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Wiener Morgenzeitung · 1923-12-29 · Heft 1749 (29.12.1923) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1749 (29.12.1923)
Date
1923-12-29
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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s Wien. TcnnStag sine» lttdischerMediziner. Heute, 7,5 Uhr nockmittaa». im Heim der Vereint,iv«- der ifiblfaen HShrer an der Hochschule für Welthandel, 2. Bez.. Taborstraße 1/3, Melanin, Vollversammlung. — Zionistische Kulturgruppe D r i g i t t e n a «, 20. Vez.. Karl Meißlstraße 5., Heute. 3 Uhr nachmittags, Vortrag Prof. W. Stein: Da» Werden des jüdischen Dolles. Y,5 Uhr nachmittags jüdischer KelchicktSkurS. Referent Edelstein. 6 Udr abends Wichtige Mitgliederversammlung. Montag den 31. d.. 7 Uhr abends. Literaturkurs. - Z e i r o tl, Mirracki. Heute, 7 Nhr abends. Besinn des hebräischen Kurier sür Fortgeschrittene. 2. Dez., Untere Augartenstraße Sk. - Z. M. D. F e d i d 8 a. Heute, '/.IO llbr abends, im Vindobona- Kino, 20. Bez., Wollersteinplak 0/8, Aufführung de« berühmten FilmS „ToS neve jüdische Palästina^ zugunsten des National» fonds. — Sevdardisch-akademisÄrer Verein Esperanza. Heute. 8 Uhr abends, im Vere'msiokol. 2. Bez., Novaragaste 27. Vortrag Isaak Emanuel über: Die Inden in Solonini. Gäste willkommen. — 5l u a e n d v e r e i n?! haw a t h Z i o n. 2. Dez., Glockengasse 30. Heute, '/,8 Nbr abends. Vortrag Dr. H. KnSpfmacher. Jugendliche Gäste willkommen. _ Bühne und Kunst. .Wi-M.' Neue Wiener Bühne. Eire Pariser „leicht Komödie' mit Musik". Die Musik ist gut. Die Komödie ist wohl leicht, aber schlecht: I'ebriZens darf man auch bei dieser schmissigen Musik nicht an Ofie:bach deinen. Das muß man aber, weil diese Verulku^g ^eZ klassischen Altertums seinem klassischen Verulker Lfsendach nachgemacht ist. Tie Nachteile der deutschen Bearbeitung: Die Konstant in hat leider eine kleine Nolle und Herr Romberg tritt als la scher OpereUenteuor ans. Wenn seine entblößten Teinh'i Damen nicht so ausnehmend gefielen — es wär.l eine Katastrophe. Tie Vorteile: Der Text wird recht häufig von sehr angenehmen Couplets und Tingeltaugelliedern un'.e:brochen, von denen eines, das mit den Worten beginnt: „Ie :es Kind hat einen Vater, min-de-steus . . ungewöhnlich witzig ist und den Erfolg des Abends erzwingt. Im Vortrag d'e'es Resrainl'edeS und auch sonst erweist sich He r Nikol'UZ Lo v ric als Komiker von Rang und Eigenart. Ta überdies die He-ren Roberts und Morgan für -ie N v''ät ei"dreien. Luer, K : e se lh a u sen entrückend tan'i, und d e mitwir'enrren Tamen auf das Dür'rigste bek'le'aet si">. wird zwar nicht je ermann, der im Lause der nächsten D cken in o'e Neue Wenn Buhne strömt, wohl ate: d->'e Bühne selbst aus ihre Rechnung kommen. A. Naimund-.TH^^r. B's aniä tvei- ^ras <re cbv* air/ch'^dl-ich um ha!o 8 Nidr ..D i e T a m v s-ip a s ch i n e" mi-t Pallen» bero :rd Ed« ho ker *w S'nu-t-as »st 5 D':enS- :sa mas-fai »ans um h-^b 3 vhr ashals BerarFtÄdurn der Wien"- .T--' * r^iSf T m r> » §" Sjw. AufsübNlna einer M ^b^r-Sympbonie in der Staatsoper. D r h-n'-erlanene 8? b n-t e -Z y m vh o n i c Gustav Mablers wird am 19. Jänner m dar Siaa-tsoper zur Ur« a:rfln!'-vpM ---.wn'"."-. E'ne neue jffdi'cke Z-illchrist. ..Das 3 e' t", e.rne reich -ilHtTisr. e (3i*m ssckr't» ni.r all.- Gerate der K>Mi v's Wistens. d> chren Denrn sin o-d'-ik-rweS. wvlwnendes BÄd von dem Pei-ra-a d's T-'•vmVi.’w§ r»r eklao^emm oc.isi.i^m Au-s.-Är c^>m will, lsv chr ev-'es Heft vor. Sein ioV>et, ieffe^r ^arb-!' fcitdwwS aus bstd-ürten^am N-'^ou. V.-'s der N-eiK? der M'^ar'bey^r nemv'n wnc ine Pro« Hssrren E''s^r Na-^''ra-r. H-nak und?«Kn-Ä>. Herma Hans Br-h.n. H->!i^^er 8 Pereq, c»«rst den Anrsätz"' 'V*^e "ö^r S'-'.ch KomMD dem M->'« Bbkror die B'T^i.uer aus der Schuk« Hanak und d'- N-":in''>'n-Kr"n' d's von Rr-ihm-^'rnad. Lerleur ein-s mosten italieni'^Ml MvsikverlapeS. Ans M-a-iland. w < aow- .T--: Tvx rtye'rf'?fcvw‘< M^st-verlaq Son- 4v-.rw. der u den M-maa«--; m Sckm>:eri^e?-n aerotem war. a'-nn in d- B-^'a e:ner Gn-'-voe italienischer In«' Ä-u-'t r iel le r nb-.'r. Die nr-ne Ga>'.^wist «mit modern 'r f^ro-':V-i!^ j-t rta ien n'<b 'n Musik alte« rer " n d n e r e r 8 e i' f<yv ebnen. Ter Tch' n-nre B'Fen-Ball rin^dw <jnx Sa-ms^ don ö. Iiinn-'- in Rsstuurant ^fjnm n>sft:n En-ck". Vm ^latz o stall. Dwt'^tiich.) >sji 5f!en-?rn. ST ö :t rt c t 11 * e! e. .^eute SamStaa, jO Uhr abestbS, findet die Ad-chtesvoriiesstlna D v e t t r G u 1 l b e r t S mit neuem?:'r o o r r m nt statt. — Morgen Sonntaa. 10 tzhr. aberdtz Trum ersten Vale), die Lverette i e Domen '> o an Olymp". tSchanzer und Wrlisch.) Mustk von Rud'olf Nelson. ■; Ne ue? Wiener S tadttbeater. Dienstag orn 1. Jenner 1924,. 3 llbr nachmittaaS. gelangt M « n der .! u S 105,1 N a cst t* unier Mitwirkung LeS OvernkänqerS Heinrich Bäcker. deS berühmten türkischen .8auberf?nioS?lbdul Hamid und von Mitaliedern des Staatscperuballets bei kleineu Vrei'rn rur Austul'runo. Binder in Begleitung Erwochsefter Organ-'ations- und ÄereinSmitalieder haben Begünstigungen. Raimund-Theater. Heute EomStag, 3 Nbr nackm!ttagS, aelangt bei kleineu Vrei'en als Kindennercken« vorsteLuna, neu einfudiert, ^Klein-Daumling" -ur Aufführung. '/.8 Uhr abends spielt Max P a l l e n d e r g in dem Tckwank „Die Dampfmaschine". Wochenspielplan des BurgtbeaterS. Sonntaa, 2 Uhr nachmittags, „Der Bauer als Milli o n a r", 7 Nbr abeudS, „Wenn derjunge Wein" blüh t". Montag. 7 Uhr, „Einen Jux will er sich mache n". Dienstag. 2 Udr nachmittags, ,.F a s ch i n g", 7 Uhr abends. „TeufelSschül« r". Mittwoch, 7 Uhr, ,.A u n a S a * e n t n a". Donnerstag, 7 Uhr. „Der Ni chter von Jalame a". Freitag. 7 Uhr, „Julius C ä s a r". Samstag, 7 Uhr. „Die Katakomben". -Sonntag, 2 Uhr nachmittags, ,.E o r i o l a n u S". Wochenspielplan der Staatsoper. Morgen Sonntag. 6 Ubr. „T a n n h ä u l e i". Montag, 7 llbr, „W iener Walze r" .Die P u p p e n f e t* und „sonn e und E x b e\ Dienstag, 6 Uhr, t2 o b e »rin" (Elsa Frl. Vera Schwarz a. (8.1. Mittwoch, halb 7 Uhr, „L a k m r" und ^K l e t n I d a » B l u m e Donnerstag, bald 7 Uhr, „Die K 8 n i ol « von Sab a". Freitag, halb 7 Uhr, „C a r m e n" Carmen Frl. Vera Schwarz a. G., Don Jose Herr Kammersänger Tino P a t t i e r e von der Staai-over in Dresden a. G>. Camktag, 7T1hr.' „Die Z a n b e r f l ö t e". Sonntag, viertel 6 Uhr. .Tri stau und Zsolde". Wiener Morgenzeilung. Mteilmsen am dem Publikum. 29. Dezember 1923 Nr. 17« Tftodeffßaus \j Qrone Wcihnnchisokltasion m ^L. den neuesten tarnet 2Hode* en «• * ‘(snborstr. 1 Wien, //. ‘Saborstr, 1 Lea ßerkowits M&rosiudas Verlobte Jakob Roth Wien Wien, im Dezember 1923 Berta Waszkouwitzer Aron Hübner Wiznits Sucz&wa empfehlen sich als Verlobte Dezember 1923 ß.nsnifonalles, un»rr«lchte» Meulahna »gebot la Satin de Chine in allen Farben, beste Kleidcrseidr. 85 cm . . IC 76.000 Cr6p»a de Chine in allen Farben ifO cm K 00.000 la Pongls in al en Farben, für Wäsche, Lampen schirme etc.. 93 ent . . . . K 62.000 öeldenreste spottbillig I Seidenhaus Ri imd Leitner Wien IV.. Marearetenstrasse 10 roos ■BnBBanBnaHKHnHaaaBHnn^ ciA${zi&{s<muci Josef Ehrlich /. nOTGASSE 3 * MODE RNB. TÄNZE S>v ROTER SÜ5SWEIM c ALTBEWAHRT - STETS BEOEi IRT IN ORIOINAI.FLASCHEN ÜBERALL ZU HABEN ENOROS-VERSAND: THEOnoR ETTI ft W. ßPROEL A n. WEINKELLEREIEN, WIEN, XIX Lollswirt. Auszahlung Wien — 0.008675 fitnttnts Vorstellungen bet S taatsov erim Redoutensaal. Sonntag, halb 8 Uhr,. B a! I e 11- S o irre: »C ouperin-Ravel-Rameair-John n n Strauß- Montag, bald 3 Uhr. „Der B.arbiervon Sevill a". Samrtag, halb 8 Uhr, Ballett- Soiree- „Couprrin-Ravel-Rameau -Johann Strauß. Sonntag, 7 Uhr, „d 0 { I f a n t « t t e-. Wochenspielplan de« Deutschen Volkst h e 0 t e r 8. Sonntag, * l> 9 llbr nachmittags, „D e r M e i «- e i d b a u e r^. 7 Uhr abends „Die Jüdin von Toledo" Gastspiel Moissi. OrSka». Montag, *1 Ubr abends. „Der weiße Heiland" (Gastiviel Dioifft). Dienstag, ll,3 Uhr nachmittags. „Taifun" ^volkstümliche Preise ohne Vormerkaebübr'». 7 Uhr abends „Der weißeSeiland" (Gastspiel Moifli). Mittwoch. 7 Nbr abends. „Die Jü.d t n von Toledo" (Gastipiel Moiffi, OrSkai. Donnerstag, 7 Uhr abenes, „Derweiße Heiland" IGastspiel Moissi. srreitag, 7 Ubr abends. „Die Jüdin von Toledo" Gast^iel Moiffi. STrSkaL Samstag. 7 Nhr abend», „D er weiße Heiland" (Gastspiel Moiffi). Wochensvielplan de» Akabemiet h e a t e r S. Sonntag. 9 Ubr nachmittag», '..D e r E ck w a r 7,8 Uhr abends „Klein D 0 r r i t". Montag. 7 Uhr r ..D i e Fahrt i n s B l a u e". Dienstag, 3 Uhr ' g8. „Li ualitv Street". 7,8 Nbr abends „Die" e K 0 n d i t 0 r e i". Mittwoch, ' «6 Uhr abends. „WS lu btt Nackt". Donnerstag, 7,8 Uhr abends, „Sri e k l e i n e K 0 n d i t 0 r e i". Freitag, 7,8 Ubr abends, „D e r g u t e K 8 n i g" CamSrag, 7*8 Uhr abend», „T a g e Sr eiten der Liebe". EerlchtsM. DesiaiigieS Urteil. Vor dem Kassaräonshof tmrpde gestern über dp Nich'.Tskei sbefckwerde des vor kiM.em wvp.>n Giftmordes -an dem Hausbesorger L i n d n < x äu lebcnslnnglichean Kerker verurteilten Wilhelm Schön und seiner MitsclnUdigen, He len» Kassie und Frr.din-2nd Haqe meier, di« gu acht I^-hren schweren Kerkers verurteilt word:u waren, verhandelt. Ter Gerichtshof fällie nach l-anstrr Beral'-.-ng das Urt il. wonach alle drei NichUakeitsboschwerden verworken wurden. 5Xit Zürich*) notierte 28./13. 27,12. die österreichische Krone ...... 0.008076 o.oooi die tschechische Krone.. . 16.70 16.74 die Mark.pro Milliarde Holland ............ . 217- 217.18 New-?'ork. 571.25 572.25 London . .... 24.66 24.83 Pari» . ... 29.80 28.70 Mailand ........... 24.80 24.80 Belgrad.. 6.47»/» 6.50 Bukarest ............ 2.95 Sofia .. 4.05 4.07 Budapest .......... 0.0302V, 0.0301 *) Wegen LeitiunkSstSvuna htfcltxftt. Lar rnffische Experiment mit der Loppeinote. Ueber ein Jahr besteht in Rußland eiire Wahrung, die in. der Wissenschaft unter dem Namen „Di« Doppelnote" h'fcnnt ist. Der seinerzeit in Oesterreich viel besprochene Borschlaig znr Einführung einer Doppelnote ist zuerst in großem Maßstab in Rußland verwirklicht worden. Zugleich mit der bestehenden offiziellen Währung, dem SowjetruLel, ist eine Banknote geschaffen N-orden, d'.e nach den Gesetzen der Banktheorie aus-gegeben wird. In den letzten Monaten nmchte min Rußland eine Kredit- und Handelskrise durch, und es rst von Jnteveffe, zu erfahren, wie sich die Tscherworlctzwährung gerade m dieser Zeit be-tvahrt und tvelche Maßnahmen die Staatsbank augöwandt hat, um der Krise zu steuem. Die Tatsache, daß die Marenproi-se rasch in die Höhe gehen, selbst in Tschcvwontzy ausgedrülkt, daß somit eine innerliche Entwertung des Tscherwonetz ei-naetreten ist, ist der Leitung der Staatsbank selbstredend -nicht verborgen geblieben. Um die Ausnutzung der Bariknotv zu Spekulationszwecken zu verhirrdem nnd eine Kreditur^> Geldinflastion zu vermeiden, ist beschlossen worden, die Ausgabe von Noten sehr stark emznschränken und die Kredite zu kürzen. Abgesehen von der ersten Periode der Emiffionstatigkeit. als der Wunsch lebendig war, die neue Note möglichst rasch in Vermehr zu bringen, halt sich die Ausgabe von Tscherwontzy in den Sommermonaten in relativ beschränkten Grenzen. In den Monaten Juli und August trat plötzlich eine starke Nachfrage nach Banknoten ein. Indes bedeutet die .Zahl der an die BevwalU'ng abgeliefertcn Banknoten noch keineswegs die Zahl der umlaufenden Banknoten. In den ersten Monaten blieben 30 bis 40 Prozent der gedruckten Noten in den Kassen der Bank liegen. In der soloenden Zeit Nmvde die Nachfrage danach viel reger, so daß in den Kaffen der Bank nur etwa 10 Prozent zurückblieben. In der ersten Hälfte des laufenden Jahres hat sich der Umlauf des Tfchcrwontzh nur langsam entwickelt. Als sich a^er herausstelltr, daß di« Warenpreise rasch m die Höhe gehen, ergab sich die Möqlichkkit von Spekulationskrediten bei der Staatsbank und die Nachfrage nach Tscherwontzy rührte wohl auch zu einem w'cht ger'mgen Teil aus diesem Grunde her. Um eine Inflation infolge der privaten Kreditansprüche bei der Bank vorzrrbeugen, wurde die Ausgabe von Tscherwontzy stark eingeschränkt; zugleich kündigte die Staatsbank die Kredite. In den Monaten April bis Juli betrugen die gewährten KrMte nach Abzug der Löschungen im Durch'chnitt l8,7OMillionen Tscherwontzynrbel, im Aucplst 18,4 und im September bloß 5,9 Millionen Tscherwonetzmbel. Diese plötzliche scharfe Einschränkung der Tscherwonetzauki^abe rief eine Kreditkrise, verbunden mit einem Mangel an Umlaufßmitteln, hervor. T've industriellen Unternehmungen sahen sich geMmgen, mit ihren Preisen um viele Prozente herunteMgehen, mn ihre Kredite abdecken zu können. Zugleich ergab sich auch ein Mangel m Umlaufs» Mitteln, der durch die starke Entwertung des Smvjetrndels*) und infolge der zu dieser Ze-it einHcnbcn GetreideverkLuse noch ver'chärft wurde. Iwsolgcdcssen »wurde die Ausgabe von S:>wsttri'.beln erhöht, die zunächst von den Bauern lieber als die Tscherwontzy genommen wurden. Bis zum 1. November stieg ihre Gesamtmasse auf 80,69 Milliarden, ihr Tsck-erwonetzwert auf 73,8 Milliarden TschL-rwonetzwocl an. Die kehr starke Zunahme der Sowjetrubcl-Emiffion hat zunächst kein« besonderen Fc^en nach sich gezogen, weil aus dem Lande eine Nachfrage danach bestand. Als sich die Bauern mit der Tschrrwonetznote vertraut gemacht haben und der Bedarf an Zahl-migsmitteln etiras nachi«laffen hat, hat eine neue EninvertungSwe^« deS Sowjetrubels eingesetzt. In Gegenden, wo noch unlängst der Tscherwonetz um 6 bis 7 Prozent niedriger als in Moskau zu haben war. ist die Nachfrage nach ihm sthr lebhaft, so daß sein Kurs noch höher steht als in Moskau. Ergibt sich aber in der IolA« eine starke Entwertung des SowjetnvbelS auch in der Provinz, so wird erst die Frage nach der Schaffung einer einheitlichen, festen Währung akut. Bis jetzt gelang *) Der Gesamtumlauf einschließlich der Danknoten echöhte > sich vorn 1. Juli b.8 zum 1. ckiob.'r: In Sowjetrubcln von I 16 aus 18k,8 MlliardLn, in Tscherwonetzrubeln von 211.1 aus i 297 Milliarden, in Gold-(Waren)Rubeln von 168,8 auf,21^4 : Milliarden. Hat sich die Papiergeldmass« veracht sacht, so ist ihr 1 Tscherwouetzwert um 40 Prozent, ihr GoSdwen gar um bloß <1 Prozent augestiegen.

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