistigen Strömungen, das sich Herabwürdigen zu Nachahmern im Politischen, im Aesthetifchen, sogar im Religiösen, wird dem Augenblick des Sammelns und Gestalte ns Platz machen. Der jüdische Typ muß in voller geistiger Selbständigkeit auferstehen, er muß sein eigenes geschlossenes Profil den anderen fertigen Typen entgegensetzen kömiew Es gibt zu unserem größten Kummer nur wermge. die fühlen, daß eine Jndividualgestaltung des jüdischen Menschen der Schaffung einer spezifisch jüdischen Kultur vorausgehen muß. Man halte sich nicht an jene Individualitäten, die aus dem wirtschaftlichen und geistigen Bankrott Europas mit fanatischer Energie sich emporarbeiteten, um Macht zu erringen urrd durch sie zu gelsießon. Nein, ihnen fehlt die Besinnung auf sich selbst. Denken wir lieber an jene stillen Helden, die die Sehnsucht nach dem Arbeiten für das jüdische Volk besitzen und nur darauf warten, mit Gleichfühlenden loszunravsthieven. gifte nationale Festwoche in Jerusalem. Pesfach 5684 (20. bis 25. April 1924). Um den alten Brauch,. daß die gesamte Judenschaft zur Pesiachzeit in Jerusalem znsammenkommt, zu erneuern, haben es die zentrale palästinensische. .Makkabi-Organisation zusammen mit dem Jüd.ischen Nationalfonds unternommen, alle Faktoren des erwachenden jüdischen Lebens um sich zu gruppieren und in den Tagen der Pcssachwoche so viel wie möglich vom produktiven Schaffen des erwachenden Landes zu zeigen, um den vielen Gästen ein Bild von der Tätigkeit und vom Aufbauwerk unserer großen nationalen Institutionen zu geben. AuS dem Programm der Veranstaltungen seien hier erwähnt: Leichtathletische Wettspiele unter Teilnehme der besten Kräfte aus Erez Israel, mit Beteiligung von jüdischen Sportgästen aus der Galuth, sowie Nichtjuden aus Palästina. Schauturnen unter Beteiligung der besten jüdischen Turner und Turnerinnen aus den Städten und Kolonien. Kindertag und Kindersportfest unter Teilnahme unserer sämtlichen hebräischen Schulen. An den Abenden werden im Jerusalemer Theatersaal festliche Veranstaltungen stattfinden, und zwar: Konzerte mit Beteiligung der ersten musikalischen Kräfte Palästinas. Die Hebräische Oper mit dem bekannten Leiter, Herrn Golikin von der Oper in Petrograd, wird zwei festliche Premierenvorstellungen geben: „Die Judith" von Halevy und die „Makkabäer" von Rubinstein. Das Hebräische Theater bereitet eine Sondervorstellung mit seinen besten Kräften vor. Eine Reihe wertvoller Ausstellungen wird für das Fest vorbereitet: Der Jüdische Nation ah fonds wird einen Uebe-rblick über seine produktive Siedlungsarbeit geben. Im Zusammenhang mit der Ausstellung sind die Gäste zu einer planmäßigen Besichtigung der Nationalfondsbesitzungen und Farmen eingeladen. Der Keren Hajessod wird ein Bild von seiner praktischen Arbeit in Palästina geben. Eine pädagogische Ausstellung wird vom Untenichtskomitee der Zionistischen Exekutive vorbereitet. Eine Kunstausstellung wird das Schaffen unserer Jerusalemer Künstler zeigen. In Verbindung mit dieser allgemeinen Ausstellung werden auch Sonderansstellungen von Werken bekannter Künstler stattfinden, wie Ausstellung der „Bibel ig Bildern" von Abel Pann n. a. Die Kunstgewerbeausstellung, in welcher vertreten sind: Künstlerische Metallarbeiten, Teppiche, Seidenmalereien, Eamäcen, Keramik, Graphik usw., wird mit einer allgemeinen Landes- Jndustrieausstellung verbunden sein, in welcher die Arbeit unserer jungen Landesindustrien zu sehen sein wird. Der Frühling, in Palästina die schönste Jahreszeit des Landes, gibt allen Touristen Gelegenheit, das Land unserer Sehnsucht in seinem schönsten Gewände zu sehen. Darum ist zu erwarten, daß die Festwoche zur Pcssachzeit dem heiligen Lärche großen Zustrom an Besuchern bringen wich, Eine sensationelle medizinische Entdeckung. Zwei Prager Professoren finden ein neues Heilmittel für die Gonorrhöe. Aus Prag wird uns gemeldet: Professor Doktor Wiechowski, der Vorstand des Pharmakologischen Instituts in Prag, und der Dozent für Dermatologie' Dr-. Krausner haben ein Präparat gefunden; das eine epochale Umwälzung in der Behandlung der Gonorrhöe bedeutet. Das Präparat, R e a r g o n genannt, ist eine' Glykosid-Silber-Kombination, die in einer einzigen Konzentration verwendet wird, deren Silbergehall den der üblichen Lösungen der modernsten Präparate um das Zehnfache übertrifft. Das Reargon ist absolut reizlos und für eine rasche Behandlung außerordentlich geeignet. Schon eine Behandlung von zwei bis drei Tagen bringt einen akuten Prozeß zur vollkommenen Heilung. Die größte Uebervaschung bietet das Reargon bei der Uretritis posterior. Es gelang auch hier durch einfache Injektionen die Erkrankung bedeutend abzukürzen und die Gefahren weiterer Komplikationen auf ein Minimum zu beschränken. Die Eignung des Reargon zur Behandlung der Blennorhöe des Auges muß erst studiert werden. Sechs Kindermorvein Berlin. Berlin, 19. Jänner.. (Del. der ,Mener Morgen- Altung".) In der letzten Zeit haben die Kirrdesmorde in Berlin außerordentlich, überhand genommen. Gegeirwärtig beschäftigen nicht weniger als sechs solcher Verbrechen die Kriminalpolizei. Die Leiche eines neugeborenen Kindes wurde aus der Spree gezogen, eine weitere aus einem SchisfahrtskanÄ, eine dritte, der der Kopf fehlte, aus. einem See, eine vierte wurde auf dem Bürgersteig einer Straße gefunden, eine fünfte K'mdesliche ist in einer Kläranlage zum Teil verbrannt worden, die sechste fand man in einem.Hausflur. Stolper und Feder« gegen Bekeffd. Gegenseitige Ehrenerklärungen. Der Prozeß der Herausgeber des „Oesterreichffchen Volkswirt", der Herren Walter Federn und Dr. Gustav Stolper, gegen den Herausgeber der „Börse" und der „Stunde", Herrn Emmerich B e k e s s y, ist gestern, noch vor der Durchführung der Beweisanträge, beendet worden. Die Prozeßparteien hatten sich auf einen Vergleich geeinigt, in welchem die Kläger zur Kenntnis nahmen, daß Herr Bekesty seine gegen sie eingereichte Klage n u r 'auf Intervention des Coneordia- Präsidenten Dr. Wengraf' zurückgezogen hatte. Herr Bckesiy wieder erklärte, daß er seine Beschuldigungen <Äs Durchaus unbegründet mit dem Ausdruck des tiefsten Be-! dauevns" zurückziehe. Daraufhin ließen faine Gegner durch ihren Anwalt aussprechen,' daß sie kein Interesse an einer weiteren Verfolgung Bekessys hätten und ihre Anklage zurückziehen. Ter Vorsitzende Hosrat Jakob verkündete sodann den Freispruch Bekessys. Die von den Klägern gegen die.Redakteure der ,Munde" und der ,^8örse" erhobenen Beschuldigungen werden dem Chrfredaktcur der „Arbeiterzeitung", Herrn Austerlitz, zum Schiedsspruch vorgelegt. Das ist natürlich keine restlos« Aufklärung dieser Angelegenheit. Beide Parteien haben noch knapp vor der Formulierung der Erklärungen einander Beschulldigungen an den Kops geworfen, die an Eindeutigkeit noch ihre Zeitungsartikel hinter sich lassen. Im Beweis sind sie stecken geblieben. Es ist doch etwas anderes, wenn jemand in einem Wirtshaits seinen Konkurrenten einen Lumpen heißt und das Wort dann zurückzieht, als wenn öffentlich der Vorwurf der Bestechlichkeit, Erpressung und Su'bventionsjägerei erhoben und erwidert wird. Eine Ravoziemng bedeutet in'diesem Falle überhaupt. nichts. Hier ergeben sich Fragen, die nicht 'beantwortet wurden und die auch ein Schiedsspruch des Herrn Austerlitz nicht beantwortet. Die Aufklärung liegt in der vorgestrigen Aeußerung des Herrn Bekessy, es bestehe kein Anlaß, der OeffenMchkeit zu zeigen, wie die Börsenblätter ihre Geschäfte machen. Der Anschauung waren offenbar auch seine Gegner. Aus alten Alte». Mn Bortrag des Landesgerichtspräsidenten Dr. Altmann. Im Saale des Landesgerichtes 1 hielt Landesgevichtspräsident Altmaim an Hand felbstgesainmelter alter Akten einen überaus beifällig aufgenommenen Vortrag üb.'r dieses Thema. Er erzählte, daß er ältere im Archiv vorwahrte Akten bearbeitete oder bearbeiten ließ und als S a m mlung interessanter Wiener Kriminalrechtsfälle hwausgeben werde. Die beiden ersten Bände der Sammlung werden bereits in den nächsten Wochen im Rikola- Verlage erscheinen. Der erste Band behandelt den Raubmord- Prozeß gegen Severin von Jarosiusky, der zu Therese Kronvs in intimen Beziehungen'stand (1827) und -den Giftmordprozeß gegen die Stiftsdgme Julie v. Ebergeny aus dem Jahve 1867: s:c zweite Band enthält die Geschichte des Räuberhaupinunuies G r a se l. Nach eurer Mitteilung Kroners in seinem Buch „Wien, wie es war", sind im Jahre 185V, als die Justiz auch in erster Instanz an die kaiserlichen Gerichte überging, insgesamt zirka Smoktnganzug r i=.= lilllflIllllllllHII 333 HB IN MICH WEJNBEKGEU Wien» z« Bezirk, Singerstraase 6 Durch den ausschließlichen Gebrauch der Creme-lris-PräpaTBl« erzielt man absolut sicher einen äußerst zarten Teint. Viele Damen, welche Furore machen wegen ihres blendend schönen tadellos reinen Teints haben dies ausschließlich dem Gebrauch v," C^me-Iria in Verbindung mit Creme« Irl« Seife unt C me-Irin-Puder zu verdanken. Autoritäten aus ^em Gevlete der Haut- und Körperpflege empfehlen und verordnen Creme-Irig gegen Frost- und Brandschäden, GesichtSröte. überhaupt gegen Wundsein (auch bei Kindern). Creme- Irl» sollte in jeder Familie vorrätig sein, zumal sie seit 90 Jahre» unerreicht geblieben ist. 5013 Apotheker Weiß & Co. Wien, 6. Bezirk, Linke Wienzeile Nr. 40 ffSST Weltversand in acht Sprachen "UW 180 Zentner Akten, zum größten Teile kulturgeschichtlichewichtiges Material, eiin-gestampft worden. Der LandesgevichtSpräsrdent brachte einige Fälle von Sittlichkeitsdelikten alter Zeit vor. So wurde im Jahre 1720 ein Hufschmicdgeselle mit 7,6 Batzen und eine Maid mit 4 Baven „ob fornicationcm" bestraft. Dieselbe Magd tamtfc« wegen Abtreibung dor Leibesfrucht zur Strafe des Pranger- und zur Prügelstrafe verurteilt. Ein Ehepaar, das sich vor der Hochzeit „in Unchren vergriffen" hatte, wurde zu einer Gelbst af« verurteilt. Der Landesgerichtspräsident, welcher auch ein Werk über die Geschichte' des Grauen Hanfes veröffentlicht, wird demnächst über das Thema einen zweiten Vortrag halten. KonW in der Zndufttte. Der Wiener Jndustriellenverband teilt mit: Der Kollektivvertrag mit den Jrrdustvieangestelltek sieht vor, das; bei erheblicher Änderung der Lebenskosten gegenüber dem Oktober 1923 Vechandlungön wegen Neufestsetzung der Bezüge stattfinden. Wenn diese Verhandlungen zu keinem Resultate führen, läuft der Vertrag mit dem Monatsende ab. Der Bund der Jndustrieangestellten und die nett ihm koalierten Angestelltenorganisationen haben Verhandlungen mit dem Wiener Jndustriellenverband wegen Aenderung der Jännerbezüge unter Hinweis auf diese Vertragsbestimmung verlangt. In der gestern abgehalteüen Verhandlung gaben die Vertreter der Unternehmer die Erklär u n g ab, daß sie in Anbetracht der weitgehenden Belastung, die der letzte Vertragsabschluß der Industrie auferlogt hat, und in Berücksichtigung der neuerlich'weiter verschlechterten Lage der Industrie der Forderung der Angestelltenorganisationen nach Erhöhung der Iännerbezüge zu ihrem Bedauern nicht Rechnung tragen können. Die Unternehmer ersuchen den Bund der Industrieangostellten dies zur Kenntnis zu nehmen, um zu vermeiden, daß ab 1. Februar l. I. ein vertragsloser Zustand eintritt. . Die Angostelltenvertreter erklärten, diesen Beschluß der Unternehmer nicht zurKenntnis .nehmen zu können, hierüber jedoch einer BokriebsrätevoUverfammlung in den nächsten Tagen zu berichten. Es wird daher von dieser Entschließung der Angestellten abhängen, ob sie den Vorschlag der Unternehmer, die Jännergchalte unverändert zu lasten, annchmon oder ob mangels einer Einigung mit Ende Jänner der Kollektivvertrag abläuft. Die Iännerauszahlung ist in der gleichen Höhe \ii" die Dezemberauszahlung vorzubereiten. Der Reservegatten von Men. Die Gemeinde Wien hat gestern die Vertreter der Presse zur Besichtigung des großen Reservegartens von Wien in der Vorgartcnftvaße geladen. Dieser Restrvogarten dient dazu, die gewaltige Menge von Pflanzen und Blumen, die für die Ausschniückung der städtischen Gartenanlagen notwendig ist, zu züchten. Er ist 46.000 Quadratmeter groß und besitzt 25 Glashäuser, von denen das neue große Palmenhaus und die Treibhäuser mit prachtvollen Orchideen, Azelven und den verschiedenen Blumenzwiebeln, wie Hyazinthen und Tulpen, besonderes Augenmerk verdienen. Diese Gewächse werden in den Treibhäusern in entsprechender Temperatur gehalten und frühzeitig zum Blühen gebracht, so daß es möglich ist, stets immer in gewissen Mständen aufgeblähte Exemplare zu erhalten. Da 'die Gemeinde Wien 352 größere und kleinere Gartenanlagen besitzt, sind natürlich große Blnmenbestände, ungefähr eine Million Pflanzen und Schnittblumen, nötig. Der verbleibende Rest steht jeder Privatperson zum Ankauf offen, die dort Orchideen zum Preise von 25.000 K. kaufen kann, die in den Blumenhandlungen gewöhnlich über 50.000 K. kosten. Im kommenden Frühjahr werden drei weitere Friedhöfe in Gartenanlagen umgewandelt und mehrere öffentliche Parks errichtet werden, wodurch sich für den Reservegarteu ein erhöhtes Betätigungsfeld ergeben wird. Die Lebensmittelmärkte. Im Kleiinhandel haben sich gestern die Preise für Rind» fleisch und Schweinefleisch gegenüber den Preisen des letzten Samstag um 3000 K. pro Kilogramm verteuert. Für die übrigen Fleischgattungen sowie für Fett blieben die Preise vollkommen unverändert. Fische und Geflügel haben sich nicht verbilligt. Die Grünwareumärkte waren sehr gut beschickt. Besonders angenehm wurde der Rückgang der Preise für Spinat empfunden. Immerhin kostet hiesiger Gärtnerspinat noch immer 10.000 bis 20.000 K. pro Kilogramm. Auf dem Naschnra'vkt gab es aber ital-iemschen Spinat zu 5000 K. pro Kilogvanuu. Besonders reichlich waren auch die Ankünfte von Kartosselu. Jnfolgedesten waren gelbe Kartoffeln im Großhanlde-l auch zum Preist von 10o0 bis 1800 K. pro Kilogramm zu haben und selbst bei diesem ermäßigten Preise schwer an« zubriugc.i. Die Preist für Butter und Mer blieben Miivervänd^ 69999051

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