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Wiener Morgenzeitung · 1923-12-30 · Heft 1750 (30.12.1923) · p. Seite 10

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1750 (30.12.1923)
Date
1923-12-30
Page
Seite 10 (sequence 10)
Language
German
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Wiener Morgenzeitung. 30. Dezember 1928 Nr. 1750 ausgeschlossen. Deshalb l)öt sich dieser unnachahmliche Edelstein auch ungeachtet des Wechsels der Mode mrverm rudert in Gunst evhcLten. Sclwn die röniischi-n Matwuer: liebten es. Smaragd».' *u tragen, die jux Zeit der röinisäien Kaiser ausschließlich aus . Obevägypten kamen. Heute kommen die kostbaren Steine aus Indien und Columbia. Letzteres sendet die Musten Smaragde aus der Musogrube, eurer Grube, die das befreite Columbia Dolrvar anbot. der aber das kostbare Geschenk großmütig ablehnte. Ferdinand Corte', besaß fünf herrliche Smaragde, die e-r aus der Mirsogrube gefördert hatte und die Karl der -fünfte »u haben wünschte.?lber der kühne Eroberer schlug denr mäck)-- Ägen Herrscher die Bütte rundweg ab und schettbrc die Steine seiner Braut. (Nachfolgende Notizen bis zu der Rubrik „Vereine" find entgeltlich.) * Alle Sausfrauen rufen im Chor: ' „Die beste Seife ist Kagor." * Das altbekannte Tapezierermöbelhaus M. Weitz derkaust sowohl in der Filiale. 2. Bez., Darwingasse 39. als auch in^der Filiale, 5. Bez., Arbeitergasse 37, erstklassige Tapezierermobel aller Art zu außerordentlich billigen Pressen. Tanzinstitut Braun ist nach der Renovierung der Schulraume wieder eröffnet worden. Modernste Unterrichtsmethode. Täglich Unterricht und Uebung unter persönlicher Leitung des Tanzmeisters Hermann Braun. Einschreibungen täglich. 14. Bez... Reindorfgasse 42. Reeller Angebot guter und billiger Waren. Infolge Vergrößerung der Geschäftsräume gelangen im Kaufbaus B r ü d e r S ch i f f m a n n, 2. Bez., Taborst r a ß e 48, Waschwaren, Damen- und Herrenwäsche, ferner Leinenwaren. Bettwäsche, Regenmäntel sowie original englische Stoffe für Damen und Herren in enormer Auswahl zu unerreicht billigen Preisen zürn Verkauf. Nachstehend einige Beispiele: Prima Webe.pro Meter 11.000 K. 8.500 K „ Chiffon.„ „ 12.000 K. 8.800 ,, „ . 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Trotz der kurzen Dauer dieser Kurse werden die besten Erfolge erzielt, da nur erstklassige, Praktisch erprobte Lehrkräfte wirken, die sowohl in wissenschaftlicher als auch in methodischer Hinsicht für den Unterricht hervorragend befähigt sind. Tausende unserer Kursabsolventen und Absolventinnen sind bereits als definitive Beamte in den Groß- und Mittelbanken, in Handels¬ und Jndustriehäusern in Stellung, viele verdanken ihre Berät igung in selbständigen Berufen der Absolvierung unserer Kurse.' Wer auch zur Verwaltung eigener Vermögen ist der Besuch unserer Einführungskurse in das Bank- und Handelsf?.ch von großem Vorteil. Ausführliche Prospekte. Auskünfte nd Anmeldungen durch die Direktion (Telephon 8-12,. 3-7). veredle, BortrSse und Versammlungen. Ter Jüdische Verein R 0 r d -- O st, 2. Bez., Taborstraße 20a, veranstaltet während der Wintersaison für seine Mitglieder eine Reibe von Vorträgen, die an jedem Mittwoch um tz lifjr abends im eigenen Vereinslokale stattfinden. Eröffnunasvortrag Mittwoch den 2. Jauner 1924 : Dr. Isidor Klaber über das Thema „Die jüdische Frau von einst und jetzt". Gäste willkommen. — Zioni st ische Bezirksektion XX. Heute, 727 Uhr abends, dringende Sitzung des erweiterten Ausschusses im Vereinslokale. Tagesordnung r K. H. — Hebräischer K l u 6, 2 Bez.. Talorstraße 1. Heute, V-8 Ubr abends, Vortrag 2. Auerbach über M. I. BerdiczewSki. Gäste willkommen. — Verein E r e 3 Israel, 2. Bez.» ZirkuSgafse 33. Heute, 6 Ubr abends, arabischer Kurs. 7 Uhr abends literarisch-geselliger VereinSabend mit vorangehendem Vortrag des Professors Freud im Cafe Orient, 2. Bez.. Prrterstraße 66. — Hebräische Schule des 20. Bezirkes. Die vereinigten hebräischen Schulen Wiens eröffnen am 2. Jänner 1924 neue Kurse für Anfänger und Vorgeschrittene, Kinder und Erwachsene. Einschreibungen: Dienstag den 1. Jänner 1924 von 10 bis 12 Uhr vormittags und von 2 bis 4 Uhr nachmittags in der Schule, 20. Bez., Othmargaffe Nr. 46, Saal 2. Urania. Heute: Großer Saal: '/z3 Uhr: Geschichten aus 'n Wienerwald. 5 Uhr: Shackletons Südpolexpedition. ■ %S Uhr: Unser Salzkammergut. — Kleiner 2 aa l: '/,11 Uhr: Meister-Zyklus der internationalen Kammermusik. VII. V-3 Uhr: Raimund Zoder: Weihnachten im deutschen Volksleben. */2ö Uhr: Opernftagmente. X. Musikalische Leitung: Prof. Artur Barensfeld. Einleitung: Max Millen ko dich -Morold. „Aida". '/-8 Uhr: Luise Walker: Vorträge alter und neuer Gitarremnsik. — Kurssaal: 7,6 Uhr: Dr. Richard Tengler: Schopenhauer als Romantiker. */,8 Uhr: Ing. Gust. Ad. Witt: Max Maria «» mlsere P. r. Momenten! Am 1. Jänner 1924 beginnt ein neues SlSonnement auf die „Wiener Morgenzeitung". Wir ersuchen, die Bezugsgebühren rechtzeitig einzuzahlen, beziehungsweise das Trafikabonnement rechtzeitig zu erneuern, damit die Anstellung deS Blattes keine Unterbrechung erleide. Bezugrgebühren ab I. Muer 1924: Abonnement für Wie« (zum Abholen im Expedit oder in den DerschlelWellen) monatlich.A. 28.000.— Sonn« imö Wochentagsnummer.m. 1,000.— Mvntagsnummer. K. 700.— Das Abonnement wolle gefälligst rechtzeitig in der Nächstliegenden Verschleißstelle erneuert und die Bezugsgebtt.hr gleichfalls dortselbst erlegt werden. Oesterreich monatlich.28.000.— Tschechv-Slomakei monatlich .... tfchech. St. 17.— Polen mvnnllich.polm Mark 2,200.000.— Jugoslawien monatlich.Dinar 50.— Deutlchtand monatlich ....... Goldmork 3.— Rumänien monatlich.Lei ISO.— Kottand monatlich . . ..holl. f(. 1.50 Italien monatlich.Lire 12.- Schweiz monatlich .... Schweizer Kranken 3.— Frankreich monatlich .... sranz. Franken 10.— Belgien monatlich.betg. Franken 10.— Enqland monatlich.Schilling 3.— Amerika monatlich.Dollar 1.— Oetterreichisches DostsparkaNenkonto 150.693. STschecho-flowaKifches Poftsparkaffenkvnto (Prag) 5.591. Polnisches Poslfparkasfenkonlo (Warschau) 190.227. Deulsches Postscheckkonto (Berlin « 7) 108.722. Rumänien und Bukowina: Oslbank A. V. unseren Filialen. Schweiz r Schweizer Bolksbank in St. Gallen. Jugoslawien: Poslfparkassenkvnto (Zagreb) <0.085 Italien: Soeieta di Eredito Eommereiale Triest«, Dia Wazzini 30. Telephon 44.038, 43.319. von Weber: Gin Dichter und Ingenieur. — Klub saal: 5 Uhr: Ernst S t e r n r n g e r r Balladen und Melodramen. 7,8 Uhr: Vorlesung aus Michel Philipps Schriften. Georg Iudex. Leopold st adter Volksheim, 2. Bez., Zirkusgasse 48. §> tute, 7 Uhr : Konzertmäßige Opernaufführung „Hansel und Gresel". Märchenspiel in drei Bildern von A. Wette. Musik von E. Humperdinck. Musikalische Leitung: Dr. A. Günzburg. Karten bis 7000 K. beim Schulwart. Danksagung. Außerstande, die vielen liebevollen Belvei-se der Teilnahme einzeln zu beantworten, die uns anläßlich des schmerzlichen Verlustes meines innichtgeliebten Mannes, resp. Bruders. <be§ Herrn Dr. Paul Weisengrün, Schriftftellers, zugekommen sind, danken wir auf diesem Wege auf das herzlichste. Aurelie Weisengru«, Moritz und Berthold Weisengriin. Wien-Bukarest. Bukowina«, Zentralverband. In der am Freitag abgehobenen Generalversammlung wurde der bishemge Präsident Herr A. M. Ehrlich neuerlich zum Präsidenten, ferner Herr Ministerialsekretär Dr. stzerd. Kleinwächter zum ersten Vizepräsidenten und Vizekonsul der königl. rumänischen Gesandtschaft Herr Dr. Eugen Paun-el zum zweiten Vizepräsidenten gewählt. Heute. 8 Uhr nachmittags, und morgen, 7 Uhr abends, Hauptversammlungen im Cafe Industrie (Souterrain), 9. Bez., Porzellangasse 39. , * Keren Kajemeth l'Jfrael (Jüdischer Rationaljonds). Zwei junge Naöiona^sondsLmMrissävL, die Herren Kann er und R 0 st, haibon bdt den Wahlen und MMäbLev-Fetiem allein rwnb sechs MWi-oiren Kronen ru/f^brächt. — Die JWendgvnpipe Cheruäh tan 19. B^-irk hat in dreforn Be^irL eine ChanuMch-Sammillung veraufftaltet. die drsi-eckchEb MiNonen Kronen ergab. — Diese Fakten bewe-i'en, was fonsequenie Samme-lavbeiit M leisten vermag. * Zusammenkunft der K. K. L-Kommisfion. Mittwoch den 2. Jänner um halb 7 Uhr aibeüds fmdet die Zusammen-^ Lunft der Nationaisondsikommif-järe im Bureau, 2. Betz-, ZiMsg>afsL 33. statt. Literatur. Schalem Gerhard, Dr., „Das Buch Bahn r", ein Schriftdenkmal aus der Frühzeil der Kabbala auf Grund der kritischen Neuausgabc. Verlag W. Drugulin, Leipzig, 1923. 171 Seiten, Lexikon-Oktav. Ladenpreis: Grundpreis 10 Mark, broschiert 8 Mark. Mit dieser begrüßenswerten Publikation, die als erstes Heft des ersten Bandes erscheint, tritt eine von Dr. Robert Eisler (Feldafing) im Anstrag der Johann Albert Widmannstetter-Gesellschaft herausgegebene Sammlung vor die Oeffentlichkeit, die die Bezeichnung trägt: Kabbala, Quellen und Forschungen zur Geschichte der jüdischen Mystik. Die Sammlung hat die Vorlage von Textausgaben, Ilebersetznngen, Monographien, Quellenuntersuchulkgen und bibliographischen Hilfsmitteln, die strengen wissenschaftlichen Anforderungen entsprechen, zum Borwurfe, und will der Erforschung eines bisher arg vernachlässigten Gebietes der RÄigionsgeschichte dienen. Die Ergebnisse dieser Arbeiten werden aiber naturgemäß über die Religionsgeschichte hinaus anderen Disziplinen, so vorzugsweise der Philosophie, Theologie und Mkloristit, zugute kommen. Es muß als ein gliiiülicher Griff bezeichnet werden, daß die Reihe der Publikationen mit der Uebersetzung ■ uitb Erklärung des Buches Bahir einsetzt. Inhalt und Schicksale dieses ältesten, auch Midrasch des Rabbi Nechunja ben Hakana genannten Textes der pseudepigraphischen klassischen Literatur der Kabbala bieten ein ebenso sü)wieriges wie dankbares Gebiet, tu Ansehung des Zieles, in die Gedankenwelt und die Geschichte der jüdischen. Mystik einznMren. Und, nach diesem vorliegenden ersten Teil zu urteilen, kann man wissenschaftlichett.Erfolge der ganzett Publikation ein schr flihtstiges Prognostikou stellen. ' Der gut lesbaren und dabei doch so wert ÄS möAich wortgetreuen Uebersetzung des Textes ins Deutsche folgen am Ende eines jeden«'Paragraphen Nachweise des Weges, den jede einzelne Stelle als Zitat in der kabbalistischen Literatur bis zum 17. Jahrhrtndert genommen hat. Die Resultate dieser Forschungen fmbett in der Textkritik und in der Geschichte der Auslegung der zitierten Stellet: in dem attsführlichen Kommentar ihre Auswerttlug. Diese Erläuterungen stehen aus der Höhe guter Literarkritik. Sie -bieten gelegentlich bereits Einblicke in die Geschichte des Textes, wenngleich diese erst im dritten Hefte ihre systctnatische Darstellung finden soll. Der Verfasser bekundet durchwegs einen selbständigen Standpunkt und erhebt sich bewußt über Borurteile, die sich seit je über kabbalistische Dinge erhalten haben. Das Verhältnis deS Bereschith rabba, des Salomo Gabirol, der Gebetsmystik der älteren deutschen Kabbalisten zum Bahir erfährt an den zuständigen Stellen eine einleuchtende Charakterisierung. Wie der Verfasser dort, wo die Verderbtheit des Textes augettscheinlich ist, dennoch tricht ganz gesicherte Emendationetr vermeidet, so tmterläßt er cs auch, Unverständliches um jeden Preis zu kommentieren. Hingegen verfehlt er nicht, wo cs ihm angebracht erscheitlt, wemt auch in Parenthese, ein Lmtzc für den Text einzulegen. So die treffende Bemerkung, daß man sich gewöhnt hat, sprachmystische Wortspiele oder Etymologien bei Mystikern und Philosophett ganz verschieden zu werten; was man bei diesett liebevoll entschuldigt, wird bei jenen verlacht, obgleich cs sich da wie dort um ein und dasselbe handelt. Wevtvoll und wichtig sind die Bemerkungen über die spezielle Terminologie solcher Ausdrücke, welckw in der klassischen Religionsphilosophie eine andere Bedeutung habet:. Druck und Ausstattung enffprechen dem Range des Verlages. Nur auf zwei Seiten sind kleine Versehen unterlaufen. So sind aus Seite 126 die Fußnoten 8 und 9 weggeblieben. Dagegen fehlt auf Seite 150 für die Noten 2 und 3 die Einzeichnung im Texte. Der Verlag teilt mit, daß als Heft 2 die kritische Ausgabe des hebräischen Textes des Bahir und als Heft 3 die hfftorische t:nd systematische' Einleitung zum Bahir vom selben Verfasser folgen werden. Vorbereitet wird das Erscheinen eines Lexikons znm Buche Sohar, einer Bibliographie sämtlicher Mer Kabbala handelnden Schrister: und Aufsätze von Reuchlm bis zur Gegenwart, des Schuschan eduth des Mose de Leon, sämtlich bearbeitet von Dr. Gerhard Scholem; sowie Untersuchungen über die hellenistischen Quellen und Parallelen des Buches Iezira von Dr. Robert Eisler. Nach dem Eindmcke der Bahirübnrsetzung darf man den wetteren Lieferungen dieser Sammlung mit berechtigten Erwartungen entgegenschen. Dr. M. Rosenfeld. Wertheimer Max, Dr.. „DaS Mysterium-Judentum und der Heidenapostel Saulus-Paulus". Verlag R. Lowit, Wien-Berbin, 1928. 28 Seiten. Der Verfasser plant die Veröffentlichung zweier Schriften, ' die er „Das Mysterrum-Jrtdentum und die judenchristlichen Erlöserideale" und ,^8om Mysterien-Judentnm zum Urchristentum" betitelt. Die vorliegende Broschüre will „eines der bedeutendsten Kapitel" aus diesen noch nicht erschienenen Schriften sein. Sie stellt sich die Aufgabe, in den dunklet! Werdegang des Urchristentums hinemznleuchten. Wercheimcr geht von der Annahme eines nationalen und eines griechischen Mysterium-Judentums aus, ersteres von- EOener Johannes deut Täufer begründet und in seiner Vollendung durch den Apostel Petrus vertreten, Petrinismus, letzteres durch Saulus-Paulus, Paulinismus, und stellt die Behauptung auf, die Begründer der urchristlichen Lehre hätten ein dogmatisches Interesse daran gehabt, die Spuren der tatsächlichen religionsgeschichllichen Entwicklung zu verwischen und diese ins erste Jahrhundert zmcückzuverlegen. Die Besprechung des urchrisllichen Hiatus, des auffallenden Schweigens der Schriftsteller des ersten Jahrhunderts über die christliche Bewegung, deckt sich iiy großen und ganzen mit den Ansichten bekannter moderner Kritiker wie Robertson Jensen, Artur Drews u. a. Wo sie aber einen eigenen Weg einschlägt. reichen die knappen Darlegungen nicht auS, den Leser zu überzeugen. So brächte uns die Lüftung des ..geheimnisvollen religionsdogmatischen Schleiers", der über dem Worte Nasaria ausgebreitet liegt (Seite 13), nur dann ein wenig Licht, wenn wir verstüttden, wie der Verfasser den mythologischen Symbolisnms der Offenbarung des Johannes, auf den er sich beruft, auslegt. Das aber auseinattderzusetzen, hat er unterlassen. Menfalls wird es erst nach dem Erscheinett der Abhandlungen, denen dieses Kapitel entnommen ist, möglich sein, zu beurteilen, ob es dem Versaffer gelingt, den Beweis für seine Behauptungen zu erbringen. Dr. Rd. »Me und Km«. Bolksoper. Zn-m >rr>sten Male: ,^-ie Stumme von Poriiei". Wieder einmal hat „Die Simnurr von Portici" mit ihrer beredten, echt französischen Totrsprache, die gleichwohl mit dem neapolitanischett Nationalkbloril gute Kameradschaft halt, um die Gunst der Zuhörer gcworlben, welche ihrem Wohlgefallen an Fischerlied und Schlummerarie, an Tarantella und, Barkerole durch lebhaften Beifall Ausdnick gaben. In dieser^ Nevolntimtsoper aus dem Jahre 1838, in welcher ein; stumme Pensen die plötzliche Auflchnung der Schwächet: gagen die brtttale Gewalt >der Stärkeren verkörpert, weht die 'Krisenlnft jener Zeit; mit ihrer Aufsührung in Brüssel im Jahve 1880 gckb sie bekanntlich den Liustakt zur RevoMion und zum Ab<> fäll Bel-gietts voit det: Niederlaitden. Auch in Wien verursachw^ sie sine Mine Nevolutimt, allerdings Mr Me ThoatervspnjD

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