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Wiener Morgenzeitung · 1924-01-02 · Heft 1753 (2.1.1924) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1753 (2.1.1924)
Date
1924-01-02
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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-rfwrYfsr ■ dWWWMM III miwmilff! WM, MMwoH" ' > ' ggtcnet Morsenzertuttg. Kahr und Hitler. Aar der badrischen KMffengeschichte. Mikncheu, Ende Dezeinber. Ljer Wmner IM verspricht ein ALonat der Prozeßinrnieve in der Hauptstadt der weiß-blauen Ord- MMg zu werden. Zuerst wevfrm Hitler und Lud e ujdiorff gsgm Kay rantreten, und nach allem, was ans der 'BerseMmg an die Oberfläche gedrungen ist, wird wohl;Äer Herr GeneraLstaatSkommissär dem Gerichtstag mit größerer Sorge entgegensehen als die beiden Angeklagten. Sodann wird der ehemalige Justizminister Roth und zuletzt der frühere Münchner Polizeipräsident" Pöhner zum Match gegen Kahr zuge'lassen werden. Die Anklage ist zwar gegen alle Beschuildigten wegen Umsbmy der Verfassung, respektive Teilnahme daran, erhoben 'worden, doch das sind heute verhältmstnüßig minder wichtige Angelegenheiten. Erheblicheres Interesse besteht heute für die immer noch unaufgeklärte Rolle, lvelche Kahr in den Vor stadie.n des Putsches vom 8. November gespielt hat. Bei de>r Abwicklung der Prozesse wird auch diese an den Tag kommen. Die H i t l e r, L u d e u d o r f f, Roth und Pöhner, die jetzt als Gegner des Kommissärs auftreten, werden schon dafür sorgen, daß dessen Politik hinter der Szene, soweit sie ihren Regisseur recht tüchtig blaime.rt, vor der breiten Qeffentlichkeit enthüllt werde. Gm Stück bayrischer Kulissengeschichte wird >da also im Reproduktiousversahren ablauftn. Ein Stück, aber auch nicht mchr. Wir wollen den Ausblick in die Vorgänge der bayrischen KulisftnPolitik etwas lveiter swimachen, weil diese ja überall, in Bachern ganz besonders, wichtiger ist als das Segment von Ereignissen, tvelches öffentlich dargeboten wich. Ferner: den Kahr, den Roth, den Pöhner und das Verhältnis der beider: letzten zum ersten muß mar: vom Beginn ihrer Zusammenarbeit kennen lernen, wenn man das Schlußkapite.l der .drei Helden, tvelches vor (Bericht abyetrennt davon erörtert werden wird, verstehen will. Durch die letzte Etappe der bayrischen Politik gehen sie nach außen hin bis vor kurzem so einträchtig zusammen, wie die berühmten Liebespaare von Herr und Leaude.r durch die Tragödien und Opern gehen. Nach außen. Bayrische Geschichte für den Münchner Philister. Die wirkliche hinter den Kulissen — hat ein anderes Gesicht. R o t h und Pöhner «haben seinerzeit wenigstens amtsfriedlich miteinander verkehrt, mit Kahr standen sie sich schon nach ein paar Monaten gemeinsamer Arbeit auf Hieb und Stich. Der äußere Anlaß war folgender. Im Mai 1920 tvar die Reaktion in München bereits so erstarkt, daß sie aufs' Ganze gehen wollte : Pogrom, Verstaatlichung aller „jiidischetr" Banken, Sturz der Republik, Bestrafung der „Novemberverbrecher". Die Münchner jüdische Gemeinde erfuhr davor, atttib eine von ihr -bestellte Deputation sprach bei dem Polizeipräsidenten Pöhner vor. Der Herr wurde gleich grob: „Geben Sie uns zuerst Garantien, das; München nicht noch einmal, von so viel kommunistischen Juden hernigesncht wird." Das sagte Pöhner ein Jahr nach der völligen Erledigung des Räteshstems. Justtztniuiste.r R o t h fertigte sie ebenso schneidig, Ebenso grob und noch höhllisch idazu ab. ' Der Minister des Innern Dr. S ch w e y e r war gerade von München abwesend, also begab sich die Deputation zu Herrn v. Kahr, freut damaligen Ministerpräsideuten. Der Kabinettschef durfte so wie Roth und Pöhner zu 1 jener Zeit noch nicht reden oder handeln. Er lvar von 'der bayrischen Voilkspartei, wo es zwar auch genug Antisemiten gibt, aber keinen, der für Pogrome etwas übrig fyrr, gewählt' worden. Er hatte einen Demokraten im Ministej vinm, und bei seiner parlantentarischen Antrittsrede hätte er ja sogar versprochen, auch die Sozialdemokratie, also den später von ihn: so gelästtrtet, „Marxismus", zur Mitarbeit heranzuziehest. Kurzutt,, er behandelte die jüdische Deputation anständig und versprach ihr, für Unterdrückung uationalsozialistischet, Bestialitätet, sorgen zu. wollen. (Später hat er, um sich den Hitler zu gewinnen, selbst die Verordnungen unterfertigt, die. 120 jüdische Familien ans München trieben und ihr Vermögen beschlagnahmte,t.> Das ha t -den Roth Md Pöhner nicht gepaßt. Sie gaben ihm zu verstehen, daß.-MiM und Jüstizangelegenhoiten nicht in sein Ressort hineingebörten, un'fr verbaten sich für künftige Fälle „unzulässige" Ei-n- Mrschungen. Darüber gab es dann einige Disputationen, ob die Einmischung des Mmistcrpräsideutet, irr Auüshaudlungeuj eines Ministerlollegeu. und eines Polizeipräsidenten uuzülässig seien. Als diese beendigt waren, revanchierte sich Kahr mit der AuijWliung der Tätigkeiten, die ihn, au Roth Uhd Pöhner mißfielen. Er hatte ill Erfahrung gebracht, das; Pöhner nrit dem steckbrieflich verfolgtet? Kapitänleutnant Ehrhardt, houte übpigelts Kahrs Ge.fo tgsman n, - sozusaget, pEttsche Zeltgenossenschaft hielt und 'daß er diesen, Kapp- Putschisten sogar einen P a ß a n f f a% f ch c >n 9k a me n ausgestellt hätte. Dc^yf.-nM -düS' zuttm, ivas sich gehörte: Pöhner sofort zur Demission zu zwingen und ihn den, Gericht zu überantworten, lvar' Kahr zu zaghaft. Er begnügte sich mit e.iner Riige, und je mehr er selbst nach rechts einschivenkte. sorgt« er sich bloß noch darum, daß Umgang tmd Paßfäffchung tmt den, verfolgten Hochverräter nicht an den Tag kommen. Den Iustizm'mtsier Roth hatte Kahr auf ändere Wei.se kloin gekriegt. Als der sich weiter gar so rechtsradikal gebärdete, erirmerte' er ihn daran, daß er auch einmal anders gekonnt habe; daß er unter der sozialistischen Regierung Hoff mann den sozialdemokratischen Jnstiztninister Sänger mit der Versichern,^, er auf dem Boden der gegebenen republikanischen Verfassung", um ein hohes Amt ge'beten habe. Diese Reminiszenz lhat Roth den, Mmssderpräsidenten geradcM mit Todfeindschaft vergolten, Es blieb freilich bei der Feindschaft in der Gesinnung. JrgendLvelche Entzweiungen coram publico entwickelten sich nicht daraus. Sie blieben weiter Kollegen, frer eine von der Justiz, der andere vom Präsidi-mn. Hinter denKulissen gab es -später noch ci iunt gehövigen Krach. H i tle.rs .Zeit war glommen und der Knabe Adolf ^begann Kahr fürchteiLich zu werden. Schon deshalb hatten Roth und Pöhner viel für Hitler übrig. Wie es nun damals, in, Frühling und Sommer 1931, der Ha'kenkveuzhäupt'ling trieb, fiel er sogar vielen feiner Parteigenossen auf die Nerven. Sie ivollten ihn dadurch unmöglich machen, daß sie Privatissima aus seinem Leben, besonders in puncto Förderung durch Franengnnst, mittels Plakatberichteu zun, besten geben wollten. Kahr, Roth utrd Pöchster erfuhren den Plan. Der Ministerpräsident war eirwevstanden, Roth und Pöhner widerstrebten. Ms die Plakate der polizeilichen Zensur nntbreite.t wurden, verfügte Pöhner einfach das Verbot und .dabei blieb es, öktzwar die Verfasser beim Innenminister S ch w c y e r Beschwerde einlegten. Sieht man vot, den einzelnen Fällen dieser Kulissenskaudale ab, so erkennt man bei einigetn Bemühen, auch aus einer derartigen Menschengruppe ettvas Tieferes herauszuholen, noch -immer Prinzipiengegensätz «. Der allurählich dem scharfen ReaktionsvadiWismus verfallende Kahr stieß auf den gleich zu Anfang nrit voller Wucht entfalteten schranLenlofen Radikalismus stiner beiden nachgeorfrneten Amtsgrößen. Es entstand ein Konflikt der^ Extrennsttztr, umgekehrt proportional dem Konflikt zwischen den radikalen «nd allerradikalsten.Parteien der. französischen Revolution. Die konkreten i der'-^MmKipiLttgegeusätzc. bewegten sich freilich, wia es bei Lichterchen von dem Lenchiglanz Kahrs, Roths, Pöhners zu erwartet: war, ans sehr tiefem Niveau: lauter Skandale, und wenn die Herren zu EingLweihten voneinander sprachen, so verfielen sie gar in die Ätanierett keifender Marktweiber. Pöhner warf. Kahr seine saloppe Kleidung vor, Kahr jenen, seinen Hang zur.Stiutzerhastigkeit. Roth Höhnte Kahrs Wuchs und Haltung: ein mauschelnder Zwerg mit dem beständigen BedWhns, fre.vot zusamntenzttschrn-mpsen. .Kahr bezei chne te i hn als breit s ch n l i r i g e n H c i m a -t 's - krieg er, der seine Riesenhaftigkoit gut in Sicherheit zu bringen verstanden habe. Adolf Hitler soll sich noch heuve nicht von der Etutä-ttschurig erhott' haben. die. ihm das Verhalten der bayrischen Schutzp o l i 31 i (Schupo) am Tage na ch de -tu B rau Ha u s- P ut's ch und' bei seiner Verhaftung bereitet hat. Er zählte so-'viele Anhänger unter ihnett, sie waren so fanatisch in ihretn AntisemitiÄnus, so versessen auf pogromi'fti» sche Aushebungen, tm-d n-un halfen sie der Reichswehr, seinem politischen Äarvendafein ein Ende zn bereiten. Daß es so zrrging, ist ja etwas auffällig. Ans der Knlisfenperspett'iv' r.nrd dt? Sache aber ivofi ventäMich' Eigentlich gehörtet, Schupo nnfr Hit'le-rianer gar nicht so zusanimen, wie sie sich äußerlich dereinLmäßig zuscmuttengöfuuden.'hatten. Na t i öualso zialiste n, das sind in Deutschland euttveder Leute, die ehe-tnals erster «uud zweiter Stand getveserr sind narb es wieder tverden wollen. Oder es sind Leute, die für gewöhnlich, in, Lutnpenproletariat herunlvaga'bnndieren und zur MtvechsluW auch en,- tnäl bei guter Bezahlung und geringem „Dienst" nach außen den 'Anscheiri sozialer .Bratrch'barkeit erwecken wollen. Dazwischen sind Phantasten, Abenteurer, Verhetzte, Berztveffelte aus allen Ständen. Die Schupobeatnten gehren zu teurer dieser Gruppen. Unter den Verhältnissen der Vorkriegszeit waren.sie aktive Unt-erufftzieve, Feldwebel, Snbalt-'ernboamt-e. geworden; nlangels Abflusses in diese Stellet, sitkd sie jetzt .'bei der SchuPo als Art Evsatzberuf. Mit anderen Worten: sozial haben sch gar keinen Grund, bei den Natioualsozialisten'zu seit,. Wenn sie wtt doch , fast vollzählig. M H-itbr,: Weygegattgen.sind, so ist das durch ZusallSunHände herbeigoführt. Iltrter diesen Schupolotrtetr hat es so gut wie jeder zu /einem Stück Bernden gÄlmcht. Gewiß wicht ihrem gaM schönen Gehalt, aber von gewiss«« NeS«cheM«»fften, diei t, der Kit des BevMeches' von" ehetnaligeu, Heeres^ kaufinlp' Sie im iw 2. Iäm^r 1924 Seite 8 gut für sie leicht zu haben waren. Es ist reelles Vermögen tvas sie besitzen: Aktieu, Devisen, .Sachgüter, g u t e B e z i e h u n g e n, kein bloßer Papiermatokbesitz. Sie hätten es zri n-och größerem Vermögen gebracht, 'fÄit sie nicht in den Banken überleget,^ Konkurrenten. Als Träger des Bankvermögens, sehen sie d i e. Juden an, obwohl dieses «für München und das übrige Bayern höchst eingeschränkt Mtriffi. Daher ihr fanatischer Haß, daher ihw Liebe zu Hitler. Die <Äs'chäflstüchtigkeit frer Schupoleuke im Wetten- Handel hat auch sonst noch politische Kre.uz- 'und Onevwir» Lungen gehabt. Sie hatten auf das Gerücht, Doktor Heim, der Führer der bayrischen Volkspartei, em etwas vel> Weinerter Sli-nnes, werde Aufsich 1 srat in r-inw bayrischen Unternehmen werden, Aktien 'dieser -Faör'^ vh, großer Masse aMekaust. Heim wurde nicht AuMchtsrai bk . Mien stiegen ganz tninimal, die Schupoleute waren insofern hewü^efallen, als sie ihr Geld in anderen Werten viel vorteilhafetr hätten anLegen können. Sie. kamen von ' dem Verdacht nicht los, daß bei der Ausstreuung -des Gerüchtes ein Schwindel vorgefallen sein Utüsse. d-en letzten Endes irgerOwie der Dr. Heim.selbst ve.vschu'ldet habe. Seither hassen sie diesen „ungekrönte n König von Baye rn" so gründlich wie die Juden, >uud auf die bayrische Volkspa^te, fiel ein tüchtiges Stück Haß mit ab. Daraus haben nun die. N a t i o n a l s o z i'a l i st « n sofort politisches Kapital geschlagen. Die H i t l c r i a tt c r haben sich früher nie an Heim und die bayrische Volkspartei herangetraut, obzwar sie alles, was sie ihm später vorlvarsen: seine lluterhanfrlungen mit französlschen Politikern und Militärs zwecks Abtrennmrg Bayerns von, Reich, also Hochverrat, schon zu dieser Zeit sehr lvohl kannten. Nun war Hilfe vot, den Schu^poleuten gekommen, jetzt zogen sie gegen Heim los. De,; halb verrückte Privatdozent Arnold Rüge, noch hitlovjcher als Hitler selbst, hatte eine ,Mchcta", ein u a t i o n a l^ o z i a l i st i sches F e m g e r ich t, grünt.su und als ersten Dr. He im' auf die schwarze Lifte setzen Quollen. Der „Völkische Beobachter" -hetzte in Bild und Wort tvenige Tage vor fre-m Nove.tnberstveich Hitlers gegen Heim so scharf wie gegen Juden, Republik, Sozialisten. Wären die Natiotmlsioz-ialisten i-n den Besitz der Macht gekommen, sie hättet« Hesit, sicher den Prozeß gemacht und der Herrschcfft der bayvischen Volkspartei ein Ende berei-te.i. ^. Warum ließen mu, die Scht^oleäUe Hitler i-m Stich? Das hätte sich der. hysterische Tapezierer,!der so geMe ein wüster Tyrann werden: wollt«/ auch fel-U; sagen kömvru, lverm er nnr ein bißchen mehr als Dchnagog' Unl e r st e r. Sorte gewesen lväre. Er hätte sich denken müssen: diese Leute von der Schutzpolizei, sind sic wirklich die Menschen, um mit nur durch dick urck' dünn zu gehen? .'Sie sind aus rein egoistischen Gründen zu mir gekonrmeu, i wevfreu sie in der Stuttde der Gefahr und auch dann, wenn es'hart und schlimm zugeht, Hoi mir blerben? Hätte es bei ihm gereicht, nm nur diese Frage aufzutversen, so 'hätte sogar er die richtige Antwort. findet, müssen., Er hätte eurgesohen, fraß dazu itmne.chm Idealismus, lvemr auch Jdealisums zweifelhafter Art, gehört; nämlich der Jdealisums, für ein pyli tisches Ziel -eventuell Opfer zi, bringeu. Und frag du,sie er doch gewiß nicht von einer so ,natevialisiisch Miunten Gesellschaft tvie der Schupo verlangen, die sich vor der Teilnahme an einem Putsch doch t«,>r dwrn», kümmert, ob sic uachher auch das äuge' nehnie Dasein eines braven Schnpvivächters führen kann. Jeder Zweiftl daran -mußte für sie eine Lähmung des MllenS jitm Msimachen sein. Aber - Hitler äst ivährend seiner vier jährige t, Gastspie-lr-oll-e in der Politik über die hinterste Stufe des Demagogenmms,. die Beherrschung -der ve.rhetz«Mn Phrase, tücht hinausgekommen. Die wichtigste BediMlng eines Demagogen gr-ößeretr Stils, . Mwnscheuretrnt« nis tnrd -Akenschmbehandlnng, hat er nie erfüllt. Wein, nwn sich darauf nicht versteht, fällt mau ,,, der PolM auf alle? herein. Sein Prozeß im Jänner wird'wohl noch eutbüllen. wie er «ttf alles herei„gefallet, ist. r Sette ZttLenausweisRNgen m Blchern. Nürnberg, 1. Jänner. Ovl. der „Wr. Morgen;- -Die Itayrischen Behörden beginu-en tvieder mit der Judenaus« ivesitmg; diesntal wird die Fortu mechr gewahrt, mde'.u sich die RüÄvess',^rngsverv,rdmrnget, ' Mgett die Juden - -vichteu, welchenicht die deutsche tSmü-iszuHchördgkett besitzen. In Nür-n» be>rg Hot ci-M -große .Zahl Mischer $atml-icu, die polnische 'Staatsbürger sind, aber bereits seit Al bis 25 Jcchren m -Vavern wcchnen, Ans-weMUgsbofchle erhallen, - in detret, ihnei, zugleich die Konf-iska-tron ihres Beranüg-ens angedroht w'wd. Die Ansiwanderuttgsbefähle sind befristet. Die betroffenen 'Mischen Fmniliet, haben schon mit Rücksicht -ans die trach üttvrnoii-onalent Mcht völlig 'tm^ckäss-rge Konfiskattons« ' drühtmy, dmch Vermittlung jüdischer Deportic/rt.-t-t dein, polnischen Antzeumimsterimu itrtevven-irren lassen. -Der Letter des Mmscheu MinisteriW, des Ae-nßern, Bert o-n i, ha, dem pottüscheü Gesandten in M-ünchet, te'legraphische Jtsstruk-- liomm ans' Jnttkveu>tton bei' der bavrifchen Rscsievumg erteitt. TaboreiraBe 4k Talephon 47-1-79 En gros En d«t«ll

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