Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1752 (1.1.1924)
- Date
- 1924-01-01
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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tz-tte f Wsen, Dienstag Ler arabische RationalcharGer. Bon Unwersttätsprofessor Adolf Strauß. Mit dke'em Artikel fev.eit wir bi? in " unserer Sonntr gZnnmmtr le ronn nVr - ' ' öfstntlichuni it: wertvollen ttntev'u 'umgm des bekannten Or.enta'i'ten und Or'.entkenners ü^er das Araernrobiein in Palüllma fort. Weitere Artikel, d'e uns der au-saezeichnete Cl{c;'cfjrte zur Verfügung gestellt hat, werden ' folgen. Die wahren geistigen Führer des Judentums und der Araber bereiten je st die neue Annäherung vor. Es bedarf einer dauernden Berührung, ehe eine innerliche Anfrenndüng «rsolgen kann. Man darf darüber nfrht staunen. Sehen wir doch, daß Völler, die in ci: em uito demselben Lande Jahrtausende hindurch zusammen leben, häufig rn entschiederstter Gegensätzlich'eit e'nander gegenüberstehen. Umso mehr verständlich ist es, wenn heute, da die aus i en Westen koiilnienhen Ju^en nach tausendjähr'iem Fern'e'n m't den arabischen Brü.ern wieder Zusammentreffen, beide Voller einande.r! entfremdet verkommen. Ter Gegensatz aber wird erhöht durch d'e Kultnrversch'edenheit, denn d'e nach Zion kommende Judeuschast steht heute aus einer höheren Kulturstufe, als der arabische Fellache. der infolge tarstendjiistr'^ec Unterdrückung und Kultnrlosigstlt sein ehemalige) Kulturnivean längst verloren hat. Das von Mose) geführte Judentum fand in Kanaan kleine Bolksstlim>.ie vor, die zweisello) eine höhere Kultur besaßen. Das sich dort nun ansiedelnde Judentum trugt e ne höhere Kultur, eine Weltkultur unter die gegenvä tiz in Kanaan l«vende Bevölkerung. Insoweit es sch jedoch nicht um die syrisch-arabische Bauernschaft, sondern um die selbstbewußte arabische Intelligenz handelt, steht diese im Bewußtsein ihrer natstnalen Be fangenheit und ihr?) nstionastn Bern t,nich in le ' t STef ei" Ji>re' e t' G ßg un' stcsist<, dem einwandernden Judentum mit e uc>n c-e »jiijert Beständen gegenüber. Das Judentum mö"e sich darüber nicht hinlnegtäuschen. Juden und Araber sind gew'st Verwandte, aber s'e sind es bloß im anthrovologischen Sinne. Deutsche und Engländer. Rüsten mid.Palen» Franzosen und Italiener nsw. sind ja ole'ch'alls Verwandte, aber wer kön-te sich über Hre gesondert entwickelte nat'onale Jndividual'tät hiwregseben! Es gibt keine schwierigere Aufgabe, als die kompaklen Massen der Nationen zu chir^kteris'eren und sie miteinander »u verstechen. In jeder Natien gibt >es,verschie- . berste Jndiv'duolitäten mit den abweichendsten Ne'gungen und Fähigsten in einer fast unendl'chen Abstufrlng — der gcläu-ertsten Seelen und der abgefeimtsten: e) will allo vorsichtig übe-legt sein, ehe man zur Zeichnung 'der charakteristischen, von den anderen abweichenden Grnndlin'en irgendeiner Nation schreite'-. Die zu'ammenfasse'sten Lehren aus der Geschichte, den Le^eusr-rhält^'sten und der Kultur der Nationen dürsten da als r'chtster Wegiveiler ge^^en. DaS arabische Volk hat auf seiner bisher zurückgewesten h'st-irifcheN Bah-, rame-^'ch ^as die Ku^^r betri ft, t rrer '*rß?rr'en H e S n -ng h - ft igle i t oe"e"'en. Es kannte sich rerchältnikmrstig rrsh aus der A:nst"rsts zum höchsten Kulstr^iveau ergeben, wo es der Menschheit unschii^b're ge'st'ge Werte gab und es muhte ebenso in verh^ltniSmäß-g kurzer Zstt in die Finsternis zurücksin"en. So wie glückliche politische Ereimlste und M^ch'er'oloe eS in die .Höste hoben, so war'en es Scb'cstalsschlä^e wieder Zurück. Versch'e^en h'ervon zeiste das Jud-ntum eine on^dauelwdere. ale''bmäß--''ere Ne-onng für die Kultur. Se^st d'e st'e'müt'erl-'^sten Verstält-iste re-m-chten das Ju^e^mm n'cht in die Tiefe der Kultmchosnkeit zu werfen. Für d'e. Erklärung dieser Ausdauer in der L-'ebe zur Kultur kann man s'ch v'elleicht daraus bern'en. daß das Jud-ntum zerst-e-'t un'er den Kultu'wölkern lebt. Damit wird aber se'n We-t nur geh-ben; dwm ze-- st'-eut und vielfach verfolat. hat es troddem d'e Kraft der kul^'reklen Ausdauer nicht vest-'-en. welche jeden e'Nzelnen Ju^en dnvchdrinst und es selbst für den im n'edrigsten Stande lebenden als natürlich und wüns^enswert ersche'nen läßt, in den Bes'd b»r mö^li^st h'^sten B^d''.ng zu aelan^e^. ^'r k"mmen ^er W^b^eit vi^lücht am rochst"», wenn wir d'e Ver''ch'edenheiten zwi'chen Arabern und sS"den be-eits auf i^re ältesten bekannten E'"»enscha'ten zurückführen. Dos u^al'e J^e^l des ur'l'en süd'schen V'^es wird durch se'"e Potr'archen ^er^ni'i-'ert, du^ d'e gost"lä''.bigen Hir'e". d'e idre 5b;-den weideten u-d m't ihren A-chs-arn in Fr'e^n zu leben wünschten; die Ah"en der A-aber waren kriegerisch, ihre Stämme u'^d Ka-awanen loaen im ew'aen Kamhfe mit einan^e'", die Wüstenbrdu.-nen. mifc ih en willen An^r'rfen. ihrer Kühnhei' und ih em Schwnnoe vertreten das al'e Ideal der Araber, lleber dxn We^t d'e^er l-e'-d-u Eigenschaften läßt sich streiten, aber leugnen kann man sie nicht. Ents.vrechend d-e^en Cb-rakte^ü^en >we'st d'e h'st-ri'-^e Laufbahn ter Araber ein seltenes B"'iviel des Er ob rungsdranges nach außen <-us. S'e s^il^n a''s s'ch selbst heraus eine N-l-g'!,». welch; diesem -Zi"''- d'en'e. Es war nicht bl-ß d'e W'r"ung e'-»er so se'te""N Pe^^önlichke-'t w'e b-'e Mohammeds, welch: das arabistbe Volk n^ch d'e'er Richtung hin »gestalte'» und in Bewegung sedte: die Wirkung konnte nur e-ntre'en. weil im arabisch rn Vol''; sich h'enür Ae'aung und Fähigkeit 'e'-^tei In Mohammed und sei-en Anhängern loffenbarte sich demnach e'n t -":scharabis-ber Zug, namentlich 'n den Kali'en, welche ihr heldenhafte^ Volk zur West-ribe-ung orgauis'e-'en:' Das jüdische Volk »?ar demgegenüber befchc'den in seinen weltl'chen Ansprüchen. Sem Ideal war nicht der öe-iaffnete Kampf, nmch auch die Ein^chmelgung a'.'.derer 8ül e-. Im Gegenteil, um einen w'rtschr'tlichen Ausdruck )ii febrauchen, die beiden Ansfassun-'en standen e'nan^er \t% extensive und intensive N a t i 0 n a l p 0 l i t i? sew-nüb?'-. We m sich unter den hervor-agenden Vertuern Wiener Morffenzeitnng. 1. ^Lnner 1924 Nr. 178» de) hervorragenden Judentums solche finden, die auch an anie -e Nationen und Länder dachten, so lagen ihren Gedan en frcmbe .Eroberungen «ußerhalb ihrer .Heimat, ja 'sogar die Verbreitung ihres Glaubens ffr». Ihr kühnster Traum war ein glückliches, einheitliches Kanaan und ein fr'eistiche) Zusammenleben mit den übrigen Nationen. Ten Wunsch der. Vermehrung hielt ihnen nur ihre geringe'Be« völierungszahl wach, bannt sie s'ch und ihren heiligen Glauben im Meer der Vol'er wirksamer verteidigen könutan. Ihre Absonde.'llng in Lebensweise mb Ge.vohnheiten Meinte blrr gle chen Ziel. Jh-e auf die ganze Welt auSwirdnde. Bedeutn'ng danken die Inden nicht ihren nationalen Best ebungen, s.-nivrn ihrem Glauben, und auch hier -war cs nickst die Proselinenmacherei, sondern der im'c.-e Wert, deir die Wiriung ausmachie. . Das Arabertum war in der Angelegenheit der R e l ig>ion ein Schüler der Juden. In diesem Punkte und in dem damit »usammenhängenden moralischen Leben muß das Arabcrinm d'e Ueberlege'cheit der biblischen Juden anerkennen. Die Lehren Moses haben die arabische Welt entflammt und Mohammed hat hierfür die Ausdrucksform gefunden. Iw d'e'er Feststellung l'egt fe'it-r'ei Geringschätzung gegenüber dem Islam — darin stehen ja die Araber keinesfalls hin'er den übrigen Völ'enr zurück, zumal sie ja alle sich an jüdischem Glauben und an der jüdischen Mrr.st entzündet und alle nach ihrer Weise den Glaube» vom Sinai umgestaltet hröen. Wie sehr Mchammed selbst diese Hel-e.-legenheit lc) Judentums fühlte, beweise« zwei Sätzo de) Koran: D e 45. Sure lautet folgendermaßen: „Denn in WirilchÄt sagt Allah, w'r haben den Kindern Israels die Schrift gegeben und d'e Weisheit und das Prophetentum und Halen sie mit allem Guten versehen und i-n der ganzen Welt voraugefetzt." Oder die Worte der zweiten Sure: ,.O, ihr Kinder Israels, gedenket me'nec Gnade, mit der ich euch gesegnet und der Welt vcr'.»gesetzt habe". D'e Herd - regelst en ge st gen Gaben der Araber dürfen indes keinesfalls in Zweifel gezogen werden, und es gab v : Grviete des oe'-st gm Lebws, auf welchen sich die Araber unter den Böllern auszeichneten Die Gaben der beiden Völker ergänzen einander und schassen die historische Grundlage gegenseitiger Wert sch äkung. Die gegenfe'tige Wirkung und Zusammenarbeit weist außerdem so bleibende Erinnerungen auf, daß sie berufen e.-scheinen, in das Bewußtsein de) heutigen AraberkumS einzudringen und das Zusammenarbeiten der beiden Völker zu e.le'ch'-ru. D e Juden stehen selbstverständlich ans d'-fem Standvunk'e. denn s'e sind sich dessen bewußt, daß sie ein He:mt gründen, welches zl^m überwiegenden Teile unter Arabern, l'egt. 'Nicht nur das verwandtschaftliche Gefühl, schon die bloße Einsicht sagt ihnen, daß sie mit i)e!.em Arabertum, weiches in seiner Gänze säst 59 Millio'en Seelen zählt, . in Frieden leben müssen. Demgegenüber kann die B>astölkerungszahl der Juden auch durch eine Jahrzehnte dauernde Krlonisatinsarbc't höchsten) aus einige Millionen gehoben werden. Die Juden wissen nur zu gut, daß sie überall von Arabern u-mieben sind. Das kleine Pakastöna kann den Arabern oee>?nüber feilt anderes offtn-es Ziiel, keine andere pe-l^i-me Ansicht verf»>;n als d>'e' P5lop«^ des . veriwanidtschaftlichen und freundschaftlichen Verh.ältnis'e). Die tausendjährige Tr-'di;icn schließt eine ander« VownSsetzung aus. Das Arabertum kann im guten Glauben kaum oec Ansicht sein, daß das jetzt mit den Ac sangsschwrerigkeitea kämpfende, d'e Kclonisation betreibende Judentiikn d'e Lage de) Arabertums verschlechtern wolle, im Gegenteil, es biotet al'e) im Interesse de) Arabertums aus. Es entsteht nur noch die Frage, ob das Arabertum in einem eventuellen Ju'enstrate nicht ein Hindernis auf seinem eigenen Wege, erblickt? Diese Frage muß verneint werden, w«m ^dio 2f-rc6?t sich über ihn vii^nen Interessen im Nw:n sind. Ein kle'-er Judenst-aat s.h'e"'t sich wohl scheinbar wie ein Kest zwischen die Araber ein, stört aber damit überhaupt picht. die Einheit de) Arabertums. Ringsumher verbleibt aus unermeßlichen Gebieten das Arabertum das beherv-« schende Vi-lkselement, das sich nich durch Jahrtausende u ngeh.em.mt entwickeln kann, abgesehen davon, daß es in Palästina se'ost, eben in'rl^e der kulturZlen Entwicklung einem gesteigerteren kulturellen Dasein entgegensieht. Jnfal-e einer Jahrhunderte währenden Unterdrückung und Zttrückzebliele.lhert ist das palästinische Arabertum zum großen Teile auf <>'ne «sehr niodv>« Kultunst '/e gesemkon, und "erade das Judentum ist dazE berufen, durch seine fr? ' Institut'on.ei. seine wirtschaftliche Erfahrung, durch so e euroväische Bildung und seine Schulen die Bildung des arabißheu Bl'es zu hebe'. Es ist e'ne der wich lösten Aufgaben de) Judentums in Palästina, ter arabischen Bauernschaft, deren gemäßig'en und t'leranten Eharakter, deren Gastfreundschaft es anerkennt, zu e'^em erträglichen Dasein zu verhelfe« und sse vor der willkürl'chen Ausbeutung gewisser städtischer GroßgrundLe'i^er zu schützen. In dieser Beziehung si"d die Interessen der arabischen Bauernschait und der Jndenschast in Palästina vollkommen idemckisch, denn be'de bedürfen des Schutzes vor der Ausbeutung. Ter Bode n des arabischen Felln chen Mr.ft'. nicht nur nna>ngielastet, sondern gewinnt noch weitaus an Wert durch die Arbeit des Judentums. Wmm MoMnzeitvng" I Der Unterrichtsminister für die Bundestheater. Die Bundestbcater bleiben in der Verwaltung des Siaates. — Für ihre Fortentwicklung soll die Oeffentlich« keit sorgen. — Sin Appell an Handel und Industrie. — Line geplante Aktion« Anterr'lchtrmini'ster Tr. Schneider läßt einen Anfvuf an die Oeffen'F.chke'.t in dem.es heißt: „Bei aller UmwälAUing ist W en ein Mittelpu-nkt der Kultur geblieben, die w-e'.chin lcuckM'de Pfleg>:stätte von Wisicnischaft und ä'dmst u:.d wie in asten Zeiten d'e mächtig anz'.cheilde Pisgersladt aller lernbcflissenen und künstlerisch wirkenden Menschen. Eines d?r wertvollsten Wahrzeichen dioser Stadt bilden unsere B n n d e s t h e a t e r, die ein National« Heiligtum darstellen. Mag dieser cder jener an nusevem Burgtheater auch manches auszufetzen haben, so '-st es doch zwe'is-ellos noch im.ner di« v-'r-'-chmf's dent'rbe S"rcc"^üb-ie. ^-er'n brhe -g sE-st in^der Ungunst der Vechültnisse wenig gelitton hat. Unwidersprochen ist auch d'e hervorraAer.de Höhe, die uw er O pe rn th c a t e r in der Reihe aller ähnl'chcn Institute der Welt c'mn'.mmt. Daß ein führender dcutscher Musiker an der Spitze unsrer Oper steht, verleiht b e[er ltir.’-ercr Bundesbühue ein besonderes Ansehen^ desien sich koin Moites Opernchoater zu r'ihmen vermag. Die Erhaltung und stetige FötHevung unserer beiden Bnndestheater, deren Bedeu'ung weit über das örtl'-che Interesse hinausra-at, muß jedem einzelnen Bürger d'.-es-es Staates eine Herzons- und E'-vena.:^ sein. Ter Bund hat unter den denbbar schwierigsten Berhaltn-issen, d'e der Sani-emreeg Oesterrrichs vorangegans-en waren, getvitz [eine Psi'cht gstan; er har mnr'tt?» uni'eres größten Hammers und Elends die Mitiel ae-isigobracht zur Rettiung dieses kostbarsten Kn!nn.ru^-s- Das Sanierungswerk bat uns nunuxhr Beschränkungen aniserlogt. von denen auch di-e B u ud e § t h«a to r n i ch t unberührt bie'^e-tt konnien. Trotz all.dom hat d'e Regierung mrter äußerstcr Kvasrontsalinug den Bestand der beiden Theater gesichert, und es kann keine Rede davon sein, daß f i cTi der Bund deS Rechtes begeben und der Pflicht entziehen würde, die Theater in der Hoheitsverwaltung des Staates zu halten. Doch wchiverstanden, eö ist nur d'e Erhaltung dieser Karmistättcin gestchert, nicht ihr Ausbau, nicht die .Erhöhung dos künst^r'chchm G-a-n-zes, d-r insbosondere, was die Op:r betrisst, n'cht vcrbiassen darf, so-stn die be'den Kurst'nst-itute weiterhin die bieherige A n.z i ehnngskraft für die Fremden bebalten. Immer wieder wird darauf verwiesen, daß Oesterreich und na-mentlich Wien in der mächtigen Ausgestaltung deS Fremdsn-verkehrs eine jener Hau.ptan.fga'l'-cn zu erblicken haben, mit deren glücklicher Lösung d'-e Ex' stonamöglichfeiten d's States gesteigert werden körmcn. Wenn wir uns diesen Standpunkt m eigon machen, so ist die Fi'chrnng der beiden Bu-ndestzhea'er auf ihrer tvad'-t'onellen Höhe nicht nur e-i-ne Kuüörn^mge, fordern aarch eine wirtschaftliche Frage, zu deren Lö'nrg Handel und Industrie in erster Reiste mitbernfen sind. Du Angabe der Gestllschast wäre es demnach, jene N e b erschuf f e auWbringen, d'.e z"r gesicherten F 0 r tentwicklung unserer Bnndesiheater nod wernd'g sind. I-n d'-esem Si"n-e w'll ich die Initiative ergre'i'en, indem ich demnächst Vertreter der Ge. s e 1 l s cha f t — den Begriff in seiner weitesten Be, dFift'Ng geneurmen — z n mir bitten tocibe, um Richtlinien für die geplante Aktion festzulegen. Mö^e me'n Ankruf d"N entsprechenden W'd rhalk finden! Tann braucht uns um den w'-vdigen Bestand unserer B.indestheater wicht bange zu sein." N?e w?i>rirr Kk?»n! Pa 's, 81. Dezember. -Rach einer Meldung des „New Port Gerald" aus Washington habe Präsident Coolidge auf Vorschlag des StaaUsekrctarS L"rgbei feine Zustimmung gegeben, daß an - M e x i k 0 15.00.st Nrmeegewebre und 10 Millionen Münitionsbänder verkauft werden.?riegs^k"?'är Week? soll keine ernstlichen Einwendungen gegen den Verkauf erhoben haben. Snmtl'che Täter in Hast. Dn^^pest, LI. Dezember. (Tel. d. , Wr. Mo^-n» zeitung"st Amstch wird bcta'.".'geaeb-en: Sämtliche Täter find verbaftet und st eiste früh bei Staatsanwaltschaft eingeliefert worden. Der. Hau^täter, der d'e Bomben geworfen stat. ist der 22'ä'rige Landwirt Ladislaus S i nko. Der geistige st.rsteber ist der gk''ve Oberleutnant Jostann P ir0ska, der mit Zustimmung der ^Militärbestörde ebenfalls verstafttt, wurde. An dem Verbrechen sind mitfchuld'g der feines Postens enthobene Lehrer Michael Z u b c k, der Nlafchinist Alexander Kastelft der Landwirt Rochus Sagi, der Kaufmann' Georg Piroska, der beschäftigungslose Nikolaus B ö l ö n y i, der Sir.ko in der Handhabung der Bomben unterrichtet hatte, und der Landwirt Rudolf Forgo. Ans Grund der Aussagen der Verhafteten konnte heute früh r.ne größere Menge von Patronen, die mit Spreng-! stoft'.'n gefüllt waren, ausfindig gemacht werden