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Wiener Morgenzeitung · 1923-12-27 · Heft 1747 (27.12.1923) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1747 (27.12.1923)
Date
1923-12-27
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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fette 6 ' Wien, DUmerZtag Wiener Morgenzeltung. 27. DezeiMr 1933. Nr. 17#r Ein Neujahrsgeschenk von bleibendem Werte sind die iNeuenÖsterreichischenj Bau-Lose HAUPTTREFFER K 700,< JEDES LOS GEWINNT PREIS EINES LOSES K 75,000 Sämtliche Oewinste vollkommen abzugs- und EINKOMMENSTEUERFREI Volkswirt. Alldatzefter Wirtschastsberlcht. Bb a -v e n, 24. Deze-alber. Das alte A-ed: Die stabil- Kr-oi>klmo:-ieru-ng und das Ln-Hailtenvc Sinken des rnmeren Kaufwerres. Zu Woihnacht-en benützten sämdiiche ww'ffchastilichrn Faktorei', die GslogercheÄ, die P reise nach Müglich f-cdi;u ' er h öhe n. Mit Ausnahme von Feil, weiches -um e>me iKlem-igkeit b.Üttger wurde» -ist j(ü|t alles gestiegen, BniJer kostal 27.000 bis 28.000 K., Eier über 900 K.: in den Loimnuncelen Bevschlei Mellen werden letztere gegen Zsbensmrüelkarre um 376 K. vevkauft, wobei ,,n be.me.rbrn ist, dass ein Teil der Vorrat-? der Stadt noch von der Zü'r hernichri, als die ExporjQure amen Teil dar ausznführewden Ei-erineu-gen -zu 30 K. pro SÄck aibgoben mußten. Die bNige SdbcnsmiÄela.koion der Kommune wird höchstwahrsrheinÄch schon Ende dieses Jahres emgestellt, da die Stadtvc.vwal-t>ung evktär-t-e, sie sei, wenn sie vom Notenmistitlut nicht c-inen denn Emk-anfe angemessenen Kredit eingeräumt bekommt, außerstande, die Aktion so-vtizufetzen. Sie erhöht bald wieder die 'Preise d-er Bäder, daran aber, di-e Gasbeleuchtung sowie dem elektrischen Srrom billiger zu gelben, denikt sie nicht, wiewohl die Kohlenpreise, aus die sie sich, als. sie steigerte, stets mit Borsiebe deries, schon seit einigen Monaten sinkende Tendenz befolgen. Es kursi-even iÄmigens Gerüchte, die. Prsisu<nter> suchungÄomMission Härte die Kohlenpreise, seitdem dieselben im Zinken begriffen sind, absichtlich nicht veröfstEcht, danM die Stadt mich: sbemOlls die Pvehe herabsetzen müsse. Außer den behöMichen Preisechöhwngen ist noch daS Drdigen der Prciis-e von Zucker, dessen Kilogramm sitzt 8100 'bis 8200 K. kostet, sowie vom Leder zu, verzeichnen, mdsnr das Kartell eine weiter 20prozentige Stsigwung sintreten ließ. Banken und ALiie-ng ese-l<lschasten. StammkäpitÄcrhöhungen: Nvikany-Zsülvölgy-er Kohlenbergwerks A.-G. von 21 aus 105, ,/SziEra" Dunkel, Ungar. Zünde vfabvik A.»G. -von 60 auf 160, Kwusiz-MaOovits vewiniigt-e Industrieanlagen %.d&. von 14 auf 38, Ungar.--oriental. Soeschiffahrts A.-G. vom 10 auf 750, Ungar. Sailamiif-ahrik A.-G. von 500 auf 1000 Millionen. Brlan^n: Die .Kraustz-MoskovitÄsche vörsmigte Industrieonilagsn A.-G. hat für das verflossene Jahr die Betzahlung einer Dividende von 200 K. "beschlossen Die Stephan Stzimvnsch-e A.-G. (Deliiko-tessen — S^ammnikapii-Ol 30 Milli-on-en) chatte einen Bruttogewinn von 78. Rerngewinn 6,3, d-e Hunaaria-Berstchernngsgefellschast Br-utido 165, Retmgewinm 34 Millümen, die Ungar. Wald- und Hohlbstr-iSbs A.-G. fJnteressenikveiis der Bvit.--un.gar. Bank) hingegen hat 8 Millionen (40 Prozent deS MRenk-apÄÄT) P-evlnst zu deryeichmen. ' Exportnnd J-m p ort-nach r-i chten: Der Verpflegsmmi-ster hat von den Vorräten der Futura 1000 Waggon lltoggen zn 125 Tschechenkronen verkamst. Den Mühlen wunde üb 1. Dezember die Ausfuhr von Kochmehl ’t-tn VerhÄllnisie von 20 Kilogramm nach jedem Meterzentner Backmehl, den Zuckerfabriken der Export weiterer 700 Waggons Zucker bewilligt. Einer Interessengruppe wurde der Import von 100 Waggons polnischer Aepfel gestattet, wogegen sie für eine Wohltät-igkeASak-tii-o-n 20 Waggons albyugeden hat. Staatsfinangieile und sonstige wirtschaftliche Nachrichten: Nachdem Fönanzininister Kallay auch nach se-m-cr Heimkehr ans Paris, wo er mit dem Mmist-e-rpräsidenten Bethlen an den Verhandlrnrgen über die erhoffte Anleche teilnimmt, mit den Vorbereitungen, die die selbe erfordert, längere Zsij befchäs-ttigt stm wird, vevtVitt ihn Berpsitzgsminister Dud vor der Naionalv-ersammlung, der sitzt di: Indemmtätsvorloge unterbreitet wurde. Es 'heißt übrigens, Bud werde entweder zweiter Finanzminister neben Kallay, oder wbernehme er, zumal das Verpslegsministevium aufgelöst -werden isovl, Kallays Ressort zur selbst-ändigen Le-i-tuing. Mit der Mohnnngs'bauaktion dürfte es wieder haippevn, nachdem die Notenanstalt nicht genug Geld hat, um den Kveditansprüchen gerecht werden zu können. Wie verkantet, wird das Zollwufgckd wieder eine Erhöhung erfahren. Die Ungarischen Staatsbahnen hatten vom Juli bis Oktober d. I. 142 Milliarden Einnahmen und 171 Milliarden Ausgaben. Die Zuck-errübenprodu-emen sind ins Kartell ge-tireten; sie de-rlangrn für si Ein internationales gndnstriekonsortium für Polens Bodenschätze? 6ine gemeinsame Beteiligung tum englischem, amerikanischem und italienischem Kapital. - BorlSnftge Kapltalsanfwendnng anderthalb Millionen Pfand. Aus London wird uns gemeldet: In Eithkreisin, welche mit dom .internationalen Kapital in enger Berbmdnng stehen, kursiert hartnäckig die Nachricht, daß «ein großes intevnvtianales Frnanzkonsortirun gebildet werden solle^ welches die Explort-iern'ng der Polnischen Bodenschätzeintensiver durchführen soll. Als besonders interessant wird der 1linstand erwähnt, Vatz sich auch .Italien, welches sich bisher von gemeinsamen Finanztraltsaktioneit mit engliischciln oder amerikanische,m Kapital gewöhnlich serngehaltert hatte, n-numehr ebenfalls auf den Plan tritt. Als Proponent der italiemschen Gruppe tritt der bekannte Fiatkonzer-n a-us, welcher in Norditalien über große Motorautomvbilsabrikrn verfügt und sich dadurch die ständige Bezugsquelle von Petroleunl und seinen Derivaten für seinen eigenen Betrieb sichern ivill. Von amerika-n-ischem Kapital soll sich eine dem Petroleurn Oiltim>st nahestcherrde F.inanMNppe für das Projekt interessieren, lvcihrend sich von englischer Seite die. der tlioyal Dutchgesellschast nahestehende Finanzgrnppe an dem Pre-sikt beteiligen soll. Die Arbeitsteilung -ist -derart gedacht, daß die Arbeitsfelder der einzelnen Jndu-striograppen territorial voneinander geschieden sein sollen, so daß Jnteressenkonflikte nnbediirgt vermieden werden sollen. Hervorhebung verdient die Tatsache, dvß der ganzem Pla-n von privater S-c.ite propagiert wird und von offizi-eller Seite noch keine konkrete Stellung 'dazu genommen wurde. Es sollen di-e Fühler, die in dieser Hinsicht ausgestreckt wurderl, aber -die berechtigte Hoffnung erwecke,,, daß sich die offiziellen Kreise diesem Plane gegenüber n-icht ablehnend verhalten ivürden, lveim damit auch eine planmäßige Sanierung der Gesamtwirtschast nach den ossiz-i-ellen Intentionen verbunden lverden würde. Die Bodeilignugsquote der einzelnen Kapitalistengrnppen soll im Anfänge je eilte halbe M i l l i o n P s u ll d b e t r a g e n, aber -späterhin bei Durchführung des Projekts aus den jeweils erforderlichen Betrag erhöht werden. Die Tmnsaktion ist -nicht bloß auf das Petroleum beschränkt, sondern soll sich auch aus andere Erdschätz-e, wie Erdwachs, Metalle, Kali usw., erstrecken. Vorläufig ist in den Citykreisen nicht bekannt, welche Schritte zur Vollendung dieseS Projekts bereits unternommen sind. Wohl aber haben sie schon den Erfolg gehabt, daß e'iue gemisst optimistische Auffassung in bezug ans das Schicksal der Privatwirtschaft Polens Platz gegriffen hat. Hirschlmut-Pehmodelle Pche ttstkl. ÜmM, Misileßkr AW-rmg! l«.Ämltz!tz 1 KMsshilltii: MOM-Mj Zmtkck: IX. »snMell. 2el. Siede II m « 10O Kilogramm Rüben Iden Engrospreis von 5 Kilogramm Zucker, eine Einigung mit -den Fabriken kam noch nicht zustande. Die Devisenzentvale Heck in der ersten De-zemberwoche die Kurse sämtlicher a-usländischer Werte um tingchihr fünf Prozent erhöht. PalSstiuenstscher Import und Export währeud der dritte« Luartalr ISA. 3. Quartal 3. Quartal Znnchme (4-) 1922 1923 ob. Abn. (—) Pfund Pfund Pfund Import..1,251.713 1.077,777 —178.936 Import im Transit--^ verkehr nach Syrien 95.230 37.553 — 47.677 Export. 289.898 411.552 +131.654 Export im Transitverkehr aus Syrien 19.852 7.832 -11630 Reexport. 44.564 51.181 + 6.567 Danach hat der Import im dritten Quartal d>rs Jahves 1SS3 um 178.436 Wund Sterling abgenommen, gegen die gleiche Periode des.Jahves 1362. An erster Ställe der nach Palästina i-rnportterenden Länder steht Großbritannien mit 237.567 Pfund Sterling, darunter 82.000 PfuUd Sterling für mA-rtärrsche und Zwecke der Behörden, 134^674 für Fertigfabrikate und 21.528 Pfund Sterling für Lebensmittel und Tabak. Sodann folgen Syrien mit 206.834 Pfund Sterling, darunter 68.00g Pfund Sterling für bebende Tiere <Mmele für 6QjOOO Pfund Sterling), 44.000 Pfund Stebbing «für. in Syrien hevgestellte Waren -und 81.000 Pfund Sterling für Getreide; di« BeveiniHt-en Staaten mit 96.NL Pfund Sterling, darunter 76.282 Pfund Sterling für Fertigfabrickate, Deutschland mit 88.1A- Pfund Sterling, Aegypten mit 68.935 Pfund Sterling, Frankreich mit 57.099 Pfund Sterling. JtÄien mit -40.752 Pfund Aevling «und Rnßbmd mit 11.800 Pfund SteÄmg. Es ist besonders zu vermerken, daß der Handel zwischen Syrien mild Palästina im Sdvigen begriffen ist. Während im ganzen Jahr 1922 der Import aus Syrien nur 368.073 Pfund Stevlimg ausmachte, betrug er schon in -den ersten neun Monaten des Jahres 1683 554.805 Pfund Sterling. Es iss -dies -dem Umstand zuzuschr-eiöen, daß in dielsem Jahr die Getreide-<HUsenifEcht«-)Ver^ . aus TranSjovdan-i-en eine BermindeMng erfahren hat, sowie auch der Tatsache, daß in Palästina BeNeidungs- und andere Art-ikel, die in Syrien hergestellt werden, sich großer Beliebtheit erfreuen. Der Export aus Palästina, der im -dribten Quartal 1923 411.622 Pfund Sterlinge lbe-trng, hat somit gegenüber derselben Zeit des Vorjahres, wo er nur 289.898 Pfund Sterling ausma-che, um 121.6t^- Pfund Sterling Augen-ommen. Den ersten Platz amtor den aus Palästina Waren -beziehenden Landern nimmt Aegypten ein mit 191.833 Pfund Sterling, und zwar Lelbensmittel und Getränlke Wassermellonen, Weine, Getreide) für 108.797 Pfund St-ebl-i-ng, sodann Fertigsabrökate Deiisin -usw.), dann kommen Syrien mit 76.464 Pfund Sterling, die Bereinigten Staaten mit 69.990 Pfund Sterling, darunter für 66.000 Pfund Sterling Gold in Münzen und Barren, Frankreich mit 26.892 Pfund Sterling, Italien mit 16.550 Pfund Sterking uistv. Das ständige Steigen des palästinensischen Exports gegenüber der allmählichen Abnalhme des Imports tritt immer augenfälliger zutage. ..... .... — ■■■ . ... ■ ... ß WerbetMonnentenfürdie tz I „Wiener Morcenzeitung" l Der Verkauf der staatlichen Bergwerke in Tirol. Wie aus Innsbruck berichtet wird, stehen die Verhandlungen wogen des Verkaufes des staatlichen Kupferbergwerkes im Nnterinntäl vor ihrem Abschlüsse. Um dieses Bergwerk bewerben sich zwei Konsortien, die „Bergma" und die bayrische Gesellschaft „Work« sagen". Das Kupferbergwerk dürfte der „Bergin-a" zugesprochcu werden, da deren Kaufsanbot das weit günstigere ist. Gegen den Verkauf des Bergwerkes macht sich unter den Bergarbeitern eine starke Strömung geltend. Die Verfechter -des Vcrk-aufsprojekts erklären, daß die Mstoßung des Kupferbergwerkes uubedingk erfolgen müsse, zumal es nicht angehe, daß der Staat, der an allen Ecken sparen müsse, weiterhin das große Defizit trage. Einzrehrmg des Papierrubels. ,Most" nuelbet aus Awskau: Die Sowsitregierung wird in der allernächsten Zeit bai Projekt des Volkskommissärs für Finanzen, Sokolnikow. durchberaten, n-ach welchem die Staatsnoten aus dem Umlauf genommen und durch feste Valuta, teilweise auch durch Silbermünzen, erseht werden sollen. Sollte das Projekt angenonnne? werden, wird es noch rm Frühjahr 1924 -durchgeführt. Die Zahlungsschwierigkeiten einer jugoslawischen Bank Wie aus Neusatz gemeldet wird, ist die Frugorska- Banka in Karlovci, die den Ba-u eines -großen Hotels begonnen hat, seit der letzten Woche nicht m-chr in der Lage, bit Arbeiter und das Material #u bezahlen. Die Zadruzna Banke aus Neusatz, llprava Fondova, und einige Zagreb er Banken simd an der genannten Bank mit größeren Beträgen interessierte Wie uns aus Neusatz gemeldet wird, hat die Fvugorska baufa in Svizemski Karlovci ihre Zahlungen eingestellt. Als bei Metropolit von Karlovitz einen Scheck von der Qsijeker Filia-l-i! der Bank in Karlovci emlösen wollte, wurde ihm die Aus, zahlwng verweigert. Darauf be-gamr -ein Stumr der Einleger ans die Bank, die von der Polizei -geschützt werden mußte. Die Schuld^ trifft die Leitung der Bank. Die Untersuchun-g wurde ein-geleitet. Erbitterte Bauern haben den ^Kassier der Fruskogorska B-anka aus offener Straße verprügelt und erheblich voÄeht. Die srmrzösische Weinernte. Ans Paris wird gem-e-l-det: Die die-8)cHrige französische Wetm-ornte betrag« 57 Millionen H-ckktoM.t>er, gegenüber 63 Mlill-vonm im vergamgemn- Jahre. Bon de» Warenmärkten. (Eigenbericht der „Men-er Morgenzeitn-ng".) Eisen. Der, deutsche Eisen-export tie-gt, namentlich soweit das besetzte Gebiet in Beiracht kommt, -sei: Monaten völlig da> nieder, und -auch die inzwischen einlg-etr-etene Berändevun-g der Berhäiltnisse im Rnhrrevi-or hat nicht vermocht, bas Anslardsg-eschäft für Ersenu-n-b Eiserst>brikate nennenswert zu beleben. Im nicht bssetztea Gebiet sind lie Verhältnisse etwas anders geartet, aber die Fabriken klagen auch hier ü>b-er starkes Nachlassen der. Exportaufträge. Di-e Ursachen für d-ieise Erscheinung sind verschiedenartig; soweit das beisetzte Gebiet in Be-tracht kommt, fehlt es infolge Mangels an' Nohm-a-teria-1 den Werken viellfach an d-er erforderlichen Pr-obuktions-möig'.li-chkeit; dan-elben ist die Frage der V-ersandm-ögt-ich-k-eit^ infolge der verschiedenen und recht umständlichen Borschrifie-n der Besatzung zu lberüchsichtiigeu. Frühere b-e-deu-te-nde Aibfatzgelbiete der westzdeuts-chen Industrie, n-amenitlich in Südamerika, -in Holland uud in den n-iederländ-i-schen .Üolvnien und im übrigen Cftcn sowie auch in der Schweiz sind der: Deutschen, w-emi auch teiilw-eise nur vorüib-ergeihend, verloren gc>ga-n-gen. Das trifft die Werke unr so m-e'hr, als iihnen durch das AuslbleibLN dieser Geschäfte ein!beträchtl-ich-cr Proiz-en-ffotz von Devisen entgeht, die sie in K-ompensati-on für -den Bezug von Nohmaterialien aus dein Ansland verwenden konnten. Eine Anpassung der deutschen Export-eisenprei-s-e an die N-otier-ungen des Weltmarktes und damit ein schärferer W-ettb-ewerb ist deshalb nicht möglich, weil die deutschen Werke — die viellfach mit nicht mehr als etwa 10 Prozent der F-abrika-tionsm-öglichkeit avv-eiten und -dadurch zn einem großen Prozentsatz unproduktive Arbeit leisten — heute mit ganz anderen Selbstkosten W rechnen haben als die fremden Industrien. Was das unbesetzte Gebiet anlh-etrilfft, so sind die Ausfuhrmöglichk-eiiten etwas besser, da die -erschw-eren-den Um» stände, die im besetzten Gebist« gelten, -dort nur teilweise in die Erscheinmm :r-e n: es m'ackn sich aus Gründen -der Preis« Politik aber Ebenfalls starker Mangel an Aufträgen für den Export deine Mar. Es muß sogar festgeftellt werden, daß das

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