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Wiener Morgenzeitung · 1923-12-19 · Heft 1740 (19.12.1923) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1740 (19.12.1923)
Date
1923-12-19
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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<! I Nr. 1740 Wien, Mittwoch _ _Wiener Morgenzeitung. Volkswirt. Gestempelte Krone ---- 0.0081 Centimes. Avrzatzlung Wie« ---- 0.008075 Centimes. In Zürich notierte 18.,18. 17./12. die österr. gestempelte Krone ...» 0.0081 0.0081 die österreichische Krone. 0.008075 0.008087 die tschechische Krone.. 16.80 16.77'/, die Mark.pro Milliarde Holland ............. 219- 219.50 New-?)ork. 573.50 573.75 London . ...... 25.09 25.09 ÜpctriS •••••««•** * 60.05 30.30 Mailand. 24.87 24.92 8.52'/, 6.50 Bukarest ...... V. —- ----- Sofia ...... . 4.05 4.10 Budapest .. 0.0302 0.0301 Warschau .. —.— ErirMagen der JevisenpMI! In Rußland. Da§ in Rußland geltende Recht sucht auf de.m Gebiete der DevisenYoMk zu regeln: 1. den Verkehr nnt Edelmetallen, Edelsteinen und Devisen innerhalb des Landes, 2. Ein- und Ausfuhr sowie Uebertveisungen von ausländischer Valuta, 3. den Verkehr mit Auslands-Valuta auf inländischen Börsen, 4. Besitz von Valuta im Auslände. Der Verkehr mit Gold- und Silber in Barren ist frei, der mit Golv- und Silberrnünzm ist verboten; der Verlaus darf nur an die Staatsbank stattfinden. Was Platin anbetvifft, so sind selbst dessen Gewinnung und Besitz für Privatpersonen verboten, bilden das Monopol des Staates. Mensitlls sind, laut Dekret vom 15. Februar 1923, alle Zahlungen innerhalb Rußlands sowohl in Gold- und Silbermünzen als auch in ausländischen Roten und in auf ausländische Währung lautenden Schecks und Wechseln verboten, sofern der Empfänger des Betrages sich nicht im Auslände befindet. Der An- und DerLnrf von ausländischen Geldsorten, Schecks und Wechseln, die auf ausländische Währung lauten, wird wie folgt regulier: Laut den Dekreten vom 15. Februar 1923 über die Valutaoperattonen und >dem vom 20. Oktober 1922 über' die Errichtung von Fondsbörsen dsdavf man zum Ankauf solcher Zahlungsmittel eines einmaligen oder dauernden Evlaubnisies der Balutakomission des Finanzkonrmissaviats (die am 6. Februar 1923 ihre Täti-ocheit auf Grund einer Bestimmung des Rates der Volkskommissare ausgenommen hat). Dieser Beschränkung unterliegen indes Behörden und Unternehmungen nicht, die zur Fondsbörse Kugelassen sind und denen schon durch JxtS Dekret vom 20. Oktober 1922 über di« Errichtung der Fondsbörsen das Recht verliehen worden ist, Vakttaoperationen zu tätigen. Ferner der ganze inländische Devisenbesitz sowohl der Behörden <M auch der staatlichen Unternehmungen, Genossenschaften und Privatpersonen, muß als GMhaben bei der Staatsbank oder bei Kveditinstttuten, die berechtigt sind, Valutaoperationen zu tätigen, Ängeyahlt werden. In gleicher Weise sind auch die letztgenannten Kreditinstitute^ verpflichtet, ihr« Devisen bei der Staatsbank zu halten. Der Staatsbank gehört das Vorkaufsrecht aus das bei ihr auf Konto erngszahlten Devisen. Die Regelung des ausländischen Valutabesitzes der staatlichen Unternehmungen und der Geirossenschasten, denen das Recht zum Außenhandel verliehen worden ist. geschieht aus folgender Grundlage; der ganze ausländische Balutabesitz dieser Korporationen muß auf das Konto der Handelsvertretung im entsprechenden Lande eingezahlt werden. Di« Handelsvertretung ist ihvevstits verpflichtet, bei den Korrespondenten der Staatsbank ein Konto in Höhe ihres ganzen Valutabesitzes zu unterhalten. Alte zur Fondsbörse zngelassenen Börsenbesucher sind verpflichtet, der Valutakommission Anfang reden Monats einen Bericht über ihre Valutaopevationen vorzulegen. Aber auch diejenigen Behörden, Unternehmungen und Personen, denen ein einmaliges Recht verliehen wurde, Valuta zu erwerben, müssen Mitteilungen über ihre Operationen nicht später als drei Monate nach Erteilung der Genehmigung zum Devrsenerwerb der Valutakommission vortlegen. Die Einfuhr von Edelmetallen in Barren und Münzen, von ausländischer Valuta und von nicht eingezogenem Sowjet-gelv unterliegt, laut Dekret vom 9. August 1922, grundsätzlich keiner Beschränkung. Fabrikate aus Edelmetallen tveuden jedoch zur freien Einfuhr, nur zugelaffen, die den Eigenbr-darf des Einreisenden nicht übersteigen. Dabe.i wird gemiüugtes Gold und aus-ländische Valuta des Einreiseuden, sofern sie den Betrag von 600 Goldrube'l übe risteigen, durch die Zollverwaltu ng der Staatsbank zugestellt, die diese Werte dem Eigenttuner an seinem Nicderlassungsort gutschrei>bt. >Hier können dann die Beträge frei abgehoben werden. ' Die Ausfuhr und Danküberweisung von ausländischen Roten, Schecks und Wechseln, die auf eine ausländische Währung lauten, von Edelmetallen, Edelsteinen, Fabrikaten aus Edelmetallen ist dem Ausreisenden gestattet, sofern sie den Betrag von 200 Gvi'dvuibel nicht übersteigen. (Dekret vom 19. April 1923.) Für jedes weitere Familienmitglied dürfen weitere 100 Goldrubsl mitgenommen werden. Unabhängig davon, darf jede Person eine goldene oder silberne, Uhr, einen Trauring und Fabrikate auS Silber im Gewichte nicht über ein Pfund frei mitführen. In Fällen, in denen Äusreifende unter die Bestimmungen besonderer internationaler Vereinbarungen fallen, werden sie im Einklang mit diesen Bestimmungen behandelt« Me Verzögerung des Die Nivolitiit Me wir erfahren, dürfte hie Durchführung des Nnvwertungsgesetzes um einige Zeit verzögert werden. Eine der Hauptursachen dafür ist die Rivalität zwischen den Wiener Groß- und Miltelbanken. Bekanntlich haben einige Banken,. welche vor dem Kricste den Rang von guten Mittelbanken eingenommen haben, im Lause der letzten .Fahre ihren Geschäftsoaug derart'vergrößert, daß sie ans den Namen und den Rang einer Großbank Anspruch erheben zu können glauben, trotzdem ihnen die alten Großbanken eine solche Stellung nicht gerne eimäumen würden. Nun ergibt die Umwertung für diese Mittelbanken die Geleaenheit, ibr Kapital soweit aufzuwerten, daß es dieselbe Hohe wie das der alten Großbanken aufweist. Merdings .könnten die alten Großbanken die Umwertung ebenfalls Die Ueberwerfung twt Valutawerten ins Ausland geschieht durch die Staatsbank oder andere dazu berechtigte Banken. Hierbei bedarf es in Fällen, wo der zu überweisende Betrag 200 Goldru'bel übersteigt, einer Gsn-vhmigung der Valutakommission. Diese gestattet die Ueberweisung dann, wenn Garantien gegeben werden, daß als Ersatz für die überiwiesenen Valutabetväge ein Aeq-.ivalent in irgend einer Form engeführt wird oder wenn die UebeÄveisuing zur Deckung von Transportkosten, zur Erledigung irgend eines behördlichen Auftrages und dergleichen mehr 'benötigt wird. Diese Ueberwei sungsoperattonen der Staatsbank und anderer Banken unterliegen der Kontrolle des Volkskommissariats für Finanzen. Personen, die nach Rußland zum -Zwecke - eines vorübergehenden Aufenthalts eiureisen und ausländische Valuta .entweder persönlich nntnehmen oder durch Vermittlung einer Bank erhalten, wird gestattet, innerhalb einer Frist von zwei Monaten nach Postieren der Grenze dieselben .Beträge wieder auszuführen. Zum Schluß sei noch erwähnt, daß zurzeit einige Gesetzentwürfe betreffend Verkehr mit ausländischer Valuta in Vorbereitung sind. Es wird beabsichtigt: 1. die Einreisenden von der Verpflichtung zu befreien, an der Grenze Beträge über 200 Goldrubel der Staatsbank zur Gutschrift zu überlasten; 2. allen Exporteuren die Ablieferung von 20 Prozent der für die exportierte Ware einlaufen-den Devisen zur Pflicht zu machen; 3. 50 Prozent der Zöllein M oder Devisen cinzuziehen. Clearingknrse der Österreichischen Nationalbaiik vom 18. Dezember 1923. Devisen (Schecks und Auszahlungen) Amsterdam f. 1 holl, dulden - Aeratn 1 jue. Kronen . . . . Belgrad 1 Dinar . . . . Berlin* 1 deutsche Pelchsmaris . BrNozel! heldische Franca . „ Pudapest 1 ungarische Kronen , Bukarest I Lei. Chrlsflanlo 1 norwetr. Kronen « Kopenhagen 1 ähnliche Kronor . London I Pfund Sterling ... Madrid 1 Pesetas ...... Mailand 1 Lire. . New York t Dollar ...... Paris 1 Francs. Prag I tschecho-slow. Kronen . Sofia 1 Lewa ., Stockholm 1 scliwedlficheKronor . Warschau** 1 polnische Mark. . Zflrtcti 1 schweizerische Francs . Noten Kurs vom 17. Das. Oeid Ware Geld War« 27050.-. 27150.- 27100.- 27200.- 8®7.— 811.- ,805.- ■ 809.— 807.- 811.— 805.- 809.- 15.70 . 16,30 . 15.70 16.30 3214.- 3226.- 323».- 3246.- 3.67 3.77 3.67 ‘ 3.77 36t.- 36«.- 36t.- 366.- 10330,— 10420.- 10380.- 10430.- 12700 — 12740.— 12700,- ,2740.- X950O.- 310500,—3C9500. - 310500.- 9130.- 9130.- 9130.- 9170.- 3 64.- 3069.- 3fi69.— 308s. - 70935.- 71IV,.- 70935.- 71185.- 3724.- 3740.- 3747.- 3783.— 2079.- 2039.— 2079.- ‘ 2089.- 403,- 497.- 502,- 808,— 18470,—. .18530.- 18426.- 184.30.- 80.- 100.— 100.— - 1*3.- ,2375.- 12425.- 12365.- 12415.- Amerika)). Noten v. 5 Dollar nutw, „ , , kleinere . , , Belgische Noten 100 Franc» . . Bulgarische .Noten zu 1000 Leva . . - . . M . . B # rt kleinere» f * Dänische Noten 100 Kroner , . Deutsche Noten*...... . ff .100 . . „ „ kleinere* , . . Engl, Noten von S Llvrest. autw. » . kleinere . Französische Noten 100 Franeh . Holländische Noten 100 Gulden . Italienische Noten v. 100 Lire nutw. ff . » kleinere . . . •Ingoal. Noten ungest. zu 1000 Dinar . . . . 100 . „ kleinere . . Norwegische Noten 100 Kroner . Polnische Nöten **. , » kleinere** . . . Rumänische Noten znlOOOu. RJOLel , , kleinere . . . Russ. Noten (Roman.) zu 500 Kübel » . » . im « , b kleinere . . Schwedische Noten 100 Kronor . Schweizerische Noten 100 Francs, Spanische Noten 100 Pesetas , . Tschecho-slow. Not. v.lOOOaufw, , , kleinere . Ungar. Noten (neue Eni.) zu lOOQKr, , , zu 10,000 Kr. ... . . kleinere. 70560.- 70960— M560— 70960— 70160.— 70860— 70460— 70860— 3170.- 3200— 3199— 3220— 471.- 479— 480.—; 488— 45! i— -459?!— 46li- ' 463!- 12550. - 12630— 12550.- 12830— 14.70 15.10 15.20' 15.80 14*20 14!80 uizo 14> 307700.— 3rq8oo.— 307790— 309390— 307510.- 3091-10— 307590— 309,90— 3675.- 37 '5— 3701.— 3750— 26350.— 27050— 26911.- 27190— 3030.— 3050— 3935.— 3955— 3010.- 3030— 3915.- 34)35— 802.- 808— 797.- 803— 792i- 798.'- 787.- 793— 10250— 10330— 10"31.- 18330— 85— 1,5— 95.- ,25— 80— 119— 90— 120. - 353— 357— 356— 360— 333— 337.- 336— 34V— , I— ■ 182-0— ,836l‘— 18210*— 183,0— 12761— 12340— 12250— 12330- Svw— 9TJ0— 9010—, 9091- 2v56— 2072— 2956— 2C7?.— 2051.- 2067— 2051— 2067— 2.15 2.35 2.15 2.35 2tl0 8*30 2Ü0 1.30 « Für 1 fflffllatbe Mail, ** fit 10.000 »°l„. Rar! Slmmstronanftionen im Dombrawa-Komrrn. Wie imS aus Amsterdam gemeldet wird, schiveben Verhandlungen zwischen dem holländischen Petroleumkonzern der Schell-Gruppe und den Interessenten der „Dabrowa", zwecks Ausdehnung des Einflusses des holländischen Petroleumtrustes auch a>uf diesen Konzern. I», Judenplati Nr. 6 Telephon 65-4-56 ■ Telephon 65-4-56 Kulanteste Durchführung aller bankgeschäftlichen Transaktionen sowie Verwaltung von Oeldern im Kontokorrent- Verkehr zu dem jeweils geltenden Reportzinsfuss. 37 19. Dezember 1923 Seite 7 Umwertungsgesetzes. der Baaken. noch weiter vornehmen. Dies mochten sie aber doch ittA gerne, weil sie sonst allzusehr ihre stillen Reserven bloßlegen müßten. Sie versuchen infolgedessen, auf die Mittelbanken derart eirizwwirken, daß diese bei der Umwertung ein niedrigeres Akttonkapitalsnominale heransrechnen, als es von den Großbanken zugestanden werden soll. Natürlich wollen die Mittekbankeu auf diese Zumutung nicht eingehen, weil sie sonst ihren geringeren Rang dementieren würden. Es ist deshalb zu Reibungen'gekommen, die allerdings vorläufig nur im Nahmen der engeren Besprechungen zum Vorschein kamen, Wohl aber in Intrigen beim Finanzministerium geendet haben sollen. Dies hat natürlich eine Verzögerung des UmwertungSgesetzes mit sich gebracht. tmmmmmmmmmamtmmmmmmtammmmmmmmammmmmmmmmmm. Zu diesem Zwecke wurde auch die Zustimmung der Polnischen Regierung e'mgeholt, uich stehen auch die Londoner Finanzgruppen, welche den Schell-Tmst finanzieren, diesem Projekt nicht ungünstig gegenüber. Der Wiener Geldmarkt. Ans dem Geldmärkte hält die Auitpaninuna weiter an. Es wurden für das lausende Wochenarrangement gestern von Nachzüglern bis zu 1,76 Prozent geboten. Kapiialsvermehrungen. Die bosnischen Solvay-Werke erhöhen chr Mlienikapidal auf 20 Millionen Dinar. Wiener Börse. Geschaftslos. Die Nähe der Feiertage macht sich auf der Wi.'ner Börse deutlich fühlbar. Die Spekulation ist zurückhaltend, da die viertägige Unterbrechung des Verkehres zur Vorsicht mahnt. Auch der noch immer knappe Hieldstand hemmt jede Unternehmungslust. Die Ungewißheit der Gestaltung der Verbal misse in Deutschland läßt keine Zuversicht auslommen, wenn auch die allgemein herrschende Ansicht ist, daß die Börse bald eine Wendung zum Besseren nehmen dürfte. In der Kulisse war die Geschäftstätigkeit gering. Der Gesamteindruck war der der vollkommenen Geschäftsstille. Mit Ausnahme der Oesterreichischen Zentrakboden-Mktien, welche um 16.000 K. in die Höhe giidgen, haben die meisten andere Werte geringe Abweichungen ausznwersen. So waren Bankverein um 2000 K., Ungarische Kredit um 12.000 K-, Anglobani nm 16.000 K.. Länderbank unr 19.000 K. und Zivno um 21.000 K. niedriger. Staatsbcchn büßten 7000 K., Alpine 6000 K., Felten 14.000 K. und Skoda 9000 K. ein. Hingegen waren Krupp um 9000 K. und Poldi nm 3000 höher. Timber-Mien pwfitierten 60.000 K., da günstige Nachrichten über die Erweiterung der Kotierung in der Schweiz einlangten. - Im Schranken waren zeitweilig Bach und Bvcm erchMien stärker begehrt. Bon den Bauwerten gewannen Allgm. Bau 5000 K., Baude rein 10.000 K., Korkstein 7000 K., 'Portland 110.000 K., Wienerberger Ziegel 70.000 K- Hingegen verloren Perlmoofer M.000 K-, Union-Baumaterialien 14.000 K. Don den Brauwerten waren Gösser unl 190.000 K.. Gramer Brau um 150.000 K., Liesinger Brau um 98.000 K., Nußdorfer Brau um 150.000 K. höher. Bon den Petroleumsioerien waren Apollo um 36.000 K. besser taxiert, während Galicia 1,050.000 K., Napchba 50.000 K., Schodnica 30.000 K.verloren. ■ Bezugsrechtc: Bank fixe Obcrösterrcich 7500, Kroarische Eskornpte 1500, Vaterländische Bau 7000, Lemberger Brau 120.100, Clin 10.209, Steweag-Brioritäten A. Lir. C. 600, Steweag Stanmr A, Sri. C. 1200, Nri-kani 1.620.000, Mar8- Wevke 19.000, Awestem 43.000, Erlacher 20.000, Kroatischer Zucker 196.000. Auf dem Anlagemcwkte rvar die GeschästKtätvgkoit mininral. Sllberpriorrtäten behaupteten sich. Don den Exoten notierteu: Apollo-Film 91.000 bis 33.000, Esseff A.000 bis 32.000, Erdöl 42.000 bis 14.000, Jriag 300.000 bis 301.000, Holzverband 22.000 bis 26.00Y, Mraznica 176.000 bis 180.000, Dc-pege 67.000 bis 80.000, Univenale 65.000 bis 68.500. Wiener Warenbörse. (Eigenbericht der ..Wiener Morgenwitung".) In Deutschland bestand weiter Zurückbaltung, da wieder jedwede Anregung fehlte. Die Preise haben sich nur wenig verändert und gaben vereinzelt etwas nach. Ware auS zweiter Harck ist fast durchwegs unter den Fabriksvreisen zu erhalten, da e5 sich hier mehr um ältere Bestände handelt. Das sonstige Auslandsgeschäft wieS bei etwas niedrigeren Kutten ruhiges Geschäft auf, da man sich im allgemeinen nicht entschloß, die Preise in der verlanateu Weise zu ermäßigen. Auch an der hiesigen Warenbörse sprach sich die Tendenz in Chemikalien etwas ruhiger aus und das vor gelegte Offertenmatettal war billiger erhältlich. Zum Verkaufe gelangten en bloc 40'/, Mogramm Gelbkali, 200 Kilogramm Soda fein, 181 Kilogramm Kmfervtttiol. 58 Kilogramm Bergkreide. 17.3 Kilogramm Härtevulver, 77 Kilogramm Graphit und 8,3 Kilogramm Silberbronze mit zusammen 2,150.000 K. Ausgeboten wurden Antichlör krift. zu 4200 K.. Chlor» battum krift. Mebl 99/100 ° 0 zu 4000 K., Minium, Bleiberger, zu 13.500 K., Schwefelnatrium 60,62 zu 6700 K., Soda Sie. B. zu 3700 K., Soda bic. M. B. B. zu 4600 K., GlaSballonS zu 47:000 pro Stück. Oele und Fette blieben behauptet. Es notierten Speisetafelöl 17.200 K., Schweinefett, pure lard, Faßpackung, 27.200 K., in Kleinfäffem 27.5000 K. Kolonialwaren. Kaffee tendierte fester. SantoS PrimeS erhöhte den Preisstand um 500 K. aus 41.5000 K., Rio VU Zolmston um 200 K. auf 34.500 Stj . ' Piment ist um.500 K. auf 29?'01 K. gestiegen. Reis Burma ll 25% Bruch ist um 100 K. höher und notiert 5600 K.. dagegen hat sich italienischer mäßig abgeschwächt,' Splender ff notiert 6500 K. 6 a 6400 K. Biehmärkte i« St. Marx. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung".) Borstenviehmarkt. Angemeldet wurden sü» den gestrigen Markt 5430 Schweine, allein zu Beginn des-

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