Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1759 (8.1.1924)
- Date
- 1924-01-08
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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M. IM_ Wtttr. MMStch _ Wiener Moyttenzeitung. '' 8. JLnner 1924 Gierte 7 Frankreichs Maßnahme» gegen Le» Franken ftnrz. Verlage Krholung des Kraalen. - Srsterreichische Bmkiers aas der schwarze» Me. Gestern Hai sich der französische Franken ans den iitlci> »LkiLnalen Börsen etwas erhall. In Zürich ist er gleich mit über einen Franken gestiegen. Marr lami genau die Stützungs rtftitut der Banque de France beobachten. Es sind die ^iVirkun-gerl der Konferenzen, rvelche der Finanzminister de Lasteyrie mit den Bankleuten und sonstigen Finanzkapazitäten im Lause des gestrigen Tages gehabt Hai.'-Bevor weitgreifeude Maßnahmert durchgeführt wurden, einigte mau sich dahin, das; vorher der Franken ans ein erträgliches N i v e a u gebracht werde, um so jebe weitere Panik im Anrlern zu vermeiden. Erst in den. nächsten Tagen wird sich die sianzösischo Regierung über die Maßnahmen schlüssig lverdeu, welche ergriffen werden sollen, um eine großzügige Mion zur Stützung des Franken einzurichten. -Hand in Hand damit gehen gewisse Schutzmaßnahmen der französischen Regierung, die dahitt gcherr, jede Konterntitte des Frankell nmnögüch zu machem Es tvird jetzt an strengeren Bcstiimnungeu gearbeitet, ^lutzerdem soll auch der Zuzug der Valutenhyäuen unbedingt f e r u g e fj a 11 c it werden. So ist das scholl im Vorjahre emgeführtc System der schärferer: ÄoiltroUe der aus dem Atlslande kommenden Bankleute angeordrcet. Da dieses sich >m Vorjahre bewährt haben soll, sott es ailch jetzt angewendct werden. Infolgedessen werderr jetzt sehr scharf alle Bankinhaber mrd Vertreter von Bankfirmell kontrolliert, rvelche aus beu Nationalstaaten kourmen. Dieselben werden in einzelnen Fällen sogar einer Spezialkontrolle unterworscll werden. Zn denjenigen, welche unter diese strenge Kontrolle fallen, gehören auch die österreichisch eil Bankiers. Die ausländischen Vertretlmgeir Frankreichs haben Den Auftrag erhalten, Listen über alle diejenigen Personell anzulegen, welche der Schiebung mit fralrzäsischen Franken verdächtig sind. Diese Listerl sollen nach Paris gejenbet. werden und von cineill dor> tigcll Zentralilistitnt drnch Rundschreiberc allen sranzöjischell Handelsvertretullgen nlitgetoilt lverden. Die Grenzbchörden sollen angewiesell werden, die Einreise solcher ans der Liste befindlicher Personen unter allen Umställden $u verhinderrr. Sollten diese Leute aber doch in Frankreich sein, so sollerr sie polizeilich fortgesetzt beobachtet werden, und im Falle sie auf frischer Tat bei einer Franken-Schiebung ertappt weröett sollten, sofort abgeschafft werden. Provisorische Üifteu sind auf Grund der Auseuthalrsauszeichrmngeu der letzterl zwei Jahre bereits in Paris ycrgestellt. Wie Ihr Korrespondent erfahrt, sind eine größere Allzahl O e st e r r e r ü) e r schön auf diesen Listen. Bekanntlich bcstandeilschoil Allfänge solcher Listen vor einiger Zeit und ist damals ei ne m öster r o. ichi sch e rr Großkapitalisterr die Eillreise aus Grund einer solchen Liste verwehrt lvorden. Das Systenl wird jetzt nunmehr weiter ansgcbildet und bedeutend verschärft werden. Die positiven Vorschläge de Lnsteyrirs. Finanzminister de Lasteyrie, der gestern mit dem Justizminister und denl Millistcr des Iurrerrc wcgeil des FrankensturzcS Bcsprechungell hatte, erklärt im „Matin", er werde Dienstag dem Ministerrar eutjeluc Vorschläge unterbreiten, die er für nötig halte, nur die Spekulation einznschränken. Es sei möglich, daß eine Säuberung der Pariser Börse werde vorgenommeil lverdeir, die gegenwärtig voll einer Meltge unerwünschter Elemente besucht sei. Der Muüster des Junerir sei entschloffen, olle in dieser Richtung erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen. Der Wiener Geldmarkt. Irr der gestrigen Nachversorgung war das Geld sehr flüssig. Es rorlrdr mit einem halben Prozent reichlich angeboten. Auslandsverziusungen: Budapest (Ausland) 20, Warschau zirka 100 Prozent pro Monat, Prag 9.5 bis 10, Paris 10, Zürich 10, London 8.C>, New-Pork 8.5 Prozent pro Jahr. Erste Donau-Dampsschiffchrtsgesellschast. Mi .1. d. Hai Alexander Wen«er Me Stelle M BilzüPvLsÄHnt der Gäsellschast ntichevgelcigt. Ferner hat .Herr Gene-rMirciktvr Hofvai Friedrich Csatary sich mit Rücksicht auf seinen Gesunldbei-iszustanid ve-ra-Mß-t gvschvn, voll seiner bishevigen Stelmug als GeneraDirÄtor der GeWschaift zurückMitreten. Herr Hofrat GsabachvoMeAbt jckdoch nach - wie-v-r Mitglied der..A^tM'.lliMrat'ioill und des Komitees. AMMch des Allsfcheidons des biKhevigM Bizepräsidcuterr ist airtc NeiuregÄung der Stellvor-tretuntz des Präfiidenderc iu der Form in tzbussicht genormnen, das; zwei Vizeprästdeutenstellen geschaffsrt ivevdAt. Bis zu dieser der vl^c-uMchen GerrevLlvrr.sWmÄn-ug MieMlden 2«'euregcLu.Nig wurde Herr .Hofrat Friedrich Efatary mit der Ä-elkvertremug betrant. An Stelle deS Herrn Vizepräsidenten Alexander Weiner wurde das MitWicb der MmiMratiou Herr Dr. Emil Wldmer, Direktor der Mgemein.?r. österreichliischon Bödon'trcditanst-alt, in das KomÄtee gewählt und ans die sreigeworüene Stelle eines Admüristrat-ors der Dnektor der All-gamoineu österveich'MM BodsnTreditanstaii, Herr Adolf Stern, kooptiert. Als Mchsobger des Herrn Hofrates Esatary wurde der bisherige Gell-evaDrveAor- Siellverlreter der Geftllischaf-t, Herr-Hofvat LuLüvi,g Werlhei-mer, zum GeuerEmklor ern-a-wlt. HinsichMch der Steif« l-uiig und des WirLinr-Mr elftes des R-eprähentalllell fiix Ungarn. des Heran Ge.nnMrirMov-St-ellvevt.r-et'ors Hofvat Franz Bas, ist für die nächste Zeit eine Nt.UVM'lnng in Aussicht genommen. T estcrreichisch-tschccho-slowatisäke Fiuauzverhaudluugett. Wie die „Narodni Listh" erfahren, werden die Vorarbeiten für die Rcgclnng der gegenseitigen alten KroncnfordLruugen pvisäini der tschecho-slotvakischcn Republik und Oesterreich Ende Februar abgeschlossen sein. Dir diesbezüglichen Vechandlnugeil dürften dann iiu März-i» Prag aufgenommeu lverdeu. Erste Douau-Dampsschiffahrtsgcsettschast. Die Adnliuistva-riion^ der Ersten DollailüDanchsiHffichrtsgc,selliHÄst Hai in Ühver.Sitzmkg vom 7. d. boschliosseu, Herr SMonsches a. D. Dr. Friedrich Gärtner Wni Direktor für den ' koilmwrsielleu Dienst zu bestellen. Für die Steuerbegleichung mit Abrechilullgsschuldvcrschreibllngen. BMmMch erhÄten divjvn'igeu Kenfleule nnld (Gewerbe:rcibenden, wÄche im ohcmatiigen ÄuslauÄ Foridemmge« haben, dieselben.aibzügl-ich eines vonl Staate eingchobenoll jvproßeuÄMn Währunjasnelviustes ft, Aibrcchli,u.llgÄschuM)verschrMun'gell, die. vom Tage der Ansisoliguu-g gerechnet, einer fcct)i-nitmi-al-igc-u Sperre mitcrliegau. Der zuisoülg.e dieser tcÄlueiserr VÄor'ffievu.ll'.g von dem in .Shwrcn gerechriciterr Dilfft' rouKeLrag dir Eiint'om.,ilrumrd sonstigen Stenor» zu ldhlrn sind und diese Obligatiionell int HüÄ'lck ans die derzcät voll allen^ KrÄit'instit.u.ton gelvährte hohe Berzftchuug nach MMuf der Sperre.unter Pari.uMeren/so Hai sich das Greihinnl der Wiener Kansmanirschast au die Finatlzverwaltiung mit dem Antrag gewendet, diose OilAiigatiouen bei En-tvichtNlvg voll Siouer,, ^unn . OdelMwert auizimchulell, atrit so mehr, als der Staat ja sowieso Vevpftichtot ist, sMer.',M.k die. LMigati-oneu cftvzuü-öscu. Aujschwmlg des englischen Handels. Nach Niftteftn,^ rnws. führenden MliMädes des eiWschen JnÄustnielletlveuba-nides könne mau. lau, „Daily Tol-cigraph", ci'me wchentliicho Bcsswuing des gosanrlon englischen Handels erüvwvkou. In de,, ersten off ALolMvu des voMNigouerl Jahres habe sich dir eugtzische^ Ausfuhr aatif 703 Millionen Psit-nld GterWlig, affv tun 11 'Millinue>,r Pfund gegenüber der Ziffer des euffprecherMlt Zeftramnes ftn. Jahre..1B2 echöht. Diese Steiigernny sei zum Moßell Toll der MvgchÄhr Löprozeli't'igeic Hüb-uirg der euMscheu .KoWtw-ussiuhr infolge der srauzösffchubeligffchen Besetzung des RnhMbiet-es M vvvdanEen. Die Besserung Me sich vovwie--!'Md erst int l-etzkeu Jcohres-viertcl 1023 vollzogen. ■ Auch die Ausfuhr der Mot^allindustrie habe zum Teil au» denselben Grünidm wie die Kohlenaussuhr offensichtlich zugeuoumleu: anßevdvm feien die Bemühungen der enel:i>i'en Industrie, iicl, ft, verschiede,reu Triton des J-ntpeomms und oofowders in «ck UiWWM d MsmchGk- M. «Mß, vrm Evfvllg gekrärit gewe-se-n. Auch die Aussichten -der SchWsbqju? iinduWe nuld verwarnter 9Ädu!stöieZwc:»ge seien günstig, toemi auch vovjchiÄdell in den cft^olMN DfftriÄcn. Die AustrÄge andie engliischei Jnidustr-ie mchr-t«l sul) in dar lrtzten Joft beträcht-Uch, insbesondere auch in der cieMchon TextifiMlstric, die eine Zeit zisnMchLr gsschüftlülcher Depression hi-niter' sich habe. DaZselibe könne man von der Schuh- und KowfoNonsiudustwe sagen. Steigerung der Naschthaaussuhr aus Rußland. Aus AivÄöu - Wird dspeschiert: Der Vorsitzeiche des staatlichen P-ÄroleunlkvustS SkaHchasyndÄat fß'% ^ieffetoexte-eiewt intii, daß die NcWthclicmsfuhl: m der letzten Zeit ÜchMoich steige. So lvnnde - ein Vertrag mit einem ita^ienlkschsn ■ Kmffor.ti-u'm unterzeichnet. Welches mit..foea: - itÄenst'chen . Regicr.ung in crügen Bezichun-gon steht, ans LMmug von 55.M) Tonnen. Naphthaprödukke. Nach Fvanlkveich wurLen 50.000 Tonnen Beisln und 10-000 Tormen Mneralölo verka-ust. Tie bülgischhollänldischc . PctroVc'U'mgesellschast kanifte 88.000 Tonnen NophthapwduUe an. Diese Gesellschaft will das Derka-uifs- Monopol für Mss'ösche NaMiha in Bellgien, -Holland. rÄd F-va-nkwich für sich geLrHm«n. Die Gchelffchas-t Astatie v-erkanftr 100.0Y0 Tonnen Nophthaproidukt-e rmch EnKarch. - In Deutschla.nL> sind' zwei Firmen bemüht, dm Monopolperkaus zuenMon. und zwar DÄrm-es mb Schlienm-uri. Außerdem wird in Moskau mit. Vertr-ctvvn tschecho-lsivwcckischer, ungarischer mb Mrreichischer Firmerl vechcmdÄl. Wiener Börse. . Rach ansänglirlicr Jcstigkeit schwächer. Gestützt aus die glatte Erledigung der Versorgung, bei welcher ger Zinsfuß bis 0,375 Prozent pro Woche gesunken war, hatte cs derr Anschsiu, als ob die Börse uumnahr .eiue freundlichere Tendenz bekiruderr würde. Das ErösfmurgLstadinm ge-" staltete sich demgemäß auch ziemlich scsi, zumal aus Budapest, günstige Nachrichten Vorgelegen sind. Infolgedessen standen aiiü) die ungarischen Werte im Vordergründe des Interesses. Dabei waren auch die österreichlscher! Werte günstiger becircssußt. J-m. wfttereü Perlaufe des Verkehres verminderten sich die Umsätze ans der ganzen Liuic. da es an Orders seitens des Privatpnblikums fehlte. Da die Spekulation tüem'mnsicherstellungen Vornahul und die Äouicnuiuc;n Abgaben schritt, trai eine Mschwächmig ein, die bis zum Schlüsse des Verkehres in Geltung blieb. Auch die ungarischen Werie gaben einen. Teil der ansänglichen Erhöhungen lvieder ab: dennoch ivar ein fester Gmudwn des Rlarktes nicht zu verkennen. Südbahu-Prioritäten tzÄvauuetr 5000 K., Bankverein. 5000 Britisch-ungarrsche. Bank bl.MO K., ungarische Kredit 78.500 5k., Coburg 8000 K., ungarische Hofherr 14.000 'St Hingegen verloren Anglobarrk 500U St, Läu-devbank 21.000 5k.. Uniortbank 8000 K., - Alpine 8100 S\.h Poldihütte 67.000 K., Waagner :19.(XH.) 5k. Semperit werden --ex Eoupon mit einem Abschlag vmr 37.0005Ü gehandelt. Im Sü)rauken waren ebenso wie in der 5dulisse die ungarische,, .Werte berücksichtigt und ivescntlich höher. Die übrigen Werte lagen eher schwächer, wobei'sich die llmsätze eng begrenz, hielten. Bon den Transporl-rverteil profitierten AbrrauubTämpsschisf je35.000 M., KunjegeuOlordbahu650.000 5k. im Kurs einbüßten. Auch Bantvertc warer, teillvcise niedriger gchalltcn. Auf dem Cisennmrtte dagegen waren, Bessernngen -zu verzeichn^«...''Eine feste -Haltung ubekiiudeten Leykmn Josefs-' t'haler, welche eine Erhöhung um 00.000 5l'. anftutoeisen' Hallen. 'Bezugsrechte: Ltoirerban-t 500, Gra^Mflach-er 60.000, Portlaud 130.000, Scheidemandel 2,700.000, uiedervfterrrichifche Wasserlraf: 700. Flesch 25,000, N'euschloß n. wichtig 1L.v00, Statzenldovfcr 7000, Reurrkirchner 28.000 und Semperit 25.000 bis 32.000 51. Der A n l a g e m a v f., lag vublg. Bö,,'den Exot-e,-n notierten: Apollo-'F-ftm .'JO.aOO biß tlO.000, Essefs 32.000 bis 31.500, Erdöl' 12.0W iois 15.000. Fftag, 271.000 bis 27S.ÜUU, sknobloch 27.00u bis 20.000, .Oii.rgaiea [ 164.001) 1# lWMM- U. 1A.M. Wiener Warenbörse. - . <E!gendic,lst der „Wiener Morgenzeilung".) : . ■^11 der,ersten, Berichtswoche des neuen Jahres zechch sich nn Che,mkal,engeschäste eine feste Tendenz unlb machte sich die ’ erhöht^Umsatzsteucr soivft die Frachterhölmng bereits bemevkbar. , cabaib die müh vor dcn Erhöhungen eingeWrte Ware vom Markte genommen tvird. muß .pveife-llos eine crttjprechen.de Erhöhung der Preije ciuweten. Dle seste Tendenz üt Parafsiu behaupt et e sich auch in der Berichtsluoche. nud sind -die Bestände in diesen, Artikel außerordemlich knapp, so daß bei der regen Olachfrag.e Aiaugel au Wave herrscht. Bei unveränderter und We.r Haltung blieb das Geschäft in Bienenwachs. Earmru-ba und.J-apanwachS. Ganz gute Nachfrage war in Ehinawachs und hat sich dieser -Artikel verhälinisinaßig rasch und gut ein -gesührt, zumal cs in der Verwendung dsru Japanwachs fast -gleichkomuct und im Preise um zirka 10 Prozent billiger ist. In MantaMvachs - sin) dr-e Notierungen der Werke noä) immer sehr hoch un.d wird irr Wien die Ware weit unter Wn Werks-- uotrevungen geha-udelt. Wemc Gnmal die Bestände in düeMc Artikel albverkaust sein tverderr, -luiffseu sich auch die Diener Pveiffaden Werksno-tierungen anpassen. Sch-ellak wunde ans HaMbuLg steigend gemellX!, dock haben uloutentau die hiesigen Preise noch keine Okotiz dawon ge° nonrmen. Die Preise in Terpentnrölen sind, vmr Weinen ^-schwairrkungen abgeseHen, unverändert. RMisches Terpentinöl tvnLde in minderer Qualität um eüvas billiger auSgsboten, Mnrerffinierte Sorten sind bei gleichbleibenlden Preisen ge ' sucht. Etwas Interesse war fiiv C r t in o t T a r i a r i vorhanden. 4. BIoig 1 ä t t e B. B. Äi. befestiüie sich um 200 K. aus 11.800 5t. Bleiweiß chemisch rein ist um 500 K. höher und notiert 13.800 K. E h l o r b a r i u m. trist. Mehl 98A00 Prozent, befestigte sich um 300 K. auf 4300 ft. In Chlorkalk 110/115 trat eine Erhöhung um 100 ft. ein Md notiert 2500 ft. C h r o m n a t r o n schwächte sich unr 500 K. ab mrd notiert 14.000 K. iransit Wien. Auch gelbblailsaures Kali schwächte sich um 2000 ft. auf 32.000 ft. Wien üb. ftml v f e r v i t r l o l verrnochte sich uvr 200 ft. zu befestigen und notiert 7700 ft. Auch Mini u m 93 I c t 6 c x g e r schwächte sich um 500 ft. mö 13.000 ft. Pottasche schwächte sich nur 300 ft. auf 8000 ft. transit Wien ab. Weinsteinsänre wurde in die Notierung mit 3-5.000 ft. aufgenommen. Orte un- Zette. Am Schlüsse der Bericht§woche sprach sich hier die Tcuöen, m deu meisten Gattungen fest aus, uur Rindertalg und Schweinefett tendierten etwas schwächer. Deur llsiarkte wurden zugefiihrt: Kokosöl la weiß zu 17.800 ft., ftokoSöl-Fettsäure '.)8/99 nt 15.800 ft., dänisches Leinöl gebleicht zu 17.800 ft., Rüböl zu 14.000 ft., Elain sav. 97/88 zu 17.200 ft., ftnoSenfett rast. 97/98 Prozent 13.700 ft., franz. NizllmSöl erste Pressung zu 22.000 K., Sesmnöl erste Pressung 31t 19.900 ft., Lafelspeiscöt (Agrni) zu 17.600 ft.. Schweinefett pure lard Faßpacknrw nr 27.100 K., in Klemfässem zu 27.400 ft, Zn Deutschland zeigten die Zufuhren, an Butter eine leichre , Zunahme, doch bestand nach wie vor dringende 9tachfrage, so daß alle Ankünfte auch zu den erhöhten Preisen rvillige Abnahme farw en und nicht alle Anforderungen befriedigt werderr loitjtiar. Kopenhagen fordert unverändert 5'45 K. pro Kilogramm. Die mntliche Preisfestsetzung im, Verkehr zwischen Erzeuger und Großhandel war für la Qualität 1.80 Goldnrark. Die Marktlage in Margarine mrd in Schmalz blieb bei ruhiger Nachfrage unverändert. Auch vor: Amerika semderr PreiSveränderimtzen in dem Angeboten, trotz der Steigerung derTerminnoticrungerr derElsicagoev Börse, rncht statt. Am Hrmbuvger ÄLarLie war -der M-arLt svst, Leinöl rob reftl kostet 51,50 G-ulben, Leinösfirrris doppelt gekochc' 56,-50 i GuLden, Rftürusöl erst: -Pressung 61 Pfund, z-wertr -Pressung 60 Pfund, Rindertalg hell 42 Pfund 10 Schilling bi? l-'- Pftnw 10 Schilling. Kakao. Am Schlüsse der BerichtSwocke tendierte yollmrdüche War e 1« in Kisten oder Fussern um 500 ft. höher, der Preis ist 34.Cut > .Kronen. Sonst kam nur noch inländische 7öare zu Mnrlje znm Preise von 29.500 ft. Im Ausland war das Geschäft nach wie vor rubi-g, mmgl keine neuer: Offerten borlageu. Reis. Burma 11a Reis tendierte um 100 Li. Iioher urnr ltüticn 16 Schilliilg 3 Pence cif Triest. 25 Prozent Bruch 5700 ft. Italienische Svlender O. A. schwächte sich um 50 ft. ans 6250 Kronen ab. Jur AüSlaude hält der Abzug iueiier ait, die Preise lüiebcit unverändert. Burma 11 war in Hamburg zu 15 Schilling 9 Perwe ausgeboteu, Burrim Bruch la zu 12 Schilli::g. 6 Pence. Der lNarkt nahm infolge guter Berichte von draußen feste Haltung. Kaffee. Die -TLirisenz sprach jich für einige Gattungen eriv-as schwächer ans. Sanios Prime? schwächte sich um 1000 K. ans 40.500 K. und 'Sarllos snperior w.n 5l)0 K. auf 38.50(1 -ft. ab. 11 rweröudert bliebei: Rio 7 .Jöhnston mit 31.500 K. und Sn-l de Mi na 8 mit 36.000 St Alles ab Wien. Im Auslarl'de blicben die Märkte auwcräll-dcrt fest, gnnral sich bei archaltende-m Geschäft in verzollter Ware die Vorräte räumen. Preise zogen lawgsanl Weiter au. Brasilien, hatte '.n:- veranderte -Offerten, scboch bei uwvcseniiichen TMchlüssen. Gewürze. Das Äeschüsl war in der sbgclauferwrr Woclre cuvas Lebhafter, die Tendenz jedoch nicht cinchelNch, wahrend Eafsia lignea idcm Preisstand nur 500 K. auf 46.500 ft. echöhte. schtvächt-e sich 'Kümmel unr 500 K. ans 42.500 ift. und Pfeffer Singapore schwarz nur 300 ft. aus 35.000 Kerb. llnüeväitbcrr büdicu Pnnent -mit 29.000 K. und Paprika edelsüß mi: 88.000 ft. Im AuÄ-and blieb das Geschäft lebhaf:, bei unverändert Wen Preisen. In Indien tendierte Pfeffer fester. Seide. Der Lyorrer Seidcnniarkt stand inner dem Etnilusse der uuHmOrpcu woltpölitischeu Lage, der Kursschwaukuilgen si»wie des dröhenden englischen Schutzzolles, welche das Geschäft rm, deu tWichen Bedarf be-schränkten. Jnnnerhiu sind die llmsätze von 88.693 Mogramm auf 100.390 Kilogramm gestiegen. Die Preise zeigten im allgemeinen steigende Tendenz. Auch'in 2?c a i-!lan.d war das Geschäft schwach iurolge geringer amerikanisch« Nachfrage. Bon der: ostasiarischen Märkten lag Schanghai ruhig. Die Festigkeit des Taelk-urses ließ emgeleitc-te Verhandlungen nur in wenigeu/Fcilleu zum Mschlnsse kommen. In Kanton, fanden fast keine Umsätze statt. In tyolob.ima -lag das Geschäsl rrchig. Durch Vas Steigen des Ote'itete;-: und die Preise für Europa zu hoch. Baumwolle. 2Uit Bremer -Bauuuvotlmarlt gab eüvos beiie.e Frage aus dem Inlan.de auch öe-m Im-port- -und Pstttte - BerbetAbsunenteufördie - l ^Wiener Mrgenzeitms" l