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Wiener Morgenzeitung · 1924-01-04 · Heft 1755 (4.1.1924) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1755 (4.1.1924)
Date
1924-01-04
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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€Mte 3 Wen. Freitag Wiener Moraen^tnng. Äo^sS Verhör nvttverwiq? Wird aber selbst dieses bescheidene Maß von Energie Vorhalte!:? Graf Bethlcn hat die Csongrader Bestientai als das letzte Glied in einer Kette bezeichnet. Glaubt er selbst daran, ivas er sagt, oder ist er nicht vielmehr ein Gefangener, der dieselbe Kette trägt? Sichte Begegnung mit Mussolini. Mailand, I. JLnmr. (Tel. d. „Wiener Älorgentzerkmg".) Der „Seeolo" veröffentlicht folgende Meldung ans Lugano: ' D« für heute vorgesehene Reise «tre-emanus nach MaNand, wo der deutsche Außenminister eine politische Zusammenkunft haben sollte, wurde plötzlich abgesagt. Der Minister wurde telegraphisch nach Berlin zurückberufeu. Bon der Umgebung des Ministers wird zugegeben, daß die Reffe Stresemarms nach Lugano mit der in Raikdnd geplanten Politischen Begegnung im Zusammenhang stand, über den Grund der plötzlichen Rückberufung Stresemanns wird jedoch strengstes Stillschweigen bewahrt.; Streseman« hatte sich noch vor kurzem sehr optimistisch gezeigt. Er hatte wahrend seines Aufenthaltes in Lugano zw« sehr eifrig mtt seiuem Sekretär gearbeitet, sich aber auch einigeAusflügemdie Umgebung gegönnt und gestern in Gesellschaft des ftüheren BotKafters Grafen Bernstorff den Monte Bre bestiegen. GoldkredMauk. Berlin, 8. Immer. Die „Bosjische Zeitung^ meldet aus London: Reichsbaukpräsident Dr. Schacht habe mit führenden Persönlichkeiten der Bank von England und der City gestem über die Teilnahme englischeH Zinanzkreise an der von ihm vorgeschlagenen Goldkreditbonk und an der Nahrungsmittel a:r leihe für Deutschland Unterredungen gehabt. Während in Eiry'Kreisen lebhaftes Interesse -für eine englische Beteiligung au der Goldkreditbank bestehe, werde angesichts der unklaren Haltung der Reparationskommission von der Bank von England bezüglich einer Beteiligung an der Anleihe große Zurückhaltung geübt Auslösung der sächsischen Landtage«. Eine KoalitionSregiemt^? DreLten, 8. Jänner. <Tel. der „Wiener MorgeNzLittwg".) Der RechtSauSschnß deS sächsischen Landtages beschloß, heute, entsprechend einem Anträge der Kommunisten die Auflösung desLandtageS. Zwischen Vertteteru der Sozialdemottmen und der bürgerliche« Patteien find Verhandlungen wegen Bildung einer Koalitionsregierung eiugeleitet worden. Veatfchlaad mtd Polen." Berlin. 3. Jänner. Ans die Protestnote de» potmschen Gesandten vom 24. v. M. über den vom meklenburgtschen Ministeriwn des Innern angeordneten Rüakehrzwang gegenüber ausländischen Landarbeitern, wird m der deutschen Antwortnote vom 31. v. M. erwidert, daß allen Ab gewanderten nach dem 16. Februar die Rückkehr wieder ftei stehe. Sollten polnische Landarbeiter wirtschaftliche Schäden erlitten haben, so sei man deutschersetts b^rett, Schadenersatz zu leisten, falls polnische Revressolien unterbleiben. Ler Hitler-Lniiendorff-Prozek. Müuche», 3. Jänner. (Tel. der „Wiener Marge nzeirurrg".) Der Prozeß in der Putschaffare vom 8. November wird wahr° schsiwlich erst zu Errde dieses Monats beginnen. Das BoWgerich: Diünchen har gegen den 1(M in München geborenen Grasen Du Mou^i n --E ck : r: einen Haffbsschl wogen Hochverrates erlassen. Her HSringifche Fnnenmiuifter verhufirt. Berlin, 3. Jänner. (Tel der ,Mr.. MoMnzrilWng".) Der sozöa8d«LÄra.ti!sche chürinMchc M'üvftrr des Innern He r m a nn wurde geltem im Bahnhof in Ei s e nach cmf Bstrsiben des «m Dhüüinjgrn eingssetzten Re-ichÄommiissärß verhaftet. Er wird baschrMitzi, gMrs'inMn mir emsm unter dam Verdachte der BaMwtcnWschurvg veM^^en R^girvMLZsbecimtc n Akten Wer'den BeamiLmAbau gsfAscht zu haben. Die die „DHÜÄMgäjche WgLmsme Zsitwwg" hat -xc. nach Weimar eEsWte Kkmvmissioir der R-e'rchsvgzirvuag bs: llntrHrHrmg der PensonLlangeLeHSnheiten des thüriinyffchen Mirrstcrmms des Innern fMEellt, daß Nsuanfiellneiiaen von Beamten bis 32. Dszsmber 1SS3 stattgchi-nten haL-nr und die Einistell-uwgZdaten in den Akten ge-Mcht wurden, um dsn Ei«- druck fi erwecken, aLs ob die Gvniftellursgstn früher ftattgsssnten hstbsn. Belastende Seiten wav-u -aus den Men hrrauÄ«vrsfen. Im Zmammcha-ng mit dieser AngÄagerchsrt wurden der Minister Hermann «urib Assessor K>u«-e vechafet. — (Solche ''Schiebungen bei Wnstellung von Beamten trotz Aufnahmsiperre sollen' auch schon anderswo vorgekoaMten seim. Der soMde-mo-kvaLvsche AbgsorÄnstc Dr. Eisler hat «n Vorjahr im österreichischen Nation-attat ähnl-iche -Fälle bchandÄt, die sich bei der Einstellung Wen^reiGerffcher Anwärter im Inst«chguets» Red.) Arlleguug der Perltuer Metalliudustrik«. SatWtt* b Jämu*. (Tel. der „Wiener Morgettzettung^.) Mch einer Mitteilung de- „VorwättS" sind nunmehr fast sämtliche dem Verband« der Berliner Metallindustttrllen angeschlofienen Betriebe ftilkgelegt worden. Im oanreu und LüShe'-' 1 4 0.0 0 0 Arbeiter von der A u 4 | p t x x n n 8 An einzelnen Stellen, so bei der Knorr-Bremse und der Aga iu Lichienber^,. ist er heute vormittags §n Ausschreitungen radikaler Elemente gokonnneu. Die Polizei hat jedoch d i c 0 r d >r u n g r a s ch w i e d e r h e r g e st e-l l t. LMchlmld «ad «utzlaud. 3. Jänner. (Tel. der „Wiener Morgenzettang".) Botschaftsrat B rv d o w 3 ki der Hiesigen rusiischen Botschaft fährt diese Woche nach M o S k a «, um mit de« zustittidige» russischen Stellen die zur Vorbereitung emeS umfassenden Handelsver t r a g « r bezüglichen Fragen zu «örtern. Der in M o S k a u eingetroffene Cbef der russischen HandelSverttetrmg in Berlin S t o m o n t a k-o w erklätte, wie die Russische Telegrapheuagentur' meldet, der rusiisch-LMsche Handelsverkehr, der im OktoLdr 1928 feine» Höhepunkt erreicht habe, sei gegenwärtig i« Zusammenhang mit der Wirtschaftskrise in Deutschland' etwas zurückgegängen. Trotzdem bleibe Deutschland der größte Käufer für russisches Getreide. I« Jahre 1923 habe die Han Llsvertretmrg nach Deutschland über eine Millivn T o n n e n G e t r e i d e verkauft Der Gesamtumsatz der Handelsvettretmlg habe ftn vergangene» Jahre 1SV Million«» Goldrubel betragen, wovon zwei Drittel auf di» Ausfuhr entfielen. Lie zeituogsverbow BerlL», 3. Jänner. (Tel. der „Wiener Morgenzertuug".) Die Häufung der .Zeitungsverbote durch die Müitätthohörden hat endlich die Prefseabteilung der ReichSregierung zu einem Eingreffen veranlaßt. Sie hat an den Reichskanzler eine Eingabe gerichtet, worin sie die durch die Verbote hervorgeruferren MißstLnde eingehend darlegt mid das Eingreifen der ReichSkabinelts fordert. Die Antwort des Reich-kanzlerS ist noch, nicht erfolgt. 9er Kampf der Konservativen gegen die Akbetterregienmg. London, 3. Jänner. (Tel. der ,Mr. MovFsnzsitttreg".) Die BestreArngsn der Konservativen, dw Errichtung eimer Arhciterregierun'g in letzter Stunde z<l verhindern, tonnten durch ebw» Schoitt l»8 ExÄutivkomiteeS der?orffevvativ«t Bereimguna fortzgeisetzt. Da- ExeLuÄdlomitee erklärte rn omer Ging^Äe an die Regierung, die Bildung einer Aateiwrvvgiersrng wäre in volkkomknonovr Widerspruch »nt dem Wllen der Nation, wie er m den letzten Wahllen durch eh« große bürgerliche Mchchett zmn Ausdruck gekommen ist. D« Verwaltung des Samtes wäre äußerst gefährdet, toentt sie in fp krftffcher 'Zsttm He Härte Bner. Partei Wme, dieextveme Experimente versucht rmd keine Evfrchvumg in der Leitumg der GtaatsgöschDe besitzt. Da eh« KoaMon derzeit UMnoglich fei, gebe es rmr.die MSMchlksrt, die jetzige Regierung der U-rttevstützung der Atemlen zu veHchnm chrr, trotzdem die Konfervattven die starte Partei sind, eine Kbnvle RWierung zu ermwAIlchert und p. unterstützen. 'Baldtoin hat im Kreise seiner Mmifterckollegen jckoch bevsitL erMvt, daß die Ar'beiterregieruntz unvermeidlich sei und daß er m diefsm Gmns den .Konservativere der Lörüroner My aMvortstr werte. tzm Kabiuett Asq uith? London, 3. Jänner. (TÄ. der ,/Wr. Äd)MNMwng".) Ba'ldw'i« hat heutemir den fichvrrten PeMrÄchLetten der konsettEven Pattei den BorsMag der 5dm!ser!voS!Äen der CiU) besprochen, Asqui-th voMMegen, (ftsgknw^ zu bilden, dis mit ksnservaÄvrr UntersKtznng dir Geschäfte M«n, soll. In pÄNscheu Kressen niinwrt man an, daß das Kabinett der Awffass-ÄdZ de-L PramiirrminPerS beArston w-ivd, eine Niedevlage der Ko-nffervLtiven mr Untechauise mÄsse Hur Bbvichrng von R am sah Maedonald fichveu. Sir MbcÄ Hö r ne, der nach AmrüLa äbgrroist ist, und tiz Vorsitzende der lonservatwen Eiihvryanj'chllLion Hansdo» . erLlarürn in UuteMdungen mit ^vessovevtvetern, daß die Unsichevheu, die eine Avl>L-tteriVAreruing mr wirtschaftlichen Lüben huvorrwstn würde, vechcnrgn'Moll für Äe Tantzsoim eiwsetzende Echotiuniz in Hauidc! und Grüv-erte sein dürfte. Es sek «rsotLerbich, daß He Basis Gr een Zuifamrnamvirkn der. bsidm bürgr^ichen Parteien gsfu-nden wette.. Man erwarte:, daß die eMchsitenoc AMÄn-kmazg über das MrßiramLnsvoium am 17. Jäniner erftGt. Mnüemfllug einer Wüttonfereuz. Tom Shaw in Hamburg. Bafel, 3. .Jänner. (Tel. der „Wiener Morgenzeitung") Die Nouvelle Correspondanre meldet auS London, die k ü n f» t i g e b r i t i s ch e R e g i e r u n g, die wahrscheinlich eine Ar-- beiterregierung sein werde, werde sofort «ne neue K o n>- f e r e n z nach dem Muster her Konferenz von Genüa zur Regelung des deutschen Problems einberufen. Zu diesem Zweck habe sich Tom Shaw, den die Lahour Party als zukünftigen Außenminister betrachtet, nach Hamburg begeben, um sich mit den Vertretern der deutschen Sozialdemokratie zu besprechen. Von gut unterrichteter Seite der britische» Arbeiterpartei will die Korrespondenz erfahren haben, daß nicht mehr von einer Schätzung der deutschen Leistungsfähigkeit die Rede sei, sondern daß von Frankreich der volle Verzicht auf die deutschen Reparationen gefordert werden soll, wenn die Labour-Party in England zur Regierung gelangt. Aekordtiesftlmd der Frauke«. > Paris. 9. Jänner. (Tel. der „Wiener Morgenzeitung".) Ter >r«-'rn,öftsche Franken hat heute einen neuen Rekordt i/s stand erreicht, infoic irrte als ein Dyll.s.r, mit 4. HSnmr IM Nr. 178« Frankreich« Antwort an ventschlaud. Paris, 8, Jänner. Mmstachrasidsnt PoiucarL hak den Text des Ent-tourifeS der frantzosifchen Anttvovt auf die deutsch.: Denkschrift vom 2-1. Dezem-ber 1923 endgültig' gebilligt. Der Enttvmsf wivd im Saufe des heutigen TageS tenr fvanzofffchen Botschafter \k Brüssel zugehen, der ihn der belgischest Regierurrg uutevbreiten wird. Der dffckomatffche Redakteur der Agenee HavaS erklärt, daß ausser beit bereits gewährten Erleichterungen ftn BeiÄchr des GrenMbietes weitere Maßnahmen, die terrch die Lage gerechtfertigt erscheinen, in Aussicht genommen seien. Die Aufhebung der Ausfuhr- und MnfuhEzentzen ivsrde nicht bewilligt werden. Im belgischen Ministevmm für auLwärt^e Avgelegefthetten haben gestent die Beratungen über dke Anttvort auf die deutsche Denkschrift begonnen. Me dürsten W ganze Woche in Anspruch m'hmw. Die mit Frankreich m drestr Angelegenheit zu Mrenden Verhandlungen werden nicht vor Wblauf einer Woche aufgenommen weichen. Fuanzösisch-belgrsche Mniguug. Paris, 8. Jänner. (Teil, der „Wiener Morgenzettnng".) In Vorbereitung der Wttvovt, die an Deutsch land erteilt werten soll,. haben die Regieruvyen von Paris mck Brüssel bevsitS zieml'ich weitgehende Uebereinstimmnng erzwk^ Beite Regierungen sind darin einig, die bereits erworbenen Rechte und der Ovgamstttwnen der ftanHöftsch-belgffchen Bevwalt-ung teS Akhc^nuich RwhrgvbieteS nicht preiSzugeben. sondern nur solche Avnderungen z-n-Masfen,^ welche eine Besserung des Regimes ermöglichen. Me pvaktffchen Bor - schlüge würden geprüft. Die belgische Regiermtg h-t heute tesoeckerS effrig beraten, es wird <cker erst Sonntag rnog> Kch sein, die Antwort abzusenten. Parallel mit den Studien der Antwort gehen bedeutende Truppenveran- . d e r u u g e u im R'heistlante und insbesondere im RW'- gebiet vor sich. Sie hoben am 28. Dezember begonnen und biheute sistd sieben Regimenter nach Franko reichrück gesendet worden. Dieft Tvuppenbswegun gm werden stoch mindestens einen Monat in Anspvucb nehmen, so daß nach Ablauf dieser Zeit nur g e r i n g fügige TruPPenbestäude in den Rchemgarnffonen zu rückbleiben. Damit wird 'das von Frarckveich und Belg«» gemachte Versprechen erfüllt, dass im Falle der Aufgowe teS passiven Widerstandes die militärischen Maßnabmen im Ruhrgevieir aus ain Minteftmass veduziei^ werte». Brüssel, 8. Jamver. (Teil, der ,Mr. Moryensettnng".) Dvr bÄgifche AuheMtrinffter Ja spar ist gestern naäi Paris cchgevefft und heute Wüter nach Brüssel;urüätzekchrt. Obzwar behauptet wivd, daß d'.-esc Reist' keinen politischen Zweck verfolgte, Husnal Poiqrearst'.von Paris abwefemd sei, wird sic dennoch in politischer Kveisen lckbhast bosprochen. Fa« MndnisMem Frankreich«. Belgrad. 8. Jänner. Mel. der „Wiener Movgenzemucg".! Borgestcrn ist hier der Sektionsch-rf im!schechrsch-r >i iD.rß'.",' Ministerium, Gesanvchr 'Dr. Girso, ein-getrossen, um mm 'der jugoftawffchen Regierung die am 6. Jänner beginnend^ Konssrentz der kleinen Entente vorzUboreiten. Aus d:r ordnung stehen die Beramn^n über die Stellung der ffemen: Entente $utn sranzösisch-tscheMchen Bündnisverträge;<*»;•> .tvtf. Fpage eines Bündnisvertrages zwischen Jngn slawien und Frankreich, Rumänien und Frantteich sowie ein endgültigem Bündnisvertrag.zwischen' Frankreich und den Sta-aten der kleinen Ev^ tent«. In der Konferenz wird auch die bulgarische Frage beraten und die Stellungnahme der kleinen Entente Kr Bulgarien fsstgslegt. Die jugoslawische Regierung wirb aus Eigener Initiative von der kleinen Entente die Vollmacht verlangen, in Sofia Schritte zu unternchmen, die das nachbar« liche BechäLtnis enbMtvg m ein ruhiges Fahrwasser bringen sollen. Ferner wird die kleine Entente auch aus die .HsvschU-un^ teplomatischer Bezichuugen zu Rußland hinarbeitcn. Stallen vor ReuwMen. Rym. 9. Jänner. (Tel. der .Mrener Dronger^etturlg/. Der von einige» Parlamentariern erhoffte SB t e b e r $ u f a tn» mentritt der altenKammer wird in faSziMchen Kreise« att qanunwahrscheinlich bezeichnet. ES sei kein Zweffel, daß die Auflösung der Kammer und die b a l d l g e VornabmevonNeu Wahlen bevyrstehe. Tatsächlich kann es als Wahlvorbereitung bettachtet werden., dass die foSz>istlsche Partei sedeu Sonntag in allen BroviuMdien polttische Borträge.veranstaltet, um die innere und äußere Politik der Regiernng zu beleuchten und der Ovposttion eutgegenzutreten. Erst im Heebst. Rom, 3. Jänner. (Tel. d. „Wr. Moogenzeitung".) Nach der offiziöse» „Tribuna" fft die Wietereröffmmy der fetzigen Kammer mit o-iuer Thronrede auf Februar vorgesehen. Die Neuwahlen ftmiteu aus September-Oktober verschoben. 6iti jugoslawisches Ultimatum an Bulgarien. Rom, 3. Jänner. (Tel. d. „Wr. ^Vdovgenzeit>mg".) Wii -das Mailänder Blatt „Ambrosina" aus London meldet, hat die Belgrader Regierung gestern nach Sofia ein Ultima t u m gerichtet, worin via Verhinderung der Rückkehr König Ferdinands verlangt und gegen die geheimen Verstärkungen der Essel» 1 i v st ä n d e der bulgarischen Armee sowie gegen die drohenten bulgarischen Maßnahmen gegeii die Häschr m dlegäi-

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