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Wiener Morgenzeitung · 1923-12-20 · Heft 1741 (20.12.1923) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1741 (20.12.1923)
Date
1923-12-20
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Sette 8 ©fett, DoimerStyz Miever MorgenzettunK ZV. Dezember 1TSS « »olkvirt. Sestrmpelte Krone V.VV81 kentlmer. Anriahluns Men — 8.Q08087 Srntimer. In Zürich notierte 19.02. 18./12. die ksierr. pestemvelte Krön« .... 0.0081 0.0081 die Sfierreichische Krone ...... 0.008087 0.008075 die tschechische Krone. 16.80 16.80 die Mark ...... pro Milliarde Holland.. . . . . 219.— 219 — New-Aork.. 573.75 573.50 London . 25.09 25.09 Paris .. 8010 80.05 Mailand .. 24.88 24.87 Belgrad............. 6.50 6.52»/, Bukarest 2.97 —.— 4.05 4.06 vndapest ... 0.0802 0.0302 Vndahester Wirtschaftsbrrlcht. Budapest, Mitte Dezember 1928. Die ausländische Anleihe. Das allgemeine Interesse ist gegenwärtig auf die Verhandlungen über die ausländische Anleihe gerichtet. Amtlich verlautete noch vor wenigen Tagen, Ungarn hätte -LOS Millionen Goldkronen verlangt und 360 zugesagt bekommen. Ueber die näheren Bedingungen wurde bisher nichts veröffentlicht, auch hat sich die Situation zum Schlechteren gewendet, die Kontermine aber nützt die Situation aus und reißt die Kurse herunter. In der letzten Zeit waren ungeheure Kursstürze, und so mancher Laie, der an der Börse mittun wollte, kam ums ganze sauer erworbene Vermögen. Dessenungeachtet macht jedermann Spielversuche. Im allgemeinen hat die Teuerung nicht nachgelassen, di« Lebensmittel steigen langsam, aber sicher, Zucker ist zufolge der im verflossenen Halbmonat zweimal eingetretenen Steuererhöhuug um mehr als 1000 K. Pro Kilogramm gestiegen, Milch ist zweimal verteuert worden und kostet gegenwärtig 1350 K. Pro Liter. Der Preis der Eier ist aus 800 ung. K. pro Stück. gesprungen. Die Bäcker un-d Brotfabriken wollen angesichts der allgemeinen Teuerung nicht zurückstehen, es sind daher sowohl all« Brotsorten wie auch alles Kleingebäck wieder im Preise gestiegen. Wo alles eine solche fieberhafte Tätigkeit entfaltet, darf der Staat nicht fehlen; es ist demzufolge auch Salz teurer geworden. Außer diesen behördlichen Steigerungen sind dre Verwaltungs- und Gerichtsgebühren (z. B. Stempel) wieder erhöht worden, auch hat man vor, das Zollaufgeld auf die Goldparität zu erhöhen, nur damit die importierten Artikel nicht allzu billig bleiben, denn sonst würde es dem Publikum so gut gehen, daß es schon nicht auszuhalten wäre. Export- und Jmportnachrichten. Das Bolksernährungsministerium hat für Kaufleute 1000 Waggons Roggen zur Ausfuhr nach der Tschechoslowakei und nach Wien vergeben. Hingegen ist das F^olengeschäft fast total brach, indem die Ausfuhr sozusagen stagniert. Banken und Aktiengesellschaften. Stammkapitalerhöhungen. Landwirtebank von 1000 auf 2500, Britrsh- Hungaria-Bank von 1800 auf 2400, Franklin BuchvrrlagS- A.-G. auf' 120, Josef Schüler, Stahlfedern- und Schreibrequisitensabci! auf 25, Allg. Kautionsbank auf 3500 Millionen. Letzteres Bankinstitut hört als Filiale der Diener Zentrale auf, wird als Mitteleuropäische Bank im Geschäftslokal der alten Martonschen Metällwarenhandlung, die aufgelöst Wird, weiter bestehen, erwirbt außerdem die hiesige Filiale der Wien«: „Kompaß"-Bank aus dem Li-Pötkörut und errichtet in demselben Lokale eine eigene Filiale. Bilanzen. Die Magnesit Jndustrie-A.-G. hatte im verstoßenen Geschäftsjahre einen Reingewinn von 234 Millionen zu verzeichnen. Die Franklin Buchverlags-Gesellschast bezahlt für das vergangene Jahr 250 K. Dividende. Die Hungaria Fleischwarenfabrik (Stammkapital 300.000 K.) hatte einen Verlust von 996.950 K. und mußte die Liquidation beschließen. Die Brauereien Dreher, Haggenmacher und Akiienbrauevei haben den Betrieb bekanntlich in der Aktienbrauerei konzriitriert und nur die Hauptstädtische sowie die Bürgerliche arbeiten im früheren Rahmen weiter. Die auf der Ehmann-Ansiedlung — nächst Circkota -*■ gelegene neuerrichtete Textilfabrik der Viktoria-Dampfmühle wird demnächst in Betrieb gesetzt. Laut Erklärung des Handelsministers Walks wird der Kohlenverkehr mit 1. März 1924 freigeg"ben. Manche Gruben haben übrigens den Preis mäßig herabgesetzt. ' Ne Genfer Session der internationalen Verkehrskonferenz. Ans Genf wird uns berichtet: Vor einigen Tagen wurde hier die im Sinne des Artikels 23 des Versailler Berträges zusammengetretene internationale Verkehrskonferenz' nach mehrwöchiger Tagung geschlossen. Die erste ähnliche Konferenz fand, wie erinnerlich, im April 1021 in Barcelona unter dem Vorsitz des sranizöstschen Senators H a n o -t a u x statt, den soeben abgeschlossenen Beratungen präsidierte der italienische Senator Conti. Die Genfer Kon, serenz war gut beschickt, es waren in ihr 39 Staaten mit 160 Delegierten vertreten. Auch Deutschland hatte seine Vertreter entsendet. Die Konferenz hatte die Aufgabe, die m der Barcelvnaer Konferenz aufgeworfenen, aber nicht durchgeavbei-teten Pro, blerue zu bearbeiten und All ihnen praktisch Stellung zu nehmen. Vornehmlich waren es vier Fragen, die die Diskussion der Genfer Konferenz beherrschten: Di« internationalen Ber- «inbarungen im E: s c:t o a bnwes -e n, Vereinbarungen hu 9H. ITH Anfänge einet Holztruftbildnng bi Mitteleuropa. Sie Amber A. v. als Streitobjekt. - Kreditanstalt und Unkonbmik als Male». - 9h Revanche für die MaioritsitskSmvfe im Sommer. In Wien erregt ein Rivalitätskampf zwischen der U n i o n b a n k und der Kreditanstalt große Aufmerksamkeit. Er äußerte sich zunächst an der-Börse darin, daß die T i m b e r a k t i e n von vorgestern auf gestern in wildem Haussetempo um 140.000 K. gestiegen sind. Dieser Bewegung liegt folgender Umstand zugrunde: Die Kreditanstalt trägt sich schon seit linderer Zeit mit der Absicht, de Ma fo ritä t der T imbe r<. rtien an sich zu br ngen, um diese Gesellschaft dann in engeren Kontakt mit ihrem eigenen Holzkonzern, besonders mit der Mundus A. G. zu bringen. Zu diesem Zwecke sind schon vor einiger Zeit Verhandlungen zwischen be'den Banken angebahnt worden. Dieselben haben ab«r. soviel man erfahren kann, zu keitrem positiven Ergebnisse geführt. Es scheint bei der Unionbank wobl die Absicht zu bestehen, einen Teil des Einflusses auf die Timber A. G. aufzugeben» doch hat sie bisher keine für den anderen Teil mmehmbare Bedingungen gestellt. Sie besitzt vorläufig noch einen Teil des Aktienkapitals in ihren Tresors und glaubt sich stark genug, um eventuell ihren Einfluß in der Verwaltung der Timber A. G. ausüben zu können. Mittlerweile hat aber d'e Kreditanstalt, während sie wegen des Anschlusses verhandelte, in aller Stille auf dem Markte größere Posten der Timber A. G. mifßefouft. Wenn auch nicht direkt die Kreditanstalt als Käufer auftrat, | so wurde sofort erkannt, wer hinter den zahlreichen plötzliche aufgetretenen Auskäufen zu vermuten sei. In den letztet, drei Tagen ist die Angelegenheit in ein akutes Stadium getreten. Die Kreditanstalt ist mit stärkerer Vehemenz al- Käuser ausgetreten und es wurde schon an der Börse die Meldung kolportiert, daß die Timberkulisse in die Näh« der Kreditanstalt verlegt werden solle, ein Zeichen, daß dis Chartern der Kreditanstalt in diesem Kampfe sehr günstig beurteilt werden. Wohl wird von beiden Teilen abgeleugE daß irgendwelche Kampfabsicht vorhanden sei, doch läßt sich die Tatsache als solche n'cht ableugnen. Man hat den Einbruch als ob die Kreditanstalt durch diese Aktionen sich für die Angriffe, welche in der Sommechausse gegen sie -gerichtet wurden, nunmehr revanchieren will. Auf alle Fälle scheint das Schicksal der Tkmtber A. G. besiedelt und sie dürste bereits in kurzer Zeit.als Gliedgesellschas. des Holzkonzerns der Kreditanstalt auftteten. Nach der Mundus. die Thonet A. G. und jetzt die Timber. Die Forestiera, welche bedeutenden Waldbesitz ihr eigen nennt, ist zu dem mit der Kreditanstalt in enger Verbindung stehenden R o t h s ch i l d k a p i t a l iw enge Beziehungen getreten. Die Anflänge eines vertikalen, und horizontalen Holztrustes, ber die Forst-, Säge- und Verkleinerungsindustrie Mitteleuropas umfaßt, ist im Werden. ES kann einer der bedeutendsten und maßgebensteu Tcustch Europas werden. ' TTU Haseuwe sen, ferner übe: Fragen des Güterverkehrs mit «klektrifcher Kraft und die RegÄung der mehreren Staaten gehörigen Wasserkräfte. Die Konferenz einigte sich auf eine Eisendahnkonvention betreffend di« Erleichierung des GrenMertri+tsverkehrs, die Verbindung der einzelnen Linien, dm Austausch des rollenden Materials und die Vereinfachung der Zollformalitäten. Durch diese Konvention erhalten auch die finanziellen Beziehungen Mischen den einge-lnen Dahnvevwaltungen eine der heutigen -nrtematiml-ailen Lage angepaßte Regelung, indem für Streitfälle die Möglichkeit eines.Rekurses an di« dem Völkerbund angeschlofsen« Kommission, oder an dessen ständigen Gerichtshof oder auch an einen SchiedsauÄchuß vorgesehen -ist. Hingegen ist eine Einigung bezüglich einer Tarifkonvention auch diesmal u-icht zustande gekommen. In dem Kampfe zwischen den zwei Staatengvuppen, von denen die eine von England und d'-r andere von Frankreich und Italien geführt werden, obsiegte die französisch-italienische Richtung^ die sich gegenüber jedem einzelnen Lande di« volle MionSfreüheit sichern will. Auch zu einer Einigung in der Frage der gleichmäßigen Behandlung aller Flamen in den Seehäfen der vertretenen Nationen, für die sich am eifrigsten England und die skandinavischen Staaten infetzten, kam es vorder nicht, da sich ihr insbesondere die osteuropäischen und südamerrkanifchen Staaten widersetz-len. Es wurde, auf Vorschlag Italiens, lediglich der Grundsatz reziproke: Behandlung von Schiffen, Gütern und Passagieren angenommen. Hiervon soll jedoch, ebenfalls auf Betreiben Italiens, der AuswanderungSverkehr nicht betroffen werden. Für den Durchgangsverlchr zur See sollen die gleichen Bestimmungen gelten wie für den zu Lande. Eine Ausnahme davon wird nur fiir die Küstenschisfahrt gemacht, auf deren genaue Definition di« Konferenz sich allerdings nicht einigen konnte. Was den Berühr mit elektrisch er und hydraulischer Kraft angeht, so hat man sich diesmal auf die N'iederlegung von allgemeinen Richtlinien 'beschränkt, schon deshalb, weil die Materie selbst zu jung ist, um sie «iner ins elmzelne gehenden Kodifikation unterwerfen zu können. Den Interessenten wurde lediglich §ur Pflicht gemacht, weiter« DetailvereinbarunM unter dem GcsichtspnM jener allgemeinen Richtlinien §u treffen. Die Einführung des Schillings und die Devisenbewirtschaftung. In der letzten Zeit mehren sich die Mitteilungen darüber, daß -angeblich gewisse geringfügige Erleichierungen im Verkehr mit der Devrsenzentrale eintreien sollen. In kaufmännischen Kreisen hat diese Nachricht große Enttäuschung hervorgerufen, da mit Ablauf dieses Jahres die vollständige Aufhebung der Devisenbewirtschaftung erwartet wurde und in der Verfügung kleiner Erleichterungen nur der Versuch erblickt wird, den Bestand der Devisenze «träfe auch weiterhin auftecht zu erhalten. Dieses Bestreben erscheint um so widersinniger, als es heute als die allgemeine Meinung aller Volksivirtschafilichen Sachverständigen Europas gilt, daß die österreichisch« Krone in die Reihe der europäischen Standardwahrungen getreten, ja während des letzten Halbjahres sogar zur stabilsten Währung Europas geworden ist. Den äußeren Ausdruck dieser Kroner stabilisierung bildet die von der Regierung beabsichtigte Einführung der ^Hillirrgmünz«. Es muß dem'Auslande unbegreiflich erscheinen, wenn die Finanzverwaltung einerseits durch di« Einführung von Silbergeld die Kronenstabilisievung als vollzogene Tatsache hinstellt, andererseits aber durch Aufrechtarhallung der Devisenbewirtschaftung dokumentiert, daß ihr selbst der Glaube au die Widerstandskraft des Kronenkurses fehlt.. Ein Beweis, wie hemmend "MESS Me M. SMlifit, tmiWer AriWrmz! iy..tel9P'«fi 7 (8t rtafäWeii: Selnrtos544-ül) Sfiitwle: I*. 1 efermife 11. M» II tun 5865 Olearingkurse der Österreichischen Nationalbank vorn 19. Dezember 1928. Devisen (Schecks und Auszahlungen) Amsterdam 1. 1 holl. Gulden; Agram 1 i«-r. Kronen .... Rel<»rn«1 1 Dinar ...... Herlln* t deutsche Reichsmark . Rrflsnei t helgische Francs . , Ptidaoeat 1 ungarische Kronen . Bukarest 1 Lei.. Christian!« 1 nonven, Kronen , Kooenhngen 1 dänische Kronor . London i Pfund Sterling . . . Madrid 1 Pesetas ...... Mailand i Lire New York 1 Dollar Paris I Francs ....... Prag I tschecho-slow. Kronen , 5o8a r Lewa .. Stockholm i schwedlscheKronor . Warschau** 1 nolnfsche Mark . , Zürich 1 schwelr.erlsche Pranen , <j Noten Amerlkan, Noten v, 5 Dollar auf». . » kleinere . . , Belgische Noten 100 Frnncs . , Bulgarische Noten zu 1000 Leva . . . - 100 . , „ . kleinere . » , Dänische Noten 100 Kroner . . Deutsche Noten*. . . » . , * . , 100 . . . „ . kleinere* . . , Engl. Noten von K l.lvrest. anfwr, . „ kleinere. Französische Noten 100 Francs . Hol'Hnrtlsche Noten 100 Ouldeu , Italienische Noten v. 100 Lire aufw, . „ Heinere . . . tugosl. Noten nngeat.ru lOOOOlnar ■ . . ioo . * ■ m . kleinere . . Norwegische Noten 100 Kroner . Polnische Noten **. , „ kleinere** . . . Rumänische Noten zulOOO u. üOOI.e! . „ kleinere . . . Russ. Noten (Roman.) zu 500 Rubel . ... ioo , ... kleinere . . Schwedische Noten 10° Kronor . Schweizerische Noten IOO Franca, Spanische Noten IOO Peertns . . Tscheoho-slow, Not. v.lOOOaulw, m , kleinere Ungar Noten (neue Eni.) zu lOOOKr. „ . zu fO.OOO Kr. . . . . . kleinere. * Für 1 Milliarde Mark, + Sonnminohöndi-nnin. Kurs vom 18. Dez, Geld Ware Geld War* 27100.- 8*3.— 803. ~ 15.70 3254. - 3.67 36.',.- hrflo.- Ir56§.— 31 00-,.- <Jl3o,— 3^4.— »Od35.- 3737.— 207t).- 4^.- 18470.- 92.- 12385.- 27200.- 27050.- 807.- 807.- 807.- 807.- 1".3H 15.70 3265.- 3214. '..77 3.67 '<68,- 364.- 10420.- 10380.- m^O.- 12700.— 3Hnon,_3C9»i(M.- 0170.— 9110,— 3076. - 3r64.-> 7,185.- 70915.- 3753.- 3774.— 2089.— 2079.- 497,- 403.- 1851,.— 18470.— fOl. — 80.- 12415.- 12375.- 27150.— 811.— 811.- 16.39 3226.- 3.77 366.- 10420.- 12740.— 3111500,— 9130.- 3069.- 71185,- 3740,— 2039.— 497.— 18530.— 100.- 12426.- 70580.- 70980— 70580.- 70880.-» 704^1— 70860— 70480— 70860— 3210— 3240.- 3170— 3200— 471— 479— 471— 477— 451— 459!- 451 — 450— 12510.- 12590— 12550— 12630— 14.50 13.10 14.70 15.19 1420 R80 '4.20 H.99 308210.- 309800.- 307700_ 3T8300,— 308100.- 300810... 307511— 3091 DO.— 38!».- 3720— 3675— 3715— 20907.- 27100— 26850— 27050— 3030— 3157— 3030— 3050— 3010— 3031— 3010— 3030— 797— 803— 801— 808— 787— 793— 792— 798— 10'SO.- 10330— 10250— 10330— 95— +105— 86— 115— 90— +100.- 80— 1,0— 355— 359— 353— 357— 335— 339— 333— 337.- 182»»— 18360— 18210— 18161— 12250.— 12130— 12260— 12340— yiio— 9090— 9010— SCJO— rr6. *• 207'— 2055— 2071— 205i. - 2067— 2051 — 2067— 2.15 2.35 2.15 2.35 2llO ”ä!3Ö 2J0 l.*30 ** für 10.000 poln. Mark. BUB die Devisenbewirtschaftung für den Zahlungsverkehr ist, zeigte sich erst jüngst, als die Postverwaltung den direkten Postanweisungsverkchr nach. verschisd nen europäischen Staaten gestattete, die Devisenzentrale aper nachträglich verfügte, daß dieser De.rkehr dei Ueberweisungen von mehr als zwei Millionen Kronen nur gegen Bewilligung der Devisenzentrale möglich sei, womit die große Erleichterung wieder hinfällig wurde. Der Hauptverband der österreichischen Kaufmannschast verlangt daher neuerlich die unverzüAiche und vollständige Beseitigung der Devisenbewirtschaftung. KapitalSvermchrungen. Hotel Ham-merand A.-G. von 10 aus 92 Millionen Kronen. — I. Peter, Aktiengesellschaft für Holz, Kohle und Bevswerksprodukie. von 200 aivf 400 Millionen Kronen. — Feinstahlwerke Traisen- Leobersdorf A.M. vorm. Fischer von 600 auf 900 Millionen Kronen. Me Aufhebung des BrwilligunsisversahrenL in der Tschecho-Dlowakei. Ans Prag. 18. d., meldet dos tischecho-flowakiiche Preßbureau: Im heutigen Amtsblatt verlautibart der Handelsmin-ster Ms Grund der Regierungsverordnung vom 13. Juni 1020 in« Aushebung >des Bowilliguuosve^abr^ns fiir eine Reihr von Warenkategorien, deren Einfuhr van nun an gegen d- Anmeldung erfolgen kann. Die „Prager Prefje' ich re im hierzu: Der HandelSminffter löst mit dieser Verfügung das seinerHekt gogeibeue Versprechen ein, und aus der Gattung der freigegebe« neu Wovon geht hervor, daß von mm an nicht nur «in« gan^e Reihe von Rohstoffen für di« PrMuktion wird ohne Bewilliauna einaeführt iverden körmew londev» daß auch die Einfuhr

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