Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1755 (4.1.1924)
- Date
- 1924-01-04
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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t «rite 4 Mm, ftteH&ft Wletter Mor-evzert««-. 4. Jänner 1904 *t m Tagesbericht. Me Blutchronik einer Woche. »«»4 Sie Seine steigt. Pariser Straßen unter Wasser. Aus Paris wird gemeldet: Das Steigen der Seine hat tagsüber angebalten. Um 8 Uhr morgens stand K« Seine an der Austerl'tzbrück« 6,65 Meter, abends 6 80 Meter. Möwen früh soll mit 7 Metern der Höchststand überschritten werden. Mittlerweile sind einige Vierteln von Paris gefährdet. Auf dem Quai Austerlitz sind die Keller der Allgemeinen Warenlager unter Wasser. Die Polizei laßt die Einwohn er aus den gefährdeten Häusern abtransportieren. Auf dem Quai steht das Wasser 30 Zentimeter hoch. Die Brotversorgung von Paris ist sichergestellt, doch sind manche'Berkehrkeinrichtungen bedroht. Auch die Untergrundbahn Nord-Süd ist bereits unter Wasser, doch wird der Verkehr noch aufrecht erhalten. Die Versorgung von Paris ist hauptsächlich auf Lastautos eingestellt und muß fetzt au? den Eisenbahnweg verlegt werden. Der Tunnel, welcher den Bahnhof Austerlitz mit dem Quai d'Orsay verbindet und von Wasser erfüllt ist, wird heute zugemauert. Im Ministerium des Aeußern^steht daS Wasser in den Kellern einen Meter hoch, eberffo im Abgeordnetenhaus. In den FabrikSvorstädten ist die Lage n:ch schlimmer. Verschiedene Straßen sind vollständig überschwemmt und die Truppen mußten in Anspruch genommen werden, um D ä m m e zu errichten. Ler llntergani der „Sigmnfte*. Dar Wrack gesichtet. Aus Paris wird uns gemeldet: Das Wrack der „Dixmuide" ist südlich von San Marco gesichtet worden. Bei Anpedazo sind zwei Leichen ausgefrscht. worden. Ae krdbrbep in Aalten. Aus Rom wird gemeldet: Das Observatorium in Florenz hat gestern nach dem ersten um 10 Uhr vormittags erfolgten Erdstcß um 11 Uhr, viertel 12 Uhr und 21 Uhr abends weitere. Beben verzeichnet. In Ancona sind bis gestern abends fünfzehn Erdstöße verspürt worden, durch die zahlreiche Häuser beschädigt wurden. Besonders haben die Dörfer San Eonfianzo und Mondolfo gelitten, die offenbar das Zentrum des Bebens darstellen. Besonders schwere Verwüstungen hat das Erdbeben in den Dörfern längs der Küste angerichtet. kmwandermlWbeschrLnknngm dl Argentmirn. Di« uns von imtervlchteter Seite berichtet wird, erhielten die aryontinffchen Konsulate in den ouvrpMche« Städten vor kurysm von ihrer Regiiemng om« Zirkularoider. die die E'ndä.nrmarnp deS AuSwandererlstromKS nach Argentinien büzweckl. Bsgriüinds: wird diese Maßnahme mir der wirtschaftliche« Krise in Avgeivtimen. In der ZirSuiliavvevoldnwrvz wird den Konfir'.aten - in Europa aus strengste verdo:en, m welcher Form immer für ein« AnswanderuW nach Argentinien Propaganda zu machen. Im GogenteL Wird eS chnen zur Pflicht gernacht, stkblst diejoN^en AuSwvndever. ws'che auf Grund der nauen Cinwanderun^bestimmmntzM das PatzviftM echaüen, mM allem Nachdruck dahin zu besinßliusson, daß st« sich in AryenHn-ien nicht in darr SÄUrn, sondern ans dom flachen Sande onsiedsl«. Im allgem-omen werden grundsätzlich nur so'che Personrn in Argentinien eimgcklasftn, di« geistig und physisch für die Landwirtschaft dofShigt sind. MN>ch«n unter 23 Jchren, die altem nach Argm^nien fahren, müssen amtlich boglaulb'gte EMörnngsn ihrer Ek'ern, daß sie mit der AuSwandeMng ihrer Töchter einverstanden sind, bevbrtegon. Die Konftckate sind vechEen, boi der Er-teilirng von Dichtvernterten an Frauen sperfonen besondere Vorsicht und Stenge waften 511 testen, damkr dom MädchrrchomdSl n'cht VovschvL ge- Msr werde. Personen, die das stchMte Lebensjahr Lberschrüken haben, bcktürfen einer besonderen Einre-isekborvilligung des EMN?a^>ealm'Sam,ies in Bu.'noS Aires oder der avgenknischen Gesand'schaift m dem Herkunftsland. BsjorcherS strenge wird darauf gefchen, daß krün'mell vortbeistrafte Personen nicht nach Argonüin'ien kommen. AuS Vtes-em Grunde muß jeder Auswanderer außer dam vierten Reisepaß auch ein Zeugnis der Poüizerve^vv>l»ung oder der GerlchiSvevwaL^ng des Kreises, in welchen er wohnt, darüber vonweism. daß er während der letzten fünf Fahr« vor seiner Abreise wach Argenck-nirn keine Aras« wegen krünLneller, gogon den Staat oder gegen die Gesellschaft ^rlchteter Beckrechsn abtzurbLßrn harre. Protest Aaliens gegen die stinwandrnmgobeschrSnnmg in Amerika. Paris, 3. Jämrer. Nach einer Meldung des „New Dort Herald" aus Washington hat der italienische Botschafter gestern beim Staatsdepartement gegen den zurzeit'dem EinwandrrungsauLschuß des R.prasentanterchauseS dorliegeniden Pkm einer Herabfetzung der Einwanderungsquoie protestiert. StaatSf-eLretär Hughes hat den Protest dem Einwanderungsausschuß übermittelt. zwei RaubüberWe - zwei «evolverattentatt Nicht weniger als vier Verbrechen, deren jedes eine schwere körperliche Schädigung eines Mensche« zur F'lge hatte, haben sich in dieser ersten Woche des neuen JahreS abgespielt. Das Gesetz der Serie.,In der Neustbrsnacht über^ fielen zwei junge Leute «ine Frau, schlugen sie nieder, um sie zu berauben. Als die Tat mißlang, übte einer der Täter in entsetzlicher Weist Selbstjustiz. Zwei Verzweifelt« waren es. in deren Hirnen die bitterste Not den Ranbpl^n reifen ließ. Vorgestern veHucht-e ei« kaum dom Knabenalter onl'wachscner junger Mensch eine Frau zu ermorden und am selbm Tage ging ein vom Schicksal Verfolgter hin und schoß feinen Verwandten in blindem Haste nieder Ein anderer wieder greift im Wortwechsel mit der Geliebten zur Waffe und verletzt sie tödlich. Allen diesen Taten ist eine? gemeinsam: Die Bedenkenlosigkeit, mit der die Menschen unserer Zeit zur toübrirv'««- den Waffe greisen, die kalte Nichtachtung des Wer es eines Menschenlebens. Sicherlich die Frucht einer Saat, dst in einer Zeit gelegt wurde, da das Töten Gebot war und Pflicht, da der Mastenmord zur heroischen Tat gestempelt wurde. Di« psychologischen Wurzeln all dieser Taten liegen in unserer Zeit, mögen die Motive der Berbvechen nach außen hin auch Not, Habgier, Rachsucht, Haß oder Jähzorn sein. Die beiden Verzweifelten, dst in ihrer Not keinen anderen AuSweg finden, als Raub, der arme Teufel, der infolge eines schweren Gebrechens kaum zurechnungsfähig ist, und im Hasst seinen Schwager niederstreckt, der Mann, der im jähen Zdrn die Geliebte niederknallt — sie alle sind Kinder' dieser verfluchten Zeit, die uns gelehrt hat, Menschenleben gering zu achten, die mit ihrem Geist die Menschen unserer Tage vergiftet hat . . . Der Uederfall in der Gumpendorferstraße. Der wegen des Ueberfalles in der Gumpendorterstraß« in Haft befindliche Egon Fein wurde gestern eingehenden Verhören unterzogen, mn die Motive feiner Tat, die bis jetzt noch nicht aufgeklärt sind, feftzuftellen. Fein blieb bei seiner Verantwortung, die Dat aus Rache begangen zu haben, rveil Frau Bayer, die ihm nicht wohlgesinnt gewesen fei, ihn für seine Dienstleistungen sehr schlecht entlohnte. Der Verdacht eines Raubmordversuches liegt nahe. Fein wird nach Abschluß der polizeilichen Untersuchung dem Landesgerichte erngeliefert werden. Revolverattentat auf den Schwager. Die Erhebungen in dem Mordversuch, den der Wagnermestter Zlamal vorgesternabends gegen seinen Schwager Karl Z u z a begangen hat, indem er ihn durch einen Revolverschnß schwer verletzte, zeigen, daß Zlamal augenscheinlich nicht im Vollbesitz seiner geistigen Kröf e ist. Zlamal leidet fett feiner Jugend an Taubheit. Durch dieses Leiden wurde er mißtrauisch und unverträglich. Im Jahre 1608 hatte er bereits gegen seinen Bruder, der ihn auf seine Bitte auf Arbeit im väterlichen Geschäfte abwies, ein R e v 0 l v e rat ten tat verübt. Er wurde damals* 3« sechs Wochen schweren Kerkers verurteilt. Seither wurde er noch mehr verbittert, da seine ganze Familie sich von ihm abwendete. Zlamal lebte in der Ueberzeugung, daß er von feine« fc* gehörigen mit Haß verfolgt Werve. In seiner Einsam« Fett ergab er sich dem Trünke. Cr bildet« sich auch ein, bÄ der Bemessung seines Erbanteiles von dm Geschwistern übervovreLt worden zu fern, und schrieb dieseinem Schwager Zuza zu. Schon im Jahre 1920 wurde er wegen gefährlicher Drohung dem Landesgerichte eingeliefert. Sein Haß gegen Zuza führte schließlich zu der Schreckenstat. Zuza wurde schwer verletzt. Bei feiner Einvernahme gab er an. daß st in Schwager eingetreten sti und ihm' dar^ Wort Schuft zugerufen habe; er habe ihn hinausdrängen wollen. An der Tür habe Zlamal sich umgedreht und auf ihn gefchosten. Mn Liebesdrama. In den Morgenstunden deS gestrigen Tages har sich tt Favoriten ein LiebeSdrama abgespielt. Der Hilfsarbeiter Johann Fleischmann gab auf seine Geliebte, die Kaff«- hauSkassierin Theres« Gerber, mit der er wiederholt Zwistigkeiten hatte, fünf Schüsse ab. Nach der Tat flüchtete er. Die Gerber wurde von drei Schüssen getroffen rmd schwer verletzt. Ihr Zustand ist lebensgefährlich. Gegen 8 Uhr früh stellte sich Fleischmann selbst dem Kommistariat Favori'en. Er gibt an. daß er mit seiner Geliebten einen Wortwechsel hatte, in dessen Verlauf er in blinder Wut auf bk Frau geschossen habe. Mn Mordversuch am Weihnachtsabend. lieber ellnen Movdvevfuch, der schon am 34. d. verübt wurde, wurden jetzt die püüiqoAichen Echäbumyen otbgsschtestLN. Der Frilse-uvgchMst 3u>'.wig Kärnbauer war em Qnvrtalsäufer. Sei«« Gattm G^Äa Kirribauer sah sich genökiyt, die EhsschöidMrMvye einyuibvmgen. Dt« Klage war dom Kirrchauer am A. Dezsmber zugesteM worden, worüber er m große NufveMrrg gemet. Schon damals dach'« er daran, sich väch:n. Er bsfovgt« sich eine Pistol« and übte sich i« der Handhabung der Waffe m der Wohmrurg seiner Mmtter, indem er «men Schuß <u*f «me «n Zimmer stehende Getschirrstellaye abgab. Dann schrieb er «inen Brief an «in hiestges Btett, m dem «r nMt, er werde 4«'t«« liebe Frau au4 den Klauen ervec B'ü'e von Schivivgermntter befreien". SamSmg den W. v. M. erschien Kirnvauer rn der Wohmrny der Schwtegermvlter im Hause, 6. Beiz., Bvückettgasst 88, -n der auch Vst (JMtokt deS FrffvurS lebt. Ms man chm üffn-ete, hiebt er schon die Pistole in der Hand. Unter Dvohum'g'n suchte er st me Jvau bayu zu beweyerr, die SchoSdmmoSIDage zuoücktzu>?tehen. Frau KimOauer sprach bagüftgend auff chn Än und bewog chn, Vst Wchf-e mh4g hevaustzuyeb««. Am Wechmachtstag, dam 84. v. M., kam ober 5dirnbäa«r wieder in vi« ÄchMMg der SchwliedenyMtter. Er zog stme Pastete <orid gab drei Schüfst ab, Vst zum Mück fM gingen. Danach tegde WrNbomer die Pvsiolte seine Schlafe nck» drückte loS. Doch die Waffe versagte. Er ließ sich dann ststnehm««. Boi stiner Emveonechme 'gab er an, er habe mü dem Schießen stine Fron nur erschrecken wollen. Kivnbauier winde wogen derlstchten Mpckes dnn^Laudesgevichte eingeliefert. Fm Auto Von Haifa nach Bagdad. Durch dir Wüste. Seit einiger Zeit «ist eine regelmäßige Automobilvrrb'ndung zwischen Haifa und Bagdad quer durch die Wüste hergestellt. Im „Doar Hajom" beschreibt nun ein Teilnehmer m einer solchen Autofahrt stine Reist: Am Bahnhof von Hcr'is-1 erwartete mich ein Auwmobll der Reisegesellschaft „Nirun" und sofort begann die Fahrt in der Richtung nach Beirut. Rasch entschwand der Karrnel dem Blick und wir fuhren längs deS MeereSuferS am Kisiontal vorüber nach Galiläa.^ Von dort ab ist der Weg am MeereSufer so steinig, daß auch ein Automobil ihn nicht bezwingen kann. Wir mußten also landeinwärts eiubstgen und kamen auf einen guten Sandweg. An der syrischen Grenze wurden wir von der französischen Grenzwache genau, aber höflich revidiert. Es ist zu merk:n, daß die Franzosen in Syrien Ordnung und ein festes Regime einführen. An TyruS und Skdon am Fuße des Libanon vorbei ging es weiter. Diese beiden Stadst sind schon gelegen , und blühend. Syrien macht im allgemeinen wirtschaftlich einen günstigeren Eindruck als Palästina. Nach stchsftündiger Reife kamen wir endlich nach Beirut, wo wir zwvi Tage lang auf eine Gruppe von Reisenden warten mußten, die auS Marstille angemeldet waren. Endlich verließ rn wir Beirut auf der Straß« nach Bagdad. Unsere Automobil« kletstrtcn in einer Höhe von . 8000 Fuß auf den Hangelt des Libanon-GebirgeS. Nach zwei Stunden ununterbrochener F^hrt waren wir in DamaSk S. Tie Bergabhänge bei Damaskus sind fruchtbar, hauptsächlich mit Wein bepflanzt. Im Winter aber macht sie der h.he^ Schnee völlig unzugänglich. Von Damaskus ging die Fahrt unserer Reistgesellschast, die inzwischen auf acht Personen, darun'er vier Frauen, angewachsen war, weiter. Ein arab'.sch-r Führer begteitede uns, der den drei englischen Ehaussturen den Weg wies. Nach einer Fahrt von etwa dreißig ^Dstilen besandrn wir t'ns in der Wüste. Es gab keine Straße mehr. Sie wird erst durch die „Nirun"-G«stllschaft angelegt werden. Immer mehr schwanden die Spuren menschlicher Siedlt'.ng; bald sah man kein lebendes Wesen mehr, nur hie. und da huschte« Wüstenhasen vorüber. Das Klima in der Wüste ist erträglich, besonders in den Nachmittagsstunden war die Reise recht angenehm. Vor Sonnenuntergang erreichten wir Kaki Huran. Längs des Weges läuft in einer Länge von drei Meilen das Bett «hu'3 ausgetrockneten Flussts, das einen Kilome!er breit mit Stei- . neu und Sand angefüllt ist. Es wird angenommen, daß unter diestr Sand- und Erdschicht« das Wasser weiterflretzt. Da uni dort gibt eS auch klckne Brunne« mit schmutzigem Wasser. DaS sind die einzigen Steven in der Wüste Mischen Damaskus und Randi, wo Wasser vorhMden ist. Da wir Unannehmlichkeiten befürchteten, beschlossen wir die Fahrt fortzufetzen. Wir begegneten einem Aeroplan, der die Post von Kairo nach Bagdad brachte; er kam auS Aman. Dann ging es an der Aeroplanstation vorüber, die gerade einen Tag vor unstrer Reist strtiggestellt worden war. Nicht weit von der Aeroplanstation übernachteten wir, 426 Kilometer von Damaskus entfernt. Wir hatten die Hälfte des WegeS zurückgelegt. Um 8 Uhr abends gingen wir zur Ruhe. Die Chauffeure richteten die Automobile so her, daß sie stdrn Augenblick weitersahren konnten. G'ner nach dem anderen bezog den Wachdieust. Die Nacht ging ruhig vorüber und am Morgen wurde die Reise fortgesetzt. Wir wollten noch am Tlbend Bagdad erreichen. Unsere Automobil« flogen acht Stunden lang ohne Unterbrechung über den glatten Wüstensand dahin. Wir sahen nnd hörten nichts. Zur Mittagszeit begegneten wir einer Aeroplan-Eskader, die uns zu Ehren niederging. Photographische Aufnahme in der Gruppe. Es wurde ein Feuer entzündet und Tee getrunken. Dann ging eS weiter «ach Raurdi, wo wir um halb 2 Uhr ankamen. Wir hatten bereits mesvpotamisches Gebiet beteeten und Poliz'st prüfte unsere Dokumente. Gegen 2 Uhr sttzten sich unser« Wagen wieder in Bewegung, der Kalifenstadt zu. Wir rechneten gegen 7 Uhr dort zu sein. Aber eine starke Ueberschwemmung deS Euphrat zwang uns, «Inen großen Bogen zu machen; in der versumpften Gegend kamen die AuwS nur langsam vorwärts. Die Reist wurde immer schwieriger. Die Sonn« war im Untergehen und wir waren noch vier Stunden von Bagdad entfernt. Die Chauffeure wollten weiterfahren, doch di« Dtehrheit der Passagier« beschloß, nach Ramdi zurückzukehren und dort zu übernachten. Untergroßen Mühen kamen wir in dem sumpfigen Terrain nach Ramdi zurück. Um 4 Uhr früh rranken wir hastig unseven Tee und setzten die Reist nach Bagdad fort. Bei Pilah üÄrsttzten wir den Euphrat und um 11 Uhr vormittags betrat' unser Fuß die Straßen der prachtvollen großen Stadt, welche die Perle de» Orient genannt wird. Mnbrnch in einen Tempel. Güstern nachts wurde der israelitische Tcmpel in Flw ridsdors, Heinrich Schindlergasse, erbrochen. Gestohlen Wurden zwei klon«, vernickelte Leuchter, deren «ner eine $«6