Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1764 (13.1.1924)
- Date
- 1924-01-13
- Page
- Seite 12 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 12 Wien, Sonntag Wiener Morzenzeitung Nr. 1761 Sühne und Kunst. „kasaaova in Wien." Deutsches Volkstheater. (Litt neues Casanova-Kapitel, das sich — wenn man will — an das jüngste von Artur Schnitzler geschriebene („Die Schwestern" oder „Casanova in Spa") unmittelbar ansügt. Ebenfalls ein Lustspiel in Versen, ebenfalls „droi Akte in einem". In der letzten Szene des Schnitzlerschen Lustspieles reist Casanova mit der schönen Tänzerin Theresa nach Wien. In Raoul Auernheimers Lustspiel ist er mit einer anderen Dame in der Wienerstadt angekommen, was bei Casanova beinahe selbstverständlich ist. Allhier unternimmt der große Abenteurer den Versuch, ins Philistertuni zu ziehen, ein wohlbestallter Wiener Gewerbetreibender, Gatte und Familienvater zu werden. Dem liebenswerten Frauenjäger mißlingt gottlob dieses Beginnen, wie dem liebenswerten Autor leider Gottes dieses Lustspiel mißlang. Der Gedanke, Herr Casanova könnte Kaffeesieder werden, tagsüber mit der' Serviette unterm Arm eine Melange mit Doppelschlag, eine Schale Gold oder eine braune 97uß servieren, des Zlbends in Pantoffeln und Hausrock mit der rundlichen Gattin das Nachtmahl teilen und mit einem halben Dutzend Kinderlein das Abendgebet sprechen, scheint auf den Dichter lähmend gewirkt zu haben. Bleierne Langeweile bemächtigt sich der Zuhörer und auch die Akteure sind gar nicht aufgeräumt. Giacomo Casanova, dem Tausendsassa, dem weltgewandten Verführer und Globetrotter, ist sein Bruder Francesco gegenübergestcllt: Ein Kunstmaler, der fleißig Türkenschlachten pinselt, der Bravste aller Ehemänner ist ,und den höchstens Empörung über das Luderleben Giacomos in Hitze bringt. Die fesche und kluge Baronin Jffi scheint mit einer energischen Attacke den guten Malermeister zu veranlassen, die Wege seines verachteten Bruders zu wandeln. Aber auch bei ihm erweist sich, daß das Sprichwort „Schuster, bleib' bei deinem Leisten" ein gutes Wort ist. Und was hier an dem Exempol der Gebrüder Casanova erwiesen ward, dürfte auch für den Schöpfer dieses Spiels Geltung haben. Er bleibe bei seiner feinen Kunst des Feuilletons und der Novelette. Casanova, der Berühmte, ist Alexander Moissi. Er spielt die Rolle aus dem Handgelenk, hat nicht viel Anlaß zu Bravour, Kantilene und Humoren, und verschwindet just, wenn »ine „Moissi-Szene" zu erwarten ist, in einem Wandschrank, ser in diesem Stück eine größere Rolle spielt, als es dem Erfolg des Abends zuträglich ist. Casanova, der andere, der aus der Art geschlagene Bruder des weltberühmten Giacomo, ist Herr Jakob Feldhammer. Er ist tüchtig, bleibt aber diesmal recht sehr hinter seiner Aufgabe zurück, müht sich nicht sonderlich, dem braven Maler von Türkenschlachien Konturen zu geben, was chm bei einiger Spielfreude wohl gelänge. Reizend und von erfreulicher geistiger Beweglichkeit Lina W o i w o d e als Dame von Welt und erquicklich Hedwig Keller, wie innner, wenn sie ein Wiener Mädchen zu spielen hat. Ter Erfolg war sehr lau.- Er wurde auch noch durch das merkwürdige Treiben auf der Galerie und im Stehparterre beeinträchtigt. Stimmen von Theaterbesuchern, die bestimmt noch nicht halbwüchsig sind, schrien, in zwei reisige Lager geteilt, bald nach Moissi, bald nach Feldhammer. Man müßte diesem Treiben ein Ende machen. £>. A. Redoutensaal. Die klassischen Singspiele, die zum eq'ieu Male unter Leitung von Richard Strauß -in Szene gingen, bringen eine willkommene Bereicherung des immer enger und einseitiger werdenden Spielplanes des Opornhaters. In Mozarts einaktiger komischer Oper „B a st i e n u n d B a st i e nn e", dem Wunderwerk eines Zwölfjährigen, wirkten die Damen Schöne und Achsel sowie Herr Madin mit, in dem zweiaktigen Intermezzo „La Serva Padrona" (Die Magd als Herrin) von Pergolese boten Frau Schumann und Herr Mahr ^lesensten Kunstgenuß, im ,/A buHa s sa n", einem orientalffchen Emarter von Kurl Maria v.' Weber, spielten Frau Gerhärt und die Herren Gallos und Norbert die Hauptrolleu. Die niedlichen Lust-spielchen hatten lebhaften Erfolg, und vor dem letzten Akt erhob sich das Publikum, um Meister Strauß langanhaltende Ovationen zu bereiten. Auf Merk und Aufführung kommen wir ttoch zurück. : Zionistische BezirRssektlon Leopolflstmlt : Mittwoch den 28. Jänner ». 8 Uhr abends in den Olympiasälen I. Rothgasse 3! unter Mitwirkung hervorragender Kunstskräfte,! wie: Lotte Witt, Max Brod, ■ Hans Kollidier u. v. a. » J KAPELLE GEIGER TANZUNTERHALTUNG ■ ABEND KLEIDUNG » « Karten im Vorverkauf in der Buchhandlung Löwit, ■ I. Rotenturmstrasse, bei Brüder Schiffmann, li. Tabor* ■ strasse 48, „Wiener Morgenzeitung“, II. Taborstrasse, , und bei allen Komiteemitgliedern Ein Roman ans der Jüdischen Gesellschaft Bndapests Die Heimatloten von Wilma v. Yukelioh Zwei Truste vor allcnl lassen diesen Roman bemerkenswert und fesselnd aus der Reibe der vielen hervortreten: die überraschende Kraft, m't der da» soziale Bild einer Zeit und eine» Kreises stksteben und die nnbekümmerte Kühnheit und erschütternde Ehrlichkeit, mit der sein Gegenstand gebracht wird. „.Virus Freie Premu Preis geheftet K 44.000 In Halbleinwand K 82.000 Zu baiiahen darch jede Buchhandlung oder direkt vom Verlag Deutieh-Oeeterreichiseher Verlag, Wien, I. Fiseheretiege g Für da, Mische Aeater. Eine Werbeversammlung der Freien jüdische« Volksbühne. — Bortrag des polnischen Abgeordneten Dr. Schipper. Heute Sonntag um 3 Uhr nachmittags findet m der Jüdischen Bühne, 2. Boz., Taborstraße 12, sine große Werbeversammluug mit anschließenden Gesangsvorträgen der Frau W ein traub-Gras und des Herrn I. Deutsch statt. Referent: Mvndel Singer. Die Mitglieder der Freien jüdischen Volksbühne iverden ersucht, pünktlich zu erscheinen. .Heute Sonntag um HM 8 Uhr abends spricht i>m Arbeiteoheim Booochow, 2. Bez., Mumauevgasie 1, der Sejmabgeoidnete Dr. I. Schipper über das Thema: Entwicklung und Zukunft des jüdischen Theaters. Kunftausstellaageu. Gedächtnisausstellung Franz Rumpler. Es ist iminer eine Genugtuung für die Kunst, wenn ihre Meister würdig gefeiert iverden, eine größere, wenn man den Wert ihrer Schöpfungen im rechten Augenblick erkannt hat und ihn einer späteren Epoche sozusagen als unantastbare Tradition überliefern kann. Dies ist im Falle Rumpler um so bedeutungsvoller, als dieser Meister während keiner Phase seines künstlerischen Wirkens auf dem Wege einer bequemen Konvention gestanden war. Er gehörte zur Wiener Schule, er war selbst eine ihrer singulärsten Erscheinungen, aber stand zeitlebens außerhalb des Modischen und Gangbaren, das viele gute Talente verdorben hat. Als Meister und Lehrer wirkte rr in keiner großen Epoche österreichischer Kunst, auch hatten seine Bilder nichts Aufregendes, Stürmendes: bei ihm fand sich in seltener Klarheit eine Einheit von Wollen und Gestalten, da es für ihn nur das eine Programm gab, jede inalerische Vision überzeugend zu formen. Zwei Jahre nach seinem Tode, während eine Reihe seiner Schüler, wie Poosch, Kolo Moser, Lar Win, W. V. Kraus z, noch in wirksamer Lebendigkeit schaffen, bietet sich uns im Künstlerhaus eine Kollektivausstellung seiner Werke, die nicht umfangreich genug ist, um feine Kunst lückenlos zu repräsentieren, aber' sie gibt immerhin eine eindrucksvolle Uebersicht, so daß sie in einer Reihe steht mit den großen künstlerischen Ereignissen, die bei der großen^Pettenkosen -Ausstellung und der historischen Uebersicht Jßott Füger bis Klimt" ihren Auftakt genommen haben. Eine große Anzahl charaktenstffcher Werke Rumplers befindet sich in Privatbesitz; Sammler haben längst auch schon ihren Marktwert erkannt. Erfreulicherweise besitzt die im oberen Belvedere untergebrachte, vorläufig noch nicht zugängliche Staatsgalerie eine erstklassige Auswahl. Im Revolutionsjahr 1848 in Deutschböhmen geboren, von vortrefflichen Wiener Meistern ausgebildet, feierte Rumpler seinen ersten Erfolg anläßlich der Wiener Weltausstellung 1873, die nächste Etappe ist durch das Jahr 1886 gekennzeichnet, das ihn bereits als Professor der Wiener Malerakademivorsindet, 1897 und 1913 bringen umfangreiche Ausstellungen, die seinen Namen in die breitere Oesfentlichkeit tragen. Schweres Ringen um Form und Farbe, ein innner tieferes Bemühen um die Aushüllung des ersten Wurfes kennzeichnen' seinen Charakter als Künstler. Die Arbeit fällt ihm nicht leicht, er grübelt gern und gerät oft in Versuchung, zu erklären, statt zu bilden, aber tiesinnerst regt sich doch immer das malerische Sehen, das über alle Hindernisse des Verstandes hinweg zum Durchbruch kommt. Verfolgt man Rumplers Schassen von den Anfängen seiner Akademiezeit über den Pariser Aufenthalt bis in die Neunzigerjahve des vorigen Jahrhunderts, dann kann man in der gegenwärtigen Ausstellung die Wandelbarkeit seines künstlerischen Temperaments und die überaus zarte Empfänglichkeit für fremdes Schaffen deutlich verfolgen. Wenn ihn auch seine Studienzeit in Paris nicht sonderlich beeinflußt hat, so hat er dennoch allerwärts zahlreiche Anregungen empfangen: überall dort, wo Keuschheit in künstlerischem Sinne am Werke war, wo Lyrisches sich in die Oberfläche drängte, fand es in ihm einen stillen Vermehrer und Verarbeiter. Er hat die neue Zeit intellektuell erfaßt, er hat auch das Talent besessen, mitgehen zu können. Immer Neuem sich hingebend, mit einer feinen Witterung für das ausgestattet, was seinem Wesen verwandt war, konnte er sich nicht in einer geraden, unbeirrbaren Richtung entwickeln. Höhepunkte malerischer Qualität wechseln mit matteren, aber stets ehrlichen Arbeiten. Innerhalb seines Schaffens liegt ein gutes Stück Malerei des 19. Jahrhunderts ausgespeichert. Vorgänger, Mitlebende und Schüler reichen einander die Hände. Auch auf klassische Muster weist Rumpler bisweilen zurück. Makart — Fenerbach — Matejko — Defregger, vier brave Namen, haben abgefärbt. Deutlichere Spuren hat Pettenkofen zurückgelassen. Man findet sie im Gartenhaus (Nr. 30), Feuerwehrwiese im Prater (73), Ringelspiel in Lundenburg (119), Mädchen im roten Kleid (138), Kirchgang in Lundenburg (147), Pferdeschwemme (163), Blumen am Fenster (160). Auch Waldmüller und Rudolf Alt sind hisweilen zu spüren. Wege zum Impressionismus bedeuten Partie aus dem Belvederegarten (Nr. 91), Parkszene (98), Nähendes Mädchen (100). Wege zur französischen Kunst, allerdings verwienert, lassen sich in einer ÜkiÄP1 MM MG-MW.WWW. Ss» 13. JÄnmr 1924 Anklänge an die klassisch-germanische Kunst eines Holbein sivd im Frauenbildnis (9) und Blondes Mädchenköpserl (44) vorhanden. Ein reiches Leben wt Schaffen und Lehren hat im Jahve 1922 seinen Abschluß gefunden, zu einem Zeitpunkt, in welchem Rumpler bereits durch fast alle Stilarten der neueren Kunst gegangen war. Er gehört nicht zu den Sternen erster Größe, aber innerhalb der Wiener Malkunst, die in den letzte»! Jahrzehnten -modisch und dünnflüssig geworden ist, repräsentiert er c-ine hohe, vornehme, geistige Klasse. Oskar Rosenseld. „Das gelt." Eine neue jüdische Kunstzeitschrist. Soeben ist das erste Heft der neuen illustrierten! jüdischen Zeitschrift für Kunst, Literatur und Wissenschaft „Das Ze-lt" erschienen, deren Redaktion Eugen Hoef-lich und deren künstlevische Leitung Pros. Dr. Max Eisler und Architekt Hahn innehaben. Dieses erste Heft, da-s mehr als 40 Seiten stark ist und etwa 95 Reproduktionen enthält, präsentiert sich in sehr ivürdiger und ansprechender Form und zeichnet sich durch einen reichhaltigen und int Kress amen Inhalt ans. Es unterliegt kaineen Zweifel, daß eine Revue mit dom Programm der vorliegenden einem wirklichen Bedürfnis entgogenjkomnrt, und es bildet eine dankbare Aufgabe, dom an Kunst-- und Kutl-tursrageu seiner Gemeinschaft mtereffierten jüdischen Leser einen lleberblick über jüdisches Kulturschaffen ans verschiedenen Gebieten zu gewähren, beziehungsweise -in werteren Kreisen Ingresse für die geistigen Schöpftmgeu des Judentums zu wecken. In dieser Hinsicht stellt die vorliegende Nummer jedenfalls einen guten Versuch dar, derein gutes Gelingen erwarten läßt. Ban den literarischen Beiträgen sei auf Artur H o klitsch e r s schwungvollen Prosahymnus auf Palästina verwiesen, in welchem sich die tiefen Eindrücke des Autors von seiner Palästina-Meise widerspieg-eln. Der junge Dichter WaLter E i d l r tz hat. einen Wt ans. einem Moses^Drama beigesteuM, der poetilsche Frische und Lebendigkeit ausweist. Der bekannte Forscher Prof. Neuburger berichtet über den hervorragenden jüdischen Arzt Zacut, einem Zeitgenossen Rembvcmdts. Die schöne chassidische Erzählung von Perez „Die Freude der Freuden", ansprechende Gedichte von Fuchs und Wegner bAden eine willkommene Ergänzung des literarischen Teiles. Von. dm durchwegs gut geratenen Reproduktionen sei aus die flotten Palästina-SkWen von Joses Floch verwiesen. Prof. Eisler führt in zwei knappen Aufsätzen in daS Schaffen zweier junger Wischer Künstler, des Malers Viktor Tischler und des Bildhauers Samuel Zimmer mann, eines Hanak-Schülers, ein, welche durch schöne Illustrationen unterstützt werden. Der bekannte Wische Architekt Professor Sltrnad gibt in,Gemeinschaft mit Hans Bvahm einen Abriß moderner Thoaterinszenierungsgmndsätze unter besonderer Bczugnähme aus den ^Hamlet". Dem neuen Uuternchmen wünschen wir viel Glück aus den Wog. Verlag und Redaktion befinden sich in Wien, 1. Bez., Tcgerthoffftraße 19. Die nächsten Ausführungen des Burgtheaters. Ms nächste Neueinstudierung wird im Burgtheater das Schauspiel „Agnes Jordan" von Georg Hirschfeld in Szene gehen. Willy THaller wird die Rolle des Professors Krebs spielen, die seinerzeit Sonnenthal darstellte. Dann folgt Hermann B a h r s Komödie ,/D e r Querulant" mit Willy Th aller in der Titelrolle. — Im Akademietheater wird Strindbergs ,Oespenste>rsonate" vorbereitet. Das Theater in der Josefstadt unter Reinhardt. Die Maptierungsarberten im Joses st ädter-Theator sind so weit fortgeschritten, daß die Eröffnung dieses Dheaters -als Reinhardt-Bühne Mitte Februar erfolgen kann. Am ersten Abend wird Grillparzers „Traum ein Leben" mit Helene Th i m i g, Paul H a r t m a n u und Fritz K o r u iner in den Hauptrollen in Szene gehen. In der später folgenden Aufführung von Schillers „Kabale und Liebe" wird Egon F r i e d e l l den Hofmarschall KM und Tilla D u r i o u x, die gegenwärtig in Amerika gastiert, die Lady Mlford spielen. Danneberg-Ball, vora.nstaltot von der Beamtenschaft «der Anuonceueypeditivu I. Dannebera, 1. Bez, Smoerstraße 1, Samstag den 19. Jänner im Festsaal des Hotel Eon-tinentas, 2. Bez., Taborstraße 2. Ballmusik: Symphonisches Orchester unter persönlicher Leitung des MmsilDirektors Fritz Zoilingor. Ta-nzarrongement: Tanzmeister Otto Maringer. Beginn 8 IHr. Karten im Vorverkauf zu 16.000 K. 1. Bez., SmgMvaße 1. __(Entgeltlich.) DOROTHEUM Versteigerungs - Einteilung V ITftg'loh Pretiosen; jed. Dl Silber und Chinasilber; jeden RI Brillanten und Perlenschmuck Im Franz-Saal. Tlgiioh QebrauohiQegenatSnde Im Ludwlgstorff-, Rössicr* und Kolowrat-'aal und speziell Jeden Di: Sohü-te Wäsoho, Pelze. Persertepplehe, Kleider, Nähmaschinen, Fahrräder; jed. Ml Pheteapparate, Ferngläser. Schreibmaschinen, Reisszeuge; Fr 25 I. Jagdwaffan, BpertensrllitHng. Pelze. Fahrräder, Reitzeug im Ludwigaiorff-Satl. Jedaa Oo Sohönei Mobiliar, Per sartepplobe, Qemttde. Kanatnewerbe Im Franz Joiaf-8aal; Jedeu Di und Fr im Hoch-Saal, jeden Sa upd Mi 23. im Dc'hauoaal : KunitQHierbe, Gemälde, Teppiche, Antiquitäten; jeden Di und Fr Möbel, Luster, Bilder, ffaoat gerate im Olasho? Mi 16. I. Kleineres Mobiliar und Einzelmöbel, Perserteppiche, Gemälde. Miniaturen, Kunstgewerbe, Antiquitäten Im Karl-Saal Jeden Mi. Do, Fr und Sa BUoher Im Eminqer*Saal; jeden Di, Mi und Fr Briefmarken, 0. Bezirk, Maria* billerstrassc 73. Ml 16 I. Faschingsauktion: .Galante Blätter“, 000 Original* Aquarelle. Tuschzefchnungen ans der »Bombe*, den »Wiener Karikaturen“ und den »Humoristischen Blättern* im Klelmansegg- Saal. Jaden Ml Teohnlache Auktion: Autos und Bestandteile, Maschinen, Wagen, Wer«zeuge, Armaturen, Messapparate, ö. Bezirk, Feldgasse 6. ■ agilen »cnaiisrainungen von i wnr an Beginn der Versteigerungen um 3 Uhr mmm Näheres durch die „Mitteilungen“ und „Nachrichtenblätter“.