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Wiener Morgenzeitung · 1924-01-07 · Heft 1758 (7.1.1924) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1758 (7.1.1924)
Date
1924-01-07
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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mrm . Wien, Monisg """ Ser Hmsarst) NsdlHiert von Dr. Tanel Beer. Da« moderne Verjüngungrproblem. Nicht erst unsere Zeit hat den hsihsn Wunsch nach DachLnMrng. Uvalt ist aller Menschen Streben nach Irr- Schon die ältesten Märchen und Mythen wissen davon zu erzählen. Jnrmer waren es vor allem die Frauen, die eine neue Jugend hcrbeiwnnschten, wenn sich die Zeichen deS Sllterns entstellten. Denn Jugend ist schön «md begehrlich. Die Mtweibernmhkn und Zanborbvmmau, an die das Volk früher glaubte, sind heute die großen Bade- und Kmorte, in die die kranke Menschheit jetzt Pilgert. Steinach und seine Nachfrager haben das Problem von der wissenschaftlichen Seite M erfassen versucht und haben bereits so viele unumstößliche Tatsachen gefunden, daß auch die Praxis davon mannigfachen Nutzen ziehen kann. Die lteuc Lehre baut sich auf der Gvkennmtg der ungeheuren Wichtigkeit der Blutdrüsen für den menschlichen Orga-n-iSrnus arrf. Diese Drüsen Mt innerer Sekretion geben bestimmte Reizstoffe an das Blut ab. So wird durch die verschiedenartige Wirkung und Gegenwivkung dieser Säfte (Hormone) der Blutdrüsen, zu denen man die Schilddrüse, Bauchspeicheldrüse, Nebenniaren, Zirbeldvüss und die Geschlechtsdrüsen rechnet, ein DrüsengleichgLwicht erhalten. dessen geringfügigste Störung durch Schwäche oder Erstarkrmg einer Drüse W den verschiedensten Krankheiten führt. Mt der Abnützmlg des menschlichen Körpers iiu Laufe des Lebens geht eine Schwächung dieser Blutdrüsen einher, worauf nach neueren Aeußevungon das Altern des Menschen beruhen soll. Folgerichtig -nÄßte dann eine Erstarkung dieser Drüsen oder ein stärkerer Zufluß der Reizstoffe wieder eine ^rfüirgung des Organismus hsrbeisühvm. Steinach hält die von ihm entdeckte Pnbertätsdrüse, die in den männlichen und weiblichen Geschlechtsdrüsen liegt, für die Verjüngung ausschlaggebend. Zahlreiche Tierversuche haben bestätigt, daß in den männlichen oder iveiblichen Keimdrüsen, den Gerstöcken und den Hoden, das spezifisch Männliche oder Weibliche liegt. Gin der Hoden beraubter Mmw wird durch lieber- Pflanzung eines Eierstockes seelisch und körperlich zum Weibe. Das Gegenteil tritt bei einem Weibe auf. Schwindet durch Mter ein Teil dieser hypothetischen, in den Keimdrüsen enthaltenen Pubovtätsdrüse, so kann durch Ein-pffan-- Mng einer entsprechenden Geschlechtsdrüse wieder ein stärkerer -Zufluß der Sexualhormone verursacht werden, wndnrch die Alterserscheinungen wieder teilweise znrückgehen. Es verjüngt sich ein solches Individuum. Müssen z. B. die weiblichen Eierstöcke aus Defiimmion Gründen, bei einer schweren Erkrankung derselben, Geschwulstbildung oder Eiterung, entfernt werden, so altert eine solche Fvau weiter. Es tritt, wenn die Gebärmutter noch im Körper tzurückblieb, eine Schrumpfung uub Rückbildrmg derselben ein. Auch die' anderen spezifisch weiblichen Organe, die Brüste, erschlaffen. Ist aber auch nur ein Teil der Keimdrüsen erhalten geblieben, so stellen sich derlei Rückbildungs- und AlterSerschoinungen nur in geringem Maße ein. Näbt man einer solchen Frau inenschliche oder tierische Eierstöcke in die Bauchdecken ein, so beleben die entstehenden Sexualhovinone wieder den alternden Körper, die Geschlechtslust erwacht, es zeigt sich ein frischeres, fugendkicheres Aussehen, und die Brüste werden voll. Diese vielversprechenden neuen Erkenntnisse haben nicht nur den Weg gezeigt, die alternde Pubertätsdriise zu verjüngen, sondern man sucht sich ihrer auch bei den verschiedensten Sexualabnovmitätvn zu bedienen. So tveiß man jetzt, daß die Zwitter voll Geburt Menschen mH männlichen und weiblichen Anlagen sind und daß diese krankhafte Entwicklungsstörnug durch operative Behandlung mit den entsprechenden Drüsen geheilt tverden kann. Aber auch viele Krankbeitszusrände der Mädchen und Frauen, wie auffallende Blässe und Körperschwäche, Verharren körperlicher und seelischer Zustände auf kindlicher Stufe, unregelmäßige Blutungen und Urrsruchtbarkeit, sind nichts anderes als eine Entwicklungsstörung, die die Sexnalorganc betrifft. Bisher erkannte inan nicht den Zusammenhang solcher Krankheiten mit den Blutdrüsen» man sprach nur von Folgen der Blutarmut, deren Bekämpfung aber keine Besserung brachte. Durch -Behandlung mit Dvüseusubstanz sieht man neuerdings viele dieser Störungen schwinden. Die Medizin steht erst am Ausarrge all dieser neuen Erkvnndnisft. Scholl Haberl diese die Praxis befruchtet. MeLfach bringt die Unterbindung des Sannurstranges alten, kvanksn Männern neue Jugendkvaft, auch die Frauen, fiir die Jugendlichkeit und Frische die ewige Sehnsucht ist, düran eine baldige Erfüllung ihrer Hosfmmgen arff eine Gvwnsvung ihrer Jugend glaubou. AerMcher Fmgekafte». , S., Katz. Auch nach einer Blinddarrnoperation stellen sich iKiuftg infolge Verwachsungen zwischen den Därmen kolikartrge Beschwerden, ja selbst De.rnwerschlrch ein, die eine neuerliche Operation notwendig mache,!. —' S. B. 10ü. Die FmUanölle, die Lücke zwischen den beiden Stirn- und Scheitelvemen,. schließt sich meist nach den, ersten Lebensjahre, falls mcht die Rachitis (Englische. Krankheit) verzögernd lvirkt. — SlRolcrii ist nicht anzeigepflichtig, doch sollten die übrigen Ge- »chwrster des Kranken die Schule nicht besuchen. -- Mendt, iufnn muß bei Auftreten von. Jucken an öcit genannten Sieb fÄ« 6« Äinbmi stets an Würmer denken, doch olltc nur ein Mykt die ÄvMmkur lerter,, da. sie nicht ungefährlich ist. Wiener Movgenzettung. ..7. Iämi«: tm Cteitot Schach. Sag Karl Schlechter-SÄenktmultt. Wien 1SLS. Dr. Saviellh Tartakower — Sieger. Seit dem Erscheinen der letzten SchachjsPM'e sandelt nwhrere SchachveranftailiMgen statt, unter dentzn das Karl Schlechter-Gedenkturnrer wohl die wichtigste ist. An diesem Turnier, das im Dezember 1926 zu Ende ging, nahmen zwölf Mofftor teW. Bor allem' die vrer Großmeister der Wienor Schule: Grünfeld, Reil, Sprelmauu Md Dr. Tartakower; aus Ungarn waren die Herren Rat ah und Stainer erschienen: ans drr Dschecho-Moiwakec Opocensky; schttchlich beteMten sich die Wiener Präs. Becker, Fischer, Dt'. Gruber, Takacs (HM>cch) und S. R. W o I s. Es stand UM vo-cher-Mt fest, «daß 'für den erstell Preis bloß vie vier tsii-neihnleMn MroHnwWr in Betracht kommen. In der Dat^rra-iH a>uch einer von ihnen Iden- Sieg: Dr. Savielly Tartakotver. Die zahlreichen Bevchrer die-ses ^MsisterS hätten ihren Matador schon ilänast gern an btx 'Spitze eines intemalionalen Meisterturniers gesehen. Aber ein tückisches Mißgeschick verfolgte ihn bisher. In -oiner Reihe von Turnieren mutzte er mii dom rmMcktichen $uei-ten. Platze Vovbveib l«hmen, oft ganz knaipp hinter bm MMchen Sieger. Evn wach.rer Liebhaiber der Schachlimst weiß, daß der innere Wert der Leiistilmgrlt, das .Wmlen -des NLvist»rs, vorc der Differenz des ganzelt oder halben Punktes, der zwischen ihm und feinem «glÄMchen Ne-benibuh'ler liegt, ganz MÄbhänM ist. Aber die Mrnjge lautst dem Evfölg nach. Mag de r Abstand zwischen foem Ersten nud Awsvden «och so g-eving stin. ,in der ätltzeven Anevkennunig ist er ckrc gewMMr, Vis! größer Äs der tzwitschen delrn Zwovten Wb irgend oirm,: der folgenden. Der tvimnphierende Siegrr wird in den Himme-l gehoben, der tpamirnde Zwelite Mit sich oft in derr Abgrund gestürtzt. Da diesmal das Glück dem Meister Tart akower hold war, lvird jetzt allgemein anerkannt werden, was nva-llcheln Llar lvar: Daß er zu fc«tt stürffterr Msistdvn der GeMnlwari zählt. Ein kühner Spiidler, voll 'U-rl-tsrn-ehtttnnaL'lilst, der in: Vertrauen amf feine Kraft auch «Stellungen in den Kauf ninlnlt, die am anderer vermeiden würde, un-anWikvänke'lt vosr theoretischen Bedenken. So nimmt Dr. Tartakower unter delr Schachmfciftimi eine eligenavtrge Atellun-g ein. Der unglückselige halöbe PuM verbcuMte Richard Reti auf den zweiten Platz. V'iele werden sich verstlcht fühlen, wreber von einer Niodevlage der modernen neoromantischen Schule, deven Wortführer R t i i ist, zu sprechen. Wer wie wir ark dirchvr Stelle schon einmal isch-r-iciben, rnögen die äußeren Erfolge noch so wechseln, der Sieg einer Idee bleibt davor: unabhängig. Da die gesamte Schachjugeud. Vi-e gesäurte heran-- WvGenve MHbevgrrveraftM Retis Ideen huldigt, ist die mobe-vne Schtullv trotz allen MeLsÄagLrl i-m steten Fortschreiten begriffen. Die LsistWigen «des zweiten Preisträgers in diefsm Turnier sind ganz gewaltig. Er hat eine Reihe lvundcrbarer Partien gM-e-fert, rva'.nsnt>l!ich die Men Tr. Gruber ist ein Meisterstück mobrrn'er Schach'lanrst. Reti bleibt eben —. :nag er Erster oder Zweiter sein — einer der besten und originellsten Künstler der Jetztzeit. Der Ceitsieger van Tepiitz und Sch ev t n iitgen, Spielmauu, mußte sich mit dem dritte it Preis begnügerr. Bei dliesem gemallen Spieler wechsötm ErfoLge mit MtzochÄtzen. Grün selb, der große DhoorMke-r, mutzte es sich -dies-inal gefallet! -lassen, daß ein junger twch gänzlich rnckekannter Naselveis, Steiner, miihnl den vierten und fü-nften, Breis teAt-e. Dieser kaum Djähpige Bubaye-ster SchachmWsr, dvr S-ersten Male an ernem int-ernatioMen Turnrer Enahm ete Äbri-geNs die Senls>atii>on. Er sühnte geraume Zeit mch fiel erst zum SchLch etwas Mück. An die nach Hm folltzerrbev Deiiln-chnter gab «r bloß — smen hakben Ptvnlkt ob; -wie & überhaupt über eine in Autbvtwcht seiner Juigend u-in so demerkenswetpere Sichecheüt in der Spieffühvuing viertfützi. U-n't-er den Wiener Mefftiern hat — abgeschen van den „GroßmÄstem" -- Pros. B-ecker am besten aibgeschniüwn- Er besetzte den sechsten Platz und bewies sv, daß er mn Spieler von MtEatimMem Range -ist. An sisbenchr St-elle plackcrte sich der Tscheche Opocensky; .i-hnr Mgie Tak a e... der bei Beginn des Turniers in hoher Form tvar. Aber seine dc-e-wositä-l «brachte -es nfft sich, daß ihn die erste Med-erbrgr gleich en!tmuOgt-e nnd ihn an der CniffaMmg seines Könnens veMn'derte. Der Hatkoatchrer ist sin typisch moderner BpiÄer; offenbar hat er ibefonders ans den Partien seiireS KÄMollsgen, der GhreMtÄgliedes der HatSoch, Retü, gel-erntt. Me folgerten vier Dvilncchner. Fischer» Wolf, Ratah und Dr .Bruder, hatten den übrigen Meister« die gewaltige Borgabe ihrer BemsstätiiMt (was auch «uf Prof. Becker zutrtifft') xn leisten. Mv-n muß affo, wenn mann das ReMt-at bstrachff.-., dies berücksichtigen. Und -dann «rfchemen die Teistungen dieser .Verven in einem tzanz a-nde«vn Acht. Dsnr österirreichischen Schachvrribanld aber gebührt -für dieses Turnier die vollste Anerkennung. Klaglos, ohne Miß ton, wickelte sich alles aib, tvvs man leider n«icht von aller? Turnieren, u-ud namentlich nicht in Wien, sagen kann. So wird das Karl Schlechter-GedeMitwier allen in schönster ErinMvu»?g bleiben. Aus der Schachsertion -er HaVoah. Das KlubmeisterschaftStur«ier. Das Lmtmic ist noch rächt zu Ende yemchon. Dar Stand ist MsLosile?? folgender:. Go-tili-eb 2 1ü WMs, Grießh-aberr 9^5, Laub 8,'DunLelblum 6^. Är Äber die TMnichmsv «W die Mche AnFcchl von Partien MMt HM», gewinnt man über den Turnierstand -erst die richtige Ueberficht, wenn man die Berüustpu-nktr ^berücksMigt. In ÄiiSseim Falle Wien .die Herren Gott lieb 2 rrnd Laub mit gwtzem- Borffwi'Nig. B-oide haben inSgefaiM erst einen VerVusff>rmLt. Daem folgt Grießhab-e-r ruft 2,6 MiinnspuMen. MeMchtzrn ftBgen nwr grotzenr Abstand. Unterrichtskurse des Großmeisters Heinrich Wolf. Jede? Mittwoch um 8 Uhr abends finden im Klublokal der Smach sektion die UnterrichLsvorträge des Großmeisters statt. Den Mitgliedern seien diese Borträge ganz besonders empfohlen, da Meister Wolf ein Schachpädagoge allerersten Ranges ist- Bortrag Dr. Schmitz. Samstag den 19. d. findet im Klublokal der Schachsektion Hakoah ein Bortrag de? Herrn Dr. Schmitz statt. Thema Vorbehalten. Großes Blitzturnier. Morgen Dienstag um 8 Uhr abends veranstaltet die Schachsektion Hakoah ein großes Blitztnruier, zu dem auch Gäste aus den anderen Vereinen herzlichst einge« laden sind. Das Blitzturnier ist mit Preisen dotiert. Zuschriften sind zu richten ait die SchachseStion Hakoah, Cafe Nabel, 1. Bez., Wallnerstratze 4. I WerbeLAbimNentensSrdie I 1 „Wiener MrsenzeiLnvg" I F«WM. Die HirLouh in Aegypten. Ein wundervoller Lieg in Kairo. Kairo» k. Jänner, 6 Uhr nachmittags. iDrahrbrrich: der „Wiener Morgenzeitung".) Die Hakoah siegte heute nach wundervollem Spiel gegen das englische Team van Aegypten mir 2:1 Tore«. Zn Halbzeit stand das Treffen 1:0 für die Hakoah. Die jüdische Mannschaft Lot eine hervorragende Leistung. Die Torschützen waren Schwarz und Häusler. Das Goal der Gäste war Eigenerzeuguug der Hakoah. Rapid in Bilbao empfindlich geschlaaen. Eine 2:7-Nied«rlage der Men er. iDMtibericht «der „Wiener MorMitzeff-un-g".) Die Hütteldorfer unterlagen gestern gegen beit spülrischen Meister 2: 7 (2 t 3). Die Torschützen der Wiener '.baren Weffelyk und Züeffew. Äuswärtrge Resultate. Vuglifche Ligafpislr: Aston Villa—Cardin (iui) '2:0, Ghelse -Arsenal 0:0, Everton-Bolton Wanderer 2:2. Huddersfield Towu —Blackburn Rover? 1:0, Sheffield United—Niddlesborough 1:0, Newcastle United—Nottingham Forest -1:0, Sunderland—Notes County 2:1, Preston Nortb Eud—Burnley 5:1, Weftbrourwich Wion—Manchester City 2:1, Westham United—Liverpool 1:0, Birmingham-Tottenham HotSburs 9:2. Zweite Liga: Bnr-y—Port Vale 0:0, Claptor: Onent— Barnsley 2:1, Cristal Palace—Coventry C-iw 3:1, Hüll City— Shouthamvton 0:0, Bradford City—Manchester United 3:0, Nelfoir Blackpvol 3:3, Oldham Athletic-Fulham 2:1, Wednesdgy—Derby Courüy 1:0, Shouth Shield—Leeds United.2:0, Stvk Port County- Lricester City 3:1, Stoke—Bristol City 3:0. M. T. K. (Budapest) in Barcelona erfolgreich! Dem ungarischm! Meisterklub gelang am Samstag der große Wurf, dem F. C. Bareelvlla vor 15.000 Zuschauern eine einwandfreie NiedLÄa-tzr von 1:0 Toren zu berÄiien. Opak-a -vor «der glückliche Torschütze. Die Gäste hatten ihre bestell Lente in Fabian, Nadler, O'pata u.lld Mandl. Trotzdenr?Drth in der zweiten Spi-cilhAfte vevl-otz: auLscheibeu -mrrtzie und sich odr Schiedsrichter alle Mühe' gab, das Resultat zugunsten der Einheimischen £U korrigieren, konnten die Ungaril das Feld als Sieger wrrlasivn. Gaste«: san.-d das Retourspiel st^i-l. T-rotz derge.waltigen Anstrengungen der Heimijüsen konnten die Gäste ein ehrenvoller 2:2 dem Gegner abtrotzen- Tzombathelh und Basas in Spanien. Der Szombatheiy:'. A. K. spielte gegen den Meister von Arragonien, F. C. Lerida. Sowohl das erste als auch das Revanchespiel konnten die Ungarn jedesmal mit 3:0 gewinnen. Die tüchtigen Provinzler erledigten gestern ihr letztes Spiel in Valeircia gegen den dortig«: F. C. und siegten 1:0. — Das erste Treffen der Basas in Santander endei-e 2:2 un-mtMetzen; im samstägigen Revanchematch konnten die Budapester aber 1:2 siegreich bleiben. Takacs, Jellinek, Szeutmiklossy und Himmer waren die Torschützen. Diese beiden Spiele fanden auf gutem Rasenboden stalt. F. T. C. in Koujtautinopel. Betannitich gastier: d:r Budapester F. T. C. in -der Türkei. Die voll den Mffestrapazell bereits ausgrrnhten Ungarrr spielten an» 1. d. in Korrstantinapel gegen Althn Ordorl und bliebelr überlegen mit 8:0 (2:0) Sieger. Torschüßen warell Palaky irnd Kelernen (2). Fuhrmann, Bnlassa, Heger und nach einem Karner der Zenterhals. — Ain 1. d.' 'spielten die Grün-Weißen gegen den lürk-ischerl Meister Ferner Bagtsche und schlllg diesen sicher 1:1 (1:0). Das erste Tor erzielte. Toth aus cinsm Elfer, nach der Pause waren dann lloch Pataky, Toth und Kelemen erfolgreich, während die Türken aus einem Elfer das Ehrentor erstellen. Die Ungarn sind voll des Lobes über Empfang, for schauer und Schiedsrichter. Heute trägt der F. T. C. sein letztes Spiel gegen die türkische Auswahlmatmschaft ans und -wird für Mittwoch zurnckerwarte:. U. T. S. E. und B. A. K. in Italien. Ter bisher unbesiegte Budapester U. T. S. E. bet ans seiner Rückreise in Triest gegen Pouziana (Trieft) ein Spiel -ausgetragen, und blieb mit 3:1 (2:0) siegreich. - Auch der ch^itklassige B. A. H. konnte sein letztes Spiel in Italien grgcn Ndacerata 7:3 gewinllcn. Die Mannschaft -ist bereits;>: Hanse und ^batie is Italien (allerdings gegen schwache Gegner) drei Siege um zwei Niederl-agen' zu verzeichnen. Slavia in der Schwer;. Ans der Rückreise voll .ihrer erfolgreichen spanischen Tournee, «astirrte, am Samstag , die Mannschaft der Prager Slavia iu Zürich, um sie den dortigen F. E. mit 1:3 Toren besiegell konnte, llachdenr sie zur Hcrlbzeu beveitshnit 2:1 in der Füh«lng lvar. -- Am Sonntag spielten die Prager gegell F. C. Ponirg Fellows 3:3. Sämtliche Treffer .der Gäste, bei denen sich bereits starke Ermüdung zeigte, erzicltL Stapli?.' Das Treffen selbst fand bei a,tßerord?ui!nüer Kälte statt. Schweizer Fußball. Beldyeinl—Blue Star 3:1, Basel - Lu-zeru 2:2, houng Boy—Nordern 1:1, Äram-Berrch 3:0, Biel—Concordia (Basel) 1:0, Eyauz' de Fonds—Etoile Carnae 3:0, Old Boys (Basel)—Sports (Lausanne) 1:1. Ern Sieg deck 3. Bezirk (Budapest). Der in Südderm-h' laiid gastiererrde 3. Bezirk-Turn- und Fschtklub oene.y.T geftem den Wiesbadener Sporrverrm 2:1 >2:(>!. Torswan-'u Skv^rrek^nnÄ. Horvath.

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