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Wiener Morgenzeitung · 1924-01-11 · Heft 1762 (11.1.1924) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1762 (11.1.1924)
Date
1924-01-11
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Gerte $ Wien, Freiing Wiener Morg<rrzeitrtirg. 11. JLmvsr 18AL Skr. 1768 B z P Alle Arten von Bankgeschäften Kommandite der Kroatischen Eskomptebank, Agram i, I.Bez., Johannesgasse 3 Kredit- und Warengeschäfte Tdeftrsmmartresse: Frapobank Volkswirt. Gestempelte Krone 0.0081 Centimes, «nrzahltlng Wien --- 0.0081 Centimes. In Zürich «stierte 16. /l. 9./1. Ite Sfterr. gestempelte Krone . . . » 0.0081 0.0081 die österreichisch« Krone . . . , _ . 0.0081 0.00808' die tschechische Krone .... 16.7375 16.71 die Mark.vro Milliarde —- Holland.. 216.90 216.75 New-Aork.. a 575.25 575.— London ... 24.72 24.72 Paris « « 28.25 28.25 Mailand ....... . , . 24.875 24.90 Belgrad.. . . 6.42'/, 6.42'/, Bukarest ......... 0 . 2 92 2.92 Sofia 4.12 4.12 . 1 . 0.0210 0.0275 Warschau .. Sesterreich» handelspolitische Stellang. Znm Expose des österreichischen Außenministers. In seinen Ausführungen, die der Außenminister Doktor Grünberger gestern im Nationalrat hielt, nimmt die handelspolitische Stellung Oesterreichs einen breiten Raum ein. Der Finanzminister erklärte, daß von dem ursprünglichen Programm der Vertragsabschlüsse einige Abänderungen gemacht 'werden mußten. Die Verhandlungen mit der Tscheche- Slowakei mußten wiederholt verschoben werden. Mit Italien und Frankreich wurden Tarifverträge abgeschlossen, die seit Juli in Geltung sind. Der Vertrag mit Belgien harrt der parlamentarischen Erledigung. Mit England und Amerika Men in Kürze zehnjährige Verträge auf Grund der Meistbegünstigung geschlossen werden. Die meisten Verträge haben wohl nur provisorischen Charakter, doch können sie automatisch verlängert werden. All diesen Umständen ist es zu verdanken, daß sich die Handelsbeziehungen Oesterreichs gebessert haben. 2er österreichische Cxport. Die polnischen Goldzölle. Gegenüber den vielfach geäußerten Befürchtungen, daß sie Verordnung des polnischen Finanzministeriums vom 16. November 1623, wonach für verschiedene Waren die Zölle in effektiven Goldmünzen zu leisten sind, den österreichischen Export nach Polen praktisch zu unterbinden geeignet ist, werden wir von der Konsularabteilung der polnischen Gesandtschaft in Wien darauf aufmerksam gemacht, daß diese Befürchtungen zumindest als sehr stark übertrieben angeschen werden müssen. Dies wäre unter anderem aus der Tatsache zu schließen, daß die Anzahl der der Konsularabteilung der Gesandtschaft zur Vidierung überreichten Ursprungszeugnisse seit Jnkrafttretxn der erwähnten Verordnung keine Verringerung aufweist. Ein wesentlicher Prozentsatz dieser Ursprungszeugnisse bezieht sich wie früher auf hochwertige Waren, die unter die Bestimmungen der in Rede sichenden Verordnung fallen. Ucberdies sei hervorgehoben, daß diejenigen Artikel, die im Export Oesterreichs nach Polen eine bei weitem wichtigere Rolle spielen und dem allgemeinen Konsum dienen, von der Verordnung nicht betroffen wurden. Olearingknrse der Ostsrreieblschen Ratlonalbaak vom 10. Jänner 1924. Devisen (Schecks und Aus Zahlungen) Amsterdam f. , holl. Golden Aemm 1 ju«?. Kronen . , Reibrad 1 Dinar . RerUn° 1 deutsche Reichsmark Rrn«se« 1 beIHsche Francs Rudauest 1 ungarische Kronen Bukarest I Lei. Chrlstlanla I norwee, Krnnen Kopenhagen 1 dänische Kronor sterling . . Madrid 1 Pesetas ... Mailand < Lire . * New York 1 Dollar ’ \ * * * Paris 1 Francs ...... Prag I tscheeho-glow. Kronen Sofia i Lewa . Stockholm f schwedlscheKrnnor Warschau— 1 polnische Mark . Zürich I schwelgerische Francs Noten Kars vom 9. J8nn. Geld Ware Geld Ware 26*Vi.- 76900.- 26850.- 2C850.— m- 799.- 793.— 797.- 795.- 799.- 793.- 797.- 14.90 15.59 14.90 15.53 S039. 3051.- 3084. - 3078.- 2.43 2.53 2.13 2.53 355.- 337.- 334.- 386.- l'-fWO.- 10120. 10^80.- 10120.- 1249-1.-. 12520.- 12580.- 12620.- L.4701.- 31167^.- 30500?i. _ 308'W’.— 8150.- 9020.- 9130.- 9170.- 3 54,— 3085.- 3074.- 3CF*6. - 79935.. 71135.- 70935.- 71105.- 3452.- 3488.- 3472.- 3408.- 2C71._ 2T81.- 2087.- 2m.— »509.- 513.- 5TÄ.- 81.1.- 18470,- 18530.- 18470.- 18530.- 12335,- 12335.- 12335.- 12355.- Amerikan. Noten v,!> Dollar auiw, . - . kleinere . . . Belgische Noten ICO Francs . . Bulgarische Noten zu imo Leva . D » « 100 p , . « o kleinere. . . Dänische Noten 100 Kroner . . Deutsche Noten-. * v » ICO Mit _ "... v kleinere® . . . Engl. Noten von 5 Llvrest. auf«?. „ ■ » kleinere. Französische Noten 100 France . Holländische Noten 100 Gulden . Italienische Noten v. 100 Lire aohr. . » kleinere . . . Jugosl. Noten ungest. ztr 1000 Dinar : * ■ 100 ... » * kleinere . - Norwegische Noten 100 Kroner . Polnltche Noten —.. . . . .. „ ■ d kleinere** . . . Rumänische Noten zulOnOu.MOLe! ' - kleinere . . . Raas. Noten (Roman.) zu 500 Rubel . O D 100 B p » kleinere . 0 Schwedische Noten 100 Kronor . Schweizerische Noten ICO France. Spanische Noten 100 Pesetas . . Taehecho-slow. Not. v.lOOOautw» o » kleinere . Ungar. Noten (neue Ent.) zu lOOOKr. b .zu 10.000 Kr. ... , , kleinere. * Für 1000 ».-Mark, ** 70880.- 7128-1.- 70860.-. 71280.- 70780.- 71180.- 70780.- 71180.- 29f*5.- 3025.- 3020.- 3000.- 486.- 494.- 484.- 492.- 488s- 474s- 484!- 472— 12330.- 12410.- 12430. - 12310. - 14.45 15.05 14.25 14.85 13**5 U.Ü i£to Ui30 302900.— 304510,- 3032-10.- 304800.- 302700.- 304m- 403000.— 304800,— 3405.- 3415.- 3430.— 3480.- 28800.—. 2680^1.— 26851.- 28850.- 3A20.- 3040,— 3040.— 3 60.- 3000.- 3020.- 302.).— 3040.- 789.- 795.- 792.- 798.- 779.- 745.- 782.- 788.- 9950.- 40030.- 9950.- 10030.- 59.- 69.- 57.- 87.- 54.- 64.- 52.- 62.- 348.— 350.- 343.- 347.- 326.— 330.- 323.- 327.- t82fio!- I836l!- 182«/.- 18360- 12220.- 12100.— 12320.- 124 8860.- 8940.— 9010.- 9C90— 2043.- 2084.- 2557.- 2073.— 2043.- 2059.- 2052.- 2068.- 2.12 2.36 2.16 2.36 Ltt *Ü31 l!ii Hl für 10.000 pol«. Mark. Verschärfte Kontrolle der österreichischen Banken. NnMnmo der Banttontrollore nach englischem Muster. — 2ke Cliartered Btcennfnnto. — Grobe Gehälter, boflfommcne Unabhängigkeit. Einen großen Schutz vor Mißbrauch wird auch Äe Verfügung bilden, daß das Rcvisionsinstitttt auch eine finanzielle Da sich all- Äomrollmaßnahmen, welche bisher für die Banken geschaffen wurden, gar nicht bewährt haben und da die Klagen über die Mißbräuche im österreichischen Bankwesen immer größeren Umfang annchmen, hat die Bankenkommission, welche bekanntlich zur Untersuchung der Mißstände im österreichischen Bankwesen erricht« wurde und die dem Nationalrat unterstellt ist, nunmehr eine soeben veröffentlichte Denk-' schrist ausgearbeitei, in welcher sie die Notwendigkeit Mer Spezialkommission durch sogenannte Charternd Aeconnr a n t s vorsieht. Die österreichischen Acconntams werden aus den Kreisen )er Buchsachverständigen, eventuell auch der fachkundigen Staats- und Bankbeamten bestimm:. Es werden jedoch nur 'solche L'ute zu Revisoren gemacht, die nicht nur durch ihre fachliche Tüchtigkeit und durch 'ichve Eharoktereigen^ schäften dazu geeignet erscheinen, sondern die auch durch einen gewissen Vermögmbrsitz gegen Anfechtungen immunisiert sind. Zudem erhallen die Revisoren ein Einkommen, bas sich ^läufig auf 400 bis 500 Millionen jährlich bälaufen dürfte. Das Einkommen besteht aus einem Grundgehalt in der Höhe des Durchschnittsgehaltes eines Bankdirek- : v r s und aus den Bezügen, die in einem Anteil der von den Banken zu entrichtende Revisionstaxe bestehen. Die Gefanrtkosten der Revision werden selbstverständlich aus diesen Reoisiorfstaxen gedeckt. Die Revisoren werden zu einer Korporation zusammen- Erfaßt, welcher in chrrr internen Gebarung eine gewisse Autonomie zugcbilligt wird, die aber an die Aufträge des Firwn ytn i tr«l eiriumö und der Baukenkommch'ion gebunden ^nd. DaS NevNonsinstit'.tt ist daher als ein Hilfsinftitut, als Ä« Erhebun-soogo« bw Exekutive emerkeirs und dev Banken^ ikvMWMi«, MLoomtztztrH M ltzllllb^Wh. Verantwortung übernimmt, es wird für Schäden hasten müssen, die aus .Kunstfehlern oder man-gelhaften Revisionen entstehen. Solche Schäden wird das Reviisionsinstitm aus seinen Gcfamteinkünften ersetzen müssen, wäbei es ein Regreßrecht an ^denjenigen Revisor besitzt, der den Schaden verupfacht hat. Die Vorschläge der Bankenkommission wurden dem Finanzministerium und dern Nationalrai, begiLhungsweife dem linierausschuß des Finanzausschusses iÜbermitlÄk. Die Regierung wivd gemeinsam mit der Volksvertvskung die gesetzliche Festlegung der neuen Organisation in die Wege leiten. Dann beginnt aber erst die eigentliche, schwierigste Arbeit': die Ausfindigmachung der für die Revision geeigneten Persönlichkeiten und die Organ isastion des großen konip'lizierten Aspparates, der geschaffen werden muß, um nicht nur den unmittelbaren Zweck de-r Kontrolle zu erreichen, sondern auch die Erfüllung verschledener Nebenabsichten, um die weitere Ausgestaltung für die Zukunft zu ermöglichen. Einer dieser Nebenzwecke, aus dem vielleicht ein Hauptzweck werden kann, ist die Berichterstattung an die Natronalbank. Wenn die Natümalbanö durch das Revisionsinstitult regelmäßig genaue Berichte über die Geschäftsgöbarung der Banken erhält, so wird sie mehr als bisher in der Lage soin, aus die Kredit- und Zinsfußpolitik der Hochfinanz einzuwirken. Eine weitere Ausgestaltung des Instituts über den Nähmen der Bankenkontrolle hinaus, die Einbeziehung der -industriellen und anderen Aktiengesellschaften in den Witku.ngÄbcreich des Revüsions-apparates, ble-ibt einer weiteren Z»S!n.ni?'? Der Wiener Geldmarkt. Auf dem Geldmarkt ist wettechdß eine große Geldflüssigkeit zu konstatieren. Geld war mit eine«! halben Prozent reichlich angeboren. Monatsgeld schwankte zwischen 1,5 und 2 Prozent. ’ Gültigkeit der rumänischen Banknote« zu 800 Lei. ttatitt Hinweis aus eine ihr zugokommone Nachricht, wonach einige Finanzmstitute in Wien die Annahme von Banknoten zu 600 Lei verweigern, teilt die hi.sige rumänische Gesandtschaft mit, daß in nächster Zeit -eine neue Type nmiänsicher Banknoten in Berkelw gesetzt werden wird und daß die bei den Schaltern der Fiuanzinstitute «präsentierten L0o L-et-BcÄftnoten ihre Gültigkeit nach wie vor beibchalsten. Die Budapester Börse gegen die Kapitalserhöhungeu. Berichten aus Budapest zufolge beabsichtigt der Budapester Börsenrat, mit Rücksicht auf die Kapitalserhöhungswut gegen diese Stellung zu nehnien. Es wurde ein neues Kotierungsregulativ ansgearbeitet. Bei den Verhandlungen über daS neue Regulativ wurde die Idee aufgeworfen, datz die Miengesell-- schaften, deren Aktien an der Börse notiert werden, einige Monate hindurch keine Kapitalserhöhungstransaktionen durchführen sollen. Es wurde auch erwogen, ob der Börsenrat jede Kapitalserhöhungstransaktion zulassen muß. Besonders bei Transaktionen, gegen welche Einwendungen erhoben werden können, kann oer Börsenrat die Notierung der neu emittierten Aktien verweigern. In der nächsten Zeit werden Verhandlungen darüber gepflogen werden, ob oer Börsenrat diese Maßnahmen ergreifen soll. Wiener Börse. FreundUch. Günstigen Einfluß aus die Tendenz Her gestrigen Bors« übte die anidauernüe Goldflüssigkeit — der Zinssatz betrügt 0,25 bis 0,50 Prozent «pro Woche —, derzufolge die KontermML zu Deckmrgeu schritt. Jmr Vordergrund des Interesses standen die Werte ungarischer Provenienz, denen die Flucht vor der ungarischen Krone zu krästigeu Avancen verhÄf. Auch in Mpme und Staatsbahn fanden rege lUnfätze bei wesenÄich erhöhten Kursen statt. LcdMich Timibevakt-ien, m denen GowinnreaLsa- -öionen stattfandon, bewegten sich auf ermäßigtem Niveau. Mit dem Forlschreiten des Verkehrs verminderten sich zlvar die Umsätze, ein Teil der anfänglichen Erhöhungen ging verlöre«, doch war ein fester Grundton des Marktes nicht zu verkennen. Eure ganze Reihe van EMten ging gegenüber dem letztgomel«dsten Stand mit höheren Kursen aus dem Verkehr. So profitierten Ungarische Kredit 45.000 K., Staatsbahn 9100 K., Alpine 12.900 K., Felten 24.000 K., Rima 4900 K., Waagner 19.000 K., Siemens 8000 K., Salgo-Kohlen 58.000 K., Brunner Maschinen 10.000 St, ungarische Hofherr 21.000 K. und Sem-- perit 21.500 K. <Io wie in der Kulisse lvurden auch im Schranken ungarische Werte mit größeren Stoigevuingen bedacht. Bevorzugt und höher waren ferner die Aktien tot Brauereien sowie Pötroleumwert-e. Don den letzteren erhöhten sich G-alicia unr 300.000 St, Naphtha um 20.000 K. und Fanto um 105.0g0 K. Größere Kurssteigernngen wiesen einzelne PapievfabMsaiktle.n auf. Leykam-Jofefstalor gewannen 60.0^0 K., He'mrichs-raler 85.000 St, Neusiedler 80.000 K. Ungarische allgemeine Kohlen wiesen eine Besserung um 195.000 K. auf. Bezugsrechte: Portlandzement 1,M0-000, Ziag- Ziegel 25.000, Niedevösterr. Dasierkvaf-t 300, Neuschloß und Lichtig 3000, «Itatzendoner 5000, Fleuch 27.000, Neunkirchner 24.200 und Semperit 27.000 bis 32.0oO. Auf dmr AnlagemarkL waren Silberand Goldrenten gefragt und wefmMch höher. Von den Exoten notierten: Apollo-Film 35.000, Eos 3900 bis 4000, EM 36.000 bis 39.000, Erdöl 42.000 bis 44.000, Jriag 392.000 bis 295.000, HalAvorband 23.000, Mrazniea 165.000 bis 17ö.0l)0, Schuber: u. Eo. 16.000, Tcpegc M.000 bis 125.000, U-nivers-Äe 68.000 ' bis 66.000, m*m Waffen 20.000. Mehmärve In St. Marx. (Eigenbericht der Miener Morgenzeitung".) Rindermarkt. Der Auftrieb aus dem gestriaen Rindet' markte belief sich aus 55 Stück inländisches, 38 Stück uuga-- risches, — Stück tschecho-llowakisches, 877 Stück suqollawischeS und 548 Stück rumänisches, zusammen 1518 Stück Schlachtvieh, worunter sich 948 Stück Mast- und 570 Stück Beinlvieh befanden. Der Gattung nach waren 1168 Ochse«, 18 Stiere, 331 Kühe und 3 Büffel. Der Verkehr wickelte sich auf Basis der Montagpreise ab. Ein Großteil des Auftriebes blieb unverkauft, da ein Haupteinlender Order erteilte, seine Tiere, zirka 600 Stück, erst am Montag zu verkaufen. Schweinemarkt. Ausgetrieben wurden bei Marktbeginn 1102 Schweine, darunter 313 Fleisch-und 789 Fettschweine. Bei belanglosem Verkehre tendierten Fettschweine wie am Dienstag, wahrend Fleischschweine einen Preisrückgang von 500 K. vro Kilogramm erlitten haben. Es notierten: Fettschweine 22.500 bis 24.000 K., alte dänische 21000 K. und Fleischschweine 28.000 bis 27/00 K. pro Kilogramm Lebendgewicht. Stechvieh markt. Die Geiamtzusuvr belief sich auf 3818 Stück Kälber. 1655 Weidnerschweine, 238 Weidnerschafe, 55 Ziegen und 31 Lämmer. Angesichts der gesteigerten Zufuhr und des eingeschränkten Bedarfes erlitten Kälber in Primasorte« eine Preiseinbuße bis zu 3000 K., mindere Qualitäten bis zu '1000 K. und stellenweise um noch mehr pro Kilogramm. Fleischschweine haben sich um 2000 K. und Fettschweine um 2500 bis 3000 K. pro Kilogramm verbilligt. Es notierten: Kälber 18.000 bis 28.000 (29.000 K.. Fleischschweine 25.000 bitz 31.000 K., Fettschweine 27.000 bis 28.500 K.. Schafe 9000 bis 18.000 K.. Ziegen 8000 bis 14.000 K. und Lämmer 14.000 bis 18.000 K. pro Kilogramm. Berliner Berlin, 10. Jänner. Nachdem der Steuettermm, für welchen an -den letzten Tagen druckende Verkäufe vovgenom-men -wowen waren, mit dem he-u-tigen Tage vorüber ist, Hoden «die Verkäufe etwas nachgelassen und die WmndDmmung^ war aus diesem Grunde freundlicher. Das Geschäft hielt sich wi-ehrrum in engen Grenzen und die Kurse unrerlagen keinen größeren Veränderungen. Mäßigen Kursrückgängen sta-nden Erholungen in den schon während der letzten Zeit etwas -mitgenommeusn Papieren gegenüber. Von festverzinslichen Werten stellten sich Roichsanleihe -imfa, Konfols wesentlich niedriger. (Alles in Billionen von Mark.) 1 S ch l u x k u r s e: Türkische Lose 34, Oeftexu * HwMdchsH Skrdd. Llsyd 10.37», Brr. WesHMZ 8981396519485951

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