Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1770 (19.1.1924)
- Date
- 1924-01-19
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
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tz«M fir SSTcjt, KamÄchg Winter-Witz leben. mit nachibaLtwüm Eindruck wieder-- gab. Aus dom 'nNch-jüldi-schen MAi-?:: «n^mmerrd. erfaßt di^se Sän-gevir. den tiefen GcfWsinIha'lt jitdifcher Weiser, und Stirn# ihn in Lünstlerischer Vollendung zum Ausdruck. DciL PlMikurn dankte mit srünm-iistbem Beifall für den großen Genus; Mengelberg «ach Amerika abgereist. Mlloin MengAberg, :•;: die bisher-gen R'chard Sironß-Kon-erre in Amst'r-dam #n; 2uß.'70'.-dcntlichcnn Erfolg b.rig'erte, hat sich an Bord des Dampfecs Rotterdam" 7ur Ueb-criahrt rxrch Amerika cingesS-isf: Fräulein Berta Swertlin. welche envläWch des Zionisten-- konmesses in Karlsbad «in sehr beifällig mi.facitcmirtcmsi Konzert g«b. bring; urorg'n ab-istZ HK der. Chamischa- Vt sfa? - Akademie des Vereines Erg; Israel und d-r B-sKS5sbl.io'S>ek Z'on rm Ra-chshoß 2. Bez. Pratenstr^ß- M, eine AuÄvahl ihres Redcr^ireS an hebräischen und jiddischen Bolkslieidern. Am. Midier Fror: Me^a Wmrler Witstoben. Dndgeltkich.) Au» den Theatern. BorgLbeater. Äcorgrn, W.S Uhr nachmittags, außer Srm Ianresabonnemenr, zu kleinen Prellen. Sbakeivearetz Lust- ^iel ..W er s ihr woll t". 7 Uhr abends, bei auiaebobeuem Fabresabonnement. „D i e K a t a k o m b e n". Altz Borürllnne des Burgtheaters im A k 2 d e m i e r h e a t e r morgen,;) Ubr n.ich'nittereiS, zu kleinen Preisen, die Komödie u nb u r a\ Xiere LoriteÜvna tu zugleich die fünfzig ft t feit Aufnahme des Strickes. (23. September 1920.) 'ftS Uhr abends,?ü erhöhten Preisen, e r Biberpelz von Gerhatt Haupjmann. In der P 0 l k 0 v e r geht öeute. „D i e Afrikaner: mit Frau Rantzau in der Titelvartie in Szene. — Die Direktion der Bclksoper hat Frau Kammersängerin Kiurina. die (ängerr Zrir in Wien nicht ausgetreten ist, für die weibliche Hauptrolle in Oskar FriedmannL komischer Oper ü rt r Tan 2 gr a" für eine Reihe von Abenden gewonnen. X- « s 11 ü; c s Volsthearrr. Sonntag. 7-3 Uhr nammitraas lrvlkstümliche Preise ohne Vormerkung), ,D i r 6 r ü 2 r r 0 2 n Sr. B s r n d a r d". 7 Udr abends, .Der 'j t i r> s S t i I a r. d". > Montezuma: Alex. Morssi.) Es ist Direktor oeinau gelunoen, Alexander M 0 i s s i noch für einige Dorstellun- :>tn ivn Deutschen Volkstbeaier an den zwischen seinen auswärtiger: Gastspiele:: .liegenden Tazerr zu gewinnen. Der Künstler "me:: D ientztug die Titelrolle in Raoul AuernheimerS Lustspiel ,T a f a n 0 v a i :r Wien", am Mittwoch den König Al- 'onw in „T i e Jüdin 0 2 n T 0! e d 0" : die Rahe! gibt wieder Frau O r s k a. Samstag zum ersten Male das Suoermannsche Schauspie: ,X i e Denkmalsweih e". :H 7. i m;t d-Tb tatet. Heute, 7S3 Uhr nachmittags, in rwlllmNureu neuer Einstudienmg Schillers Schauspiel „Die R ü n d e r". - Morgen, 3 11 h r nachmittags, „D i e T c m r f tn a i •* i n e“ mit Max Pallenberg. Anton Edthofer Hör den Ingenieur Dslonskv. An allen Abenden spielt Max Pauenberg den Liliom. Die Vorstellungen beginnen um 7 Uhr -chendo. A <ae? Sieiter S : a d t 1 h e a t e r. Morgen, 3 Uar nachmirtaas. geht als erste Aufführung des Dolkszyklus Karl EoffaS B'lkSstück mit Gesano ..Bruder M 2 11 in" in , c 3 11 0 11) e a t e r. Im Rahmen klastischer Ope- 7rrr-nanfführungen gelangt Sonntag, 3 Uhr nachmittags, bei •'eher. Prellen „Der Odern La!!* zur Aufführung. Wachenspielplan des Burgtheaiers. Sonntag. V£>> Ubr nachmittags, ,,W a s ihr woll t". l Uhr abenve „Dis KatakomLe n". Montag, 7 Uhr ubends. „b ibussa". 'shtn Kartenverkauf.) Dienstag, 737 Uhr oe.id«. i e fünf Frankfurts r". Mittwoch, 6 Uhr .sends, . ..D i e- V s r f ch w ö r n n g - d e s F i e S k s z « G er. u X', Donnerstag, 7 Uhr aöendS. .,D i e K a L a k e me u". Freitag, 7 Uhr abends, „Einen Jux will er; k eh vrt a ä, s n". Samsmg. 7 Ubr abends, „D e r T e u f e! s- ' i; ü I c r". W 2 cki enspielpla n des A k 2 d e m i r t fci e a* p r 2. -Sonntug, H Ulir nachmittags, „B u n b u r y". V,ö Uhr oerds „Der B i L e r p e l 3". Mittwoch, 7,8 Uhr abends. Di; kleine Kondirorr i". Donnerstag, l/s8 Uhr avend>r, „3 0! andas letzter Abenteuer". Freitag, Vs* Uhr vdenos. ,/L 2 l f e in d e r R a ch t". Samstag, ' j h Uhr abends.. „D-i r 11 ein t Konditorei" W 2 ch e n f p i e l p l a n derStaattzoper. Sonntag, 8 Uhr. „tz 2 h e n g r i n". Montag, 7 Uhr, „D i e B 0tr,i s". Dirnslag, 10 Uhr, Opern-Revsui«. Mittwoch, V Uhr,. „O t ö r l - ö“. Donnerstag. ljtH Uhr, „S a! 0 m e". Freitag, 7,-7. Uhr. „M a r g a r e L e" Flaust). Samstag, 7 Uhr, .H L'n f r l u n L. (G r e r r „Die Puppenfe e". — si; d 2 u t e n f a a l. Sonnrag, 7,2 Uhr, Ballstt- - 0 i r e r: E o u p e r i n ° R a o e l - R a m e a n » I 0 h a n n Strauß... Gerichtssaal. Las FaltboMngM a« MMAterfee. Las Berfahren gegen Leopold H y n e k und dessen Neffen Heinrich Marek, die unter dem Verdachte verhaftet worden. waren, den Tod der Frau Hynek bei einer Fahrt im Faltboot auf dem Millstättersee herbeigefrrhrt zu haben, wurde vom Landesgerichte Klagenfurt eingestellt. Bekanntlich hatte Frau Hynek im Sommer vorigen Jahres mit Mare? eine Fahrt im Faltboot unternommen, bei der sie tätlich verunglückte, während Marek sich reiten konnte. Damals tauchte der Verdacht auf, daß H h n e? sich in den .Kesitz der Mitgift der Gattin in der Höhe von 30.000 tschechischen Kronen setzen wollte.. Ein Protest der Richirrschaft in der Talarfrage. In einer Sitzung des Hauptausschusses der Vereinigung der deutschösterreichischen Richter teilte der Vorsitzende mit, daß die Bemühungen der Richterschaft um Beistellung des Talars einen Fortschritt zu verzeichnen haben, da das Justizministerium in einem Erlasse vorübergchende Maßnahmen bezüglich der Forderung, die Richter mit einem Talar zu beteilen, getroffen habe. Der Vertreter des Zweigvereines St. Pölten protestierte gegen den Erlaß des JustizministerS, da dieser eine Beleidigung des gesamten Richter st andes bedeute. Es sollen nämlich die R ich t e r, die den Talar verlangen, ein B ittges uch einreichen, in dem sie ihre Dürftigkeit Nachweisen. Die Versammlung beschloß, das Präsidium zu beauftragen, Einsicht in den erwähnten Erlaß zu nehmen und dann die geeigneten Schritte einzuleiten. . . rgr«N«r _ IS. gennte 1984 ' ~ T Jfc. 1770 Biäkiniiiitiistttlt fnu P Alle Arten von Kommsndite der Kroatischen Eskomptebank. Agram Kreditand Bankgeschäften VHeit, I. LSiV»rSSN« 4!CÄ~' Warengeschäfte Telephone: 60-4-82, 60-4-03. 63-4-85, 64-4-42. 63-4 78. 60-4-82 1046S Telegrammadresse! Frapobank Volkswirt. Gestempelte Krone 0.0081V3 SeitHmt«. AasMluns Die» -°- 0.0081'/, ßentimes. Zn Zürich notierte 1S./1. 11.fl. die osterr. gestemvelte Krone .... 0.0081V, 0.0081^ dir österreichische Krone. 0.00817* 0.0081V« dir tschechische Krone.. . 16.827, 16.80 die D-'ar? ...... pro Milliarde —.— Rolland ... . 215 90 Nerv-^or?.. . »78.50 578.25 London.. . . 24.50 24.61 Paris... 26 40 27.25 Mailand.. 25.17 25.30 Belgrad... MS'/, 6.65 Bukarest .. 2.90 2.87 4.12 Bndavest. 0.0207 0.0205 Warlchun ... Handelsvertrag Mischen Sesterreich and Rußland. Der Wiener Handelsvertreter Rußlands, Herr Lew'cki, gewährte, wie „Rußpreß^ meldet, einem Milarbeilvr des „Ekonomrtscheskaja Schisp" eine llnwrredung» in der er folgendes ausführte: Er sei ül-erzeugt, daß die russischen Waren auf den: Wiener Platze große Nachfrage finden werden und er hegt in dieser Beziehung greße Hoffnungen auf die Teilnahme Rußlands an der Wiener Frühjahrsmesse. Das vergangene Jahr har zwar nicht voll befriedigen können, immerhin sind einige große Schlüsse getätigt worden, darunter stehen an erster Stelle große Rohöllieferungen an die Floridsdorfer Raffinerie, ein bedeutender Getreideabschluß mit einer österreichischen Getreidegesellschaf:. Der Umsatz in Wien erreichte 700.000 Dollar, gekauft wurden in erster Linie Siebe und Tuche für die Papierindüstri-e, landwirtschaftliche Maschinen, optisch: Apparate usw. Die Gründung zweier gemischter Gesellschaften, die jetzt schon mir gutem Erfolg arbeiten, haben weite industrielle und kaufmännische Kreise bewogen, der Handelsvertretung Vorschläge zur Gründung neuer Gesellschaften zu unterbreiten. OoMnrf eins Dalnrilkenmorgespe» in Polen. Warscha«, 18. Jänner. (Tel. der „Wr. Movgenzeitung") Im Aufträge der Regierung hat Professor Dr. Friedrich Zoll von der Universität in Krakau den Entwurf eines Dalorisierungsgesetzes privatrechtlicher Forderungen aus-: gearbeitet. * Als Grund für die Valorisierung dient eine Umrechnungstabelle, der zufolge bis zum Jahre 1924 gilt: ein Goldgulden (Zloty) für 0P Rubel oder 0,90 Reichsmark oder «ine österreichische Krone. Der weitere Verlauf der! Tabelle bestimmt für Juni 1928: 1 Zloty für 20.000 Reichsmark: Der genaue Amrechnungsschlüssel wird auf Grund der stiatiftischen Daten durch das FinanMimsterium festgesetzt. ‘ : Eine Reihe von Forderungen, daruniier Wechsel, Schecks', und Kontokovrentvechnungen, sind von der Aufwertung au s- . g e s ch l o s s e n. Bezahlte Forderungen können nicht vasori-; si^r; werden. Wenn die Zahlung ohne Vorbehalt brr! Etrtwertung angenommen wurde und der Zahlende sich nicht/ einer rechtswidrigen Handlung schuldig gemacht hat, gelangt ''ÄL^^lorisierungsgesetz nicht zur Anwendung. Zur Entscheidung über die Dalorisierungsamprüche iverden 5e sondere^ Schiedsgerichte berufer: sein. Lie ökonomische Krise l« Fapan. Herabsetzung des inneren Geldwertes. — Arbeitslosigkeit. ~ Steigende Not. Der japanische Jen, der aus dem WeltvalutenmarklL gleich dem Dollar die höchste Parität bisher genoß, hat merkwürdigerweise im Inlands seine Kaufkraft stark e ingebüßt. Protektionismus; übertriebene und kontinuierlich .steigende Bodensteuern; die Spekulationsiout der Geschäftswelt, die nur ein sie beherrschendes Motiv kennt: rasch — reich werden; die vielen zirkulierenden Geldmittel als Ergebnis der günstigen Handelsbilanz; das Aufhören der Lebensmittelimporte aus Rußland, waren alles Ursachen, die zur Herabminderung der Kaufkraft des Jen und damit zu der dadurch heraufbeschworeiren Teuerung, beitrugen. Die Kesten der Lebenshaltung wurden fast der drei-, fachst. Nicht uninteressant find einige Ziffern der letzten Prxistabelle: frisches Fleisch 50 Lire pro Kilogramm, Milch 6 Lire, Reis, das nationale Brot, 220 Lire prq Hektoliter. Japan ist zürn teuersten Lande der Welt geworden. Die Arbeiter verlangten und erhielten Lohnerhöhungen. Es gab viele Streiks und so wurden mannigfach Erhöhungen bewilligt. Die Industriellen, die große Profite gemacht hatten, leisteten beim Fortschreiten der Krise, Widerstand, indem ^sie mit-Aussperrungen drohten. . Trotz der Erhöhungen erreichen die Löhne nicht dis Kosten der Lebenshaltung. Die heutigen Löhne variiereni zwischen 2 Jen 20 Sen (das ist 24 Lire)!für die metallurgische und 3 Jen 20 Sen (35 Lire) für spezialisiert« Arbeit im Baugewerbe. Die japanische Arbeit ist im Verhältnisse zu ihrer Leistungsfähigkeit die teuerste der Welt. Die minderwertigen japanischen Waren finden geschlossene Türen. Die Aussperrungen häufen sich. Die Folge: vierhundertiausend Arbeitslose. Sogar in China — trotz günstiger Transport-- möglichkeiten — gewinnt die amerikanische und englische Konkurrenz täglich mehr Boden und das Aktionsfeld des japanischen Exportes schrumpft zusammen. Die Zeichen der ökonomischen Krise sind aus allen Gebieten zu finden — ausgenommen die Seidenkultur, die stets pro" speriert. Allerdings sind die japanischen statistischen Angaben oft erkünstelt und ungenau, sind mit Vorbehalt aufzunehmen. Hieran schließen sich die durch die letzte Katasirophr herbeigcführien Schäden, e'neni verlorenen Kriege vergleichbar. In wenigen Stunden wurden Güter 'zerstört, in einem Werte, der die Kosten des russisch-javanischen Krieges zehnfach übersteigt. Das moderne Japan bietet eben ein nicht sehr voll mistisckeS ökonomisches Bild. („Corriere della sera.") E. R—M. ßlearlngkme der Oste vom 1! Devisen (Schecks und Aus» 2ahluneren> Ameferdsiti f. t hott. Gi:1de:i Aeratn 1 ivo. Kronen .... Re1i»»a<1 1 Dinar ...... Perltn0 1 (tenteehe Pelchetnar*: , Krtia^e' t heMarhe Franca . , Rnitanent 1 nnsrartsche Kronen . Rtilwrenf 1 Lei. Christian!« 1 norwe?. Kronen . Konanhapen 1 dSnfarhe Kronor . I.onrtnn 1 Pfnnd Sterling . . . Meftftrt 1 Peaetee Wnl’nnc} i Lire. New Yortt t Doller. Paris 1 Franc«. Prfln 1 tiwhecho-alov.- Kronen , Soll» t T.ew« .. Stockholm 1 «chwedDcheKronor . Warschau*® t notnlsche Mark. . Zflrlch t 8Chwetrerlsche France . Noten Amerlkan. Noten v. ft Dollar aatw, , . kleinere ... Relelsche Noten 100 Franca . . Bulgarische Noten 2U 1000 Leva . . . 100 , . . , kleinere. . , Dänische Noten 100 Kroner « . Deutsche Noten*. „ . ,100 ... , „ kleinere* . . . Engl. Noten von ft Uvrest. atil». » » kleinere. FranzTlalache Noten tOO Franco . Hol’Bnrftsche Noten 100 fluiden . Italienische Noten v. 100 Lire aulw. . , kleinere . . . Jugosl. Noten uneest. ru 1000 Dinar . . IM . . . . kleinere . . Norwegische Noten IGO Kroner . Polnische Noten “*. » » kleinere** . . . RumSnische Noten 7tilOOOu.5COI.el , , kleinere . . . Ruoa. Noten (Roman.) tu 500 Rudel o „ . „ 1(10 » o . kleinere . . Schwedische Noten 100 Kronor . Schweizerische Noten 100 France. Spanische Noten 100 Pesetas . . Tschecho-9low. Not. v.lOOOauiw. . kleinere Ungar. Noten (neue Um.) zu lOCQKr. , zu 10.000 Kr. . . . . kleinere. * Für 1000 w.-Mark, **!. Jänner 1924, Kurs vom 17. Jäsu. Geld Ware deld Waro 53tnn.- 26500.- 26370— 266JO— 816.- 870.- 816— 819— 316.- 327.— 815— 819— 15.9o 10,30 . 16.2V 16.80 293». 29M.- ML- 2966— 2.41 2.51 2.41 2.51 v>i4._ 736.- 354— 356— 98^0.- »020. - 9970— 99t0— 1213-7.— 12127— 12460— 12500— 31<YW) _ 3010^1— 302600— 303M»o— 34-D.- 9070— 8980— 9021— 3(164.- 3'66— 3^«.— 3>N6- Vom«;.- 71105— 70075.— 71185— 31«—?.?»!;— 3267— 3287— 2077.- 208\— 2070— 2680.— -K3— R07— 566— 511— 18370— 18430— 18370— 18430— 12275.- 12325— 12285.- 12335— , 7r*oo— 71300,— 7N000— 71300—' 7PRT0— 71200— 70810— 71200— 29 >7— 2937— 2915— 2945— 481.— 489— 484— 492— "iii - 469— ’ 464i- 472*.- iN3ai- <2410.— 12310. - 12590— 15.20 15.80 15.50 16.10 14.70 15.3& 14.70 15.30 20O270.- 29WO.- .300710.- 3C2330.- 298010.- 200010.-. 300500.— 30'>1**0.— 3110.- 3180.- 3235— 3855— 28200— 2640'!— AN70— 2S57«-— 3020.- 3040— 3o<’0— 3180— MN.- 3020— 3045— 30fiO— 852— 818— 8"9— 3Ü;— 9760— 9S'0— 978"— 9860.- 70— 80— 67— 70.-7 65— 75— 55.- 348— 352— 346— 35».- 328— 332— 326— 330— 18160— 18260— 1816'/.—. 18260— 12260— 12340— 1217c*— 12250— 8860— 8940— 8860— 8940— 207.2— 2068— 2047— 2Üf>3.— 2047— 2063— 2042— 2058— 1.90 .2.10 2— 2.23 I.*S5 3.05 ~L95 2.'lS für 10.000 poln. Nlar!. Der Wiener Geldmarkt. Bei der gestrigen Prolongation war Geld reichlich zu 6,25 Prozent offeriert. Es sind auch Abschüsse zu 5.37 Pr-0-en.r erfolgt, da es MNervinaZ n-nirnoglich war, namhafte Beträge im Reportgeschäft an den Mannen bringen. Es blieben schließlich arrßergelvöbnlich große Betrage anaebvten. Die Reparationskommission und der Wiener Markt. Die Pariser Reparationskommission verfügt über größere Posten von auf dem Wiener Markte gehandelten Aktien.. Es sind, wie die „Reue Wirtschaft" meldet, dies Effekten, welche, früheren , deutschem Besitz waren. und die nunmehr auf . Grund ^-oeS . Frievensvertrages abgeliefert wurden. Zu ihnen gehören Südbahn, Aussig-Teplitzer, Staatsbahn und eine Reihe von Kohlenwerten. Ein Teil dieser Effekten wurde schon im Sommer dieses Jahres von der Reparationskommission auf .dem Wiener Markte abgestoßen. In der letzten Zeit sind wieder aus Pariser Aufträge hin in Wien eine Anzahl dieser Effekten zum Verkauf gelangt. Hierdurch wurde das Kursniveau dieser Werte erheblich. gedrückt. Als Ursache der Verkäufe gilt in erster Reihe das Fallen des französischen Franken, welches die ^ReparatwnSwmmission veranlaßt, sich durch den Verkauf solcher Papierü in Oesterreich Kronengutbaben und auf Grund dieser andere Valuten zu verschaffen. Als Ausführungsorgane gelten in Wien zwei Banken und eine private Bankfrrma Selbstverständlich wird der Auftraggeber von Paris aus streng, geherin gehalten. Es ist anzunehmen, daß bei einem Andanern-des Frankensturzes weitere Aktienposten aus dieser Ouelle. in Wien zum Verkauf gelangen werden. v Airpilalvoermehrimgen. Linzer Tramway von 200,000.000 auf 350,000.00» K., Oberösterreichische Elektrabäu van 400,000.000 auf 600 000.000 K. '■ ' Wirtschaftsnachrichien ans dem Orient, Die Taüakemt« lln Orient ist überaus M ausgefallen. Die bul-garifchen Ex- , Porteure beabficht.iigen die Eräfifnung von Agenttiren im Airs- ->>'Ni>d, und zwar eine in Holland für den holländisch««, reichs-