Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1749 (29.12.1923)
- Date
- 1923-12-29
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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M. Tm ' . Men. GanMg.. Menev Mor^enzeltung. 29. Dezember 1923 Seite 1 Der Giro- und Kaffenverein leine Mengesellschaft mehr? In Finanzkveisen wird bie Steigerung der Aktien der Giro-, und Kasstnvereines. welche in inrzer um fast hundert Prozent gestiegen sind und gestern 2 Millionen notierten, ohne daß die Nachfrage überhaupt befriedigt werden konnte, sehr lebhaft 'besprochen. Um diese Aktien hat sich nie großes Interesse gezeigt und waren dieselben nur gang geringfngigru KursMyantungen unterwarfen. Von einem Spekulat'v'ns'intercss'2 kann gar keine Rede sein, da bekannillch die Gewinne des Gironnd Kassenveremes, bcm nur begrenzt Ausgaben zngewicscn sind, v-erhältuismäßig beschränkt sind. Die Dividende von 140 K., welch« im Vorjahr ausbezahlt wurde, kann ebenfalls nicht als Mot'v znm Grirerbe dieser Aktien angeführt werden. Diese Gründe können also für die politische Steigerung ' nicht maßgebend fein. Wie in finanziellen Kreisen verlautet, stehet: diese starken Kurse von Giroaktien mit dem Bestreben in Verbinduna. alle Aktien ausznka ufen. den Giro-- und Kassenverein als Aktiengesellschaft a u f; u l ö s e n und ihn auf neuer Basis als Organ des Bankenverbaudes in Form eines Vereines oder einerErwerbsgen offen fchaftzu organisieren. Dieser Schritt soll auS dem Grunde unternommen werden, um der großen Besteuerung als Aktiengesellschaft zu entgehen und alle sonstigen ntit einer Aktiengesellschaft im Zusautunenhang stehenden Kosten und Formalitäten zu ersparen. Damit soll die Form einer Institution, die als Aktiengesellschaft über 60 Jahre ihre Aufgaben im Interesse der Wiener Börse voll erfüllt, a us de nt Börsenverkehr verschwinden. Man muß dieser Untiwandlnug mit einem gewissen Skeptiz'snms begegnen, zumal da die Neuerungen der letzten Zeit, insoserne sie nicht mit der alten Tradition in Verbindungen stand, gewöhnlich oft sich als Mißgriff Heransgcstellt haben. Aus alle Fälle muß das Vorgehen gewisser Kreise, die die Aktien zu einem um 50.0V0 K. h ö h e r e n als dem . Tageskurse von Unbeteiligten aufgekauft haben, sehr Lemännelt werden, da ein solches Vorgehen das Vertrauen des Publikums in d'e Funktion der Börse als Markt zu erschüttern geeignet ist. Auf alle Fälle wäre es angezeigt, daß die Kreist, welche an der Neuorganisation des Giro interessiert sind, hier endlich Farbe Leketmen. hvpathekarcinweisunqe n (Sa-lineirschetnes zur RüHahlmnfl auif. Die Part'ialihhpothekciraMoelsunaen, di« Hevrcks fälltgeworden sind, werden vont 2. Jänner 1824 au sofort, die Anweisungen, die erst später fällig werden» an ihren Fällia>kei^sta/«n geaen Rückstellung der' Anweisungen samt allenfalls anhaftenden Konstrollfcheinen zum Nrnnloert einge-lSst. Zinsen werden. Well bereits int vorhinein bezahll, nicht verMet. Die Nrnwe^'^ung der Partia-Hvpothekaranlveisungen flogen neue wird eingestellt. Die Inhaber der Bar:ialhvpolhekar-^nwoisuagen werden aufgefordert, ihre Airweisungen samt Kontrollscheinen. sofern st« bereitk'fällig sind, dom 2. Jänner an sofort oder sofern di« } Anweisungen sväter fällig werdet:, am Fällieckei^s^ae bei da Staatszenlra^kasse in Wien zur Einlösung zum Nennbeträge einzuliesern. Mit. Hm PartiaOttpotbekaranweffun A ein Verzeichnis in zd'ei-facher Aus^rt-iflung zu überreichen, in dem die SchuldMttimg, Serie, Numiner, der Nennbetrag und FllicK'^wg der zur Nückzahlung reichten Anweisungen sowie die Stelle anzvgc^ben sind, an di« d-r Rückzahlungs» betrag zi:r weiteren Verfür-'.m.o des Besitzers der Anweisungen überwichen werden soll. Die Mtmmernverzeichnifse sind von der Partei zu dotieren und unter Angflbe khveS Wohnortes zu unterschreiben. Wenn Partiachvpotbskaranweffungen nicht binnen einem Jahre, vom Ta>^e 'der Verlautbarung dieser Kunidmachung gerechnet, zur Einlösung gebracht werden, erlöscht das ihnen laut ^vpothekarverschvosbung vom 4. April IE aus d-n Staatsscrlinen Gmunden.. Hallein. Auffee ein geräumte Hhpothekarrecht. Wleurr mit. Obgleich der Reportsatz abermals eine Dnsterfung biS 3,25 Prozent erfahren, eröffnet« die gestrige Börse dennoch in fester Haltung, da allgemein die Ansicht vorherrschend war, daß gleich nach Neujahr die Geldvtrhäitniffe ernl entschiedene es kr Bank, di« Gefahr der Inflation von sich abzuwmdsn, indem man di« Ausgabe von Noten ein^chränk!« und an deren Stelle zellweilig die staatliche Emission von Sowjetrubeln fetzte. In Zukunft wird die Bank danach trachten müssen; kr eigenen Emission «in« größere Elastizität zu geben, sich besser den Marktbedürfnissen guzupassett, vor allem danach -tu trachten, daß sich der Kredit nicht «TT«, sehr ansdehne. Größer«, langfristig« Kredite allein mit Hilfe der Tscherwontznotena-usgabe zu gewähren, ist «in gefahrvoller Weg, den die Staatsbank bis fetzt zu vermeiden verstanden hat. (Iearlngknne der teterreichisclten Nationalbank vom 28. vorvmder 1928. Devisen (Schecks und Auszahlungen) Amsterdam I. t holl. Gulden 0 Agram 1 Int». Kronen . . , , Bel-rad t Nlnar , Berlin* t deutsche Reichsmark Brll«se' I heIHsche France . , Budapest 1 ungarische Kronen , Bukarest I f.el.. Chrlatlnnla I norwet». Kronen B IConenhaeen I rfBnlaehe Kfonot , ■ London I Pfund Sterling « » , Madrid 1 Pesetas Mailand t Lire.. New York i Oollar. ..... Paris 1 Franc«.i Pra<* I taeheeho-slew. Kronen , Sofia t t.ewa . Stockholm 1 aehwedlacheKrnnor . Warschau** l nntnfache Mark. . Zürich 1 schwelrerlache Francs . Noten Amerikas. Noten *.5 Dollar aufw, , . /k*rtnere . . « Belgische Noten IM Franca . . Bulgarische Noten tu 1000 l.cva . , . kleinere» - - OSnfectte Noten IOO Kroner Deutsche Noten*. ... -- . 1W » kleinere* Geld Kura »om 27. rv#t. Ware Geld War« 26870.- .26970.- 20950— 27050— 800,- 8"4.- 8 W.— 804. ~ 8^.- 8«f— 8no.- 801.- 15.70 18.30 15.70 18.30 32n4.~ 32tß. - 3144. - 3158.- 7.67 3.77 3.67 '.77 361.- 365.- 361.— 367.- 10339.- IIM20. 1(13*0.- 1(1420,— 12631.- 12733.- 12680.- 12720— JLS'l'Vl.- 309 M.-3V753.',.- 30R.W— 9HO,— 9(70.- 9130,- 9170.— 3 64.- 3076.- 3'HO,- 3061— 70331.- 71131.- 70331.- 71181.- 3611.- 3628,— 3541.- 35*».- 2072.- 2082.- 2M7.- 2077.- 4^.- 5p2.— .6*1.- 505.- 18520.- 18!»'.- 13870,— 186^- 91.— NU.- 82.- 93.- I24I5.- 42465.- 1238,.- 12*43.- 70360.- 70460.— 3S- 45Ö!- 125*0. - 14.50 H'Ä 70360.- 70560.- 70360.- 70460.- 313d.- 4100.- 481.- 479.- 70360.- 70360.- 31«.- 487.- 487.- Engl. Noten von 5 l.tvres». aulw. „ , kleinere. Praneflslsche Noten tnn Franca . Holiündlache Noten 100 fluiden . Italienische Noten v. IM Lire aulw. . . kleinere . . . Jngool. Noten ungest. zt> 1000 Dinar . . 100 . „ . . kleinere . . Norwegische Noten tOO Kroner . Polnische Noten **.. . . . . . „ . kleinere** . . . Rwnänlsehe Noten mtfl00u.5001.el . . kleinere . . . Ruse. Noten (Roman.) zu 500 Rubel . . . . 10V . „ , . kleinere . . Schwedische Noten lOOtCronor . Schweizerische Noten Ny Francs, Spanische Noten IOO Pesetas . . Tschecho-slow. Not. v.10M nufw. - „ klelre'e , Ungar. Noten (neue Em.t zu lOOOKr. . . zu 10.000 Kr. . . . . . kleinere. 464.- 459. (20,0. - 12510. - 12610.- 15.10 14.70 13.30 tÜÄ UM 13!- 3T73W.- 4017]!).- M73M.- 306TV)'- 3«76^.— 300500.- M1A- 3565.- 2667o.- 3330.— 31)10,- 799.- 78Ö',- 10250.- 9t,— 83.- 356.- 336— «HO.- 123*0— 90)0— 20U- 2044.- 2.13 3*90— 3195— 25871. - 267.10— Zn50— 3015— 791,— 10310— J03— 93— 360— 340— 2990— 799— 789- 10*50- 90— 80— 353— 3525. 28960.- ff*35.- 3015.- 805.- 795*.~ 10110. 10».- 90.- 18410— 1836'.- 19160,. 12310— 12270— I23K0. 9T.J0— 91110— 2061— 2044— 2061. - 2039. - 2,33 2.13 9C91).- 2o55. 2.33 2.08 2.0S 3.28 * Für 1000 dl.-Mark, ** für 10.000 pol«. Mark. Erholung des frenzosische« Franken. An dm gestrigen L-evisetümärblku ist eine Cr-holuwg des fra.nyös'itschon Franken scstzuistellen. In Zürich ist di: Dwist Paris von 98.70 auf 29.30 gestiegen. Di« fraivMsche No'etchanik hat trotz der geriniA7,n ihr zur Verfügung stehnildeu MNel mit amerS ützungSüfli’c.n Lins'^rifflw. Das franMsche NoteninstitÄ hat sich für dieses Eimaroisen gerade den psychaloMch günstigen Moment des DÄann'werdens des srmvWschen BündnisvevtraigeS mit der Dschecho-SloiwS'se'i gewähl-t, mn ihrer Mion einen größeren Nachdruck zu veAeihen und den MSÄnditjchen F-inani'lplätzen den G'auiben an di« Umbcstäu'di'gAsit der fr«- zösiischen NachkviogSmir'tschlaPlSver'hälinisse, welchen die Hauptuusache für den letzien Franisstuvz M«!schr'.e»en wird, zu nchmen. Di« Re-cik-ticm der cruslci>ndiisch«n Plätze ach dies« Pkt'ionen war vorlÄufig demnach n-ichr allzu stark. Weitere Versteifung des «Matze». Bei der gastern sta^t- M'sunlden'n Btt'nd'gim-g der Proton'galisn hat dir Gvdnsr chren Hchepunkt erreicht. Der ZinÄfatz ist slpruuMft bis auf 3 Prozent gestiegen. Schwächere GlmneMe der Spekulation haben in ihrer Notlage einen höheren Repovffatz bewilligt. Dabei IpafMÜ« es sich nicht etwa um ein vev*nchr?es Gsscktenm'a^erial, sou'dcrn nur um eins^ Prl>l>ougaii'ion der be-. Teils lvesteihenden DavichenSaibschlÄsse. Kmipl'izievt wuvde die An msere geelirten Abonnenten in Polen! Ab 1. Jänner 1824 herben wir di« Bezugspreis« de« „Wiener Mor-genzeitung" wieder in polnischer Währung festgesetzt. Sw Abonnement kostet monatlich r.SW.OSS Polenmarf. Di« Ueberweisun g der Bezugs gebühr ist sofort borzunchmen, so daß der Betrag spätestens am 10. des Bezugsmonats in unserem Besitz« ist. Bei verspäteter Zahlung werden wir für den Fall eines tveit«ren Kursrückganges der Palenmark entlsprechenide Nachzahlungen emheben. . Die Derwattnng ö«r „Wiener Morgenzeitung" Die», L"b»»straße 1—3 . . 'mmmmammmmmmmr Lage durch di« außergswöhn-lüh umfaWvvichen RepovMOtgu-ugen des Kredit inst it-ut S. Diris« Kündigungen sollen mchr «ls SO Milliardm bowagen haben und erregten nicht geoinHes Aufschen. Der Bericht des Mskerbuntzkommiffars für die Zeit vom 1'5. Sept>smib«r b>8 15. Novsmiber ffi g-ftern vervfsenl'llcht worden. Ts sind dies der zchwt« und elfte Dsvicht an den Vö.'Serlbavndrat. Ein Aktionskomitee gegen die HochschntzzSll«. Gewerbetreibende. Kaufleute und Industrielle haben ein Aktionskomitee gegen die geplante Einführung von Hochschutzzöllen gegründet nnd sich mit ein'm Zirkular, das in vielen Tausenden von Exemplaren zur Verteilung an alle maßaebenden Stellen gelangt, stewendek. Dieses Zirkular lautet: „Die Regierung Plant, die Preis« für Glas aller Art durch eine Zollrrböhuna in ganz gewaltiger Weise zu verteuern. An das Glas werden sich, wenn der neue Zolltarif eingebracht wird, Schuhe. Kleider Lebensmittel und alle übrigen lebenswichtigen Bedarfsartikel an- Sfließen. Wir stehen also vor einer neuen Teuerungswelle. sie Berufszweig«. wie die Landwirtschaft, dos Baugewerbe, dos Gastpewerbe. das Schankgewerbe, d'« Wein- und Bier- und Mineralwasserprodukt'ion, die Sodawafferer^eugung. die Apotheken. die Krankenkassen, Optiker. Uhrmacher und zahlreich« andere Erwerbsbetriebe, fa sogar rede noch so klein« SauSwirtfchafl haben Interesse, diesen Anschlag gr-gen ihre Taschen, der zunutzen ganz weniger Unternchmuttgen unternommen wird, vereiteln. Jedem wird klar werden, wie groß die duxch die boabsiälligtett Glasftkll« drohende Verteuerung ist, wenn er sich die nachfolgende Tabelle über die Zollbelastung vor Augen hält. Lemaer Zoll Sipbonffitsche . . , . pro Stück 64R . Kaffeeglos „ 450 Wasserglas . . . . . „ „ WO BiergiaS ... „ POO E'insiedeglaS. . . . „ „ 4R0 ord Bierstalch« . . . „ „ 144 Mineralwafferflasche . „ „ Medisinflalchen, weiß . „ 1 Kg. 1.000 Keverienster. . . . . „ tu* 7.000 oew. Fensterglas...» „ 6000 Drahtglas . . . . „ „ 4^.000 vnv. vorgewuaarne Zoll Kronen?.a?4 1.!'00 864 . 1.000 9'0 461 091 '?.P">4 1t.120 . 14.PP8 58.000 Sie können diese Verteuerung Ihrer Lebenshaltung verhindern, wenn Sie sich zur Wehr setzen. Entscheidend in der Abtvehr wäre «8, wenn Sie di« Ihnen nahestehenden Mitglieder der Negier.mfl, die Nationalra'e. Land'agSabaeordneten und Gemeindeverlreter fragen, wie sie in ihrem zuständigen Deratungskörper -in dieser Angelegenheit ihre Stimm« abaeben werden und wenn Sie die Ausstellung über di« drohmde Verteuerung an allaemcin sich:barer Stelle (Schaufenster. Einzäummigen usw.) anbringen nnd so dm weitesten Kreisen des Konsums di« Teuerungsgefahr, die ihmdroht» zur Kenntnis bringen." Gänzlich« Einziehung her Ssterreichsiche» Galinensheln^. Das BundesMietzblat-t vom SS. d. verösftrrtl'icht «in« KuirdmachtMg des BundesministeriumS für Finanzen vom S2. d. über die gänzliche Einziehung.der. iMMHyPothekaratovrnrut-. gen (-LÄmerisch-em«). Di>cis.er zuifolge vu*fr das Bundesmini« sterium für Finanzen sämtlich« noch im Umlauf« dofmdtichen äprozentigen und fünft» rozent>ige.n ftchsmonaÄichrn Pavtiail* Entspannung erfahren dürften. Nebst Deckungen der Kontermine stim-ulierten auch Meinungskäufe für einzelne Eisen- und Elektrizitätßw.'rte. Im Vordergründe de§ Interesses standen Alpine-Abtieii, die zum Kurse von 749.600 eröffneteu und infolge von größeren Käufen fiir auswärtige Rechnung bei recht lebhaften Umsätzeu bis 779 000 avancierten und an der Nachbörse bis 793.000 in die Höh? gingen. Lebhafterer Nachstage erfreuten sich auch Ldrupp-Mtien, welche gegenüber dem letztgemeldeten Stand eine Erhöhung um 13.000 K. aufzuweiisen hatten. Wenn im weiteren Verlaufe des Berkehves die Umsätze nachließen, so war dies 'dem Wochenschlusse zuzuschreiben. Gegen Schluß trat wieder auf fast sämtlichen Gebieten lebhaftere Nachfrage in die Erscheinung als verlautete, daß der Bankenverband für die rückständige Prolongation 30 Milliarden zur Verfügung gchellt hat. Nebst den oberwähnten Efsektengattungen wurden auch noch Staatsbahn, einzelne Bankenw.'rte und Semperit wesentlich höher bewertet, so daß eine feste Tendenz des Marktes nicht zu verkennen war. Auch im Schranken war eine enffchieden feste Haltung vorwallend. Einzelne Spezialw.'rte wurden mit größeren KlirSechöhungen bedacht. So gewannen von den Bauw'erten Allgemeine Bau 3o 000 K., Unionbau 29.000 K., Wiener Bau 30.000 K., Golkschauer 35.000 K. Auf dem Brauerermartte Profitkrten Schellenbosmer 80.000 K. Inngchunzlauer gewannen 250.000 K.. Bechert-Schraivben 170.000 K., Berg, und Hütten 110.000 K.» Egydyer 200 M K.» Prager Wen SO.000 K. Auch einzelne MaschinenfabrikSaktren. wurden mit Befferungen bedacht. Bezugsrechte: Kroatische Cskomp-te 1000, Battrländ'rsche Bau 11000, Lemberger Brau 132.400, Scheidewände^ Geld, Sttweag Prior. A, lit. C Geld, Stamm A, lit. C 1OOO. Auf dem A n l a g e m a r k t e herrschte Rache. Von den Exoten notierten: Erdöl 45.000 bis 47.000, Iriag 303.000 bis 915 000, Mrazrviea 194.000 bis 197.000, Universal« 71.000 bis 73.000. Wiener WmeMrse. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitunq".) Unter dem Eindruck -er Feieriaae lag da» Chemikalien* aefchÜft in Deutickiland ruhig. Die Koldmarkvrrike gaben fall dnrchwea» um wenige» rack, insbesondere wurde der Stickstoffdrei» erbeblich herabgesetzt und liegt zurzeit um rund 13»/, unter dem Borkriegsvreis. Rach achttägiaer Rubevauk eröffnete der hiesige Verkehr noch in lustloser Haltung, bie Tendenz sprach sich jedoch fest behauptet auö. Ausgebotenwnrdenr vnecksilber »a 101.000 K.» Schwefel floristella zu S55O K.» Eisenvitriol zu 1OOO Ä.. Klauber, falz kristallisiert zu 1050 K.» Kupfervitriol «9/gy zu 75OO K. Minium Bleiberger zu 12.900 K. Sonst notieren r Salzsäure 19/21 chemisch rein 2800 K.. Schwefelsäure 66» Bä 16OO S.. Soda kristallisiert 152O K., Montanwachs 6800 K. ab Wien. Qele und Fette. Die StimnWng blieb für alle Gattungen behauptet, nur SpeisetafelSl befestigte sich um IOO K. auf 17.3OO K. Kolonialwaren hatten in Kakao. Gewürze. Nei» einige» Geschäft zu unveränderten Pressen. In K a f s e e wurden exekutiv gedeckt 200 Sack Wille Nr. 7 z« 64 Schilling pro r.O Kilogramm ab Triest. Zucker bfteb bedauvtet. nur a b Lager Wien ist man nm 60 bi» 1OY K. aestiegen, Kristall notiert lO '6O K. «nf Würfel ll.^stO K. Bosnische Pflaume« befestigten sich um IOO K.» 95/100 Seckware notiert 7600 K. und in Kisten P-MiO K. Portugiesische Sardinen schwächte« sich um IOO K. auf 56OO K. ab. L e b e r. Tie Lendeng blieb behauvtet, uur Oberleder war um 1000 K. höher. R o h h L u t e hatten keine einheitliche Tendenz, es wurden teil» höhere, teils schwächere und auch unveränderte Preise notiiert. Zum öffentlichen Verkaufe gelangten lgut Art. 343 500 Stück Wolltücher „Tamara" 13/4 zu 100.000 K. pro Stück transit Wien. Zum öffentlichen Verlauf gelangen beute am 29. d. um 10 Nbr Brennholz und am 2. Jänner 1924, 10 Uhr, Damenstrümpfe. Baumwovmartt. * New-Borti, 87. Dezember. Baumwollzusuhre« 1» den atlant. und GMäfen 47.000, tm Innern 16.000 Ausfuhr nach Großbritannien 6000. nach dem Kontinent 12.000. Lokakmarkt middling: 87.— (letzt. Kur- 87.26). Tendenz r schwach. -- Termine; Dezember —. Jänner 85.51, Februar März 85.96. AvrU -.-. Mai 85.12, Juni Juli 85.25, August 62.30, September 39.95. Oktober 89.20, Növentb« 28.80.